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Do. 13.07., 10:00 Uhr | Gespräch | NS-Dokumentationszentrum

Moderiertes ErzählCafé - „Mer Dikamen – Wir sehen uns“

Angehörige der Sinti-Familie Bamberger, 1930er-Jahre. Margarete Bamberger (links vorne) wurde später nach Auschwitz deportiert. Max Bamberger (ganz rechts) wurde auf der Flucht in Jugoslawien kurz vor Kriegsende Opfer eines Massakers.
Copyright: Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma

Sinti sind eine eigenständige ethnische Minderheit. Sie leben seit 600 Jahren in Deutschland, aber immer noch haben sie mit Vorurteilen zu tun. Wir wollen mit dieser gemeinsamen Veranstaltung dazu beitragen, Vorurteile durch Begegnung und Dialog abzubauen und gegenseitige Anerkennung und Toleranz vor Ort stärken. Dabei ist uns der Austausch mit Schülerinnen und Schülern besonders wichtig.
Das NS Dokumentationszentrum Köln lädt gemeinsam mit der SINTI Union Düsseldorf e.V. (Landesverband NRW) in Kooperation mit der Sinti Union Köln e.V. alle Interessenten zu einem Gespräch bzw. einer Begegnung der besonderen Art ein: Zum moderierten Erzählcafé „Mer Dikamen“ - Wir sehen uns.“ Nach einer Führung durch die Sonderausstellung sowie die Dauerausstellung über Sinti kommen Sie in den Dialog mit Sinti aus Köln und Düsseldorf. Hier erfahren Sie mehr über Kultur und Geschichte der Sinti, und zwar aus erster Hand, von Sinti selber. Die teilnehmenden Sinti erzählen in dieser Veranstaltung aus ihrem Leben und berichten über die Erfahrungen ihrer Familie in der Vergangenheit in Deutschland. Wir freuen uns auf spannende Geschichten, viele Fragen und interessante Diskussionen.
Anmeldung unter: Tel.: 0221 / 221 26 567 oder barbara.kirschbaum@stadt-koeln.de
Die Veranstaltung findet im Rahmen des Projektes: „600 Jahre Vorurteile – Warum?“ mit freundlicher Unterstützung des Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales des Landes NRW statt.
Für: Alle | Treffpunkt: EL-DE-Haus | Teilnahme: kostenlos | Rahmenprogramm zu: „"Rassendiagnose: Zigeuner": Der Völkermord an den Sinti und Roma und der lange Kampf um Anerkennung“, 07.07.2017 - 08.10.2017

Do. 20.07., 18:00 Uhr | Event | Museum Ludwig

Kunstspäti: Durch den Abend mit Yoko, Nam und Niki

Daniel Spoerri führt den Koffer vor, 1961. © VG Bild-Kunst, Bonn 2017 und mumok, Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien, ehemals Sammlung Hahn, Köln  

Wenn Kunst mit Musik, Literatur, Film und Tanz zusammentrifft, dann sind wir in den 1960s! Der Alltag wird Inspirationsquelle, Alltagsgegenstände zu Kunstmaterial und das Kunstgeschehen von Grunde auf revolutioniert. Am Puls dieser spannenden Zeit beginnt der Kölner Restaurator Wolfgang Hahn diese neue Kunst zu sammeln und bedeutende Werke aus Pop Art, Nouveau Réalisme, Fluxus, Happening und Konzeptkunst zusammenzutragen. Er initiierte Arbeiten wie Daniel Spoerris Hahns Abendmahl von 1964, realisierte in seinem Wohnzimmer Lawrence Weiners Konzept A SQUARE REMOVAL FROM A RUG IN USE von 1969 und kaufte nicht nur Konzepte und Partituren, sondern auch Audioarbeiten und 16-mm-Filme von KünstlerInnen.

Wir widmen diesen Abend dem spannenden Sammler und seinen Schätzen mit Führungen beispielsweise von Prof. Christian Spieß (Uni Köln) zu Fluxus und Happening, von Steffen Krautzig (Stiftung Museum Kunstpalast) zu Nam June Paik und Anna Czerlitzki (Museum Ludwig) durch die Sonderausstellung des Künstlerkollektivs Reena Spaulings. Dazu gibt es Musik, Snacks und Getränke im Foyer!
Für: Alle | Von: Freunde des Wallraf-Richartz-Museums und des Museums Ludwig | Treffpunkt: Foyer | Preis: € 7,00 | Freier Eintritt für KunstgeschichtsstudentInnen und Mitglieder des Freundeskreises | Rahmenprogramm zu: „Kunst ins Leben! Der Sammler Wolfgang Hahn und die 60er Jahre“, 24.06.2017 - 24.09.2017

Sa. 22.07., 15:00 Uhr | Exkursion | Kölnisches Stadtmuseum

Die Museumswohnung in der Germaniasiedlung

Die Germaniasiedlung heute

Die nach historischem Befund vom Kölnischen Stadtmuseum originalgetreu eingerichtete Wohnung gestattet einen Blick in die Lebensverhältnisse der frühen 1920er Jahre, als Konrad Adenauer Oberbürgermeister in Köln war. Mit dem Besuch der Museumswohnung verbunden ist ein kurzer orientierender Rundgang durch die Germania-Siedlung in Höhenberg - Reformsiedlung und Vorzeigeprojekt der 1913 gegründeten GAG in der Weimarer Republik.
Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Theda Pfingsthorn | Treffpunkt: Paul-Schwellenbach-Haus, Weimarer Straße 15, 51103 Köln-Höhenberg | Teilnahme: kostenlos | Rahmenprogramm zu: „Konrad der Große - Die Adenauer-Zeit in Köln 1917-1933“, 01.07.2017 - 19.11.2017

 
 
 

Hinweise

Das Museum für Ostasiatische Kunst ist bis Anfang September wegen Sanierungsmaßnahmen komplett geschlossen. Der Buchladen und die Cafeteria sind in dieser Zeit ebenfalls  geschlossen.

Wegen eines Wasserschadens bleibt die Dauerausstellung des Kölnischen Stadtmuseums bis voraussichtlich Anfang September geschlossen. Die Sonderausstellung „Konrad der Große“ ist regulär geöffnet.
Am KölnTag wird allen Kölnerinnen und Kölner freien Eintritt in die Sonderausstellung gewährt.

Das Museum für Angewandte Kunst Köln schließt ab 22. August bis voraussichtlich Ende Februar 2018 die Design-Abteilung wegen Renovierung. Sammlung und Sonderausstellungen sind regulär geöffnet.

 
 

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