60 Jahre Museumsdienst Köln
Ob groß oder klein, alt oder jung, sehend oder beeinträchtigt – alle waren eingeladen, im 60. Jubiläumsjahr des Museumsdienst Köln die ganze Vielfalt seines Programms kennenzulernen. Museen verblüffend anders entdecken, Gemeinschaft erleben und miteinander ins Gespräch kommen – der Museumsdienst Köln begeisterte die Besucher*innen in Workshops, Führungen und performativen Formaten für die Ausstellungsstücke der Kölner Museen.
Mit Unterstützung seines Fördervereins, der Museumspädagogischen Gesellschaft (MPG), konnten sechs prominente Botschafter*innen aus unterschiedlichen Bereichen der Stadtgesellschaft für die Kommunikation der Museumsarbeit gewonnen werden. Neben Sternekoch Nelson Müller und Christoph Kuckelkorn, dem Präsidenten des Festkomitees Kölner Karneval, engagierten sich Ewa Borgusz-Moore (Intendantin der Kölner Philharmonie), Henning Krautmacher (ehemaliger Frontmann der Höhner), Nina Luig (Geschäftsführerin der KD, Köln-Düsseldorfer Deutsche Rheinschiffahrt) und Barbara Schock-Werner (Präsidentin des Zentral-Dombau-Vereins zu Köln).
Ergänzend entstanden im Jubiläumsjahr in Zusammenarbeit mit Kirsten Reinhold zwei Graphic Recordings als visuelle Protokolle der „Woche des Sehens“. Sie geben einen besonderen Einblick in die vielfältigen Möglichkeiten, die der Museumsdienst Köln regelmäßig nutzt, um Kultur für alle erlebbar zu machen.
Die Klein-Grafiken zeigen die Vielfalt an Methoden und Hilfsmitteln, die bei inklusiven Führungen zum Einsatz kommen und Tast-, Hör- und Geruchssinn ansprechen.
Besucher*innen beschreiben die Führungen zum Beispiel als „geschützten Raum“ zum intensiven Wahrnehmen und als bewusste Auszeit vom Alltag.
In diesem Sinne betont Barbara Foerster, Direktorin des Museumsdienst Köln:
„Für uns als Museumsdienst Köln ist es ein zentrales Anliegen, Museen als offene Orte für alle Menschen zu gestalten. Sie bieten Raum für Begegnung, Austausch und Reflexion – auch zu sensiblen gesellschaftlichen Themen. Unsere Formate sind bewusst inklusiv und divers angelegt, um kulturelle Teilhabe für möglichst viele Menschen zu ermöglichen. Das ist uns im Jubiläumsjahr gut gelungen und das wollen wir in Zukunft noch weiter ausbauen.“

