einFLUSSreich. Köln und seine Häfen Historisches Archiv der Stadt Köln 11. April bis 16. November 2018 Stets hat der Rhein Köln reich gemacht und der Stadt Einfluss verschafft. Für die Römer war die Lage am Fluss der ausschlaggebende Aspekt, um gerade hier ein Oppidum, d. h. eine Stadt, anzulegen. Im Mittelalter sicherte das Stapelprivileg von 1259 den Reichtum der Stadt. Dieses legte fest, dass Waren, die Köln zu Schiff passierten, vor dem Weitertransport drei Tage in Köln zum Verkauf angeboten werden mussten.Im Verlauf des 19. Jahrhunderts war Köln gezwungen, sich den Herausforderungen des industriellen Zeitalters zu stellen: Der moderne Rheinauhafen wurde 1898 erbaut.Mit Deutz und Mülheim kamen neue Häfen und neue Stadtteile hinzu. In den 1920er Jahren sah Konrad Adenauer in Köln noch Kapazitäten für neue Industrieansiedlungen und neue Hafenanlagen und es wurde mit dem Bau des Hafens Niehl begonnen. In den 1950er Jahren kam zum inzwischen weiter ausgebauten Niehl I der Hafen Niehl II dazu. Schließlich wurde auch der Hafen Godorf der Köln Bonner Eisenbahnen neben den übrigen Häfen errichtet.Heute ist Köln immer noch die deutsche Metropole am Rhein und die Kölner Häfen gehören zum zweitgrößten Binnenhafen Deutschlands. Brachten die Schiffe in der Antike noch exotische Lebensmittel, wie Atlantikaustern oder Mittelmeeroliven, nach Köln und transportierten im frühen 20. Jahrhundert Dampfschiffe noch die von der Industrie benötigte Kohle, fahren heute Containerschiffe auf dem Rhein, die im Hafen Niehl I be- und entladen werden.Zugleich sind die Häfen, die im 19. Jahrhundert oder im ersten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts in Köln angelegt wurden, schon wieder Geschichte. Der Rheinauhafen wurde zu einem Wohn- und Arbeitsquartier umgestaltet, dem Hafen Deutz steht dies in Kürze bevor. Auch der Hafen Mülheim wird nicht mehr als Handelshafen genutzt.Ihren Einfluss haben diese Häfen aber nicht verloren. Ihre Umgestaltung verändert das Stadtbild nachhaltig. Weitere Informationen Webseite Facebook Flickr Instagram Facebook YouTube Adresse Eifelwall 550674 KölnPostfach 10 35 6450475 KölnAllgemeine Anfragen: 0221/221 22327Lesesaal: 0221/221 23369Presse- und Öffentlichkeitsarbeit: 0221/221 28746 Fax +49 221 - 221 22480 historischesarchiv@stadt-koeln.de Öffnungszeiten Öffnungszeiten Archiv: Dienstag bis Freitag: 9:00-16:30 Uhr, Mittwoch: 9:00-19:30 Uhr. Eintritt Audioguides Barrierefreiheit Ausstellungs- und Vortragsraum sowie der Lesesaal des Historischen Archivs mit Rheinischem Bildarchiv sind barrierefrei zu erreichen. Museumsshop Gastronomie Anfahrt & Verkehrsanbindung Das Historische Archiv mit Rheinischem Bildarchiv kann über die Straßenbahnhaltestelle Köln Eifelwall/Stadtarchiv mit der Linie 18 erreicht werden. Zusätzlich bestehen in unmittelbarer Nähe Anbindungen an den Busverkehr über die Linien 142 und 978. Das Archiv befindet sich jeweils auf der gegenüberliegenden Straßenseite. Bilder der Woche aus diesem Museum