Current exhibitions

LOUISE STOMPS

Käthe Kollwitz Museum.

(DE) Louise Stomps führte ein kompromisslos eigenständiges Leben als Künstlerin. Ihr Werk kreist um existenzielle Erfahrungen wie Liebe, Trauer, Hoffnung und Verlust. Ausgehend von der klassischen Moderne entwickelte sie eine Formensprache, die sich behutsam von der Figur löste – der Mensch blieb aber auch in ihren zunehmend abstrakten Arbeiten stets zentraler Bezugspunkt. Das Kollwitz Museum Köln lädt nun dazu ein, Leben und Schaffen der Bildhauerin neu zu entdecken.

ZUNKUNFT ZEUGHAUS

Cologne City Museum.

(DE) Wie können das Zeughaus und die angrenzende Alte Wache zu einem ansprechenden Kulturareal werden, in dem das Kölnische Stadtmuseum eine neue (alte) Heimat findet? Dieser Frage haben sich Studierende der TH Köln 2025 im Rahmen ihrer Bachelorarbeiten gewidmet. Die besten neun Entwürfe werden nun in dieser Ausstellung am historischen Ort der Betrachtung – im Zeughaus – präsentiert.

Yayoi Kusama

Museum Ludwig.

(DE) Yayoi Kusama zählt zu den bekanntesten Künstler*innen unserer Zeit. Mit mehr als dreihundert Arbeiten zeigt das Museum Ludwig ihr umfassendes Schaffen von den Anfängen bis heute. Im Zentrum ihres Werks stehen die Natur in ihrem ständigen Wandel und die Unendlichkeit des Universums. Ihre ikonischen Punktmuster, mit denen sie Gegenstände und Menschen überzieht, sind ebenso Ausdruck dieser Weltsicht wie ihre Unendlichkeits-Spiegelräume.

HIER UND JETZT: De/Collecting Memories from Turtle Island

Museum Ludwig.

(DE) Im Jahr 1890 erklärte das amerikanische Volkszählungsamt die USA als vollständig erschlossen und besiedelt. Zuvor waren indigene Völker ihrer Gebiete beraubt, Eisenbahnstrecken in alle Teile des Landes gebaut und die ersten Nationalparks eingerichtet worden. Im selben Jahrzehnt erschienen mit den ersten Souvenir-Postkarten auch die ersten Farbfotografien aus den USA.

Intervention! Wie erzählen wir NS-Geschichte heute?

NS-Documentation Center of the City of Cologne.

(DE) Seit der Eröffnung der Dauerausstellung im NS-DOK 1997 sind drei Jahrzehnte vergangen. Das Wissen um die NS-Geschichte und deren Vermittlung haben sich weiterentwickelt, aber auch die Erwartungen an einen Ausstellungsbesuch verändert. Künftig kommentiert daher eine Intervention Präsentationsweisen in der Ausstellung, die heute kritisch gesehen werden können. Gemeinsam mit den Besucher*innen sollen so exemplarisch Fragen zum Ausstellen von NS-Geschichte diskutiert werden.

Glaube mit Humor.

Museum Schnütgen.

(DE) Erstmals präsentiert das Museum Schnütgen das Arenberg Psalter-Brevier, eine herausragende Neuerwerbung. Die Handschrift aus der Zeit um 1300 ist ein prachtvolles Beispiel für die Buchmalerei der französischen Gotik, die gerade auch für Köln stilprägend war. Von besonderem Reiz sind die Zierseiten. Die großen Anfangsbuchstaben sind mit figürlichen Darstellungen gefüllt und Blattranken, in denen sich kleine Figuren, Mischwesen und allerhand Getier tummeln, umrahmen den Text.

Zum Mondjahr des Pferdes

Museum of East Asian Art.

(DE) Die Präsentation beleuchtet das Pferd als Bildmotiv und symbolischen Bedeutungsträger aus den Perspektiven der verschiedenen Kunstgattungen Chinas, Japans und Koreas heraus. Zu sehen sind Malereien und Kalligrafien, Keramiken und Porzellane, Bronzeskulpturen und Lackobjekte, Holzschnittdrucke und Textilien. Die Ausstellung mit Objekten aus dem eigenen Sammlungsbestand findet anlässlich des Mondjahres 2026 statt, welches im Tierkreiszeichen des Pferdes steht.

From Louise Bourgeois to Yoko Ono

Jewellery by Female Artists

Museum of Applied Arts.
November 21st, 2025 to April 26th, 2026

The exhibition presents jewellery works by around 40 internationally renowned female visual artists from the 1920s to the present day. Their jewellery pieces open up new, often surprising perspectives on their artistic production. Some exhibits captivate with minimalist elegance, others with their expressive, sculptural presence or playful humour, with each unique work consolidating an artistic vision into a small personal statement

Lebendige Bilder.

Museum of East Asian Art.

(DE) Buddhistische Bildwerke entstanden meist in rituellem Kontext: Skulpturen oder Malereien von Gottheiten dienten als Kultbilder in Tempeln oder im Haus. Lack-, Metall- oder Keramikobjekte wurden in zeremoniellen Praktiken verwendet. Präsentiert werden Glanzstücke, wie die japanische Skulptur des Buddha Vairocana (frühes 12. Jh.), erstmalig gezeigte Abreibungen bedeutender chinesischer Steinreliefs sowie die Rekonstruktion der Weihe einer einer koreanischen Hägerolle.

DIE ZUKUNFT IST INDIGEN

Rautenstrauch-Joest-Museum – Cultures of the World.

(DE) Die künstlerische Intervention rückt indigene Stimmen in den Mittelpunkt, die in globalen Klimadebatten oft überhört werden: Indigene Künstler*innen, Aktivist*innen und Denker*innen aus den neun Ländern des Amazonasgebiets bringen ihre Perspektiven ein. In Lesungen, Debatten, Workshops und Filmen geht es um Klimagerechtigkeit, solidarische Ökonomie, die COP30, Kunst, urbane Realität, Kosmologien und die Rechte der Natur.

WE … TOGETHER. gemeinsam. demokratisch. handeln.

NS-Documentation Center of the City of Cologne.

(DE) Wählen, demonstrieren, sich politisch engagieren … all das sind wesentliche Bestandteile unserer Demokratie. Aber wo erleben wir Demokratie im Alltag? Und wie können wir sie aktiv gestalten? Die Besucher*innen sind eingeladen, sich in den Themenräumen der Ausstellung von Beispielen Kölner Gruppen inspirieren zu lassen – ganz konkret und lokal. Sei es zum gemeinsamen Wohnen, Arbeiten, Feiern, Erinnern oder zum Schaffen gemeinsamer Räume.

“Le directeur est mort! Vive le directeur!”

In Honor of Roger Goepper on His 100th Birthday

Museum of East Asian Art.
August 5, 2025, to spring 2026

The anniversary presentation honors former director Roger Goepper (1925–2011), on occasion of his 100th birthday in 2025. Goepper, who led the MOK from 1966 to 1990, shaped the Euro-American discourse on the then hardly known field of East Asian Art History like few others in the 20th century. His spheres of impact were multi-faceted: as academic, curator, museum director, university professor, translator, intercultural ambassador.

B{L}OOMING

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud.

(DE) Rosen, Tulpen, Lilien oder Narzissen – Blumen sind für den Menschen nicht nur eine Augenweide, sondern auch Heilmittel, Accessoire und Symbol für Liebe, Glaube und Treue. Besonders im Barock feierten vor allem Künstler*innen die vergängliche Schönheit der Blume und verewigten sie in ihren Gemälden, wie die neue Jahresausstellung „B{L}OOMING – Barocke Blütenpracht“ im Wallraf beweist.

Mythos Ming

Museum of East Asian Art.

(DE) Die Ausstellung zeichnet die künstlerische und technische Entwicklung des Blauweißporzellans und seine Handelsgeschichte von der Frühphase der Ming-Dynastie bis zu ihrem Untergang im 17. Jahrhundert nach. Neben der Produktion für den Hof wird Handelsware für verschiedene regionale Märkte ins Licht gerückt sowie die Versuche persischer, türkischer und europäischer Fayencemanufakturen die chinesischen Vorbilder zu imitieren.

Licht in dunklen Zeiten – Mittelalterliche Glasmalerei aus dem Khanenko Museum in Kyjiw

Museum Schnütgen.

(DE) Das Museum Schnütgen präsentiert ab dem 3. April 2025 eine kostbare Auswahl von Glasmalereien aus dem bedeutenden Khanenko Museum in Kyjiw (Kiew), welche zum ersten Mal außerhalb der Ukraine zu sehen sein werden. Die Ausstellung konzentriert sich auf rund 30 Werke aus dem Khanenko Museum, dem Museum Schnütgen, der Peter und Irene Ludwig Stiftung und aus Privatbesitz.

Art Tells Its Own Story

New Ways to Discover the Collection

Museum Schnütgen.
From 6 December 2024

In the completely redesigned presentation of the collection, the precious medieval works of art tell their own stories. For the first time, different perspectives on art can be experienced directly in the collection: fifteen chapters, from A as in ‘Alexander Schnütgen’ to S as in ‘Sculpture in the Late Middle Ages’, illuminate the respective context of the art with reference to past epochs, iconography, materials or techniques.

Schultze Projects #4

Museum Ludwig.

(DE) Für die vierte Ausgabe der Schultze Projects hat die Künstlerin Kresiah Mukwazhi (*1992 in Harare, Zimbabwe) eine neue Wandarbeit entwickelt. Mukwazhi verwendet häufig gebrauchte Kleidungsstücke oder Stoffe, die sie zusammennäht und bemalt, um mit ihnen die Gewalt von Männern gegen Frauen in ihrem Heimatland Zimbabwe zu thematisieren. Ihre Kunst ist für sie eine Form des Protests, der Selbstermächtigung und ein Ansatzpunkt, um Frauen zu stärken und zu unterstützen.