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Konzert | Museum für Ostasiatische Kunst
Im lyrischen Werk von Rainer Maria Rilke nehmen dessen „Improvisationen aus dem Capreser Winter“ eine Sonderstellung ein. 1906 und 1907 auf Capri geschrieben, nimmt dieser Verszyklus die kurz darauf entstandenen „Ding-Gedichte“ Rilkes aber keineswegs vorweg, sondern versucht, über den Klang des gesprochenen Wortes den Sinn des Gesagten erfassen zu lassen; dafür braucht es keinen Intellekt, nur Intuition und Emotion zählen. Auch und gerade deshalb ist dieses Gedicht ein Geschenk für eine Improvisationskünstlerin wie Tamara Lukasheva. Auch dieser in Köln lebenden, 1988 im ukrainischen Odesa geborenen Sängerin und Pianistin geht es oftmals darum, mit der Stimme hinter die Dinge zu kommen und zur ursprünglichen Bedeutung einer Sache zu gelangen. Ihr Gesang ist Mittler und Medium zugleich. Die Person Tamara Lukasheva tritt in den Hintergrund, um den Wesenskern und das Grundlegende in den Versen Rilkes allein durch das Timbre der Stimme zu erfahren – pur, rein und echt.
Foto: Im japanischen Innengarten des Museums für Ostasiatische Kunst Köln, © MOK Köln / Alexandra Malinka, Düsseldorf
Für: Erwachsene | Von: Cologne Jazzweek | Mit: Tamara Lukasheva – voc/p | Treffpunkt: Foyer | Teilnahme: kostenlos
Langer Donnerstag | Museum Ludwig
Inspiration spielt eine entscheidende Rolle in der Kunst! Künstler*innen versuchten sie auf ganz verschiedene Weise zu beflügeln: dabei wurde der Zufall bemüht, schöne Musen wurden angebetet und berauschende Elixiere geschluckt…
Was denken Künstler*innen heute über den Moment des schöpferischen Einfalls? Darüber wird im Sparda-Talk mit der Künstlerin Kayo Goede und dem Künstler Christian Aberle diskutiert.
Und wie geht es euch? Was inspiriert euch bei der Arbeit, im Alltag und eurer Freizeit?
Auf diese und alle anderen Fragen freuen sich über 20 Kunst:Dialoge, die ihrem ersten Einsatz an diesem Abend entgegen fiebern!
18h DJ Phillip Jondo lässt uns den Sommer noch einmal fühlen
18-21h die neue Staffel der Kunst:Dialoge steht in der gesamten Sammlung und freut sich auf inspirierende Gespräche mit euch!
20h Mysterium Inspiration - Sparda-Talk mit Kayo Goede und Christian Aberle
Für: Alle | Von: Museum Ludwig | Reihe: Langer Donnerstag | Teilnahme: kostenlos
Alle Termine anzeigenFilm | MAKK – Museum für Angewandte Kunst Köln
USA 2021 • OmdtU • 105 Min. • Regie: Todd Stephens
Einst war Pat Pitsenbarger (Udo Kier) der gefragteste Coiffeur Ohios. Als er erfährt, dass er die Leiche einer ehemaligen Stammkundin stylen soll, verlässt er das Seniorenheim und begibt sich auf eine Odyssee quer durch die Stadt – und sieht mit seinen Outfits und auffälligen Fingerringen umwerfend aus. Ein unterhaltsamer und berührender Film um Würde, Stolz und das Erinnern, mit einem großartigen Udo Kier in der Hauptrolle.
Rahmenprogramm zur Ausstellung „Faszination Schmuck. 7000 Jahre Schmuckkunst im MAKK“.
Filmstill: © Magnoilia Pictures, Chris Stephens
cineMAKK – Filmvorführungen in unserem Museum
Unsere Filmvorführungen findem an jedem 1. Donnerstag im Monat außer feiertags (Langer Donnerstag/KölnTag) ab 19 Uhr im Overstolzensaal statt.
Eintritt: jeweils 6 €, nur Abendkasse
In Zusammenarbeit mit der Kino Gesellschaft Köln.
Für: Erwachsene | Von: Museum für Angewandte Kunst | Reihe: CineMAKK | Rahmenprogramm zu: „Faszination Schmuck“, 18.12.2024 - 31.12.2025
Performance | NS-Dokumentationszentrum
In einer eigens für das EL-DE-Haus entwickelten Performance bespielt die koreanische Künstlerin und Choreographin Nayoung Kim (Tanztheater Wuppertal Pina Bausch) mit der Kostümbildnerin Elisabeth Bertelsmann sowie fünf Tänzer*innen und einem Sänger das ehemalige Gestapo-Gefängnis und den Innenhof. Der Tanz wird zum Medium, um an diesen beiden Schauplätzen des NS-Terrors zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zu kommunizieren. Neben der deutschen Geschichte geht es dabei auch um einen Dialog zwischen Japan, das mit Nazideutschland verbündet war, und Korea, das schwer unter japanischer Besatzung litt. Teil der Performance sind zwei Videoprojektionen der japanischen Künstlerin Linn Aoki, mit der Nayoung Kim zusammenarbeitet, um zwischen Japan und Korea nach künstlerischen Wegen der Versöhnung zu suchen.
Mit freundlicher Unterstützung der SK Stiftung Kultur der Sparkasse KölnBonn. Die Teilnehmendenzahl je Abend ist begrenzt. Verbindliche Anmeldung unter nsdok@stadt-koeln.de.
Bild: © Linn Aoki
Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Preis: € 20,00 | ermäßigt: € 15,00
Alle Termine anzeigenPerformance | NS-Dokumentationszentrum
In einer eigens für das EL-DE-Haus entwickelten Performance bespielt die koreanische Künstlerin und Choreographin Nayoung Kim (Tanztheater Wuppertal Pina Bausch) mit der Kostümbildnerin Elisabeth Bertelsmann sowie fünf Tänzer*innen und einem Sänger das ehemalige Gestapo-Gefängnis und den Innenhof. Der Tanz wird zum Medium, um an diesen beiden Schauplätzen des NS-Terrors zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zu kommunizieren. Neben der deutschen Geschichte geht es dabei auch um einen Dialog zwischen Japan, das mit Nazideutschland verbündet war, und Korea, das schwer unter japanischer Besatzung litt. Teil der Performance sind zwei Videoprojektionen der japanischen Künstlerin Linn Aoki, mit der Nayoung Kim zusammenarbeitet, um zwischen Japan und Korea nach künstlerischen Wegen der Versöhnung zu suchen.
Mit freundlicher Unterstützung der SK Stiftung Kultur der Sparkasse KölnBonn. Die Teilnehmendenzahl je Abend ist begrenzt. Verbindliche Anmeldung unter nsdok@stadt-koeln.de.
Bild: © Linn Aoki
Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Preis: € 20,00 | ermäßigt: € 15,00
Alle Termine anzeigenPerformance | NS-Dokumentationszentrum
In einer eigens für das EL-DE-Haus entwickelten Performance bespielt die koreanische Künstlerin und Choreographin Nayoung Kim (Tanztheater Wuppertal Pina Bausch) mit der Kostümbildnerin Elisabeth Bertelsmann sowie fünf Tänzer*innen und einem Sänger das ehemalige Gestapo-Gefängnis und den Innenhof. Der Tanz wird zum Medium, um an diesen beiden Schauplätzen des NS-Terrors zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zu kommunizieren. Neben der deutschen Geschichte geht es dabei auch um einen Dialog zwischen Japan, das mit Nazideutschland verbündet war, und Korea, das schwer unter japanischer Besatzung litt. Teil der Performance sind zwei Videoprojektionen der japanischen Künstlerin Linn Aoki, mit der Nayoung Kim zusammenarbeitet, um zwischen Japan und Korea nach künstlerischen Wegen der Versöhnung zu suchen.
Mit freundlicher Unterstützung der SK Stiftung Kultur der Sparkasse KölnBonn. Die Teilnehmendenzahl je Abend ist begrenzt. Verbindliche Anmeldung unter nsdok@stadt-koeln.de.
Bild: © Linn Aoki
Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Preis: € 20,00 | ermäßigt: € 15,00
Alle Termine anzeigenKonzert | Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt
Erleben Sie die reichen Klang- und Rhythmusstrukturen des javanischen Gamelans einmal live in der Dauerausstellung des RJM. Das Repertoire des Ensembles Kyai Sabda reicht von besinnlich-meditativen bis zu kraftvoll-aufrüttelnden Stücken. Das Orchester wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts gefertigt und umfasst verschiedene Instrumente, die im Fünf- und im Siebentonsystem aufeinander abgestimmt sind. Die Tradition der Gamelan-Musik wurde vor allem an den Fürstenhöfen während der letzten drei Jahrhunderte entwickelt, heute wird sie viel an den staatlichen Konservatorien gespielt. Bereits zum Ende des 19. Jahrhunderts wurde sie auch in Europa beliebt. Nach dem etwa einstündigen Konzert, haben Sie die Möglichkeit, Fragen zum Instrumentarium zu stellen.
Organisiert und eingeladen von der Museumsgesellschaft RJM e.V.
Anmeldung unter info@rjmkoeln.de
Mitglieder 8 €, 12 € Gäste (mit anschließendem Umtrunk)
Für: Alle | Von: Museumsgesellschaft RJM e.V.
Film | Filmforum NRW
Einführung: Prof. Alejandro Bachmann (Professor für Filmgeschichte und Filmtheorie, KHM
INVENTUR – METZSTRASSE 11
D 1975, 9’, DCP, OmeU, R: Želimir Žilnik
Ein Treppenhaus in München: Nacheinander treten die Bewohner*innen des alten Mietshauses vor die Kamera und stellen sich mit Namen, Nationalität und Arbeitsverhältnis vor. Viele von ihnen sind als sogenannte Gastarbeiter*innen in die Bundesrepublik gekommen. Jenseits der Anspielung auf den bürokratischen Akt der Inventur bleibt auch Raum für eine eigene Bilanz, die über eine rein verwaltungsmäßige Erfassung hinausgeht.
MES VOISINS
F 1971, 35’, DCP, OmeU, R: Med Hondo
„Geh und besuche meine Nachbarn“ heißt es im titelgebenden Chanson in Med Hondos filmischem Fragment. Die Nachbarn sind in diesem Fall afrikanische Migranten, die in Paris unter desolaten Bedingungen arbeiten und wohnen und sich fragen, wie sie auf ihre Situation aufmerksam machen und für bessere Bedingungen kämpfen können – bestenfalls gemeinsam mit ihren französischen Arbeitskollegen. Ein Aufruf zu Sichtbarkeit und Solidarität unter postkolonialen Bedingungen.
OYOYO
DDR 1980, 47’, DCP, OmeU, R: Chetna Vora
Eine Plattenbausiedlung in der DDR: Der Blick von außen wandert direkt ins Innere und eröffnet schmale Gänge, Gelächter, unterschiedlichste Sprachen und gemütlich eingerichtete Zimmer. Es sind Studierende aus Chile, Guinea-Bissau, der Mongolei, Kuba und Bulgarien, die hier wohnen, ihre Sorgen, Sehnsüchte und Zukunftsträume teilen, gemeinsam lernen, musizieren und tanzen. Komplett im studentischen Wohnheim gedreht entfaltet sich ein einzigartiger Querschnitt internationalen Zusammenlebens.
Digitalisierung und Restaurierung der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF,
unterstützt durch das Förderprogramm Filmerbe, finanziert durch BKM, Länder und FFA.
Für: Erwachsene | Reihe: Filmgeschichten | Treffpunkt: Filmforum NRW | Preis: € 8,50 | ermäßigt: € 7,50
Film | Filmforum NRW
Polen 1981, 153‘, 16mm, dt. Fassung, R: Andrzej Wajda
Im Auftrag der Parteiführung soll der Rundfunkberichterstatter Winkel eine Reportage über den Werftarbeiter-Streik in Danzig machen. Insbesondere der Streikführer Maciek Tomczyk, Sohn eines Propagandahelden der stalinistischen Ära, steht im Visier. Doch die Recherchen im Umfeld der Gewerkschaft Solidarność lassen Winkel an seiner eigenen unkritischen Haltung gegenüber der Regierung zweifeln. Als er die Gründe für den Streik erfährt, stellt er sich sogar auf die Seite der Werftarbeiter. Andrej Wajda vermischt in seinem Politdrama geschickt dokumentarische Originalszenen aus der Gründungszeit der Gewerkschaft Solidarność im August 1980 mit Spielfilmszenen und schafft damit einen unglaublichen Eindruck von Authentizität. Auch Arbeiterführer Lech Walesa erscheint in einer kleinen Nebenrolle. Fünf Jahre nach seinem „Mann aus Marmor“ setzte Regisseur Andrej Wajda mit diesem Film seine Kritik an den politischen Verhältnissen in Polen fort und erhielt für den Film die Goldene Palme in Cannes.
Eine Veranstaltung von Julia Schönecker-Roth und Joachim Steinigeweg
Vorbestellung: joachim.steinigeweg@email.de
Für: Erwachsene | Treffpunkt: Filmforum NRW | Preis: € 7,00 | ermäßigt: € 6,00
Film | Filmforum NRW
USA 2014, 106‘, OmU, R: Damien Chazelle, Montage: Tom Cross
Das Lehrer-Schüler-Drama lotet den schmalen Grat zwischen Motivation und Missbrauch aus und stellt in einem ebenso präzise wie packend erzählten Katz-und-Maus-Spiel die Frage, welchen Preis die Kunst rechtfertigt: Andrew spielt sich die Finger an den Drums blutig auf Suche nach Anerkennung seines einschüchternden Mentors Fletcher unter dessen faszinierender Bedrohlichkeit er zunehmend Angstattacken erleidet. Fletcher, getrieben von der Suche nach dem nächsten großen Talent, nutzt jede musikalische wie psychische Schwäche seiner Eleven aus, sicher, dass echtes Talent sich auch gegen Psychoterror durchsetzen wird – zugleich versteht er es, einen Rest von Wärme zu kreieren und so wieder Hoffnung zu erzeugen. Fletchers entwürdigende Methoden kosten ihn schließlich den Job und auch Andrew verliert viel, bevor sich beide in einem furiosen musikalischen Duell erneut gegenüberstehen.
Anschließend Gespräch mit Editor David J. Achilles.
Eine Veranstaltung von Edimotion – Festival für Filmschnitt und Montagekunst in Kooperation mit der ifs internationale filmschule köln.
Mit freundlicher Unterstützung des Kulturamts der Stadt Köln.
Infos unter 0221-920188-231 oder info@filmschule.de
Eintritt frei!
Für: Alle | Treffpunkt: Filmforum NRW
Film | Filmforum NRW
Live-Musik: Mirt
Das Festival wird von Lemohang Jeremiah Mosese dem Schirmherrn des 22. Kölner Afrika Film Festivals, eröffnet. Die internationalen Festivalgäste, die bereits zur Eröffnung nach Köln kommen, werden musikalisch von der Musikerin Mirta begrüßt. Den filmischen Auftakt macht der senegalesischen Kurzfilm RETOUR AU CINÉMA VOX
EINTRITTSPREISE: Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Filmveranstaltungen
Preise pro Vorstellung: 7,00 / 5,00 € erm. (Kinokasse)
Online-Tickets über rausgegangen.de: 7,00 / 5,00 € erm.
Festivalpass: 40,00 / 30,00 € erm.
Förderpass 50,00 €
Für: Fremdsprachige Angebote | Treffpunkt: Filmforum NRW
Alle Termine anzeigenFilm | Filmforum NRW
Kenia 2025, 103 min., DCP, OmeU, Regie: Maia Lekow & Christopher King
Im Herzen von Nairobi verfällt die McMillan Memorial Library – eine Bibliothek aus der Kolonialzeit, die einst weißen Menschen vorbehalten war. Shiro Koinange und Angela Wachuka haben es sich zur Aufgabe gemacht, diesen Ort zu renovieren und zu dekolonisieren, um ihn in einen Raum für Kunst, Kultur, Bildung und Austausch zu verwandeln. Acht Jahre lang begleiteten die Filmemacher:innen Maia Lekow und Christopher King ihre Reise zwischen Verhandlungen mit der lokalen Gemeinschaft, Politiker:innen und Förderern und den Herausforderungen, ein Vermächtnis neu zu erfinden. HOW TO BUILD A LIBRARY ist eine Einladung zum Dialog über die Wiederaneignung geschichtsträchtiger Orte – eine kollektive Geste der Erinnerung, der Schöpfung und der Transformation.
Gäste: Maia Lekow & Christopher King
EINTRITTSPREISE: Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Filmveranstaltungen
Preise pro Vorstellung: 7,00 / 5,00 € erm. (Kinokasse)
Online-Tickets über rausgegangen.de: 7,00 / 5,00 € erm.
Festivalpass: 40,00 / 30,00 € erm.
Förderpass 50,00 €
Für: Fremdsprachige Angebote | Treffpunkt: Filmforum NRW
Alle Termine anzeigenPerformance | Museum für Ostasiatische Kunst
Sie erleben eine Kalligrafie-Performance von Jianfeng Pan mit musiskalischer Begleitung von Tapani Rinne. Im Anschluss gibt es ein von der Kuratorin moderiertes Künstlergespäch (in engl. Sprache) sowie einen Empfang im Foyer.
Der Künstler in seinem Atelier, Foto und ©: Ananya Tanttu, Porvoo (Finnland) 2023
Für: Erwachsene | Von: Museum für Ostasiatische Kunst | Mit: Dr. Shao-Lan Hertel, Jianfeng Pan, Tapani Rinne | Rahmenprogramm zu: „Tuschewanderungen“, 05.04.2025 - 09.11.2025
Film | Filmforum NRW
Ägypten/DE 2024, 83 min., DCP, OmeU, Regie: Bassam Mortada
Bassam Mortada war erst fünf Jahre alt, als sein Vater Mahmoud 1989 mitten in der Nacht in ihrem Haus verhaftet und wie viele andere sozialistische Aktivisten in das berüchtigte Gefängnis Abo Zaabal gebracht wurde. Anhand von Zeugenaussagen seiner Eltern, enger Freunde der Familie, Rekonstruktionen und Archivbildern versucht der Regisseur, seine Geschichte und die seiner Familie zu rekonstruieren. ABO ZAABAL 89 ist eine introspektive Erzählung, die untersucht, wie die Wellen politischer Verhaftungen in den 1970er- und 1980er-Jahren das Leben der Gefangenen und ihrer Familien in Ägypten erschütterten.
Gast: Bassam Mortada
EINTRITTSPREISE: Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Filmveranstaltungen
Preise pro Vorstellung: 7,00 / 5,00 € erm. (Kinokasse)
Online-Tickets über rausgegangen.de: 7,00 / 5,00 € erm.
Festivalpass: 40,00 / 30,00 € erm.
Förderpass 50,00 €
Für: Fremdsprachige Angebote | Treffpunkt: Filmforum NRW
Alle Termine anzeigenFilm | Filmforum NRW
DR Kongo/BE 2025; 85 min., DCP, OmeU, Regie: Sammy Baloji
Im Herzen des Regenwalds im Kongo zeugen die Ruinen des Forschungszentrums Yangambi, das sich der tropischen Landwirtschaft widmete, von der kolonialen Vergangenheit Belgiens und deren direkten Folgen für den Klimawandel. Regisseur Sammy Baloji präsentiert einen dreiteiligen Essay, in dem er den Schriften zweier Wissenschaftler, Paul Panda Farnana und Abiron Bernaert, die zwischen 1910 und 1950 in Yangambi arbeiteten, eine Stimme verleiht. Ihre Geschichten werden durch die Geschichte eines dreihundert Jahre alten Baumes ergänzt. L'ARBRE DE L’AUTHENTICITÉ beleuchtet das Erbe der kolonialen Moderne in der heutigen gierigen Ausbeutung der natürlichen Ressourcen.
Gast: Sammy Baloji
EINTRITTSPREISE: Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Filmveranstaltungen
Preise pro Vorstellung: 7,00 / 5,00 € erm. (Kinokasse)
Online-Tickets über rausgegangen.de: 7,00 / 5,00 € erm.
Festivalpass: 40,00 / 30,00 € erm.
Förderpass 50,00 €
Für: Fremdsprachige Angebote | Treffpunkt: Filmforum NRW
Alle Termine anzeigenFilm | Filmforum NRW
MANGO
GB/FR 2024, 11 min., DCP, OmeU, Regie: Joan Iyiola
ECHTER MANN
DE 2024; 8 min., DCP, Regie: Vinsley
ENTRE NÓS E O SILÊNCIO
DE 2024, 14 min., DCP, OmeU, Regie: Brenda Akele Jorde & David Simon Groß
SPACE(S)
GB 2024, 11 min., DCP, OmeU, Regie: Luke Frsh
PAR-DELÀ LES MONTAGNES
FR 2024, 25 min., DCP, OmeU, Regie: Hefse Guiro
SHOOBS
GB 2025, 13 min., DCP, OmeU, Regie : Lisle Turner;
ON A SUNDAY AT ELEVEN
CA 2024, 9min.DCP, OmeU, Regie: Alicia K. Harris
MANGO: Zadie, eine selbständige Floristin, leidet unter Myomen. Als ihr ein Traumjob angeboten wird, sucht sie Hilfe, um die Veränderungen in ihrem Körper zu kontrollieren, doch die Wucherungen drohen die Oberhand zu gewinnen.
ECHTER MANN: Samuel kämpft mit Depressionen. Um seine Verletzlichkeit zu verbergen, täuscht er ein glückliches Leben vor. Doch als sein Freund Marvin ihm dazu rät, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen, führt das zu einer Entscheidung , die ihm wieder ein normales Leben ermöglicht.
ENTRE NÓS E O SILÊNCIO: In Mosambik werden mentale Krankheiten oft mit spirituellen Problemen erklärt, was den Zugang zu angemessener Behandlung und Aufklärung einschränkt. Yara findet ihren Weg aus der Depression trotz des Widerstands ihres sozialen Umfelds und entdeckt die Kraft, über ihre Krankheit zu sprechen.
SPACE(S): Naira fühlt sich von seiner Umgebung eingesperrt und beschließt, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen. Er versucht, der Realität zu entfliehen, und schlägt ein Zelt auf. Ein Moment der Magie verwandelt sich bald in einen Albtraum…
PAR-DELÀ LES MONTAGNES: Gerade als Mbaye nach Dakar zurückkehren will, verkündet Frankreich, dass es seine Grenzen wegen der Covid-Epidemie schließt. Eine Reise gegen den Strom beginnt.
SHOOBS spielt während einer rauschenden Hausparty im London der 1990er-Jahre und folgt der 15-jährigen Lisa, die sich mit ihrer Identität, ihren Gefühlen für ihre beste Freundin und den gesellschaftlichen Regeln des Teenagerlebens auseinandersetzt.
Gäste: Joan Iyiola, Vinsley & Bryan Kaime Lomuria
EINTRITTSPREISE: Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Filmveranstaltungen
Preise pro Vorstellung: 7,00 / 5,00 € erm. (Kinokasse)
Online-Tickets über rausgegangen.de: 7,00 / 5,00 € erm.
Festivalpass: 40,00 / 30,00 € erm.
Förderpass 50,00 €
Für: Fremdsprachige Angebote | Treffpunkt: Filmforum NRW
Alle Termine anzeigenFilm | Filmforum NRW
Mali 1978, 93 min., DCP, OmeU, Regie: Souleymane Cissé
Der junge Bauer Balla Diarra arbeitet in Bamako als Träger. Er begegnet Balla Traoré, einem jungen Ingenieur, der aus Europa zurückgekehrt ist, ihn unter seine Fittiche nimmt und in seiner Fabrik anstellt. Angetrieben von den liberalen Ideen, die er während seines Studiums in Europa gewonnen hat, möchte Balla Traoré die Arbeitsbedingungen in der Fabrik verbessern. In diesem Spielfilm schildert der Regisseur Souleymane Cissé die politischen und wirtschaftlichen Spannungen in der malischen Gesellschaft der 1970er-Jahre, die durch das Entstehen einer Arbeiterklasse und die Auswüchse eines korrupten politischen Systems geprägt war. BAARA, der erste in Mali produzierte Spielfilm, gewann 1979 den Étalon de Yennenga beim FESPACO.
EINTRITTSPREISE: Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Filmveranstaltungen
Preise pro Vorstellung: 7,00 / 5,00 € erm. (Kinokasse)
Online-Tickets über rausgegangen.de: 7,00 / 5,00 € erm.
Festivalpass: 40,00 / 30,00 € erm.
Förderpass 50,00 €
Für: Fremdsprachige Angebote | Treffpunkt: Filmforum NRW
Alle Termine anzeigenFilm | Filmforum NRW
Ghana 2024, 105 min., DCP, OmeU, Regie: Zoey Martinson
Die Filmkomödie handelt von Atta Oko, einem ghanaischen Fischer, der sich mit einem sprechenden Fisch und seinen jungen Kollegen Shasha, Kobina und Emmanuel zusammentut, um nach Accra zu fahren und seinen Traum von einem eigenen Boot zu verwirklichen. THE FISHERMAN ist eine Kritik am Städtebau von Accra, eine Warnung vor dem Verlust der Fischereikultur in Ghana, eine Erinnerung an die Zerstörung unserer Umwelt und eine Warnung vor der Erosion der Tradition durch die Technologie. Voller Lachen, Magie und der reichen Kultur Ghanas ist THE FISHERMAN eine herzerwärmende Geschichte über Familie, Widerstandsfähigkeit und den beständigen Geist eines wahren Fischers.
EINTRITTSPREISE: Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Filmveranstaltungen
Preise pro Vorstellung: 7,00 / 5,00 € erm. (Kinokasse)
Online-Tickets über rausgegangen.de: 7,00 / 5,00 € erm.
Festivalpass: 40,00 / 30,00 € erm.
Förderpass 50,00 €
Für: Fremdsprachige Angebote | Treffpunkt: Filmforum NRW
Alle Termine anzeigenFilm | Filmforum NRW
BE 2025, 84 min., DCP, OmeU, Regie: Maja-Ajmia Yde Zellama
Eya, 12, und ihr 25-jähriger Bruder Younès sind unzertrennlich. Ihre enge Bindung und Younès’ unerschütterliche Unterstützung ermöglichen Eya eine unbeschwerte Kindheit. Doch alles ändert sich schlagartig, als Younès plötzlich stirbt. Eyas Welt gerät aus den Fugen – sie muss sich der Trauer in einer Welt der Erwachsenen stellen. TÊTES BRÛLÉES erzählt von der Stärke und Widerstandskraft der Kindheit angesichts des Verlusts. In ihrem ersten Spielfilm zeichnet Regisseurin Maja-Ajmia Yde Zellama ein einfühlsames und facettenreiches Porträt einer multikulturellen und solidarischen Gemeinschaft. Der Film feierte seine internationale Premiere auf der 75. Berlinale.
Gast: Maja-Ajmia Yde Zellama
EINTRITTSPREISE: Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Filmveranstaltungen
Preise pro Vorstellung: 7,00 / 5,00 € erm. (Kinokasse)
Online-Tickets über rausgegangen.de: 7,00 / 5,00 € erm.
Festivalpass: 40,00 / 30,00 € erm.
Förderpass 50,00 €
Für: Fremdsprachige Angebote | Treffpunkt: Filmforum NRW
Alle Termine anzeigenFilm | Filmforum NRW
Burkina Faso/SE 2024, 113 min., DCP, OmeU, Regie: Dani Kouyaté
Im imaginären Königreich Ganzurgu vereitelt König Pazouknaam knapp einen Plan, ihn zu stürzen. Um seine Macht zu festigen, ernennt er seinen Cousin Katanga zum Oberhaupt der Armee. Angesichts der Größe seiner Aufgabe konsultiert Katanga einen Wahrsager. Die Prophezeiung ist eindeutig: Eines Tages wird er den Thron seines Cousins besteigen. Mit KATANGA, LA DANSE DES SCORPIONS bietet Regisseur Dani Kouyaté eine traumhafte Neuinterpretation von William Shakespeares Macbeth und adaptiert das klassische westliche Drama zu einer universellen politischen Erzählung, die auf dem afrikanischen Kontinent spielt. Der Film wurde beim FESPACO 2025 mit dem Yennenga Golden Stallion ausgezeichnet.
Gast: Dani Kouyaté
EINTRITTSPREISE: Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Filmveranstaltungen
Preise pro Vorstellung: 7,00 / 5,00 € erm. (Kinokasse)
Online-Tickets über rausgegangen.de: 7,00 / 5,00 € erm.
Festivalpass: 40,00 / 30,00 € erm.
Förderpass 50,00 €
Für: Fremdsprachige Angebote | Treffpunkt: Filmforum NRW
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MAKK – Museum für Angewandte Kunst Köln
Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt
Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud
Museum für Ostasiatische Kunst
Tanzmuseum des Deutschen Tanzarchivs Köln
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