Digitale Angebote | Schulen

Ob Stadt- oder Kulturgeschichte: Die Materialien stellen Objekte vor und regen zum Lernen und kreativen Arbeiten an.

 

Schulen | Selbermachen | Museum für Angewandte Kunst Köln

Guten Appetit! Essen, Trinken und Feste feiern

J. J. Kändler / Königliche Porzellanmanufaktur, Dame vom Mopsorden, Meißen, 1743, MAKK-Museum für Angewandte Kunst Köln, Foto: Rheinisches Bildarchiv, rba_c016330

Guten Appetit! Wer es sich leisten konnte, speiste im Rheinland bereits im 17. Jahrhundert an einem festlich gedeckten Tisch mit edlem Porzellan und feinstem Glas. Es dauerte lange, bis man auch in Europa Porzellan herstellen konnte und man zahlte hohe Summen für Geschirr aus dem Fernen Osten. Trotz der edlen Ausstattung entsprachen die Tischsitten nicht immer unseren heutigen Vorstellungen. Wie verhältst du dich heute bei einem feierlichen Essen und wärst du damit vor drei Jahrhunderten aufgefallen?

Schulen | Selbermachen | NS-Dokumentationszentrum

Spurensuche

EL-DE-Haus, Gedenkstätte Gestapogefängnis: Inschrift in Zelle 1, Foto: Rheinisches Bildarchiv Köln, Anna C. Wagner

Spuren der NS-Zeit finden sich in vielen Bereichen – so auch in den Erinnerungen von Zeitzeuginnen und Zeitzeugen, in Gebäuden und im gesamten städtischen Raum. Das vorliegende Material bietet dir vielfältige Anregungen zum Entdecken dieser Spuren in Köln: Von einer Inschrift im EL-DE-Haus und ihrer Geschichte über die Spurensuche im Portal „Erlebte Geschichte" mit vielen persönlichen Erinnerungen bis hin zu „Stolpersteinen" in deiner Straße oder deinem Stadtviertel.

Schulen | Selbermachen | Museum Schnütgen

Fabelhafte Fabelwesen

Collage, Umsetzung und Foto: Christina Clever-Kümper

Einhörner, Kentauren und andere fantastische Geschöpfe tummeln sich zuhauf im Museum Schnütgen. Aber woher stammen sie eigentlich, wie genau sehen sie aus und wie unterscheiden sie sich? Manche wirken, als seien sie aus vielen verschiedenen Tieren zusammengebaut! Lass deiner Fantasie beim Erschaffen deines eigenen Wesens freien Lauf. Du allein bestimmst den Charakter und das Aussehen!

 

Schulen | Selbermachen | Museum Ludwig

Ist das Kunst?

Schüle*innenzeichnung, Foto: A. v. Tomaszewski

Bei manchen Kunstwerken scheint diese Frage berechtigt. Was hat Künstlerinnen und Künstler dazu gebracht, die Regeln der Kunst zu brechen und Neues zu wagen? Manche waren es leid, die Natur und die Menschen ganz genau abzubilden. Andere wollten die tieferliegenden Schichten der Seele erkunden. Und die Pop-Artistinnen und -Artisten erklärten alltägliche Motive zur Kunst. Hast du Lust, mehr darüber zu erfahren? Dann probiere unsere Ideen dazu aus (sie sind auf JEDES Kunstwerk anwendbar) und entdecke, was für poetisches und künstlerisches Potential in dir steckt!

Schulen | Selbermachen | Kölnisches Stadtmuseum

Kölsche Marken im Stadtmuseum

4711-Anzeige aus dem Jahre 1972, Kölnisches Stadtmuseum, Foto: Rüdiger Müller

Ein Wappen bürgt für Qualität: Bereits im Mittelalter wurde der „Kölner Brand“, mit dem in Köln gehandelte Waren gekennzeichnet wurden, zum international erkennbaren Qualitätssiegel. Im 15. Jahrhundert entwickelten sich die drei Kronen zur Marke für die Stadt und sind es bis heute. Welche Produkte sind heute noch „Made in Cologne“? Wie viele findest du und wie Kölsch sind sie wirklich? Entwickle schließlich eine Werbekampagne für dein Kölsches Lieblingsprodukt!

 

Schulen | Selbermachen | Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud

Licht an! Impressionistische Malerei im Wallraf

Claude Monet, Seerosen (Nymphéas), Ausschnitt, um 1915, Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud, Foto: Rheinisches Bildarchiv Köln, rba_d022393_02

Du hast dich schon immer gefragt, was die Malerei der Impressionisten ausmacht? Wie die Künstlerinnen und Künstler es schafften, ihre Bilder in leuchtenden Farben erstrahlen zu lassen? Wir zeigen dir, welches Geheimnis dahintersteckt und erklären dir die physikalischen Gesetze von Licht und Schatten. Und wir halten einen Forschungsauftrag für dich bereit: Studiere ein Objekt deiner Wahl und fange es in impressionistischem Licht ein!

Schulen | Selbermachen | Museum für Ostasiatische Kunst

Ostasiatische Landschaftsmalerei

Wen Zhengming, Einen Wasserfall betrachten, Fächer, vor 1560, Ming-Dynastie, Museum für Ostasiatische Kunst Köln, Inv.-Nr. A 55,4, Foto: Rheinisches Bildarchiv Köln, rba_c004079

Mit Pinsel und Tusche gezeichnete Landschaftsbilder sind typisch für die Kunst aus China, Japan und Korea. Innerhalb der unterschiedlichen Darstellungen nimmt die »monochrome« Landschaftsmalerei in unterschiedlichen Abstufungen von Tiefschwarz bis Weiß eine besondere Stellung ein. Bei dieser Tuschezeichnung steht nicht die Abbildung einer realen Landschaft im Vordergrund. Es geht vielmehr um die Vermittlung einer Naturstimmung, die abhängig ist von der Tages- und Jahreszeit. Davon inspiriert, gestaltest du selbst ein Fächerbild oder experimentierst mit Tusche.

 

Schulen | Selbermachen | Rautenstrauch Joest-Museum – Kulturen der Welt

Begrüßungsrituale hier und anderswo

Gamelan im RJM, Foto: Andreas Ritter

Den anderen willkommen heißen – in jeder Kultur verwendet man dazu bestimmte Worte und Gesten. Manchmal kommt man sich dabei nahe, oft erkennt man aber schon auf die Distanz, ob sich jemand freut, uns zu sehen.
Zur Begrüßung kann man auch tanzen. Ritualisierte Tänze drücken Zusammengehörigkeit aus, auch wenn man sich nicht berührt. Oft verbinden Menschen ein besonderes Erlebnis mit einem Tanz.
Finde heraus, welche Begrüßungen du kennst und überlege, welchen Begrüßungstanz du erfinden würdest!

Schulen | Selbermachen | Römisch-Germanisches Museum

Archäologie im Herzen der Stadt

Müll aus dem römischen Rheinhafen, Foto: Römisch-Germanisches Museum Köln, Uli Karas

Die Kölner Archäologinnen und Archäologen sind oft in der Innenstadt im Einsatz, denn unter dem heutigen Pflaster liegen 2000 Jahre Stadtgeschichte. Doch was finden sie, wenn sie mehrere Meter tief in der Erde graben? Was überdauert die Zeiten und was nicht? Wenn du die Materialien der Römer kennst, kannst du einiges über die Menschen herausfinden, die im römischen Köln lebten. Und denk mal in die Zukunft: Was wird in 2000 Jahren von uns zu finden sein?