Museum Collections in Motion

Konferenz in Kooperation mit der Universität Köln 15.7.-17.7.2019

Das wachsende öffentliche Bewusstsein für das Unrecht der Kolonialgeschichte und die Problematik kolonialer Sammlungen hat dazu geführt, dass Museen im Mittelpunkt gesellschaftlicher Debatten stehen. Dabei hat die Initiative des französischen Präsidenten Macron zur Rückgabe afrikanischer Objekte ein neues Kapitel in der langen Geschichte transkontinentaler Verflechtungen eröffnet. Die Konferenz soll die gegenwärtigen Debatten zu Restitution und Reparation auf den Prüfstand stellen und neue Möglichkeiten zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit ausloten. Welche Bedeutung hatten und haben die Objekte ethnographischer Sammlungen in den Kontroversen und Konflikten, die lokal und transnational ausgetragen werden? Mit Blick auf Vergangenheit und Gegenwart möchten wir zusammen mit internationalen Wissenschaftler*innen, Museumskurator*innen und Aktivist*innen nach alternativen Zukunftsentwürfen und neuen Formen der Kooperation fragen.
Mit Vorträgen von Felwine Sarr, dem Ko-Autor des französischen Restitutionsreport (Universität Gaston Berger in Saint-Louis, Senegal), Zoe Strother (Columbia University, New York) und Helen Verran (Charles Darwin University, Darwin, Australien), einer Podiumsdiskussion mit Mohamed Amjahid (DIE ZEIT) und vielen anderen Referent*innen aus Senegal, Südafrika, Australien, Brasilien, Europa, USA und Neuseeland.

Mehr Informationen gibt es im boasblog.

Konferenzprogramm

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