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Tatort Kambodscha? Einer Fälschung auf der Spur

Eine Ausstellung im Blickpunkt im RJM | 2. Juni - 6. August 2017 Eintritt frei

Foto: RBA/Patrick Schwarz, Design: Marie Helen Scheid

 
Die Architektur und Kunst des alten Khmer-Reichs (9.-15. Jahrhundert) in Kambodscha fasziniert bis heute und der internationale Markt mit Khmer-Kunst boomt. Teilweise werden Preise in Millionenhöhe erzielt. Inzwischen befinden sich die meisten Khmer-Skulpturen in Privatsammlungen und Museen außerhalb Kambodschas. Doch handelt es sich bei all diesen Objekten um Originale? In der Ausstellung wird anhand einer vermeintlich originalen Khmer-Skulptur deren Geschichte zurückverfolgt. Wie konnte eine Fälschung auf dem Kunstmarkt landen? Welches sind die Handlungen und wer die Täter, die eine Kopie in eine Fälschung verwandeln? Mit welchen technischen Hilfsmitteln werden solche Skulpturen hergestellt? Warum gibt es überhaupt Fälschungen?

Antworten auf diese Fragen gibt die Sonderschau „Tatort Kambodscha? Einer Fälschung auf der Spur“ im „Blickpunkt“ des Rautenstrauch-Joest-Museums – Kulturen der Welt Köln (RJM). Mit der Schau widmet sich das RJM vom 2. Juni bis 6. August 2017 den Konsequenzen der kaum zu stillenden internationalen Nachfrage nach authentischen Khmer-Skulpturen. Es ist die erste Sonderschau, die im „Blickpunkt“, in den Räumen des früheren JuniorMuseums auf der 1. Etage – auf rund 200 Quadratmetern – präsentiert wird.

Die Ausstellung wurde von Prof. Dr. Brigitta Hauser-Schäublin, Institut für Ethnologie der Georg-August-Universität Göttingen, und Dr. Esther von Plehwe-Leisen, LPL Köln, kuratiert. Die Ausstellung zeigt Resultate des ethnologisch-völkerrechtlichen Teams der interdisziplinären Forschergruppe an der Universität Göttingen, „Die Konstituierung von Cultural Property“ der Deutschen Forschungsgemeinschaft, das die Spuren der gefälschten Skulptur vor Ort verfolgte. Die naturwissenschaftlichen Beiträge basieren auf den Erfahrungen des German Apsara Conservation Projects (GACP) in Kambodscha, gefördert durch das Kulturerhaltprogramm des Auswärtigen Amts und die TH Köln.

Die Sonderschau wird unterstützt durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), die Kölner Kulturstiftung der Kreissparkasse Köln und die Museumsgesellschaft RJM. Kulturpartner ist WDR3.

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