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Rautenstrauch-Joest-Museum im Kulturquartier am Neumarkt

Vorgeschichte des Neubaus

Am 23.3.1995 beauftragte der Rat der Stadt Köln die Verwaltung, "den Neubau des Rautenstrauch-Joest-Museums im räumlichen Zusammenhang mit dem Schnütgen-Museum, der Kunsthalle, dem Kunstverein und der Volkshochschule vorzubereiten und de

Geschichte des Neubaus

Am 23.3.1995 beauftragte der Rat der Stadt Köln die Verwaltung, "den Neubau des Rautenstrauch-Joest-Museums im räumlichen Zusammenhang mit dem Schnütgen-Museum, der Kunsthalle, dem Kunstverein und der Volkshochschule vorzubereiten und den Architektenwettbewerb auszuloben". Damit war die Entscheidung für den Standort an der Cäcilienstraße im Zentrum der Stadt gefallen.

Im Dezember 1996 stand der Gewinner des europaweit ausgeschriebenen Wettbewerbs fest: das Architektenbüro Schneider & Sendelbach aus Braunschweig. Im März 1997 wurden die Entwurfsplanung und ein Kostendeckel von 114,5 Millionen DM beschlossen. Der Sommer 2002 stand ganz unter dem Zeichen der Abbruchmaßnahme Kunsthalle, Kunstverein, Foren Volkshochschule, Depot Museum Schnütgen. 2005 war die Fertigstellung des Neubaus geplant.

Aufgrund der desolaten Finanzlage der Stadt wurden jedoch im April 2003 sämtliche Arbeiten eingestellt. Es folgten etliche Sparbeschlüsse, die unter anderem den Wegfall einer ganzen Etage im Souterrain mit den Forumssälen der Volkshochschule und der Kunsthalle nach sich zogen. Die Kunsthalle wurde ins Erdgeschoss verlegt, wo zuvor der Kunstverein platziert war, der sich zwischenzeitlich aber entschieden hatte, auf Dauer in seinem Übergangsdomizil "Brücke" zu bleiben. Ende 2003 wurde der Kostendeckel auf 61,3 Millionen Euro erhöht. Im Februar 2004 gab der Rat den Planungsauftrag zur Realisierung einer ›Kleinen Philharmonie‹ im Neubau, auf den er fünf Monate später wieder verzichtete.

Mitte 2005 wurden die Arbeiten auf der Baustelle wieder aufgenommen. Am 14. Juni erfolgte die Grundsteinlegung des Neubaus. Die Tiefgarage – erstellt von der Rheinbau Entwicklung GmbH, die auch Eigentümer ist – war im März 2006 fertig gestellt, kurz darauf wurde mit dem Aufbau der oberirdischen Gebäudeteile begonnen. Nach mehreren Teilübergaben sollte die komplette Übergabe des Gebäudes an die Nutzer nunmehr Ende 2009 erfolgen. Weitere Bauverzögerungen führten schließlich zur Verlegung des Eröffnungstermins in den Herbst 2010.

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