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Ikonographie und Bedeutung singhalesischer Ritualmasken

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) förderte in den Jahren 1998-2004 ein Projekt unter der Schirmherrschaft des Rautenstrauch-Joest-Museums (Dr. Ulrich Wiesner): »„Ikonografische und ikonometrische Dokumentation und Analyse von Ritualmasken und -kostümen singhalesischer Heilrituale (Sri Lanka), Auswertung von Ritualtexten und Einarbeitung der Ergebnisse in die Maskensammlung des Rautenstrauch-Joest-Museums"«.

Anna Wischkowski-Mey  veröffentlichte die Ergebnisse 2004 unter dem Titel »Maske und Maß: Eine Untersuchung zur Ikonografie und Bedeutung singhalesischer Ritualmasken und -kostüme« in 9 Bänden.

Sie ist online verfügbar auf SavifaDok, der Publikationsplattform des Südasieninstituts für die Südasienwissenschaften an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg; eine gedruckte Ausgabe kann dort als print-on-demand-kopie über das Digitalisierungszentrum bestellt werden.

Schlangendämon: Maske des Naga-Rakshaya (Schlangendämon), Ceylon (Sri Lanka), 19. Jh., Holz, bemalt; Höhe: 41 cm; Breite: 47 cm, Rautenstrauch-Joest-Museum, Inv.-Nr. 18706.
Die Naga-Raksha gehören zu der Gruppe der mythischen Wesen der Raksha. Ihre kunstvollen Tänze erfreuen das Königspaar und das Publikum in den Kolam-Spielen.

Sterbende Dämonen

Im Rautenstrauch-Joest-Museum befindet sich eine 276 Stücke umfassende Sammlung von Masken und Attributen, die in Heilritualen in Sri Lanka (früher Ceylon) verwendet wurden. Ich arbeite seit über zehn Jahren über Masken und Maskenspiele aus Sri Lanka und habe in Zusammenarbeit mit mehreren Spezialisten in Sri Lanka die Kölner Sammlung untersucht und dokumentiert. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit war es faszinierend zu beobachten, wie jahrzehntelang ruhendes Ritualwissen wieder lebendig wurde. Mit diesem Wissen gelang eine Reihe hochinteressanter Deutungen bisher unbekannter Aspekte der Maskenikonographie. Das Zwischenergebnis stelle ich hier vor.

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