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Begegnung und Aneignung: Grenzüberschreitungen

ATELIER BRÜCKNER / Fotograf: Michael Jungblut

Begegnungen

Zu allen Zeiten forcierte der menschliche Wissensdrang die Erforschung von unbekannten Welten. Während in der Antike und im Mittelalter die Regionen außerhalb Europas mit Fantasiegeschöpfen bevölkert wurden, projizieren wir diese heute ins All.

Foto: Iris Kaebelmann.

Unbekannte Welten:

Blättern Sie in unserem "Elektronischen Buch" und machen Sie sich ein Bild von verschiedenen Kulturbegegnungen.

Foto: Iris Kaebelmann.

Stöbern Sie an unserer Bücherwand und erfahren Sie mehr über Forschungsreisende, Ethnografen und Entdecker.

Foto: Iris Kaebelmann.

Wussten Sie, dass indigene Gruppen Südamerikas die ersten Gummistiefel trugen und dass Speiseeis bereits vor 3000 Jahren in China Jung und Alt erfreute? Unser Alltag ist gefüllt mit Dingen, die aus anderen Teilen der Erde stammen und erst über Austausch zu uns gekommen sind. Machen Sie mit uns eine Reise durchs Alphabet von A wie Anorak bis Z wie Ziffer.

Wilhelm Joest

Nicht von ungefähr lautet der Name unseres Museums Rautenstrauch-Joest-Museum − Kulturen der Welt. Wilhelm Joests Privatsammlung ist Grundstock der Museumssammlung, die seine Schwester Adele Rautenstrauch zusammen mit ihrem Mann Eugen 1899 der Stadt Köln stiftete.

Wilhelm Joest wurde 1852 geboren und beginnt mit 22 Jahren zu reisen. Die oft mehrjährigen Fahrten führen ihn auf alle Kontinente. Resultat seiner Reisen sind umfangreiche ethnografische Sammlungen und Publikationen. Joest verkörpert den Typus des weltläufigen Bildungsreisenden, der Reisen als einen Akt der kulturellen Begegnung versteht und zwecks Erweiterung seines Horizonts betreibt.

In den großen Holzkisten können Sie sehen, was er von seinen Reisen alles mitgebracht hat ...

 

Max von Oppenheim

Portrait von Max von Oppenheim, Ölgemälde von E. Kossuth,1927,
RJM DL249.

Max von Oppenheim wurde durch seine Ausgrabung Tell Halaf in Syrien weltberühmt. Das Rautenstrauch-Joest-Museum verdankt ihm ca. 1500 Objekte vorwiegend aus dem Vorderen Orient, darunter zahlreiche Textilien.

Der in Köln geborene Max von Oppenheim wohnte abwechselnd in Berlin und Kairo. In der Ausstellung können Sie die historischen Fotos an der Wand betrachten und das eine oder andere ausgestellte Objekt wiederfinden.

 

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50667 Köln
Telefon 0221 / 221 - 313 56
Telefax 0221 / 221 - 313 33
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