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Unser neuer Raum für vielseitige Formate öffnet Ende April!

Die Umwidmung des ehemaligen JuniorMuseums bietet uns und dem Museumsdienst ab Ende April 2017 die Möglichkeit, mit experimentellen Vermittlungs- und Ausstellungsformaten das Profil des Hauses zu erweitern.

Das erste Format ist die Ausstellung „Köln mit allen Sinnen“. Rund 200 Schülerinnen und Schüler aus vier Kölner Grundschulen gestalteten in mehrtägigen Workshops ihre eigenen Museen in der Box: „Museobilbox – Museum zum Selbermachen“ ist ein Förderprogramm des Bundesverbandes Museumspädagogik e.V. und wird im Rahmen von „Kultur macht stark“ vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Vom 28. April bis 21. Mai 2017 sind nun die ideenreichen Boxen im Blickpunkt im RJM zu sehen. Am Donnerstag, 28. April 2017, um 14 Uhr wird das Projekt im Rahmen eines Pressetermins vorgestellt. Teilnehmer aller vier Gruppen sind vor Ort, um Fragen zu beantworten und ihre Erfahrungen mit dem Projekt zu schildern.

Vom 2. Juni bis 6. August 2017 zeigen wir die Sonderschau „Tatort Kambodscha? Einer Fälschung auf der Spur“. Anhand einer vermeintlich originalen Skulptur wird der internationale Kunstmarkt in den Fokus genommen. Bis heute faszinieren Architektur und Kunst des alten Khmer-Reichs (9. bis 15. Jahrhundert) in Kambodscha ein westliches Publikum und der Handel mit Khmer-Kunst boomt. Doch handelt es sich bei diesen Objekten um Originale? Wie gelangen Fälschungen auf den Kunstmarkt? Welche Händler(-netzwerke) und Künstlerwerkstätten stecken dahinter? Mit welchen technischen Hilfsmitteln werden die Skulpturen hergestellt? Und wann wird eigentlich aus einem Original eine Fälschung?

Über den Jahreswechsel widmen wir uns dann vom 11. November 2017 bis 4. März 2018 zum ersten Mal in einer eigenen Ausstellung zeitgenössischer Kunst der australischen Aborigines. Mit Werken aus gleich zwei führenden Künstlerkooperativen, dem Spinifex Arts Project (aus der Wüste Westaustraliens) und dem Buku-Larrngay-Mulka Centre (aus dem nordöstlichen, am Meer gelegenen Arnhemland), ist die Freiburger Galerie ARTKELCH in Köln zu Gast. Stilistisch gegensätzlicher könnte die Kunst aus den beiden Regionen Australiens nicht sein. Unabhängig voneinander haben jedoch Künstlerinnen und Künstler beider Kunstzentren ihre Malerei schon früh politisch eingesetzt, um tausende Jahre alte Land- und Seerechte gegen die teils bis heute fortwährende Enteignung durchzusetzen.

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