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Die Welt in der Vitrine: Museum

ATELIER BRÜCKNER / Fotograf: Nikolai Wolff

332 Objekte, beinahe alle Objekte, die wir aus dem Massim-Gebiet in unserer Sammlung haben, stellen wir im Raum "Museum" aus. Darunter befinden sich 98 Waffen: Speere, Schlagwaffen und Schilde. Doch was sagen diese Exponate eigentlich über das Leben der Menschen im Massim-Gebiet aus? Kriegerisch scheinen sie zu sein. Oder erzählen uns die Objekte nicht viel mehr etwas über die Sammler der Zeit: solvente Männer des 19. Jahrhunderts, die von ihren Reisen Waffen mitbrachten und andere Dinge links liegen ließen.

An unserem vierteiligen Museumstisch können Sie ExpertInnen der Forschung und Restaurierung über die Schultern gucken...

Sammeln

»Das sind nicht nur Sammlungen, das sind Ahnen.«
Rose Evans (Te Ati Awa), Maori, Restauratorin, Neuseeland, 1994.

Bewahren

»…Eure Aufgabe ist es, diese Dinge zu bewahren. Unsere Aufgabe ist es, die Kultur zu bewahren, in der diese ›Dinge‹ eine Bedeutung besitzen.«
Gloria Cranmer Webster, ‘Namgis (Kwakwaka'wakw), Gründerin des U'mista Cultural Centre, Kanada, 1995.

Erforschen

»Ernst zu nehmende Forschung erkennt man daran, dass plötzlich zwei Probleme existieren, wo es vorher nur eines gegeben hat.« Thorstein Bunde Veblen (1857-1929), amerik. Soziologe u. Ökonom.

Vermitteln

»Diese Werke werden zu Ihnen sprechen, und was sie sagen, (...) sollte Sie nachdrücklich an das gemeinsame Menschsein erinnern, das Sie mit den Männern und Frauen teilen, die sie hergestellt haben.«
Kwame Anthony Appiah, Professor für Philosophie, USA, 1995.

 

Ethnologische Museen verkörpern die Begegnung mit anderen Lebenswelten und deren Aneignung auf ganz besondere Weise. Als Kulturarchive sammeln, bewahren und erforschen sie materielle Zeugnisse von Gesellschaften aus aller Welt und vermitteln in Ausstellungen und Publikationen ein Bild von deren Kultur.

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