Museum Ludwig

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud

Römisch-Germanisches Museum

Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt

NS-Dokumentationszentrum

Museum für Angewandte Kunst Köln

Kölnisches Stadtmuseum

Museum Schnütgen

Museum für Ostasiatische Kunst

Käthe Kollwitz Museum

Archäologische Zone, Jüdisches Museum

artothek - Raum für junge Kunst

Skulpturenpark Köln

 

Ausstellungsplanung

24.10.18
06.01.19

Vor 80 Jahren – Der Pogrom in Köln: Eine Gedenkinstallation

NS-Dokumentationszentrum

Während des Pogroms 1938 wurden auch in Köln die Synagogen sowie Hunderte jüdische Wohnungen und Geschäfte von SA-Trupps verwüstet und jüdische Bürger misshandelt, Hunderte von Männern verhaftet und im Konzentrationslager Dachau inhaftiert.
Im Fokus der Installation stehen zwei jüdische Familien aus Köln. Anhand eines umfangreichen von 1936 bis 1944 reichenden Briefwechsels wird das Schicksal des später in Theresienstadt und Auschwitz ermordeten Ehepaars Max und Erna Schönenberg rekonstruiert. Im Februar 1940 begann Berta Frank, Tochter eines jüdischen Vaters und einer christlichen Mutter ein Tagebuch zu führen, in dem sie die zunehmende Diskriminierung der jüdischen Bevölkerung, deren Verfolgung und Deportation festhielt und ihr eigenes und das Überleben der Eltern vom Herbst 1944 bis zum Kriegsende schilderte.
Eine Gedenkinstallation des NS-Dokumentationszentrums der Stadt Köln


26.10.18
18.11.18

Kölner Design Preis – Toby E. Rodes Award

Museum für Angewandte Kunst Köln

Der „Kölner Design Preis“ wird 2018 zum 11. Mal vergeben und erstmals von der Neumann-Hug SA, der Bewahrerin der Estate Toby E. Rodes ausgelobt. Der Preis gehört zu den begehrtesten Auszeichnungen für junge Designabsolventen und würdigt das Leben des deutsch-amerikanischen Gestalters Toby E. Rodes. Prämiert werden herausragende Abschlussarbeiten von Designstudiengängen an Kölner Hochschulen. Die Ausstellung im MAKK umfasst die Arbeiten der Preisträger und aller Nominierten.

27.10.18
27.01.19

34 x Design

Museum für Angewandte Kunst Köln

„34 x Design“ vereint 34 internationale Highlights der Designsammlung des MAKK in einer Ausstellung. Sie spiegelt den Geschmacks- und Technologiewandel in nahezu 100 Jahren Designgeschichte wider: vom „Rot-Blauen-Stuhl“ Rietvelds (1918) bis hin zum 3D-gedruckten „Generico Chair“ aus dem Jahre 2014.

02.11.18
24.11.18

Selma Gültoprak. EVERYTHING AND THE OPPOSITE, TOO.

artothek - Raum für junge Kunst

Das Friedrich-Vordemberge-Stipendium für Bildende Kunst der Stadt Köln geht in diesem Jahr an die Künstlerin Selma Gültoprak. Die mit der Auszeichnung verbundene Ausstellung EVERYTHING AND THE OPPOSITE, TOO. in der artothek – Raum für junge Kunst wird von der Beigeordneten für Kunst und Kultur, Susanne Laugwitz-Aulbach eröffnet.
Selma Gültopraks Werk kreist um gesellschaftliche Fragestellungen, die sie aus dem Umfeld, in dem sie lebt, entwickelt. Sie nimmt ihre Umgebung aufmerksam und kritisch wahr, isoliert Details oder Phänomene und entwickelt ihre visuelle Präsenz im künstlerischen Kontext zu eigenständigen Objekten oder Installationen. Der Bezug zu ihrem Ursprung bleibt nachvollziehbar, erhält jedoch einen neuen Bedeutungsrahmen, der beim Betrachten irritiert. Ohne belehrend zu werden und oft humorvoll nimmt Selma Gültoprak mit ihren Arbeiten Positionen ein, die zum Nachfragen und Nachdenken anregen.
Von der Überlagerung, Verbindung und Umkehrung von Geschichte und Geschichten und den ambivalenten Verhältnissen darin geht es in den neuen Werken von Selma Gültoprak, die in der Ausstellung EVERYTHING AND THE OPPOSITE, TOO. gezeigt werden.
Der Titel der Ausstellung EVERYTHING AND THE OPPOSITE, TOO. kann als Kommentar gelesen werden, als leerer Besitz, als eine Art von Nichts, sogar als Verleugnung - oder eben umgekehrt: als Wende, als Aufstand, als Gefühl. Das Transitorische, das Atmosphärische, das Unsichtbare wird in der Ausstellung zum sichtbaren, zum möglichen Gegenstand.
Eröffnung Mittwoch, 31. Oktober 2018, 20 Uhr
Selma Gültoprak (geb. 1983) studierte an der Kölner Hochschule für Medien bei Stefanie Stallschus, Phil Collins und Johannes Wohnseifer und schloss ihr Studium 2012 mit Diplom ab. Unter den zahlreichen Stipendien und Förderungen, die sie in den letzten Jahren erhielt, sind besonders der Zonta Cologne ART Award (2014), das Stipendium der Stiftung Künstlerdorf Schöppingen (2015), das Stipendium der Stiftung Kunstfonds (2018) ein Stipendium der Kunststiftung NRW zum Auslandsaufenthalt in China (2016) und „Atelier Galata“ der Stadt Köln (2017) zu nennen. Im Rheinland sowie im Ausland war sie in vielen Gruppenausstellungen vertreten und realisierte Kunstprojekte im öffentlichen Raum sowie Einzelausstellungen, zuletzt im Matjö- Raum für Kunst, Köln (2017).

13.11.18
30.06.19

Unter der Lupe

Museum Schnütgen

Zahlreiche Kunstwerke im Museum Schnütgen bergen Geheimnisse, die sich erst unter dem Mikroskop oder im Röntgenbild erschließen. Die Sonderausstellung gibt erstmals einen Überblick über die wichtigsten Restaurierungen und kunsttechnologischen Untersuchungen der letzten 25 Jahre. Das Spektrum reicht von der kompletten Freilegung einer Holzskulptur über konservierende Maßnahmen bis zur berührungsfreien optischen Untersuchung. Zutage treten unbekannte ältere Zustände der Werke sowie neue Einsichten über ihre Entstehung und Datierung.
Zu den Exponaten zählen mit den beiden Cherubim zwei Hauptwerke frühgotischer Skulptur im Museum. Konservatorische Maßnahmen waren notwendig geworden, um die farbige Bemalung zu sichern. Die außergewöhnlich hohe künstlerische Qualität der beiden aus Holz geschnitzten Engelsfiguren tritt nun wesentlich deutlicher in Erscheinung.
Die Restaurierung erfolgte mit Unterstützung der Kulturstiftung der Länder im Rahmen der Initiative Kunst auf Lager.

16.11.18
24.02.19

Überall Luthers Worte … – Martin Luther im Nationalsozialismus

NS-Dokumentationszentrum

Wie standen die Nationalsozialisten zu Religion und Kirche – und speziell zu Martin Luther? Wie verhielten sich Christen in Deutschland zum Reformator und seinem „Erbe” in der NS-Zeit? Und wie entwickelte sich das Verhältnis zwischen Staat und Kirchen in jenen zwölf Jahren? Die Ausstellung geht diesen Fragen nach. In das Jahr 1933 fielen die Feierlichkeiten zu Luthers 450. Geburtstag, aber auch die Konflikte zwischen „Bekennender Kirche” und „Deutschen Christen”. Bis 1938 nahmen die Bezüge auf Luthers antijüdische Spätschriften deutlich zu. Und auch während des Zweiten Weltkriegs wurde Luther von verschiedenen Akteuren „vereinnahmt”: zur Legitimation des Kriegs – aber auch, um ein „Widerstandsrecht” gegen das Unrechtsregime herzuleiten.
Eine Ausstellung der Stiftung Topographie des Terrors und der Gedenkstätte Deutscher Widerstand

17.11.18
30.06.19

Alles unter dem Himmel - 40 Jahre Museum für Ostasiatische Kunst am Aachener Weiher

Museum für Ostasiatische Kunst

Im Dezember 1977 wurde der von dem japanischen Architekten Kunio Maekawa (1905–86) geplante Neubau des Museums für Ostasiatische Kunst am Aachener Weiher eröffnet. Damit erhielt das 1909 gegründete Haus nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg ein neues Domizil.
Der Titel "Alles unter dem Himmel" spielt auf den chinesischen Begriff Tianxia an und bezeichnet die Welt in ihrer großen Vielfalt und Bandbreite. Die Ausstellung feiert die Neuzugänge der letzten 40 Jahre: Hochkarätige Ankäufe – finanziert durch die Stadt Köln und den Fördererkreis des Museums, oder mit Unterstützung des Landes NRW, der Stiftung Kunst und Kultur des Landes NRW sowie der Kulturstiftung der Länder, außerdem einzigartige Dauerleihgaben der Peter und Irene Ludwig Stiftung sowie großzügige Schenkungen privater Gönner und Mäzene.
Ob es sich um Schreibkunst der japanischen Avantgarde des 20. Jahrhunderts, buddhistische Skulpturen des 6. bis 16. Jahrhunderts, Gelehrtenmalerei, klassische chinesische Möbel, oder ein chinesisches Prinzessinnengewand des 18. Jahrhunderts handelt, zusammen genommen bilden all diese in thematischen Gruppen präsentierten Kunstwerke ein facettenreiches Universum.
Die Ausstellung feiert nicht nur den Reichtum der Neuzugänge, sie lädt auch ein zu einer Zeitreise durch die Bestandskataloge und Sonderausstellungsplakate der letzten 40 Jahre.
Das Ausstellungsmotiv stellt den chinesischen Unsterblichen Liu Hai dar, der als Abgesandter des Gottes des Reichtums verheißungsvoll einen Reif mit Goldmünzen durch die Luft wirbelt. Die monumentale Bronzeplastik aus der Sammlung Dieter und Christel Schürzeberg drückt die Hoffnung auf zukünftiges Glück und reichen Geldsegen aus.

23.11.18
24.03.19

Es war einmal in Amerika. 300 Jahre US-amerikanische Kunst

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud

Das Wallraf-Richartz-Museum widmet sich mit einer großen Überblicksausstellung US-amerikanischer Kunst aus drei Jahrhunderten. Die Schau beginnt mit Werken aus der Kolonialzeit bis hin zu den Meistern des amerikanischen Realismus und endet mit Beispielen des Abstrakten Expressionismus. Mehr als 120 Leihgaben aus den renommiertesten Sammlungen und Museen der Vereinigten Staaten holt das Wallraf nach Köln. Dank der herausragenden Qualität der Exponate erhalten die Besucher einen exemplarischen Einblick in die faszinierende Vielfalt der US-amerikanischen Kunst zwischen 1650 und 1950.

12.04.19
11.08.19

2 von 14. Zwei Kölnerinnen am Bauhaus

Museum für Angewandte Kunst Köln

Die Ausstellung würdigt das Schaffen der Keramikkünstlerin Margarete Heymann-Loebenstein (1899-1990) in Kombination mit Bühnenentwürfen ihrer Cousine Marianne Ahlfeld-Heymann (1905-2003), die beide am Bauhaus studierten.