Museum Ludwig

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud

Römisch-Germanisches Museum

Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt

NS-Dokumentationszentrum

Museum für Angewandte Kunst Köln

Kölnisches Stadtmuseum

Museum Schnütgen

Museum für Ostasiatische Kunst

Käthe Kollwitz Museum

Archäologische Zone, Jüdisches Museum

artothek - Raum für junge Kunst

Skulpturenpark Köln

 
 
 

Vorschau

„Kommt und seht“

Kölner Museen bieten an Adventswochenenden tolles Programm für Jung und Alt

Museumsdienst Köln

Unter dem Motto “Kommt und seht“ laden die Museen der Stadt Köln an den vier Adventswochenenden dazu ein, sich abseits vom Einkaufsrummel und hektischen Trubel bei einem besonderen Programm auf Weihnachten einzustimmen. An jedem Adventswochenende können sich Erwachsene und Kinder in einem von insgesamt vier städtischen Museen eine kreative und anregende Auszeit nehmen. An jedem Adventswochenende stehen die Programmangebote in dem jeweiligen Museum unter einem anderen vorweihnachtlichen Motto.

The Circle

The most iconic shape redesigned

Museum für Angewandte Kunst Köln

17. Januar – 24. April 2022

Parallel zur imm cologne und den PASSAGEN 2022 präsentieren das Museum für Angewandte Kunst Köln (MAKK) und Dutch Invertuals die Ausstellung „The Circle“. Niederländische und deutsche Designer*innen stellen sich der Herausforderung, die Mutter aller Formen neu zu interpretieren.

Fotoausstellung „40 Jahre laif – 40 Positionen dokumentarischer Fotografie“

Museum für Angewandte Kunst Köln

12. März bis 25. September 2022

Zum 40-jährigen Bestehen der Fotoagentur laif zeigt das Museum für Angewandte Kunst Köln (MAKK) vom 12. März bis 25. September 2022 die Ausstellung „40 Jahre laif – 40 Positionen dokumentarischer Fotografie“.
Die dafür ausgewählten, international tätigen Fotograf*innen beschreiben in ihren Arbeiten die Welt anhand ihrer Konflikte und Bruchlinien, zeigen aber auch wie Kunst und Solidarität Menschen verbindet. Darüber hinaus reflektieren die Arbeiten die ästhetische Entwicklung der Dokumentarfotografie von den 1980er Jahren bis heute und lassen 40 Jahre Zeitgeschichte lebendig werden.

 
 
 

Laufende Ausstellungen / Mitteilungen

„Neugier“ als Thema der aktuellen Ausgabe des Museumsmagazins

Heft liegt kostenlos aus und ist auch online erhältlich

Museumsdienst Köln

„Neugier“ ist das Thema der aktuellen Ausgabe von „museenkoeln – Das Magazin“, die ab Mitte November kostenlos in den Museen und an zahlreichen anderen öffentlichen Orten wie zum Beispiel Bürgerzentren, Kinos, Buchhandlungen, Hotels oder Szenekneipen ausliegt.

Gespaltene Erinnerungen 1940–1950

Zwischen Geschichte und Erfahrung

NS-Dokumentationszentrum

16. Nov. 2021 bis 23. Januar 2022

Die Ausstellung »Gespaltene Erinnerungen 1940 –1950. Zwischen Geschichte und Erfahrung« setzt sich mit Erinnerungen an den Holocaust und die deutsche Besatzung in Griechenland sowie mit dem sich anschließenden Bürgerkrieg auseinander. Sie wurde von Dezember 2016 bis Ende April 2017 unter großer öffentlicher Beachtung in Thessaloniki gezeigt. Die geplante Eröffnung im NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln konnte bedingt durch COVID-19-Pandemie nicht stattfinden. In Zusammenarbeit mit dem NS-DOK ist nun eine digitale Version der Ausstellung entstanden, die virtuell dauerhaft und vom 16. Nov. 2021 bis zum 23. Januar 2022 in den Räumen des NS-DOK zugänglich sein wird.

Schultze Projects #3: Minerva Cuevas

Museum Ludwig

5. November 2021 – November 2023

Anlässlich der dritten Ausgabe der Reihe Schultze Projects hat Minerva Cuevas (*1975 in Mexico City) ein neues Werk speziell für die große Stirnwand im Treppenhaus des Museum Ludwig geschaffen. Der Name der Reihe bezieht sich auf Bernard Schultze und seine Ehefrau Ursula (Schultze-Bluhm), deren Nachlass das Museum Ludwig verwaltet und zu deren Gedenken seit 2017 alle zwei Jahre eine künstlerische Position eingeladen wird, eine großformatige Arbeit für die prominente Wand im Treppenaufgang anzufertigen.

Eine Seele in Allem

Begegnungen mit Ainu aus dem Norden Japans

Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt

5. November 2021 bis 20. Februar 2022

Das Rautenstrauch-Joest-Museum (RJM) zeigt vom 5. November 2021 bis 20. Februar 2022 die Ausstellung „Eine Seele in Allem – Begegnungen mit Ainu aus dem Norden Japans“, welche die Ainu-Gruppen und ihren Weg nach Anerkennung in den Fokus nimmt. Der Besuch einer japanischen Delegation im Herbst 2019, welche „Ainu-Sammlungen“ in europäischen Museen dokumentierte, war Anlass für diese Ausstellung. Sie wurde gemeinsam mit einer Vielzahl von Ainu-Aktivist*innen, Wissenschaftler*innen und Künstler*innen entwickelt, um die Stimmen der Ainu hörbar zu machen.

„Benim Müzem – Mein Museum“

Videoprojekt der Stadt Köln zu 60 Jahren Anwerbeabkommen mit der Türkei

Museumsdienst Köln

Am 30. Oktober 2021 jährt sich zum sechzigsten Mal das Anwerbeabkommen mit der Türkei, das die Entsendung von Arbeitskräften aus der Türkei nach Deutschland regelte. Zu diesem Anlass hat der Museumsdienst der Stadt Köln in Kooperation mit dem Kommunalen Integrationszentrum der Stadt Köln drei türkischsprachige Menschen interviewt, die in den oder für die städtischen Museen Kölns arbeiten. Das Medienkollektiv „BorderlessTV“ hat diese gefilmt und drei Videos mit dem Titel „Benim Müzem – Mein Museum“ in türkischer Sprache mit deutschsprachigen Untertiteln erstellt. Die Videos sind ab heute, 27. Oktober 2021, auf der Seite www.abkommen60jahre.de/medien zu sehen.

Gedenktafeln am Rosengarten erinnern an die Edelweißpiraten

Während der NS-Zeit wichtiger Treffpunkt für unangepasste Jugendliche

NS-Dokumentationszentrum

Während der gesamten NS-Zeit war der Volksgarten mit seinem Rosengarten der wichtigste Treffpunkt für unangepasste Jugendliche in Köln. Hier trafen sie sich unter der Woche, während die Wochenenden für Fahrten und Wanderungen ins Umland reserviert waren. Im Laufe der Jahre bildeten sich immer neue „Volksgartengruppen“.

Frank Bowling erhält den Wolfgang-Hahn-Preis 2022

Museum Ludwig

Frank Bowling (*1934 in Bartica, Guyana) wird mit dem Wolfgang-Hahn-Preis 2022 ausgezeichnet. Die Preisverleihung findet am 15. November 2022 um 18:30 Uhr statt, am Vorabend der Art Cologne 2022.

Gamechanger. Fotografien von Philipp Treudt

Museum für Angewandte Kunst Köln

30. Oktober – 28. November 2021

Das MAKK – Museum für Angewandte Kunst Köln zeigt „Gamchanger“ – eine 52 schwarz-weiß Arbeiten umfassende Portraitserie des Kölner Fotografen Philipp Treudt. Es standen Menschen vor der Kamera, die in ihrem beruflichen Sein als Macher*innen, Entscheider*innen, Kunstschaffende und Kommunikator*innen das kulturelle Leben Kölns mitprägen. Die Porträts entstanden in einer zum Fotostudio umfunktionierten Bar und verknüpfen somit auch in ihrem Entstehungsprozess den Stillstand des kulturellen Lebens im coronabedingten Lockdown mit der Aufforderung zum kreativen Umdenken.

Von Frauenhand. Mittelalterliche Handschriften aus Kölner Sammlungen

Ausstellung im Museum Schnütgen – in Kooperation mit der Erzbischöflichen Diözesan- und Dombibliothek Köln

Museum Schnütgen

26.10.2021 – 30.01.2022

Das im Mittelalter von Hand geschriebene, künstlerisch gestaltete Buch übt bis heute eine starke Faszination aus. Die Herstellung war nicht allein Männersache, sondern lag vielfach auch in den Händen von Frauen. In Kooperation mit der Erzbischöflichen Diözesan- und Dombibliothek Köln (EDDB) zeigt das Museum Schnütgen eine Auswahl an Handschriften, die von Ordensfrauen in Nordfrankreich, Köln, Niedersachsen und Nürnberg eigenhändig geschaffen wurden.

Kölnisches Stadtmuseum wird innovativ, partizipativ, offen, überraschend

Die Kölner Stadtgeschichte wird im kommenden Jahr ganz neu in Szene gesetzt

Kölnisches Stadtmuseum

Was lieben wir? Was macht uns Angst? Woran glauben wir? Diese und fünf weitere zentrale Fragen schaffen in der neuen Dauerausstellung des Kölnischen Stadtmuseums ungewöhnliche und persönliche Zugänge zur Geschichte der Stadt. Das Konzept für die innovative Ausstellung, die 2022 in der Minoritenstraße 13 eröffnet wird, wurde heute vorgestellt: Räumlich angepasst an die Architektur des ehemaligen Modehauses Franz Sauer aus den 1980er-Jahren präsentiert sich das Museum inhaltlich und gestalterisch rundum erneuert: Haus und Ausstellung werden offen, modern, barrierefrei – und überraschend. Erstmals wird der Blick auch auf die Gegenwart der Domstadt gerichtet. Daneben erhalten Kölnerinnen und Kölner die Möglichkeit, das Museum mitzugestalten.

HIER UND JETZT im Museum Ludwig

zusammen dafür und dagegen

Museum Ludwig

13. November 2021 – 13. Februar 2022

Künstler*innen: Chim↑Pom, Koki Tanaka
Mit Fotografien von Minoru Hirata aus der Sammlung des M+:
Aktionen der Künstler*innenkollektive Hi Red Center, Sightseeing Art Research Institute, Kurohata, Zero Dimension sowie die Künstler Ushio Shinohara und Kanji Itoi (1963–1969)

Mit der Ausstellung zusammen dafür und dagegen konzentriert sich das Museum Ludwig auf Positionen zeitgenössischer Kunst in Japan und ihre historischen Vorläufer*innen. Ein Ausgangspunkt ist dabei die Betrachtung der Japanischen Avantgarde der 1960er Jahre aus heutigen Perspektiven. Auf welche Entwicklungen der Nachkriegszeit reagierten Künstler*innen damals? Was motivierte ihre aufsehenerregenden öffentlichen Aktionen? Was bewegt das Künstler*innenkollektiv Chim↑Pom und den Künstler Koki Tanaka heute, und wie beziehen sie sich auf diese historische Strömung?

Linie lernen

Die Kunst zu zeichnen

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud

29.10.2021 bis 13.2.2022

Das Zeichnen ist einer der ursprünglichsten Formen sich die Welt anzueignen. Bereits ein Kind erfasst seine Umwelt zeichnerisch, auch wenn die Linie, mit der es das Gesehene auf Papier bannt, oft gar nicht existiert. Mit seiner neuen Ausstellung „Linie lernen“ widmet sich das Wallraf-Richartz-Museum in diesem Winter der Kunst zu zeichnen. Parallel zu seiner großen Maltechnikausstellung „Entdeckt!“ wirft das Museum dabei einen spannenden Blick auf die Anfänge des Zeichenunterrichts, der über Jahrhunderte das unerlässliche Fundament künstlerischer Ausbildung war.

Wolfgang-Hahn-Preis 2021: Marcel Odenbach

Museum Ludwig

17. November 2021 bis 20. Februar 2022

Marcel Odenbach (*1953 in Köln) wird am 16. November 2021 mit dem Wolfgang-Hahn-Preis 2021 der Gesellschaft für Moderne Kunst ausgezeichnet.

Die Preisverleihung ist immer mit einem Ankauf für die Sammlung des Museum Ludwig verbunden. Zum Wolfgang-Hahn-Preis 2021 erwirbt die Gesellschaft für Moderne Kunst am Museum Ludwig dank Marcel Odenbachs Großzügigkeit seine einzigartigen Schnittvorlagen.

Philibert & Fifi

Karikaturen und Zeichnungen eines französischen Zwangsarbeiters

NS-Dokumentationszentrum

29. September 2021 bis 30. Januar 2022

Der junge französische Künstler Philibert-Charrin (1920–2007) wurde 1943, im Alter von 23 Jahren, vom Vichy-Regime zur Zwangsarbeit in das Deutsche Reich verpflichtet. Es folgte ein Einsatz als Erdarbeiter in der Steiermark, in der Nähe von Graz. In der Ausstellung sind zahlreiche Zeichnungen und Karikaturen zu sehen, die er während seiner Zeit als Zwangsarbeiter in den Jahren 1943 bis 1945 in der Steiermark geschaffen hat.

Wallraf enthüllt die Tricks der Meister

Maltechniken von Martini bis Monet

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud

8.1.2021 bis 13.2.2022

In diesem Winter zeigt das Wallraf-Richartz-Museum die geheimen Tricks von Meistern wie Martini, Cranach, Rubens, Rembrandt, Friedrich, Manet und Monet. Dafür untersuchten seine Kunsttechnolog*innen in den letzten zwanzig Jahren rund zweihundert Gemälde von prominenten Malern aus Spätmittelalter, Barock, Romantik, Realismus, Impressionismus und Symbolismus. Mit Röntgenstrahlen, Infrarot und Stereomikroskopen schauten die Expert*innen nicht nur auf die Malschicht, sondern auch in sie hinein und durch sie hindurch - egal ob auf Papier, Leinwand, Holz, Metall oder sogar Stein.

August & Marta

Wie August Sander die Malerin Marta Hegemann (und ihr Kinderzimmer!) fotografierte. Eine Präsentation für Kinder

Museum Ludwig

16. Oktober 2021 - 23. Januar 2022

In der Präsentation im Fotoraum unternehmen wir den Versuch, ein Kinderzimmer, für das Marta Hegemann 1929 mehrere Wandgemälde entwarf, erlebbar zu machen. Außer Fotografien, die August Sander aufnahm, ist davon heute nichts mehr erhalten. Zusammen mit Porträts und Originalgrafiken von Hegemann nähern wir uns ihren Entwürfen für die Wandgestaltung und laden explizit die ganz Jungen dazu ein, sie zu erkunden.

Maria Lassnig

Werke aus der Sammlung Klewan

Käthe Kollwitz Museum

1. Oktober 2021 – 9. Januar 2022

Die österreichische Künstlerin Maria Lassnig (1919–2014) gilt als eine der wichtigsten Malerinnen der Gegenwart. In ihren schonungslosen und zugleich humorvollen »Körperbewusstsbildern«, die abseits aller Stil- und Modeströmungen entstehen, reflektiert sie sich Zeit ihres Lebens selbst und entwickelt einen eigenen, unnachahmlichen künstlerischen Ausdruck zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit.
Das Käthe Kollwitz Museum Köln präsentiert von 1.10.2021 bis 9.1.2022 an die 70 Ölgemälde und Graphiken aus der Sammlung Klewan, die nahezu alle ihre Schaffensphasen beleuchten und ihren Weg von der Außenseiterin zu einer der bedeutendsten Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts nachvollziehen lassen.

100 Ansichten des Mondes

Japanische Farbholzschnitte von Tsukioka Yoshitoshi (1839–1892)

Museum für Ostasiatische Kunst

17. September 2021 – 9. Januar 2022

Yoshitoshi ist der letzte große Holzschnittmeister der japanischen Ukiyo-e-Tradition. „Tsuki Hyakushi“ (dt.: „Hundert Ansichten des Mondes“) gilt als sein größtes Meisterwerk. In der Serie werden die Geschichte und Mythologie des alten Japan zum Leben erweckt. Dabei spielt der Mond auf allen Blättern eine wichtige Rolle: Manchmal ist er in der Komposition sichtbar, manchmal wird nur in den schönen Gedichten der Textkartuschen auf ihn angespielt.

Brennpunkt Asien

Das China- und Japanbild Europas von der Aufklärung bis zum Kolonialismus

Museum für Ostasiatische Kunst

bis 13. Februar 2022

In China oder Japan könnte diese Ausstellung kaum gezeigt werden, denn viele Objekte wurden von vornherein für die Europäer gefertigt. Auch würde man in China oder Japan die eigene Geschichte kaum in den europäischen Reiseberichten des 17. bis 19. Jahrhunderts verorten. Für Europa hingegen sind diese Quellen von großem Interesse, weil sie zeigen, was unsere Vorfahren im Lauf der Geschichte über diese Länder gedacht haben, und wie sie von Asiaten*innen wahrgenommen wurden.

Boaz Kaizman. Grünanlage

Museum Ludwig

3. September 2021 bis 9. Januar 2022

Aus Anlass des Festjahres 2021. 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland hat das Museum Ludwig den Künstler Boaz Kaizman (1962 in Tel Aviv geboren, lebt und arbeitet seit 1993 in Köln) eingeladen, eine neue Arbeit zu entwickeln. Die Videoarbeit Grünanlage zeigt in sieben, über zwei Wandflächen verteilten großen Projektionen sechzehn neue Videos als Gesamtinstallation. Sie wird im großen Ausstellungssaal des Museum Ludwig auf einer Fläche von rund 200 Quadratmetern gezeigt.

Der geteilte Picasso

Der Künstler und sein Bild in der BRD und der DDR

Museum Ludwig

25. September 2021 – 30. Januar 2022

Was verbinden wir mit Pablo Picasso? Und was haben die Deutschen der Nachkriegszeit mit ihm verbunden, als sein Ruhm auf dem Höhepunkt war? Weitaus mehr als wir: Das ist der Hauptgedanke dieser Ausstellung, die an eine vergessene Breite, Spannung und Produktivität der Aneignung erinnert. Nicht nur um den Künstler geht es hier, sondern um sein Publikum, das sich im kapitalistischen Westen und im sozialistischen Osten Picassos Kunst denkbar verschieden zurechtlegte. Der deutsche Picasso war ein geteilter und zerteilter, aber die Teilung beflügelte auch die Mitteilung: Weil jeder diese Kunst befragte, hatte sie allen etwas zu sagen.

„ALAAF AUF ABSTAND. Bilder einer anderen Session“

Kölnisches Stadtmuseum mit neuem Ausstellungsformat – online und draußen

Kölnisches Stadtmuseum

Am Aschermittwoch, 17. Februar 2021, endete in Köln eine außergewöhnliche Karnevals-session. Das Pandemiegeschehen gab den Takt vor: Ein Fest, das sonst durch Nähe, Gesang und Schunkeln bestimmt war, musste Corona-konform werden.

Museum setzt auf innovative Kunstvermittlung:

Mit dem Wallraf-Game ins Mittelalter

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud

„Ricardas Geheimnis“ ist schon über 600 Jahre alt, aber dank modernster Technik können es alle Jugendliche im Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud nun endlich lüften. Denn pünktlich zum Beginn der Sommerferien in NRW startet das gleichnamige Game in der berühmten Mittelaltersammlung des Kölner Hauses: Mit „Ricardas Geheimnis“ wartet dort auf alle Kunstfans und Ga-mer*innen ab 12 Jahren ein atemberaubendes Abenteuer mit analogen und digitalen Monstern, Teufeln und Heiligen. Ausgestattet mit museumseigener Mini-Konsole und Kopfhörer ziehen die Spieler*innen durch das Mittelalter und entdecken dabei nicht nur wunderbare Kunstwerke wie die Lochner-Madonna und Dürers „Pfeifer und Trommler“, sondern tauchen auch tief ein in das Kölner Leben um 1400.

Umfangreiche Restaurierung von Brice Mardens Hauptwerk abstrakter Kunst abgeschlossen

Humiliatio wird seit über 20 Jahren erstmals wieder präsentiert

Museum Ludwig

Humiliatio (Unterwerfung) (1978) ein Hauptwerk des US-amerikanischen Malers Brice Marden (*1938) ist in New York in enger Zusammenarbeit mit dem Künstler restauriert worden. Nun wird es erstmals seit 2000 wieder in den Sammlungsräumen des Museum Ludwig präsentiert.

Wallraf zeigt Meister des spanischen Barock

Neue Jahrespräsentation in Köln: „Unter die Haut“

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud

Bis 24.04.2022

Ribera, Zurbarán und Murillo: Drei Namen, drei Künstler, eine Epoche und sie alle bringt das Wallraf in seiner nächsten Jahrespräsentation zusammen. Die drei Stars des spanischen Barock und ihre naturalistischen Malereien werden den Besucher*innen laut Ausstellungstitel „Unter die Haut“ gehen. Dafür sorgen nicht nur der ergreifende Realismus, das Pathos und die spirituelle Überzeugungskraft der Meister, sondern auch ihre Inspirationsquellen. Anlass dafür, den kleinen, aber feinen Bestand spanischer Barockmalerei des Wallraf in den Fokus zu rücken, ist die jüngst vollendete Restaurierung von Riberas Hauptwerk Heiliger Paulus der Eremit.

Stadtgeschichte neu denken

Umzug des Kölnischen Stadtmuseums in das ehemalige Modekaufhaus Sauer

Kölnisches Stadtmuseum

In der zweiten Jahreshälfte 2021 verlässt das Kölnische Stadtmuseum den bisherigen Standort in der Zeughausstraße und zieht in das ehemalige Modekaufhaus Franz Sauer. 2022 wird das Museum hier, in der Minoritenstraße 13, neu eröffnet und die Stadtgeschichte Kölns endlich wieder umfassend präsentiert.

RESIST! Die Kunst des Widerstands

Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt

1. April 2021 bis 9. Januar 2022

Der Widerstand gegen die Auswirkungen des kolonialen Erbes im Hier und Jetzt wird immer lauter: Er zeigt sich nicht nur in den aktuell scharf geführten Debatten zur Frage der Restitution der Benin Bronzen, das RJM bewahrt die viertgrößte Sammlung in Deutschland, von Deutschland zurück an Nigeria, sondern auch in der Umbenennung von kolonialen Straßennamen, der Zerstörung von Kolonialdenkmälern und nicht zuletzt durch die #BlackLivesMatter Bewegung.

Das ist der Hintergrund für die internationale Großausstellung „RESIST! Die Kunst des Widerstands“ des RJM, die 500 Jahre Praktiken antikolonialen Widerstands im Globalen Süden beleuchtet. Ab dem 1. April 2021 öffnet die Ausstellung endlich ihre Türen für die Besucher*innen.

Handelsgut Global

Museum für Ostasiatische Kunst beleuchtet die Anfänge des Welthandels

Museum für Ostasiatische Kunst

ab Donnerstag, 22. Oktober 2020

Exportporzellan aus Ostasien zählt zu den frühesten Erzeugnissen des globalen Kultur- und Güteraustauschs. Ab dem 14. Jahrhundert wurde in Jingdezhen massenhaft Porzellan nach dem Geschmack der Käufer in Übersee gefertigt. Es entwickelte sich rasch zum weltweiten Exportschlager.

John Dewey, Who?

Neupräsentation der Sammlung für Gegenwartskunst

Museum Ludwig

20. August 2020 – 19. August 2022

Zum dritten Mal zeigt das Museum Ludwig im Untergeschoss eine Neupräsentation seiner Sammlung von Gegenwartskunst. Es sind etwa 50 Arbeiten von 34 Künstler*innen in allen Medien – Malerei, Installation, Skulptur, Fotografie, Video und Papierarbeiten zu sehen.

 

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