Museum Ludwig

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud

Römisch-Germanisches Museum

Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt

NS-Dokumentationszentrum

Museum für Angewandte Kunst Köln

Kölnisches Stadtmuseum

Museum Schnütgen

Museum für Ostasiatische Kunst

Käthe Kollwitz Museum

Archäologische Zone, Jüdisches Museum

artothek - Raum für junge Kunst

Skulpturenpark Köln

 
 
 

Vorschau

Von Frauenhand. Mittelalterliche Handschriften aus Kölner Sammlungen

Ausstellung im Museum Schnütgen – in Kooperation mit der Erzbischöflichen Diözesan- und Dombibliothek Köln

Museum Schnütgen

26.10.2021 – 30.01.2022

Das im Mittelalter von Hand geschriebene, künstlerisch gestaltete Buch übt bis heute eine starke Faszination aus. Die Herstellung war nicht allein Männersache, sondern lag vielfach auch in den Händen von Frauen. In Kooperation mit der Erzbischöflichen Diözesan- und Dombibliothek Köln (EDDB) zeigt das Museum Schnütgen eine Auswahl an Handschriften, die von Ordensfrauen in Nordfrankreich, Köln, Niedersachsen und Nürnberg eigenhändig geschaffen wurden.

Linie lernen

Die Kunst zu zeichnen

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud

29.10.2021 bis 13.2.2022

Das Zeichnen ist einer der ursprünglichsten Formen sich die Welt anzueignen. Bereits ein Kind erfasst seine Umwelt zeichnerisch, auch wenn die Linie, mit der es das Gesehene auf Papier bannt, oft gar nicht existiert. Mit seiner neuen Ausstellung „Linie lernen“ widmet sich das Wallraf-Richartz-Museum in diesem Winter der Kunst zu zeichnen. Parallel zu seiner großen Maltechnikausstellung „Entdeckt!“ wirft das Museum dabei einen spannenden Blick auf die Anfänge des Zeichenunterrichts, der über Jahrhunderte das unerlässliche Fundament künstlerischer Ausbildung war.

Gamechanger. Fotografien von Philipp Treudt

Museum für Angewandte Kunst Köln

30. Oktober – 28. November 2021

Das MAKK – Museum für Angewandte Kunst Köln zeigt „Gamchanger“ – eine 52 schwarz-weiß Arbeiten umfassende Portraitserie des Kölner Fotografen Philipp Treudt. Es standen Menschen vor der Kamera, die in ihrem beruflichen Sein als Macher*innen, Entscheider*innen, Kunstschaffende und Kommunikator*innen das kulturelle Leben Kölns mitprägen. Die Porträts entstanden in einer zum Fotostudio umfunktionierten Bar und verknüpfen somit auch in ihrem Entstehungsprozess den Stillstand des kulturellen Lebens im coronabedingten Lockdown mit der Aufforderung zum kreativen Umdenken.

HIER UND JETZT im Museum Ludwig

zusammen dafür und dagegen

Museum Ludwig

13. November 2021 – 13. Februar 2022

Künstler*innen: Chim↑Pom, Koki Tanaka
Mit Fotografien von Minoru Hirata aus der Sammlung des M+:
Aktionen der Künstler*innenkollektive Hi Red Center, Sightseeing Art Research Institute, Kurohata, Zero Dimension sowie die Künstler Ushio Shinohara und Kanji Itoi (1963–1969)

Mit der Ausstellung zusammen dafür und dagegen konzentriert sich das Museum Ludwig auf Positionen zeitgenössischer Kunst in Japan und ihre historischen Vorläufer*innen. Ein Ausgangspunkt ist dabei die Betrachtung der Japanischen Avantgarde der 1960er Jahre aus heutigen Perspektiven. Auf welche Entwicklungen der Nachkriegszeit reagierten Künstler*innen damals? Was motivierte ihre aufsehenerregenden öffentlichen Aktionen? Was bewegt das Künstler*innenkollektiv Chim↑Pom und den Künstler Koki Tanaka heute, und wie beziehen sie sich auf diese historische Strömung?

Wolfgang-Hahn-Preis 2021: Marcel Odenbach

Museum Ludwig

17. November 2021 bis 20. Februar 2022

Marcel Odenbach (*1953 in Köln) wird am 16. November 2021 mit dem Wolfgang-Hahn-Preis 2021 der Gesellschaft für Moderne Kunst ausgezeichnet.

Die Preisverleihung ist immer mit einem Ankauf für die Sammlung des Museum Ludwig verbunden. Zum Wolfgang-Hahn-Preis 2021 erwirbt die Gesellschaft für Moderne Kunst am Museum Ludwig dank Marcel Odenbachs Großzügigkeit seine einzigartigen Schnittvorlagen.

The Circle

The most iconic shape redesigned

Museum für Angewandte Kunst Köln

17. Januar – 24. April 2022

Parallel zur imm cologne und den PASSAGEN 2022 präsentieren das Museum für Angewandte Kunst Köln (MAKK) und Dutch Invertuals die Ausstellung „The Circle“. Niederländische und deutsche Designer*innen stellen sich der Herausforderung, die Mutter aller Formen neu zu interpretieren.

 
 
 

Laufende Ausstellungen / Mitteilungen

„Aus Müll mach mehr! Zusammen für eine nachhaltige Welt von morgen“

Förderprogramm Kulturrucksack NRW – Abschlusspräsentation eines Kunstprojekts

Museumsdienst Köln

Um kulturelle Bildung für alle Bevölkerungsschichten erreichbar und zugänglich zu machen, verfügt das Land NRW gemeinsam mit den Kommunen und Kultureinrichtungen über das Förderprogramm „Kulturrucksack Nordrhein-Westfalen“. Das MAKK – Museum für Angewandte Kunst Köln, der Kölner Bau- und Abenteuerspielplatz „Der Bau“ und die Diakonie Michaelshoven gemeinnützige GmbH haben sich gemeinsam mit dem Upcycling-Kunstprojekt „Aus Müll mach mehr“ am Kulturrucksack NRW beteiligt. Denn Museen als Lern- und Erlebnisorte, an denen sich Spaß und Lernen optimal verbinden lassen, eignen sich ideal dafür, die Programmziele umzusetzen.

Kölnisches Stadtmuseum wird innovativ, partizipativ, offen, überraschend

Die Kölner Stadtgeschichte wird im kommenden Jahr ganz neu in Szene gesetzt

Kölnisches Stadtmuseum

Was lieben wir? Was macht uns Angst? Woran glauben wir? Diese und fünf weitere zentrale Fragen schaffen in der neuen Dauerausstellung des Kölnischen Stadtmuseums ungewöhnliche und persönliche Zugänge zur Geschichte der Stadt. Das Konzept für die innovative Ausstellung, die 2022 in der Minoritenstraße 13 eröffnet wird, wurde heute vorgestellt: Räumlich angepasst an die Architektur des ehemaligen Modehauses Franz Sauer aus den 1980er-Jahren präsentiert sich das Museum inhaltlich und gestalterisch rundum erneuert: Haus und Ausstellung werden offen, modern, barrierefrei – und überraschend. Erstmals wird der Blick auch auf die Gegenwart der Domstadt gerichtet. Daneben erhalten Kölnerinnen und Kölner die Möglichkeit, das Museum mitzugestalten.

WORKSPACE IN PROGRESS

How work affects life

Museum für Angewandte Kunst Köln

6. bis 31. Oktober 2021

Zwischen Selbstverständnis, Daseinserfüllung und Existenzsicherung: Mit dem Ausstellungsprojekt „WORKSPACE IN PROGRESS“ und unter der Leitung von Designer und Professor Stefan Diez und dem Team der Abteilung Industrial Design1 der Universität für angewandte Kunst Wien, hinterfragen Studierende der ID1 die Bedeutungen und Herausforderungen von Arbeit aus der Perspektive einer Generation. Über einen Zeitraum von zwei Semestern entstanden Projekte, die unser Verständnis von Arbeit infrage stellen.

Philibert & Fifi

Karikaturen und Zeichnungen eines französischen Zwangsarbeiters

NS-Dokumentationszentrum

29. September 2021 bis 30. Januar 2022

Der junge französische Künstler Philibert-Charrin (1920–2007) wurde 1943, im Alter von 23 Jahren, vom Vichy-Regime zur Zwangsarbeit in das Deutsche Reich verpflichtet. Es folgte ein Einsatz als Erdarbeiter in der Steiermark, in der Nähe von Graz. In der Ausstellung sind zahlreiche Zeichnungen und Karikaturen zu sehen, die er während seiner Zeit als Zwangsarbeiter in den Jahren 1943 bis 1945 in der Steiermark geschaffen hat.

Wallraf enthüllt die Tricks der Meister

Maltechniken von Martini bis Monet

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud

8.1.2021 bis 13.2.2022

In diesem Winter zeigt das Wallraf-Richartz-Museum die geheimen Tricks von Meistern wie Martini, Cranach, Rubens, Rembrandt, Friedrich, Manet und Monet. Dafür untersuchten seine Kunsttechnolog*innen in den letzten zwanzig Jahren rund zweihundert Gemälde von prominenten Malern aus Spätmittelalter, Barock, Romantik, Realismus, Impressionismus und Symbolismus. Mit Röntgenstrahlen, Infrarot und Stereomikroskopen schauten die Expert*innen nicht nur auf die Malschicht, sondern auch in sie hinein und durch sie hindurch - egal ob auf Papier, Leinwand, Holz, Metall oder sogar Stein.

August & Marta

Wie August Sander die Malerin Marta Hegemann (und ihr Kinderzimmer!) fotografierte. Eine Präsentation für Kinder

Museum Ludwig

16. Oktober 2021 - 23. Januar 2022

In der Präsentation im Fotoraum unternehmen wir den Versuch, ein Kinderzimmer, für das Marta Hegemann 1929 mehrere Wandgemälde entwarf, erlebbar zu machen. Außer Fotografien, die August Sander aufnahm, ist davon heute nichts mehr erhalten. Zusammen mit Porträts und Originalgrafiken von Hegemann nähern wir uns ihren Entwürfen für die Wandgestaltung und laden explizit die ganz Jungen dazu ein, sie zu erkunden.

Serge Chamchinov & Anne Arc

Jazzband der Künstlerbücher.
Zum 100. Jahrestag von den Festen von Angst und Schmerz von Paul van Ostaijen

Kunst- und Museumsbibliothek

11. September – 24. Oktober 2021

Die Ausstellung präsentiert ein Ensemble von neunzehn Künstlerbüchern von Serge Chamchinov und Anne Arc mit insgesamt 300 Originalzeichnungen und etwa 500 Seiten der visuellen Typographie. Jeder Band ist einem Text des Gedichtbandes von Paul van Ostaijen Die Feste von Angst und Schmerz gewidmet. Die Künstlerbücher inszenieren die vor über einem Jahrhundert verfassten Texte des Gedichtbandes.

Maria Lassnig

Werke aus der Sammlung Klewan

Käthe Kollwitz Museum

1. Oktober 2021 – 9. Januar 2022

Die österreichische Künstlerin Maria Lassnig (1919–2014) gilt als eine der wichtigsten Malerinnen der Gegenwart. In ihren schonungslosen und zugleich humorvollen »Körperbewusstsbildern«, die abseits aller Stil- und Modeströmungen entstehen, reflektiert sie sich Zeit ihres Lebens selbst und entwickelt einen eigenen, unnachahmlichen künstlerischen Ausdruck zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit.
Das Käthe Kollwitz Museum Köln präsentiert von 1.10.2021 bis 9.1.2022 an die 70 Ölgemälde und Graphiken aus der Sammlung Klewan, die nahezu alle ihre Schaffensphasen beleuchten und ihren Weg von der Außenseiterin zu einer der bedeutendsten Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts nachvollziehen lassen.

100 Ansichten des Mondes

Japanische Farbholzschnitte von Tsukioka Yoshitoshi (1839–1892)

Museum für Ostasiatische Kunst

17. September 2021 – 9. Januar 2022

Yoshitoshi ist der letzte große Holzschnittmeister der japanischen Ukiyo-e-Tradition. „Tsuki Hyakushi“ (dt.: „Hundert Ansichten des Mondes“) gilt als sein größtes Meisterwerk. In der Serie werden die Geschichte und Mythologie des alten Japan zum Leben erweckt. Dabei spielt der Mond auf allen Blättern eine wichtige Rolle: Manchmal ist er in der Komposition sichtbar, manchmal wird nur in den schönen Gedichten der Textkartuschen auf ihn angespielt.

Brennpunkt Asien

Das China- und Japanbild Europas von der Aufklärung bis zum Kolonialismus

Museum für Ostasiatische Kunst

bis 13. Februar 2022

In China oder Japan könnte diese Ausstellung kaum gezeigt werden, denn viele Objekte wurden von vornherein für die Europäer gefertigt. Auch würde man in China oder Japan die eigene Geschichte kaum in den europäischen Reiseberichten des 17. bis 19. Jahrhunderts verorten. Für Europa hingegen sind diese Quellen von großem Interesse, weil sie zeigen, was unsere Vorfahren im Lauf der Geschichte über diese Länder gedacht haben, und wie sie von Asiaten*innen wahrgenommen wurden.

Boaz Kaizman. Grünanlage

Museum Ludwig

3. September 2021 bis 9. Januar 2022

Aus Anlass des Festjahres 2021. 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland hat das Museum Ludwig den Künstler Boaz Kaizman (1962 in Tel Aviv geboren, lebt und arbeitet seit 1993 in Köln) eingeladen, eine neue Arbeit zu entwickeln. Die Videoarbeit Grünanlage zeigt in sieben, über zwei Wandflächen verteilten großen Projektionen sechzehn neue Videos als Gesamtinstallation. Sie wird im großen Ausstellungssaal des Museum Ludwig auf einer Fläche von rund 200 Quadratmetern gezeigt.

Der geteilte Picasso

Der Künstler und sein Bild in der BRD und der DDR

Museum Ludwig

25. September 2021 – 30. Januar 2022

Was verbinden wir mit Pablo Picasso? Und was haben die Deutschen der Nachkriegszeit mit ihm verbunden, als sein Ruhm auf dem Höhepunkt war? Weitaus mehr als wir: Das ist der Hauptgedanke dieser Ausstellung, die an eine vergessene Breite, Spannung und Produktivität der Aneignung erinnert. Nicht nur um den Künstler geht es hier, sondern um sein Publikum, das sich im kapitalistischen Westen und im sozialistischen Osten Picassos Kunst denkbar verschieden zurechtlegte. Der deutsche Picasso war ein geteilter und zerteilter, aber die Teilung beflügelte auch die Mitteilung: Weil jeder diese Kunst befragte, hatte sie allen etwas zu sagen.

„ALAAF AUF ABSTAND. Bilder einer anderen Session“

Kölnisches Stadtmuseum mit neuem Ausstellungsformat – online und draußen

Kölnisches Stadtmuseum

Am Aschermittwoch, 17. Februar 2021, endete in Köln eine außergewöhnliche Karnevals-session. Das Pandemiegeschehen gab den Takt vor: Ein Fest, das sonst durch Nähe, Gesang und Schunkeln bestimmt war, musste Corona-konform werden.

Museum setzt auf innovative Kunstvermittlung:

Mit dem Wallraf-Game ins Mittelalter

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud

„Ricardas Geheimnis“ ist schon über 600 Jahre alt, aber dank modernster Technik können es alle Jugendliche im Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud nun endlich lüften. Denn pünktlich zum Beginn der Sommerferien in NRW startet das gleichnamige Game in der berühmten Mittelaltersammlung des Kölner Hauses: Mit „Ricardas Geheimnis“ wartet dort auf alle Kunstfans und Ga-mer*innen ab 12 Jahren ein atemberaubendes Abenteuer mit analogen und digitalen Monstern, Teufeln und Heiligen. Ausgestattet mit museumseigener Mini-Konsole und Kopfhörer ziehen die Spieler*innen durch das Mittelalter und entdecken dabei nicht nur wunderbare Kunstwerke wie die Lochner-Madonna und Dürers „Pfeifer und Trommler“, sondern tauchen auch tief ein in das Kölner Leben um 1400.

Umfangreiche Restaurierung von Brice Mardens Hauptwerk abstrakter Kunst abgeschlossen

Humiliatio wird seit über 20 Jahren erstmals wieder präsentiert

Museum Ludwig

Humiliatio (Unterwerfung) (1978) ein Hauptwerk des US-amerikanischen Malers Brice Marden (*1938) ist in New York in enger Zusammenarbeit mit dem Künstler restauriert worden. Nun wird es erstmals seit 2000 wieder in den Sammlungsräumen des Museum Ludwig präsentiert.

Wallraf zeigt Meister des spanischen Barock

Neue Jahrespräsentation in Köln: „Unter die Haut“

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud

Bis 24.04.2022

Ribera, Zurbarán und Murillo: Drei Namen, drei Künstler, eine Epoche und sie alle bringt das Wallraf in seiner nächsten Jahrespräsentation zusammen. Die drei Stars des spanischen Barock und ihre naturalistischen Malereien werden den Besucher*innen laut Ausstellungstitel „Unter die Haut“ gehen. Dafür sorgen nicht nur der ergreifende Realismus, das Pathos und die spirituelle Überzeugungskraft der Meister, sondern auch ihre Inspirationsquellen. Anlass dafür, den kleinen, aber feinen Bestand spanischer Barockmalerei des Wallraf in den Fokus zu rücken, ist die jüngst vollendete Restaurierung von Riberas Hauptwerk Heiliger Paulus der Eremit.

Stadtgeschichte neu denken

Umzug des Kölnischen Stadtmuseums in das ehemalige Modekaufhaus Sauer

Kölnisches Stadtmuseum

In der zweiten Jahreshälfte 2021 verlässt das Kölnische Stadtmuseum den bisherigen Standort in der Zeughausstraße und zieht in das ehemalige Modekaufhaus Franz Sauer. 2022 wird das Museum hier, in der Minoritenstraße 13, neu eröffnet und die Stadtgeschichte Kölns endlich wieder umfassend präsentiert.

RESIST! Die Kunst des Widerstands

Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt

1. April 2021 bis 9. Januar 2022

Der Widerstand gegen die Auswirkungen des kolonialen Erbes im Hier und Jetzt wird immer lauter: Er zeigt sich nicht nur in den aktuell scharf geführten Debatten zur Frage der Restitution der Benin Bronzen, das RJM bewahrt die viertgrößte Sammlung in Deutschland, von Deutschland zurück an Nigeria, sondern auch in der Umbenennung von kolonialen Straßennamen, der Zerstörung von Kolonialdenkmälern und nicht zuletzt durch die #BlackLivesMatter Bewegung.

Das ist der Hintergrund für die internationale Großausstellung „RESIST! Die Kunst des Widerstands“ des RJM, die 500 Jahre Praktiken antikolonialen Widerstands im Globalen Süden beleuchtet. Ab dem 1. April 2021 öffnet die Ausstellung endlich ihre Türen für die Besucher*innen.

Handelsgut Global

Museum für Ostasiatische Kunst beleuchtet die Anfänge des Welthandels

Museum für Ostasiatische Kunst

ab Donnerstag, 22. Oktober 2020

Exportporzellan aus Ostasien zählt zu den frühesten Erzeugnissen des globalen Kultur- und Güteraustauschs. Ab dem 14. Jahrhundert wurde in Jingdezhen massenhaft Porzellan nach dem Geschmack der Käufer in Übersee gefertigt. Es entwickelte sich rasch zum weltweiten Exportschlager.

John Dewey, Who?

Neupräsentation der Sammlung für Gegenwartskunst

Museum Ludwig

20. August 2020 – 19. August 2022

Zum dritten Mal zeigt das Museum Ludwig im Untergeschoss eine Neupräsentation seiner Sammlung von Gegenwartskunst. Es sind etwa 50 Arbeiten von 34 Künstler*innen in allen Medien – Malerei, Installation, Skulptur, Fotografie, Video und Papierarbeiten zu sehen.

 

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