Aktuelle Ausstellungen

Deine Anne. Ein Mädchen schreibt Geschichte

NS-Dokumentationszentrum. 10. Mai — 1. Juli 2018

Die Ausstellung verbindet die persönliche Geschichte von Anne Frank und ihrer Familie mit der Geschichte der Weimarer Republik, des Nationalsozialismus, der Judenverfolgung, des Holocausts und des Zweiten Weltkriegs. Neben der Perspektive der Verfolgten und ihrer Helfer wird die Perspektive von Mitläufern und Tätern dargestellt. Die Untergetauchten wurden im August 1944 verraten, verhaftet und deportiert. Anne starb im Konzentrationslager Bergen-Belsen.

BRETTER, DIE DIE WELT BEDEUTEN. Spielend durch 2000 Jahre Köln

Kölnisches Stadtmuseum. 5. Mai — 26. August 2018

Spielen: Seit jeher ein menschliches Bedürfnis. Spielen ist Vergnügen, kann die Sinne anregen, das Gedächtnis schulen und die Fantasie beflügeln. Zunächst dem Adel vorbehalten, wurden Brett-, Würfel- und Kartenspiele im 19. Jahrhundert immer populärer und durch neue Drucktechniken für eine breitere Bevölkerungsschicht bezahlbar. Im Blickpunkt der Ausstellung steht das historische Gesellschaftsspiel als kulturgeschichtliches Phänomen und künstlerisches Dokument.

Haegue Yang. ETA 1994-2018. Wolfgang Hahn Preis 2018

Museum Ludwig. 18. April — 12. August 2018

Das Museum Ludwig richtet der Wolfgang-Hahn-Preisträgerin Haegue Yang (*1971 in Seoul, lebt in Berlin und Seoul) die weltweit erste große Überblicksausstellung aus. Über 120 Arbeiten aus den Jahren 1994 bis heute beleuchten die Vielfalt ihres Schaffens: von den frühen, an Fluxus erinnernden Objekten der 1990er Jahre über Lackbilder, Fotografien, Papier- und Videoarbeiten, Skulpturen und performative Werke bis hin zu raumgreifenden Installationen.

einFLUSSreich. Köln und seine Häfen

Historisches Archiv der Stadt Köln. 11. April — 16. November 2018

Stets hat der Rhein Köln reich gemacht und der Stadt Einfluss verschafft. Für die Römer war die Lage am Fluss der ausschlaggebende Aspekt, um gerade hier ein Oppidum, d. h. eine Stadt, anzulegen. Im Mittelalter sicherte das Stapelprivileg von 1259 den Reichtum der Stadt. Dieses legte fest, dass Waren, die Köln zu Schiff passierten, vor dem Weitertransport drei Tage in Köln zum Verkauf angeboten werden mussten.

Wallrafs Erbe. Ein Bürger rettet Köln

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud. 23. März — 8. Juli 2018

Das Wallraf feiert den Theologen, Universalgelehrten, Universitätsrektor und Sammler Ferdinand Franz Wallraf (1748-1824) mit einer eigenen Ausstellung über Leben und Werk seines Stifters und Namensgebers. Dabei würdigt das Haus gemeinsam mit der Universität zu Köln und dem Kölnischen Stadtmuseum nicht nur Wallrafs Leistung für die Stadt, sondern fragt auch nach seiner Bedeutung heute.

#alleskönner. Peter Behrens zum 150. Geburtstag

Museum für Angewandte Kunst Köln. 17. März — 1. Juli 2018

Das umfängliche und vielfältige Œuvre Peter Behrens‘ hat die Kunst-, Architektur- und Designgeschichte des 20. Jahrhunderts entscheidend geprägt. Der Fokus der Ausstellung liegt auf dem künstlerischen Wandel vom Jugendstil zur frühen Sachlichkeit. In acht Themenräumen vereint die Schau rund 220 Objekte, darunter auch Exponate, die lange als verschollen galten, wie der Salonflügel aus der Sammlung des MAKK, sowie Werke, die erstmals der Öffentlichkeit präsentiert werden.

Der Wilde schlägt zurück – Kolonialzeitliche Europäerdarstellungen der Sammlung Lips

Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt. 16. März — 3. Juni 2018

Schon Anfang des 20. Jahrhunderts zeigte der ehemalige Direktor des Rautenstrauch-Joest-Museums Julius Lips nicht das "Exotische" der Kolonien, sondern, wie Europäer in anderen Regionen der Welt wahrgenommen wurden. Julius Lips‘ Buch mit dem bewusst polemischen Titel „The Savage Hits Back“ schlug in den 1930er Jahren hohe Wellen. Kaum bekannt ist bisher, dass die Objekte aus der Sammlung des ehemaligen Kölner Museumsdirektors Lips im Depot des Museums schlummern.

HIER UND JETZT im Museum Ludwig. Günter Peter Straschek. Emigration–Film–Politik

Museum Ludwig. 3. März — 15. Juli 2018

Jetzt rückt er ins Zentrum einer Ausstellung, die Strascheks Schaffen im Kontext der revolutionären Filmarbeit der 1960er und 1970er Jahre vorstellt. Straschek (1942–2009) ist einer der bedeutendsten Erforscher des europäischen Filmexils. Viele der über zweitausend vor den Nazis geflohenen Filmleute kommen in dem fünfstündigen Film zu Wort.

Gerhard Marcks – Der Bildhauer denkt!

Von der Zeichnung zur Plastik

Käthe Kollwitz Museum. 2. März — 3. Juni 2018

Gerhard Marcks (1889–1981) ist der zentrale Bildhauer der modernen figürlichen Tradition in Deutschland. In Gegenüberstellung von graphischen Werkstudien und Ideenskizzen mit plastischen Modellen und vollendeten Bronzen wird seine komplexe Arbeitsweise – sein Nachdenken über skulpturales Arbeiten – deutlich. Highlights der Schau sind u.a. Vorarbeiten zur »Trauernden«, dem Mahnmal für die Opfer des Zweiten Weltkriegs vor St. Maria im Kapitol, sowie zum »Albertus Magnus«.

Das Gedruckte Bild: Die Blüte der Japanischen Holzschnittkultur

Museum für Ostasiatische Kunst. 1. März — 30. September 2018

Zum 40 jährigen Bestehen des von Kunio Maekawa geplanten Museums am Aachener Weiher zeigt das Museum erstmals eine Auswahl der ungewöhnlichsten und kostbarsten Stücke seiner umfangreichen Sammlung japanischer Holzschnitte und gedruckter Bücher. Ergänzt wird die Ausstellung durch eine Kollektion von bedeutenden Holzschnittbüchern, darunter seltene Erstausgaben der Manga von Hokusai.

Black Power - Flower Power: Fotografien von Pirkle Jones und Ruth-Marion Baruch

Museum Ludwig. 3. Februar — 3. Juni 2018

Im 50. Todesjahr von Martin Luther King stellt das Museum die Werke des Fotografenehepaars Pirkle Jones und Ruth-Marion Baruch aus, das mit Sympathie und beobachtender Distanz das San Francisco der bewegten 1960er Jahre einfing. Es war eine Zeit, in der an der Westküste der USA auf besondere Weise die verschiedenen Strömungen von Bürgerrechtsbewegung und counterculture zusammenkamen, aus der die Black Panthers hervorgingen und Hippies neue Lebens- und Arbeitsformen erprobten.

KölnSkulptur #9

La Fin de Babylone. Mich wundert, dass ich so fröhlich bin!

Skulpturenpark Köln. 15. Oktober 2017 — 15. Juni 2019

Unter dem Ausstellungstitel „La Fin de Babylone. Mich wundert, dass ich so fröhlich bin!“ lädt die Kuratorin Chus Martínez ein, den Geschichten, die der Park zu erzählen hat, zu lauschen. Im Vordergrund stehen acht neue Arbeiten von folgenden Künstlern: Andrea Büttner, Claudia Comte, Jan Kiefer, Eduardo Navarro, Solange Pessoa, Lin May Saeed, Teresa Solar und Pedro Wirz.

Heiter bis wolkig. Naturschauspiele in der niederländischen Malerei

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud. 1. Juni 2017 — 1. Juli 2018

Unter dem Motto „heiter bis wolkig“ zeigt das Kölner Haus zwanzig „Himmelsbilder“ von Meistern wie Cuyp, van der Neer, Ruisdael oder Goyen. Im späten 16. Jahrhundert begannen die niederländischen Maler damit, den Himmel nicht mehr nur als Hintergrundkulisse zu nutzen, sondern verwandelten ihn in eine große Bühne, die bis zu 80 Prozent der Leinwand einnahm. Auf ihr ließen sie dann spektakuläre Naturschauspiele stattfinden.