Aktuelle Ausstellungen

Neues Bauen im Rheinland und in Palästina – Erez Israel: Josef Rings und Erich Mendelsohn

NS-Dokumentationszentrum. 17. Mai — 14. Juli 2019

Seit die UNESCO im Jahre 2003 die »Weiße Stadt« von Tel Aviv als Weltkulturerbe anerkannt hat, stiegen das Interesse und das Bewusstsein für das moderne Bauen der 1930er und 1940er Jahre in Israel stetig an. Der Ausdruck »Bauhaus-Architektur« wird in Israel oft synonym für den Internationalen Stil oder Modernismus verwendet. Tatsächlich hatten von den vielen Architekten, welche während dieser Jahre im Land tätig waren, sechs ihre Ausbildung am Bauhaus absolviert.

Antje Van Wichelen

Noisy Images

Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt. 4. Mai — 16. Juni 2019

Erstmalig öffnet das Historische Fotoarchiv des Rautenstrauch-Joest-Museums seine Sammlung für ein gemeinsames Projekt: Auf Einladung der Photoszene Köln werden sich insgesamt sechs internationale Künstler Konvoluten in Kölner Museen widmen und durch ihren spezifischen Blick und ihre eigene künstlerische Praxis neue Sichtweisen auf die Sammlung ermöglichen.

Fiona Tan

GAAF

Museum Ludwig. 4. Mai — 11. August 2019

Im Museum Ludwig arbeitet die Fotografin, Videokünstlerin und Filmemacherin Fiona Tan (*1966 in Pekanbaru, Indonesien, lebt in Amsterdam, Niederlande) mit dem Archiv der Agfa-Werbeabteilung, das in Kisten verpackt seit vierzig Jahren im Depot schlummerte. Es handelt sich um schätzungsweise 25.000 Fotografien und Negative aus der Agfa-Werbeabteilung.

Erik Kessels

Archive Land

Museum für Angewandte Kunst Köln. 4. Mai — 2. Juni 2019

Mit der Ausstellung Archive Land öffnet der niederländische Künstler Erik Kessels die bis dato unveröffentlichte Vorlagensammlung des MAKK. Als überdimensionale Spielkarten wird Kessels nun die (foto)grafischen Platten als Ruinen zu einer begehbaren Rauminstallation verbauen und eine temporäre „Ausgrabungsstätte“ schaffen. Artist Meets Archive ist ein Projekt der Internationalen Photoszene Köln in Kooperation mit fotografischen Sammlungen und Archiven der Stadt.

You are here

Versuche einer fotografischen Standortbestimmung, Teil 1

Kölnisches Stadtmuseum. 4. Mai — 14. Juli 2019

Parallel zu den Arbeiten von Ronit Porat zeigt die Internationale Photoszene Köln im Kölnischen Stadtmuseum den ersten Teil der Ausstellungsreihe „You are here“, die Köln als bedeutende Fotostadt neu verortet. Im Zentrum dieses Auftakts: Der künstlerische Nachwuchs. Neben den vielen großen Fotografen wie August Sander, Chargesheimer oder Candida Höfer sind es vor allem die vielen hier heute arbeitenden Fotografen*innen, die Köln als Fotostadt lebendig machen.

Ronit Porat

Paradiesvogel

Kölnisches Stadtmuseum. 4. Mai — 14. Juli 2019

Die israelische Künstlerin Ronit Porat (*1975) tauchte im Rahmen des Artist Meets Archive-Projekts in die Graphische Sammlung des Kölnischen Stadtmuseums ein und begab sich auf eine imaginäre Reise. In ihrem Fokus: Bildpostkarten aus den Jahren 1918-38, die zu der fast 20000 Karten umfassenden Postkartensammlung des Hauses gehören. Mit ihrer collageartigen, teilweise dadaistischen Fotomontage-Methode ließ sie neue Erzählungen entstehen und historische Grenzen sichtbar werden.

Ani Schulze. 7 Follies

artothek - Raum für junge Kunst. 2. Mai — 22. Juni 2019

In der raumgreifenden Installation 7 Follies der Künstlerin Ani Schulze entfalten sich einzelne Skulpturen und Materialien wie ein Parcours zu einem Gesamtbild, das Fragen zur Stabilität der materiellen sowie virtuellen Welt aufwirft und unsere Verortung in jener umkreist.

2 von 14. Zwei Kölnerinnen am Bauhaus

Museum für Angewandte Kunst Köln. 12. April — 11. August 2019

Die Ausstellung würdigt das Schaffen der Keramikkünstlerin Margarete Heymann-Loebenstein (1899-1990) in Kombination mit Bühnenentwürfen ihrer Cousine Marianne Ahlfeld-Heymann (1905-2003), die beide am Bauhaus studierten.

Wolfgang-Hahn-Preis 2018. Jac Leirner

Museum Ludwig. 10. April — 21. Juli 2019

Die Gesellschaft für Moderne Kunst am Museum Ludwig zeichnet Jac Leirner mit dem Wolfgang-Hahn-Preis aus. Die brasilianische Künstlerin, 1961 in São Paulo geboren, verfolgt mit ihrer Arbeit seit vielen Jahren eine subtile Analyse von Gesellschafts- und Repräsentationssystemen. Eine wichtige Rolle spielen dabei gefundene, oft industriell hergestellte Alltagsobjekte, aus denen sie Installationen, Collagen und Skulpturen schafft.

Grosse Oper - viel Theater?

Bühnenbauten im Europäischen Vergleich

Museum für Angewandte Kunst Köln. 30. März — 30. Juni 2019

Die Ausstellung stellt insgesamt 19 europäische Bühnenbauten vor, darunter sind sowohl Sanierungen historischer Anlagen (z.B. London, Köln, Lyon, Dresden, Berlin) als auch spektakuläre Neubauten (z.B. Oslo, Kopenhagen, Liverpool, Athen, Hamburg). Jeder Bühnenbau wird mittels eindrucksvoller Fotos, Pläne, Daten und Fakten vorgestellt und in Vergleich gestellt. In Zusammenarbeit mit den Bühnen Köln wird ein umfangreiches Rahmenprogramm realisiert. Foto: © Christoph Seelbach

Anja Niedringhaus – Bilderkriegerin

Käthe Kollwitz Museum. 29. März — 30. Juni 2019

Als die Photographin und Pulitzer-Preisträgerin Anja Niedringhaus (1965–2014) vor fünf Jahren in Afghanistan Opfer eines Anschlags wird, hinterlässt sie ein beeindruckendes Œuvre. Das Käthe Kollwitz Museum Köln präsentiert die erste posthume Retrospektive – eine Ausstellung, die sich dem Gesamtwerk der Photographin widmet, das neben Bildern aus der Krisenberichterstattung auch brillante Porträtaufnahmen und Sportfotografien umfasst.

Volksgerichtshof 1934-1945 - Terror durch "Recht"

NS-Dokumentationszentrum. 15. März — 26. Mai 2019

Der Volksgerichtshof wurde 1934 von den Nationalsozialisten zur »Bekämpfung von Staatsfeinden« geschaffen. Bis Kriegsende mussten sich mehr als 16.700 Menschen vor diesem neuen obersten politischen Gericht verantworten, das ab 1942 jeden zweiten Angeklagten zum Tode verurteilte. Die Ausstellung informiert über die Entstehung und Organisation des Gerichts.

Nil Yalter. Exile Is a Hard Job

Museum Ludwig. 9. März — 2. Juni 2019

Seit den 1970er Jahren arbeitet Nil Yalter als Pionierin einer gesellschaftlich engagierten und technisch avancierten Kunst. Als eine der ersten Künstlerinnen in Frankreich nutzt sie das neu aufkommende Medium Video. Nil Yalter ist 1938 in Kairo geboren, aufgewachsen in Istanbul und seit 1965 wohnhaft in Paris. Mit der weltweit ersten Überblicksausstellung der Künstlerin präsentiert das Museum Ludwig die Vielfalt ihres Schaffens.

Alles unter dem Himmel - 40 Jahre Museum für Ostasiatische Kunst am Aachener Weiher

Museum für Ostasiatische Kunst. 17. November 2018 — 30. Juni 2019

Vor 40 Jahren öffnete der von dem japanischen Architekten Kunio Maekawa geplante Neubau des Museum für Ostasiatische Kunst am Aachener Weiher seine Pforten. Die Jubiläumsausstellung feiert den Reichtum der Ankäufe, Schenkungen, Stiftungen, Dauerleihgaben und Restaurierungen, aber auch der Sonderausstellungen, Bestandskataloge und Plakate der letzten 40 Jahre.

Unter der Lupe

Museum Schnütgen. 13. November 2018 — 30. Juni 2019

Zahlreiche Kunstwerke im Museum Schnütgen bergen Geheimnisse, die sich erst unter dem Mikroskop oder im Röntgenbild erschließen. Die Sonderausstellung gibt erstmals einen Überblick über die wichtigsten Restaurierungen und kunsttechnologischen Untersuchungen der letzten 25 Jahre. Das Spektrum reicht von der kompletten Freilegung einer Holzskulptur über konservierende Maßnahmen bis zur berührungsfreien optischen Untersuchung.

Sonntag des Lebens

Lifestyle im Barock

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud. 13. Juli 2018 — 19. August 2019

Rauschende Roben, vornehme Kulissen, exotische Früchte und edle Accessoires - Porträts und Stillleben der Barockzeit spielen meist auf der Sonnenseite des Lebens. Doch verbergen sich hinter den prachtvoll inszenierten Personen und dekorativen Arrangements auch abenteuerliche Schicksale und doppelbödige Geschichten. Mit seiner neuen Sammlungspräsentation "Sonntag des Lebens" lädt das Wallraf seine Besucher in die schillernde Welt des Barocks ein.

Der Samson-Meister und seine Zeit. Skulptur der Romanik im Rheinland

Museum Schnütgen. 6. Juni 2018 — 30. Juni 2019

Der „Samsonmeister“ ist eine herausragende Künstlerpersönlichkeit im Rheinland aus der Zeit um 1200, benannt nach der Samsonfigur aus dem Kloster Maria Laach. Für ein halbes Jahr werden diese ausdrucksstarke Steinskulptur und einige besondere Kapitelle aus Maria Laach zu Gast sein. Dort treffen sie auf zwei andere prominente Leihgaben, die steinernen Wangen des Chorgestühls der Bonner Münsterkirche, und stehen zudem im Kreis der bedeutenden romanischen Skulpturen dieser Zeit

KölnSkulptur #9

La Fin de Babylone. Mich wundert, dass ich so fröhlich bin!

Skulpturenpark Köln. 15. Oktober 2017 — 30. September 2019

Unter dem Ausstellungstitel „La Fin de Babylone. Mich wundert, dass ich so fröhlich bin!“ lädt die Kuratorin Chus Martínez ein, den Geschichten, die der Park zu erzählen hat, zu lauschen. Im Vordergrund stehen acht neue Arbeiten von folgenden Künstlern: Andrea Büttner, Claudia Comte, Jan Kiefer, Eduardo Navarro, Solange Pessoa, Lin May Saeed, Teresa Solar und Pedro Wirz.