Aktuelle Ausstellungen

Black Power - Flower Power: Fotografien von Pirkle Jones und Ruth-Marion Baruch

Museum Ludwig. 3. Februar — 3. Juni 2018

Im 50. Todesjahr von Martin Luther King stellt das Museum die Werke des Fotografenehepaars Pirkle Jones und Ruth-Marion Baruch aus, das mit Sympathie und beobachtender Distanz das San Francisco der bewegten 1960er Jahre einfing. Es war eine Zeit, in der an der Westküste der USA auf besondere Weise die verschiedenen Strömungen von Bürgerrechtsbewegung und counterculture zusammenkamen, aus der die Black Panthers hervorgingen und Hippies neue Lebens- und Arbeitsformen erprobten.

IM RECHTEN LICHT

Kölnisches Stadtmuseum. 16. Dezember 2017 — 25. März 2018

Die Kölner Künstlerin und Fotografin Karin Richert hat zehn Jahre lang die rechte Szene in Köln und NRW intensiv mit ihrer Kamera beobachtet und dokumentiert. Mit rund 150 Fotografien deckt die Fotoausstellung Realitäten jenseits unseres demokratischen Grundverständnisses auf.

Trotzdem Alaaf! – Kölner Rosenmontag 1991 + 2017

Kölnisches Stadtmuseum. 16. Dezember 2017 — 25. März 2018

Die Fotoausstellung zeigt die Ereignisse rund um den 1991 wegen des Golfkrieges ausgefallen Rosenmontagszug. Die Kölner feierten damals „Trotzdem“ ihren Fastelovend. Es wurde ein außergewöhnlicher, verrückter, unorganisierter und ursprünglicher Rosenmontag – und eine spontane Demonstration gegen den Golfkrieg.

Selbstbildnisse – Tremezza von Brentano

Zum 75. Geburtstag

Käthe Kollwitz Museum. 15. Dezember 2017 — 25. Februar 2018

Tremezza von Brentanos Malerei fasziniert durch das Spannungsverhältnis von künstlerischem Realismus und gelebter Wirklichkeit. Seit über vierzig Jahren sucht und findet die Malerin Inspiration für ihre Arbeiten in den Erfahrungen des Alltags. Ihr ungebrochenes Interesse an Themen unserer Zeit wird vor allem in den Selbstbildnissen auf sehr persönliche Weise sichtbar. Zum 75. Geburtstag widmet ihr das Käthe Kollwitz Museum eine Schau mit Werken aus den 70er Jahren bis heute.

James Rosenquist. Eintauchen ins Bild

Museum Ludwig. 18. November 2017 — 4. März 2018

James Rosenquist zählt zu den bedeutendsten Vertretern der Pop Art in den USA und weltweit. Sein beeindruckendes Lebenswerk vereint in hohem Maße handwerkliche Meisterschaft mit einem enormen Bildreichtum zu zeitgeschichtlichen Themen. Die oftmals monumentalen Leinwände sind verführerische Einladungen an den Betrachter, sich ganz in die gebotene Bilderwelt zu versenken. Der Künstler selbst spricht hier von „painting as immersion“.

Wüste – Meer – Schöpfermythen: Aboriginal Art der Spinifex und der Yolŋu

Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt. 10. November 2017 — 4. März 2018

Zum ersten Mal widmet sich das Museum in einer eigenen Ausstellung zeitgenössischer Kunst der australischen Aborigines. Mit Werken aus gleich zwei führenden Künstlerkooperativen, dem Spinifex Arts Project (aus der Wüste Westaustraliens) und dem Buku-Larrŋgay-Mulka Centre (aus dem nordöstlichen, am Meer gelegenen Arnhemland) ist die Freiburger Galerie ARTKELCH zu Gast. Stilistisch gegensätzlicher könnte die Kunst aus den beiden Regionen Australiens nicht sein.

KölnSkulptur #9

La Fin de Babylone. Mich wundert, dass ich so fröhlich bin!

Skulpturenpark Köln. 15. Oktober 2017 — 15. Juni 2019

Unter dem Ausstellungstitel „La Fin de Babylone. Mich wundert, dass ich so fröhlich bin!“ lädt die Kuratorin Chus Martínez ein, den Geschichten, die der Park zu erzählen hat, zu lauschen. Im Vordergrund stehen acht neue Arbeiten von folgenden Künstlern: Andrea Büttner, Claudia Comte, Jan Kiefer, Eduardo Navarro, Solange Pessoa, Lin May Saeed, Teresa Solar und Pedro Wirz.

Heiter bis wolkig. Naturschauspiele in der niederländischen Malerei

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud. 1. Juni 2017 — 1. Juli 2018

Unter dem Motto „heiter bis wolkig“ zeigt das Kölner Haus zwanzig „Himmelsbilder“ von Meistern wie Cuyp, van der Neer, Ruisdael oder Goyen. Im späten 16. Jahrhundert begannen die niederländischen Maler damit, den Himmel nicht mehr nur als Hintergrundkulisse zu nutzen, sondern verwandelten ihn in eine große Bühne, die bis zu 80 Prozent der Leinwand einnahm. Auf ihr ließen sie dann spektakuläre Naturschauspiele stattfinden.

Vorzeitgeschichte(n) – Köln in schriftlosen Zeiten

Römisch-Germanisches Museum. 4. April 2017 — 25. März 2018

Vor mehr als 10 000 Jahren endet die letzte Eiszeit und eine Warmzeit beginnt (Holozän). Dieser Klimawandel forderte von den Menschen damals ein radikales Umdenken. Den damit verbundenen kulturellen Wandel können Archäologen heute an den materiellen Spuren der damaligen Menschen ablesen, auch hier in Köln. In seiner neuen Foyer-Ausstellung zeigt das Römisch-Germanische Museum eine Auswahl größtenteils noch nie gezeigter Funde der eigenen Sammlung zur Kölner Vorzeit.