Aktuelle Ausstellungen

Expedition Mittelalter. Das verborgene Museum Schnütgen

Museum Schnütgen. 20. Oktober 2017 — 28. Januar 2018

Die Ausstellung zeigt etwa 200 Werke aus den eigenen Sammlungsbeständen, die noch nie oder lange Zeit nicht mehr zu sehen waren. Sie ist eine Einladung, die ferne andere Welt des Mittelalters auf intuitive Weise selbst zu entdecken. Die Raumtitel, die die Sonderausstellung thematisch gliedern, sind bewusst keine kunsthistorischen oder religiösen Kategorien. Sie sind vielmehr Anregungen und Hinweise, ein Brückenschlag in die Erfahrungswelt der Menschen von heute.

Vernichtungsort Malyj Trostenez. Geschichte und Erinnerung

NS-Dokumentationszentrum. 19. Oktober 2017 — 18. Februar 2018

Die Ausstellung würdigt die Opfer des Vernichtungslagers Malyj Trostenez. Zwischen 1942 und 1944 wurden in dem nahe Minsk gelegenen Lager 40.000 bis 60.000 Menschen – überwiegend Juden – ermordet. Unter ihnen befanden sich mehr als 1000 Männer, Frauen und Kinder aus Köln.

KölnSkulptur #9

La Fin de Babylone. Mich wundert, dass ich so fröhlich bin!

Skulpturenpark Köln. 15. Oktober 2017 — 15. Juni 2019

Unter dem Ausstellungstitel „La Fin de Babylone. Mich wundert, dass ich so fröhlich bin!“ lädt die Kuratorin Chus Martínez ein, den Geschichten, die der Park zu erzählen hat, zu lauschen. Im Vordergrund stehen acht neue Arbeiten von folgenden Künstlern: Andrea Büttner, Claudia Comte, Jan Kiefer, Eduardo Navarro, Solange Pessoa, Lin May Saeed, Teresa Solar und Pedro Wirz.

Werner Mantz. Architekturen und Menschen

Museum Ludwig. 14. Oktober 2017 — 21. Januar 2018

Er ist bekannt als Fotograf des Neuen Bauens: Während Wilhelm Riphahn und andere Architekten Konrad Adenauers Siedlungspolitik für ein modernes Köln umsetzten, erhielt Werner Mantz (1901–1983) den Auftrag, die Neubauten zu fotografieren. In ihrer schwarzweißen Strenge wirken die menschenleeren Gebäude, Räume und Straßenzüge in seinen Aufnahmen kulissenhaft und monumental.

Tintoretto - A star was born

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud. 6. Oktober 2017 — 28. Januar 2018

Als erstes Museum startet das Wallraf in diesem Herbst den internationalen Reigen von hochkarätigen Ausstellungen zum 500. Geburtstag des Malergenies Jacopo Tintoretto (*1518/19 Venedig – Venedig 1594). In seiner großen Sonderschau widmet sich die Kölner Gemäldegalerie erstmals dem hinreißenden Frühwerk des italienischen Meisters, der zu den produktivsten und einflussreichsten Künstlern aller Zeiten gehört.

Kollwitz neu denken

Käthe-Kollwitz-Preisträger der Akademie der Künste, Berlin

Käthe Kollwitz Museum. 29. September — 10. Dezember 2017

Im Jubiläumsjahr zum 150. Geburtstag von Käthe Kollwitz fokussieren vier Ausstellungen auf einen jeweils besonderen Aspekt aus Leben und Werk der Künstlerin. Die finale Schau fragt nach ihrem Einfluss in der Gegenwart: Unter dem Titel KOLLWITZ NEU DENKEN präsentiert das Käthe Kollwitz Museum Köln in Zusammenarbeit mit der Akademie der Künste, Berlin, Positionen von 21 zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern, die mit dem Käthe-Kollwitz-Preis ausgezeichnet wurden.

Eine graphische Revolution. Der italienische Farbholzschnitt des 16. Jahrhunderts

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud. 22. September 2017 — 14. Januar 2018

Kaum eine andere Drucktechnik hat die graphische Kunst so nachhaltig beeinflusst wie die Erfindung des Farbholzschnittes durch den italienischen Künstler Ugo da Carpi aus dem Jahr 1516. Nach Jahrhunderten des einfachen Holzschnittdrucks bot die sogenannte Chiaroscuro-Technik neue, expressive Ausdrucksformen. Endlich war es den Künstlern möglich, unter Verwendung von unterschiedlich geschnittenen Holzstücken eine Hell-Dunkel-Modulation mit sensibler Farbgestaltung zu erzeugen.

Das Projekt STOLPERSTEINE

Kunst- und Museumsbibliothek. 16. September — 12. November 2017

Anlass der Ausstellung sind der 70. Geburtstag Gunter Demnigs (geboren am 27. Oktober 1947) und der 25. Jahrestag der Verlegung des ersten „Stolpersteines“ vor dem Historischen Rathaus in Köln am 16. Dezember 1992. Als Gunter Demnig vor 25 Jahren zusammen mit Rom e.V. einen quadratischen Stein ins Pflaster verlegte, ahnte keiner der Beteiligten, dass es sich bei dieser Aktion um den Auftakt einer Serie von mittlerweile über 61.000 Steinen in 21 Ländern Europas handelte.

Netsuke und Sagemono

Museum für Ostasiatische Kunst. 2. September — 29. Oktober 2017

Da der Kimono, das traditionelle japanische Gewand, keine Taschen hat, kamen ab dem 17. Jahrhundert Sagemono („Hängesachen“) in Mode, die zur Aufbewahrung persönlicher Utensilien Verwendung fanden. Über eine Schnur wurden die Sagemono mit einem Netsuke aus geschnitztem Wurzelholz, Elfenbein, Wal- oder Walrosszahn, Horn oder Holz verbunden. Bei der Aufhängung am Gürtel diente das Netsuke als Gegengewicht und sorgte dafür, dass das Sagemono in Position gehalten wurde.

Die humane Kamera. Heinrich Böll und die Fotografie

Museum Ludwig. 1. September 2017 — 7. Januar 2018

Ein Jahr nach Heinrich Bölls Tod, im Jahr 1986, eröffnete das Museum Ludwig im neu errichteten Gebäude. Die Adresse lautet: Heinrich-Böll-Platz. In der Sammlung Fotografie des Museum Ludwig liegen zahlreiche Werke, die entweder Heinrich Böll zeigen oder die ihm vertraut waren. Anlässlich des 100. Geburtstags von Heinrich Böll beleuchtet das Museum in seinen neu eröffneten fotografischen Räumen der ständigen Sammlung Bölls Verhältnis zur Fotografie und dem Fotografieren.

IM SPIELRAUSCH: Von Königinnen, Pixelmonstern und Drachentötern

Museum für Angewandte Kunst Köln. 19. August 2017 — 4. Februar 2018

Die Ausstellung präsentiert die kulturelle Verortung von Spielen, ihre Funktion ebenso wie ihre historische Entwicklung anhand real erfahrbarer Exponate wie Masken, Puppen, Spielfiguren, Spielfeldern, Screenshots, Trailern, Requisiten oder Textbücher. Durch die Gegenüberstellung in sechs thematisch unterschiedlichen Levels, entsteht ein Spannungsfeld innerhalb der verschiedenen Spielwelten.

Konrad der Große - Die Adenauer-Zeit in Köln 1917-1933

Kölnisches Stadtmuseum. 1. Juli — 19. November 2017

Diese Ausstellung zeigt das Museum anlässlich des 100. Jahrestages der Einsetzung Konrad Adenauers als Kölner Oberbürgermeister. In dieser Funktion prägte Konrad Adenauer von 1917 bis zu seiner Absetzung durch die Nationalsozialisten 1933 Köln nachhaltig in Sachen Architektur, Wirtschaft und Kultur. Die Ausstellung konzentriert sich dabei nicht nur auf die Person Konrad Adenauers, sondern gibt einen Einblick in das Leben in der Metropole am Rhein in der damaligen Zeit.

Heiter bis wolkig. Naturschauspiele in der niederländischen Malerei

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud. 1. Juni 2017 — 5. Februar 2018

Unter dem Motto „heiter bis wolkig“ zeigt das Kölner Haus zwanzig „Himmelsbilder“ von Meistern wie Cuyp, van der Neer, Ruisdael oder Goyen. Im späten 16. Jahrhundert begannen die niederländischen Maler damit, den Himmel nicht mehr nur als Hintergrundkulisse zu nutzen, sondern verwandelten ihn in eine große Bühne, die bis zu 80 Prozent der Leinwand einnahm. Auf ihr ließen sie dann spektakuläre Naturschauspiele stattfinden.

Hilliges Köln 2.0 – Toleranz im Update

Historisches Archiv der Stadt Köln. 6. April — 12. November 2017

Köln feiert sich gerne als in besonderem Maße weltoffen und tolerant. Bis heute ist Köln allerdings im Selbstverständnis vieler eine vor allem katholische Stadt. Diese Selbstwahrnehmung weist den Nicht-Katholiken zwar einen geduldeten, aber doch einen minderen Status zu. Der Fokus der Ausstellung liegt auf den unterschiedlichen Religionen in ihrem alltäglichen Zusammenleben. Das Archiv untersucht die historische Entwicklung religiöser Toleranz anhand von Einzelbeispielen.

Vorzeitgeschichte(n) – Köln in schriftlosen Zeiten

Römisch-Germanisches Museum. 4. April — 30. November 2017

Vor mehr als 10 000 Jahren endet die letzte Eiszeit und eine Warmzeit beginnt (Holozän). Dieser Klimawandel forderte von den Menschen damals ein radikales Umdenken. Den damit verbundenen kulturellen Wandel können Archäologen heute an den materiellen Spuren der damaligen Menschen ablesen, auch hier in Köln. In seiner neuen Foyer-Ausstellung zeigt das Römisch-Germanische Museum eine Auswahl größtenteils noch nie gezeigter Funde der eigenen Sammlung zur Kölner Vorzeit.