Aktuelle Ausstellungen

Alexander von Humboldt, die Fotografie und sein Erbe

Museum Ludwig. 13. Oktober 2018 — 27. Januar 2019

2019 wird der 250. Geburtstag von Alexander von Humboldt begangen. Humboldt, der weit Gereiste und gut Vernetzte, saß nicht nur in der Kommission, die 1839 für die weltweite Veröffentlichung eines ersten fotografischen Verfahrens stimmte. Ihm wurden in der Folge auch fotografische Alben geschenkt, kostbare Unikate. Dazu zählt ein Album von 1844, das der Erfinder der Fotografie auf Papier, W. H. F. Talbot, Humboldt widmete – eines der ersten Fotobücher überhaupt.

Fast Fashion. Die Schattenseiten der Mode

Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt. 12. Oktober 2018 — 24. Februar 2019

Der Begriff Fast Fashion bezeichnet eine Unternehmensstrategie, deren Ziel es ist, in immer kürzeren Abständen neue Mode in die Geschäfte zu bringen. Klassische Modesegmente wie Haute Couture, Prêt-à-porter und mittelpreisige Konfektionsware beschränken sich auf wenige Kollektionen pro Modejahr, wohingegen Billiglabel im gleichen Zeitraum bis zu zwölf und mehr Kollektionen lancieren. Die Ausstellung beleuchtet die Hintergründe einer globalisierten Textilwirtschaft.

Geformt mit göttlichem Atem. Antike Glaskunst aus einer Kölner Privatsammlung

Römisch-Germanisches Museum. 5. Oktober — 30. Dezember 2018

Kölner Privatsammler überließen dem Römisch-Germanischen Museum 450 griechische, römische und spätantike Glasgefäße als langfristige Leihgabe. 160 ausgewählte Gläser sind in einer Kabinettausstellung im „Kleinen Museum im Turm“ zu sehen. Mit ihrer ganz unterschiedlichen Herstellungstechnik, Provenienz, Dekor und Verwendung lassen sie 800 Jahre antike Glaskunst lebendig werden.

Schatten im Blick?

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud. 28. September 2018 — 13. Januar 2019

Das Wallraf begibt sich auf Spurensuche nach einem besonders flüchtigen und schwierig darzustellenden Phänomen: dem Schatten. Die Besucher werden auf eine (kunst-)historische Entdeckungsreise eingeladen, die in der frühen Neuzeit startet. Künstler wie Leonardo da Vinci und Albrecht Dürer widmen sich als Erste der geometrischen Konstruktion von Schatten.

facettenreich und unerwartet, BUCHGEBILDE

Künstlerbücher und Objekte von Friederun Friederichs

Kunst- und Museumsbibliothek. 22. September — 4. November 2018

Friederun Friederichs kam in den 1990er Jahren von der Malerei zum Künstlerbuch und hat darin ihre Ausdrucksform gefunden. In kleinen Auflagen fertigt Friederun Friederichs ihre Werke zu literarischen Texten, Märchen, Sinnsprüchen, Reiseerlebnissen etc. Hierfür verwendet sie vorhandene Texte oder schreibt die Texte selbst bzw. vorhandene Texte um. Die Ausstellung gibt einen Überblick über die seit Ende der 1990er Jahre entstandenen Künstlerbücher, Buchobjekte und Objekte.

Eva Besnyö – Photographin

Budapest, Berlin, Amsterdam

Käthe Kollwitz Museum. 21. September — 9. Dezember 2018

Fesselnde Blicke, überraschendes Licht und ungewohnte Perspektiven – die Photographien von Eva Besnyö (1910–2003) faszinieren. Im Herbst 2018 setzt das Käthe Kollwitz Museum Köln seine Photo-Reihe fort und präsentiert im Rahmen des Festivals der Internationalen Photoszene Köln mehr als 80 Vintage Prints dieser außergewöhnlichen Photographin aus sechs Jahrzehnten.

Gabriele Münter. Malen ohne Umschweife

Museum Ludwig. 15. September 2018 — 13. Januar 2019

Gabriele Münter (1877 Berlin – Murnau 1962) war eine zentrale Künstlerfigur des deutschen Expressionismus und der Künstlergruppe Der Blaue Reiter, deren Gründung in Münters Haus in Murnau stattfand. Über ihre Rolle als engagierte Persönlichkeit, Vermittlerin und langjährige Lebensgefährtin Wassily Kandinskys hinaus zeigt die Ausstellung erstmals, wie wichtig und eigenständig sie als Malerin war: Mit über hundert Gemälden erlaubt sie einen neuen Blick auf die starke Künstlerin

Angezettelt. Antisemitische und rassistische Aufkleber von 1880 bis heute

NS-Dokumentationszentrum. 14. September — 4. November 2018

Sie sind klein, teilweise unscheinbar, aber keineswegs harmlos: Aufkleber, Marken und Sticker, die Judenfeindlichkeit, Rassismus und Hass gegen Minderheiten propagieren. Anhand von Klebezetteln lässt sich die Geschichte des Antisemitismus und Rassismus vom Ende des 19. Jahrhunderts bis heute erzählen. Sie transportieren Feindbilder, schüren Vorurteile und rufen zum Teil unverhohlen zu Verfolgung und Gewalt auf.

Tilman Peschel. ich mich ohne

artothek - Raum für junge Kunst. 6. September — 20. Oktober 2018

In „ich mich ohne“ kreist der Fotokünstler Tilman Peschel um die menschliche Figur, kreist sich selbst ein, einziger Protagonist seines Werkes. Durch Licht- und Blickwinkel lässt er extreme Momente entstehen, die zunächst wie abstrakte Zeichnungen erscheinen und bei genauem Betrachten den menschlichen Körper umreißen. Vertraute Details werden befremdlich, Intimität kippt ins Absurde, Nähe und Distanz wechseln.

Andy Warhol – Pop goes Art

Museum für Angewandte Kunst Köln. 1. September 2018 — 24. März 2019

Das Museum für Angewandte Kunst Köln (MAKK) präsentiert erstmals eine bislang unveröffentlichte Privatsammlung, die nahezu lückenlos alle von Andy Warhol konzipierten Platten-Cover sowie zahlreiche Skizzen und Entwürfe umfasst. Zusammen mit Filmen und Hörbeispielen dokumentiert die Ausstellung ̶ getreu dem Titel „Pop goes Art“ ̶ das Zusammenspiel der Medien Kunst und Musik.

Doing the Document. Fotografien von Diane Arbus bis Piet Zwart.

Die Schenkung Bartenbach

Museum Ludwig. 31. August 2018 — 6. Januar 2019

Zu verdanken ist diese Ausstellung einer Schenkung von über zweihundert Werken deutscher und amerikanischer Fotograf*innen durch die Kölner Familie Bartenbach, die die Sammlung des Museum Ludwig kürzlich substanziell erweitert hat. Ergänzend zu den reichen Bildkonvoluten vom Beginn des 20. Jahrhunderts bis in die Gegenwart beinhaltet die Sammlung Bartenbach auch Quellenmaterial, das im Zuge der Ausstellung erstmals wissenschaftlich erschlossen wird.

BodenSchätze

Archäologie in Köln

Römisch-Germanisches Museum. 20. Juli — 30. Dezember 2018

Die Ausstellung BodenSchätze zeigt Altes und Neues aus 100.000 Jahren Menschheits- und 2.000 Jahren Stadtgeschichte. In beeindruckenden Funden spiegelt sich die reichen Kölner Stadthistorie: Die älteste Siedlung in Köln-Lindenthal, das Leben von Kelten und Germanen beiderseits des Rheins, die Pracht der Colonia, das kaiserliche Flottenlager auf der Alteburg, das spätrömische Kastell Divitia-Deutz oder die mittelalterliche Wirtschaftsmetropole im Bereich der Kölner Altstadt

Sonntag des Lebens

Lifestyle im Barock

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud. 13. Juli 2018 — 30. Juni 2019

Rauschende Roben, vornehme Kulissen, exotische Früchte und edle Accessoires - Porträts und Stillleben der Barockzeit spielen meist auf der Sonnenseite des Lebens. Doch verbergen sich hinter den prachtvoll inszenierten Personen und dekorativen Arrangements auch abenteuerliche Schicksale und doppelbödige Geschichten. Mit seiner neuen Sammlungspräsentation "Sonntag des Lebens" lädt das Wallraf seine Besucher in die schillernde Welt des Barocks ein.

Der Samson-Meister und seine Zeit. Skulptur der Romanik im Rheinland

Museum Schnütgen. 6. Juni 2018 — 6. Januar 2019

Der „Samsonmeister“ ist eine herausragende Künstlerpersönlichkeit im Rheinland aus der Zeit um 1200, benannt nach der Samsonfigur aus dem Kloster Maria Laach. Für ein halbes Jahr werden diese ausdrucksstarke Steinskulptur und einige besondere Kapitelle aus Maria Laach zu Gast sein. Dort treffen sie auf zwei andere prominente Leihgaben, die steinernen Wangen des Chorgestühls der Bonner Münsterkirche, und stehen zudem im Kreis der bedeutenden romanischen Skulpturen dieser Zeit

einFLUSSreich. Köln und seine Häfen

Historisches Archiv der Stadt Köln. 11. April — 16. November 2018

Stets hat der Rhein Köln reich gemacht und der Stadt Einfluss verschafft. Für die Römer war die Lage am Fluss der ausschlaggebende Aspekt, um gerade hier ein Oppidum, d. h. eine Stadt, anzulegen. Im Mittelalter sicherte das Stapelprivileg von 1259 den Reichtum der Stadt. Dieses legte fest, dass Waren, die Köln zu Schiff passierten, vor dem Weitertransport drei Tage in Köln zum Verkauf angeboten werden mussten.

KölnSkulptur #9

La Fin de Babylone. Mich wundert, dass ich so fröhlich bin!

Skulpturenpark Köln. 15. Oktober 2017 — 15. Juni 2019

Unter dem Ausstellungstitel „La Fin de Babylone. Mich wundert, dass ich so fröhlich bin!“ lädt die Kuratorin Chus Martínez ein, den Geschichten, die der Park zu erzählen hat, zu lauschen. Im Vordergrund stehen acht neue Arbeiten von folgenden Künstlern: Andrea Büttner, Claudia Comte, Jan Kiefer, Eduardo Navarro, Solange Pessoa, Lin May Saeed, Teresa Solar und Pedro Wirz.