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ab sofort | Publikation | Museumsdienst Köln

Jetzt neu: museenkoeln – Das Magazin Nr. 1 2019

Erstmalig präsentieren sich alle Kölner Museen, städtische und nichtstädtische, in einem Magazin, das dreimal im Jahr auf Deutsch erscheint. Jede Ausgabe kommt zu einem neuen Schwerpunktthema heraus und ist ab sofort im Großraum Köln-Bonn-Düsseldorf kostenlos erhältlich – zum Beispiel in Museen, Theatern, Konzerthäusern, Volkshochschulen, Bürgerämtern, Bibliotheken, Cafés, Kinos sowie ausgewählten Hotels und Arztpraxen. Das erste Magazin beginnt also folgerichtig mit dem Thema „Aufbruch“.

Mit unterhaltsamen und teilweise überraschenden Beiträgen möchte das neue Magazin Ihnen, unseren Leserinnen und Lesern, nahe bringen, wie das, was in den Kölner Museen erarbeitet und auf vielfältige Weise präsentiert wird, immer auch etwas mit Ihrem eigenen Leben und unser aller Alltag zu tun hat. Und das auf kurzweilige und informative Weise.

Lesen Sie das ganze Magazin jetzt als Flipbook online.

Do. 25.04., 19:00 Uhr | Film | Museum Ludwig

African Queen

USA/GB 1951, 105’, 35mm, OF, Regie: John Huston, mit Humphrey Bogart, Katharine Hepburn

Trailer

Eine kratzbürstige Missionars-Schwester, ein trinkfester Kapitän und ein verwahrlostes Dampfboot in Ostafrika zu Beginn des ersten Weltkrieges sind die romantischen Zutaten dieser rasanten Abenteuerkomödie, in der Humphrey Bogart und Katharine Hepburn als ungleiches Paar miteinander und gegen den Strom des Ulanga Flusses ringen. Einführung: Holger Römers, Filmkritiker

Weitere Informationen zum gesamten Programm unter www.filmforumnrw.de und www.facebook.com/FilmforumNRW
Für: Alle | Von: Filmforum NRW | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 6,50 | ermäßigt: € 5,50 

Sa. 27.04., 20:00 Uhr | Film | Museum Ludwig

Das Schweigen

S 1963, 95‘, 16mm, DF, Regie: Ingmar Bergman

Trailer

Ester, ihre Schwester Anna und deren neunjähriger Sohn Johan müssen ihre Reise unterbrechen, weil die lungenkranke Ester einen Zusammenbruch erleidet. Sie übernachten in einem labyrinthischen Hotel in einer fremden Stadt, deren Einwohner eine unverständliche Sprache sprechen. Anna verschwindet immer wieder und gibt sich sexuellen Exzessen hin. Zwischen Ester und Johan, der verunsichert ist durch das Verhalten seiner Mutter, bahnt sich eine tröstliche Freundschaft an. Doch Ester erliegt ihrer tödlichen Krankheit. Aufgrund seiner Anfang der 60er Jahre provozierenden Darstellung von Sexualität wurde der Film in einigen europäischen Ländern beschlagnahmt bzw. zensiert.

Für: Alle | Von: Eine Veranstaltung von Edith Schönecker, Julia Schönecker-Roth und Joachim Steinigeweg | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 7,00 | ermäßigt: € 6,00

So. 28.04., 10:00 Uhr | Event | Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt

Thementag Inselwelten

Foto: Barbara Vetter

Was macht eigentlich eine Insel zu einer Insel? Was sind Besonderheiten und Herausforderungen des Lebens umgeben von Meer? Und wie vermischen sich Wunsch und Wirklichkeit in Alltags- und literarischen Bildern von Inselwelten?
Am Beispiel des indonesischen Archipels erfahren Besucherinnen und Besucher mehr über geographische Besonderheiten von Inseln und den Umgang mit Naturgewalten, denen sie gegenüber stehen. Wie sie das Leben ihrer Bewohnerinnen und Bewohner prägen und wie man hunderte Jahre später den Auswirkungen menschlichen Lebens auf diese Umwelt nachgeht, wird mit Blick auf die Osterinsel deutlich. Kinder können spannende Märchenlesungen hören und in offenen Werkstätten kreativ werden. Bei drei „GRENZGANG“-Reise-Reportagen berichten Fotografen live und ganz persönlich von ihren Erlebnissen auf Inseln: Mit Erik Peters geht es zunächst auf ein Motorradabenteuer nach Kuba, im Anschluss vermittelt Daniel von Rüdiger Lebensweisen in einem Dorf Papua-Neuguineas. Am frühen Abend begleitet Barbara Vetter den Elefantenflüsterer Sumanabanda auf Sri Lanka. Im Foyer erwarten die Gäste ein Bühnenprogramm mit pazifischer und indonesischer Live-Musik, Informations- und Verkaufsstände sowie Kulinarisches aus Indonesien.
Tageskarte Museum 10 €, erm. 8 € (inkl. Teilnahme an allen Angeboten außer Reise-Reportagen, Tickets nur an der Tageskasse) | Tickets Reise-Reportage Einzelreportage ab 16 €, Tagesticket für alle drei Reportagen ab 33 €. Inkl. Teilnahme an allen Veranstaltungen des Thementages, Karten unter www.grenzgang.de oder 0221.71991515 erhältlich (VVK wird empfohlen).

So. 28.04., 15:00 Uhr | Lesung | Museum für Ostasiatische Kunst

Han Gan und das Wunderpferd

Der kleine Han Gan liebt es zu zeichnen, und am allerliebsten zeichnet er Pferde. Seine Zeichnungen sind so lebendig und gekonnt, dass er damit berühmt wird. Auch der Kaiser wird auf Han Gan aufmerksam. Bald erzählt man sich, dass Han Gans Zauberpinsel so lebendig zeichnet, dass die Zeichnungen zum Leben erweckt werden. Und tatsächlich entspringt eines Tages eines seiner Pferde der Leinwand. Was dann wohl noch geschieht?
Lesung aus dem gleichnamigen Buch von von Chen Jianghong. Mit anschließender Führung.
Eine Kooperation von Museumsdienst Köln und LeseWelten Köln/KFA e.V.
Für: Kinder ab 5 Jahren | Von: Museumsdienst Köln | Reihe: Lesewelten | Treffpunkt: Kasse | Teilnahme: kostenlos

So. 28.04., 15:00 Uhr | Exkursion | NS-Dokumentationszentrum

Jüdisches Leben in Köln - Rund um den Rathenauplatz

Foto: Hans Peter Schaefer, http://www.reserv-a-rt.de, Quelle: Wikipedia

Wir entdecken das jüdische Köln rund um den Rathenauplatz: die beeindruckende Synagoge der orthodoxen Gemeinde und viele heute unsichtbare Stätten der ehemals reichhaltigen jüdischen Geschichte Kölns. (Eine Besichtigung des Innenraumes der Synagoge findet in diesem Rahmen nicht statt.)
Gregor Aaron Knappstein ist Mitglied der Jüdischen liberalen Gemeinde Köln und Mitarbeiter des NS-Dokumentationszentrums. Sein Schwerpunkt ist die Recherche von sogenannten "Stillen Helden" - nichtjüdische Kölnerinnen und Kölner, die Juden während der NS-Zeit unterstützt und gerettet haben.
Anmeldung erbeten unter aaron_knappstein@gmx.de
Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Aaron Knappstein | Treffpunkt: Vor der Synagoge Roonstraße | Preis: € 8,00

Di. 30.04., 19:00 Uhr | Vortrag | Museum für Angewandte Kunst Köln

Provisorisch euphorisch?

Was bedeuten Bühnenbaustellen für einen Theaterbetrieb?

Foto: Kölner Oper © Christoph Seelbach

Was passiert, wenn eine ganze Theatermannschaft wegen eines Bauprojekts ihr Stammhaus verlassen und im Interim spielen muss? Öffentlich wird diese Frage meist hinsichtlich der Kosten und aus Sicht des Publikums diskutiert. Für den Betrieb eines Theater- und Opernhauses gibt es aber kaum eine drastischere Veränderung: Die eingespielten Arbeitsabläufe in der Produktion und hinter der Bühne müssen völlig neu organisiert werden; schlimmstenfalls ist an der neuen Spielstätte kein Repertoire-Betrieb mehr möglich. Es ist aber auch eine zentrale Frage der Identität, führt das Interim doch oft zur räumlichen Trennung von Sparten und Gewerken.
Alle vier Gäste haben Erfahrungen mit Interims-Spielstätten: Für Ronny Unganz liegen sie in der Vergangenheit, da die Sanierung der Staatsoper Unter den Linden gerade erfolgreich abgeschlossen wurde. Patrick Wasserbauer und Klaus Kröhne leben mit den Bühnen der Stadt Köln gerade im Interim und Marc-Oliver Hendriks erlebt in Stuttgart aktuell den Entscheidungsprozess um die unterschiedlichen Interims-Varianten.
Moderation: Andrea Jürges / Yorck Förster (Deutsches Architekturmuseum, Frankfurt)

Für: Erwachsene | Von: Museum für Angewandte Kunst | Treffpunkt: Kasse | Teilnahme: kostenlos | Rahmenprogramm zu: „Grosse Oper - viel Theater?“, 30.03.2019 - 30.06.2019

Sa. 04.05., 10:00 Uhr | Event | Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt

Nepal 2019: Entdecke die sieben Facetten

Foto: © Tamara Bülow

Ziel des 30. Nepaltags ist es, die vielen Facetten der sieben Regionen zu zeigen und frische Impulse für Reisen in das ferne Land zu geben. Freuen Sie sich auf spannende Vorträge und kurze Filme über Kultur, Gesellschaft, Wirtschaft und Entwicklung der unterschiedlichen Landesteile. Zusätzlich stellen Experten aktuelle politische Entwicklungen vor und diskutieren kritisch die Absichten und Aussichten der neuen föderalen Struktur.
Eintritt 20 €, 15 € Mitglieder des Vereins, 10 € Schüler/Studenten
Anmeldung und weitere Informationen unter www.deutsch-nepal.de
Für: Alle

ab Sa. 04.05. | Ausstellungen im Rahmen des Photoszene-Festivals

Artist meets Archive

Agfa Werbeaufnahme, 1950/60er Jahre
Archiv Museum Ludwig

Die Photoszene-Residency Artist meets Archive ist das zentrale Programm der kommenden Photoszene-Festivals, mit dem die bedeutende Vielfalt und Qualität der Fotografie in den Sammlungen und Archiven der Stadt durch den Austausch mit internationalen Künstlern sichtbar gemacht wird.

Köln ist international bekannt für seine hochkarätigen Fotografiebestände. In den Museen und Sammlungen der Stadt bildet sich Fotografiegeschichte ab. Die städtischen Institute bieten einen einzigartigen Überblick über die Diversität und Verbreitung des Mediums der Fotografie in Kunst, Geschichte und Gewerbe. Auf Einladung der Photoszene Köln öffnen das Kölnische Stadtmuseum, das MAKK - Museum für Angewandte Kunst Köln, das Museum Ludwig, das Rautenstrauch-Joest-Museum, das Rheinische Bildarchiv Köln und Die Photographische Sammlung / SK Stiftung Kultur ihre Sammlungen und Archive für ein gemeinsames Projekt: International agierende Künstler werden sich während des Photoszene-Festivals im Herbst 2018 den Konvoluten widmen und durch ihren spezifischen Blick und ihre eigene künstlerische Praxis neue Sichtweisen auf Teilbereiche der Sammlungen ermöglichen. Die Ergebnisse dieser Auseinandersetzung sind als Ausstellung oder Intervention während des diesjährigen Photoszene-Festivals in den jeweiligen Häusern zu sehen sein.

 
 
 
 
 

Schließung des Römisch-Germanischen Museums, Praetorium und Stadtmuseum

Das Römisch-Germanische Museum zieht um! Das Haus am Roncalliplatz ist geschlossen für eine Generalsanierung! Bedeutende Funde zur Stadtgeschichte ziehen um und werden ab Sommer 2019 im Belgischen Haus (Cäcilienstaße 46, Nähe Neumarkt) zu sehen sein. Der Eröffnungstermin wird rechtzeitig bekannt gegeben.
Ebenso ist das Praetorium wegen Bauarbeiten geschlossen sowie das Kölnische Stadtmuseum bis zur Eröffnung der neuen Sonderausstellung am 3. Mai.

 
 
 

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