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So. 21.10., 15:00 - 16:15 Uhr | Lesung | Museum für Ostasiatische Kunst

Ich werde Berge versetzen

Bedrohliche Berge umgeben das Dorf, in dem der sechsjährige Sann mit seinen Eltern lebt. Sann beschließt, diese Berge zu versetzen und so verschleppt der kleine Junge Tag für Tag allein ganze Berge von Steinen. Eines Tages aber geschieht etwas Merkwürdiges.
Lesung aus dem gleichnamigen Buch von Chen Jianhong.
Das Buch erhielt im Jan. 2016 den Luchs-Preis von Radio Bremen und der ZEIT Verlagsgruppe.
Mit anschließender Führung. Eine Kooperation von Museumsdienst Köln und LeseWelten Köln/KFA e.V.
Für: Kinder ab 5 Jahren | Von: Museumsdienst Köln | Reihe: Lesewelten | Treffpunkt: Kasse | Teilnahme: kostenlos

Fr. 26.10., 20:00 Uhr | Film | Museum Ludwig

FILMPLUS – Festival für Filmschnitt und Montagekunst 2018

Eröffnung / Ehrenpreis Schnitt für Norbert Herzner: Out Of Rosenheim

D 1987, 108’, DCP, Regie: Percy Adlon, in Anwesenheit des Editors und des Regisseurs

Mitten in der Kalifornischen Wüste zerstreitet sich Jasmin Münchgstettner aus Rosenheim mit ihrem Mann und zieht allein im Lodenkostüm die einsame Straße im Nirgendwo entlang. Ein geheimnisvolles Lichtphänomen im Himmel weist ihr den Weg zum „Bagdad Café“, das von der resoluten Brenda geleitet wird. Nur ungern vermietet sie der Reisenden ein Zimmer und wäre sie gerne schnell wieder los. Doch mit den anderen Bewohnern des Motels schließt Jasmin bald Freundschaft und beginnt, Brendas heruntergekommenes Café und das Leben seiner Besitzerin gehörig umzukrempeln.

Für: Erwachsene | Von: Filmplus | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 7,00 | ermäßigt: € 6,00 | Dauerkarten: € 45,00 / 35,00

Sa. 27.10., 19:00 Uhr | Konzert | NS-Dokumentationszentrum

Esther Bejarano und Microphone Mafia

Ama la Vita

Trailer

International, multilingual, multicultural – so beschreibt sich die Microphone Mafia selbst in einem ihrer Songs und zeigt damit Vielfalt auf verschiedenen Ebenen. Die in Köln geborenen Musiker treten gemeinsam mit Esther Bejarano auf. Die Holocaustüberlebende spielte nach ihrer Deportation im Mädchenorchester von Auschwitz. Trotz ihrer unterschiedlichen Prägung und Musik, stehen die die Kölner und Esther Bejarano gemeinsam auf gegen Fremdenhass und Rassismus und engagieren sich mit ihrem Konzert für ein breiteres Demokratieverständnis.

Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Treffpunkt: Mülheimer Bürgerhaus MüTZe / Berliner Str. 77 / 51063 Köln Mülheim | Preis: € 15,00 | ermäßigt: € 10,00 | Vorverkauf: Museumskasse EL-DE-Haus (ohne VVK) und "Kölnticket" (zzgl. VVK) Reservierungen: nsdok@stadt-koeln.de

So. 28.10., 13:00 - 16:00 Uhr | Event | Museum für Angewandte Kunst Köln

Birgit Jansen - „Meet the Artist“

„Wünsch Dir was!“ – Live Zeichnen: Unsere Kinderbuch-Illustratorin Birgit Jansen tritt als Zeichenfee an und erfüllt Bildwünsche der kleinen und großen Besucher.
Vom Pferd im Ballettrock bis zum dicksten Küken der Welt – die Zeichenfee zaubert mit Farben und Stiften.

Für: Alle | Von: Museum für Angewandte Kunst | Mit: Birgit Jansen | Technik: Live-Zeichnen | Treffpunkt: Große Halle | Teilnahme: kostenlos | Rahmenprogramm zu: „34 x Design“, 27.10.2018 - 27.01.2019

Mi. 31.10., 19:00 Uhr | Theater | NS-Dokumentationszentrum

Didi Jünemann: Wir Kellerkinder

Ein Bühnensolo erstellt nach dem 1960 gedrehten Film von und mit Wolfgang Neuss. Jünemann hat in kongenialer Zusammenarbeit mit seinem Regisseur George Isherwood aus dem Filmstoff ein Ein-Personen-Stück geformt. Ein intelligentes Panoptikum der Geschichte Deutschlands in und nach der Naziherrschaft. Das Stück wirft amüsante Blicke voraus, und erlaubt der Fantasie des Betrachters entsprechende Gäste in späterer Zeit im Keller zu verstecken.
Vorverkauf: Museumskasse EL-DE-Haus (ohne VVK) und "Kölnticket" (zzgl. VVK) | Reservierungen: nsdok@stadt-koeln.de | Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Treffpunkt: VHS-Forum am Neumarkt / Cäcilienstraße 29-33 / 50676 Köln | Preis: € 20,00 | ermäßigt: € 10,00 |

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Do. 01.11., 14:00 Uhr | Event | Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt

Día de los Muertos

Mexikanischer Totentag

Einladung an alle lebenden und toten Besucher: Feierliche Eröffnung des neu gestalteten mexikanischen Totenaltars zum Día de los Muertos.
Der Día De Los Muertos wird in Mexiko vor allem als freudiges Ereignis gefeiert. An diesem Tag im Jahr besuchen die Toten die Lebenden – und diese sind entsprechend vorbereitet: In den Häusern stehen geschmückte Gabentische (ofrendas) als Andenken an die Verstorbenen, zum Fest gehören Totenschädel aus Zucker, Totenbrot und Musik.
Den Gabentisch im RJM gestalten die mexikanischen Künstlerinnen Rosaana Velasco und Liliana Cobos. Der Totenaltar 2018 ist Guadalupe „Pita“ Amor und Egon Erwin Kisch gewidmet. Die mexikanische Dichterin mit europäischen Wurzeln wäre dieses Jahr 100 Jahre alt geworden. Egon Erwin Kisch - ein aus Prag stammender deutschsprachiger Schriftsteller und Journalist - starb vor 70 Jahren. Während des 3. Reichs fand er in Mexiko Zuflucht.
Für: Alle | Von: Rautenstrauch-Joest-Museum | Preis: € 10,00 | ermäßigt: € 8,00

Do. 01.11., 20:00 - 21:55 Uhr | Film | Museum für Angewandte Kunst Köln

IT MUST SCHWING – THE BLUE NOTE STORY

D 2018 • 115’ • mehrspr. Orig. m. dt. UT • Regie: Eric Friedler

Trailer 

1939 gründeten Alfred Lion und Frank (auch „Francis“) Wolff, zwei junge Emigranten aus Berlin, in New York das legendäre Jazz-Label Blue Note Records. Das Label konzentrierte sich ausschließlich auf amerikanischen Jazz und entwickelte einen unverwechselbaren Aufnahmestil und Sound. Blue Note Records entdeckte und produzierte eine beeindruckende Liga von Weltstars des Jazz. Darunter Künstler wie Miles Davis, Herbie Hancock, John Coltrane, Sonny Rollins, Wayne Shorter, Thelonious Monk und Quincy Jones. In einer Zeit, in der afro-amerikanische Musiker in den USA immer noch unter Diskriminierung und Ausgrenzung litten, wurden sie bei Blue Note Records als gleichberechtigte Künstler respektiert. Hier wertschätzte man nicht nur ihre Begabung, sondern gab ihnen eine dringend benötigte Plattform. „It Must Schwing!“ erzählt die Geschichte von zwei Freunden, die verbunden waren durch ihre Liebe zum Jazz und den tiefen Glauben an menschliche und künstlerische Freiheit.
Andy Warhol gestaltete zwischen 1956 und 1958 vier Cover für Blue Note Records, u.a. in Zusammenarbeit mit Reid Miles, dem späteren Art Director des Jazz-Labels.

Für: Erwachsene | Von: Museum für Angewandte Kunst | Reihe: AbendsImMuseum | Treffpunkt: Overstolzensaal | Preis: € 6,00 | inklusive Warhol-Ausstellung 10,00€ | Anmeldung bis: 01.11.2018 | Rahmenprogramm zu: „Andy Warhol – Pop goes Art “, 01.09.2018 - 24.03.2019

Sa, 03.11., 19:00 - 02:00 Uhr | 200 Veranstaltungen an 45 Orten

Museumsnacht Köln 2018 – Ein Festival, der Kunst zu Ehren

Zum 19. Mal lädt der Stadtrevue Verlag in Kooperation mit der Stadt Köln am Samstag, den 3. November ab 19 Uhr zum Streifzug durch ausgewählte Museen, Kunstorte und Off-Spaces. Bei über 200 Veranstaltungen an 45 Orten zeigt sich Köln bis in die frühen Morgenstunden von seiner kreativsten Seite. Ausstellungen, Live-Konzerte, Lesungen, Theater, Kabarett und DJ-Sets – die Museumsnacht 2018 bietet ein fulminantes Festivalprogramm, das Besucher zu Fuß oder mit den vier kostenlosen Shuttle-Bussen erkunden können.

Mit den Kids durch die Museumsnacht – das bunte Kinder- und Familienprogramm: Auch auf kurzen Beinen lässt es sich wunderbar durch die Museumsnacht streifen! Im Land der Dämmerung tanzen Scherenschnittfiguren zum Beat der Gebrüder Grimm, selbstgebastelte Lampions bringen Licht ins Dunkel – und im Käthe Kollwitz Museum wird eine Entdeckungstour durch das aufregende Leben und Arbeiten der Fotografin Eva Besnyö geführt. Das Kinder- und Familienprogramm bietet auch 2018 wieder Spannendes für Kurz und Klein. Kinder bis 15 Jahre haben freien Eintritt!

Tickets ab sofort online im Stadtrevue-Shop für 19€, bei allen Kölnticket-Vorverkaufsstellen, im Kölnticket-Callcenter unter 0221/2801 und online (zzgl. VVK- und System-Gebühren) sowie ab Oktober in allen teilnehmenden Häusern zum Preis von 19€.

Unter unseren Newsletter-Abonnenten verlosen wir in unserem Sondernewsletter am 29.10. 5 mal 2 Karten.

Di. 06.11., 18:00 Uhr | Vortrag | Historisches Archiv der Stadt Köln

Der Aurora-Stern – ein stadtbildprägender Gebäudekomplex und seine Zukunft

Blick von der Drehbrücke bei der Alfred-Schütte-Allee in Köln. Foto: Elektroll. Quelle: Wikipedia

Der Gebäudekomplex der heutigen Ellmühle entwickelte sich ursprünglich aus zwei getrennt liegenden Getreidemühlen, der Auermühle und der Mühle Leysieffer & Lietzmann, später Ellmühle. Beide wurden 1910 in der Anfangszeit des Deutzer Hafens errichtet, fortschreitend erweitert, nach Teilzerstörungen im Zweiten Weltkrieg wiederaufgebaut und wuchsen baulich schließlich zu der heutigen langgestreckten Gesamtanlage am Hafenbecken zusammen.
In dieser überkommenen Form ist das Mühlenensemble – neben den Kirchentürmen und dem Dom eines der stadtbildprägenden Gebäudekomplexe innerhalb der Kölner Rheinveduten.
Im Rahmen der Veräußerung des Mühlengeländes und der Gebäude wurde die „Aurora-Mühle“ unter Denkmalschutz gestellt. In denkmalpflegerischer Hinsicht dokumentiert die Ellmühle ihre bauliche Entwicklung seit ihren Anfängen. Aus der Entstehungszeit beider Mühlen (1910/11 bis 1920er Jahre) ist Bausubstanz erhalten, die es in ihrer überlieferten Form zu bewahren gilt, da es sich um authentische Zeugnisse aus dem Beginn der industriellen Mühlenproduktion am Standort handelt. 
Im Rahmen des Verkaufs steht nun eine umfängliche Umnutzung der Gebäude und des Areals an. Der Vortrag möchte die Potentiale einer solchen Konversion aufzeigen und der Frage nachgehen, wie die charakterbildenden Eigenschaften ‚dieses Denkmals‘ erhalten werden können.
Für: Erwachsene | Von: Historisches Archiv Köln | Mit: Dr. Thomas Werner, Stadtkonservator | Rahmenprogramm zu: „einFLUSSreich. Köln und seine Häfen“, 11.04.2018 - 16.11.2018

Di. 13.11., 19:00 Uhr | Vortrag | Museum Ludwig

Die Liebe zur Malerei. Eine Diskussion

Isabelle Graw

Malerei genießt im 21. Jahrhundert, in Zeiten der »Entgrenzung« der Künste und der Herrschaft der Digitalisierung, keine Vorrangstellung mehr unter den Kunstformen. Und doch: Malerei ist überall, nicht nur auf der Leinwand, ihre Rhetorik omnipräsent: in Videos, Fotografien, Assemblagen, Installationen oder Performances. Auch die regelmäßig von gemalten Bildern erzielten Auktionsrekorde zeugen davon. Warum eigentlich?
Isabelle Graw ist Gründerin von Texte zur Kunst sowie Professorin für Kunsttheorie an der Städelschule, Ursula Frohne Ist Professorin für Kunstgeschichte an der Universität Münster.
Für: Erwachsene | Von: Freunde des Wallraf-Richartz-Museums und des Museums Ludwig | Mit: Prof. Isabelle Graw und Prof. Ursula Frohne | Treffpunkt: Kino im Museum, 1. Etage | Rahmenprogramm zu: „Gabriele Münter. Malen ohne Umschweife“, 15.09.2018 - 13.01.2019

 
 
 
 
 

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