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Fluxus und darüber hinaus: Ursula Burghardt, Benjamin Patterson

Museum Ludwig

Mit Happenings, Konzerten, Performances und spontanen Aktionen ist die Kunst der Fluxus-Bewegung in den 1960er Jahren bekannt geworden und hat nachfolgende Künstler*innen enorm geprägt. Auch in der Sammlung des Museum Ludwig zählen Werke von Nam June Paik, Daniel Spoerri oder Mary Bauermeister mittlerweile zu den wahren Klassikern. Zu Unrecht weniger bekannt sind die Werke der Bildhauerin Ursula Burghardt und des Musikers Benjamin Patterson, die beide mit dem Fluxus-Kreis verbunden waren. In einer groß angelegten Ausstellung im Museum Ludwig bildet eine Begegnung von Burghardt und Patterson 1960 in Köln den Anlass, ihre Werke und die vielfältigen künstlerischen Netzwerke und Kollaborationen, in denen beide wirkten, genauer in den Blick zu nehmen. Besonders interessant sind dabei die Brüche in ihren jeweiligen Karrieren, die sowohl künstlerisch als auch gesellschaftlich begründet waren. Auch die Ausgrenzungserfahrungen, die beide aufgrund ihrer Biografien erlebten (Burghardt als Jüdin, die vor den Nazis floh und nach dem Krieg nach Deutschland zurückkehrte, Patterson als afroamerikanischer Musiker und Künstler in den USA) sind in die Arbeiten eingeschrieben, ohne jedoch zum bestimmenden Thema zu werden.

Dauer: 75 Minuten | Gruppengröße: max. 25
Preis: € 90 | ermäßigt € 65 | Wochenende/Feiertag: zzgl. € 10 | Fremdsprache: zzgl. € 10 | zzgl. Eintritt | Mehrere Gruppen parallel: max. 3

Ein Angebot zur Sonderausstellung. Laufzeit: 12.10.2024 – 09.02.2025

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