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Stadtteilführung "Treffpunkt Mülheim" – NS-Zwangsarbeit in einem Kölner Industrieviertel

NS-Dokumentationszentrum

Erfahren Sie auf diesem Rundgang durch Köln-Mülheim mehr über die Geschichte des industriell geprägten Stadtteils: Wo heute vielfältiges urbanes Treiben mit Konzerten und modernen Dienstleistern zu finden ist, prägten damals Unternehmen wie Felten&Guilleaume sowie das Carlswerk mit seiner Draht- und Kabelfertigung das Stadtbild. Als Teil der NS-Rüstungsindustrie profitierten die Firmen von der Ausbeutung der Zwangsarbeiter*innen. Die Arbeits- und Lebensumstände der vor allem aus der ehemaligen Sowjetunion verschleppten Menschen begegnen Ihnen während der Tour durch Mülheim in Form von Zitaten und Erinnerungen aus Zeitzeugen-Berichten an verschiedenen Stationen wie dem Hochbunker Berliner Straße, Standorten ehemaliger Unterkunftsbaracken oder der Schlackenbergwerft am Rheinufer.

Der Rundgang beginnt an der KVB-Haltestelle Keupstraße und dauert ca. zwei Stunden. Er endet an der Ratsstraße, in der Nähe zu den KVB-Haltestellen Keupstraße oder Wiener Platz. Das EL-DE-Haus wird nicht besucht.

Kölner Schulen können sämtliche pädagogischen Angebote des NS-DOK kostenfrei nutzen. Bitte geben Sie den vollständigen Namen und die Anschrift der Schule an.

Dauer: 120 Minuten | Gruppengröße: max. 20 | Preis pro Gruppe: 60 € | Eintritt frei | Wochenende / Feiertag: zzgl. € 20 | Sprachen: deutsch

Bezahlung ist ausschließlich per Rechnung möglich
Größere Gruppen werden aufgeteilt, maximal 2 Führungen parallel möglich.

Dieses Angebot ist buchbar ab 07.04.2026