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ab sofort | Publikation | Museumsdienst Köln

museenkoeln – Das Magazin Nr. 2 2019

Die neue Ausgabe widmet sich dem Thema „Nachbarschaft“

Ab sofort ist die zweite Ausgabe von „museenkoeln – Das Magazin“, die sich mit dem Thema „Nachbarschaft“ beschäftigt, erhältlich. Damit greift das Magazin ein Sujet auf, das die Menschen täglich beschäftigt und stellt neue Bezüge zur Arbeit und zu den Sammlungen der Museen her. „Die Kölner Museen sind schon jetzt kreative, weltoffene und diskussionsfreudige Orte für Begegnung und Austausch. Das wollen wir zukünftig weiter ausbauen“, sagt Susanne Laugwitz-Aulbach, Kulturdezernentin der Stadt Köln.

Auf anregende und unterhaltsame Weise beleuchten die Autorinnen und Autoren des Magazins unterschiedliche Aspekte von Nachbarschaft. Im Beitrag über die Kölner Veedel tauschen sich zum Beispiel der Fotograf Boris Becker und der Musiker Björn Heuser mit einem wissenschaftlichen Referenten für Kölnisches Brauchtum im Kölnischen Stadtmuseum zum Thema „Nachbarschaft früher und heute“ aus.

Das Verhältnis der ungleichen Nachbarn Deutschland und Niederlande im 17. Jahrhundert oder die unterschiedlichen Gestaltungsansätze im Design beider Nachbarländer beleuchten Beiträge zum Thema „Nachbar Niederlande“. Der guten und anregenden Nachbarschaft in einem weitgehend unbekannten Kölner Stadtviertel, das unmittelbar an das Rautenstrauch-Joest-Museum anschließt, widmet sich ein Beitrag zum „Indischen Viertel“ in Köln.
Diese und weitere Artikel der druckfrischen Ausgabe von „museenkoeln – Das Magazin“ bieten den Leserinnen und Lesern immer wieder neue und überraschende Einblicke in die Kölner Museen.

Hier können Sie museenkoeln – Das Magazin Nr. 2 2019 als barierreferies PDF herunterladen.

Do. 19.09., 18:30 Uhr bis So. 29.09. | Film | Museum Ludwig

17. Afrika Film Festival Köln: Festivaleröffnung

LES PASTÈQUES DU CHEIKH | TUN/FR 2018, 23‘, digital, OmeU, R: Kaouther Ben Hania | Live-Musik: MELCHI VE

Ditzengoff Square in Tel Aviv.

Das Festival wird eröffnet von Hawa Essuman, die in diesem Jahr die Schirmherrschaft übernommen hat. Während des Festivals stellt sie das Kurzfilmprogramm Ostafrika (Sonntag, 22.9., 20:00 Uhr) vor.
Zu den weiteren internationalen Gästen, deren Filme beim Festival gezeigt werden und die bereits zur Eröffnung nach Köln kommen, gehören Lula Ali Ismaïl (Dschibuti), Mahmoud Ben Mahmoud (Tunesien), Fibby Kioria (Uganda), Azlarabe Alaoui (Marokko), Michaël Andrianaly (Madagaskar), Nasib Farah (Somalia), Marwa Zein (Sudan), Rehad Desai (Südafrika) und Dani Kouyaté (Burkina Faso).
Der Film des Eröffnungsprogramms LES PASTÈQUES DU CHEIKH bildet den Auftakt zu einer Reihe von Filmen zum Thema des Fokus „Fundamentalismuns & Migration“.
Den musikalischen Auftakt zur Festivaleröffnung steuert der aus Kamerun stammende Sänger und Gitarrist Melchie VE bei.

Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de
Für: Erwachsene | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

Fr. 20.09., 19:30 Uhr | Vortrag | NS-Dokumentationszentrum

»Nie wieder Krieg!«: Schulaufsätze der 1950er Jahre aus Köln und Umgebung

mit Dr. Beate Müller (Universität Newcastle)

Wie dachten die Kriegs»kinder« in ihrer Jugend in den 1950er Jahren über die damals noch nahe Zeit des Hitlerregimes, der Besatzungszeit und der Gründungsphase der alten Bundesrepublik, die sie miterlebt hatten? Tausende von Schulaufsätzen des Hagener »Roeßler Archivs« zeigen, dass diese jüngsten Kriegskinder sich als Generation erfanden, um ihre Identität in der westdeutschen Nachkriegsgesellschaft zu bestimmen. Die oft traumatischen Erfahrungen der 1940er Jahre werden vielfach als Erfolgsgeschichte erzählt, um sie in die eigene Lebensgeschichte integrieren zu können.
Dr. Beate Müller, geboren 1963, arbeitet als Literaturwissenschaftlerin und Kulturhistorikerin an der Universität Newcastle in Großbritannien. Als Expertin für Überlebenszeugnisse von Kriegskindern forscht sie derzeit über unveröffentlichte Aufsätze deutscher Schulkinder über den Zweiten Weltkrieg.

Eine Veranstaltung des Arbeitskreises für Intergenerationelle Folgen des Holocaust, ehem. PAKH e.V., in Zusammenarbeit mit dem NS-DOK
Begleitprogramm zur Sonderausstellung »Kriegserfahrungen 1939–1945«
Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Mit: Dr. Beate Müller | Treffpunkt: EL-DE-Haus | Preis: € 4,50 | ermäßigt: € 2,00

Fr. 20.09., 20:30 Uhr | Performance | Museum Ludwig

Trajal Harrell: Dancer of the Year

Performance in der Sammlung

Trajal Harrell - Dancer of the Year - C/U 2019

2018 wurde Trajal Harrell vom tanz-Magazin als „Tänzer des Jahres“ ausgezeichnet. In Reaktion auf den Titel befragt er im Tanzsolo Dancer of the Year seinen (Selbst-)Wert und reflektiert, was Tanz für ihn bedeutet. Dabei paart er verinnerlichte Bewegungen aus früheren Performances mit Gesten des Verbeugens, der Dankbarkeit, der Erschöpfung. Unterschiedliche Emotionen überlagern sich.

Für: Erwachsene | Von: Museum Ludwig | Teilnahme: kostenlos | zzgl. Eintritt | Rahmenprogramm zu: „HIER UND JETZT im Museum Ludwig. Transcorporealities“, 21.09.2019 - 19.01.2020

Sa. 21.09., 10:30 Uhr | Konzert | Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt

Weltmusik für Babys

Eine musikalische Reise für die jüngsten Besucherinnen und Besucher und deren Eltern. Für Familien mit Säuglingen und Kleinkindern bis zu 2 Jahren werden „Kinderlieder aus nah und fern“ präsentiert – von Agnes Erkens (Sängerin für klassischen Liedgesang, Alte Musik und Weltmusik, Steve Nobles (Flügel) und Adnan Schanan (Orientalische Längsflöte). Bitte bringen Sie Decken und Krabbelunterlagen mit. Bewachte „Parkplätze“ für Kinderwagen sind vorhanden.
Eintritt 15 € für Babys, zwei erwachsene Begleitpersonen haben freien Eintritt. 5 € für jedes weitere Familienmitglied.
Anmeldung per E-Mail unter rjm-veranstaltungen@stadt-koeln.de
Für: Familien | Von: Museumsgesellschaft RJM e.V. | Treffpunkt: Forum VHS | Einlass ab 10 Uhr

So. 22.09., 15:00 - 16:15 Uhr | Lesung | Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt

Irgendwohin oder der Tag an dem George das Fliegen lernte

Lesung aus dem gleichnamigen Buch von Guss Gordon/Übersetzung: Gundula Müller-Wallraf. Mit anschließender Führung.

George ist anders als die meisten Gänse; er ist am liebsten Zuhause, dort gefällt es ihm einfach besser als irgendwo sonst. Hier kann er backen, und alle Freunde kommen zu ihm geflogen, um die Leckereien aus seiner Backstube zu probieren. Nur im Winter ist er ganz allein… Bis er den Bären Pascal trifft, der den wahren Grund dafür entdeckt.

Eine Kooperation von Museumsdienst Köln und LeseWelten Köln/KFA e.V.
Für: Kinder ab 5 Jahren | Von: Museumsdienst Köln | Reihe: Lesewelten | Treffpunkt: Kasse | Teilnahme: kostenlos

Fr. 27.09., 15:00 - 17:00 Uhr | Exkursion | Römisch-Germanisches Museum

Von den Römern zur Romanik – St. Maria im Kapitol

»Köln – das Rom des Nordens« oder »Heiliges Köln« ... Wer sich mit der spätantiken und mittelalterlichen Geschichte Deutschlands beschäftigt, stößt immer wieder auf diese rühmenden Beschreibungen. Die mit St. Maria im Kapitol nun als dritter Station fortgesetzte Exkursionsreihe will anhand von archäologischen Ausgrabungen, Architektur und Ausstattungen ausgewählter romanischer Kirchen vor Augen führen, was heute noch vom historischen Reichtum der römischen und mittelalterlichen Rheinmetropole unter- und oberirdisch zu entdecken ist.
Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Dr. Ulrich Bock, Dr. Kathrin Jaschke | Reihe: Akademieprogramm | Treffpunkt: Kasse Wallraf-Richartz-Museum | Preis: € 6,00 | Anmeldung bis: 22.09.2019

So. 29.09., 11:00 - 16:30 Uhr | Event | Museum für Ostasiatische Kunst

40 Jahre „Kumihimo“ im Museum für Ostasiatische Kunst

Festtag mit Live-Präsentationen und Schnupperkursen für Kinder und Erwachsene

Kumihimo-Unterricht, Foto: MOK/Walter Kroll

Einen Festtag rund um das Thema japanisches Seidenflechten (Kumihimo) und japanisches Kunsthandwerk richten am Sonntag, 29. September 2019, von 11 bis 17 Uhr der Museumdienst Köln und das Museum für Ostasiatische Kunst aus. Anlass ist die 40-jährige Zusammenarbeit mit der vielfach ausgezeichneten japanischen Kumihimo-Meisterin Hôkô Tokoro. Seit 1979 kommt die Textilexpertin jedes Jahr für mehrere Wochen aus Japan ins Museum und unterrichtet Kinder und Erwachsene in der traditionellen Flechtkunst.

Der Eintritt in die Ausstellung ist bis 13 Uhr frei und es gibt ein attraktives Programm mit Live-Präsentationen und Schnupperkursen. Teilnahmekarten sind am Veranstaltungstag ab 11.45 Uhr im Museum erhältlich.

12 Uhr und 15 Uhr: Live-Herstellung von Wagashi (Süßigkeiten für die japanische Teezeremonie), mit Meistern aus Gifu
13 Uhr: Kumihimo-Schnupperkurs für Kinder ab sechs Jahren
13 Uhr: Einladung zu japanischem Tee und Snacks
14 Uhr: Kimono-Anprobe für Kinder ab sechs Jahren
14.30 Uhr: Direktorinnenführung durch die Ausstellung „Alles unter dem Himmel“
15.30 Uhr und 16 Uhr: Wagashi selber machen mit Meistern aus Gifu, für Jugendliche ab 16 Jahren und Erwachsene

Für: Alle | Von: Museumsdienst Köln | Teilnahme: kostenlos

Do. 03.10., 19:00 - 20:30 Uhr | Film | Museum für Angewandte Kunst Köln

Triumph of the Dream

USA 2012 • 90‘. • engl. OV • Regie: Norman Seeff; © Verleih

Norman Seeffs heimliches Interesse galt der Erforschung der Kreativität: Während der Fotoshootings, die er häufig filmen ließ, fragte er die Porträtierten stets, was ihnen Kreativität bedeute. 2004 wurde er vom Jet Propulsion Laboratory (JPL) in Kalifornien eingeladen, um die Arbeit der NASA Weltraumforscher an der Mars Exploration „Rover Mission“ zu dokumentieren. Kreativität wird hier von Norman Seeff als innerer Motor der wissenschaftlichen Arbeit untersucht. Das Ergebnis ist der eindringliche Dokumentarfilm „Triumph of the Dream“.
Für: Erwachsene | Von: Museum für Angewandte Kunst | Reihe: CineMAKK | Treffpunkt: Overstolzensaal | Preis: € 6,00

 
 
 
 
 

Hinweise

Das Römisch-Germanische Museum am Roncalliplatz ist geschlossen zwecks Generalsanierung! Bedeutende Funde zur Stadtgeschichte ziehen um und werden ab Herbst 2019 im Belgischen Haus (Cäcilienstaße 46, Nähe Neumarkt) zu sehen sein. Der Eröffnungstermin wird rechtzeitig bekannt gegeben.
Ebenso ist das Praetorium wegen Bauarbeiten dauerhaft geschlossen.

Die Historischen Sammlungen des MAKK (Museum für Angewandte Kunst Köln) und des Kölnischen Stadtmuseums sind wegen Sanierung und Neukonzeption geschlossen. Das Kölnische Stadtmuseum bleibt bis 23. August komplett geschlossen wegen Ausstellungsumbau!

Die Dauerausstellung Design des MAKK ist wiedereröffnet

 
 
 

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museenkoeln - Das Magazin

Dreimal im Jahr präsentieren sich alle Kölner Museen in einem Magazin.