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ab sofort | Publikation | Museumsdienst Köln

Jetzt neu: museenkoeln – Das Magazin Nr. 1 2019

Erstmalig präsentieren sich alle Kölner Museen, städtische und nichtstädtische, in einem Magazin, das dreimal im Jahr auf Deutsch erscheint. Jede Ausgabe kommt zu einem neuen Schwerpunktthema heraus und ist ab sofort im Großraum Köln-Bonn-Düsseldorf kostenlos erhältlich – zum Beispiel in Museen, Theatern, Konzerthäusern, Volkshochschulen, Bürgerämtern, Bibliotheken, Cafés, Kinos sowie ausgewählten Hotels und Arztpraxen. Das erste Magazin beginnt also folgerichtig mit dem Thema „Aufbruch“.

Mit unterhaltsamen und teilweise überraschenden Beiträgen möchte das neue Magazin Ihnen, unseren Leserinnen und Lesern, nahe bringen, wie das, was in den Kölner Museen erarbeitet und auf vielfältige Weise präsentiert wird, immer auch etwas mit Ihrem eigenen Leben und unser aller Alltag zu tun hat. Und das auf kurzweilige und informative Weise.

Lesen Sie das ganze Magazin jetzt als Flipbook online.

So. 14.07., 15:00 Uhr | So. 18.08., 15:00 Uhr | Exkursion | NS-Dokumentationszentrum

Das städtische Amt „Altstadtgesundung“

Rassistische Ausgrenzung und Verfolgung über Bausachen

Bild: Von dronepicr - Köln Altstadt Luftbild, CC BY 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=58465547

1935 richtete die Stadt Köln das Amt Altstadtgesundung offiziell ein. Mehrere Ämter waren daran beteiligt. Kontinuierlich publizierte der Stadtkonservator über die Aktivitäten des Amtes. Dennoch ging es nicht um den Denkmalerhalt. Im Rheinviertel verschwanden alle, teilweise sehr schmalen Gassen. Die historische Bausubstanz musste weichen. Das Viertel wurde für das Auto gerecht gestaltet und private Höfe wurden öffentliche Plätze. Hauptziel der Maßnahme war der Austausch der Bevölkerung. Über die Bausachen erhielt die Stadt Zugang zu den Bewohnerinnen und Bewohnern, die der Verfolgung ausgesetzt waren. Ein Teil der missliebigen Bevölkerung wurde an den Stadtrand umgesiedelt. Die neu entstandenen Bauten zeigen nationalsozialistische Gestaltungsinteressen. Das Projekt fand in der Altstadt keinen Abschluss, doch einzelne Maßnahmen führte die Stadt bereits über die Stadt verteilt durch.
Stadtspaziergang mit Martin Vollberg, Architekt und Kunsthistoriker
Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Martin Vollberg | Treffpunkt: Kasse des EL-DE-Hauses | Preis: € 6,00 | Anmeldung bis: 10.07.2019 | Rahmenprogramm zu: „Albert Speer in der Bundesrepublik. Vom Umgang mit deutscher Vergangenheit“, 07.06.2019 - 18.08.2019

Do. 18.07., 19:00 Uhr | Film | Museum Ludwig

Als keiner schlafen wollte – Die Mondlandung

WDR 1969/2019, 120‘, Redaktion: Thomas Kamp

Als keiner schlafen wollte – Die Mondlandung  der Apollo 11

Die Fernsehübertragung der Mondlandung im Juli 1969 war ein Medienereignis, das von geschätzt bis zu 600 Millionen Zuschauern weltweit verfolgt wurde. Vom Studio B des WDR in Köln aus nahm WDR-Journalist Günter Siefarth Millionen Deutsche mit auf den Mond. Mit Kommentaren und Simulationen überbrückte Siefarth teils sehr spontan die lange Zeit bis zu den ersten NASA-Fernsehbildern, die noch viel Interpretationsspielraum ließen. "Hier wurde eben die Vermutung geäußert, dass das Bild auf dem Kopf stünde", hieß es damals. Gezeigt wird eine auf 120 Minuten gekürzte Fassung, die dieses mehrstündige TV-Event noch einmal erlebbar werden lässt.

Für: Erwachsene | Von: WDR | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Teilnahme: kostenlos

Di. 23.07., 18:00 Uhr | Event | Historisches Archiv der Stadt Köln

Offenbach lebt – im Historischen Archiv!

Im Rahmen des Kölner Offenbachjahres 2019 erläutert das Historische Archiv der Stadt Köln an diesem speziellen Offenbach-Abend durch Archivar Niclas Esser den Stand des Wiederaufbaus der Sammlung Jacques Offenbach (Best. 1136) und präsentiert zudem seltene und zum Teil unveröffentlichte Archivalien in digitaler Form. Zudem eröffnen wir unsere erste Online-Ausstellung „Von Jakob zu Jacques – Der Kölner Offenbach“.
Abgerundet wird der Abend durch ein Programm mit Tanzeinlagen der Ballettschule lindig.art und Live-Musik von dem Cellisten Davit Melkonyan und der Harfenistin Irene Fenninger. Gespielt und getanzt wird natürlich Jacques Offenbach.
Anschließend klingt der Abend bei einem gemeinsamen Umtrunk aus.
Anmeldung unter 0221 / 221-24455 oder AnmeldungArchiv@stadt-koeln.de
Für: Erwachsene | Von: Historisches Archiv Köln | Mit: Niclas Esser | Treffpunkt: Trinitatiskirche, Filzengraben 6, 50676 Köln | Teilnahme: kostenlos

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Do. 01.08., 19:00 - 20:23 Uhr | Film | Museum für Angewandte Kunst Köln

Eames: The Architect and the Painter

USA 2011 • 83‘ • O.m.dt.UT • Regie: Jason Cohn, Bill Jersey; © Eames Office LLC.

Trailer

Die Innovationskraft und Neugierde von Ray und Charles Eames erstreckte sich in unterschiedlichsten Projekten auf die Bereiche Architektur, Bildende Kunst, Film, Foto sowie Industrie- und Möbeldesign. Ihre Experimente im Umgang mit geformtem Sperrholz waren Pionierleistungen und die daraus hervorgegangenen Möbelentwürfe stilbildend. Die Filmemacher Jason Cohn und Bill Jersey beschreiben nicht nur das Werk dieses außergewöhnlichen Paares, sondern auch das private Leben anhand von Archivmaterialien wie Filmen und Briefen sowie Interviews mit Experten, Mitarbeitern und Familienangehörigen.

Für: Erwachsene | Von: Museum für Angewandte Kunst | Treffpunkt: Overstolzensaal | Preis: € 6,00

Fr. 02.08., 15:00 - 17:00 Uhr | Exkursion | Museum für Angewandte Kunst Köln

Weiße Stadt und Blauer Hof

Zwei gelungene Beispiele des ‚Neuen Bauens‘ der Weimarer Zeit in Köln-Buchforst

Köln-Buchforst, sanierte Wohnsiedlung Blauer Hof - Hofansicht. Bild: Rolf Heinrich, Köln. Quelle: Wikipedia

Mit ‚Licht, Luft und Bäumchen‘ formulierten Wilhelm Riphahn und Caspar Maria Grod ihr zentrales Motto für den sozialen Wohnungsbau der Weimarer Zeit. Auf dem sog. Kalkerfeld, heute als Kölner Stadtteil Buchforst bekannt, entwickelten die beiden Architekten im Auftrag der GAG-Immobilien AG Köln ab 1926 in zwei Bauabschnitten Lösungen des Neuen Bauens. Ein Rundgang durch die Siedlungen „Weiße Stadt“ und „Blauer Hof“ führt die Bauensembles aus der Zwischenkriegszeit mit ihrer klar strukturierten Konzeption vor Augen. Vorbilder wie das Ideal der Gartenstadt sowie das Bauhaus sind unübersehbar. Blockrand- und Zeilenbauweise, große Freiflächen und Innenhöfe, kubische Flachdachbauten mit z.T. markanten Ecklösungen und einem überzeugenden Farbkonzept zählen zu den Merkmalen dieser denkmalgeschützten Anlage, in deren Zentrum die katholische Kirche St. Petrus Canisius ihre Wirkung entfaltet.
Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Mareike Fänger | Reihe: Akademieprogramm | Treffpunkt: Straßenbahn-Haltestelle Waldecker Str. in Buchforst, Linie 3 in Richtung Holweide oder Dellbrück/Thielenbruch | Preis: € 4,50 | Anmeldung bis: 28.07.2019 | Rahmenprogramm zu: „2 von 14. Zwei Kölnerinnen am Bauhaus“, 12.04.2019 - 11.08.2019

So. 11.08., 16:00 Uhr | Lesung | Museum für Angewandte Kunst Köln

Mutter, Muse und Frau Bauhaus: Die Frauen um Walter Gropius

Ursula Muscheler lenkt mit ihrem Buch den Blick auf weitere Frauen im Bauhaus-Kontext, insbesondere des Gründers Walter Gropius. Sie blickt hinter die Kulisse des großen Architekten auf seine geliebten, klugen, gebildeten, tatkräftigen Gehilfinnen: Manon Gropius, Alma Mahler, Lily Hildebrandt, Maria Benemann und Ise Gropius. Hinter jedem erfolgreichen Mann stehe eine starke Frau, sagt der Volksmund. Dass diese überaus begabten Frauen zeitlebens im Schatten von Gropius und anderen Männern standen, ist die bedauerliche Pointe dieser liebevollen Skizze.
Im Anschluss an die Lesung besteht die Möglichkeit das Thema „Bauhaus-Frauen“ mit der Autorin Ursula Muscheler zu vertiefen.
Für: Erwachsene | Von: Museum für Angewandte Kunst | Mit: Dr. Ursula Muscheler | Reihe: MAKKfocus | Treffpunkt: Overstolzensaal | Preis: € 3,00 | Freier Eintritt für Studierende und Overstolzen | Rahmenprogramm zu: „2 von 14. Zwei Kölnerinnen am Bauhaus“, 12.04.2019 - 11.08.2019

 
 
 
 
 

Schließung Römisch-Germanisches Museum und Praetorium

Das Römisch-Germanische Museum zieht um! Das Haus am Roncalliplatz ist geschlossen für eine Generalsanierung! Bedeutende Funde zur Stadtgeschichte ziehen um und werden ab Herbst 2019 im Belgischen Haus (Cäcilienstaße 46, Nähe Neumarkt) zu sehen sein. Der Eröffnungstermin wird rechtzeitig bekannt gegeben.
Ebenso ist das Praetorium wegen Bauarbeiten geschlossen.

Schließung der Sammlungen des MAKK (Museum für Angewandte Kunst) und Kölnischen Stadtmuseums
Die Sammlungen der beiden Häuser sind zur Zeit wegen Sanierung und Neukonzeption geschlossen.

Am 10. August wird die Dauerausstellung Design des MAKK (Museum für Angewandte Kunst) wiedereröffnet. Aus diesem Anlass feiert das Museum in Zusammenarbeit mit dem Museumsdienst Köln ein Design-Wochenende mit kostenlosen Führungen, Veranstaltungen und Workshops bei freiem Eintritt. Die Historischen Sammlungen des MAKK bleiben wegen Sanierungsarbeiten und Neukonzeption mehrjährig geschlossen.

 

 
 
 

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