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ab sofort | Publikation | Museumsdienst Köln

museenkoeln – Das Magazin Nr. 2 2019

Die neue Ausgabe widmet sich dem Thema „Nachbarschaft“

Ab sofort ist die zweite Ausgabe von „museenkoeln – Das Magazin“, die sich mit dem Thema „Nachbarschaft“ beschäftigt, erhältlich. Damit greift das Magazin ein Sujet auf, das die Menschen täglich beschäftigt und stellt neue Bezüge zur Arbeit und zu den Sammlungen der Museen her. „Die Kölner Museen sind schon jetzt kreative, weltoffene und diskussionsfreudige Orte für Begegnung und Austausch. Das wollen wir zukünftig weiter ausbauen“, sagt Susanne Laugwitz-Aulbach, Kulturdezernentin der Stadt Köln.

Auf anregende und unterhaltsame Weise beleuchten die Autorinnen und Autoren des Magazins unterschiedliche Aspekte von Nachbarschaft. Im Beitrag über die Kölner Veedel tauschen sich zum Beispiel der Fotograf Boris Becker und der Musiker Björn Heuser mit einem wissenschaftlichen Referenten für Kölnisches Brauchtum im Kölnischen Stadtmuseum zum Thema „Nachbarschaft früher und heute“ aus.

Das Verhältnis der ungleichen Nachbarn Deutschland und Niederlande im 17. Jahrhundert oder die unterschiedlichen Gestaltungsansätze im Design beider Nachbarländer beleuchten Beiträge zum Thema „Nachbar Niederlande“. Der guten und anregenden Nachbarschaft in einem weitgehend unbekannten Kölner Stadtviertel, das unmittelbar an das Rautenstrauch-Joest-Museum anschließt, widmet sich ein Beitrag zum „Indischen Viertel“ in Köln.
Diese und weitere Artikel der druckfrischen Ausgabe von „museenkoeln – Das Magazin“ bieten den Leserinnen und Lesern immer wieder neue und überraschende Einblicke in die Kölner Museen.

Hier können Sie museenkoeln – Das Magazin Nr. 2 2019 als barierreferies PDF herunterladen.

Di. 15.10., 18:30 Uhr | Vortrag | Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt

Die andere Seite: Walking Taonga Home

View of Nelson Haven, Tasman's Gulf, New Zealand, 1841

Die Künstlerin und Kuratorin Eleazar Manutai Bramley berichtet aus ihrer Perspektive als Gewährsfrau und Vermittlerin für die Ngāti Tūwharetoa am Lake Taupo über die Einbindung des von der Museumsgesellschaft RJM maßgeblich geförderten Projekts „Historische Landschaft und Erinnerung am Beispiel des Skizzenbuchs Sketches and Views from New Zealand 1841“ in traditionelle Wissenskonzepte der neuseeländischen Māori, Aspekte innovativer Teilhabe und deren Zukunft im Zeitalter der (virtuellen) Globalisierung.
Für: Erwachsene | Von: Museumsgesellschaft RJM e.V. | Treffpunkt: Bibliothek | Preis: € 5,00 | Mitglieder der Museumsgesellschaft frei

Mi. 16.10., 15:00 Uhr | Lesung | NS-Dokumentationszentrum

Heute Nacht ist viel passiert

Geschichten aus dem Zweiten Weltkrieg

Kern der Veranstaltung, die sich an Kinder im Alter zwischen acht und zwölf Jahren ggf. in Begleitung Erwachsener richtet, sind Geschichten aus dem gleichnamigen Buch von Margaret Klare. Die Autorin hat als Kind den Zweiten Weltkrieg erlebt und für ihr Buch 1988 den Peter-Härtling-Preis für Kinder- und Jugendliteratur erhalten. Es geht um Nächte im Luftschutzkeller, Bombensplitter-Tauschen, um Zwangsarbeiter und um „Frieden und Apfelsinen und Schokolade“. Fotos und Dokumente der Sonderausstellung „Kriegserfahrungen“ und Objekte aus der Sammlung des NS-Dokumentationszentrums werden zur Veranschaulichung mit einbezogen.
Für: Kinder ab 8 Jahren | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Barbara Kirschbaum | Reihe: Ferienprogramm | Treffpunkt: Kasse | Teilnahme: kostenlos | Rahmenprogramm zu: „Kriegserfahrungen 1939-1945. Kölner und Kölnerinnen an Front und Heimatfront“, 02.09.2019 - 02.11.2019

So. 20.10., 15:00 Uhr | Film | Museum Ludwig

Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer

D 2018, 110’, DCP • FSK: frei o.A., empfohlen ab 6, R: Dennis Gansel, Musik: Ralf Wengenmayr, mit Henning Baum, Solomon Gordon, Annette Frier, Milan Peschel

Trailer

Auf Lummerland leben genau vier Bewohner: Frau Waas, Herr Ärmel, Lukas, der Lokomotivführer, und König Alfons der Viertel-vor-Zwölfte. Eines Tages wird ein Paket abgeliefert, in dem sich ein Kind befindet: Jim Knopf. Der König befürchtet eine Überbevölkerung und will deshalb die Lokomotive Emma stilllegen. Jim „flüchtet“ mit Lokomotivführer Lukas und Emma in ein Abenteuer.

JIM KNOPF UND LUKAS DER LOKOMOTIVFÜHRER ist eine aufwändige Realverfilmung des Kinderbuchklassikers von Michael Ende. Grandiose Kinobilder, eine in den Haupt- wie in den Nebenrollen hervorragende Besetzung und spektakuläre Schauwerte vereinen sich zu einer zeitgemäßen Adaption, die trotz aller im Computer generierten Effekte stets bei der Geschichte und den skurrilen Charakteren bleibt. Kuriose Erlebnisse und feine Figurenzeichnung, atemberaubende Action und die gemeinsame Suche nach Identität halten sich so die Waage.

PHILMUSIK – Filmmusik und ihre Komponisten: Ralf Wengenmayr

Für: Kinder ab 6 Jahren | Von: KölnMusik gemeinsam mit Kino Gesellschaft Köln | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 7,00 | ermäßigt: € 6,00 | Kinder bis 12 Jahren: € 4,00 Reservierung: info@kinogesellschaftkoeln.de

Di. 22.10., 19:00 Uhr | Gespräch | Museum Ludwig

Die Legende der St. Ursula (auf Englisch)

Jesse Darling im Gespräch mit Johathan A. Anderson

Jesse Darling, Virgin Variations, 2019, Installationsansicht, HIER UND JETZT im Museum Ludwig. Transcorporealities, Museum Ludwig, Köln 2019, Foto: Rheinisches Bildarchiv Köln / Sabrina Walz

In der Reihe KunstBewusst
Jesse Darlings neue Arbeit für Transcorporealities bezieht sich auf die Legende der Kölner Stadtpatronin St. Ursula. Aus diesem Anlass erkundet Darling mit dem Kunstkritiker und Theologen Jonathan A. Anderson die Heiligenlegende als Denkraum an den skurrilen und produktiven Schnittstellen zwischen Geschichte und Mythos, zwischen individuellen Körpern und kollektivem Gedächtnis sowie zwischen zeitgenössischer Kunst und Religion.
Für: Erwachsene | Von: Freunde des Wallraf-Richartz-Museums und des Museums Ludwig | Teilnahme: kostenlos | Rahmenprogramm zu: „HIER UND JETZT im Museum Ludwig. Transcorporealities“, 21.09.2019 - 19.01.2020

Do. 24.10., 19:00 Uhr | Film | Museum Ludwig

Sogobi

USA 2002, 90’, 16mm, OF, R: James Benning. Mit einer Einführung von Daniel Kothenschulte, Filmkritiker und -kurator

Los Angeles Filmforum: James Benning "Sogobi" Q&A Pt. 1 - May 20, 2007

Ein tobender Fluss, schneebedeckte Bäume, rote Felsbrocken, wildwachsende Wüstenblumen – es ist laut, es ist kalt, es ist heiß, es ist trocken. Es ist die kalifornische Wildnis, zusammengesetzt aus 35 sorgfältig komponierten Einstellungen des großen Dokumentarfilmers James Benning.

In der Reihe FILMGESCHICHTEN präsentiert das Filmforum regelmäßig filmhistorische Programme, in denen ausgewählte Motive durch die internationale Filmgeschichte verfolgt werden. Von März bis Dezember 2019 steht das Thema „Mythen der Wildnis“ im Zentrum der Reihe. Mit elf Filmen von 1925 bis 2018 schlägt das Programm dabei einen Bogen von der Stummfilm-Komödie GOLDRAUSCH bis hin zur apokalyptischen Robinsonade IN MY ROOM. 

Weitere Informationen zum gesamten Programm unter www.filmforumnrw.de und www.facebook.com/FilmforumNRW

Für: Erwachsene | Von: Filmforum NRW | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 6,50 | ermäßigt: € 5,50

So. 27.10., 15:00 - 16:15 Uhr | Lesung | Museum Ludwig

Der Stinkehund

Heute lesen wir euch die Geschichte vom Stinkehund vor. Er sieht aus wie ein alter, zerfledderter Teppich, und er müffelt, weil er in einer Mülltonne wohnt – Stinkehund ist eben ein echter Streuner. Dabei wünscht er sich doch nichts sehnlicher als jemanden, der ihn lieb hat und ihm Leckerlis gibt! Auf der Suche nach einem passenden Frau- oder Herrchen erlebt er so manches Abenteuer.
Lesung aus dem gleichnamigen Buch von Colas Gutman/Marc Boutavant. Mit anschließender Führung.
Eine Kooperation von Museumsdienst Köln und LeseWelten Köln/KFA e.V.
Für: Kinder ab 5 Jahren | Von: Museumsdienst Köln | Reihe: Lesewelten | Treffpunkt: Kasse | Teilnahme: kostenlos

 
 
 
 
 

Hinweise

Das Römisch-Germanische Museum am Roncalliplatz ist geschlossen zwecks Generalsanierung! Bedeutende Funde zur Stadtgeschichte ziehen um und werden ab Herbst 2019 im Belgischen Haus (Cäcilienstaße 46, Nähe Neumarkt) zu sehen sein. Der Eröffnungstermin wird rechtzeitig bekannt gegeben.
Ebenso ist das Praetorium wegen Bauarbeiten dauerhaft geschlossen.

Die Historischen Sammlungen des MAKK (Museum für Angewandte Kunst Köln) und des Kölnischen Stadtmuseums sind wegen Sanierung und Neukonzeption geschlossen. 

Die Dauerausstellung Design des MAKK ist wiedereröffnet

 
 
 

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museenkoeln - Das Magazin

Dreimal im Jahr präsentieren sich alle Kölner Museen in einem Magazin.