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ab sofort | Publikation | Museumsdienst Köln

museenkoeln – Das Magazin Nr. 3 2019

Die neue Ausgabe widmet sich dem Thema „Wunder“

Das Leben steckt voller großer und auch kleiner Wunder – und die Kölner Museen ebenso. Passend zur Vorweihnachtszeit widmet sich die dritte Ausgabe des Museumsmagazins dem Thema Wunder.
Die Sammlungen der Kölner Museen sind ideale Orte, um eine kleine Pause im Alltag einzulegen, sich inspirieren zu lassen und sich an der Vielfalt der ganz unterschiedlichen Häuser und ihrer Exponate zu erfreuen.
Die Kölner Museen haben aber auch Schätze zu bieten, die uns schlichtweg in Erstaunen versetzen. Die Autor*innen des Heftes haben sich den Kölner Museen umgesehen und stellen in dieser Ausgabe vor, was sie dort Wunderbares, Wunderliches und Wunderschönes entdeckt haben. Sie dürfen gespannt sein.

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Di. 28.01., 18:00 Uhr | Vortrag | Historisches Archiv der Stadt Köln

Jacques Offenbach – ne kölsche Jeck?

Jacques Offenbach: Ein deutsch-französischer Komponist par excellence. Hoch verehrt und angefeindet, auch aufgrund seiner jüdischen Herkunft. Ein Wanderer zwischen den Welten. Ein weltweit gefeierter Star. Ein großartiges Phänomen der europäischen Kulturgeschichte.
Und doch: „Die Eindrücke und Anregungen, die sein Geist in der rheinischen Metropole empfing, waren“, so Anton Henseler in seiner großen Offenbach-Biografie von 1930, „von entscheidender Bedeutung.“
Stimmt das? In der Tat fällt es schwer, sich vorzustellen, Offenbach hätte statt in Köln auch in Bielefeld oder Bochum, in Hamburg oder Hannover oder gar in Passau oder Paderborn aufgewachsen sein können...
Der Vortrag beleuchtet die jüdische Familientradition, Offenbachs Kindheit in Köln, das Kölner Musik- und Theaterleben und die vielen Eindrücke, die das junge Köbsje verarbeitete – vom Hänneschen über das Divertissementchen bis zum Karneval. Anhand vieler Dokumente und Bilder wird die Frage gestellt, wieviel „Kölnisches“, gar „jeckes Kölnisches“ in Offenbach wohl steckte.
Für: Erwachsene | Mit: Dr. Mario Kramp | Treffpunkt: Kirche Herz Jesu, Zülpicher Platz, 50674 Köln | Teilnahme: kostenlos | Rahmenprogramm zu: „„Von Jakob zu Jacques – Der Kölner Offenbach““, 24.10.2019 - 05.04.2020

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Mo. 03.02., Di. 04.02. 14:30 und 19:00 Uhr | Gespräch | NS-Dokumentationszentrum

»Vergiss deinen Namen nicht – Die Kinder von Auschwitz«

Alwin Meyer, Journalist, Sachbuchautor und Kurator der Sonderausstellung, begann 1972 mit der Spurensuche nach den »Kindern von Auschwitz«. In vielen Ländern führte er Gespräche mit Menschen, die bei ihrer Befreiung oft noch Kinder waren. Er hörte zu, fragte nach, kam wieder, fotografierte und filmte – getragen vom Vertrauen der Frauen und Männer, die ihm gegenübersaßen. 1990 erschien sein erstes Buch zum Thema »Die Kinder von Auschwitz«.1995 wurde sein gleichnamiger Dokumentarfilm im In- und Ausland ausgestrahlt. Zuletzt erschien »Vergiss deinen Namen nicht – Die Kinder von Auschwitz« im Steidl Verlag.
Alwin Meyer wird einen Vortrag halten und Passagen aus seinem Buch lesen. Er wird von seinen Begegnungen mit Menschen erzählen, die als Kinder Auschwitz überlebt haben. Gerne beantwortet er auch Fragen.
14:30 Uhr: Teilnahme nur für Schüler*innen | Eintritt frei (Anmeldung erforderlich im NS-DOK unter (0221-221-26332)
17:00 Uhr: für Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Mit: Alwin Meyer | Treffpunkt: EL-DE-Haus | Preis: € 4,50 | ermäßigt: € 2,00 | Rahmenprogramm zu: „Vergiss deinen Namen nicht – Die Kinder von Auschwitz“, 15.11.2019 - 23.02.2020

Do. 06.02., 17:00 Uhr | Langer Donnerstag | Museum Ludwig

Reproduzierst du mich?!

Otto Mueller: «Zwei Zigeunerinnen mit Katze», 1926/27, Öl auf Leinwand, Museum Ludwig, Köln.

Im Februar fragt die Kooperation mit RomBuK – Bildung und Kultur im Rom e. V. in Köln: Welche Bilder haben Sie vor Augen, wenn von und über Rom*nja und Sinti*zze gesprochen wird? Die romantisierenden und exotisierenden Darstellungen der Moderne blenden die Ausgrenzung, Vertreibung und Verfolgung der Menschen dieser marginalisierten Gruppen aus. Der Lange Donnerstag soll einen Raum für Gegendarstellungen öffnen, Perspektiven der größten Minderheit Europas zeigen und dem bis heute bestehenden Rassismus gegen Rom*nja und Sinti*zze etwas entgegensetzen. Kommen Sie vor den Darstellungen von Otto Mueller und Max Beckmann ins Gespräch mit den Kunst:Dialogen und Vertreter*innen von RomBuK. Neben dem kritischen Blick auf die exotisierenden Motive, werden an diesem Abend auch „Gegenbilder“ gezeigt. Neben dem kritischen Blick auf die exotisierenden Motive, werden an diesem Abend auch „Gegenbilder“ gezeigt. Neugierige können Bildbände sowie Sachbücher in der thematischen Bücherecke finden.
Im Anschluss geht es in einer Podiumsdiskussion um Fragen nach Darstellungen, die Rassismus reproduzieren, (Un-)Sichtbarkeit(en) von Rom*nja und Sinti*zze innerhalb von Kunst- und Kulturinstitutionen, und dabei schließlich auch nach der Möglichkeit des Empowerments innerhalb der Kunst
Programm: 17–21h Leseecke | 17–20h Werkgespräche mit den Kunst:Dialogen und RomBuK vor Otto Mueller und Max Beckmann im 2.Obergeschoss | 20.30h Podiumsdiskussion im Kino

Für: Alle | Von: Museum Ludwig, RomBuK – Bildung und Kultur im Rom e. V. | Preis: Ganztätig frei für Kölner*innen; alle anderen zahlen vor 17:00 Uhr normal, danach nur € 7

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Do. 06.02., 19:00 Uhr | Film | Museum für Angewandte Kunst Köln

Stranger than Paradise

USA / D 1984 • 85‘ • engl.OmU • FSK 12 • Regie: Jim Jarmusch

Trailer

Es ist zweifellos der Künstler John Lurie, der diesem episodischen Film als Schauspieler und Komponist seine unnachahmlich lässige Note verleiht. In diesem stimmungsvollen Epos über Fremde, Fremdsein und Vertrautwerden hält Jim Jarmusch dem Mythos und der Realität der US-amerikanischen Gesellschaft gleichermaßen den Zerrspiegel vor. „Stranger than Paradise“ wurde u.a. 1984 bei den Filmfestspielen von Cannes mit der Goldenen Kamera für die Regie und wurde 2002 ins National Film Registry der USA aufgenommen.

Für: Erwachsene | Von: Museum für Angewandte Kunst | Reihe: CineMAKK | Treffpunkt: Overstolzensaal | Preis: € 6,- | Rahmenprogramm zu: „Design Gruppe Pentagon“, 13.01.2020 - 26.04.2020

Sa. 08.02., 15:00 Uhr | Gespräch | Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt

Erzählcafé Resist!

Thema: Migrantischer Kampf

Foto: Vera Marusic 

Beim ersten Erzählcafé setzen wir die Widerstandsgeschichten von Migrant*innen in den Fokus, die in der deutschen Erinnerungskultur immer noch eine Leerstelle sind. Unsere Gäste werden ihre erlebten migrantischen Widerstandsgeschichten vorstellen und das Publikum darf Fragen stellen und sich mit eigener Meinung einbringen. Zuhören und Erzählen sind gleichwertig. Moderiert wird das Erzählcafé von unserer Diversity Managerin Aurora Rodonò.
Für: Alle | Von: Rautenstrauch-Joest-Museum | Treffpunkt: Die Baustelle | Teilnahme: kostenlos | Rahmenprogramm zu: „Die Baustelle“, 07.12.2019 - 23.10.2020

So. 09.02., 15:00 - 16:15 Uhr | Lesung | Museum für Angewandte Kunst Köln

Edison: Das Rätsel des verschollenen Mauseschatzes

Kluge Mäuse gehen auf die Mäuseuniversität und lernen viel über die Erfindungen der Menschen. Als der junge und wissbegierige Mäuserich Pete eine vergilbte Tagebuchnotiz von einem Vorfahren findet, begibt er sich mit der Hilfe seines Mäuseprofessors auf die Suche nach einem verschollenen Mauseschatz bis auf den Grund des Atlantiks. Hier reisen sie beide auch auf den Spuren Edisons, der nicht nur den Phonographen, sondern auch die Glühbirne erfunden hat...
Lesung aus dem gleichnamigen Buch von Torben Kuhlmann. Mit anschließender Führung.
Eine Kooperation von Museumsdienst Köln und LeseWelten Köln/KFA e.V.
Für: Kinder ab 5 Jahren | Von: Museumsdienst Köln | Reihe: Lesewelten | Treffpunkt: Kasse | Teilnahme: kostenlos

So. 09.02., 16:00 Uhr | Gespräch | Museum für Angewandte Kunst Köln

Neues Deutsches Design

D 2018, 80‘, Blu-ray

Uta Brandes

Anlässlich der Sonderausstellung „Design Gruppe Pentagon“ treten Uta Brandes und Volker Albus an, um über die Merkmale und Qualitäten des Neuen Deutschen Designs zu diskutieren und dessen Bedeutung für das Design bis heute aufzuspüren. Brandes ist Designexpertin und -theoretikerin und war Professorin für Gender und Design sowie für Designforschung an der Köln International School of Design (KISD). Volker Albus ist Designer und Kurator und lehrt Produktdesign an der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe. Moderiert wird das Gespräch von Paolo Tumminelli, der an der KISD eine Professur für Designkonzepte innehat.
Für: Erwachsene | Von: Museum für Angewandte Kunst | Reihe: MAKKfocus | Treffpunkt: Overstolzensaal | Preis: € 3,00 | Eintritt frei für Overstolzen und Studierende. | Rahmenprogramm zu: „Design Gruppe Pentagon“, 13.01.2020 - 26.04.2020

 
 
 

Öffnungszeiten zu Karneval (20. bis 25. Februar 2020)

Wallraf-Richartz-Museum, Museum Ludwig, Rautenstrauch-Joest-Museum / Museum Schnütgen, Museum für Angewandte Kunst, NS-Dokumentationszentrum, Römisch-Germanisches Museum (Roncalliplatz):
geschlossen am Donnerstag, Sonntag und Montag (20., 23. und 24. Februar),
geöffnet am Freitag, Samstag und Dienstag (21., 22. und 25. Februar)

Römisch-Germanisches Museum im Belgischen Haus (Cäcilienstraße)
geöffnet Freitag und Samstag (21. und 22. Februar), Dienstag geschlossen!

Museum für Ostasiatische Kunst, Kölnisches Stadtmuseum:
geschlossen von Donnerstag bis inkl. Dienstag (20. bis 25. Februar)

 
 
 
 
 

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