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Mi. 13.11. bis So. 17.11., 19:00 Uhr | Film | Museum Ludwig

KFFK/Kurzfilmfestival Köln N°13

Zum dreizehnten Mal wirft das KFFK/Kurzfilmfestival Köln einen Blick auf das breite Spektrum des Kurzfilms. Spiel-, Animations- und Dokumentarfilme sowie experimentelle Arbeiten – insgesamt sind es über 100 Filme, die das Festival präsentiert und dabei eine Diskussionsplattform für junge wie etablierte Filmemacher*innen, ein debattierfreudiges Publikum und Branchenvertreter*innen bietet.

Neben nationalen Programmen wie dem „Deutschen Wettbewerb“ und dem „Kölner Fenster“ bietet die Sektion „Best of Festivals“ einen Überblick auf international prämierte Kurzfilme. Die Sektion „New Aesthetic“ zeigt technisch-visuelle Experimente und Zukunftsvisionen und widmet sich diesmal unter anderem datenbasierten Kontroll- und Überwachungssystemen. Die Filmprogramme werden durch eine Panel-Diskussion diskursiv begleitet. Das Spotlight richtet sich dieses Jahr auf die Kölner Künstlerinnen Lina Sieckmann und Miriam Gossing, die ein Filmprogramm sowie eine Ausstellung im Gold+Beton zeigen werden. Und in einem Gastprogramm präsentiert die SK-Stiftung Kultur Arbeiten der Jerusalemer Sam Spiegel Film School.

Abgerundet wird das Programm mit Filmen und Workshops für Kinder, einer VR-Ausstellung sowie der Kino-Fahrradtour Shorts on Wheels, die Filme an ungewöhnlichen Orten der Stadt präsentiert.

Für: Erwachsene | Von: Kurzfilmfestival Köln | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Teilnahme: kostenlos

So. 17.11., 11:30 Uhr | Exkursion | Käthe Kollwitz Museum

Tausend Meter deutsche Geschichte – Ein Stadtspaziergang

Führung und Exkursion am Volkstrauertag

»Der Schwebende« von Ernst Barlach in der Antoniter-Kirche

Auf der kurzen Distanz von nur etwa 1000 Metern Wegstrecke lässt sich in der Kölner Innenstadt ein beeindruckendes Stück Zeitgeschichte anhand von bedeutenden Kunstwerken nachvollziehen: Ausgehend von den Hauptwerken der Kölner Kollwitz-Sammlung führt ein Stadtspaziergang zur Skulptur »Der Schwebende« von Ernst Barlach in der Antoniter-Kirche und weiter zur Gedenkstätte in der Kirchenruine von Alt Sankt Alban mit den Kopien der Skulpturengruppe »Trauernde Eltern« von Käthe Kollwitz.

Begrenzte Teilnehmerzahl! Am Stadtspaziergang können maximal 20 Personen teilnehmen.

Anmeldung bis 15.11.2019 unter 0221 227-2602 oder museum@kollwitz.de

Für: Erwachsene | Von: Käthe Kollwitz Museum | Reihe: Akademieprogramm | Treffpunkt: Forum im Museum | Rahmenprogramm zu: „Berliner Realismus “, 10.10.2019 - 05.01.2020

Mi. 20.11., Do. 21.11., 19:00 Uhr | Theater | NS-Dokumentationszentrum

Voices of the Victims

Voices of the Victims ist eine Inszenierung von Briefen, Petitionen und Zeugenaussagen von Sinti und Roma. Das Besondere ist, dass diese Quellen in der Zeit des Nationalsozialismus und unmittelbar danach entstanden sind. Diese frühen Quellen sind sehr selten, haben aber eine besondere Anschaulichkeit. Sie zeugen von dem erfahrenen Leid, der Verfolgung und dem Völkermord auf eine anrührende Art und Weise. Das Theater TKO greift für das Stück auf eine Sammlung von zwanzig europäischen Ländern zurück, die die Historikerin Dr. Karola Fings im Rahmen von »RomArchive« kuratierte und mit der zum ersten Mal die Geschichte des Völkermordes ausschließlich aus der Perspektive der Betroffenen erzählt wird.

Die Vorstellung des Theaters TKO bewegt sich mit dem Publikum in verschiedenen Räumen des EL-DE-Hauses, insbesondere in der Gedenkstätte. Die Hoffnungen und Sehnsüchte der Opfer, ihre Individualität und ihre Selbstbehauptung im Angesicht der Vernichtung kommen ebenso zum Ausdruck wie die europäische Dimension der Verfolgung. Bewusst nutzt die Inszenierung die Mehrsprachigkeit von »Voices of the Victims«, wo die Quellen in der Originalsprache, aber auch auf Deutsch, Romanes und Kroatisch zugänglich gemacht sind.

Regie, Dramaturgie: Nada Kokotovic, Raum-Installation: Asja Uritskaya, Kostüme:Joanna Rybatcka, Schauspiel: Katharina Waldau, Zeljka Basic, Klaus Nicola Holderbaum, Nedjo Osman, Tanz: Tuong Phuong

Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Mit: Nada Kokotovic | Treffpunkt: EL-DE-Haus | Preis: € 4,50 | ermäßigt: € 2,00

Do. 21.11. bis So. 24.11. | Führung | Museumsdienst Köln

FINE ARTtours

Führungen über die Cologne Fine Art & Design

Die Messe findet in diesem Jahr zum 50. Mal statt, mit neuem Namen, mehr Design und einer nach wie vor außergewöhnlich erlesenen Auswahl an Kunst, Antiquitäten und Kunsthandwerk. Namhafte Neuaussteller und Wiederkehrer ergänzen die hochkarätige Riege der Galerien und Händler, die eine Entdeckungsreise durch verschiedene Epochen, Gattungen und Stile bietet. Der Museumsdienst Köln bietet einstündige, öffentliche Führungen über die Messe an. Täglich um 14 h, sowie am Wochenende zusätzlich um 13 Uhr und 15 Uhr. Tickets für die Führungen erhältlich für 10 € p.P. am FINE ARTtours Stand in der Passage 3/11 vor dem Eingang zur Messehalle.

Fr. 22.11. bis So. 24.11., 19:00 Uhr | Film | Museum Ludwig

VIDEONALE.scope #7: Ghosts in the Gardens of Progress

Karrabing Film Collective, Night Time Go, 2017

VIDEONALE.scope ist eine jährliche Filmreihe der Videonale Bonn an der Schnittstelle zwischen Experimentalfilm, Video- und Performancekunst. Die diesjährige Ausgabe, kuratiert von Katrin Mundt, umfasst Filme aus fünf Jahrzehnten sowie Talks und Performances, die um den Begriff der politischen Landschaft kreisen. Sie erproben Formen der Darstellung, in denen Landschaft nicht als passiver Gegenstand ästhetischer Betrachtung oder Überhöhung erscheint, sondern als Sensor gesellschaftspolitischer Veränderungen und belebter, umstrittener Raum in der Zeit.

Mit Werken von u.a. Corinne & Arthur Cantrill, Manuel DeLanda, Elise Florenty & Marcel Türkowsky, Karrabing Film Collective, Camilo Restrepo, Charlotte Prodger und Performances von Rheim Alkadhi und Mareike Bernien & Alex Gerbaulet.

Alle Programme mit Einführung durch die Kuratorin.

Eintritt: € 5,00 / 3,00 erm. / Kombiticket (2 Programme): € 8,00 / 4,00 erm. / Scope-Ticket (alle Programme): € 24,00 / 12,00 erm. / Tickets an der Abendkasse | Weitere Infos: www.videonale.org

Für: Erwachsene | Von: Videonale Bonn | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 5,00 | ermäßigt: € 3,00

Mi. 20.11., 18:30 Uhr | Film | Käthe Kollwitz Museum

Mutter Krausens Fahrt ins Glück

D 1929 | Produzent: Willi Münzenberg | Regie: Piel Jutzi | Drehbuch: Willy Döll, Johannes Fethke, Otto Nagel

Mutter Krausens Fahrt ins Glück - Der Einbruch
Stummfilm aus dem Jahr 1929 von Piel Jutzi mit der Musik von
Michael Gross, Volksbühne Berlin

Stummfilm nach Erzählungen und Skizzen des Berliner Zeichners Heinrich Zille
1929, ganz am Ende der Stummfilmzeit, erlebte der soziale Realismus des Weimarer Kinos einen seiner großen Höhepunkte: „Mutter Krauses Fahrt ins Glück“ gilt zugleich als einer der wenigen geglückten Versuche, das Berliner Arbeitermilieu in Wedding getreu den damals populären Darstellungen von Heinrich Zille und Käthe Kollwitz wiederzugeben. Die tragische Geschichte der Zeitungsausträgerin Mutter Krause und ihrer Familie, die mit einem Kleingangster zusammenleben muss, lobte der Filmkritiker Siegfried Kracauer seinerzeit als „frei von Sentimentalität“: „Man hat dergleichen öfters in Filmen gesehen, aber gewöhnlich nur als gruselige Staffage für irgendein auserwähltes Schicksal, das in prunkhaften Vorderhäusen happy endigt.“ Rainer Werner Fassbinder bewunderte den von Piel Jutzi inszenierten Film und ließ sich von ihm 1975 zu seinem eigenen Drama „Mutter Küsters Fahrt zum Himmel“ inspirieren.

Einführung und Live-Klavierbegleitung: Daniel Kothenschulte (Filmhistoriker und Pianist).

Für: Alle | Von: Käthe Kollwitz Museum | Mit: Daniel Kothenschulte | Reihe: Akademieprogramm | Treffpunkt: Forum im Museum | Preis: € 7,50 | ermäßigt: € 4,50 | Rahmenprogramm zu: „Berliner Realismus “, 10.10.2019 - 05.01.2020

Do. 21.11., 19:00 Uhr | Film | Museum Ludwig

Made In Islam

D 2018, 80‘, Blu-ray

Ein Dokumentarfilm von Siba Shakib, Redaktion im WDR: Jutta Krug, Produktion: Little Dream Entertainment, in Koproduktion mit dem WDR und coop99 filmproduktion, gefördert mit Mitteln der Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein, der Film- und Medienstiftung NRW und der Hessischen Filmförderung.
Im Anschluss an die Filmvorführung gibt es ein Gespräch mit dem Filmteam und einen kleinen Umtrunk, zu dem wir herzlich einladen.
Auf den Laufstegen dieser Welt gibt es ein Modesegment, das selten im Rampenlicht steht: Mode für die muslimische Frau, für Frauen mit Kopftuch. Selbst aufgewachsen in einem muslimischen Land, dem Iran, wurde der Filmemacherin Siba Shakib schnell klar, dass Kleidung nicht nur nützlich ist oder der Schönheit dient, sondern immer auch ein Politikum ist.
In ihrem Film stellt sie junge muslimische Frauen vor, die sich durch ihre selbst kreierte Mode von den Zwängen religiöser Vorschriften lösen - ohne mit der religiösen Tradition selbst zu brechen. Es geht um den schöpferischen Umgang mit islamischer Mode als Mittel zur Abgrenzung, aber auch zur Annäherung.
Für: Erwachsene | Von: Filmforum NRW WDR / Redaktion Dokumentarfilm | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Teilnahme: kostenlos

Ab Sa. 23.11. bis Mi. 27.11. | 14:00 - 18:00 Uhr | Performance | Museum Ludwig

Nick Mauss: Traktat über den Schleier

Performance / Installation in der Sammlung

Nick Mauss spürt Resonanzen zwischen verschiedenen Sammlungswerken des Museum Ludwig auf, indem zum Beispiel Jasper Johns’ 15 Minuten Pause (1961) auf verweilende Darsteller in einem Gemälde von Erich Heckel (1928) trifft. In Mauss' Konfiguration mit dem Titel Traktat über den Schleier treten diese Arbeiten in Dialog mit einem projizierten Fotoarchiv von Carl Van Vechten und einer neuen Choreografie, die in Zusammenarbeit mit Studierenden des Zentrum für Zeitgenössischen Tanz entwickelt wird.

Für: Erwachsene | Von: Museum Ludwig Zentrum für Zeitgenössischen Tanz | Teilnahme: kostenlos | zzgl. Eintritt | Rahmenprogramm zu: „HIER UND JETZT im Museum Ludwig. Transcorporealities“, 21.09.2019 - 19.01.2020

 
 
 

Öffnungszeiten zu den Feiertagen

Die städtischen Museen sind am 24., 25. und 31. Dezember sowie am 1. Januar geschlossen. Vom 26. bis 30. Dezember sind die Häuser geöffnet und laden zum Besuch ein!

 
 

Hinweise

Seit dem 30.12.2018 ist das Römisch-Germanische Museum am Roncalliplatz für eine Generalsanierung geschlossen. Bedeutende Funde zur Stadtgeschichte ziehen um und sind seit 15. November 2019 im Belgischen Haus (Cäcilienstaße 46, Nähe Neumarkt) zu sehen.

Die Historischen Sammlungen des MAKK (Museum für Angewandte Kunst Köln) und des Kölnischen Stadtmuseums sind wegen Sanierung und Neukonzeption geschlossen. 
Die Dauerausstellung Design des MAKK ist wiedereröffnet.

 
 
 

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