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ab sofort | Publikation | Museumsdienst Köln

museenkoeln – Das Magazin Nr. 3 2019

Die neue Ausgabe widmet sich dem Thema „Wunder“

Das Leben steckt voller großer und auch kleiner Wunder – und die Kölner Museen ebenso. Passend zur Vorweihnachtszeit widmet sich die dritte Ausgabe des Museumsmagazins dem Thema Wunder.
Die Sammlungen der Kölner Museen sind ideale Orte, um eine kleine Pause im Alltag einzulegen, sich inspirieren zu lassen und sich an der Vielfalt der ganz unterschiedlichen Häuser und ihrer Exponate zu erfreuen.
Die Kölner Museen haben aber auch Schätze zu bieten, die uns schlichtweg in Erstaunen versetzen. Die Autor*innen des Heftes haben sich den Kölner Museen umgesehen und stellen in dieser Ausgabe vor, was sie dort Wunderbares, Wunderliches und Wunderschönes entdeckt haben. Sie dürfen gespannt sein.

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Sa. 29.02., 20:00 Uhr | Film | Museum Ludwig

Jonas

BRD 1957, 81‘, 16mm, R: Ottomar Domnick

In einer anonymen Stadt der fünfziger Jahre lebt der Einzelgänger und Druckereiarbeiter Jonas. Schuldgefühle aus dem Zweiten Weltkrieg quälen ihn, denn auf der Flucht aus dem Internierungslager hat er seinen verwundeten Kameraden im Stich gelassen, um sich selbst zu retten. Auch die Verkäuferin Nanni, die Jonas Gefühle und Zuneigung entgegenbringt, kann ihn nicht aus seiner seelischen Ausweglosigkeit befreien. Er bleibt gefangen in seinen Angstträumen, die sich in der Kälte der Großstadtkulisse widerspiegeln.
Der Kunstsammler und Psychoanalytiker Ottomar Domnick charakterisiert die Gefühlswelt der Hauptfigur nicht nur mit kontrastreichen, geometrisierenden Schwarz-Weißbildern, sondern auch mit dem Einsatz der experimentellen Musik von Winfried Zillig. Lediglich die „Liberian Suite“ von Duke Ellington schlägt manchmal beruhigendere, hoffnungsvolle Töne an.
In seiner neuartigen und irritierenden Filmsprache setzt sich JONAS kritisch mit der Ästhetik des 50er Jahre Kinos auseinander und ist leider bis heute wenig bekannt als Vorläufer des Neuen Deutschen Films.
Eine Veranstaltung von Edith Schönecker, Julia Schönecker-Roth und Joachim Steinigeweg. Vorbestellung und Information unter joachim.steinigeweg@email.de

Für: Erwachsene | Von: Edith Schönecker, Julia Schönecker-Roth und Joachim Steinigeweg | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 7,00 | ermäßigt: € 6,00 | Karten an der Kinokasse

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So. 01.03., 10:00 Uhr | Event | Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt

Thementag Bergwelten

Reisen Sie mit uns von den Alpen bis zum Himalaya, über die Rocky Mountains bis nach Feuerland und Namibia. Auf allen Kontinenten finden sich Berge. Meist ehren und schützen die dort lebenden Menschen sie als Sitz der Götter oder Orte der Anbetung. Oftmals sind sie entlegene Rückzugsgebiete für die lokale Bevölkerung, während ihre Bedeutung im globalen Kontext als touristisches Ziel oder Rohstoffabbaustätte gleichzeitig zunimmt. Lernen Sie verschiedene Regionen auf vielfältige Weise kennen und erhalten Sie Einblicke in einstige und heutige Lebenswelten in Bergregionen: Alphornklänge der Musikgruppe Alpcologne, faszinierende Tänze aus der Himalaya-Region, spannende Vorträge über Felsbilder in Namibia und heilige Orte in Tibet. Nehmen Sie an Meditationen teil, entspannen Sie sich beim vietnamesischen Tai Chi oder planen Sie Ihr Bergabenteuer für die ganze Familie. Workshops für Groß und Klein laden ein, eigene tibetische Wunschfahnen zu gestalten oder zu „Steinzeitmalern“ zu werden. Genießen Sie regionale Spezialitäten und erleben Sie die kulturelle Vielfalt der Bergwelten mit allen Sinnen!
Bei den drei GRENZGANG Reise-Reportagen geht es mit atemberaubenden Bildern und live erzählten Geschichten zunächst mit Ralf Gantzhorn nach Patagonien und Feuerland. In der anschließenden Reportage zeigen Anita Burgholzer und Andreas Hübl ihre Reise mit dem Rad von Kanada nach Mexiko durch die Rocky Mountains und am Abend reisen Sie mit Walter Schwab nach Nepal.

Tageskarte Museum 10 €, erm. 8 € (inkl. Teilnahme an allen Angeboten außer Reise-Reportagen, Tickets nur an der Tageskasse) Tickets Reise-Reportagen Einzelreportage ab 16 €, Tagesticket für alle drei Reportagen ab 33 € (inkl. Teilnahme an allen Veranstaltungen des Thementages; Karten unter www.grenzgang.de

Mi. 04.03., 18:30 Uhr | Film | Käthe Kollwitz Museum

Kollwitz – Ein Leben in Leidenschaft

Dokumentarfilm 2017 | 52 min. | Regie: Henrike Sandner und Yury Winterberg |Drehbuch: Sonya Winterberg | Eine Produktion von LOOKS in Koproduktion mit rbb in Zusammenarbeit mit ARTE.

Kollwitz – Ein Leben in Leidenschaft 

Ihr Werk ist in den USA, in Russland und auch China bekannt, die großen Museen in aller Welt zeigen ihre Arbeiten, und Sammler zahlen auf Kunstauktionen hohe Preise. Ihr Mahnmal »Trauernde Eltern« auf dem Soldatenfriedhof im belgischen Vladslo gilt als die bedeutendste Grabplastik unserer Zeit. Die Botschaft ihres bekanntesten Plakats »Nie wieder Krieg!« ist heute aktueller denn je.

Doch wie viel weiß man eigentlich über die Künstlerin? Wer war diese Frau hinter den Werken, die einen noch immer so ergreifen? Der Dokumentarfilm »Kollwitz - Ein Leben in Leidenschaft« begibt sich auf Spurensuche.

Für: Alle | Von: Käthe Kollwitz Museum | Reihe: Akademieprogramm | Treffpunkt: Forum im Museum | Preis: € 7,50 | ermäßigt: € 4,50 | inkl. Ausstellung | Rahmenprogramm zu: „Liebe und Lassenmüssen...“, 04.02.2020 - 22.03.2020

Do. 05.03., 19:00 Uhr | Film | Museum für Angewandte Kunst Köln

Decoder

D 1984 • 87‘ • dt.Original • FSK 16 • Regie: Muscha

Trailer

Decoder ist ein Film über Cyberpunk und Gegenkultur aus dem Jahr 1984. Bill Rice spielt Jäger, einen Agenten der Regierung, der angeheuert wurde, um Dissidenten zu unterdrücken. FM Einheit stellt den Angestellten eines Hamburger-Schnellrestaurants namens H-Burger dar, der entdeckt, dass der Mensch durch Klänge manipulierbar ist. Er nimmt mit seinem Kassettenrecorder kurzerhand alles auf, was sich zwischen Fast Food Läden und deren säuselnder Hintergrundmusik abspielt. Er will eine Waffe gegen die herrschende funktionelle Musik (Muzak) finden. Im Heim-Studio dekodiert F.M. das aufgenommene Material, stellt es neu zusammen – und erschafft dabei ein musikalisches Nervengift. Kaum ist das neue Tape abgespielt, versinkt die ganze Stadt im Chaos.

Decoder wurde nur mit kleinem Budget gedreht. Die Produzenten waren jedoch in der Lage, eine Reihe von bekannten Persönlichkeiten der Gegenkultur- und Industrialszene für das Projekt zu gewinnen. Unter anderen wirkten William S. Burroughs, Genesis P-Orridge und Christiane F. mit, ebenso Bands Soft Cell, Psychic TV, Einstürzende Neubauten und The The.

Für: Erwachsene | Von: Museum für Angewandte Kunst | Reihe: CineMAKK | Treffpunkt: Overstolzensaal | Preis: € 6,00 | Rahmenprogramm zu: „Design Gruppe Pentagon“, 13.01.2020 - 26.04.2020

Di. 10.03., 19:00 Uhr | Vortrag | Museum Ludwig

Rot, Gelb, Blau: Blinky Palermo und die Kunst um 1970

Blinky Palermo, FLIPPER, 1970, Zwei Siebdrucke, zweifarbig (weiß/rot) und dreifarbig (weiß/rot/blau), als Diptychon auf Offsetkarton: je 85,5x66 cm
Museum Ludwig, Köln, Schenkung Ulrich Reininghaus 2017/2018. © VG Bild-Kunst, Bonn, 2019. Foto: Rheinisches Bildarchiv, Köln

„Ich bevorzuge eine ziemlich karge, simple Formensprache“, soll der früh verstorbene, heute mythisch verehrte Peter Heisterkamp, alias Blinky Palermo, in einer seiner wenigen Selbstaussagen verkündet haben. Neben der vielfach geometrischen Formensprache (Raster, Dreiecke etc.) ist es auch die reduzierte Farbgebung, die Palermos Bildsprache charakterisiert. Vor diesem Hintergrund geht der Vortrag von Stefan Gronert Palermos subversiver Auseinandersetzung mit dem Modernismus nach und richtet vergleichende Blicke auf zeitgenössische Bildkonzepte von Barnett Newman, Gerhard Richter, Imi Knoebel u.a.
Dr. Stefan Gronert ist Kurator am Sprengel Museum Hannover und Lehrbeauftragter an diversen Universitäten und Hochschulen. Er publizierte Monografien u.a. zu Gerhard Richter, Sigmar Polke, Jeff Wall, Düsseldorfer Fotoschule und weiteren Positionen der Kunst der Nachkriegszeit. Vortrag in der Reihe „KunstBewusst“.

Für: Erwachsene | Von: Freunde des Wallraf-Richartz-Museums und des Museums Ludwig | Reihe: KunstBewusst | Treffpunkt: Filmforum NRW | Preis: € 2,50 | ermäßigt: € 1,50

So. 29.03., 15:15 Uhr | Lesung | Römisch-Germanisches Museum

Die schönsten griechischen Sagen: Neu erzählt

Tapfere Helden, merkwürdige Fabelwesen und mächtige Götter: Das ist der Stoff aus dem Abenteuer gemacht sind! Und genau von diesen Personen erzählen die griechischen Sagen. Was »Hermes, der Gott der Diebe«, so alles anstellt und welche Sage sich hinter dem »Löwe mit dem eisernen Fell« verbirgt, wird in dieser Lesung gelüftet. Du darfst gespannt sein...
Lesung aus dem gleichnamigen Buch von Dimiter Inkiow. Mit anschließender Führung.
Eine Kooperation von Museumsdienst Köln und LeseWelten Köln/KFA e.V.
Für: Kinder ab 5 Jahren | Von: Museumsdienst Köln | Reihe: Lesewelten | Treffpunkt: Kasse | Teilnahme: kostenlos

 
 
 
 
 

Sonderöffnung

Zur Finissage der Rembrandt-Ausstellung ist das Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud von Donnerstag, 27. Februar, bis Sonntag, 1. März bis 20 Uhr geöffnet und bietet ein spannendes Programm!

 
 
 

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