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ab sofort | Publikation | Museumsdienst Köln

museenkoeln – Das Magazin Nr. 2 2019

Die neue Ausgabe widmet sich dem Thema „Nachbarschaft“

Ab sofort ist die zweite Ausgabe von „museenkoeln – Das Magazin“, die sich mit dem Thema „Nachbarschaft“ beschäftigt, erhältlich. Damit greift das Magazin ein Sujet auf, das die Menschen täglich beschäftigt und stellt neue Bezüge zur Arbeit und zu den Sammlungen der Museen her. „Die Kölner Museen sind schon jetzt kreative, weltoffene und diskussionsfreudige Orte für Begegnung und Austausch. Das wollen wir zukünftig weiter ausbauen“, sagt Susanne Laugwitz-Aulbach, Kulturdezernentin der Stadt Köln.

Auf anregende und unterhaltsame Weise beleuchten die Autorinnen und Autoren des Magazins unterschiedliche Aspekte von Nachbarschaft. Im Beitrag über die Kölner Veedel tauschen sich zum Beispiel der Fotograf Boris Becker und der Musiker Björn Heuser mit einem wissenschaftlichen Referenten für Kölnisches Brauchtum im Kölnischen Stadtmuseum zum Thema „Nachbarschaft früher und heute“ aus.

Das Verhältnis der ungleichen Nachbarn Deutschland und Niederlande im 17. Jahrhundert oder die unterschiedlichen Gestaltungsansätze im Design beider Nachbarländer beleuchten Beiträge zum Thema „Nachbar Niederlande“. Der guten und anregenden Nachbarschaft in einem weitgehend unbekannten Kölner Stadtviertel, das unmittelbar an das Rautenstrauch-Joest-Museum anschließt, widmet sich ein Beitrag zum „Indischen Viertel“ in Köln.
Diese und weitere Artikel der druckfrischen Ausgabe von „museenkoeln – Das Magazin“ bieten den Leserinnen und Lesern immer wieder neue und überraschende Einblicke in die Kölner Museen.

Hier können Sie museenkoeln – Das Magazin Nr. 2 2019 als barierreferies PDF herunterladen.

Fr. 20.09., 19:30 Uhr | Vortrag | NS-Dokumentationszentrum

»Nie wieder Krieg!«: Schulaufsätze der 1950er Jahre aus Köln und Umgebung

mit Dr. Beate Müller (Universität Newcastle)

Wie dachten die Kriegs»kinder« in ihrer Jugend in den 1950er Jahren über die damals noch nahe Zeit des Hitlerregimes, der Besatzungszeit und der Gründungsphase der alten Bundesrepublik, die sie miterlebt hatten? Tausende von Schulaufsätzen des Hagener »Roeßler Archivs« zeigen, dass diese jüngsten Kriegskinder sich als Generation erfanden, um ihre Identität in der westdeutschen Nachkriegsgesellschaft zu bestimmen. Die oft traumatischen Erfahrungen der 1940er Jahre werden vielfach als Erfolgsgeschichte erzählt, um sie in die eigene Lebensgeschichte integrieren zu können.
Dr. Beate Müller, geboren 1963, arbeitet als Literaturwissenschaftlerin und Kulturhistorikerin an der Universität Newcastle in Großbritannien. Als Expertin für Überlebenszeugnisse von Kriegskindern forscht sie derzeit über unveröffentlichte Aufsätze deutscher Schulkinder über den Zweiten Weltkrieg.

Eine Veranstaltung des Arbeitskreises für Intergenerationelle Folgen des Holocaust, ehem. PAKH e.V., in Zusammenarbeit mit dem NS-DOK
Begleitprogramm zur Sonderausstellung »Kriegserfahrungen 1939–1945«
Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Mit: Dr. Beate Müller | Treffpunkt: EL-DE-Haus | Preis: € 4,50 | ermäßigt: € 2,00

Do. 19.09., 18:30 Uhr | Film | Museum Ludwig

17. Afrika Film Festival Köln: Festivaleröffnung

LES PASTÈQUES DU CHEIKH | TUN/FR 2018, 23‘, digital, OmeU, R: Kaouther Ben Hania | Live-Musik: MELCHI VE

Ditzengoff Square in Tel Aviv.

Das Festival wird eröffnet von Hawa Essuman, die in diesem Jahr die Schirmherrschaft übernommen hat. Während des Festivals stellt sie das Kurzfilmprogramm Ostafrika (Sonntag, 22.9., 20:00 Uhr) vor.
Zu den weiteren internationalen Gästen, deren Filme beim Festival gezeigt werden und die bereits zur Eröffnung nach Köln kommen, gehören Lula Ali Ismaïl (Dschibuti), Mahmoud Ben Mahmoud (Tunesien), Fibby Kioria (Uganda), Azlarabe Alaoui (Marokko), Michaël Andrianaly (Madagaskar), Nasib Farah (Somalia), Marwa Zein (Sudan), Rehad Desai (Südafrika) und Dani Kouyaté (Burkina Faso).
Der Film des Eröffnungsprogramms LES PASTÈQUES DU CHEIKH bildet den Auftakt zu einer Reihe von Filmen zum Thema des Fokus „Fundamentalismuns & Migration“.
Den musikalischen Auftakt zur Festivaleröffnung steuert der aus Kamerun stammende Sänger und Gitarrist Melchie VE bei.

Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de
Für: Erwachsene | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

So. 22.09., 15:00 - 16:15 Uhr | Lesung | Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt

Irgendwohin oder der Tag an dem George das Fliegen lernte

Lesung aus dem gleichnamigen Buch von Guss Gordon/Übersetzung: Gundula Müller-Wallraf. Mit anschließender Führung.

George ist anders als die meisten Gänse; er ist am liebsten Zuhause, dort gefällt es ihm einfach besser als irgendwo sonst. Hier kann er backen, und alle Freunde kommen zu ihm geflogen, um die Leckereien aus seiner Backstube zu probieren. Nur im Winter ist er ganz allein… Bis er den Bären Pascal trifft, der den wahren Grund dafür entdeckt.

Eine Kooperation von Museumsdienst Köln und LeseWelten Köln/KFA e.V.
Für: Kinder ab 5 Jahren | Von: Museumsdienst Köln | Reihe: Lesewelten | Treffpunkt: Kasse | Teilnahme: kostenlos

Fr. 27.09., 15:00 - 17:00 Uhr | Exkursion | Römisch-Germanisches Museum

Von den Römern zur Romanik – St. Maria im Kapitol

»Köln – das Rom des Nordens« oder »Heiliges Köln« ... Wer sich mit der spätantiken und mittelalterlichen Geschichte Deutschlands beschäftigt, stößt immer wieder auf diese rühmenden Beschreibungen. Die mit St. Maria im Kapitol nun als dritter Station fortgesetzte Exkursionsreihe will anhand von archäologischen Ausgrabungen, Architektur und Ausstattungen ausgewählter romanischer Kirchen vor Augen führen, was heute noch vom historischen Reichtum der römischen und mittelalterlichen Rheinmetropole unter- und oberirdisch zu entdecken ist.
Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Dr. Ulrich Bock, Dr. Kathrin Jaschke | Reihe: Akademieprogramm | Treffpunkt: Kasse Wallraf-Richartz-Museum | Preis: € 6,00 | Anmeldung bis: 22.09.2019

 
 
 
 
 

Hinweise

Das Römisch-Germanische Museum am Roncalliplatz ist geschlossen zwecks Generalsanierung! Bedeutende Funde zur Stadtgeschichte ziehen um und werden ab Herbst 2019 im Belgischen Haus (Cäcilienstaße 46, Nähe Neumarkt) zu sehen sein. Der Eröffnungstermin wird rechtzeitig bekannt gegeben.
Ebenso ist das Praetorium wegen Bauarbeiten dauerhaft geschlossen.

Die Historischen Sammlungen des MAKK (Museum für Angewandte Kunst Köln) und des Kölnischen Stadtmuseums sind wegen Sanierung und Neukonzeption geschlossen. Das Kölnische Stadtmuseum bleibt bis 23. August komplett geschlossen wegen Ausstellungsumbau!

Die Dauerausstellung Design des MAKK ist wiedereröffnet

 
 
 

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museenkoeln - Das Magazin

Dreimal im Jahr präsentieren sich alle Kölner Museen in einem Magazin.