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Mi. 21.10.
19:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

20 Jahre ifs: Alumni im Fokus mit Melanie Andernach

Global Family

D 2018, 88’, Deutsch, Somalisch, Italienisch mit dt. UT, DCP, B & R: Melanie Andernach und Andreas Köhler, P: Melanie Andernach und Knut Losen

Anschließend Gespräch mit Regisseurin und Produzentin Melanie Andernach
Moderation: Sonja Hofmann (Kuratorin u.a. Int. Frauenfilmfestival und Film Festival Cologne)

Anlässlich ihres 20-jährigen Bestehens stellt die ifs internationale filmschule köln im Laufe des Jahres Absolvent*innen mit einem ausgewählten Film vor. Im anschließenden Gespräch geht es neben dem Film auch um den beruflichen Werdegang der Filmemacher*innen: Welche Wege haben sie nach ihrem Abschluss eingeschlagen? Was hat ihre Arbeitsweise geprägt? Welche Bedeutung hat das Studium aus heutiger Sicht für sie? Und wie ging es nach dem Debüt weiter? 

Dieses Mal zu Gast ist Melanie Andernach, Absolventin des Bachelor-Studiengangs Film mit Schwerpunkt Kreatives Produzieren. Die promovierte Juristin gründete nach ihrem Studium gemeinsam mit Knut Losen die Produktionsfirma Made in Germany, deren Filme auf Festivals wie Cannes, Sundance, Berlinale, Locarno, Rotterdam, IDFA, Hot Docs, DOK Leipzig etc. gezeigt und international verwertet wurden. Neben ihrer Tätigkeit als Produzentin arbeitet Melanie Andernach auch als Regisseurin und Autorin. Der von der Film- und Medienstiftung NRW geförderte Dokumentarfilm »Global Family« ist ihr Regiedebüt. Der Film lief auf zahlreichen Festivals und wurde u.a. bei dem Filmfestival Max Ophüls Preis in Saarbrücken mit dem Preis für den besten Dokumentarfilm ausgezeichnet.

Zum Film:
Die Familie Shaash lebt auf der ganzen Welt verteilt. Grund hierfür ist der Bürgerkrieg in ihrem Herkunftsland Somalia. Als die Älteste, Imra (88), ihr Exil in Äthiopien verlassen muss, stellt sich die Frage, wohin sie gehen kann. Nach Deutschland, Italien oder Kanada? Dorthin, wo die anderen Familienmitglieder längst ihren eigenen Träumen von Heimat und Zukunft nachgehen? Basierend auf diesen Fragen entspinnt sich ein transnationales Familiendrama, in dem die Familie alles versucht und doch scheitert, eine neue Heimat für Imra zu finden. Am Ende ist ihr einziger Ausweg die Rückkehr in das vom Krieg zerrüttete Somalia.

Als wichtiger Beitrag zur aktuellen politischen Debatte um Familiennachzug gibt »Global Family« dem heiß diskutierten Thema ein lebendiges Gesicht.

Für: Erwachsene | Von: ifs internationale filmschule köln | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Infos unter 0221-920188-231 oder info@filmschule.de | Teilnahme: kostenlos

Do. 22.10.
19:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

„Filmgeschichten“: Manifeste

Cléo - Mittwoch Zwischen 5 und 7

F/I 1962, 90’, 35mm, OmeU, Regie: Agnès Varda, mit: Corinne Marchand, Antoine Bourseiller, Michel Legrand Mit einer Einführung von Betty Schiel, Programmkuratorin Internationales Frauenfilmfestival Dortmund | Köln

Ich stelle mir den Film von morgen vor wie ein Bekenntnis oder wie ein Tagebuch. Die jungen Filmer werden sich in der ersten Person ausdrücken und schildern, was ihnen widerfahren ist, (…) und es müsste fast notgedrungen ankommen, weil es wahr und neu wäre. (…) Der Film von morgen wird nicht von Beamten hinter der Kamera gedreht werden, sondern von Künstlern, für die das Drehen eines Films ein wunderbares und erregendes Abenteuer darstellt. (…) Der Film von morgen wird ein Akt der Liebe sein.
François Truffaut: Der französische Film krepiert an den falschen Legenden, 1957

Cléo, jung, schön und eine beliebte Sängerin, droht eine schwerwiegende ärztliche Diagnose. Genervt von ihrem Leben im goldenen Käfig flieht sie auf die Straßen von Paris und lässt sich treiben. In Echtzeit und mit einer bewegten Kamera folgt der Film Cléo bei ihrem Streifzug, der aufgrund geringer finanzieller Mittel innerhalb von fünf Wochen in chronologischer Reihenfolge gedreht wurde. Eine gleichsam nüchterne wie poetische Liebeserklärung an das urbane Leben, die Kunst und das Ausbrechen aus Konventionen von der großen Abenteurerin der Nouvelle Vague, Agnès Varda.

Für: Erwachsene | Von: Filmforum NRW in Zusammenarbeit mit dem Internationalen Frauenfilmfestival Dortmund | Köln und dem Institut français | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 6,50 | ermäßigt: € 5,50 | Tickets: nur an der Abendkasse, Anmeldung an info@filmforumnrw.de erwünscht Weitere Infos: www.filmforumnrw.de und www.facebook.com/FilmforumNRW

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Fr. 23.10.
20:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

Edimotion – Festival für Filmschnitt und Montagekunst 2020

Eröffnung // Ehrenpreis Schnitt/Hommage: DER BOXPRINZ

D 2002, 100‘, R: Gerd Kroske In Anwesenheit von Editorin Karin Schöning und Regisseur Gerd Kroske mit anschließendem Filmgespräch

Ein Prinz von eigenen Gnaden und ein Meister in der Kunst der Selbstinszenierung: Norbert Grupe nannte sich als Boxer “Prinz Wilhelm von Homburg” und wurde durch seinen skandalträchtigen Kampfstil im Ring bekannt - und seine große Klappe. Noch bekannter wurde er 1969 bei einem Live-Fernsehinterview, bei dem er zu jeder Frage beharrlich schwieg. Als Schauspieler war er oft “der Bösewicht mit der Hackfresse” in Filmen wie Stroszek von Werner Herzog, Ghostbusters II oder John Carpenters Die Mächte des Wahnsinns. Sein selbstbestimmter Lebensweg mit zahlreichen Verwicklungen ins Hamburger Rotlichtmilieu führt den Einzelgänger mit übergroßem Behauptungswillen in den Ruin.

Weitere Infos: www.edimotion.de

Für: Erwachsene | Von: Edimotion | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 7,00 | ermäßigt: € 6,00

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Sa. 24.10.
10:30 Uhr

Film | Museum Ludwig

Edimotion – Festival für Filmschnitt und Montagekunst 2020

Searching Eva

D 2019, 88’, R.: Pia Hellenthal Mit anschließendem Filmgespräch mit der nominierten Editorin Yana Höhnerbach

Privatsphäre ist für Eva, die eigentlich anders heißt, ein ebenso fluides Kontrukt wie Identität: Sie lebt ihre Leben als Bloggerin, Model, Sexworkerin, Süchtige und queere Feministin seit Jahren öffentlich, stetig im Dialog mit ihren Followern. Auch die nun zusätzlich filmisch dokumentierten und inszenierten Facetten als Tochter, Schwester, Lyrikerin, Mitbewohnerin und Girlfriend sind nur weitere Fragmente aus drei Jahren Nomadentum – gepaart auch hier mit digitalen Dialogen als flackernde Nachrichten auf schwarzer Leinwand. Nonlinear, in stetigem Wandel von Rhythmus und Klangfarbe geschieht so unmittelbare Teilhabe an postmoderner Identitätssuche und -verweigerung gleichermaßen.

Weitere Infos: www.edimotion.de

Für: Erwachsene | Von: Edimotion | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 7,00 | ermäßigt: € 6,00

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Sa. 24.10.
13:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

Edimotion – Festival für Filmschnitt und Montagekunst 2020

Heimat ist ein Raum aus Zeit

D/AT 2019, 218’, R.: Thomas Heise Mit anschließendem Filmgespräch mit dem nominierten Editor Chris Wright

Thomas Heise folgt den biografischen Spuren seiner zerrissenen Familie über die Weltkriege, den Holocaust, die DDR bis zur Nachwendezeit hinweg. Große Lieben, politische Verbrechen, Schweigen zwischen Generationen, individuelles Ringen mit Kunst und System werden sicht- und hörbar. Eine Collage aus Korrespondenzen, Tagebüchern, Schulaufsätzen, Notizen und Fotografien in Kombination mit Aufnahmen der erwähnten Orte und Landschaften, Bildern von Zügen, Siedlungen, Schichtungen, Bewegungen und Rissen lässt das Familienporträt über vier Generationen zur philosophischen Reise durch Zeit und Raum werden.

Weitere Infos: www.edimotion.de

Für: Erwachsene | Von: Edimotion | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 7,00 | ermäßigt: € 6,00

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Sa. 24.10.
17:45 Uhr

Film | Museum Ludwig

Edimotion – Festival für Filmschnitt und Montagekunst 2020

Meet Karin Schöning

Weitere Infos: www.edimotion.de

Für: Erwachsene | Von: Edimotion | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 7,00 | ermäßigt: € 6,00

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Sa. 24.10.
20:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

Edimotion – Festival für Filmschnitt und Montagekunst 2020

Gastland Schweiz: Das Summen der Insekten

CH 2009, 88‘, R: Peter Liechti In Anwesenheit der Editorin Tania Stöcklin mit anschließendem Filmgespräch

Im tiefsten Winter wird in einem einsamen Waldgebiet die Mumie eines etwa 40-jährigen Mannes gefunden – zusammen mit seinen detaillierten Tagebuch-Aufzeichnungen. Aus ihnen lässt sich rekonstruieren, dass der Mann sich im Sommer davor zu Tode gehungert hat. Der Film imaginiert die letzten 62 Tage des Verstorbenen aus seiner Subjektive heraus. Die eindringliche Nüchternheit der Stimme, mit welcher er seinen Leidensweg bis zur körperlichen Auflösung beschreibt, steht im Kontrast zu dem scheinbar gleichgültigen Treiben der Natur um ihn herum, und zu den assoziativen Bildern seiner zunehmend fiebrigen Gedanken und Fantasien.

Das Summen der Insekten – Bericht einer Mumie ist eine dokumentarisch-essayistische Annäherung an eine Novelle des japanischen Autors Shimada Masahiko, welche wiederum auf einer wahren Begebenheit beruht. Ein filmisches Manifest für das Leben – herausgefordert durch den radikalen Verzicht darauf.

Weitere Infos: www.edimotion.de

Für: Erwachsene | Von: Edimotion | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 7,00 | ermäßigt: € 6,00

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So. 25.10.
10:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

Edimotion – Festival für Filmschnitt und Montagekunst 2020

To The Night

AT/USA 2018, 102’, R: Peter Brunner Mit anschließendem Filmgespräch mit dem nominierten Editor Peter Brunner

Als Norman noch ein Kind war, hat er als einziger einen Brandunfall überlebt, bei dem seine Eltern umkamen. Seitdem quälen ihn diffuse Schuldgefühle; auch seine Werke als Installationskünstler kreisen um das Trauma. Mit seiner Freundin Penelope, einer Malerin, und seinem acht Monate alten Sohn, wohnt Norman in einem baufälligen Loft in Brooklyn und versucht sich an ein stabiles Familienleben heranzutasten. Doch als er eines Nachts seinen besten Freund, den fast blinden Andi, aus dessen brennender Wohnung rettet muss, brechen die Erinnerungen mit voller Wucht wieder hervor. Norman begibt sich auf Spurensuche in sein verkohltes Elternhaus, welches er seit seiner Kindheit nicht mehr betreten hat.

Weitere Infos: www.edimotion.de

Für: Erwachsene | Von: Edimotion | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 7,00 | ermäßigt: € 6,00

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So. 25.10.
12:45 Uhr

Film | Museum Ludwig

Edimotion – Festival für Filmschnitt und Montagekunst 2020

Cronofobia

CH 2018, 92’, R: Francesco Rizzi Mit anschließendem Filmgespräch mit dem nominierten Editor Giuseppe Trepiccione

Suter ist Privatdetektiv; er überprüft inkognito Tessiner Hotels, Geschäfte und Dienstleistungen. Tagsüber ist er in seinem weißen Transporter auf Achse, dessen Innenleben ihm sowohl die Übernachtung als auch die Verwandlung ermöglicht. Nachts beobachtet er von der Straße aus die eigenbrötlerische Anna, eine Friseurin, die alleine in einem gutbürgerlichen Haus wohnt. Nachdem sie ihn entdeckt hat, entsteht zwischen den beiden allmählich eine wortkarge, somnambule Freundschaft. Als Suter das Innere von Annas Haus betritt, stellt er fest, dass die Zeit eingefroren ist, inkl. einem zweiten Gedeck auf dem Esstisch – für Annas Ehemann, der nicht mehr kommt. Es beginnt ein seltsames Rollenspiel.

Weitere Infos: www.edimotion.de

Für: Erwachsene | Von: Edimotion | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 7,00 | ermäßigt: € 6,00

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So. 25.10.
15:15 Uhr

Film | Museum Ludwig

Edimotion – Festival für Filmschnitt und Montagekunst 2020

Systemsprenger

D 2019, 120’, R: Nora Fingscheidt Mit anschließendem Filmgespräch mit den nominierten Editor*innen Stephan Bechinger & Julia Kovalenko

In guten Momenten ist die neunjährige Benni ein fröhliches Mädchen voller Tatendrang. Aber wenn sie ihre urplötzlich ausbrechenden Wutanfälle bekommt, dann überfordert sie alle in ihrem Umfeld: Ihre alleinerziehende Mutter Bianca, ihre jüngeren Geschwister, ihre Mitschüler – und auch die vielen Sozialeinrichtungen und Pflegefamilien, an die Benni weiter gereicht wird, weil Bianca mit ihr nicht klar kommt. Frau Bafané vom Jugendamt ist immer wieder bemüht, eine gute Lösung zu finden und setzt sogar den Anti-Gewalttrainer Micha als Schulbegleiter für Benni ein. Doch beide geraten an ihre Grenzen – auch weil kaum noch Einrichtungen bereit sind, einen »Systemsprenger« wie Benni aufzunehmen.

Weitere Infos: www.edimotion.de

Für: Erwachsene | Von: Edimotion | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 7,00 | ermäßigt: € 6,00

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So. 25.10.
19:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

Edimotion – Festival für Filmschnitt und Montagekunst 2020

Edislam

Weitere Infos: www.edimotion.de

Für: Erwachsene | Von: Edimotion | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 7,00 | ermäßigt: € 6,00

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So. 25.10.
21:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

Edimotion – Festival für Filmschnitt und Montagekunst 2020

Wettbewerb Förderpreis Schnitt

Mit anschließenden Filmgesprächen mit den nominierten Editor*innen

ALI (D 2018, 13‘, R: Rain Kencana)
FAVORITEN (AT 2018-2019, 17‘, R: Martin Monk)
MARTIN KOHLSTEDT - STROM (CHAPTER II) (D 2018, 16‘, R: Patrick Richter)
MOUNTAIN CAT (UK/MN 2020, 14’, R: Lkhagvadulam Purev-Ochir)
NACHT ÜBER KEPLER 452B (D 2019, 14‘, R: Ben Voit)

Weitere Infos: www.edimotion.de

Für: Erwachsene | Von: Edimotion | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 7,00 | ermäßigt: € 6,00

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Mo. 26.10.
11:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

Edimotion – Festival für Filmschnitt und Montagekunst 2020

Schule auf Montage: MADAME

CH 2018-2019, 93’, R: Stéphane Riethauser In Anwesenheit der Editorin Natali Barrey, in Kooperation mit doxs!

Eine 90-jährige Großmutter und ihr homosexueller Enkel. Aufrichtig und intelligent erzählt Stéphane Riethäuser einen Film über Geschlechterrollen früher und heute. Mit Archivaufnahmen und alten Anrufbeantworter-Nachrichten gibt er Einblick in eine liebevolle, aber nicht konfliktfreie Beziehung und zeichnet humorvoll seine großbürgerliche Familiengeschichte nach. Er berichtet vom Ausbruch aus seinem vorgezeichneten Lebensweg und vom Leben seiner Großmutter, die trotz konservativer Haltung in vielem ihrer Zeit weit voraus war und ihn auch mit 90 Jahren noch überraschen und beeindrucken konnte.

Weitere Infos: www.edimotion.de

Für: Erwachsene | Von: Edimotion | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 7,00 | ermäßigt: € 6,00

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Mo. 26.10.
20:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

Edimotion – Festival für Filmschnitt und Montagekunst 2020

Preisverleihung

Weitere Infos: www.edimotion.de

Für: Erwachsene | Von: Edimotion | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Teilnahme: kostenlos

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Sa. 31.10.
20:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

Die Sammlung Leo Schönecker – Ein Filmprogramm mit Filmen aus dem Archiv Schönecker

Weitgehend unbekannt in der Öffentlichkeit existiert in Köln eine Filmsammlung, die hohen Wert auf die Qualität der enthaltenen Filme legt und einen weiten Überblick über das internationale Filmschaffen bietet. Seit Mitte der Fünfziger Jahre engagierte sich der Kölner Leo Schönecker nicht nur in Arbeitskreisen und Diskussionsrunden zu filmthematischen Fragen, sondern er begann, selbst Filme zu sammeln, vorzuführen und zu verleihen. Seine Sammlung wurde bis zu seinem Tod im Jahr 2013 beständig fortgeführt und erweitert. Unter Filmkennern und Kuratoren war die Sammlung bekannt, gerne griff man auf die Bestände dort zurück. Insgesamt enthält das Archiv rund 1.200 Filmtitel. Nun ist es an der Zeit, diese Kostbarkeit öffentlich vorzuzeigen.

Die Filme liegen sämtlich in analoger Form vor, meistens im Format 16mm, etliche im Format 35mm. In den Kinos hat unterdessen seit einigen Jahren die Digitalisierung Einzug gehalten. Eine Vorführung von „richtigem“ Zelluloid hat inzwischen Ereignischarakter. Bei der Vorführung von Zelluloid gibt es Artefakte, die jede Kopie einzigartig machen. Es sind diese Gebrauchsspuren wie Schmutzpartikel, Kratzer, Bildstandsbewegungen etc. In jede Filmkopie ist somit auch die Geschichte ihrer Aufführungen mit eingeschrieben. Auch diesen Aspekt wollen wir vorstellen und die Vor- und Nachteile digitaler und analoger Vorführungen sichtbar machen.

Aguirre, der Zorn Gottes

BRD 1972, 91’, 16mm, R: Werner Herzog, mit Klaus Kinski, Ruy Guerra, Helena Rojo, Peter Berling

Im 16. Jahrhundert unternehmen spanische Konquistadoren eine Expedition zum sagenhaften Goldland Eldorado in den Tiefen des Amazonasgebiets. Da der Urwald zu unwegsam ist, erkundet ein kleiner Trupp das Gelände vom Wasser aus. Es kommt zur Meuterei gegen den Anführer Don Pedro de Ursúa, und der fanatische Don Lope de Aguirre übernimmt das Kommando. Mit einem neuen, großen Floß macht sich der Trupp vom Hauptheer selbstständig und versucht auf eigene Faust, Eldorado zu erreichen. Obwohl Hunger, Krankheit und die Attacken der Ureinwohner die Mannschaft immer weiter dezimieren, läßt der größenwahnsinnige Aguirre nicht von seinem Vorhaben ab, mitten im Urwald Südamerikas einen neuen eigenen Staat zu gründen.

Werner Herzogs Drehbuch basiert auf wahren Begebenheiten. Die anstrengenden Dreharbeiten vor Ort ohne jegliche Stunts waren zudem von der unberechenbaren Zusammenarbeit mit Klaus Kinski geprägt und geben auf großartige Weise den Wahn Aguirres wieder.

Eine Veranstaltung von Edith Schönecker, Julia Schönecker-Roth und Joachim Steinigeweg
Vorbestellung und Information unter joachim.steinigeweg@email.de
www.filmarchiv-schoenecker.de

Für: Erwachsene | Von: Edith Schönecker, Julia Schönecker-Roth und Joachim Steinigeweg | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 7,00 | ermäßigt: € 6,00 | Karten an der Kinokasse

So. 01.11.
16:00 Uhr

Film | Tanzmuseum des Deutschen Tanzarchivs Köln

Filme im Tanzmuseum

Online-Ticket erforderlich: https://www.sk-kultur.de/ticketing-reizend-tanz-in-der-werbung

Black Swan (USA 2010, 108 Minuten)

Für: Erwachsene | Von: SK-Stiftung Kultur | Treffpunkt: Kasse, Im Mediapark 7 (3. OG) | Preis: € 6,50 | ermäßigt: € 4,00 | ohne Ausstellungsbesuch 1,50 €; Studierende frei

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Do. 05.11.
19:00 - 20:27 Uhr

Film | Museum für Angewandte Kunst Köln

DIE BÖHMS – ARCHITEKTUR EINER FAMILIE

Gottfried Böhm gilt als wichtigster Architekt Deutschlands. Als Sohn eines Kirchenbauers ist er Patriarch einer Architektendynastie, zu der inzwischen seine Söhne Stephan, Peter und Paul gehören. Mit herausragenden Großbauten gelingt es ihnen, aus dem Schatten des berühmten Vaters zu treten. Aber nicht zuletzt die Krise der Baubranche in Deutschland schürt die Konkurrenz zwischen den Brüdern. Inzwischen 94 Jahre alt, arbeitet Gottfried noch täglich mit an ihren Planungs- und Konstruktionsvorhaben. Als seine Frau Elisabeth stirbt, ebenfalls Architektin und maßgebliche Inspirationsquelle aller vier Böhms, verliert die Familie ihr emotionales Zentrum. Hat die fragile Architektur des Familienbetriebs noch Zukunft? Über zwei Jahre hinweg hat der junge Filmemacher Maurizius Staerkle Drux die Arbeit und das Leben der Böhms begleitet und dabei ebenso anrührende Szenen wie auch konfliktgeladene Momente filmen können. Der Film zeichnet ein ebenso intimes wie prägnantes Portrait – über die Komplexität und Untrennbarkeit von Leben, Liebe, Glaube und (Bau-)Kunst.

Filmvorführungen an jedem 1. Donnerstag im Monat um 19 Uhr. Eintritt jeweils 6 €, nur Abendkasse, keine Reservierungen. In Zusammenarbeit mit der Kinogesellschaft Köln. Bitte tragen Sie einen Mund-Nase-Schutz.

D/CH 2014 • 87’ • Regie: Maurizius Staerkle-Drux

© Verleih

Für: Erwachsene | Von: Museum für Angewandte Kunst | Reihe: CineMAKK | Treffpunkt: Kasse | Preis: € 6,00 | Rahmenprogramm zu: „Hélène Binet – Das Echo von Träumen. Gottfried Böhm zum 100. Geburtstag“, 23.10.2020 - 20.12.2020

Do. 12.11.
19:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

„Filmgeschichten“: Manifeste

Idioten

DK 1998, 117’, 35mm, DF, Regie: Lars von Trier, mit: Bodil Jørgensen, Jens Albinus, Anne Louise Hassing Mit einer Einführung von Sven von Reden, Filmkritiker

Heute tobt ein Sturm der Technik, der die ultimative Demokratisierung des Mediums zur Folge haben wird. Zum ersten Mal hat wirklich jeder die Möglichkeit, Filme zu machen. Doch je zugänglicher das Medium wird, desto wichtiger ist die Avantgarde. Es ist kein Zufall, dass der Ausdruck »Avantgarde« einen militärischen Beiklang hat: Disziplin ist die Antwort … Wir müssen unsere Filme in Uniformen stecken, weil der individuelle Film per definitionem dekadent ist! DOGMA 95 stellt dem individuellen Film ein unangreifbares Regelwerk entgegen, das sogenannte Keuschheitsgelübde.

Lars von Trier, Thomas Vinterberg, Kristian Levring, Søren Kragh-Jacobsen: DOGMA 95, 1995

Elf junge Menschen um die 30 tun sich zusammen, um verrückt zu spielen. Zwischen Selbstfindung und Provokation der Umwelt angesiedelt, gerät das antibürgerliche Experiment zunehmend außer Kontrolle. Noch ganz im Sinne des »Keuschheitsgelübdes« mit Handkamera und ohne künstliches Licht, optische Bearbeitung oder Filter gedreht, irritiert der zweite Dogma Film formal wie inhaltlich – und verschaffte dem Meister der Provokation Lars von Trier einen weiteren Skandal.

Für: Erwachsene | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 6,50 | ermäßigt: € 5,50 | Tickets: nur an der Abendkasse, Anmeldung an info@filmforumnrw.de erwünscht

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Do. 03.12.
19:00 - 21:00 Uhr

Film | Museum für Angewandte Kunst Köln

THE DANISH GIRL

Es ist die, auf einer wahren Begebenheit beruhenden, Geschichte von Lili Elbe (Eddie Redmayne), die als Mann Einar Wegener mit Ehefrau Gerda (Alicia Vikander) ein bewegtes Künstlerleben im Kopenhagen der zwanziger Jahre führt. Als die anfangs noch erfolglose Malerin Gerda sie bittet, als weibliches Modell zu posieren, finden die daraus resultierenden Portraits einen ungemeinen Anklang. Es scheint, als ob Gerda endlich die Muse gefunden hat, die sie zu wahrer Meisterleistung inspiriert. Währenddessen entwickelt Lili eine ganz eigene Liebe, zu dieser anderen, neuen Seite an sich, eine Liebe zu der Frau, die sie sein möchte. Nach und nach wächst in Lili der unbändige Wunsch heran, vollständig und damit zukünftig auch körperlich als Frau zu leben…Doch was bedeutet dieser Schritt für ihr gemeinsames Leben, ihre Sehnsüchte und somit auch für ihre Ehe?

Filmvorführungen an jedem 1. Donnerstag im Monat um 19 Uhr. Eintritt jeweils 6 €, nur Abendkasse, keine Reservierungen. In Zusammenarbeit mit der Kinogesellschaft Köln. Bitte tragen Sie einen Mund-Nase-Schutz.

GB/D/USA 2015 • 120‘ • Regie: Tom Hooper

© Verleih

Für: Erwachsene | Von: Museum für Angewandte Kunst | Reihe: CineMAKK | Treffpunkt: Kasse | Preis: € 6,00

So. 06.12.
16:00 Uhr

Film | Tanzmuseum des Deutschen Tanzarchivs Köln

Filme im Tanzmuseum

Online-Ticket erforderlich: https://www.sk-kultur.de/ticketing-reizend-tanz-in-der-werbung

The Company (USA 2003, 112 Minuten)

Für: Erwachsene | Von: SK-Stiftung Kultur | Treffpunkt: Kasse, Im Mediapark 7 (3. OG) | Preis: € 6,50 | ermäßigt: € 4,00 | ohne Ausstellungsbesuch 1,50 €; Studierende frei

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