Veranstaltungskalender

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Do. 23.07.
19:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

Filmprogramm zur Ausstellung „Mapping The Collection“

Mur Murs

FR 1981, 81‘, R: Agnès Varda

Die Filmemacherin Agnes Varda nimmt den Zuschauer mit auf eine Reise durch Los Angeles und zeigt die unterschiedlichen Kulturen, Lebensweisen und Zeitgeister, die diese Stadt prägen.

Im Mittelpunkt stehen die vielen Wandbilder, die Murals, die das Stadtbild prägen. Der Film alterniert zwischen Vardas eigenen Worten und denen der verschiedenen Künstler, die diese geschaffen haben. Aber auch die Menschen, die in der Stadt und mit den Wandbildern leben kommen im Film zu Wort.

Für: Erwachsene | Von: Museum Ludwig | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 6,50 | ermäßigt: € 5,50 | Tickets: nur an der Abendkasse | Rahmenprogramm zu: „Mapping the Collection“, 19.06.2020 - 11.10.2020

Fr. 24.07.
19:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

Moovy – Kölner Tanzfilmfestival

Tanzfilme sind freilich alles andere als nur zeitgenössischer Tanz auf Film. Tanzfilme sind eine intermediale Mischform aus Tanz und Film, in deren Choreografie die Tänzer ebenso wie die Kamera mit einbezogen werden. Aus der Synthese von Tanz und bewegtem Bild entstehen Videos und Filme, die in ihrer zeitlichen und räumlichen Struktur auf der realen Bühne nicht möglich wären. Darüber hinaus bewirken Montagetechnik, Animationstechnik und elektronische Bildbearbeitung, dass sich im Videotanz nicht nur der Tänzer bewegt. Der ihn umgebende Raum wird ebenso in Bewegung versetzt – sei es der Außenraum, der alltägliche Innenraum oder eine fiktiv erschaffene Welt.

Kurzfilme

4 ME
IL 2017, 3', Regie/Choreografie: Roni Chadash
Über das Bedürfnis eins zu werden, während man vierfach verschieden ist. 

LUCA (m/w/x)
D 2019, 7', Regie: Hannah Schwaiger, Ricarda Funnemann
Luca (m/f/x) portraitiert einen jungen Schauspieler und Tänzer, den Geschlechterrollen noch nie interessierten. Der Zuschauer erhält eine Vorstellung von Lucas Überzeugungen, der Sehnsucht nach Freiheit und seinem Kampf auf dem Weg dorthin. Luca (m/f/x) ist die erste dokumentarische Arbeit von Ricarda Funnemann und Hannah Schwaiger.

HENK
NL 2018, 7', Regie: Sergio Gridelli, Choreografie: Andreas Denk, Josephine van Rheenen
Henk führt ein eigenwilliges, exzentrisches Leben. Als eine junge Frau unerwartet in seine Welt eindringt, wird er dazu gezwungen sich der Konfrontation zu stellen.

THE GODS OF TINY THINGS
AU 2019, 5', Regie: Deborah Kelly
Die gegenwärtige Vielzahl an Bedrohungen des Lebens; der Ruck nach rechts in der politischen Welt, die Tribute des Kolonialismus, Klimakatastrophen, die Verschwendungssucht des Menschen, und umgekehrt die dynamischen, kaleidoskopischen Freuden und Bedürfnisse des Lebens an sich. All das in allen Formen. 

OH! MILLION FIST!
Hong Kong 2017, 8', Regie: Hugh Cho, Choreografie: City Contemporary Dance Company
Tanz und Martial Arts haben den gleichen Ursprung. Selbst ein langjähriger Martial Arts - Kenner, arbeitet Tänzer Hugh Cho nun mit Meister Yuen Fai zusammen, um eine Choreografie zu entwickeln, die auf Kampfszenarios basiert und somit Actionfilm mit Tanz vermischt. 

WASHED
IS 2012, 13', Regie/Choreografie: Daphna Mero
Eine Wäschereiarbeiterin, die verzweifelt versucht die Frucht einer gewalttätigen Begegnung abzutreiben. Als ihr die Konsequenzen ihres Handelns bewusst werden, bahnen sich auch unterdrückte Erinnerungen ihren Weg zurück an die Oberfläche. 

BAREFOOT BUSKER
GB 2019, 3', Regie: Stuart Pound
Ein barfüßiger Tänzer spielt auf dem Marktplatz in Venedig und verstößt mit hoher Wahrscheinlichkeit gegen lokale Gesetze. 

SWARMING SYMPHONY
SE 2019, 4', Regie/Choreografie: Elle Frankenberg, August Florén
Ein neugieriges Treffen zweier Kakerlaken, zwischen Licht und Dunkelheit. Eine Stop-Motion-Liebesgeschichte in einem Akt. 

MY HOUSE IS NINJA
Frankreich, 2018, 3' Regie: Guillaume Thomas, Choreografie: House of Ninja
Nahezu drei Dekaden nachdem Willi Ninja verkündete „Ich will Voguing nicht nur in PARIS IS BURNING sehen, sondern in das echte Paris tragen, und das echte Paris damit in Brand stecken“ wurde Willis Traum wahr. Die Pariser Voguing-Szene blüht und das House of Ninja sorgt für das Fortbestehen von Willis Erbe. 

TREMBLE
GB, 2019, 5', Regie/Choreografie: Jessica Wright, Morgann Runacre-Temple
Ein abstraktes Esszimmer. 26 schottische Baletttänzer. Und jede Menge Marmelade… 

REACH
GB, 2018, 4', R: Billy Boyd Cape, Choreografie: Botis Seva
Ein Film über Liebe, Verlassenwerden und Vaterschaft. Eine Kollaboration mit Botis Sevas Hip Hop Theater-Kollektiv Far From The Norm, erstellt im Auftrag von Sadler’s Wells und Random Acts. 

BAILAORA
ES 2018, 15', Regie: Rubin Stein, Choreografie: Ana Blanco de Córdova
Ein Krieg. Ein Kind. Ein Traum. 

SISTERS
NL 2018, 15', Regie: Daphne Lucker, Choreografie: Emma Evelein
Drei Schwestern wachsen in einer zerrütteten Familie auf. Sie sind aufeinander angewiesen und überleben nur wenn sie zusammenhalten. Aber ist ihre innige Verbindung stark genug, um in dieser düsteren Umgebung zu bestehen?

Weitere Infos: www.moovy-festival.com und www.facebook.com/MoovyFest/

Für: Erwachsene | Von: „Moovy“ Tanzfilmfestival in Zusammenarbeit mit der ifs internationale filmschule köln unterstützt von der Kunststiftung NRW und dem Kulturamt der Stadt Köln | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 10,00 | ermäßigt: € 6,00 | Tickets: info@moovy-festival.com

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Sa. 25.07.
17:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

Moovy – Kölner Tanzfilmfestival

Tanzfilme sind freilich alles andere als nur zeitgenössischer Tanz auf Film. Tanzfilme sind eine intermediale Mischform aus Tanz und Film, in deren Choreografie die Tänzer ebenso wie die Kamera mit einbezogen werden. Aus der Synthese von Tanz und bewegtem Bild entstehen Videos und Filme, die in ihrer zeitlichen und räumlichen Struktur auf der realen Bühne nicht möglich wären. Darüber hinaus bewirken Montagetechnik, Animationstechnik und elektronische Bildbearbeitung, dass sich im Videotanz nicht nur der Tänzer bewegt. Der ihn umgebende Raum wird ebenso in Bewegung versetzt – sei es der Außenraum, der alltägliche Innenraum oder eine fiktiv erschaffene Welt.

Die Euphorie des Seins

HU 2018, 84', Dokumentarfilm, Regie/Choreografie: Réka Szabó

Die ungarische Jüdin Éva Fahidi war 18 als man sie nach Auschwitz deportierte, wo ihre ganze Familie ermordet wurde. Mehr als 70 Jahre später, erst im Alter von 90 Jahren, verarbeitete sie in dem Tanztheaterstück „Die Euphorie des Seins" ihr Leben. In diesem Dokumentarfilm begleitet die Filmemacherin und Choreografin Réka Szabó den Entstehungsprozess des Tanztheaterstückes mit der lebensfrohen Éva Fahidi. Zusammen mit der international arrivierten Tänzerin Emese Cuhorka tanzt sie gegen das Vergessen an. Szabó begleitete den gesamten Entstehungsprozess, angefangen bei dem ersten Treffen zwischen den beiden Protagonistinnen über die kräftezehrenden Proben bis hin zur ersten Aufführung von „Die Euphorie des Seins“.

Neben diesem künstlerischen Erfahrungsprozess dokumentiert der Film aber auch die sich allmählich entwickelnde Freundschaft zwischen den drei Frauen. Nach und nach werden Fahidis Erinnerungen geweckt und sie versteht, dass dieses Trauma für immer ein Teil von ihr bleiben wird.

Weitere Infos: www.moovy-festival.com und www.facebook.com/MoovyFest/

Für: Erwachsene | Von: „Moovy“ Tanzfilmfestival in Zusammenarbeit mit der ifs internationale filmschule köln unterstützt von der Kunststiftung NRW und dem Kulturamt der Stadt Köln | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 10,00 | ermäßigt: € 6,00 | Tickets: info@moovy-festival.com

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Sa. 25.07.
19:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

Moovy – Kölner Tanzfilmfestival

Tanzfilme sind freilich alles andere als nur zeitgenössischer Tanz auf Film. Tanzfilme sind eine intermediale Mischform aus Tanz und Film, in deren Choreografie die Tänzer ebenso wie die Kamera mit einbezogen werden. Aus der Synthese von Tanz und bewegtem Bild entstehen Videos und Filme, die in ihrer zeitlichen und räumlichen Struktur auf der realen Bühne nicht möglich wären. Darüber hinaus bewirken Montagetechnik, Animationstechnik und elektronische Bildbearbeitung, dass sich im Videotanz nicht nur der Tänzer bewegt. Der ihn umgebende Raum wird ebenso in Bewegung versetzt – sei es der Außenraum, der alltägliche Innenraum oder eine fiktiv erschaffene Welt.

Der Samstagabend ist einer Reihe gewidmet, die in 7 Tanzfilmen das Phänomen von Menschenmassen choreografisch untersucht.

ANTISTOLI (Counter-Uniform)
GR 2018, 15', Regie/Choreografie: Pantelis Makkas
Am 6. 12. 2008 wurde in Griechenland der Student Alexis Grigoropoulos in einer Demonstration von einem Polizisten ermordet. Der Filmemacher Pantelis Makka erfasst die Dynamik der Gewalt mit 60 Darstellern. Mit Hilfe einer High-Speed-Kamera wird aus der dreiminütigen Handlung ein Film von 15 Minuten. 

METRONOMIA – A Symphony
FI 2019, 10', Regie/Choreografie: Iivo Kunervo Korhonen, Markus Aho, Nikke Bagge
Die Metro kommt an und fährt los: Die finnischen Filmemacher und Choreografen Iivo Korhonen, Markus Aho und Nikke Bagge erfassen am Gleis eine breite Palette menschlicher Emotionen. 

INITIATION
Pl 2017, 18', Regie/Choreografie: Iwona Pasińska
Iwona Pasińska, eine der bedeutendsten Choreografinnen Polens. Sie erforscht toxische Beziehungen und ungezügelte Ängste, die soziale Probleme widerspiegeln. 

I'M NOT FEELING VERY WELL
HR 2019, 4', Regie: Sunčana Brkulj
Der Film ist ein frecher und frischer Animationsfilm, in dem singende Skelette davon träumen, aus ihrer strengen Form ausbrechen zu können. 

DROP OUT BODIES
FR 2017, 17', Regie: Ludivine Large-Bessette, Choreografie: Mathieu Calmelet
Die französische Filmemacherin Ludivine Large-Bessette und der Choreograf Mathieu Calmelet reinterpretieren in Drop Out Bodies den mittelalterlichen "Dance Macabre", den Totentanz. 

999
LT, 2019, 4', Regie: Luka Paulina Švėgždaitė
Luka Paulina Švėgždaitė aus Litauen filmte eine Boxmaschine, mit der junge Leute Hierarchien untereinander festlegen. 999 ist ein poetischer Film über Geschlechterrollen und Hierarchien. 

CULTES
FR 2019, 15', Regie/Choreografie: (LA)HORDE
Ist es möglich in einer so konsumorientierten Welt, in der Besitz nahezu heilig ist, so etwas wie eine spirituelle Erfahrung zu haben? Schafft es das Individuum seine eigene subversive Erfahrung zu kreieren? Gedreht wurde der Film während eines echten Festival mit 40.000 Besuchern.

Weitere Infos: www.moovy-festival.com und www.facebook.com/MoovyFest/

Für: Erwachsene | Von: „Moovy“ Tanzfilmfestival in Zusammenarbeit mit der ifs internationale filmschule köln unterstützt von der Kunststiftung NRW und dem Kulturamt der Stadt Köln | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 10,00 | ermäßigt: € 6,00 | Tickets: info@moovy-festival.com

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So. 26.07.
17:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

Moovy – Kölner Tanzfilmfestival

Tanzfilme sind freilich alles andere als nur zeitgenössischer Tanz auf Film. Tanzfilme sind eine intermediale Mischform aus Tanz und Film, in deren Choreografie die Tänzer ebenso wie die Kamera mit einbezogen werden. Aus der Synthese von Tanz und bewegtem Bild entstehen Videos und Filme, die in ihrer zeitlichen und räumlichen Struktur auf der realen Bühne nicht möglich wären. Darüber hinaus bewirken Montagetechnik, Animationstechnik und elektronische Bildbearbeitung, dass sich im Videotanz nicht nur der Tänzer bewegt. Der ihn umgebende Raum wird ebenso in Bewegung versetzt – sei es der Außenraum, der alltägliche Innenraum oder eine fiktiv erschaffene Welt.

Tanz-Zu-Haus-Nrw

D 2020, 3', Regie: Nora Pfahl

Choreografie: Dozent*innen und Küntler*innen des tanzhaus nrw Düsseldorf Ein Gemeinschaftsprojekt der Dozent*innen und Küntler*innen des tanzhaus nrw Düsseldorf als Reaktion auf den Lockdown 

DRAW A LINE
D/NG 2019, 85', Regie: Benedict Mirow, Choreografie: Richard Siegal
Choreograf Richard Siegel ist seit 2019 „Artist in Residence“ am Schauspiel Köln, wo er zunächst über zwei Jahre eine Kompanie aufbauen und mit ihr in Köln produzieren wird. Er gilt als künstlerisch unerschrocken, mit seiner Arbeit sprengt er die Grenzen des klassischen Tanzes. Die Dokumentation DRAW A LINE von Benedict Mirow begleitet Richard Siegal und sein Ballet of Difference vom Probenprozess zu On Body bis zu dessen gefeierten Weltpremieren in Köln und München. Sie zeigt die sprunghafte Etablierung der Gruppe als eine der gegenwärtig besten Kompanien für zeitgenössischen Tanz und feiert das kreative Talent hinter dem Ballet of Difference. Mirow drehte auch in Afrika, um die afrikanischen Wurzeln in Siegals Stil, mit denen er die deutsche Tanzszene transformierte, zu verdeutlichen. Ein starker Film über künstlerische Freiheit, die berauschende Kraft elektronischer Musik und die brutale Leidenschaft, schmerzhafte Disziplin und berührende Sinnlichkeit des Tanzes.

Weitere Infos: www.moovy-festival.com und www.facebook.com/MoovyFest/

Für: Erwachsene | Von: „Moovy“ Tanzfilmfestival in Zusammenarbeit mit der ifs internationale filmschule köln unterstützt von der Kunststiftung NRW und dem Kulturamt der Stadt Köln | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 10,00 | ermäßigt: € 6,00 | Tickets: info@moovy-festival.com

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So. 26.07.
19:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

Moovy – Kölner Tanzfilmfestival

Tanzfilme sind freilich alles andere als nur zeitgenössischer Tanz auf Film. Tanzfilme sind eine intermediale Mischform aus Tanz und Film, in deren Choreografie die Tänzer ebenso wie die Kamera mit einbezogen werden. Aus der Synthese von Tanz und bewegtem Bild entstehen Videos und Filme, die in ihrer zeitlichen und räumlichen Struktur auf der realen Bühne nicht möglich wären. Darüber hinaus bewirken Montagetechnik, Animationstechnik und elektronische Bildbearbeitung, dass sich im Videotanz nicht nur der Tänzer bewegt. Der ihn umgebende Raum wird ebenso in Bewegung versetzt – sei es der Außenraum, der alltägliche Innenraum oder eine fiktiv erschaffene Welt.

Kurzfilme

9
HK 2019, 2', Regie/Choreografie: Hon Leung Wong
Körper in Bewegung - zwischen 2D und 3D. 

JAH INTERVENTION
BR 2019, 16', Regie/Choreografie: Welket Bungué und Daniel Santos
Schwarze Menschen stellen nach wie vor mehr als die Hälfte der gesamten Bevölkerung des Landes dar. Zwischen 2005 und 2015 stieg die Zahl der Morde an Schwarzen um 18%, insgesamt machen sie sogar 71% aller Mordopfer des Landes aus. JAH INTERVENTION ist ein symbolischer Gang in die Erschöpfung.

BIRDS ON THE EARTH
FI/NO 2018, 11', Regie: Marja Helander, Choreografie: Birit Haarla und Katja Haarla
Zwei samische Balletttänzer (von dem indigenen Volk Fennoskandinaviens) zeigen den Widerspruch zwischen der Natur und der modernen Lebensweise auf. Der Film wurde mit dem wichtigen Jarva-Preis beim Tampere Short Film Festival ausgezeichnet. 

ANASA
BE 2018, 4', Regie/Choreografie: Maja Zimmerlin & Thomas Delord
Erdbeben.
Drinnen oder draußen.
Eine Verbindung mit Materie und deren Auflösung.
Erde, Stein, Sand und Meer.
Körper. Verbunden. 

MAKING MEN
BE 2019, 20', Regie: Antoine Panier, Choreografie: Harold George
MAKING MEN untersucht Fragen der Maskulinität. Im Mittelpunkt der Betrachtung stehen dabei vier Individuen, deren Prozesse der Man-Werbung in der atemberaubenden Landschaft Zimbabwes begleitet wurden.

TOPOZEL
PL 2019, 9' Regie/Choreografie: Iwona Pasińska
Inspiriert von den Skulpturen Stanisław Szukalskis wurde dieser Film in den Izerskie-Bergen der „Stanisław“-Quartmine gedreht. Ein Ort, an dem sich Magie und Realität vermischen und der legendäre Berggeist nach wie vor lebendig ist.

HOME
USA 2018, 17', Regie/Choreografie: Larkin Poynton, Chris Martin, Andrew Ellis, Ben Stamper
Eine junge Frau sucht nach einem Gefühl von Zuhause, nachdem sie einen Verlust von Unschuld erfahren hat. Während sie durch desolate Landschaften wandert, stellt sie sich neue Entwürfe von Familie vor. Eine Reise durch eine sich verändernde Wahrnehmung der eigenen Identität beginnt. 

CONSTANT CHANGES, SILENT WITNESSES
TR 2019, 17', Regie/Choreografie/Tanz: Jasmin İhraç
CONSTANT CHANGES, SILENT WITNESSES ist eine Geschichte über das Umherschweifen, die Transformationsprozesse in Istanbul, das Verschwinden von alten Gebäuden und Grünflächen, die Verdrängung von Menschen und deren Widerstand in den Fokus rückt. Zeugen dieser Veränderungen sind die Bäume der Stadt, manche bis zu 700 Jahre alt, die wie stumme Beobachter jener Geschehnisse scheinen.

Weitere Infos: www.moovy-festival.com und www.facebook.com/MoovyFest/

Für: Erwachsene | Von: „Moovy“ Tanzfilmfestival in Zusammenarbeit mit der ifs internationale filmschule köln unterstützt von der Kunststiftung NRW und dem Kulturamt der Stadt Köln | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 10,00 | ermäßigt: € 6,00 | Tickets: info@moovy-festival.com

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Do. 06.08.
19:00 Uhr

Film | Museum für Angewandte Kunst Köln

The best offer - das höchste Gebot

cineMAKK
Filmvorführungen an jedem 1. Donnerstag im Monat um 19 Uhr. 
Eintritt jeweils 6 €, nur Abendkasse, keine Reservierungen.
In Zusammenarbeit mit der Kinogesellschaft Köln.
Bitte tragen Sie einen Mund-Nase-Schutz.

THE BEST OFFER – DAS HÖCHSTE GEBOT
Italien 2013 • 131‘ • Regie: Giuseppe Tornatore

Virgil Oldman ist ein kultivierter Einzelgänger, dessen Abneigung gegen seine Mitmenschen - vor allem Frauen - nur noch von seinem besessenen Engagement für seinen Beruf als Antiquitätenhändler übertroffen wird. Virgil erhält den telefonischen Auftrag einer Frau: Er soll den Verkauf einiger Kunstgegenstände aus ihrem Familienbesitz abwickeln. Als er zur verabredeten Zeit eintrifft, um sich die Objekte anzusehen, erscheint sie allerdings nicht, und sie lässt sich auch später niemals blicken. Mehr als einmal ist Virgil fast entschlossen, dem heillosen Durcheinander einfach den Rücken zu kehren. Doch der geheimnisvollen Frau gelingt es immer wieder, ihn zur Weiterarbeit zu überreden. Die beiden beginnen eine rätselhafte Schachpartie, die in Virgil schon bald eine große Leidenschaft entfacht und seine graue Existenz nachhaltig verändert.

Für: Erwachsene | Von: Museum für Angewandte Kunst | Reihe: CineMAKK | Treffpunkt: Kasse | Preis: € 6,00

Do. 13.08.
19:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

„Filmgeschichten“: Manifeste

Schatten

USA 1959, 87’, 35mm, OF, Regie: John Cassavetes, mit: Ben Carruthers, Lelia Goldoni, Hugh Hurd Mit einer Einführung von Holger Römers, Filmkritiker

Dem offiziellen Film in aller Welt geht der Atem aus (…) Die große Glätte ihrer Ausführung ist zur Perversion entartet, die die Falschheit ihrer Themen, den Mangel an Empfindsamkeit, ihren Mangel an Stil verbirgt (…) Wir glauben, dass der Film unteilbar ein persönlicher Ausdruck ist. Wir lehnen daher die Einmischung von Producern, Verleihern und Geldgebern ab, solange unser Werk nicht soweit ist, dass es auf die Leinwand geworfen werden kann.

Erste Erklärung der Gruppe Neuer Amerikanischer Film, 1960

Die drei afroamerikanischen Geschwister Ben, Lelia und Hugh schlagen sich mehr schlecht als recht in der New Yorker Jazz- und Beatnikszene durch. Ihr Alltag ist geprägt von subtilen Mechanismen der Ausgrenzung in einem zutiefst rassistischen Amerika. Mit einer halbdokumentarischen 16-mm-Kamera, improvisierten Szenen und dem treibenden Beat des Jazz schafft John Cassavetes in seinem Regiedebüt ein atmosphärisches wie auch politisches Porträt urbanen Lebens, das als wegweisend für den amerikanischen Independentfilm gilt.

Für: Erwachsene | Von: Filmforum NRW | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 6,50 | ermäßigt: € 5,50

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Mi. 26.08.
18:30 Uhr

Lesung | Käthe Kollwitz Museum

»Zur Orientierung…«

Konzert-Lesung aus den Tagebüchern und Briefen der Künstlerin  
mit Renate Fuhrmann und dem Duo KontraSax

Käthe Kollwitz zählt zu den bedeutendsten deutschen Künstlern des 20. Jahrhunderts. Dem Leser ihrer Tagebücher und Briefe begegnet sie darüber hinaus als Chronistin ihrer Zeit, als einfühlsame Zuhörerin, aber auch als härteste Kritikerin ihres eigenen Schaffens. Im Rahmen der Ausstellung »Liebe und Lassenmüssen…« im 75. Todesjahr der Künstlerin liest die Schauspielerin Renate Fuhrman aus den Selbstzeugnissen von Käthe Kollwitz, umrahmt von Dichterworten Goethes, Freiligraths und Heines, die Kollwitz zeitlebens zur Orientierung dienten. Das Kölner Duo KontraSax kommentiert die Texte mit eigens hierzu entstandenen erzählerischen Kompositionen.

Renate Fuhrmann war über viele Jahre festes Ensemble-Mitglied der Bühnen der Stadt Köln. Neben eigenen Regiearbeiten tritt sie heute als Sprecherin für Funk, Fernsehen oder das Literaturfestival lit.Cologne in Erscheinung. Ein besonderer Schwerpunkt ihrer künstlerischen Arbeit der letzten Jahre sind szenische Lesungen gemeinsam mit dem Duo KontraSax, darunter Projekte zu Elfriede Jelinek, Gertrude Stein oder Herta Müller.

Das Kölner Duo KontraSax, bestehend aus Christina Fuchs und Romy Herzberg, ist seit mittlerweile 30 Jahren fester Bestandteil der Kölner Musikszene. Die Kompositionen von KontraSax basieren auf der spannenden Balance zwischen frei improvisierten und vorstrukturierten Elementen sowie dem Wechselspiel meditativer und perkussiver Elemente. Ihr besonderes Interesse gilt der Kombination von Musik mit anderen Künsten, daher suchen Herzberg und Fuchs in ihren Auftritten immer wieder den Dialog mit Schauspielern, Tänzern und bildenden Künstlern.

Für: Alle | Von: Käthe Kollwitz Museum | Reihe: Akademieprogramm | Treffpunkt: Forum im Museum | Preis: € 10,00 | ermäßigt: € 7,00 | Rahmenprogramm zu: „Liebe und Lassenmüssen...“, 09.06.2020 - 20.09.2020

Do. 27.08.
19:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

„Filmgeschichten“: Manifeste

Soleil Ô

MR/F 1970, 100’, DCP, OmeU, restauriert von der Cineteca di Bologna in Zusammenarbeit mit Med Hondo, Regie: Med Hondo, mit: Robert Liensol, Théo Legitimus, Gabriel Glissand

Mit einer Einführung von Karl Rössel, FilmInitiativ Köln e.V. / Afrika Film Festival

Wir gehen ins Kino und schlucken alles runter, was uns da aufgetischt wird! (…) Wir denken nie darüber nach (…), dass diese Filme wie Gift sind, dass sie uns nicht betreffen, dass sie noch nicht einmal unsere Sprache sprechen, dass sie nicht von unserer Überlieferung, von unseren Kulturen handeln, und von unserem Alltag und unserer Mühsal sprechen sie auch nicht! (…) DER EINZIGE Weg zu kämpfen, ist, alle Kinosäle und Verteilerkonsortien zu nationalisieren. Ja, wir brauchen ein nationales Kino, weil alles seine Zeit hat: Es gibt eine Zeit des Leidens, eine Zeit des Nachdenkens, und eine Zeit, die Wahrheit zu sagen. Dieser Augenblick ist nun gekommen.

Med Hondo: Les bicots nègres vos voisins, 1973

Paris in den 1960er Jahren: Ein mauretanischer Migrant erlebt auf der Suche nach einer Wohnung und einem Job den Rassismus und die Gleichgültigkeit der französischen Gesellschaft. In einer Mischung aus cinema verité, Satire, Surrealismus und Eisensteinscher Montage prangert Med Hondo in seinem Debütfilm die Auswirkungen und Entgleisungen von Kolonialismus und Kapitalismus an. Ein Akt der Wut und Befreiung, der ihn schlagartig als Stimme eines avantgardistischen, politisch engagierten afrikanischen Kinos berühmt machte.

In Zusammenarbeit mit FilmInitiativ Köln e.V. / Afrika Film Festival

Für: Erwachsene | Von: Filmforum NRW | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 6,50 | ermäßigt: € 5,50

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Mi. 02.09.
19:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

„Filmgeschichten“: Manifeste

Von Morgens bis Mitternachts

D 1920, 73’, DCP, Regie: Karlheinz Martin, mit: Ernst Deutsch, Erna Morena, Hans Heinrich von Twardowski Mit Live-Musik von Tobias Thomas (Kompakt) und einem Einführungsvortrag von Prof. Dr. Ulrike Hanstein, ifs internationale filmschule köln

Der Expressionismus will nicht passiv hinnehmen, er will gestalten. (…) Nicht mehr ist einfühlende und nachschaffende Psychologie das künstlerische Mittel: das metaphysische Wollen bestimmt die Schöpfung (…) Der Expressionismus stellt nicht den Gegenstand in seiner abtastbaren Wirklichkeit dar: es handelt sich um eine grundsätzlich andere Ebene des Daseins.

Rudolf Kurtz: Expressionismus und Film, 1926

Der Kassierer einer Bank stiehlt eine hohe Summe Geld – der Liebe wegen. Doch das ersehnte Glück bleibt aus und die Verlockungen der Großstadt stürzen ihn immer weiter ins Verderben. Als Low-Budget-Projekt mit unkonventionellen Inszenierungsideen gedreht, blieb der Erfolg für Karlheinz Martin seinerzeit aus. Mittlerweile gilt seine Verfilmung des gleichnamigen Bühnenstücks dank des expressionistischen Dekors, der expressiven Schauspielkunst und des Sujets einer grotesken Gesellschaft als einer der wenigen wirklich expressionistischen Filme.

In Zusammenarbeit mit KölnMusik

Für: Erwachsene | Von: Filmforum NRW | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 6,50 | ermäßigt: € 5,50

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Do. 22.10.
19:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

„Filmgeschichten“: Manifeste

Cléo - Mittwoch Zwischen 5 und 7

F/I 1962, 90’, 35mm, OmeU, Regie: Agnès Varda, mit: Corinne Marchand, Antoine Bourseiller, Michel Legrand Mit einer Einführung von Betty Schiel, Programmkuratorin Internationales Frauenfilmfestival Dortmund | Köln

Ich stelle mir den Film von morgen vor wie ein Bekenntnis oder wie ein Tagebuch. Die jungen Filmer werden sich in der ersten Person ausdrücken und schildern, was ihnen widerfahren ist, (…) und es müsste fast notgedrungen ankommen, weil es wahr und neu wäre. (…) Der Film von morgen wird nicht von Beamten hinter der Kamera gedreht werden, sondern von Künstlern, für die das Drehen eines Films ein wunderbares und erregendes Abenteuer darstellt. (…) Der Film von morgen wird ein Akt der Liebe sein.

François Truffaut: Der französische Film krepiert an den falschen Legenden, 1957

 

Cléo, jung, schön und eine beliebte Sängerin, droht eine schwerwiegende ärztliche Diagnose. Genervt von ihrem Leben im goldenen Käfig flieht sie auf die Straßen von Paris und lässt sich treiben. In Echtzeit und mit einer bewegten Kamera folgt der Film Cléo bei ihrem Streifzug, der aufgrund geringer finanzieller Mittel innerhalb von fünf Wochen in chronologischer Reihenfolge gedreht wurde. Eine gleichsam nüchterne wie poetische Liebeserklärung an das urbane Leben, die Kunst und das Ausbrechen aus Konventionen von der großen Abenteurerin der Nouvelle Vague, Agnès Varda.

Für: Erwachsene | Von: Filmforum NRW in Zusammenarbeit mit dem Internationalen Frauenfilmfestival Dortmund | Köln und dem Institut français | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 6,50 | ermäßigt: € 5,50 | Tickets: nur an der Abendkasse, Anmeldung an info@filmforumnrw.de erwünscht Weitere Infos: www.filmforumnrw.de und www.facebook.com/FilmforumNRW

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Do. 10.12.
19:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

Pather Panchali

IND 1955, 125’, 35mm, OmU, Regie: Satyajit Ray, mit: Kanu Banerjee, Karuna Banerjee Mit einer Einführung von Daniel Kothenschulte, Filmkritiker und –kurator

What the Indian cinema needs today is not more gloss, but more imagination, more integrity, and a more intelligent appreciation of the limitations of the medium. (…) The raw material of the cinema is life itself.

Satyajit Ray: What is Wrong with Indian Films?, 1948

 

Der kleine Apu wächst in großer Armut im ländlichen Indien der 1920er Jahre auf. Als seine ältere Schwester stirbt, verlässt die Familie den Ort ihrer Vorfahren und zieht in die Großstadt. Weniger Glanz, weniger Musik, weniger Mystik, dafür ein unverstellter Blick auf die Wirklichkeit – sein Manifest für ein indisches Autorenkino setzt Satyajit Ray mit seinem epischen Regiedebüt um und schafft damit einen Klassiker des indischen Kinos.

Für: Erwachsene | Von: Filmforum NRW | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 6,50 | ermäßigt: € 5,50 | Tickets: nur an der Abendkasse, Anmeldung an info@filmforumnrw.de erwünscht Weitere Infos: www.filmforumnrw.de und www.facebook.com/FilmforumNRW

 
 
 

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