Veranstaltungskalender

Ihre Auswahl: Wann: Oktober | Wo: Keine Einschränkung | Was: Film | Für Wen: Keine Einschränkung |

Mi. 02.09.
19:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

„Filmgeschichten“: Manifeste

Von Morgens bis Mitternachts

D 1920, 73’, DCP, Regie: Karlheinz Martin, mit: Ernst Deutsch, Erna Morena, Hans Heinrich von Twardowski Mit Musik von Tobias Thomas (Kompakt) und einem Einführungsvortrag von Prof. Dr. Ulrike Hanstein, ifs internationale filmschule köln

Der Expressionismus will nicht passiv hinnehmen, er will gestalten. (…) Nicht mehr ist einfühlende und nachschaffende Psychologie das künstlerische Mittel: das metaphysische Wollen bestimmt die Schöpfung (…) Der Expressionismus stellt nicht den Gegenstand in seiner abtastbaren Wirklichkeit dar: es handelt sich um eine grundsätzlich andere Ebene des Daseins.

Rudolf Kurtz: Expressionismus und Film, 1926

Der Kassierer einer Bank stiehlt eine hohe Summe Geld – der Liebe wegen. Doch das ersehnte Glück bleibt aus und die Verlockungen der Großstadt stürzen ihn immer weiter ins Verderben. Als Low-Budget-Projekt mit unkonventionellen Inszenierungsideen gedreht, blieb der Erfolg für Karlheinz Martin seinerzeit aus. Mittlerweile gilt seine Verfilmung des gleichnamigen Bühnenstücks dank des expressionistischen Dekors, der expressiven Schauspielkunst und des Sujets einer grotesken Gesellschaft als einer der wenigen wirklich expressionistischen Filme.

In Zusammenarbeit mit KölnMusik

Für: Erwachsene | Von: Filmforum NRW | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 6,50 | ermäßigt: € 5,50

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Do. 03.09.
19:00 - 20:33 Uhr

Film | Museum für Angewandte Kunst Köln

THE CHINESE LIVES OF ULI SIGG

Der Schweizer Uli Sigg hat in der Zeit der wirtschaftlichen Öffnung Chinas nach Mao eine wesentliche Rolle gespielt, die bis heute anhält. Um China besser zu verstehen, wendet sich der 1980 als Unternehmer und Wirtschaftsexperte ins Land gerufene Sigg der Kunst zu und trägt über Jahre hinweg die bedeutendste Sammlung chinesischer Gegenwartskunst zusammen. THE CHINESE LIVES OF ULI SIGG gewährt erstmals einen umfassenden Einblick in das spannende und außergewöhnliche Leben des Unternehmers, Diplomaten und Kunstsammlers. Gegenwartskünstler wie Ai Weiwei, Zeng Fanzhi, Cao Fei, Fang Lijun oder Wang Guangyi betrachten ihn als Freund und Mentor, dem sie ihre Werke anvertrauen konnten, um sie vor der willkürlichen Zerstörung der Autoritäten zu schützen. Den größten Teil davon übergibt Sigg dem Museum M+ in Hong Kong, welches voraussichtlich 2019 eröffnet und die Werke dem breiten Publikum präsentieren wird.

Schweiz 2016 • 93’ • Regie: Michael Schindhelm

Filmvorführungen an jedem 1. Donnerstag im Monat um 19 Uhr. Eintritt jeweils 6 €, nur Abendkasse, keine Reservierungen. In Zusammenarbeit mit der Kinogesellschaft Köln. Bitte tragen Sie einen Mund-Nase-Schutz.

© Verleih

Für: Erwachsene | Von: Museum für Angewandte Kunst | Reihe: CineMAKK | Treffpunkt: Kasse | Preis: € 6,00

So. 06.09.
16:00 Uhr

Film | Tanzmuseum des Deutschen Tanzarchivs Köln

Filme im Tanzmuseum

Online-Ticket erforderlich: https://www.sk-kultur.de/ticketing-reizend-tanz-in-der-werbung

Wir tanzen um die Welt (Deutschland 1939, 96 Minuten)

Für: Erwachsene | Von: SK-Stiftung Kultur | Treffpunkt: Kasse, Im Mediapark 7 (3. OG) | Preis: € 6,50 | ermäßigt: € 4,00 | ohne Ausstellungsbesuch 1,50 €; Studierende frei

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Mi. 16.09.
19:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

Kurzfilmprogramm zum Oberhausener Manifest

Mit einer Einführung von Dr. Lars Henrik Gass, Leiter der Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen

Menschen im Espresso (D 1958, 16‘, Digibeta, Herbert Vesely, mit freundlicher Gen. des SWR)
Brutalität in Stein (D 1960, 11‘, 35mm, Alexander Kluge/Peter Schamoni)
Kommunikation (D 1961, 11‘, DCP, Edgar Reitz)
Süden im Schatten (D 1962, 9‘, DVD, Franz-Josef Spieker)
Das Unkraut (D 1962, 11‘, 35mm, Wolfgang Urchs)
Es muss ein Stück vom Hitler sein (D 1963, 11‘, 35mm, Walter Krüttner)

Wir erklären unseren Anspruch, den neuen deutschen Spielfilm zu schaffen. Dieser neue Film braucht neue Freiheiten. Freiheit von den brancheüblichen Konventionen. Freiheit von der Beeinflussung durch kommerzielle Partner. Freiheit von der Bevormundung durch Interessengruppen (…) Der alte Film ist tot. Wir glauben an den neuen.Oberhausener Manifest, 1962

Die neue Café-Kultur in München, Hinterlassenschaften der NS-Architektur, experimentelle Bild- und Klangcollagen, Sehnsuchtsort Italien und Szenen vom Führerkult am Obersalzberg – vielfältig in Inhalt und Form, aber zumeist mit einem kritischen Blick auf Deutschland zeigen sich die Kurzfilme der »Oberhausener« zwischen 1958 und 1963. Eine Rückschau auf das bekannteste deutsche Film-Manifest der Nachkriegszeit.

Für: Erwachsene | Von: In Zusammenarbeit mit den Internationalen Kurzfilmtagen Oberhausen | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

Do. 01.10.
19:00 - 20:48 Uhr

Film | Museum für Angewandte Kunst Köln

PETER LINDBERGH – WOMEN’S STORIES

Der Dokumentarfilm PETER LINDBERGH – WOMEN’S STORIES von Jean Michel Vecchiet zeigt die außergewöhnliche Geschichte eines Mannes, der zu den größten Fotografen des 20. Jahrhunderts zählt. Neben außergewöhnlichen Einblicken in seine tägliche Arbeit erzählt der Film eine sehr persönliche und emotionale Lebensgeschichte, die grundlegende Fragen aufwirft: Wie und warum wird man zum Künstler? Woher kommt diese kreative Kraft, die jeder Logik trotzt und sich der Analyse widersetzt?

Filmvorführungen an jedem 1. Donnerstag im Monat um 19 Uhr. Eintritt jeweils 6 €, nur Abendkasse, keine Reservierungen. In Zusammenarbeit mit der Kinogesellschaft Köln. Bitte tragen Sie einen Mund-Nase-Schutz.

D 2019 • 108’ • Regie: Jean-Michel Vecchiet

© Verleih

Für: Erwachsene | Von: Museum für Angewandte Kunst | Reihe: CineMAKK | Treffpunkt: Kasse | Preis: € 6,00

 
 
 

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