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Sa. 21.09.
13:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

17. Afrika Film Festival Köln

Talking About Trees

FR/SUD/D/TSA/KAT 2019, 93‘, DCP, OmU, R: Suhaib Gesmelbari

Vier sudanesische Regisseure – vier Freunde: Eltayeb Mahdi, Manar Al Hilo, Ibrahim Shadad und Suleiman Mohamed Ibrahim gründeten 1989 den Sudanesischen Filmclub. Nach 30 Jahren des Exils, der Zensur und der Schließung von Kinos durch das diktatorische Regime wollen sie einen gemeinsamen Traum verwirklichen: die Wiedereröffnung eines verfallenen Freiluftkinos. Das Unterfangen wird zu einer Erinnerungsreise: Die Freunde lesen einander alte Briefe vor, betrachten gemeinsam alte Dokumente, Fotos und Filmclips und träumen von einem Sudan, in dem die Kunst und das Denken frei sind. Dabei sind die Schwierigkeiten, die es in dem krisengeschüttelten Land zu meistern gilt, um ein altes Kino zu restaurieren, enorm. Gasmelbari erzählt von der Geschichte des sudanesischen Kinos, und seine unangepassten Protagonisten wirken wie Vorboten der aktuellen politischen Umwälzungen in dem Land.

Eine Veranstaltung von FilmInitiativ Köln e.V.

Festivaleröffnung: freier Eintritt, Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen
Filmpass, gültig für alle Vorführungen im Filmforum und Filmclub 813: € 40,- / 30,- erm. / Förderpreis: € 50,-
Eintritt pro Vorführung: € 7,- / 5,-
Schul- und Kindervorführungen: € 3,-, Lehrer*innen/Erzieher*innen frei
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

Für: Erwachsene | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

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Sa. 21.09.
15:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

17. Afrika Film Festival Köln

Yomeddine

EG/USA/A 2018, 97‘, DCP, OmeU, R: Abu Bakr Shawky

Auch wenn Beshkay mittlerweile geheilt ist: Gesicht und Hände sind deutlich von der Lepra gezeichnet, an der er als Kind erkrankte. Das macht ihn in Ägypten zum stigmatisierten Aussätzigen, weshalb er schon seit drei Jahrzehnten in einer abgelegenen Leprakolonie lebt. Doch als seine Frau stirbt, beschließt er herauszufinden, wo er eigentlich herkommt. Gemeinsam mit dem Waisenjungen Obama macht er sich auf die Suche nach seiner Herkunft – eine Reise, die die beiden Außenseiter vor große Herausforderungen stellt.

„A. B. Shawkys Spielfilmdebüt YOMEDDINE besticht vor allem durch seinen unbefangenen, manchmal leicht naiven Blick in die Gesichter seiner beiden wundervollen Hauptdarsteller, die niemals zuvor in einem Film mitgespielt haben.“ (kino-zeit.de). In Cannes wurde er dafür mit dem François Chalais Prize ausgezeichnet. Es folgten Hauptpreise auf arabischen Festivals und die Nominierung als ägyptischer Kandidat für den Auslands-Oscar.

In Zusammenarbeit mit der Deutsch-Ägyptischen Gesellschaft Köln

Eine Veranstaltung von FilmInitiativ Köln e.V.

Festivaleröffnung: freier Eintritt, Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen
Filmpass, gültig für alle Vorführungen im Filmforum und Filmclub 813: € 40,- / 30,- erm. / Förderpreis: € 50,-
Eintritt pro Vorführung: € 7,- / 5,-
Schul- und Kindervorführungen: € 3,-, Lehrer*innen/Erzieher*innen frei
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Sa. 21.09.
17:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

17. Afrika Film Festival Köln

Everything Must Fall

SA/NL/B 2018, 85‘, DCP, OmU, R: Rehad Desai Gast: Rehad Desai

Als südafrikanische Universitäten 2015 ihre Gebühren erhöhten, kam es zu zunächst friedlichen Protesten an der „University of the Witwatersrand“ („Wits“). „Fees must fall“ – „Weg mit den Gebühren“ wurde zum Schlachtruf aller, die der ärmeren schwarzen Bevölkerung eine angemessene Bildung zukommen lassen wollten. Vier prominente Studentenführer berichten, wie die Situation eskalierte, als der Vizekanzler der Universität Adam Habib, ehemals Anti-Apartheid-Aktivist, 1000 Polizisten auf den Campus rief. Die Folge waren landesweite Auseinandersetzungen, die zu drei Toten und 800 Verletzten führten. Regisseur Rehad Desai ist mit seiner Kamera stets mitten im Geschehen und dokumentiert den mutigen Versuch der Student*innen hautnah, traditionelle Machtverhältnisse und grundlegende soziale Ungleichheiten zu überwinden und wurde dafür in Südafrika und international bereits mit mehreren Preisen ausgezeichnet.

Eine Veranstaltung von FilmInitiativ Köln e.V.

Festivaleröffnung: freier Eintritt, Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen
Filmpass, gültig für alle Vorführungen im Filmforum und Filmclub 813: € 40,- / 30,- erm. / Förderpreis: € 50,-
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Schul- und Kindervorführungen: € 3,-, Lehrer*innen/Erzieher*innen frei
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Sa. 21.09.
19:30 Uhr

Film | Museum Ludwig

17. Afrika Film Festival Köln

Fatwa

TUN/B 2018, 102‘, DCP, OmU, R: Mahmoud Ben Mahmoud Gast: Mahmoud Ben Mahmoud

Tunis, 2013. Nachdem sein Sohn Marouane bei einem Motorradunfall ums Leben kam, kehrt der in Frankreich lebende Brahim zum ersten Mal seit Jahren nach Tunesien zurück. Trauer um seinen Sohn mischt sich mit Schrecken angesichts der jüngsten politischen Veränderungen in seinem Heimatland. Zwar konnte die Diktatur von Präsident Zine El Abidine Ben Ali beendet und eine parlamentarische Demokratie eingeführt werden. Aber als Konsequenz der neuen Redefreiheit erheben jetzt auch Salafisten und islamistische Extremisten das Wort. Der liberale Brahim erfährt nicht nur, dass gegen seine Ex-Frau, die Autorin Loubna, aufgrund ihres jüngsten Buchs eine FATWA verhängt wurde, sondern auch, dass sein Sohn in einer radikal-islamistischen Gruppe aktiv war. Brahim versucht herauszufinden, wie es dazu kam.

Mahmoud Ben Mahmouds investigatives Drama erhielt 2018 den Hauptpreis der Journées Cinématographique de Carthage in Tunis, dem ältesten Filmfesitval Afrikas.

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Festivaleröffnung: freier Eintritt, Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen
Filmpass, gültig für alle Vorführungen im Filmforum und Filmclub 813: € 40,- / 30,- erm. / Förderpreis: € 50,-
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Sa. 21.09.
22:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

17. Afrika Film Festival Köln

Kilikis La Cité Des Hiboux (Kilikis The Town Of Owls)

M 2018, 99’, DCP, OmeU, R: Azlarabe Alaoui Gast: Azlarabe Alaoui

Das Ambiente erinnert an Kafka: Eine abgelegene alte Burg in den Atlasbergen wird unter dem marokkanischen Königs Hassan II in den 1990er-Jahren zum Geheimgefängnis für politische Oppositionelle. Aber zu sehen sind in dem Spielfilm nur die Wärter und ihre Familien. „In deren trübem Alltag spiegelt sich das Schicksal der Gefangenen wider“ erklärte der Regisseur dazu, und im Vorspann offenbart er: „Ich war dort. Ich war gerade acht Jahre alt. ‚Räuber und Gendarm‘ waren die Spiele meiner Kindheit und als Bettgeschichten diente das, was die Kinder der Wärter von diesen aufgeschnappt hatten. Eine farblose Kindheit, aus der wir aufwuchsen, um davon zu erzählen... nicht zuletzt im Kino, damit das Unrecht nicht in Vergessenheit gerät.“ Und so folgt im Abspann der hoffnungsvolle Satz des chilenischen Dichters Pablo Neruda: „Sie können alle Blumen abschneiden und doch nie den Ausbruch des Frühlings verhindern.“

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So. 22.09.
12:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

17. Afrika Film Festival Köln

System K

FR 2019, DCP, OmeU, R: Renaud Barret

Affenschädel, Elektroschrott, Macheten oder die eigenen Körper – den Materialien, die von den in dem Dokumentarfilm SYSTEM K porträtierten Straßenkünstler*innen für ihre Kunst verarbeitet werden, sind keine Grenzen gesetzt. Sie agieren jenseits des Mainstreams und nutzen die Straßen der kongolesischen Hauptstadt Kinshasa als subkulturelle Bühne für ihre grenzüberschreitenden Performances, Skulpturen und bewegten Bilder. Die Auftritte der avantgardistischen Künstler*innen sind hoch politisch und ihnen drohen deshalb nicht selten Verhaftungen, Geheimdienstverhöre, wenn nicht sogar Folter. Sie befassen sich mit gesellschaftskritischen Themen wie Korruption und Ausbeutung, der Privatisierung von Wasser und kollektiven Traumata und prangern diejenigen an, die davon profitieren. Im Fokus stehen dabei die Geschichte und die Repression in ihrem Land, dessen Gesellschaft von extremer Armut und bewaffneten Konflikten zerrüttet ist und in dem Kunst vielen als unerreichbarer Luxus erscheint.

Eine Veranstaltung von FilmInitiativ Köln e.V.

Festivaleröffnung: freier Eintritt, Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen
Filmpass, gültig für alle Vorführungen im Filmforum und Filmclub 813: € 40,- / 30,- erm. / Förderpreis: € 50,-
Eintritt pro Vorführung: € 7,- / 5,-
Schul- und Kindervorführungen: € 3,-, Lehrer*innen/Erzieher*innen frei
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So. 22.09.
14:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

17. Afrika Film Festival Köln

African Shorts: Fokus

Gast: Dani Kouyaté

FITNA
AL 2019, 15’, digital, OmeU, R: Rabah Slimani

BROTHERHOOD
CAN/KAT/S/TUN 2018, 25’, DCP, OmU, R: Meryam Joobeur

FAMILY IN EXILE
M 2018, 15’, digital, OmeU, R: Fatima Matousse

UN AIR DE KORA
SEN 2018, 23’, digital, OmeU, R: Angèle Diabang

THE NECESSARY EVIL
DR Kongo/B 2016, 11’, digital, OmeU, R: Leonard Pongo

TITHES & OFFERINGS
K/USA 2018, 17’, digital, OmeU, R: Tony Koros

Die Kurzfilmreihe (Gesamtlänge: 106 Minuten) demonstriert mit Beispielen aus sechs afrikanischen Ländern die inhaltliche und formale Bandbreite der cineastischen Auseinandersetzung mit fundamentalistischen Ideologien. Sie reicht von der Kritik an evangelikal-christlichen bis zu islamistischen Bewegungen und wird mal mit fiktiven, mal mit dokumentarischen Stilmitteln vermittelt. Dabei werden auch auf Islamophobie beruhende Vorurteile und Verdächtigungen angeprangert.

Der algerische Kurzspielfilm FITNA illustriert, wie fundamentalistische Moralvorstellungen zwischenmenschliche Beziehungen untergraben - in diesem Fall zwischen der lebensfrohen Feriel und ihrem zunehmend fanatischen Bruder Mounir.

Um reale Erfahrungen mit jungen Islamisten, die als Freiwillige für den Islamischen Staat gekämpft haben, geht es in BROTHERHOOD. Der Film erzählt von dem tunesischen Hirten Mohamed, dessen Leben in Aufruhr gerät, als sein ältester Sohn Malik mit einer Frau aus Syrien nach Hause zurückkehrt.

In FAMILY IN EXILE versucht die Regisseurin zu ergründen, warum ihr strenggläubig muslimischer Vater seit Jahren nicht mehr mit ihr und ihrer Mutter spricht, obwohl er nur ein Stockwerk unter ihnen lebt. UN AIR DE KORA erzählt von der jungen Muslimin Salma, die Kora spielen will, obwohl dies Frauen verboten ist. Deshalb sucht sie sich heimlich einen Lehrer.

In eindrucksvollen Bildern porträtiert THE NECESSARY EVIL, wie die Hoffnungen gläubiger Menschen in der mehrheitlich christlichen Demokratischen Republik Kongo von protestantischen Sekten ausgenutzt werden.

Und die humorvolle Satire TITHES & OFFERINGS entlarvt einen kenianischen Scharlatan, der sich als „Wunderheiler“ ausgibt.

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Filmpass, gültig für alle Vorführungen im Filmforum und Filmclub 813: € 40,- / 30,- erm. / Förderpreis: € 50,-
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So. 22.09.
16:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

17. Afrika Film Festival Köln

Nofinofy (Dream)

MAD/FR, 70‘, digital, OmeU, R: Michaël Andrianaly Gast: Michaël Andrianaly

Der Frisör Romeo muss sich nach einem neuen Laden umschauen, nachdem sein Geschäft von der Gemeinde abgerissen wurde. Als schnelle Alternative findet er eine Bruchbude, in der er sein Handwerk zunächst fortsetzen kann. Während er davon träumt, eines Tages Inhaber eines richtigen Frisörsalons zu sein, schleppt sich sein Leben mühsam dahin und Romeo ist es zunehmend leid, auf positive Veränderungen zu warten. NOFINOFY begleiten Romeos Alltags, der gespickt ist von täglichen Nachrichten, Ängsten und Hoffnungen in Madagaskar – einem Land voller Korruption und Armut. „Film um Film“, so der Regisseur Michaël Andrianaly, „wird meine Arbeit zu meiner Art, mich zu engagieren. Es ist meine Art, mich zu wehren“.

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So. 22.09.
18:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

17. Afrika Film Festival Köln

Lost Warrior

DK/SOM 2018, 82’, DCP, OmU, R: Nasib Farah & Søren Steen Jespersen Gast: Nasib Farah

LOST WARRIOR erzählt die Geschichte von Mohamed, dem seine Eltern ein besseres Leben wünschen, weshalb sie ihn schon im Alter von drei Jahren von Somalia nach England schicken. Als Teenager gerät er dort auf die schiefe Bahn, landet im Gefängnis, radikalisiert sich und wird mit 19 zurück nach Somalia abgeschoben: direkt in die Fänge der Terrororganisation Al-Shabaab. Als er erkennt, dass Al-Shabaab weder für Befreiung noch für Frieden steht, flieht er nach Mogadischu, um sich vor der Organisation zu verstecken, die ihn als Abtrünnigen verfolgt. Dort lernt er die junge Fathi aus London kennen. Die beiden heiraten, Fathi wird schwanger, aber sie muss alleine nach London zurückkehren, da Mohammed keine Papiere besitzt. Ob die Familie je wieder zusammenfindet?

Regisseur Nasib Farah plädiert dafür, „jungen Menschen, die ihr Leben riskieren, wenn sie zynische Terrororganisationen verlassen“, eine zweite Chance zu gewähren.

In Zusammenarbeit mit dem Friedensbildungswerk Köln

Eine Veranstaltung von FilmInitiativ Köln e.V.

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Filmpass, gültig für alle Vorführungen im Filmforum und Filmclub 813: € 40,- / 30,- erm. / Förderpreis: € 50,-
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So. 22.09.
20:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

17. Afrika Film Festival Köln

African Shorts: Ostafrika

Gäste: Hawa Essuman, Fibby Kioria

WAKAMBA FOREVER
K 2018, 9’, digital, OmeU, R: Alex Maina

MAWE! IGNORANCE IS BLISS OR SOMETHING LIKE THAT
UGA 2018, 23‘, digital, OmeU, R: Malcolm Bigyemano

DÉAMBULATION
MAD 2018, 27’, digital, OmeU, R: Tovoniaina Rasoanaivo

BALLAD OF THE SPIRITS
ETH 2017, 13‘, digital, OmeU, R: Beza Hailu Lemma

I GOT MY THINGS AND LEFT
RWA/CH 2018, 23‘, DCP, OmeU, R: Philbert Aimé Mbabazi Sharangabo

Auf Einladung von FilmInitiativ präsentieren Hawa Essuman, Regisseurin aus Kenia und Schirmfrau des Festivals, sowie Fibby Kioria, Produzentin aus Uganda, eine Auswahl aktueller Kurzfilme aus Ostafrika. (Gesamtlänge: 95 min.)

Die Komödie WAKAMBA FOREVER spielt im Jahr 1895 und erzählt mit satirischen Mitteln von der Geschichte und Kultur der Akamba in Kenia und ihren ersten Begegnungen mit den britischen Kolonisatoren.

MAWE! rufen Frauen in Uganda in der Sprache Rutooro, wenn sie überrascht sind, so wie die beiden Protagonistinnen des Films, deren Bekanntschaft auch eine überraschende Wendung nimmt.

Tojo ist ein junger Porträt-Fotograf, der, wie in DÉAMBULATION zu sehen, in der Hauptstadt Madagaskars meist in den einfachen Wohnvierteln arbeitet. In seinen pessimistischen Schwarz-Weiß-Bildern spiegelt sich die (Kolonial-) Geschichte des Landes wie die Hoffnung auf eine bessere Zukunft.

BALLAD OF THE SPIRITS erzählt von einem Äthiopier, dessen Beziehung zu seiner Geliebten abrupt endet und der auf der Suche nach Erklärungen dafür durch Addis Abeba streift. Historische und moderne Architektur der Stadt stehen dabei für Vergangenes wie für mögliche persönliche und gesellschaftliche Veränderungen.

Der Titel I GOT MY THINGS AND LEFT verweist schon auf das Thema Abschied in dem Kurzfilm aus Ruanda. Konkret geht es um einen verstorbenen Künstler namens Eric, dessen Freund*innen in seinem Haus zu einem berührenden Trauerritual zusammenkommen, bei dem sie Erinnerungen an sein Leben austauschen.

Eine Veranstaltung von FilmInitiativ Köln e.V.

Festivaleröffnung: freier Eintritt, Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen
Filmpass, gültig für alle Vorführungen im Filmforum und Filmclub 813: € 40,- / 30,- erm. / Förderpreis: € 50,-
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Di. 24.09.
17:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

17. Afrika Film Festival Köln

L’appel À La Danse

SEN 2015, 80’, digital, OmeU, R: Diane Fardoun

Als Pilotfilm einer Serie von Filmen über Tanzstile aus aller Welt konzentriert sich L’APPEL À LA DANSE auf die Entwicklung des Tanzes im Senegal. Dort gibt es seit jeher traditionelle Stile wie den Sabar, die von vielen bis heute mit Stolz getanzt werden. Aber auch neue, urbane Tanzstile entwickeln sich zunehmend auf den Straßen des westafrikanischen Landes. Der Dokumentarfilm präsentiert aufstrebende, senegalesische Tänzer*innen, die individuelle Geschichten erzählen und mit innovativen Performances Grenzen zwischen unterschiedlichen Tanzstilen immer wieder durchbrechen und das Urbane mit der Tradition verweben. Der Film bietet sinnliche Einblicke in die

senegalesische Kultur und versucht, Antworten auf die Frage zu geben: Warum tanzen die Menschen?

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Festivaleröffnung: freier Eintritt, Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen
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Di. 24.09.
19:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

17. Afrika Film Festival Köln

Hyènes

SEN 1992, 110’, DCP, OmU, R: Djibril Diop Mambéty Gäste: Dr. Yilmaz Dziewior , Lemohang Jeremiah Mosese

Der zwischen Berlin, New York und Lesotho pendelnde Regisseur Lemohang Jeremiah Mosese präsentiert ein Meisterwerk des afrikanischen Kinos: HYÈNES ist eine Verfilmung des bekannten Dürrenmatt-Theaterstücks „Der Besuch der alten Dame“ im westafrikanischen Ambiente. Ort der Handlung ist das Sahelstädtchen Colobane, in dem Linguere Ramatou einst von dem reichen Händler Dranab Drameh geschwängert und dann verstoßen wurde. Jahre später kehrt sie – „reich wie die Weltbank“ – zurück, um Rache zu nehmen. Eine bildmächtige Kritik an der kapitalistischen Glitzerwelt von Djribril Diop Mambéty, der als erster westafrikanischer Filmkünstler eine unverwechselbar eigene Filmsprache entwickelte, die von der Musik seines Bruders Wasis Diop kongenial ergänzt wird.

In Zusammenarbeit mit “Freunde des Wallraf-Richartz-Museum und des Museum Ludwig“ (www.museumsfreunde-koeln.de)

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Di. 24.09.
21:30 Uhr

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17. Afrika Film Festival Köln

Die Stropers (The Harvesters)

SA/FR/GR/PL 2018, 105‘, digital, OmeU, R: Etienne Kallos

Der Teenager Janno lebt mit seiner Familie in einer konservativ-religiösen Gemeinschaft im ehemaligen Oranje-Freistaat Südafrikas. In der rauen Welt der Buren – jener Siedler, deren Vorfahren Südafrika als Erste kolonisierten – sind die Geschlechterrollen klar verteilt. Auch der eher sensible Janno versucht auf der Farm seiner Eltern den Normen der weißen Afrikaans-Minderheit zu entsprechen. Die Gunst seiner Mutter ist ihm dabei ein großer Lohn. Doch dann bringt diese den Waisenjungen Pieter mit nach Hause, einen drogenabhängigen Straßenjungen. Aus der anfänglich brüderlichen Beziehung zwischen den jungen Männern entwickelt sich bald ein Machtkampf um elterliche Zuneigung.

Etienne Kallos vermittelt in seinem Erstlingsfilm die Stimmung in Südafrikas „Bible Belt“ mit atemberaubenden Bildern: Mal agieren seine Figuren vor unendlich weiten, lichten Graslandschaften, mal in engen, düster beleuchteten Räumen. Einladungen zu Festivals in aller Welt und Auszeichnungen u. a. in Italien und Tunesien waren die Folge.

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Mi. 25.09.
17:30 Uhr

Film | Museum Ludwig

17. Afrika Film Festival Köln

Black Brazilian Shorts 2

Gast: Alex Mello

JEAN
BRA 2019, 15’, digital, OmeU, R: Vitor Kruter & Alex Mello

SOPHIA
BRA 2013, 15’, digital, OmeU, R: Kennel Rógis

PRETO NO BRANCO
BRA 2016, 15’, digital, OmeU, R: Valter Rege

PELE SUJA MINHA CARNE (DIRTY SKIN)
BRA 2016, 14’, digital, OmeU, R: Bruno Ribeiro

KAIRO
BRA 2018, 15’, digital, OmeU, R: Fabio Rodrigo

SEM ASAS
BRA 2019, 20’, digital, OmeU, R: Renata Martins

Kurzfilme von schwarzen Regisseur*innen aus Brasilien (Gesamtlänge: 94 min.), die der Filmemacher und Festivalleiter Alex Mello (CineBrasil/Cinema Negro) kuratiert hat und auch persönlich vorstellt.

Für den Kurzfilm JEAN schrieb Alex Mello das Drehbuch. Inspiriert vom Leben des Künstlers Jean-Michel Basquiat erzählt der Film von einem Maler, der mit Geistern der Vergangenheit abrechnet.

SOPHIA zeichnet das sensible Porträt einer alleinerziehenden Mutter, Näherin in einer Textilfabrik, und ihrer taubstummen Tochter.

PRETO NO BRANCO illustriert den alltäglichen Rassismus in Brasilien am Beispiel des 20-jährigen Roberto, der des Diebstahls verdächtigt und festgenommen wird, nur weil er schwarz ist. Doch er weiß sich zu wehren...

In PELE SUJA MINHA CARNE entdeckt ein junger Mann seine Liebe zu einem Schulfreund. Aber in einem Land, in dem der rechtsextreme Präsident Jair Bolsonaro mit homophober Hetze Wahlen gewinnt, ist das nicht einfach...

KAIRO erzählt von einem Jungen, der von einer Sozialarbeiterin aus der Schule abgeholt wird, weil seine Familie Opfer eines Polizeiübergriffs geworden ist. Der Film ist der Menschenrechtlerin und Abgeordneten Marielle Franco gewidmet, die 2018 ermordet wurde, weil sie Polizeigewalt gegen Schwarze angeprangert hatte.

In SEM ASAS gerät ein Junge, der Mehl für seine Mutter einkauft, in die Fänge paramilitärisch bewaffneter Drogenfahnder – ein erster cineastischer Aufschrei gegen die Menschenjagden, die Polizeitruppen und Scharfschützen unter Präsident Bolsonaro in den Armenvierteln Brasiliens veranstalten.

In Zusammenarbeit mit Camões – Instituto da Cooperação e da Língua (Portugal), Portugiesisch-Brasilianisches Institut der Universität zu Köln, CineBrasil, Cinema Negro, Informationsstelle Lateinamerika e. V. (ila), Köln-Rio e. V. & Kino Latino Köln

Eine Veranstaltung von FilmInitiativ Köln e.V.

Festivaleröffnung: freier Eintritt, Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen
Filmpass, gültig für alle Vorführungen im Filmforum und Filmclub 813: € 40,- / 30,- erm. / Förderpreis: € 50,-
Eintritt pro Vorführung: € 7,- / 5,-
Schul- und Kindervorführungen: € 3,-, Lehrer*innen/Erzieher*innen frei
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Mi. 25.09.
19:30 Uhr

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17. Afrika Film Festival Köln

Duga Les Charognards

BFA 2019, 95’, DCP, OmU, R: Abdoulaye Dao & Hervé Eric Lengani Gast: Hervé Eric Lengani

Boromo, Burkina Faso: Als Rasmané erfährt, dass sein Freund Pierre verstorben ist, macht er sich auf den Weg zu dessen Haus, um der Familie zu helfen, den Leichnam zur Beerdigung in sein Heimatdorf zu transportieren. Allerdings hat Rasmané die Rechnung ohne die traditionellen Dorfältesten gemacht, die strikt dagegen sind, dem ungläubigen Toten im Dorf die letzte Ehre zu erweisen. Für Rasmané beginnt damit eine Odyssee quer durch Burkina Faso, weil es sich als keineswegs einfach erweist, den Leichnam eines Mannes bestatten zu lassen, der nicht getauft war, keinen muslimischen Vornamen trug und zu Lebzeiten keiner der Religionsgemeinschaften des Landes angehört hatte. Beim FESPACO 2019 wurde die sozialkritische Satire mit zwei Preisen ausgezeichnet.

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Mi. 25.09.
21:30 Uhr

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17. Afrika Film Festival Köln

Sofia

M/FR/KAT 2018, 86‘, DCP, OmeU, R: Meryem Benm’Barek

Die Bauchschmerzen der 20-jährigen Sofi a entpuppen sich als Wehen. Die Austragung einer verdrängten, unehelichen Schwangerschaft ist in Marokko jedoch keineswegs einfach: Das Krankenhaus gibt ihr nur 24 Stunden Zeit, um die Papiere des Vaters vorzulegen. Ansonsten wird es die Behörden informieren. Sofias schockierte Mittelschichtsfamilie will die Angelegenheit ebenfalls so schnell wie möglich regeln, denn der Vater hofft auf einen lukrativen Auftrag, den ein „Skandal“ gefährden könnte. Sofias Befindlichkeiten spielen bei alledem kaum eine Rolle...

Ausgehend vom Umgang mit tabuisierten, aber nicht seltenen außerehelichen Schwangerschaften wirft Meryem Benm’Barek einen kompromisslosen Blick auf die Doppelmoral der marokkanischen Mittelschicht. Die Schauspieler*innen sind exzellent, die Aufnahmen der Stadt Casablanca treffend, das Drehbuch wurde in der Sektion „Un Certain Regard“ bei den Filmfestspielen in Cannes ausgezeichnet.

Eine Veranstaltung von FilmInitiativ Köln e.V.

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Filmpass, gültig für alle Vorführungen im Filmforum und Filmclub 813: € 40,- / 30,- erm. / Förderpreis: € 50,-
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Do. 26.09.
10:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

17. Afrika Film Festival Köln

Schulvorstellung: SOUL BOY

K/D 2010, 60‘, DVD, dt. Fassung, R: Hawa Essuman Gast: Hawa Essuman

Nairobi, Kenia: Der 14-jährige Abila lebt mit seinen Eltern in Kibera, einem der größten Slums Ostafrikas. Eines Morgens entdeckt der Teenager seinen Vater schwer erkrankt in einer Ecke kauernd. Eine Frau habe seine Seele gestohlen, murmelt er im Delirium. Um seinem Vater zu helfen, macht Abila sich gemeinsam mit seiner Freundin Shiku auf die Suche nach einem geeigneten Heilmittel. Auf ihrem Weg erfahren die beiden, dass Abilas Vater seine Seele in Begleitung der mysteriösen Geisterfrau Nyawara verspielt hat. Nachdem die beiden Teenager die Hexe in der dunkelsten Ecke des Ghettos gefunden haben, stellt sie Abila sieben rätselhafte Aufgaben, die er bis

zum nächsten Morgen lösen muss, wenn er seinen Vater retten will. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, und Abila begibt sich auf eine abenteuerliche Reise durch den Mikrokosmos seiner Heimatstadt.

In Zusammenarbeit mit dem jfc Medienzentrum

Eine Veranstaltung von FilmInitiativ Köln e.V.

Festivaleröffnung: freier Eintritt, Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen
Filmpass, gültig für alle Vorführungen im Filmforum und Filmclub 813: € 40,- / 30,- erm. / Förderpreis: € 50,-
Eintritt pro Vorführung: € 7,- / 5,-
Schul- und Kindervorführungen: € 3,-, Lehrer*innen/Erzieher*innen frei
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

Für: Alle | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

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Do. 26.09.
16:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

17. Afrika Film Festival Köln

Hale County This Morning, This Evening

USA 2018, 76’, digital, OmeU, R: RaMell Ross

Die Kleinstadt Hale County im US-Bundesstaat Alabama wird hauptsächlich von Afroamerikaner*innen bewohnt. 2009 kam der Regisseur RaMell Ross hierher, um als Basketballtrainer und Fotografie-Lehrer zu arbeiten. Parallel dazu entstand sein erster Dokumentarfilm HALE COUNTY THIS MORNING, THIS EVENING – ein intimes Porträt zweier Bewohner Hale Countys: des Collegestudenten Daniel Collins und des jungen Vaters Quincy Bryant. Über fünf Jahre hinweg erzählt der Film ehrlich und poetisch vom Leben und Umfeld der Protagonisten und bildet ein poetisches Mosaik aus Momentaufnahmen an einem selten mit der Kamera festgehaltenen Ort Nordamerikas. Unter anderem gewann die Dokumentation beim Sundance Film Festival 2018 den U.S. Documentary Special Jury Award for Creative Vision. Darüber hinaus war HALE COUNTY THIS MORNING, THIS EVENING 2019 für einen Oscar in der Kategorie Bester Dokumentarfilm nominiert.

Eine Veranstaltung von FilmInitiativ Köln e.V.

Festivaleröffnung: freier Eintritt, Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen
Filmpass, gültig für alle Vorführungen im Filmforum und Filmclub 813: € 40,- / 30,- erm. / Förderpreis: € 50,-
Eintritt pro Vorführung: € 7,- / 5,-
Schul- und Kindervorführungen: € 3,-, Lehrer*innen/Erzieher*innen frei
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

Für: Erwachsene | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

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Do. 26.09.
17:30 Uhr

Film | Museum Ludwig

17. Afrika Film Festival Köln

Mother, I Am Suffocating. This Is My Last Film About You.

D/LES/KAT 2019, 76‘, digital, engl. OF, R: Lemohang Jeremiah Mosese Gast: Lemohang Jeremiah Mosese

Wie Jesus trägt die junge Frau ein Holzkreuz durch die Straßen Lesothos: Neugierige, empörte, mitleidige Augenpaare folgen der künstlerischen Performance. Der Blick der leidenden Frau ist nur halb nach außen gerichtet: auf Gesichter, Landschaften, Schafe, ein paar strickende Hände. Die Szenen sind in poetischem Schwarz-Weiß gedreht und erscheinen auf der Leinwand oft in Zeitlupe. Darüber erklingt ein Klagelied. Darin wird der schmerzliche Abschied von der Mutter zur Abrechnung mit dem Mutterland. Lemohang Jeremiah Moseses visuelles Gedicht ist ein persönlicher Kommentar zur Geschichte und Gegenwart des kleinen Landes Lesotho, erzählt aus dem Berliner Exil. Der experimentelle bildgewaltige Film wurde komplett von einem LGBTIQ-Team gedreht und prangert nicht nur die Zustände in Afrika im Allgemeinen an, sondern auch Homophobie und Diskriminierung in Lesotho im Besonderen.

Eine Veranstaltung von FilmInitiativ Köln e.V.

Festivaleröffnung: freier Eintritt, Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen
Filmpass, gültig für alle Vorführungen im Filmforum und Filmclub 813: € 40,- / 30,- erm. / Förderpreis: € 50,-
Eintritt pro Vorführung: € 7,- / 5,-
Schul- und Kindervorführungen: € 3,-, Lehrer*innen/Erzieher*innen frei
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

Für: Erwachsene | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

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Do. 26.09.
17:30 Uhr

Film | Museum Ludwig

17. Afrika Film Festival Köln

Freedom Fields

LBY/UK/NL/USA/KAT/LB/CA 2018, 99‘, DCP, OmeU, R: Naziha Arebi Gast: Naziha Arebi

Kurz nach dem arabischen Frühling träumt die libysche Frauenfußballmannschaft von ihrem ersten Länderspiel. Allerdings müssen sich die Kickerinnen großem Widerstand stellen, der selbstbewussten Frauen in Libyen generell entgegengebracht wird. Auch Medienberichte mobilisieren konservative Kräfte, die die Ambitionen der Fußballerinnen vereiteln wollen. Über mehrere Jahre hinweg begleitete Naziha Arebi mit ihrer Kamera drei Frauen, die mit Entschlossenheit und Stärke um Handlungsspielräume kämpfen. Während das Land zunehmend in den Bürgerkrieg gleitet, müssen sie ihr Leben täglich neu erfinden. Unsicherheit wird zur Routine – sei es in der Öffentlichkeit oder im Privatleben. Doch die Protagonistinnen verfolgen ihren Traum weiter, erleben Ernüchterungen, nutzen neue Chancen und werden damit zu Vorbildern für eine neue Frauengeneration in Libyen.

In Zusammenarbeit mit dem Katholischen Bildungswerk Köln

Eine Veranstaltung von FilmInitiativ Köln e.V.

Festivaleröffnung: freier Eintritt, Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen
Filmpass, gültig für alle Vorführungen im Filmforum und Filmclub 813: € 40,- / 30,- erm. / Förderpreis: € 50,-
Eintritt pro Vorführung: € 7,- / 5,-
Schul- und Kindervorführungen: € 3,-, Lehrer*innen/Erzieher*innen frei
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

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