Veranstaltungskalender

Ihre Auswahl: Wann: November | Wo: Keine Einschränkung | Was: Lesung | Vortrag | Tagung | Seminar | Für Wen: Keine Einschränkung |

Di. 02.11.
19:00 Uhr

Vortrag | Museum Ludwig

Lene Berg: Stalin by Picasso or Portrait of a Woman with Moustache

KunstBewusst: Film von Lene Berg (2008, 30 Min., engl. OV) und anschließendes Gespräch mit Prof. Lilian Haberer und Filmemacherin Lene Berg.

1953. Stalin stirbt, und auf der Titelseite der linken Zeitung Les Lettres françaises erscheint sein Porträt, gezeichnet von Pablo Picasso, seit 1944 Mitglied der Kommunistischen Partei. Das Bild wird allseits verabscheut. Den Bürgerlichen missfällt, dass Picasso den kommunistischen Staatenlenker ehrt. Den Kommunisten, dass er ihn nicht als Staatenlenker ehrt. Ist ihnen Picassos Stalin zu jung? Zu weich, zu feminin? Die norwegische Künstlerin Lene Berg geht in ihrer Filmcollage dem Fall nach. Wir sprechen mit ihr über das Bild, über den Ärger, den es Picasso einbrachte und Jahrzehnte später auch Berg: Ein Außenbanner mit dem Motiv durfte sie 2008 in Oslo nicht aufhängen, in New York wurde das Banner nach zwei Tagen entfernt.

Anmeldung unter www.kunstfreunde.koeln

Für den Besuch dieser Veranstaltung im Museum ist der 3G-Nachweis notwendig.

Für: Alle | Von: Freunde des Wallraf-Richartz-Museums und des Museums Ludwig | Teilnahme: kostenlos | Rahmenprogramm zu: „Der geteilte Picasso“, 25.09.2021 - 30.01.2022

Di. 02.11.
19:00 - 20:30 Uhr

Vortrag | NS-Dokumentationszentrum

»In erheblichem Ausmaß persönlich an Grausamkeiten beteiligt«. Zur »Täterforschung« im Kölner NS-DOK

Zu einem Schwerpunkt der NS-Forschung entwickelte sich ab den 1990er-Jahren die »Täterforschung«, die Auseinandersetzung mit den Akteuren von NS-Terror und -Verfolgung. Sie hat unser Bild der NS-Gesellschaft geschärft und neue Perspektiven auf die Shoah
eröffnet. Das NS-DOK ist den Opfern des NS-Regimes gewidmet. Es hat von Beginn an aber auch »die Täter« in den Blick genommen. Das EL-DE-haus ist auf eindrückliche Art Opferort und Täterort in einem. Der Vortrag skizziert, welche Forschungen in den letzten Jahrzehnten entstanden sind, welche Desiderate bestehen, welche Erkenntnisse gewonnen wurden. Dabei stehen – neben Partei, Verwaltung, Justiz – die Einheiten der Polizei im Mittelpunkt.

Eine Veranstaltung der Kölnischen Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit, in Kooperation mit dem NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln

Aufgrund des aktuellen Infektionsgeschehens finden alle Veranstaltungen mit einer stark reduzierten Teilnehmerzahl statt. Für die Teilnahme an den Veranstaltungen im EL-DE-Haus ist eine verbindliche Anmeldung per E-Mail unter nsdok@stadt-koeln.de sowie eine Bestätigung durch das NS-DOK erforderlich.

Für den Fall, dass Ihre Anmeldung aufgrund der beschränkten Teilnehmerzahl nicht berücksichtigt werden kann, bitten wir um Ihr Verständnis.

Abb.: Kölner Polizist als Wache am Ghetto Litzmannstadt, 1941/42 © NS-DOK

Für: Erwachsene | Von: NS-Dokumentationszentrum | Mit: Dr. Thomas Roth, Historiker im NS-DOK | Teilnahme: kostenlos

So. 07.11.
11:00 Uhr

Vortrag | Museum für Angewandte Kunst Köln

MAKKintro: Dieter Rams vs. Jony Ive, hebräischer Vortrag

Den Auftakt des Vortrages in hebräischer Sprache bilden die "10 Thesen über gutes Produktdesign" von Dieter Rams. Im Anschluss geht der Referent der Frage nach, warum die Entwürfe des ehemaligen Designchef der Firma Braun so wesentlich die modernen Designwelt bestimmten. Besonders beeinflusste Rams den ehemaligen Leiter des Designteams von Apple, Jonathan Ive.

Wir laden Sie herzlich zu einem 40-minütigen, bebilderten Vortrag und anschließender Fragerunde in den Overstolzensaal ein. 

Bitte lesen Sie vor dem Museumsbesuch die aktuellen Corona-Schutzbedingungen der Kölner Museen. 

Foto: Collage ©Adi Gottlieb

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Adi Gottlieb | Treffpunkt: Overstolzensaal | Teilnahme: kostenlos | zzgl. Eintritt

Mo. 08.11.
17:00 Uhr

Vortrag | Museum für Ostasiatische Kunst

Glück im Überfluss - Online Veranstaltung

Auf chinesischen (Kunst-)Objekten gibt es zahlreiche Abbildungen bestimmter Pflanzen und Tiere, die Wünsche für ein langes, glückliches und erfolgreiches Leben übermitteln. Die verwendeten Dekore wurden über Jahrhunderte tradiert und haben einen Bezug zur chinesischen Sprache oder lassen sich in einem gesellschaftlichen, moralischen oder philosophisch-mythologischen Kontext deuten. In der ca. 50-minütigen Präsentation laden wir Sie zu einer spannenden Reise in die Welt der chinesischen Glücks-Symbolik ein. Im Anschluss haben Sie Zeit für einen Austausch.

Die digitale Veranstaltung findet auf der Plattform BigBlueButton statt unter folgendem Link: https://app.bbbserver.de/de/join/8ad828f9-9393-4c98-8f98-90971d73ecb4

Bitte beachten Sie unsere Hinweise und Netiquette für die Teilnahme an digitalen Veranstaltungen.

Abbildung: Schale, China, Qing-Dynastie, Yongzheng-Periode (1722-1735), Foto: RBA Köln, Sabrina Walz

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Sabine Häßler | Treffpunkt: BigBlueButton | Teilnahme: kostenlos

Mo. 15.11.
19:00 Uhr

Vortrag | Museum Ludwig

Zu Sprachen finden

Votrag in der Reihe KunstBewusst von Dr. Doron Rabinovici

In „Zu Sprachen finden“ erkundet Doron Rabinovici, wie vielfältig Sprache von Anfang an ist und wie unterschiedlich die eigene Identität erfahren werden kann. Wie er hervorhebt, war Deutsch für ihn nie eine selbstverständliche Sprache. Er erlernte sie, nachdem er mit seiner Familie aus Tel Aviv nach Österreich übersiedelte. Rabinovici schreibt: „Ich war eines jener Judenkinder, die es eigentlich gar nicht mehr geben konnte“. Seine Herkunft, so stellt er fest, war die Erinnerung: „Sollte nicht wieder ausgelöscht werden, was die Meinen und mich ausmachte, so musste ich zur Sprache bringen, was sie mir verschlug.“

Anmeldung unter www.kunstfreunde.koeln

Für den Besuch dieser Veranstaltung im Museum ist der 3G-Nachweis notwendig.

Für: Alle | Von: Freunde des Wallraf-Richartz-Museums und des Museums Ludwig | Teilnahme: kostenlos

So. 28.11.
15:00 - 16:15 Uhr

Lesung | Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt

"Mert und der wundersame Fes“

Der kleine Mert lebt in Istanbul und ist zu Besuch bei seiner Großmutter. Dort darf er in einer wundersamen Kiste wühlen und findet eine merkwürdige Kopfbedeckung: Ein Fes! Der hat doch tatsächlich seinem Ur-Großvater gehört. Als der kleine Mert sich den Fes neugierig aufsetzt, begibt er sich direkt auf eine aufregende Zeitreise vom osmanischen Istanbul, über das faszinierende Byzanz nach Konstantinopel bis hin zu einer Zeit, wo die ersten Menschen diesen Ort besiedelten...

Lesung aus dem gleichnamigen Buch von Betül Sayin in der Übersetzung von Reinhard Fischer. Anschließend Führung.

Eine Kooperation von Museumsdienst Köln und der Kölner Vorleseinitiative LeseWelten.

Bitte lesen Sie vor dem Museumsbesuch die aktuellen Corona-Schutzbedingungen der Kölner Museen.

Für: Kinder ab 5 Jahren | Von: Museumsdienst Köln | Reihe: Lesewelten | Treffpunkt: Kasse | Teilnahme: kostenlos | Anmeldung bis: 25.11.2021

Anmeldung

Dieser Kurs ist ausgebucht. Wir können Sie jedoch auf eine Warteliste setzen.

Mi. 01.12.
18:30 Uhr

Vortrag | Käthe Kollwitz Museum

»In sich hinein spüren«. Die Bildwelten der Maria Lassnig

Vortrag von Christiane Lange, Direktorin Staatsgalerie Stuttgart
Maria Lassnig (1919–2014), die Ausnahmekünstlerin, widersetzt sich zeitlebens allen Strömungen. Bereits 1948, als junge Absolventin der Wiener Kunstakademie, kommt ihr – so die Anekdote – in einer Wiener Trambahn die Idee, ihre Körpergefühle zu malen. »Body-awareness-paintings«. Dieser treffende Ausdruck, den sie während ihrer New Yorker Jahre 1968–1980 erfindet, begleitet ihr Schaffen ein Leben lang. Mit Bleistift oder Aquarell auf Papier, als Druckgraphik oder auf überlebensgroßen Leinwänden malt sie in kräftigen Farben ihre Körperempfindungen – Bilder, die sich dem Betrachter nicht sofort erschließen, wenn es um die Verschmelzung mit Tieren geht, wenn sich die Künstlerin als Sessel spürt oder eins wird mit prothesenhaften Apparaten.

Christiane Lange, gibt in ihrem Vortrag einen Einblick in die Biographie der Künstlerin und stellt in ausgewählten Werken die Bildwelten der Maria Lassnig – einer »Hirnforscherin der Malerei«, so die Kunsthistorikerin – aus einem Schaffenszeitraum von über 70 Jahren vor.

Zur Person: Prof. Dr. Christiane Lange ist Direktorin der Staatsgalerie Stuttgart, Honorarprofessorin der Akademie der Bildenden Künste München und gemeinsam mit dem Sammler Helmut Klewan Mitinitiatorin der Ausstellung im Käthe Kollwitz Museum Köln.

Mehr dazu: www.kollwitz.de/talk-im-forum 
Anmeldung unter 0221 227-2899 oder museum@kollwitz.de 

Für: Alle | Von: Käthe Kollwitz Museum | Reihe: Akademieprogramm | Treffpunkt: Forum im Museum | Preis: € 9,00 | ermäßigt: € 6,00 | inkl. Ausstellung | Rahmenprogramm zu: „Maria Lassnig“, 01.10.2021 - 09.01.2022

 
 
 

Newsletter aktuell

Bleiben Sie auf dem Laufenden über Informationen und Neuigkeiten rund um die Kölner Museen.

 
Besondere Programme

Führungen und Workshops, Wissen und Kreativität: Programme des Museumsdienstes für alle Interessen.

 
Führungen & Akademieprogramm
Programm für Kinder & Familien. Mit Ferienprogramm
Kreative Kurse und Workshops für Jugendliche und Erwachsene
KölnTag. Einmal im Monat als Kölner kostenlos in die Sammlungen.
 
Buchbare Angebote

für Privatgruppen, Firmen, Reiseveranstalter oder Schulklassen.

 
Führungen für
Gruppen
Angebote für Schulklassen & Lehrkräfte
Kindergeburtstag im Museum