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Fr. 15.11.
16:00 - 17:00 Uhr

Gespräch | Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud

Bild|er|leben

Kunst ist ein Medium, das den Menschen grundlegende Lebensthemen, Konflikte und Lösungsmöglichkeiten aufzeigen kann. Zu Beginn lassen Sie sich intensiv auf ein Kunstwerk ein, Sie beobachten und machen sich Notizen. In den anschließenden Gesprächen werden Sie durch Ihr individuelles Bilderleben zum Kern des Werkes vordringen. Unbelastet von Wissen über Kunst kann das Kunstwerk wirken und seine Botschaften vermitteln.

Heute zu: "Amnon und Tamer"

Eine Kooperation von Museumsdienst Köln und dem Departement Psychologie der Universität zu Köln: www.bilderleben.net

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Treffpunkt: Foyer | Teilnahme: kostenlos | zzgl. Eintritt

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Fr. 15.11.
18:00 Uhr

Gespräch | NS-Dokumentationszentrum

»Der NSU-Prozess. Das Protokoll«

Buchvorstellung mit Anette Ramelsberger (Gerichtsreporterin und leitende Redakteurin, Süddeutsche Zeitung), Rainer Stadler (Innenpolitik, Süddeutsche Zeitung; Veröffentlichung der Protokolle im SZ-Magazin), Wiebke Puls (Schauspielerin) und Malte Sundermann (Schauspieler)

Zwischen 2000 und 2007 ermordete der »Nationalsozialistische Untergrund« (NSU) zehn Menschen: Enver Şimşek, Abdurrahim Özüdoğru, Süleyman Taşköprü, Habil Kılıç, Mehmet Turgut, İsmail Yaşar, Theodoros Boulgarides, Mehmet Kubaşık, Halit Yozgat und Michèle Kiesewetter.

Erst nach den Selbstmorden der Rechtsterroristen Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos, die gemeinsam mit Beate Zschäpe den Kern der Terrorgruppe bildeten, flog der NSU auf. Den rechtsterroristischen Hintergrund der Taten hatten die Ermittler*innen zuvor jahrelang nicht erkannt.

Schließlich wurden Beate Zschäpe und vier Unterstützern des NSU am Oberlandesgericht München der Prozess gemacht, der sich als schmerzhaftes und aufwändiges juristisches Herantasten an die Wahrheit entpuppte. Der Prozess dauerte 438 Verhandlungstage, gehört wurden mehr als 600 Zeugen, es gab rund 90 Nebenkläger. Verhandelt wurden die zehn Morde, zwei Bombenanschläge und 15 Raubüberfälle. Am 11. Juli 2018 wurde das Urteil verkündet.

Da vom Prozess kein offizielles Protokoll gefertigt wurde, haben Annette Ramelsberger, Tanjev Schultz, Rainer Stadler und Wiebke Ramm die Verhandlung für die Öffentlichkeit aufgezeichnet.

Im Rahmen der Buch-Präsentation werden ausgewählte Verhandlungstage von Schauspieler*innen verlesen – auch, um ein Zeichen gegen die Kultur des Verdrängens zu setzen und die hermetische Welt eines Gerichtssaals für Bürger*innen zu öffnen.

Eine Veranstaltung der Bundeszentrale für politische Bildung, in Kooperation mit dem NS-DOK

Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Treffpunkt: EL-DE-Haus | Preis: € 4,50 | ermäßigt: € 2,00

So. 17.11.
11:30 Uhr

Exkursion | Käthe Kollwitz Museum

Tausend Meter deutsche Geschichte – Ein Stadtspaziergang

Führung und Exkursion am Volkstrauertag

Auf der kurzen Distanz von nur etwa 1000 Metern Wegstrecke lässt sich in der Kölner Innenstadt ein beeindruckendes Stück Zeitgeschichte anhand von bedeutenden Kunstwerken nachvollziehen: Ausgehend von den Hauptwerken der Kölner Kollwitz-Sammlung führt ein Stadtspaziergang zur Skulptur »Der Schwebende« von Ernst Barlach in der Antoniter-Kirche und weiter zur Gedenkstätte in der Kirchenruine von Alt Sankt Alban mit den Kopien der Skulpturengruppe »Trauernde Eltern« von Käthe Kollwitz.

Begrenzte Teilnehmerzahl! Am Stadtspaziergang können maximal 20 Personen teilnehmen.

Anmeldung bis 15.11.2019 unter 0221 227-2602 oder museum@kollwitz.de

Für: Erwachsene | Von: Käthe Kollwitz Museum | Reihe: Akademieprogramm | Treffpunkt: Forum im Museum | Rahmenprogramm zu: „Berliner Realismus “, 10.10.2019 - 05.01.2020

So. 17.11.
14:00 Uhr

Exkursion | Kölnisches Stadtmuseum

Das Kölnische Stadtmuseum unterwegs – kostenlose Stadtexkursionen mit unserem ehrenamtlichen Arbeitskreis

Thema diesmal: Stadtgeschichte, Architektur und Kunst rund ums Zeughaus

Entdecken Sie gemeinsam mit anderen Interessierten ganz neue Geheimnisse und verborgene Orte in bekannten Stadtvierteln! Freuen Sie sich auf spannende Rundgänge jenseits der normalen "Touristenpfade".
Treffpunkt: Kölnisches Stadtmuseum

Für: Erwachsene | Von: Arbeitskreis des Kölnischen Stadtmuseums | Mit: Peter Rockenbach

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So. 17.11.
16:00 Uhr

Gespräch | Tanzmuseum des Deutschen Tanzarchivs Köln

Tanzkritik in Gespräch

Sprechen wir über Lokaljournalismus und mehr.

Zu Gast ist: N.N.

Für: Erwachsene | Von: SK-Stiftung Kultur | Treffpunkt: Kasse, Im Mediapark 7 (3. OG) | Preis: € 5,50 | ermäßigt: € 3,00

Mo. 18.11.
17:00 Uhr

Vortrag | Museum für Angewandte Kunst Köln

Die Architektenfamilie

VORTRAG | STADT-PUNKTE Die Architektenfamilie.

Ein Gespräch mit Paul und Peter Böhm Moderation: Dr. Jörg Biesler, Kunsthistoriker und Journalist

Eintritt frei

Eine Veranstaltung des DOMFORUM, dem Förderverein Romanische Kirchen Köln e.V. und dem Katholischen Bildungswerk Köln in Kooperation mit dem MAKK.

Gottfried Böhm 2015, Foto: Wikimedia, © Elke Wetzig

Für: Erwachsene | Treffpunkt: Overstolzensaal

Do. 21.11.
15:00 Uhr

Vortrag | Museum Schnütgen

Eine Stunde Stadtgeschichte

Der ehrenamtliche Arbeitskreis Zeughaus im Stadtmuseum hat eine neue Veranstaltungsreihe ins Leben gerufen. Einmal monatlich sollen Vorträge zur Kölner Stadtgeschichte im Gartenzimmer des Museum Schnütgen stattfinden und damit die Brücke zur Sammlung mittelalterlicher Kunst schlagen. Es handelt sich um eine gemeinsame Veranstaltungsreihe des Stadtmuseums und des Museum Schnütgen.

Veranstaltungsort ist jeweils das Gartenzimmer im Museum Schnütgen

Thema: Fastelovend hinger de Britz

Veranstaltungsort ist jeweils das Gartenzimmer im Museum Schnütgen

Für: Erwachsene | Von: Museum Schnütgen | Mit: Peter Richerzhagen | Treffpunkt: Kasse | Teilnahme: kostenlos | zzgl. Eintritt

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Do. 21.11.
15:00 Uhr

Vortrag | Kölnisches Stadtmuseum

Eine Stunde Stadtgeschichte im Gartenzimmer des Museum Schnütgen

Thema diesmal: Fastelovend hinger de Britz

Ab Februar 2019 teilen die Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtler des Arbeitskreises des Kölnischen Stadtmuseums ihr großes Wissen über die Stadtgeschichte auch mit den Besucherinnen und Besuchern des Museum Schnütgen – und zwar im stilvollen Gartenzimmer, mit Blick auf St. Cäcilien. In dieser Oase inmitten der Stadt berichten sie jeden dritten Donnerstag im Monat mit spannenden Vorträgen und Gesprächen über das Leben im mittelalterlichen Köln. Mit einem anschließenden gemeinsamen Besuch der Dauerausstellung schlägt die Veranstaltung die Brücke zu besonderen Exponaten des Museum Schnütgen (Cäcilienstraße 29-33, 50667 Köln).

Die Veranstaltung ist kostenlos, Teilnehmende müssen lediglich den Eintritt in die Dauerausstellung des Museum Schnütgen bezahlen (6 Euro, ermäßigt 3,50 Euro).

Eine wunderbare Gelegenheit, durch die reiche Kölner Vergangenheit zu reisen und das Gartenzimmer im denkmalgeschützten 1950er-Jahre-Anbau des Museum Schnütgen zu genießen!

Für: Alle | Von: Arbeitskreis des Kölnischen Stadtmuseums Museum Schnütgen | Mit: Peter Richerzhagen

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Do. 21.11.
18:00 Uhr

Vortrag | Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt

Die Tempelarchitektur der Jainas in Indien: Vielfalt und Einzigartigkeit

Vortrag von Prof. Dr. Julia Hegewald, Abt. für Asiatische und Islamische Kunstgeschichte der Universität Bonn. Der Vortrag wird sich auf Tempelbauten aus dem ganzen indischen Bereich beziehen und sowohl die unglaubliche Vielfalt aufzeigen als auch die Hintergründe der räumlichen und architektonischen Besonderheiten erläutern.

Für: Erwachsene | Von: Rautenstrauch-Joest-Museum | Treffpunkt: Bibliothek | Teilnahme: kostenlos | Rahmenprogramm zu: „Heilige und Asketen - Miniaturmalerei der Jaina aus Indien“, 11.10.2019 - 16.02.2020

Do. 21.11.
18:30 Uhr

Exkursion | Kölnisches Stadtmuseum

Zeitreise Dom und Roncalliplatz

Kostenlose Führung unseres studentischen Infoteams auf dem Roncalliplatz zur Geschichte dieses Ortes. Erfahren Sie faszinierende Episoden und überraschende Details!
Treffpunkt: Bauzaun Domhotel (bei 5000 - 100 v. Chr.), Ausgang Straße "Am Hof"

Abb.: Domhof mit „Hotel du Dome“ und Kölner Dom, kolorierter Stahlstich, um 1850 (KSM/RBA)

Für: Alle | Von: Kölnisches Stadtmuseum

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Do. 21.11.
19:00 Uhr

Gespräch | Museum für Angewandte Kunst Köln

Was bleibt vom Bauhaus(-Jahr)? Einsichten und Aussichten

DISKUSSION - KAP FORUM Was bleibt vom Bauhaus(-Jahr)?

Einsichten und Aussichten. Dr. Claudia Perren, Direktorin der Stiftung Bauhaus Dessau Moderation: Andreas Grosz und Dr. Oliver Herwig Um Anmeldung wird gebeten: kap-forum.de/veranstaltungen/was-bleibt-vom-bauhaus-jahr/

Eintritt frei

Eine Veranstaltung des KAP FORUM in Kooperation mit dem MAKK

Für: Erwachsene | Treffpunkt: Overstolzensaal

So. 24.11.
11:00 - 14:00 Uhr

Exkursion | NS-Dokumentationszentrum

75 Jahre Zerschlagung des Nationalkomitees Freies Deutschland (NKFD)

Vor 75 Jahren, am 24. November 1944 stürmte die Gestapo das Haus am Sülzgürtel 8 in Köln Klettenberg. Dort befand sich die Zentrale des NKFD.

Seit 1943 hatte die KPD die illegale Widerstandsarbeit verstärkt. Eine kleine Gruppe um Willi Tollmann und Jakob Zorn hatte schon zu Kriegsbeginn illegal Flugblätter verteilt. Nun suchten sie den Kontakt zu anderen Gegnern des NS Regimes zu Gewerkschaftern, Sozialdemokraten, Bibelforschern bis hin zu Mitgliedern der NSDAP. Ihr Ziel war der Sturz der NS-Diktatur und das Ende des Krieges. Sie riefen zur Desertion und zur Sabotage der Kriegsproduktion auf. Ihre Pläne reichten aber noch weiter: Das NKFD sah sich als Keimzelle eines demokratischen Deutschlands, entwickelte Pläne zum Neuaufbau der Verwaltung und einer freien Presse. 200 Personen schlossen sich dem NKFD an, das streng konspirativ arbeitete und Zellen in Betrieben hatte.

Bei der Verhaftungsaktion der Gestapo wurde Willi Tollmann bei einem Sprung aus dem Fenster schwer verletzt. Er und fünf weitere Mitglieder der Leitung darunter Engelbert Brinker und Otto Richter wurden bei den Verhören zu Tode gefoltert und sind auf dem Friedhof der Abtei Brauweiler begraben. Fünf weitere starben in der Haft.

Wir laden zu einer Gedenkfahrt ein, die uns vom EL- DE Haus, dem früheren Sitz der Kölner Gestapo, zum Haus am Sülzgürtel 8 führt, wo sich die Gruppe in der Wohnung der Familie Humbach traf. Auch Ferdinand, Grete und Heinz Humbach gehörten zu den Verhafteten. Eine Gedenktafel erinnert dort an die Geschehnisse.

Unsere Fahrt führt dann zur Abtei Brauweiler, wo wir die Gedenkstätte und den Friedhof besuchen.

Verantwortlich: Ulrike Bach und Dr. Wolfgang Uellenberg-van Dawen

Anmeldungen bitte unter: EL-DE-Haus@web.de Stichwort NKFD

Eine Veranstaltung des Vereins EL-DE-Haus e.V.

Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Mit: Ulrike Bach und Dr. Wolfgang Uellenberg-van Dawen | Treffpunkt: Vor dem EL-DE-Haus | Teilnahme: kostenlos

So. 24.11.
15:00 Uhr

Lesung | Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud

Alma und Oma im Museum

Oma und Alma gehen ins Museum, besuchen den Ort, wo die großen alten Meister hängen. Sie unterhalten sich dort über Bilder wie die »Maria im Rosengarten« oder den »Heiligen Antonius« und haben  großen Spaß, besonders, als sich die Oma in den Bildern versteckt. Was dann wohl noch geschieht...?

Lesung aus dem gleichnamigen Buch von Nikolaus Heidelbach. Mit anschließender Führung. 

Eine Kooperation von Museumsdienst Köln und LeseWelten Köln/KFA e.V.

Für: Kinder ab 6 Jahren | Von: Museumsdienst Köln | Reihe: Lesewelten | Treffpunkt: Kasse | Teilnahme: kostenlos

So. 24.11.
15:00 - 16:30 Uhr

Exkursion | NS-Dokumentationszentrum

Das jüdische Köln - Sichtbares und Verborgenes

Der Rundgang führt von der einstigen Gestapostelle am Appellhofplatz zur ehemaligen Hauptsynagoge in der Glockengasse. Er folgt den Spuren des Judentums in Köln bis 1933 und der dann einsetzenden systematischen Verfolgung. Anhand von Gebäuden, Personen und Geschichten erkunden Sie die Vielfalt des Kölner Judentums in Vergangenheit und Gegenwart.

Gregor Aaron Knappstein ist Mitglied der jüdischen liberalen Gemeinde Köln und Mitarbeiter des NS-Dokumentationszentrums. Sein Schwerpunkt ist die Recherche von sogenannten "Stillen Helden" - nichtjüdische Kölnerinnen und Kölner, die Juden während der NS-Zeit unterstützt und gerettet haben.

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Aaron Knappstein | Reihe: Akademieprogramm | Treffpunkt: Foyer | Preis: € 6,00 | Anmeldung bis: 19.11.2019

Anmeldung
Mi. 27.11.
18:30 Uhr

Lesung | Käthe Kollwitz Museum

»Das Leben hatte dort etwas Brausendes«

Die Schauspielerin Marita Breuer - bekannt als »Maria« aus der Film-Triologie Heimat von Edgar Reitz - liest aus den Tagebüchern und Briefen von Käthe Kollwitz und Künstlerkollegen wie Otto Dix und George Grosz.

Im Kontext der Sonderausstellung Berliner Realismus zeichnen diese Selbstzeugnisse ein lebendiges Bild der turbulenten Berliner Metropole zu Beginn des 20. Jahrhunderts.

Für: Alle | Von: Käthe Kollwitz Museum | Mit: Marita Breuer (Rezitation) | Treffpunkt: Forum im Museum | Preis: € 7,50 | ermäßigt: € 4,50 | Rahmenprogramm zu: „Berliner Realismus “, 10.10.2019 - 05.01.2020

Do. 28.11.
18:30 Uhr

Gespräch | Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt

Meet the Director!

Im Gespräch mit Nanette Snoep.

Für: Alle | Von: Rautenstrauch-Joest-Museum | Treffpunkt: Dauerausstellung - Kayserizimmer | Teilnahme: kostenlos

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Do. 28.11.
19:00 Uhr

Lesung | NS-Dokumentationszentrum

Henry Oster: Ein jüdischer Junge überlebt Auschwitz

Erzähl-Abend und Lesung mit Dr. Karola Fings (Stv. Direktorin NS-DOK), Aaron Knappstein (Mitarbeiter NS-DOK) und Jörg Fabrizius (Schauspieler)

Mit vier Jahren spaziert er 1939 an der Hand seines Vaters durch die Straßen von Köln. Mit 16 Jahren wird er im April 1945, dem Tode nahe und nun Waise, in Buchenwald befreit. Er emigriert 1946 in die USA und schwört sich, nie wieder deutschen Boden zu betreten. Doch dann bricht er den Schwur und kommt 2010 mit dem Besuchsprogramm der Stadt Köln nach Köln. Er nimmt Kontakt zum NS-DOK auf und es entsteht ein dynamischer Prozess, der alle Beteiligten bereichert. In seinem Auftrag forscht das NS-DOK nach Holocaust-Überlebenden seiner Familie und findet Mickey Maxwell, eine Groß-Cousine, die ebenfalls in den USA lebt.

Dr. Karola Fings und Aaron Knappstein erzählen von ihren Begegnungen mit (Heinz) Henry Oster, die sie tief berührt und beeindruckt haben. Ein weiteres Ergebnis der Begegnung ist die Autobiografie »Rechts zum Leben, links zum Tod«, aus der der Kölner Schauspieler Jörg Fabrizius einige Passagen vorlesen wird. So kommt Henry Oster in dieser Veranstaltung auch selbst zu Wort, obwohl er leider kurz nach Fertigstellung des Buches am 17. März 2019 verstarb.

Begleitprogramm zur Sonderausstellung »Vergiss deinen Namen nicht – Die Kinder von Auschwitz«

Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Mit: Dr. Karola Fings | Treffpunkt: EL-DE-Haus | Preis: € 4,50 | ermäßigt: € 2,00 | Rahmenprogramm zu: „Vergiss deinen Namen nicht – Die Kinder von Auschwitz“, 15.11.2019 - 23.02.2020

So. 01.12.
13:00 Uhr

Lesung | Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt

Afrika sichtbar machen!

Die Reihe stimmen afrikas stellt die neuen Essays über Dekolonisierung und Globalisierung des im November mit dem Erich-Maria-Remarque-Friedenspreis
ausgezeichneten Ngũgĩ wa Thiong’o vor.

Für: Erwachsene | Von: Museumsgesellschaft RJM e.V. | Treffpunkt: Forum VHS | Preis: € 8,00 | ermäßigt: € 6,00

Di. 03.12.
18:00 Uhr

Vortrag | Historisches Archiv der Stadt Köln

Rahmenprogramm „Von Jakob zu Jacques – Der Kölner Offenbach“

„Der Cellist Jacques Offenbach zwischen Köln und Paris (1832-1854) und sein Violine spielender Vater Isaac“

Der Vortrag widmet sich der Vernetzung Jacques Offenbachs mit der interkonfessionellen Musikkultur in Köln, an der schon sein Vater, der Synagogen-Kantor Isaac Offenbach, aktiv teilhatte. Die Kölner Konzerte des Pariser Cello-Virtuosen seit 1839 wurden von seinem Cello-Lehrer Bernhard Breuer aus der Domkapelle ebenso unterstützt wie durch den Kölner Männer-Gesangverein. Höhepunkt von Konzerten mit neuen Kompositionen ist das Jahr 1848 mit den revolutionären Unruhen und der 600-Jahrfeier des Doms. Bilder unter Einbezug der ausgestellten Dokumente und Musikbeispiele veranschaulichen die singuläre historische Situation. 

Für: Erwachsene | Mit: Prof. Klaus W. Niemöller | Treffpunkt: Kirche Herz Jesu, Zülpicher Platz, 50674 Köln | Teilnahme: kostenlos | Rahmenprogramm zu: „„Von Jakob zu Jacques – Der Kölner Offenbach““, 24.10.2019 - 05.04.2020

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Do. 05.12.
15:30 Uhr

Gespräch | Kölnisches Stadtmuseum

KÖLN AM RHEIN / KÖLN AN DER SEINE – Cologne sur le Rhin / Cologne sur la Seine – Deux expositions en une seule visite guidée

Die beiden Fotoausstellungen widmen sich dem fotografischen Werk von Hugo Schmölz (1879 – 1938) und seinem Sohn Karl Hugo Schmölz (1917 – 1986).  

„KÖLN AM RHEIN: Von Zeit zu Zeit“ zeigt Fotografien der beiden, zum einen das Köln der Zwischenkriegszeit, zum anderen die zerstörte Metropole der Nachkriegszeit. Ergänzt  werden sie um Stadtansichten aus den Jahren 1994 und 2018.

„KÖLN AN DER SEINE: Der Pavillon der Stadt Köln auf der Pariser Weltausstellung 1937“ befasst sich mit den Aufnahmen des 19-jährigen Karl Hugo Schmölz von der Weltausstellung, die eindrucksvoll von einer vergessenen Episode der deutsch-französischen Geschichte – mit Köln im Zentrum der Aufmerksamkeit – erzählen.

Begleiten Sie uns auf Französisch auf einer Reise von Köln nach Paris, vom Rhein an die Seine. Rejoignez-nous en français pour un voyage de Cologne à Paris, du Rhin à la Seine.

Abb.: Karl Hugo Schmölz: Auf der Terrasse des Kölner Pavillons, © Archiv Wim Cox.

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Markus Thulin | Treffpunkt: Kasse | Rahmenprogramm zu: „KÖLN AN DER SEINE. Der Pavillon der Stadt Köln auf der Pariser Weltausstellung 1937“, 24.08.2019 - 26.01.2020

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