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Ab Di. 19.11.
10:00 - 18:00 Uhr

kunst:dialoge | Museum Ludwig

Kunst:Dialoge in der Transcorporealities Ausstellung

Während der Ausstellung Transcorporealities stehen unsere Kunstvermittler*innen der Kunst:Dialoge täglich von 10–18 Uhr in der Ausstellung und freuen sich auf Ihre Fragen zur Kunst.

Für: Alle | Von: Museum Ludwig | Treffpunkt: Im Foyer | Rahmenprogramm zu: „HIER UND JETZT im Museum Ludwig. Transcorporealities“, 21.09.2019 - 19.01.2020

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Di. 19.11.
10:00 - 12:00 Uhr

Führung | Römisch-Germanisches Museum

Dionysos und Poblicius - Kurzführung zu zwei Größen des römischen Köln

Dionysos-Mosaik und Poblicius-Grabmal sind - mit 70 m² das eine und über 14 m Höhe das andere - nicht nur die beiden größten Objekte im Römisch-Germanischen Museum neben dem Dom; sie sind auch herausragende Dokumente der Römer in Köln. Aufwendig und bunt gestaltet steht das Mosaik für Luxus und Lebensfreude. Mit monumentaler Größe und Würde erzählt das Poblicius-Denkmal von den Toten und ihren Jenseitsvorstellungen. Beide geben unter kundiger Führung einen Einblick in das Leben der Metropole am Rhein vor 2000 Jahren.

Die Führungen finden um 10.00 Uhr und um 11.00 Uhr statt.

Eintritt nur mit Führung (20 Minuten). Maximal 25 Personen, keine Anmeldung erforderlich. Bei großer Nachfrage ist mit Wartezeit zu rechnen.

Für: Alle | Von: Römisch-Germanisches Museum | Treffpunkt: Kasse | Preis: € 3,00 | ermäßigt: € 1,00

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Di. 19.11.
15:00 - 17:00 Uhr

Führung | Römisch-Germanisches Museum

Dionysos und Poblicius - Kurzführung zu zwei Größen des römischen Köln

Dionysos-Mosaik und Poblicius-Grabmal sind - mit 70 m² das eine und über 14 m Höhe das andere - nicht nur die beiden größten Objekte im Römisch-Germanischen Museum neben dem Dom; sie sind auch herausragende Dokumente der Römer in Köln. Aufwendig und bunt gestaltet steht das Mosaik für Luxus und Lebensfreude. Mit monumentaler Größe und Würde erzählt das Poblicius-Denkmal von den Toten und ihren Jenseitsvorstellungen. Beide geben unter kundiger Führung einen Einblick in das Leben der Metropole am Rhein vor 2000 Jahren.

Die Führungen finden um 15.00 Uhr, 15.30 Uhr, 16.00 Uhr und 16.30 Uhr statt.

Eintritt nur mit Führung (20 Minuten). Maximal 25 Personen, keine Anmeldung erforderlich. Bei großer Nachfrage ist mit Wartezeit zu rechnen.

Für: Alle | Von: Römisch-Germanisches Museum | Treffpunkt: Kasse | Preis: € 3,00 | ermäßigt: € 1,00

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Di. 19.11.
16:00 - 17:00 Uhr

Führung | Museum für Angewandte Kunst Köln

Telefon, Fernseher, IPod: Die Welt der elektronischen Geräte

Candlestick, Ericofon, Patriot und Schneewittchensarg: Die klangvollen Namen verheißen Information, Kommunikation und vor allem verführerischen Zeitvertreib. Die Zeitreise in die Gestaltungsgeschichte der elektronischen Medien offenbart unter anderem, dass der Bildschirm von Loewys Fernseher von 1948 nicht viel größer war, als ein heutiges Smartphone. 

Panasonic Radio R 72 „Toot-a-loop“, 1969-72 (Foto: © Sascha Fuis)

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Reihe: MAKKfuture | Treffpunkt: Kasse | Teilnahme: kostenlos | zzgl. Eintritt

Di. 19.11.
18:00 Uhr

Führung | Kölnisches Stadtmuseum

KÖLN AM RHEIN / KÖLN AN DER SEINE – Zwei Ausstellungen in einer Führung

Die beiden parallel stattfindenden Fotoausstellungen widmen sich dem fotografischen Werk von Hugo Schmölz (1879 – 1938) und seinem Sohn Karl Hugo Schmölz (1917 – 1986).
In „KÖLN AM RHEIN: Von Zeit zu Zeit“ sind Fotografien der beiden zu sehen, zum einen das Köln der 1920er- und 1930er-Jahre, zum anderen die zerstörte Metropole der Nachkriegszeit. Die Fotografien werden um bemerkenswerte Stadtansichten aus den Jahren 1994 und 2018 erweitert.
„KÖLN AN DER SEINE: Der Pavillon der Stadt Köln auf der Pariser Weltausstellung 1937“ befasst sich mit den brillanten Aufnahmen des damals 19-jährigen Karl Hugo Schmölz bei der Weltausstellung in Paris 1937, die eindrucksvoll von einer vergessenen Episode der deutsch-französischen Geschichte – mit Köln im Zentrum der Aufmerksamkeit – erzählen.

Abb.: Blick auf dem Eiffelturm: Blick auf den Eiffelturm, links das Deutsche Haus, rechts der sowjetische Pavillon, © Archiv Wim Cox.

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Reihe: AbendsImMuseum | Treffpunkt: Kasse | Preis: € 2,00 | zzgl. Eintritt | Rahmenprogramm zu: „KÖLN AM RHEIN – Oder: Von Zeit zu Zeit“, 24.08.2019 - 26.01.2020

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Di. 19.11.
18:00 Uhr

Kurs | Historisches Archiv der Stadt Köln

Rahmenprogramm „Von Jakob zu Jacques – Der Kölner Offenbach“

Offenbach-Tanzworkshop

Die Ballettschule lindig.art widmet sich in ihrem Workshop der Musik Offenbachs. Eingeprobt wird eine Choreographie zum Cancan. Tänzerische Vorkenntnisse werden nicht benötigt, der Kurs wendet sich überdies an alle Altersgruppen. Frauen sollten nach Möglichkeit einen Sommerrock oder einen längeren Tellerrock und Herren eine Sporthose mitbringen. Es wird darum geben, Sportschuhe mit hellen Sohlen zu tragen.

Anmeldung unter 0221/221-24445
oder AnmeldungArchiv@stadt-koeln.de

Für: Erwachsene | Von: Historisches Archiv Köln | Mit: Violetta Lindig | Treffpunkt: Ballettschule lindig.art, An Groß St. Martin 7-8 (Eingang Brigittengäßchen), 50667 Köln | Teilnahme: kostenlos | Rahmenprogramm zu: „„Von Jakob zu Jacques – Der Kölner Offenbach““, 24.10.2019 - 05.04.2020

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Ab Mi. 20.11.
10:00 - 18:00 Uhr

kunst:dialoge | Museum Ludwig

Kunst:Dialoge in der Transcorporealities Ausstellung

Während der Ausstellung Transcorporealities stehen unsere Kunstvermittler*innen der Kunst:Dialoge täglich von 10–18 Uhr in der Ausstellung und freuen sich auf Ihre Fragen zur Kunst.

Für: Alle | Von: Museum Ludwig | Treffpunkt: Im Foyer | Rahmenprogramm zu: „HIER UND JETZT im Museum Ludwig. Transcorporealities“, 21.09.2019 - 19.01.2020

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Mi. 20.11.
10:00 - 12:00 Uhr

Führung | Römisch-Germanisches Museum

Dionysos und Poblicius - Kurzführung zu zwei Größen des römischen Köln

Dionysos-Mosaik und Poblicius-Grabmal sind - mit 70 m² das eine und über 14 m Höhe das andere - nicht nur die beiden größten Objekte im Römisch-Germanischen Museum neben dem Dom; sie sind auch herausragende Dokumente der Römer in Köln. Aufwendig und bunt gestaltet steht das Mosaik für Luxus und Lebensfreude. Mit monumentaler Größe und Würde erzählt das Poblicius-Denkmal von den Toten und ihren Jenseitsvorstellungen. Beide geben unter kundiger Führung einen Einblick in das Leben der Metropole am Rhein vor 2000 Jahren.

Die Führungen finden um 10.00 Uhr und um 11.00 Uhr statt.

Eintritt nur mit Führung (20 Minuten). Maximal 25 Personen, keine Anmeldung erforderlich. Bei großer Nachfrage ist mit Wartezeit zu rechnen.

Für: Alle | Von: Römisch-Germanisches Museum | Treffpunkt: Kasse | Preis: € 3,00 | ermäßigt: € 1,00

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Mi. 20.11.
11:00 Uhr

Führung | Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud

Kunst und Kind: Bordone. Bathseba im Bade

Anmeldung unter: www.familie.museumsfreunde-koeln.de

Für: Erwachsene | Von: Freunde des Wallraf-Richartz-Museums und des Museums Ludwig | Mit: Ralf Ingo Kowalski | Treffpunkt: Kasse

Mi. 20.11.
14:30 Uhr

Führung | Museum Schnütgen

Wege durch die Sammlung: Memento mori - vom guten Tod

Für: Erwachsene | Von: Ehrenamtlicher Arbeitskreis des Museum Schnütgen | Mit: Monika Buchmüller | Treffpunkt: Kasse | Teilnahme: kostenlos | zzgl. Eintritt

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Mi. 20.11.
15:00 - 17:00 Uhr

Führung | Römisch-Germanisches Museum

Dionysos und Poblicius - Kurzführung zu zwei Größen des römischen Köln

Dionysos-Mosaik und Poblicius-Grabmal sind - mit 70 m² das eine und über 14 m Höhe das andere - nicht nur die beiden größten Objekte im Römisch-Germanischen Museum neben dem Dom; sie sind auch herausragende Dokumente der Römer in Köln. Aufwendig und bunt gestaltet steht das Mosaik für Luxus und Lebensfreude. Mit monumentaler Größe und Würde erzählt das Poblicius-Denkmal von den Toten und ihren Jenseitsvorstellungen. Beide geben unter kundiger Führung einen Einblick in das Leben der Metropole am Rhein vor 2000 Jahren.

Die Führungen finden um 15.00 Uhr, 15.30 Uhr, 16.00 Uhr und 16.30 Uhr statt.

Eintritt nur mit Führung (20 Minuten). Maximal 25 Personen, keine Anmeldung erforderlich. Bei großer Nachfrage ist mit Wartezeit zu rechnen.

Für: Alle | Von: Römisch-Germanisches Museum | Treffpunkt: Kasse | Preis: € 3,00 | ermäßigt: € 1,00

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Mi. 20.11.
15:00 Uhr

Führung | Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt

Heilige und Asketen – Miniaturmalerei der Jaina

Mit seiner neuen Sonderausstellung feiert das RJM die Schenkung eines umfangreichen Konvoluts indischer Miniaturen der Jaina aus der Sammlung Eva und Konrad Seitz. Die kostbaren Miniaturblätter stammen aus der Zeit zwischen 1375 bis 1620. Die Religionsgemeinschaft der Jaina kann seit etwa dem 6. Jh. v.u.Z. in Indien nachgewiesen werden. Weltweit ist ihr Grundsatz der Gewaltlosigkeit gegenüber Mensch und Tier. Eine wichtige Rolle im religiösen Leben spielen Manuskripte, die Lehren, kosmologische Vorstellungen sowie Richtlinien für moralisches Verhalten. Illustriert werden sie durch Miniaturen, die teilweise mit Lapislazuli und Gold ausgemalt werden.

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Treffpunkt: Kasse | Preis: € 2,00 | zzgl. Eintritt | Rahmenprogramm zu: „Heilige und Asketen - Miniaturmalerei der Jaina aus Indien“, 11.10.2019 - 16.02.2020

Mi. 20.11.
15:30 - 17:30 Uhr

Fortbildung | Museum Ludwig

Thomas Struth: Die Konstruktion von Wirklichkeit

Detailreiche Fotografien, die mit Informationen gespickt zur verlangsamten Betrachtung einladen, sind das Markenzeichen des deutschen Fotografen Thomas Struth, dessen Werke auch im Museum Ludwig vertreten sind: Seine „nüchternen“ Bestandsaufnahmen von Straßenzügen sind häufig zentralperspektivisch aufgenommen und erhalten dadurch einen bühnenhaften Charakter. Seine ab Ende der 80er Jahre begonnenen, sorgsam arrangierten Gruppen- und Familienporträts können ästhetisch, psychologisch und soziologisch wahrgenommen werden. Diese Fortbildung widmet sich den formalen und inhaltlichen Aspekten von Struths Werk, erprobt methodische Zugänge und diskutiert Möglichkeiten der praktischen Annäherung.

Stufe: Sek II

Fach: Kunst

Für: Lehrkräfte | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Björn Föll (Museumsschule) & Angelika von Tomaszewski (Museumsdienst Köln) | Reihe: MultiplikatorenProgramm | Treffpunkt: Kasse | Teilnahme: kostenlos | Anmeldung bis: 18.11.2019

Anmeldung

Dieser Kurs ist ausgebucht. Wir können Sie jedoch auf eine Warteliste setzen.

Mi. 20.11.
15:30 - 17:00 Uhr

Fortbildung | Römisch-Germanisches Museum

Das Römisch-Germanische Museum im Belgischen Haus

Aufgrund von Sanierungsarbeiten zieht das RGM in ein neues Domizil: das Belgische Haus nahe des Neumarkts (Cäcilienstraße 46). Hier ergänzen Neufunde der vergangenen Jahre die bekannten aussagekräftigen Objekte zur römischen Geschichte Kölns. So ergeben sich neue Einblicke in Themen wie Stadtgeschichte, Alltag, Handel, Inschriften und Religion. In Zusammenarbeit mit der Museumsschule werden die neue Ausstellung und entsprechende Programme vorgestellt und Zusammenhänge zum Themenfeld Römer im Schulcurriculum aufgezeigt.

Fach: Primarstufe, Sek. I, Sek. II

Fach: Sachkunde, Latein, Geschichte

Für: Lehrkräfte | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Dr. Kathrin Jaschke, Birgit Kloppenburg, Stefan Kleuver | Reihe: MultiplikatorenProgramm | Treffpunkt: Kasse | Anmeldung bis: 15.11.2019

Anmeldung (Nur Anfrage, Anmeldeschluss abgelaufen) Alle Termine anzeigen
Mi. 20.11.
16:30 Uhr

Führung | Museum Ludwig

Pop Art - populäre Kunst?

Für: Erwachsene | Von: Arbeitskreis Wallraf-Richartz-Museum / Museum Ludwig | Mit: Renate Windmüller-Loser | Treffpunkt: Kasse | Teilnahme: kostenlos | zzgl. Eintritt

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Mi. 20.11.
16:30 Uhr

Führung | Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud

Romatik: Ungewissheit und Sehnsucht

Für: Erwachsene | Von: Arbeitskreis Wallraf-Richartz-Museum / Museum Ludwig | Mit: Dr. Rosemarie Zinken | Treffpunkt: Kasse | zzgl. Eintritt

Mi. 20.11.
16:30 Uhr

Führung | Museum für Angewandte Kunst Köln

Norman Seeff. The Look of Sound

Für: Erwachsene | Von: Arbeitskreis Museum für Angewandte Kunst | Mit: Janny Kiefer-Braschos | Treffpunkt: Kasse | Teilnahme: kostenlos | zzgl. Eintritt | Rahmenprogramm zu: „Norman Seeff. The Look of Sound“, 13.09.2019 - 08.03.2020

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Mi. 20.11.
18:30 Uhr

Film | Käthe Kollwitz Museum

Mutter Krausens Fahrt ins Glück

Stummfilm nach Erzählungen und Skizzen des Berliner Zeichners Heinrich Zille
D 1929 | Produzent: Willi Münzenberg | Regie: Piel Jutzi | Drehbuch: Willy Döll, Johannes Fethke, Otto Nagel

1929, ganz am Ende der Stummfilmzeit, erlebte der soziale Realismus des Weimarer Kinos einen seiner großen Höhepunkte: „Mutter Krauses Fahrt ins Glück“ gilt zugleich als einer der wenigen geglückten Versuche, das Berliner Arbeitermilieu in Wedding getreu den damals populären Darstellungen von Heinrich Zille und Käthe Kollwitz wiederzugeben. Die tragische Geschichte der Zeitungsausträgerin Mutter Krause und ihrer Familie, die mit einem Kleingangster zusammenleben muss, lobte der Filmkritiker Siegfried Kracauer seinerzeit als „frei von Sentimentalität“: „Man hat dergleichen öfters in Filmen gesehen, aber gewöhnlich nur als gruselige Staffage für irgendein auserwähltes Schicksal, das in prunkhaften Vorderhäusen happy endigt.“ Rainer Werner Fassbinder bewunderte den von Piel Jutzi inszenierten Film und ließ sich von ihm 1975 zu seinem eigenen Drama „Mutter Küsters Fahrt zum Himmel“ inspirieren.

Einführung und Live-Klavierbegleitung: Daniel Kothenschulte (Filmhistoriker und Pianist).

Für: Alle | Von: Käthe Kollwitz Museum | Mit: Daniel Kothenschulte | Reihe: Akademieprogramm | Treffpunkt: Forum im Museum | Preis: € 7,50 | ermäßigt: € 4,50 | Rahmenprogramm zu: „Berliner Realismus “, 10.10.2019 - 05.01.2020

Mi. 20.11.
19:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

»ifs-Begegnung« Gender

Der zweite Anschlag

D 2018, 62‘, DCP, OmeU, B/R: Mala Reinhardt Mit anschließendem Gespräch mit der Regisseurin Mala Rheinhardt, dem Kameramann Patrick Lohse und einem Vertreter der Initiative »Keupstrasse ist überall«.

Moderation: Dr. Maxa Zoller, Leiterin IFFF Dortmund | Köln

DER ZWEITE ANSCHLAG dokumentiert die bisher kaum beachtete Perspektive der Betroffenen rassistischer Gewalt: Ibrahim Arslan schildert seine Erinnerungen an den rassistischen Brandanschlag von Mölln 1992, den er selbst als Kind nur Gemeinsam mit dem Internationalen Frauenfilmfestival Dortmund | Köln (IFFF) lädt die ifs internationale filmschule köln zur Reihe »ifs Begegnung« Gender & Diversity ein. Das IFFF ist einmal im Jahr die Plattform für aktuelle Entwicklungen in den Arbeiten von Frauen in der Filmproduktion. Um die Diskussion im Kulturbereich und an den Filmhochschulen zum Thema Gender und Diversität anzuregen, zeigt die Reihe ausgewählte Spiel- und Dokumentarfilme sowie experimentelle Arbeiten und stellt deren Macher*innen im anschließenden Gespräch vor.

knapp überlebte. Heute sagt er, seine Familie habe nicht nur einen, sondern zwei Anschläge erlitten. Kurz nach dem eigentlichen Anschlag wurden die Arslans ein zweites Mal zum Ziel von Attacken aus Medien, Politik und Gesellschaft. Osman Taköprü erzählt von dem Mord an seinem Bruder, den der Nationalsozialistische Untergrund (NSU) 2001 in Hamburg beging. Mai Phương Kollath wohnte selbst in Rostock-Lichtenhagen, als dort unter dem Beifall hunderter Schaulustiger das Sonnenblumenhaus von Neonazis in Brand gesteckt wurde. – Die Protagonist*innen des Films mussten erleben, wie sich Polizei, Politik und Medien danach von Vorurteilen zu falschen Schlüssen verleiten ließen. Angesichts anhaltender rassistischer Ausschreitungen treten Mai Phương, Ibrahim und Osman für eine lückenlose Aufklärung ein. Es entsteht ein Netzwerk von Menschen, die ähnliches erlebt haben. DER ZWEITE ANSCHLAG gibt Einblick in den Kampf migrantischer Communities gegen Rassismus.

Die Kölner Premiere von DER ZWEITE ANSCHLAG nimmt in der Reihe »ifs-Begegnung« Gender & Diversity eine ganz besondere Rolle ein, denn Köln war 2017 Gastort des ersten Tribunals der bundesweiten Aktionsbündnis ‚NSU-Komplex Auflösen’. Einige Veranstaltungen fanden im Schauspiel Köln und in der ifs statt.

Mala Rheinhardt studierte Ethnologie in Köln. Ihr erster Dokumentarfilm RUPA lief auf verschiedenen internationalen Filmfestivals. 2017 begann sie ihr Masterstudium Regie an der Filmuniversität Babelsberg. Der Fotograf und Filmemacher Patrick Lohse nutzt dokumentarische Ausgangspunkte für die Entwicklung künstlerischer Arbeiten. Im Fokus der letzten Jahre stand die Beschäftigung mit Strafe und Gefängnis sowie rechter Gewalt in der BRD.

Für: Erwachsene | Von: ifs internationale filmschule köln in Zusammenarbeit mit dem Internationalen Frauenfilmfestival Dortmund | Köln (IFFF) | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Teilnahme: kostenlos

Mi. 20.11.
19:00 Uhr

Theater | NS-Dokumentationszentrum

Voices of the Victims

Voices of the Victims ist eine Inszenierung von Briefen, Petitionen und Zeugenaussagen von Sinti und Roma. Das Besondere ist, dass diese Quellen in der Zeit des Nationalsozialismus und unmittelbar danach entstanden sind. Diese frühen Quellen sind sehr selten, haben aber eine besondere Anschaulichkeit. Sie zeugen von dem erfahrenen Leid, der Verfolgung und dem Völkermord auf eine anrührende Art und Weise. Das Theater TKO greift für das Stück auf eine Sammlung von zwanzig europäischen Ländern zurück, die die Historikerin Dr. Karola Fings im Rahmen von »RomArchive« kuratierte und mit der zum ersten Mal die Geschichte des Völkermordes ausschließlich aus der Perspektive der Betroffenen erzählt wird.

Die Vorstellung des Theaters TKO bewegt sich mit dem Publikum in verschiedenen Räumen des EL-DE-Hauses, insbesondere in der Gedenkstätte. Die Hoffnungen und Sehnsüchte der Opfer, ihre Individualität und ihre Selbstbehauptung im Angesicht der Vernichtung kommen ebenso zum Ausdruck wie die europäische Dimension der Verfolgung. Bewusst nutzt die Inszenierung die Mehrsprachigkeit von »Voices of the Victims«, wo die Quellen in der Originalsprache, aber auch auf Deutsch, Romanes und Kroatisch zugänglich gemacht sind.

Regie, Dramaturgie: Nada Kokotovic, Raum-Installation: Asja Uritskaya, Kostüme:Joanna Rybatcka, Schauspiel: Katharina Waldau, Zeljka Basic, Klaus Nicola Holderbaum, Nedjo Osman, Tanz: Tuong Phuong

Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Mit: Nada Kokotovic | Treffpunkt: EL-DE-Haus | Preis: € 4,50 | ermäßigt: € 2,00

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