Veranstaltungskalender

Ihre Auswahl: Wann: April | Wo: NS-Dokumentationszentrum | Was: Keine Einschränkung | Für Wen: Keine Einschränkung |

Do. 02.04.
18:30 - 20:00 Uhr

Führung | NS-Dokumentationszentrum

Gedenkstätte Gestapogefängnis und Dauerausstellung "Köln im Nationalsozialismus"

Das EL-DE-Haus war von 1935 bis 1945 Sitz der Kölner Gestapo. Neben der Gedenkstätte im ehemaligen Gestapo-Gefängnis mit über 1800 Inschriften der Gefangenen zeigt die Dauerausstellung auf zwei Etagen die Geschichte Kölns im Nationalsozialismus.

Im Rahmen dieser Veranstaltung erhalten Sie einen Einblick in die Geschichte des Hauses und der Gedenkstätte. Darüber hinaus werden ausgewählte Aspekte der Stadtgeschichte während der Zeit des Nationalsozialismus erläutert.

Abb.: Eingang EL-DE-Haus (NS-Dok)

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Oliver Meißner | Treffpunkt: Kasse | Teilnahme: kostenlos

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Do. 02.04.
19:00 Uhr

Lesung | NS-Dokumentationszentrum

Die Familie Ganz und die Lengfeldt’sche Buchhandlung. Lebensgeschichten einer jüdischen Buchhändlerfamilie

Mit Brigitte und Fritz Bilz (Herausgeber*innen)

Die Lengfeldt’sche Buchhandlung – vor der Nazizeit die größte Buchhandlung im Rheinland. Ihre Inhaber*innen: die jüdische Familie Ganz, Alexander, Cläre, geb. Meyer, mit ihren Kindern Anna, Karl-Justus, Lisbeth und Felix. Eine gebildete und hoch angesehene Familie in Köln.

Die Gemeinschaft zerbricht, als die Nationalsozialisten an die Macht kommen. 1934 emigriert der Großteil der Familie unter teilweise abenteuerlichen Umständen nach Belgien, Palästina, Frankreich, später Amerika.

Ihre Fluchtgeschichten und ihre Versuche, im Ausland Fuß zu fassen haben sie für ihre Kinder und Enkel aufgeschrieben. Entstanden sind authentische Berichte, die anschaulich und anrührend die Schicksale der Familienmitglieder beschreiben.

 

Brigitte Bilz und Fritz Bilz (Hrsg.)
Die Familie Ganz und die Lengfeld’sche Buchhandlung
Lebensgeschichten einer jüdischen Buchhändlerfamilie
Kleine Reihe des NS-Dokumentationszentrums der Stadt Köln, Band 2
ISBN: 978-3-86331-510-8
ca. 240 Seiten | 19,– €
ISBN: 978-3-86331-960-1 (E-Book)
15,– €

Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Mit: Brigitte und Fritz Bilz | Treffpunkt: EL-DE-Haus | Preis: € 4,50 | ermäßigt: € 2,00

Sa. 04.04.
14:00 - 15:30 Uhr

Führung | NS-Dokumentationszentrum

Gedenkstätte Gestapogefängnis und Dauerausstellung "Köln im Nationalsozialismus"

Das EL-DE-Haus war von 1935 bis 1945 Sitz der Kölner Gestapo. Neben der Gedenkstätte im ehemaligen Gestapo-Gefängnis mit über 1800 Inschriften der Gefangenen zeigt die Dauerausstellung auf zwei Etagen die Geschichte Kölns im Nationalsozialismus.

Im Rahmen dieser Veranstaltung erhalten Sie einen Einblick in die Geschichte des Hauses und der Gedenkstätte. Darüber hinaus werden ausgewählte Aspekte der Stadtgeschichte während der Zeit des Nationalsozialismus erläutert.

Abb.: Eingang EL-DE-Haus (NS-Dok)

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Oliver Meißner | Treffpunkt: Kasse | Teilnahme: kostenlos | zzgl. Eintritt

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Mo. 20.04.
17:00 Uhr

Führung | NS-Dokumentationszentrum

Exklusiv-Führung durch die Sonderausstellung "I.G. Farben" für Mitglieder des Vereins EL-DE-Haus

mit Dr. Katja Lambert

Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Mit: Dr. Katja Lambert | Treffpunkt: EL-DE-Haus | Teilnahme: kostenlos | Rahmenprogramm zu: „Die I.G. Farben und das Konzentrationslager Buna Monowitz. Wirtschaft und Politik im Nationalsozialismus“, 13.03.2020 - 24.05.2020

Do. 23.04.
15:00 - 17:00 Uhr

Fortbildung | NS-Dokumentationszentrum

Mit Grundschulkindern ins EL-DE-Haus

Die Nationalsozialisten waren vor ca. 80 Jahren an der Macht. Menschen, die noch aus dieser Zeit auf Grund eigener Erfahrungen berichten können, gibt es kaum noch. Die Großeltern der heutigen Grundschulkinder wurden in der Regel später geboren. Dennoch haben viele Kinder Fragen zum Leben während der Zeit 1933 – 1945. In der Veranstaltung stellen Museumsdienst und Museumsschule ihre erprobten Konzepte für die Arbeit mit Kindern vor. Ausgehend von eigenen Fragen finden die Kinder gemeinsam Antworten, spüren Informationen auf und machen Geschichten ausfindig. Das geschieht mit Spuren und Ausstellungsstücken im EL-DE-Haus, mit Liedern oder Gegenständen. Es werden auch organisatorische Fragen besprochen, denn auch der Besuch einer Schulklasse in der Gedenkstätte im EL-DE-Haus und vorbereitende Besuche der Pädagoginnen und Pädagogen in der Schule sind möglich.

Fach: Sachunterricht (fächerübergreifend Deutsch, Religion, Musik), Kl. 3/4 der GS, auch FÖR

Für: Lehrkräfte | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Birgit Kloppenburg MA (Museumsschule) /Dr. Dirk Lukaßen (Museumsdienst Köln) | Reihe: MultiplikatorenProgramm | Treffpunkt: Foyer | Teilnahme: kostenlos | Anmeldung bis: 16.04.2020

Anmeldung
Do. 23.04.
19:00 Uhr

Vortrag | NS-Dokumentationszentrum

Multimedialer Vortrag - Die »Kriegsenden« in Köln

mit Dr. Martin Rüther (Wiss. Mitarbeiter des NS-DOK & Kurator der Sonderausstellung »Kriegsenden in Köln«)

In einem mit Fotos, Zeitzeugenaussagen und historischen Filmausschnitten angereicherten Vortrag wird Dr. Martin Rüther die Monate zwischen Ende 1944 und Mai 1945 Revue passieren lassen und dabei die drei »Kriegsenden« herausarbeiten, die Köln zwischen dem 6. März und dem 8. Mai 1945 erlebte.

Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Mit: Dr. Martin Rüther | Treffpunkt: EL-DE-Haus | Preis: € 4,50 | ermäßigt: € 2,00 | Rahmenprogramm zu: „Kriegsende in Köln - Stadt und Menschen zwischen dem 6. März und 8. Mai 1945“, 06.03.2020 - 24.05.2020

So. 26.04.
15:00 - 16:30 Uhr

Exkursion | NS-Dokumentationszentrum

Das jüdische Köln - Sichtbares und Verborgenes

Der Rundgang führt von der einstigen Gestapostelle am Appellhofplatz zur ehemaligen Hauptsynagoge in der Glockengasse. Er folgt den Spuren des Judentums in Köln bis 1933 und der dann einsetzenden systematischen Verfolgung. Anhand von Gebäuden, Personen und Geschichten erkunden Sie die Vielfalt des Kölner Judentums in Vergangenheit und Gegenwart.

Gregor Aaron Knappstein ist Mitglied der jüdischen liberalen Gemeinde Köln und Mitarbeiter des NS-Dokumentationszentrums. Sein Schwerpunkt ist die Recherche von sogenannten "Stillen Helden" - nichtjüdische Kölnerinnen und Kölner, die Juden während der NS-Zeit unterstützt und gerettet haben.

Abb.: Synagoge Glockengasse (NS-Dok)

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Aaron Knappstein | Reihe: Akademieprogramm | Treffpunkt: Kasse | Preis: € 6,00 | Anmeldung bis: 21.04.2020

Anmeldung
Do. 30.04.
19:00 Uhr

Vortrag | NS-Dokumentationszentrum

Kollektive Unschuld. Die Abwehr der Shoah im deutschen Erinnern

mit Samuel Salzborn (apl. Professor für Politikwissenschaft am Institut für Politikwissenschaft der Justus-Liebig-Universität Gießen und Visiting Fellow am Centre for the Study of Democratic Cultures and Politics der Rijksuniversiteit Groningen)

Die Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus und der Shoah galt lange als bundesdeutsche Erfolgsgeschichte. Dieses Image beginnt mit der zunehmenden Rechtsradikalisierung in Politik und Gesellschaft mehr und mehr zu bröckeln. Doch wurde in diesem bundesdeutschen Selbstbild immer schon die Geschichte der Schuld- und Erinnerungsabwehr, der Täter-Opfer-Umkehr, der Selbststilisierung als Opfer und der antisemitischen Projektion ausgeblendet. Eine (selbst-)kritische Aufarbeitung der Vergangenheit hat auch 75 Jahre nach der Niederschlagung des Nationalsozialismus auf gesellschaftlicher Ebene kaum stattgefunden: durch die Abwehr der Shoah im deutschen Erinnern manifestiert sich vielmehr ein Selbstbild, das um den Mythos kollektiver Unschuld kreist.

Das Buch »Kollektive Unschuld. Die Abwehr der Shoah im deutschen Erinnern« von Samuel Salzborn erscheint im März 2020 im Verlag Hentrich und Hentrich.

Eine Veranstaltung der Info- und Bildungsstelle gegen Rechtsextremismus anlässlich des 75. Jahrestags der Befreiung vom Nationalsozialismus und des Endes des Zweiten Weltkrieges in Europa am 8. Mai 1945.

Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Mit: Samuel Salzborn | Treffpunkt: EL-DE-Haus | Preis: € 4,50 | ermäßigt: € 2,00

 
 
 

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