Veranstaltungskalender

Ihre Auswahl: Wann: April | Wo: NS-Dokumentationszentrum | Was: Keine Einschränkung | Für Wen: Alle |

Do. 05.03.
19:00 Uhr

Eröffnung | NS-Dokumentationszentrum

Kriegsenden in Köln – Stadt und Menschen zwischen dem 6. März und dem 8. Mai 1945

Eine Ausstellung des NS-Dokumentationszentrums mit Licht- und Audioinstallationen von Kane Kampmann

 Anlässlich der 75. Wiederkehr des Kriegsendes wird das NS-DOK völlig neue Wege beschreiten. Vom 6. März bis zum 24. Mai 2020 wird das Gewölbe des EL-DE-Hauses zu einer »Media-Box«. Gezeigt werden Kombinationen aus Licht- und Audioinstallationen sowie Film- und Bilder-Projektionen. Das eröffnet neue Zugänge zu den Themen »NS-Zeit«, »Krieg« und »Umgang mit der Vergangenheit«.

 Vertiefende historische Inhalte und Materialien werden in sieben Medienstationen vermittelt. Dort finden sich ausführliche Einführungstexte zu sämtlichen Themenaspekten; Auszüge aus Briefen und Tagebüchern in Wort und Schrift, hunderte Fotos, Ausschnitte aus historischem Filmmaterial sowie Passagen aus Videointerviews mit Zeitzeug*innen.

Parallel dazu wird die Stadt selbst zur Ausstellungsfläche. An drei Originalplätzen in Köln, an denen gegen Kriegsende wichtige Ereignisse stattfanden, werden von Texten begleitete Lichtinstallationen und Film-/Bilder-Projektionen gezeigt. Wir bringen die Geschichte dahin, wo sie geschah: Dadurch sollen die Teilnehmenden dazu angeregt werden, miteinander ins Gespräch zu kommen und sich mit der Geschichte vor ihrer Haustür zu befassen.

1. Treffpunkt 19 Uhr: Vor dem Neptunbad auf dem Neptunplatz an der Venloer Straße
in Ehrenfeld
2. Treffpunkt 20:15 Uhr: EL-DE-Haus

Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Treffpunkt: Neptunplatz Köln-Ehrenfeld (19.00 Uhr) und EL-DE-Haus (20:15 Uhr) | Teilnahme: kostenlos | Rahmenprogramm zu: „Kriegsende in Köln - Stadt und Menschen zwischen dem 6. März und 8. Mai 1945“, 06.03.2020 - 24.05.2020

Do. 12.03.
19:00 Uhr

Eröffnung | NS-Dokumentationszentrum

Die I.G. Farben und das Konzentrationslager Buna-Monowitz. Wirtschaft und Politik im Nationalsozialismus

Eine Ausstellung des Fritz Bauer Instituts, Frankfurt am Main

Das KZ Buna-Monowitz wurde 1942 gemeinsam von dem Chemiekonzern I.G. Farben und der SS errichtet. Durch unmenschliche Arbeitsbedingungen kamen dort tausende Häftlinge zu Tode oder wurden in den Gaskammern in Auschwitz-Birkenau ermordet, wenn sie nicht mehr arbeitsfähig waren. Die Ausstellung zeichnet Entstehung, Betrieb und Auflösung des KZs nach. Historische Fotografien dokumentieren den Blick von Konzern und SS. Sie werden kontrastiert mit autobiographischen Texten sowie mit Aussagen von Überlebenden in den Nachkriegsprozessen. Informationen zu deren Bemühungen um Entschädigung nach 1945 beschließen die Ausstellung.

Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Treffpunkt: EL-DE-Haus | Teilnahme: kostenlos | Rahmenprogramm zu: „Die I.G. Farben und das Konzentrationslager Buna Monowitz. Wirtschaft und Politik im Nationalsozialismus“, 13.03.2020 - 24.05.2020

So. 15.03.
14:00 Uhr

Führung | NS-Dokumentationszentrum

Öffentliche Führungen durch die Sonderausstellung "I.G. Farben"

mit Dr. Katja Lambert

Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Mit: Dr. Katja Lambert | Treffpunkt: EL-DE-Haus | Preis: € 4,50 | ermäßigt: € 2,00 | zzgl. 2,00 € Führungsentgelt | Rahmenprogramm zu: „Die I.G. Farben und das Konzentrationslager Buna Monowitz. Wirtschaft und Politik im Nationalsozialismus“, 13.03.2020 - 24.05.2020

Mo. 16.03.
17:00 Uhr

Führung | NS-Dokumentationszentrum

Exklusiv-Führung durch die Sonderausstellung "Kriegsenden in Köln" für Mitglieder des Vereins EL-DE-Haus

mit Kurator Dr. Martin Rüther

Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Treffpunkt: EL-DE-Haus | Teilnahme: kostenlos | Rahmenprogramm zu: „Kriegsende in Köln - Stadt und Menschen zwischen dem 6. März und 8. Mai 1945“, 06.03.2020 - 24.05.2020

Di. 17.03.
18:00 Uhr

Gespräch | NS-Dokumentationszentrum

Der Kampf um historische Gerechtigkeit und darum, Erinnerung lebendig zu halten – Beate Klarsfeld im Gespräch

Moderation: Georg Restle

Beate und Serge Klarsfeld stehen für den Kampf um historische Gerechtigkeit und dafür, die Erinnerung an die Opfer der Nazizeit lebendig zu halten. Beate Klarsfeld wurde bekannt durch die Ohrfeige, die sie Bundeskanzler Kiesinger wegen seiner früheren NSDAP-Mitgliedschaft verabreichte, die gleichzeitig der Generation der Eltern und Großeltern galt, die sich mehrheitlich als Mitläufer oder Täter schuldig gemacht hatten. Dass Nazi-Verbrecher wie Kurt Lischka, Klaus Barbie und Maurice Papon, um nur wenige zu nennen, vor Gericht gestellt und verurteilt wurden, ist ihnen ebenso zu verdanken, wie ihr Einsatz dafür, dass die Namen der Opfer nicht vergessen werden. Sie sind bis heute aktiv gegen Antisemitismus und Rassismus und scheuen keine Auseinandersetzung mit rechtsextremen Vertretern, sei es in Frankreich oder in Deutschland.

Eine Veranstaltung des NS Dokumentationszentrum der Stadt Köln und des Vereins EL-DE-Haus e.V., Förderverein des NS Dokumentationszentrums der Stadt Köln, in Kooperation mit der Synagogen-Gemeinde Köln und der Deutsch Französischen Gesellschaft Köln

Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Mit: Georg Restle | Treffpunkt: EL-DE-Haus | Preis: € 4,50 | ermäßigt: € 2,00

Do. 19.03.
19:00 Uhr

Vortrag | NS-Dokumentationszentrum

Lynchjustiz an Piloten der Royal Air Force im Rheinland und Westfalen 1944/45

mit Aljosha Rohloff (Freier Mitarbeiter im NS-DOK)

Die Lynchjustiz an Piloten der Royal Air Force im Rheinland und Westfalen 1944/45 ist eine sehr spezifische Form von Verbrechen in der Endphase des Krieges. Auch in Köln und Umgebung wurden abgestürzte Piloten alliierter Bomber aufgegriffen und ohne jedes Verfahren gelyncht. Dieses Phänomen hat Aljosha Rohloff für das Rheinland erstmals und unter Auswertung sämtlicher verfügbarer Quellen erforscht.

Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Mit: Aljosha Rohloff | Treffpunkt: EL-DE-Haus | Preis: € 4,50 | ermäßigt: € 2,00 | Rahmenprogramm zu: „Kriegsende in Köln - Stadt und Menschen zwischen dem 6. März und 8. Mai 1945“, 06.03.2020 - 24.05.2020

Do. 26.03.
19:00 Uhr

Film | NS-Dokumentationszentrum

Der Kampf um die Innenstadt – Recherchen, Zeitzeugen und Film

mit Hermann Rheindorf (Journalist)

Hermann Rheindorf hat mit hohem Aufwand umfangreiches Material zusammengetragen, das den Einmarsch der US-Truppen am 5. und 6. März 1945 dokumentiert. Herausragend sind dabei die Filmaufnahmen, die von seitens der US-Armee eigens hierfür ausgesuchte Kameraleute angefertigt wurden. Darunter finden sich auch dramatische Sequenzen, die das letzte Panzerduell am Dom und den tragischen Tod einer jungen Frau festhalten.

Für seinen Dokumentarfilm erforschte Hermann Rheindorf die Hintergründe beider Ereignisse, machte in den USA und in Deutschland Zeitzeug*innen ausfindig und interviewte sie.

Bei der Veranstaltung wird dieser Teil aus seiner Dokumentation »1945 – Kriegsende in Köln« gezeigt und Hermann Rheindorf erzählt von den Hintergründen seiner umfangreichen Recherchen und seinen Begegnungen mit damaligen Akteur*innen.

Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Mit: Hermann Rheindorf | Treffpunkt: EL-DE-Haus | Preis: € 4,50 | ermäßigt: € 2,00 | Rahmenprogramm zu: „Kriegsende in Köln - Stadt und Menschen zwischen dem 6. März und 8. Mai 1945“, 06.03.2020 - 24.05.2020

So. 29.03.
14:00 Uhr

Führung | NS-Dokumentationszentrum

Öffentliche Kuratorenführung durch die Sonderausstellung "Kriegsenden in Köln"

Es führen die Kuratoren Kane Kampmann und Dr. Martin Rüther

Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Mit: Kane Kampmann und Dr. Martin Rüther | Treffpunkt: EL-DE-Haus | Preis: € 4,50 | ermäßigt: € 2,00 | zzgl. 2,00 € Führungsentgelt | Rahmenprogramm zu: „Kriegsende in Köln - Stadt und Menschen zwischen dem 6. März und 8. Mai 1945“, 06.03.2020 - 24.05.2020

 
 
 

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