Veranstaltungskalender

Ihre Auswahl: Wann: November | Wo: Museum Ludwig | Kölnisches Stadtmuseum | Was: Keine Einschränkung | Für Wen: Keine Einschränkung |

zurück
Seite 1 / 4
vor
Mo. 16.09.
16:00 - 17:30 Uhr

Fortbildung | Kölnisches Stadtmuseum

KÖLN AN DER SEINE: Im Schatten des Eiffelturms – Der Pavillon der Stadt Köln auf der Pariser Weltausstellung 1937

Paris im Sommer 1937. Nur zwei Jahre vor dem Zweiten Weltkrieg zeigen sich die Nationen friedliches auf der Weltausstellung: Im Schatten des Eiffelturms erheben sich die Monumentalskulpturen von Arbeiter und Kolchosbäuerin mit hoch in die Luft gerecktem Hammer und Sichel. Ihnen direkt gegenüber steht der gigantische Turm des deutschen Pavillons mit Reichsadler und Hakenkreuz und zeigt eindrücklich eine Konfrontation der Regime, in einer Zeit, als die Demokratie in Europa an Halt verlor...
„KÖLN AN DER SEINE: Der Pavillon der Stadt Köln auf der Pariser Weltausstellung 1937“ befasst sich mit den brillanten Aufnahmen des damals 19-jährigen Karl Hugo Schmölz bei der Weltausstellung in Paris 1937, die eindrucksvoll von einer vergessenen Episode der deutsch-französischen Geschichte – mit Köln im Zentrum der Aufmerksamkeit – erzählen.

In dieser Veranstaltung wird das buchbare Schulprogramm zur Sonderausstellung vorgestellt. Im Fokus steht hierbei die vertiefte Auseinandersetzung mit Strukturen totalitärer Herrschaft und diese fordert auf zu einer begründeten Reflexion des eigenen Demokratieverständnisses, insbesondere auch vor dem Hintergrund kultureller Diversität.

Stufe: Sek. I, Sek. II, BK

Fach: Geschichte, Kunst, Französisch, Deutsch

Abb.: Blick auf dem Eiffelturm: Blick auf den Eiffelturm, links das Deutsche Haus, rechts der sowjetische Pavillon, Archiv Wim Cox.

Für: Lehrkräfte | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Ipek Sirena Krutsch | Reihe: MultiplikatorenProgramm | Treffpunkt: Kasse | Teilnahme: kostenlos | Anmeldung bis: 11.09.2019 | Rahmenprogramm zu: „KOLN AN DER SEINE. Der Pavillon der Stadt Köln auf der Pariser Weltausstellung 1937“, 24.08.2019 - 15.12.2019

Mo. 16.09.
19:00 Uhr

Vortrag | Museum Ludwig

Kunst im Kontext 41: Peter Fischli und Stanislaus von Moos

Das Gespräch findet statt am Montag, 16. September 2019, 19 Uhr im Kino des Museum Ludwig

Um Anmeldung wird gebeten: anmeldung@gesellschaft-museum-ludwig.de


Eine Fassung des „Haus“ von Fischli Weiss befindet sich im Zürcher Stadtteil Oerlikon, „scheinbar beiläufig auf einem Grasplatz zwischen Tankstelle, Ampeln und Rennbahn aufgestellt“, wie Stanislaus von Moos es in einem kürzlich über das Werk erschienenen Bildessay beschreibt. Der Schweizer Kunsthistoriker versteht die seit 1985 in verschiedenen Variationen ausgestellte Arbeit als ein Kernstück im Werk von Fischli Weiss. Die Betrachtenden sind unweigerlich mit Fragen konfrontiert: Was sehen sie? Ein architektonisches Modell, eine Skulptur, ein Denkmal? Was hat es mit dieser verkleinerten Nachbildung eines vierstöckigen Gewerbehauses und seinen verschiedenen Ausführungen auf sich? Darüber sprechen Stanislaus von Moos und Peter Fischli im Museum Ludwig.


Die Gesellschaft für Moderne Kunst hat Peter Fischli und David Weiss 2010 mit dem Wolfgang-Hahn-Preis ausgezeichnet.

Für: Erwachsene | Von: Gesellschaft für Moderne Kunst | Teilnahme: kostenlos

Di. 17.09.
18:00 Uhr

Führung | Kölnisches Stadtmuseum

KÖLN AM RHEIN / KÖLN AN DER SEINE – Zwei Ausstellungen in einer Führung

Die beiden parallel stattfindenden Fotoausstellungen widmen sich dem fotografischen Werk von Hugo Schmölz (1879 – 1938) und seinem Sohn Karl Hugo Schmölz (1917 – 1986).
In „KÖLN AM RHEIN: Von Zeit zu Zeit“ sind Fotografien der beiden zu sehen, zum einen das Köln der 1920er- und 1930er-Jahre, zum anderen die zerstörte Metropole der Nachkriegszeit. Die Fotografien werden um bemerkenswerte Stadtansichten aus den Jahren 1994 und 2018 erweitert.
„KÖLN AN DER SEINE: Der Pavillon der Stadt Köln auf der Pariser Weltausstellung 1937“ befasst sich mit den brillanten Aufnahmen des damals 19-jährigen Karl Hugo Schmölz bei der Weltausstellung in Paris 1937, die eindrucksvoll von einer vergessenen Episode der deutsch-französischen Geschichte – mit Köln im Zentrum der Aufmerksamkeit – erzählen.

Abb.: Blick auf dem Eiffelturm: Blick auf den Eiffelturm, links das Deutsche Haus, rechts der sowjetische Pavillon, Archiv Wim Cox.

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Reihe: AbendsImMuseum | Treffpunkt: Kasse | Preis: € 2,00 | zzgl. Eintritt | Rahmenprogramm zu: „KÖLN AM RHEIN – Oder: Von Zeit zu Zeit“, 24.08.2019 - 15.12.2019

Alle Termine anzeigen
Mi. 18.09.
16:30 Uhr

Führung | Museum Ludwig

Max Beckmann

Für: Erwachsene | Von: Arbeitskreis Wallraf-Richartz-Museum / Museum Ludwig | Mit: Susanne Neuerburg M.A. | Treffpunkt: Kasse | Teilnahme: kostenlos | zzgl. Eintritt

Alle Termine anzeigen
Do. 19.09.
15:00 Uhr

Vortrag | Kölnisches Stadtmuseum

Eine Stunde Stadtgeschichte im Gartenzimmer des Museum Schnütgen

Thema diesmal: Reisen im Mittelalter

Ab Februar 2019 teilen die Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtler des Arbeitskreises des Kölnischen Stadtmuseums ihr großes Wissen über die Stadtgeschichte auch mit den Besucherinnen und Besuchern des Museum Schnütgen – und zwar im stilvollen Gartenzimmer, mit Blick auf St. Cäcilien. In dieser Oase inmitten der Stadt berichten sie jeden dritten Donnerstag im Monat mit spannenden Vorträgen und Gesprächen über das Leben im mittelalterlichen Köln. Mit einem anschließenden gemeinsamen Besuch der Dauerausstellung schlägt die Veranstaltung die Brücke zu besonderen Exponaten des Museum Schnütgen (Cäcilienstraße 29-33, 50667 Köln).

Die Veranstaltung ist kostenlos, Teilnehmende müssen lediglich den Eintritt in die Dauerausstellung des Museum Schnütgen bezahlen (6 Euro, ermäßigt 3,50 Euro).

Eine wunderbare Gelegenheit, durch die reiche Kölner Vergangenheit zu reisen und das Gartenzimmer im denkmalgeschützten 1950er-Jahre-Anbau des Museum Schnütgen zu genießen!

Für: Erwachsene | Von: Arbeitskreis des Kölnischen Stadtmuseums Museum Schnütgen | Mit: Hans-Jürgen Fidler

Alle Termine anzeigen
Do. 19.09.
18:30 Uhr

Film | Museum Ludwig

17. Afrika Film Festival Köln

Festivaleröffnung

LES PASTÈQUES DU CHEIKH TUN/FR 2018, 23‘, digital, OmeU, R: Kaouther Ben Hania Live-Musik: MELCHI VE

Das Festival wird eröffnet von Hawa Essuman, die in diesem Jahr die Schirmherrschaft übernommen hat. Während des Festivals stellt sie das Kurzfilmprogramm Ostafrika (Sonntag, 22.9., 20:00 Uhr) vor.

Zu den weiteren internationalen Gästen, deren Filme beim Festival gezeigt werden und die bereits zur Eröffnung nach Köln kommen, gehören Lula Ali Ismaïl (Dschibuti), Mahmoud Ben Mahmoud (Tunesien), Fibby Kioria (Uganda), Azlarabe Alaoui (Marokko), Michaël Andrianaly (Madagaskar), Nasib Farah (Somalia), Marwa Zein (Sudan), Rehad Desai (Südafrika) und Dani Kouyaté (Burkina Faso).

Der Film des Eröffnungsprogramms LES PASTÈQUES DU CHEIKH bildet den Auftakt zu einer Reihe von Filmen zum Thema des Fokus „Fundamentalismuns & Migration“.

Den musikalischen Auftakt zur Festivaleröffnung steuert der aus Kamerun stammende Sänger und

Gitarrist Melchie VE bei.

Eine Veranstaltung von FilmInitiativ Köln e.V.

Festivaleröffnung: freier Eintritt, Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen
Filmpass, gültig für alle Vorführungen im Filmforum und Filmclub 813: € 40,- / 30,- erm. / Förderpreis: € 50,-
Eintritt pro Vorführung: € 7,- / 5,-
Schul- und Kindervorführungen: € 3,-, Lehrer*innen/Erzieher*innen frei
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

Für: Erwachsene | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

Alle Termine anzeigen
Do. 19.09.
18:30 Uhr

Exkursion | Kölnisches Stadtmuseum

Zeitreise durch die Geschichte des Roncalliplatzes

Kostenlose Führung unseres studentischen Infoteams
Treffpunkt: Bauzaun Domhotel (bei 5000 - 100 v. Chr.)

Erfahren Sie faszinierende Episoden und überraschende Details aus der Geschichte des Roncalliplatzes!

Abb.: Domhof mit „Hotel du Dome“ und Kölner Dom, kolorierter Stahlstich, um 1850 (KSM/RBA)

Für: Alle | Von: Kölnisches Stadtmuseum

Alle Termine anzeigen
Do. 19.09.
20:30 Uhr

Film | Museum Ludwig

17. Afrika Film Festival Köln

Eröffnungsfilm

DHALINYARO (JEUNESSE) DSI 2018, 85’, digital, OmeU, R: Lula Ali Ismaïl Gast: Lula Ali Ismaïl

Mit DHALINYARO hat Lula Ali Ismaïl Dschibutis ersten Spielfilm produziert – und das mit geballter Frauenpower. Der Film greift das tägliche Leben und die Hoffnungen der drei Mädchen Asma, Hibo und Deka auf. Die jungen Frauen verbindet eine tiefe Freundschaft, obwohl sie aus unterschiedlichen sozialen Schichten stammen. Alle drei stehen vor einem Scheideweg kurz vor ihren Abschlussprüfungen und vor dem Eintritt in eine neue Zukunft. Durch soziale Medien und Technologien verknüpft mit der ganzen Welt, sind die drei trotzdem verwurzelt in ihrer Kultur und stehen vor der großen Frage ihres Lebens: Wie wird es für sie weitergehen?

Eine Veranstaltung von FilmInitiativ Köln e.V.

Festivaleröffnung: freier Eintritt, Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen
Filmpass, gültig für alle Vorführungen im Filmforum und Filmclub 813: € 40,- / 30,- erm. / Förderpreis: € 50,-
Eintritt pro Vorführung: € 7,- / 5,-
Schul- und Kindervorführungen: € 3,-, Lehrer*innen/Erzieher*innen frei
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

Für: Erwachsene | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

Alle Termine anzeigen
Fr. 20.09.
10:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

17. Afrika Film Festival Köln

Schulvorstellung: OUAGA SAGA

BFA 2004, 90‘, 35 mm, frz. OmU, ab 12 Jahren, R: Dani Kouyaté Gast: Dani Kouyaté

Schüler*innen der Gesamtschule Holweide erklärten OUAGA SAGA zu ihrem „Lieblingsfilm“. Deshalb läuft die Komödie 2019 erneut in einer Schulvorführung. Sie erzählt von Jugendlichen aus einem Viertel in Ouagadougou, der Hauptstadt Burkina Fasos. Sie träumen von Karrieren als Fußball-, Film- oder Popstars, schlagen sich mit Gelegenheitsjobs als Wasserträger, Mechaniker und Hilfskellner durch und manchmal auch mit kleinen Gaunereien. In ihrer märchenhaften Fantasie-Welt können Esel sprechen und goldene Funken schweben durch die Luft.

OUAGA SAGA ist eine Hommage an die Stadt Ouagadougou und an ihre Liebe zum Kino... Es ist ein modernes und joviales Märchen und eine Einladung zu ein wenig Verrücktheit und Optimismus.“ (Dani Kouyaté)

In Zusammenarbeit mit dem jfc Medienzentrum

Eine Veranstaltung von FilmInitiativ Köln e.V.

Festivaleröffnung: freier Eintritt, Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen
Filmpass, gültig für alle Vorführungen im Filmforum und Filmclub 813: € 40,- / 30,- erm. / Förderpreis: € 50,-
Eintritt pro Vorführung: € 7,- / 5,-
Schul- und Kindervorführungen: € 3,-, Lehrer*innen/Erzieher*innen frei
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

Für: Erwachsene | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

Alle Termine anzeigen
Fr. 20.09.
16:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

17. Afrika Film Festival Köln

Akasha

SUD/SA/KAT/D 2018, 78‘, digital, OmeU, R: Hajooj Kuka

Sudan, Nuba-Berge: Während der Regenzeit sind alle Seiten des südsudanesischen Bürgerkriegs dazu gezwungen, ihre blutigen Kämpfe einzustellen. Übermäßiger Schlamm sorgt dafür, dass die Rebellen ihre Waffen niederlegen und vorübergehend zu ihren Familien nach Hause zurückkehren. Auch Adnan gehört zu den Heimkehrern. Nach einem Streit mit seiner Freundin Lina muss er seine AK47 zurücklassen und verpasst den Wiederantritt seines Kriegsdienstes. Daraufhin ruft der Armeekommandant Blues eine sogenannte Kasha aus: die Verfolgung und Verhaftung abtrünniger Soldaten. Adnan schließt sich dem Kriegsdienstverweigerer Absi an. Gemeinsam versuchen sie, der Kasha zu entgehen und Adnan wieder mit Lina und seinem Sturmgewehr zu vereinen. AKASHA ist das unterhaltsame Spielfilmdebüt von Hajooj Kuka.

Eine Veranstaltung von FilmInitiativ Köln e.V.

Festivaleröffnung: freier Eintritt, Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen
Filmpass, gültig für alle Vorführungen im Filmforum und Filmclub 813: € 40,- / 30,- erm. / Förderpreis: € 50,-
Eintritt pro Vorführung: € 7,- / 5,-
Schul- und Kindervorführungen: € 3,-, Lehrer*innen/Erzieher*innen frei
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

Für: Erwachsene | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

Alle Termine anzeigen
Fr. 20.09.
18:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

17. Afrika Film Festival Köln

Gao, La Résistance d'un peuple

FR/ML 2018, 54’, DCP, OmU, R: Kassim Sanogo Gäste: Grégoire Paultre Negel und Dani Kouyaté

Anfang 2012 wurde die nordmalische Stadt Gao von dschihadistischen Gruppen besetzt. Mit Waffengewalt forderten sie die Einführung der Scharia und die Teilung des Landes. Während einige in Gao sich mit den Separatisten verbündeten, organisierten andere erbitterten Widerstand gegen die Besatzer. Sie formten Bürgerwehren und Nachtwachen zum Schutze ihrer Familien, organisierten Demonstrationen und klandestine Treffen und konnten die Islamisten letztlich aus Gao vertreiben. Um zu erfahren, wie dieser Widerstand konkret aussah, reiste der Filmemacher Kassim Sanogo nach Gao und sammelte Handy-Aufnahmen aus der Zeit und Interviews mit direkt Beteiligten. Darin kommen nicht nur Widerstandskämpfer*innen und der Ältestenrat der Stadt zu Wort, sondern auch Bürger*innen, die ihre Kollaboration mit den Dschihadisten und deren Vertreibung Revue passieren lassen.

Eine Veranstaltung von FilmInitiativ Köln e.V.

Festivaleröffnung: freier Eintritt, Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen
Filmpass, gültig für alle Vorführungen im Filmforum und Filmclub 813: € 40,- / 30,- erm. / Förderpreis: € 50,-
Eintritt pro Vorführung: € 7,- / 5,-
Schul- und Kindervorführungen: € 3,-, Lehrer*innen/Erzieher*innen frei
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

Für: Erwachsene | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

Alle Termine anzeigen
Fr. 20.09.
19:00 Uhr

Eröffnung | Museum Ludwig

HIER UND JETZT im Museum Ludwig. Transcorporealities

Zur Eröffnung der Ausstellung am Freitag, den 20. September 2019 um 19 Uhr, laden wir Sie und Ihre Freund*innen herzlich ein.

Moderiertes Gespräch
Yilmaz Dziewior, Direktor, Museum Ludwig
Vertreterin des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft
des Landes Nordrhein-Westfalen
Brigitte Franzen, Vorständin, Peter und Irene Ludwig Stiftung
Mayen Beckmann, Vorstandsvorsitzende, Gesellschaft
für Moderne Kunst am Museum Ludwig e.V.
Moderation: Claudia Dichter

Einführung
Leonie Radine, Kuratorin der Ausstellung, Museum Ludwig

Performance um 20:30 Uhr
Trajal Harrell: Dancer of the Year

///

Die Ausstellung Transcorporealities reflektiert das Museum
als durchlässigen Körper, in dem verschiedene biologische, soziale,
technologische, politische und wirtschaftliche Systeme ineinanderfließen.

Wie alle menschlichen und nichtmenschlichen Realitäten befindet es sich in stetigen Stoffwechselprozessen mit seiner Umwelt. Vor diesem Horizont wird der Transitraum des Eingangsfoyers zum Ausstellungs- und Veranstaltungsort. Hier wie auch in der Sammlung stellen die  Künstler*innen Fragen nach Verkörperung, Sichtbarkeit und Zugänglichkeit: Was wird dem Körper ein- und zugeschrieben? Wer schaut auf wen? Museen sind soziale Orte der Bildung, die Materie und Bedeutung schaffen, doch wo liegen die Möglichkeiten und Grenzen der Repräsentation von Körperlichkeit?

Transcorporealities ist das fünfte Projekt in der Ausstellungsreihe HIER UND JETZT im Museum Ludwig, die das Museum als eine offene Struktur für experimentelle Formate begreift.

 

Für: Alle | Von: Museum Ludwig | Teilnahme: kostenlos | Rahmenprogramm zu: „HIER UND JETZT im Museum Ludwig. Transcorporealities“, 21.09.2019 - 19.01.2020

Fr. 20.09.
20:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

17. Afrika Film Festival Köln

Oufsaiyed Elkhortoum (Khartoum Offside)

SUD 2019, 75’, DCP, OmU, R: Marwa Zein Gast: Marwa Zein

Am Stadtrand der sudanesischen Hauptstadt Khartum träumen Sara und einige ihrer sportbegeisterten Freundinnen davon, ein nationales Fußballteam zu gründen und an der FIFA-Weltmeisterschaft für Frauen teilzunehmen. Aber staatliche Unterstützung für Frauenfußball gibt es im Sudan nicht und in der islamistisch regierten Gesellschaft passt Fußball nicht zum traditionellen Frauenbild. Manchen gilt er gar als „unmoralisches Verhalten“, das laut Scharia mit Peitschenhieben bestraft werden sollte. Trotzdem verabreden sich die Frauen so oft wie möglich per Handys zum Training und dribbeln mit und ohne Kopftuch gekonnt mit dem Ball. In dem mutigen Kampf der Fußballerinnen um Selbstbestimmung ist schon die revolutionäre Leidenschaft zu spüren, die kurz nach dem Ende der Dreharbeiten zum Sturz der Jahrzehnte währenden Diktatur von Omar al-Baschir

führte. Denn auch dabei spielten Frauen eine zentrale Rolle.

In Zusammenarbeit mit dem Friedensbildungswerk Köln

Eine Veranstaltung von FilmInitiativ Köln e.V.

Festivaleröffnung: freier Eintritt, Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen
Filmpass, gültig für alle Vorführungen im Filmforum und Filmclub 813: € 40,- / 30,- erm. / Förderpreis: € 50,-
Eintritt pro Vorführung: € 7,- / 5,-
Schul- und Kindervorführungen: € 3,-, Lehrer*innen/Erzieher*innen frei
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

Für: Erwachsene | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

Alle Termine anzeigen
Fr. 20.09.
20:30 Uhr

Performance | Museum Ludwig

Trajal Harrell: Dancer of the Year

Performance in der Sammlung

2018 wurde Trajal Harrell vom tanz-Magazin als „Tänzer des Jahres“ ausgezeichnet. In Reaktion auf den Titel befragt er im Tanzsolo Dancer of the Year seinen (Selbst-)Wert und reflektiert, was Tanz für ihn bedeutet. Dabei paart er verinnerlichte Bewegungen aus früheren Performances mit Gesten des Verbeugens, der Dankbarkeit, der Erschöpfung. Unterschiedliche Emotionen überlagern sich.

Für: Erwachsene | Von: Museum Ludwig | Teilnahme: kostenlos | zzgl. Eintritt | Rahmenprogramm zu: „HIER UND JETZT im Museum Ludwig. Transcorporealities“, 21.09.2019 - 19.01.2020

Fr. 20.09.
22:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

17. Afrika Film Festival Köln

Black Brazilian Shorts 1

Gast: Gabriel Martins

ALMA NO OLHO (SOUL IN THE EYE)
BRA 1973, 11‘, digital, ohne Worte, R: Zózimo Bulbul

NADA (NOTHING)
BRA 2017, 27’, digital, OmeU, R: Gabriel Martins

EU, MINHA MÃE E WALLACE (ME, MOM AND WALLACE)
BRA 2018, 22’, digital, OmeU, R: Eduardo Carvalho, Marcos Carvalho

NoirBLUE – DÉPLACEMENTS D’UNE DANSE (NoirBLUE – DÉPLACEMENTS OF A DANCE)
BRA 2018, 27’, digital, OmeU, R: Ana Pi

O SOM DO SILÊNCIO (THE SOUND OF SILENCE)
BRA 2017, 17’, digital, OmeU, R: David Aynan

PONTES SOBRE ABISMOS (BRIDGES OVER THE ABYSS)
BRA 2018, 8’, digital, engl. OF, R: Aline Motta

O DIA DE JERUSA (JERUSA’S DAY)
BRA 2014, 21’, digital, OmeU, R: Viviane Ferreira

In ALMA NO OLHO wird die Geschichte der Sklaverei in Brasilien in einer Ein-Mann-Performance zu Saxophon-Musik von John Coltrane dargestellt. Mit diesem historischen Meisterwerk hat Regisseur Zózimo Bulbul dem unabhängigen schwarzen Filmschaffen in Brasilien 1973 den Weg bereitet.

NADA – „nichts“ – lautet die Antwort der 18-jährigen Bia, als sie von Eltern und Lehrern gefragt wird, was sie nach ihrem Abitur machen will. Eine Parabel gegen den neoliberalen Leistungsdruck im heutigen Brasilien.

EU, MINHA MÃE E WALLACE erzählt von einem Vater, der nach Jahren im Gefängnis seine Familie in einer Favela in Rio besucht und sich dabei nur einen Wunsch erfüllen will...

In dem poetischen Tanzfilm NoirBLUE – DÉPLACEMENTS D’UNE DANSE reist die Regisseurin auf der Suche nach ihrer Identität durch mehrere Länder West- und Ostafrikas.

O SOM DO SILÊNCIO dokumentiert die Sprachlosigkeit zwischen den Generationen am Beispiel des 10-jährigen Binho und seines Vaters Osvaldo. In PONTES SOBRE ABISMOS versucht die Regisseurin Aline Motta die Herkunft ihrer Großmutter herauszufinden, die wie so vieles aus der rassistischen Sklavenhaltergeschichte Brasiliens, ein Familiengeheimnis ist. O DIA DE JERUSA erzählt von einer alternden Frau, die alleine und vereinsamt lebt, bis ein überraschender Besuch alles verändert.

Eine Veranstaltung von FilmInitiativ Köln e.V.

Festivaleröffnung: freier Eintritt, Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen
Filmpass, gültig für alle Vorführungen im Filmforum und Filmclub 813: € 40,- / 30,- erm. / Förderpreis: € 50,-
Eintritt pro Vorführung: € 7,- / 5,-
Schul- und Kindervorführungen: € 3,-, Lehrer*innen/Erzieher*innen frei
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

Für: Erwachsene | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

Alle Termine anzeigen
Sa. 21.09.
13:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

17. Afrika Film Festival Köln

Talking About Trees

FR/SUD/D/TSA/KAT 2019, 93‘, DCP, OmU, R: Suhaib Gesmelbari

Vier sudanesische Regisseure – vier Freunde: Eltayeb Mahdi, Manar Al Hilo, Ibrahim Shadad und Suleiman Mohamed Ibrahim gründeten 1989 den Sudanesischen Filmclub. Nach 30 Jahren des Exils, der Zensur und der Schließung von Kinos durch das diktatorische Regime wollen sie einen gemeinsamen Traum verwirklichen: die Wiedereröffnung eines verfallenen Freiluftkinos. Das Unterfangen wird zu einer Erinnerungsreise: Die Freunde lesen einander alte Briefe vor, betrachten gemeinsam alte Dokumente, Fotos und Filmclips und träumen von einem Sudan, in dem die Kunst und das Denken frei sind. Dabei sind die Schwierigkeiten, die es in dem krisengeschüttelten Land zu meistern gilt, um ein altes Kino zu restaurieren, enorm. Gasmelbari erzählt von der Geschichte des sudanesischen Kinos, und seine unangepassten Protagonisten wirken wie Vorboten der aktuellen politischen Umwälzungen in dem Land.

Eine Veranstaltung von FilmInitiativ Köln e.V.

Festivaleröffnung: freier Eintritt, Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen
Filmpass, gültig für alle Vorführungen im Filmforum und Filmclub 813: € 40,- / 30,- erm. / Förderpreis: € 50,-
Eintritt pro Vorführung: € 7,- / 5,-
Schul- und Kindervorführungen: € 3,-, Lehrer*innen/Erzieher*innen frei
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

Für: Erwachsene | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

Alle Termine anzeigen
Sa. 21.09.
14:30 Uhr

Führung | Kölnisches Stadtmuseum

Mit dem ehrenamtlichen Arbeitskreis durch „KÖLN AM RHEIN“ und „KÖLN AN DER SEINE“

Nur Eintritt

Abb.: Karl Hugo Schmölz: Auf der Terrasse des Kölner Pavillons, Archiv Wim Cox

Für: Erwachsene | Von: Arbeitskreis des Kölnischen Stadtmuseums | Mit: Dieter Herion

Alle Termine anzeigen
Sa. 21.09.
15:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

17. Afrika Film Festival Köln

Yomeddine

EG/USA/A 2018, 97‘, DCP, OmeU, R: Abu Bakr Shawky

Auch wenn Beshkay mittlerweile geheilt ist: Gesicht und Hände sind deutlich von der Lepra gezeichnet, an der er als Kind erkrankte. Das macht ihn in Ägypten zum stigmatisierten Aussätzigen, weshalb er schon seit drei Jahrzehnten in einer abgelegenen Leprakolonie lebt. Doch als seine Frau stirbt, beschließt er herauszufinden, wo er eigentlich herkommt. Gemeinsam mit dem Waisenjungen Obama macht er sich auf die Suche nach seiner Herkunft – eine Reise, die die beiden Außenseiter vor große Herausforderungen stellt.

„A. B. Shawkys Spielfilmdebüt YOMEDDINE besticht vor allem durch seinen unbefangenen, manchmal leicht naiven Blick in die Gesichter seiner beiden wundervollen Hauptdarsteller, die niemals zuvor in einem Film mitgespielt haben.“ (kino-zeit.de). In Cannes wurde er dafür mit dem François Chalais Prize ausgezeichnet. Es folgten Hauptpreise auf arabischen Festivals und die Nominierung als ägyptischer Kandidat für den Auslands-Oscar.

In Zusammenarbeit mit der Deutsch-Ägyptischen Gesellschaft Köln

Eine Veranstaltung von FilmInitiativ Köln e.V.

Festivaleröffnung: freier Eintritt, Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen
Filmpass, gültig für alle Vorführungen im Filmforum und Filmclub 813: € 40,- / 30,- erm. / Förderpreis: € 50,-
Eintritt pro Vorführung: € 7,- / 5,-
Schul- und Kindervorführungen: € 3,-, Lehrer*innen/Erzieher*innen frei
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

Für: Erwachsene | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

Alle Termine anzeigen
Sa. 21.09.
17:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

17. Afrika Film Festival Köln

Everything Must Fall

SA/NL/B 2018, 85‘, DCP, OmU, R: Rehad Desai Gast: Rehad Desai

Als südafrikanische Universitäten 2015 ihre Gebühren erhöhten, kam es zu zunächst friedlichen Protesten an der „University of the Witwatersrand“ („Wits“). „Fees must fall“ – „Weg mit den Gebühren“ wurde zum Schlachtruf aller, die der ärmeren schwarzen Bevölkerung eine angemessene Bildung zukommen lassen wollten. Vier prominente Studentenführer berichten, wie die Situation eskalierte, als der Vizekanzler der Universität Adam Habib, ehemals Anti-Apartheid-Aktivist, 1000 Polizisten auf den Campus rief. Die Folge waren landesweite Auseinandersetzungen, die zu drei Toten und 800 Verletzten führten. Regisseur Rehad Desai ist mit seiner Kamera stets mitten im Geschehen und dokumentiert den mutigen Versuch der Student*innen hautnah, traditionelle Machtverhältnisse und grundlegende soziale Ungleichheiten zu überwinden und wurde dafür in Südafrika und international bereits mit mehreren Preisen ausgezeichnet.

Eine Veranstaltung von FilmInitiativ Köln e.V.

Festivaleröffnung: freier Eintritt, Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen
Filmpass, gültig für alle Vorführungen im Filmforum und Filmclub 813: € 40,- / 30,- erm. / Förderpreis: € 50,-
Eintritt pro Vorführung: € 7,- / 5,-
Schul- und Kindervorführungen: € 3,-, Lehrer*innen/Erzieher*innen frei
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

Für: Erwachsene | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

Alle Termine anzeigen
Sa. 21.09.
19:30 Uhr

Film | Museum Ludwig

17. Afrika Film Festival Köln

Fatwa

TUN/B 2018, 102‘, DCP, OmU, R: Mahmoud Ben Mahmoud Gast: Mahmoud Ben Mahmoud

Tunis, 2013. Nachdem sein Sohn Marouane bei einem Motorradunfall ums Leben kam, kehrt der in Frankreich lebende Brahim zum ersten Mal seit Jahren nach Tunesien zurück. Trauer um seinen Sohn mischt sich mit Schrecken angesichts der jüngsten politischen Veränderungen in seinem Heimatland. Zwar konnte die Diktatur von Präsident Zine El Abidine Ben Ali beendet und eine parlamentarische Demokratie eingeführt werden. Aber als Konsequenz der neuen Redefreiheit erheben jetzt auch Salafisten und islamistische Extremisten das Wort. Der liberale Brahim erfährt nicht nur, dass gegen seine Ex-Frau, die Autorin Loubna, aufgrund ihres jüngsten Buchs eine FATWA verhängt wurde, sondern auch, dass sein Sohn in einer radikal-islamistischen Gruppe aktiv war. Brahim versucht herauszufinden, wie es dazu kam.

Mahmoud Ben Mahmouds investigatives Drama erhielt 2018 den Hauptpreis der Journées Cinématographique de Carthage in Tunis, dem ältesten Filmfesitval Afrikas.

Eine Veranstaltung von FilmInitiativ Köln e.V.

Festivaleröffnung: freier Eintritt, Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen
Filmpass, gültig für alle Vorführungen im Filmforum und Filmclub 813: € 40,- / 30,- erm. / Förderpreis: € 50,-
Eintritt pro Vorführung: € 7,- / 5,-
Schul- und Kindervorführungen: € 3,-, Lehrer*innen/Erzieher*innen frei
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

Für: Erwachsene | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

Alle Termine anzeigen
zurück
Seite 1 / 4
vor
 
 
 

Newsletter aktuell

Veranstaltungen, Events, neue Ausstellungen, Ausstellungsübersicht, Führungen und mehr: eine wöchentliche Inspiration für Ihren Besuch in den Kölner Museen.

 
Besondere Programme

Führungen und Workshops, Wissen und Kreativität: Programme des Museumsdienstes für alle Interessen.

 
Führungen & Akademieprogramm
Programm für Kinder & Familien. Mit Ferienprogramm
Kreative Kurse und Workshops für Jugendliche und Erwachsene
KölnTag. Einmal im Monat als Kölner kostenlos in die Sammlungen.
 
Buchbare Angebote

für Privatgruppen, Firmen, Reiseveranstalter oder Schulklassen.

 
Führungen für
Gruppen
Angebote für Schulklassen & Lehrkräfte
Kindergeburtstag im Museum