Veranstaltungskalender

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Ab So. 01.09.
18:30 Uhr

Film | Museum Ludwig

SEE THE SOUND – das Filmprogramm der SoundTrack_Cologne 16

Wettbewerbsgewinner See The Sound 2019

Zum sechsten Mal wird im Rahmen von SEE THE SOUND der mit 2.500 Euro dotierte SEE THE SOUND MUSIC DOCUMENTARY AWARD vergeben. Der Preis für die beste Musikdokumentation wird von einer dreiköpfigen Jury aus Regisseuren, Filmkomponisten und Journalisten gewählt und während der Preisverleihung bekannt gegeben. SEE THE SOUND wiederholt den Gewinnerfilm in voller Länge am Sonntagabend.

Für: Erwachsene | Von: SoundTrack_Cologne | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 7,50 | Reservierung: www.seethesound.de

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Ab So. 01.09.
20:30 Uhr

Film | Museum Ludwig

SEE THE SOUND – das Filmprogramm der SoundTrack_Cologne 16

Hidden Drummers Of Iran / Sufi, Saint & Swinger

Vorfilm / Europapremiere
Hidden Drummers Of Iran
UK 2019, 42', ProRes, engl. OF, Regie: Ruairi Glasheen
Dokumentarfilm über die Tombak-Trommel
Der irische Percussionist Ruairi Glasheen macht sich auf eine Reise quer durch den Iran, um mehr über die traditionelle Tombak-Trommel zu erfahren. Dabei lernt er nicht nur, wie das Instrument richtig gespielt und hergestellt wird, sondern knüpft ganz besondere Kontakte mit einer Reihe teils sehr junger Musiker. Ein tiefer Blick in den Iran, wie man ihn sonst nicht kennt.

Weltpremiere
Sufi, Saint & Swinger
CO/UK/US 2018, 71', Blu-ray, engl. OF, Regie: Camilla French und Andrés Borga
Eine Synthese aus westlichen und orientalischen Klängen, kurz vor der Iranischen Revolution: Sufi Saint & Swinger erzählt die Geschichte des Ethno-Jazz-Pioniers Lloyd Miller, der 1970 aus den USA in den Iran auswanderte, um einer traumatischen Kindheit zu entfliehen. 1977 musste er aufgrund von politischen Spannungen zurückkehren. Seine Enttäuschung darüber unterdrückte aber nicht seine Liebe zur persischen Musik.

Für: Erwachsene | Von: SoundTrack_Cologne | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 7,50 | Reservierung: www.seethesound.de

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Mi. 04.09.
19:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

FILMGESCHICHTEN: Mythen der Wildnis

In der Reihe FILMGESCHICHTEN präsentiert das Filmforum regelmäßig filmhistorische Programme, in denen ausgewählte Motive durch die internationale Filmgeschichte verfolgt werden. Von März bis Dezember 2019 steht das Thema „Mythen der Wildnis“ im Zentrum der Reihe. Mit elf Filmen von 1925 bis 2018 schlägt das Programm dabei einen Bogen von der Stummfilm-Komödie GOLDRAUSCH bis hin zur apokalyptischen Robinsonade IN MY ROOM. 

Johanna D’arc Of Mongolia

BRD 1989, 168’, 35mm, OmeU, R: Ulrike Ottinger, mit Delphine Seyrig, Irm Hermann, Gillian Scalici, Inès Sastre Mit einer Einführung von Sonja Hofmann, Programmkuratorin Internationales Frauenfilmfestival Dortmund | Köln

Eine Ethnologin, ein Musicalstar, eine junge Abenteurerin und eine Oberstudienrätin werden auf ihrer Reise mit der Transmongolischen Eisenbahn von einer mysteriösen Prinzessin und ihren Reiterinnen entführt. Im Aufprall der beiden Kulturen vereint Ulrike Ottinger Situationskomik mit Erkenntnis und schafft eine faszinierende Vermischung von Fiktion und dokumentarischer Exkursion.

In Zusammenarbeit mit dem Internationalen Frauenfilmfestival Dortmund | Köln

Weitere Informationen zum gesamten Programm unter www.filmforumnrw.de und www.facebook.com/FilmforumNRW

Für: Erwachsene | Von: Filmforum NRW in Zusammenarbeit mit dem Internationalen Frauenfilmfestival Dortmund | Köln | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 6,50 | ermäßigt: € 5,50

Do. 05.09.
19:00 - 19:58 Uhr

Film | Museum für Angewandte Kunst Köln

Life in Stills

In den Räumen des „Photohouse“ in Tel Aviv lagern eine Million Negative des Fotografen Rudi Weissenstein und erzählen von der Geschichte Israels. Bis zum Alter von 98 Jahren verwaltete Miriam Weissenstein – schwerhörig und halb blind –wie eine Monarchin die Schätze ihres verstorbenen Mannes. Kurz vor ihrem Tod und bevor das „Photohouse“ einem sechsstöckigen Prestige-Bau weichen musste, hat Regisseurin Tamar Tal der damals 96-Jährigen, ihrem Lebenswerk und ihrem Enkel Ben ein filmisches Denkmal gesetzt: die bereits auf zahlreichen Festivals prämierte Dokumentation „Life in Stills“.

ISR / D 2011 • 58‘ • O.m.dt.UT • Regie: Tamar Tal; © Verleih

Für: Erwachsene | Von: Museum für Angewandte Kunst | Reihe: CineMAKK | Treffpunkt: Overstolzensaal | Preis: € 6,00

So. 08.09.
19:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

Kinopremiere mit Gästen

Das Wunder im Meer von Sargasso

GR/D/NL/S 2019, 121', DCP, OmU, R: Syllas Tzoumerkas

In einer kleinen griechischen Lagunenstadt fristen zwei Frauen ihr trostloses Leben und träumen davon, dem Kaff endlich zu entkommen. Elisabeth (Angeliki Papoulia) war eine ehrgeizige Polizistin, bevor sie aus Athen hierher versetzt wurde. Jetzt ist sie einsam, schlecht gelaunt und meist verkatert. Rita (Youla Boudali) ist die verschlossene, geheimnisvolle Schwester eines Schlagersängers, der in der örtlichen Disco auftritt. Sein plötzlicher Tod erschüttert die Stadt und stellt das soziale Gefüge in Frage. Elisabeth wird mit der Aufklärung des Falls beauftragt und je weiter sie mit ihren Ermittlungen kommt, desto mehr Geheimnisse treten aus dem Sumpf der Kleinstadt zu Tage.

Für: Erwachsene | Von: Kino Gesellschaft Köln in Zusammenarbeit mit Real Fiction Filmverleih | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 8,00 | ermäßigt: € 7,00 | Reservierung: info@kinogesellschaftkoeln.de

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Mi. 11.09.
20:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

WDR-Dokwerkstatt / Preview

Unser Land in den 90ern

Eine 90-minütige Zeitreise des WDR, digital, Regie: Clemens Gersch Produktion: BROADVIEW TV In Anwesenheit des Filmteams und der Redaktion

Die ersten überdimensionierten Mobiltelefone, TV- und Radio-Sender für die Jugend und der Wandel vom Malocher-Land zum Medienstandort prägen NRW in den 90er Jahren. Es ist ein Jahrzehnt großer Veränderungen, das unser Land bewegt und bis heute geprägt hat. In Düsseldorf kommen DIE GRÜNEN erstmalig an die Macht, Bonn verliert den Hauptstadtstatus und schafft sich eine neue Zukunft, das Revier mausert sich zum Naherholungsgebiet. Ein El Dorado für Medien, Dienstleistung, Energie und Kreativwirtschaft entsteht vor allem rund um Köln, aber auch über die Stadt hinaus und weltweit bahnt sich eine Revolution an – das Internet für Alle startet.

Worüber diskutierten die Menschen in Nordrhein-Westfalen im Jahr 1990, 1995 oder 1999? Was schauten sie im Fernseher? Was fand abseits der Metropolen im Bergischen Land, in der Eifel oder in Ostwestfalen statt? Was bewegte die Politik, gegen was liefen die Menschen Sturm? Welche kleinen und großen Dramen schafften es in die Schlagzeilen?

Eine rasante Zeitreise mit viel Musik und spannenden Geschichten.

Für: Erwachsene | Von: WDR | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Teilnahme: kostenlos

Do. 12.09.
10:30 - 21:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

Symposium der dfi-Dokumentarfilminitiative im Filmbüro NW

BITTE ACHTEN SIE AUF DAS BILD!
Bildgestaltung im Dokumentarfilm zwischen Kamera-Auge und Datensammlung

Expressive Bildästhetiken prägen die Dokumentarfilme von heute. Wie haben dabei die digitalen Kameras mit immer besserer Auflösung die Bildgestaltung und den Look von Dokumentarfilmen verändert?

Filme sind mittlerweile aufwändig zu betreuende Datenmengen, die jederzeit bearbeitet werden und Fehlerquelle sein können. Welchen Anteil hat das visuelle Konzept an einem Film im Verhältnis zur Regie? Welche künstlerischen Interessen können Kameraleute und DoPs in einen Dokumentarfilm einbringen? Wie ist ihre Stellung im Produktionsablauf und wie stellt sich ihr Arbeitsfeld dar? Wer hat letztlich die Kontrolle über das Bild?

Das Jahressymposium 2019 der dfi-Dokumentarfilminitiative im Filmbüro NW regt durch Präsentationen, Panels und Gespräche den Austausch über die derzeitige Position der Bildgestaltung in der Produktion von dokumentarischen Filmen an. Wir fragen danach wie die Kameraleute insgesamt mit den Ansprüchen an die neue Bildgewaltigkeit zurechtkommen? Wie sieht ihre Zukunft aus? Wird die Kameraführung durch den Blick und den Körper in VR-Produktionen noch gebraucht?

Die drei Symposiums-Tage haben die Schwerpunkte »Künstlerische Kollaborationen«, »Ansprüche, technischer Rahmen & Arbeitswirklichkeit« und »Das Ende der anthropomorphen Kamera?«.

Künstlerische Kollaborationen

10:30 Uhr
Anmeldung

11:00 - 11:30 Uhr
Begrüßung und Einführung

11:30 - 13:00 Uhr
Präsentation mit Filmausschnitten & Q & A
ACHT KAMERAS – FÜNF KÖRPER – EIN FILM
Mirjam Leuze, Dokumentarfilmerin / Kamerafrau, Topos Film Köln
Mike Dinsmore, Cinematographer / Director, Vancouver (by Skype)
Sandra Brandl, Editorin, BFS, Topos Film Köln

13:45 - 15:00 Uhr
Präsentation mit Filmausschnitten & Q & A
KÜNSTLERISCHE SYMBIOSE KAMERA / REGIE
Sophie Maintigneux, DoP / Professorin für Bildgestaltung, KHM Köln
Doris Metz, Autorin / Regisseurin / Produzentin, München

15:30 - 16:30 Uhr
Vortrag mit Filmausschnitten & Q & A
AUTORENKAMERA 1
Über die Kameraarbeit von Christoph Hübner
Michael Girke, Autor / Filmkritiker, Herford

17:00 - 18:00 Uhr
Präsentation mit Filmausschnitten & Q & A
AUTORENKAMERA 2
Rainer Komers, Dokumentarfilmer / Kameramann, Mülheim a.d. Ruhr/Berlin

18:00 - 19:30 Uhr
Abendpause

19:30 - 21:00 Uhr
Filmvorführung
HONEYLAND
Nordmazedonien 2019, 87‘, DCP, OmU, R: Ljubo Stefanov und Tamara Kotevska
Sundance Festival 2019: Grand Jury Prize: Documentary, Special Jury Award for Cinematography, Special Jury Award for Impact of Change

Eine Veranstaltung der dfi-Dokumentarfilminitiative im Filmbüro NW
Eintritt: 3 Tage € 30 / 20 erm.; Do € 20 / 15 erm.; Fr € 20 / 15 erm.; Sa € 15 / 10 erm.
Programm, Anmeldung und Infos zu den Mitwirkenden und Filmen unter www.dokumentarfilminitiative.de
News und Hintergrundinformationen zum Thema finden Sie auch unter www.facebook.com/dfi.Dokumentarfilminitiative

Für: Erwachsene | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

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Fr. 13.09.
21:00 - 21:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

Symposium der dfi-Dokumentarfilminitiative im Filmbüro NW

BITTE ACHTEN SIE AUF DAS BILD!
Bildgestaltung im Dokumentarfilm zwischen Kamera-Auge und Datensammlung

Expressive Bildästhetiken prägen die Dokumentarfilme von heute. Wie haben dabei die digitalen Kameras mit immer besserer Auflösung die Bildgestaltung und den Look von Dokumentarfilmen verändert?

Filme sind mittlerweile aufwändig zu betreuende Datenmengen, die jederzeit bearbeitet werden und Fehlerquelle sein können. Welchen Anteil hat das visuelle Konzept an einem Film im Verhältnis zur Regie? Welche künstlerischen Interessen können Kameraleute und DoPs in einen Dokumentarfilm einbringen? Wie ist ihre Stellung im Produktionsablauf und wie stellt sich ihr Arbeitsfeld dar? Wer hat letztlich die Kontrolle über das Bild?

Das Jahressymposium 2019 der dfi-Dokumentarfilminitiative im Filmbüro NW regt durch Präsentationen, Panels und Gespräche den Austausch über die derzeitige Position der Bildgestaltung in der Produktion von dokumentarischen Filmen an. Wir fragen danach wie die Kameraleute insgesamt mit den Ansprüchen an die neue Bildgewaltigkeit zurechtkommen? Wie sieht ihre Zukunft aus? Wird die Kameraführung durch den Blick und den Körper in VR-Produktionen noch gebraucht?

Die drei Symposiums-Tage haben die Schwerpunkte »Künstlerische Kollaborationen«, »Ansprüche, technischer Rahmen & Arbeitswirklichkeit« und »Das Ende der anthropomorphen Kamera?«.

Ansprüche an die Bildgestaltung, technischer Rahmen und Arbeitswirklichkeit

10:00 - 13:00 Uhr
Zwei Panels mit Filmausschnitten & Q & A
Moderation: Hajo Schomerus, Kameramann / Professor für non-fiktionale und fiktionale Kamera, ifs Köln

10:00 - 11:30 Uhr
Panel 1: Gespräch mit Redakteur*innen und Produzent*innen
Udo Bremer, Filmredaktion ZDF/3sat, Mainz
Erik Winker, Filmproduktion Corso Film, Köln
Birgit Schulz, Filmproduktion Bildersturm, Köln

11:30 - 13:00 Uhr
Panel 2: Gespräch mit Kameraleuten / DoPs
Conny Beißler, Köln
Luise Schröder, Berlin
Jörg Adams, Köln
Johann Feindt, Berlin

13:00 - 14:45 Uhr
Mittagspause

14:45 - 16:30 Uhr
Gespräch mit Filmausschnitten & Q & A
BILDGESTALTUNG IN INTERNATIONALEN DOKUMENTARFILMPRODUKTIONEN
Moderation: Marcus Seibert
Heino Deckert, Produzent ma.ja.de, Leipzig/Berlin und Weltvertrieb Deckert-Distribution, Leipzig
Hans Robert Eisenhauer, Produzent Ventana-Film, Berlin
Ben Bernhard, Cinematographer, Berlin

17:15 - 19:00 Uhr
Präsentation mit Q & A
SHARING EXPERIENCES? SINN UND ZWECK DES AG DOK-KAMERATESTS
Helge Renner, Dokumentarfilmer / Kameramann, Berlin
Rasmus Sievers, Kameramann, Berlin

19:00 Uhr
Get-Together auf Einladung der AG DOK und der dfi-Dokumentarfilminitiative

Eine Veranstaltung der dfi-Dokumentarfilminitiative im Filmbüro NW
Eintritt: 3 Tage € 30 / 20 erm.; Do € 20 / 15 erm.; Fr € 20 / 15 erm.; Sa € 15 / 10 erm.
Programm, Anmeldung und Infos zu den Mitwirkenden und Filmen unter www.dokumentarfilminitiative.de
News und Hintergrundinformationen zum Thema finden Sie auch unter www.facebook.com/dfi.Dokumentarfilminitiative

Für: Erwachsene | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

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Sa. 14.09.
10:00 - 13:30 Uhr

Film | Museum Ludwig

Symposium der dfi-Dokumentarfilminitiative im Filmbüro NW

BITTE ACHTEN SIE AUF DAS BILD!
Bildgestaltung im Dokumentarfilm zwischen Kamera-Auge und Datensammlung

Expressive Bildästhetiken prägen die Dokumentarfilme von heute. Wie haben dabei die digitalen Kameras mit immer besserer Auflösung die Bildgestaltung und den Look von Dokumentarfilmen verändert?

Filme sind mittlerweile aufwändig zu betreuende Datenmengen, die jederzeit bearbeitet werden und Fehlerquelle sein können. Welchen Anteil hat das visuelle Konzept an einem Film im Verhältnis zur Regie? Welche künstlerischen Interessen können Kameraleute und DoPs in einen Dokumentarfilm einbringen? Wie ist ihre Stellung im Produktionsablauf und wie stellt sich ihr Arbeitsfeld dar? Wer hat letztlich die Kontrolle über das Bild?

Das Jahressymposium 2019 der dfi-Dokumentarfilminitiative im Filmbüro NW regt durch Präsentationen, Panels und Gespräche den Austausch über die derzeitige Position der Bildgestaltung in der Produktion von dokumentarischen Filmen an. Wir fragen danach wie die Kameraleute insgesamt mit den Ansprüchen an die neue Bildgewaltigkeit zurechtkommen? Wie sieht ihre Zukunft aus? Wird die Kameraführung durch den Blick und den Körper in VR-Produktionen noch gebraucht?

Die drei Symposiums-Tage haben die Schwerpunkte »Künstlerische Kollaborationen«, »Ansprüche, technischer Rahmen & Arbeitswirklichkeit« und »Das Ende der anthropomorphen Kamera?«.

Das Ende der Anthropomorphen Kamera? Vr : 360°

10:00 - 13.30 Uhr
Präsentationen mit visuellen Beispielen, Gespräche & Q & A
Moderation und Einführung: Michael Schwertel, Professor an der Cologne Business School / Medienproduzent (Power-Toons)

11:00 - 12:30 Uhr
VON HINTER DER KAMERA IN DEN BILDMITTELPUNKT?
HEMISPHERE VIDEOS (2015/16)
Jens Mühlhoff, Video- und Raumkünstler, Köln

UTURN (2017)
Nathalie Mathé, VR creative / Assistant Professor in the Virtual Reality & Immersive Media Program, Drexel University, Philadelphia (by Skype)

WIRKLICHKEITSNÄHE IM VERGLEICH: FILM, DIGITAL UND 360°
Workshop in einem rumänischen Gefängnis
MIT DEM KOPF DURCH DIE WAND (2019)
Susanne Schüle, Kamerafrau / Professorin für Kamera für nonfiktionale Genres an der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf

12:30 - 13:30 Uhr
Abschließendes Panel
mit Referent*innen des Symposiums

Eine Veranstaltung der dfi-Dokumentarfilminitiative im Filmbüro NW
Eintritt: 3 Tage € 30 / 20 erm.; Do € 20 / 15 erm.; Fr € 20 / 15 erm.; Sa € 15 / 10 erm.
Programm, Anmeldung und Infos zu den Mitwirkenden und Filmen unter www.dokumentarfilminitiative.de
News und Hintergrundinformationen zum Thema finden Sie auch unter www.facebook.com/dfi.Dokumentarfilminitiative

Für: Erwachsene | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

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Sa. 14.09.
20:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

Die Sammlung Leo Schönecker – Ein Filmprogramm mit Filmen aus dem Archiv Schönecker

Weitgehend unbekannt in der Öffentlichkeit existiert in Köln eine Filmsammlung, die hohen Wert auf die Qualität der enthaltenen Filme legt und einen weiten Überblick über das internationale Filmschaffen bietet. Seit Mitte der Fünfziger Jahre engagierte sich der Kölner Leo Schönecker nicht nur in Arbeitskreisen und Diskussionsrunden zu filmthematischen Fragen, sondern er begann, selbst Filme zu sammeln, vorzuführen und zu verleihen. Seine Sammlung wurde bis zu seinem Tod im Jahr 2013 beständig fortgeführt und erweitert. Unter Filmkennern und Kuratoren war die Sammlung bekannt, gerne griff man auf die Bestände dort zurück. Insgesamt enthält das Archiv rund 1.200 Filmtitel. Nun ist es an der Zeit, diese Kostbarkeit öffentlich vorzuzeigen.

Die Filme liegen sämtlich in analoger Form vor, meistens im Format 16mm, etliche im Format 35mm. In den Kinos hat unterdessen seit einigen Jahren die Digitalisierung Einzug gehalten. Eine Vorführung von „richtigem“ Zelluloid hat inzwischen Ereignischarakter. Bei der Vorführung von Zelluloid gibt es Artefakte, die jede Kopie einzigartig machen. Es sind diese Gebrauchsspuren wie Schmutzpartikel, Kratzer, Bildstandsbewegungen etc. In jede Filmkopie ist somit auch die Geschichte ihrer Aufführungen mit eingeschrieben. Auch diesen Aspekt wollen wir vorstellen und die Vor- und Nachteile digitaler und analoger Vorführungen sichtbar machen.

Angst essen Seele auf

BRD 1973, 89‘, 16mm, R: Rainer Werner Fassbinder

Die sechzigjährige verwitwete Emmi lernt den über zwanzig Jahre jüngeren marokkanischen Gastarbeiter Ali in einem Lokal kennen. Die Einsamkeit führt sie zusammen und sie beschließen zu heiraten. Ihre Umwelt ist empört, Emmis erwachsene Kinder wenden sich von ihr ab, die Nachbarn schneiden sie. Selbst der Gemüsehändler will mit „so einer“, die sich mit einem Marokkaner einlässt, nichts mehr zu tun haben. Um dem sozialen Druck zu entkommen, verreisen die beiden. Scheinbar wird nach ihrer Rückkehr die Beziehung toleriert, doch die Liebe der beiden ist fragil. Aus heutiger Sicht hat diese Geschichte über die Angst vor dem Fremden noch nichts von ihrer Aktualität eingebüßt.

ANGST ESSEN SEELE gewann unter anderem 1974 den Kritikerpreis auf dem Filmfestival von Cannes sowie den Deutschen Filmpreis in Gold für Brigitte Mira als beste Hauptdarstellerin.

Eine Veranstaltung von Edith Schönecker, Julia Schönecker-Roth und Joachim Steinigeweg
Vorbestellung und Information unter joachim.steinigeweg@email.de
www.filmarchiv-schoenecker.de

Für: Erwachsene | Von: Edith Schönecker, Julia Schönecker-Roth und Joachim Steinigeweg | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 7,00 | ermäßigt: € 6,00

So. 15.09.
15:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

ZWISCHEN DEN WELTEN – Verfolgung und Exil – Türkei und Deutschland

Eine Diskussions- und Filmveranstaltung mit dem türkischen Filmproduzenten, Kriegsdienstverweigerer und politischen Aktivisten Cemil Ibrahim Garip

My Mother Is Saturday / Exil

My Mother Is Saturday
TRK 2019, 5‘, digital, OmeU, R: Cemil Özdemir

Der Film berichtet über die Sit-in Demo in Galatasaray, die es jeden Samstag gibt. Die Demo wird von den Müttern und Verwandten der Verschwundenen gemacht. Es ist eine Doku. Die Demonstranten kommen zu Wort.

 

Exil
D 2019, 5‘, digital, OmeU, R: Cemil Özdemir

Ein politisch exilierter Türke in Deutschland, linker Aktivist, wurde gefoltert in der Türkei, über Flashbacks, Einsamkeit und Heimatsuche. Hat autobiographische Züge.

Der Filmemacher Ibrahim Cemil Özdemir lebt seit Jahren „geduldet“ in Deutschland und soll aktuell abgeschoben werden. Kriegsdienstverweigerung und die Erfahrung von extremer staatlicher Repression und Misshandlung stellen bisher nach Ansicht der hiesigen Behörden und Justiz kein Abschiebehindernis dar.

Von diesen Erfahrungen handeln seine beiden Kurzfilme MY MOTHER IS SATURDAY und EXIL. MY MOTHER IS SATURDAY ist 2014 und 2015 in der Türkei gedreht worden – weitere Drehs sollten folgen, waren aber aufgrund weiterer Erfahrungen von polizeilichen Gewalt nicht möglich. Die „Samstagsmütter“ sind die Mütter und Verwandten von „Verschwundenen“ in der Türkei. EXIL handelt von Einsamkeit, Heimatsuche und Flashbacks. Der Film wurde 2018 in Köln gedreht, beide Filme sind 2019 fertigstellt worden. Die Filme dauern jeweils nur fünf Minuten und sind als Einstieg in eine Podiumsdiskussion zur Menschenrechtslage in der Türkei sowie der Situation von Menschen im Exil in Deutschland geplant. Der Eintritt ist frei, die Spenden sollen zur Finanzierung der Anwaltskosten und der Veranstaltung selbst dienen.

Für: Erwachsene | Von: Allerweltskino in Zusammenarbeit mit TÜDAY –Menschenrechtsverein und KulturForum TürkeiDeutschland | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Es wird um Spenden zur Finanzierung von Anwaltskosten zur Verhinderung der Abschiebung gebeten | Teilnahme: kostenlos

So. 15.09.
18:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

Kinopremiere mit Gästen

Men Of Hope

D 2019, 90‘, DCP, Regie: Till Derenbach, Andreas Fröhlich

Der Dokumentarfilm MEN OF HOPE begleitet die afghanische Fußballnationalmannschaft, ihren deutsch-kroatischen Trainer Petar Segrt und ihre Fans auf dem Weg durch die Qualifikation zum Asia-Cup 2019. Innerhalb eines Jahres hat die Nationalmannschaft die Chance, sich erstmals in ihrer Geschichte für ein Turnier dieser Größenordnung zu qualifizieren. Ein ganzes Land und auch die millionenschwere Exil-Gemeinde träumen von einem solchen Erfolgserlebnis als Keim der Hoffnung für eine bessere Zukunft, für den Frieden in ihrem Land. Der Film erzählt von der Hoffnung spendenden Energie des Fußballs, seiner Integrationskraft und dem Potential eine ganze Nation zu beflügeln. Es geht um Träume, Hoffnungen und das ganz normale Leben in Kabul.

Für: Erwachsene | Von: Kino Gesellschaft Köln | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 7,00 | ermäßigt: € 6,00 | Reservierung: info@kinogesellschaftkoeln.de

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Do. 19.09.
18:30 Uhr

Film | Museum Ludwig

17. Afrika Film Festival Köln

Festivaleröffnung

LES PASTÈQUES DU CHEIKH TUN/FR 2018, 23‘, digital, OmeU, R: Kaouther Ben Hania Live-Musik: MELCHI VE

Das Festival wird eröffnet von Hawa Essuman, die in diesem Jahr die Schirmherrschaft übernommen hat. Während des Festivals stellt sie das Kurzfilmprogramm Ostafrika (Sonntag, 22.9., 20:00 Uhr) vor.

Zu den weiteren internationalen Gästen, deren Filme beim Festival gezeigt werden und die bereits zur Eröffnung nach Köln kommen, gehören Lula Ali Ismaïl (Dschibuti), Mahmoud Ben Mahmoud (Tunesien), Fibby Kioria (Uganda), Azlarabe Alaoui (Marokko), Michaël Andrianaly (Madagaskar), Nasib Farah (Somalia), Marwa Zein (Sudan), Rehad Desai (Südafrika) und Dani Kouyaté (Burkina Faso).

Der Film des Eröffnungsprogramms LES PASTÈQUES DU CHEIKH bildet den Auftakt zu einer Reihe von Filmen zum Thema des Fokus „Fundamentalismuns & Migration“.

Den musikalischen Auftakt zur Festivaleröffnung steuert der aus Kamerun stammende Sänger und

Gitarrist Melchie VE bei.

Eine Veranstaltung von FilmInitiativ Köln e.V.

Festivaleröffnung: freier Eintritt, Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen
Filmpass, gültig für alle Vorführungen im Filmforum und Filmclub 813: € 40,- / 30,- erm. / Förderpreis: € 50,-
Eintritt pro Vorführung: € 7,- / 5,-
Schul- und Kindervorführungen: € 3,-, Lehrer*innen/Erzieher*innen frei
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

Für: Erwachsene | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

Alle Termine anzeigen
Do. 19.09.
20:30 Uhr

Film | Museum Ludwig

17. Afrika Film Festival Köln

Eröffnungsfilm

DHALINYARO (JEUNESSE) DSI 2018, 85’, digital, OmeU, R: Lula Ali Ismaïl Gast: Lula Ali Ismaïl

Mit DHALINYARO hat Lula Ali Ismaïl Dschibutis ersten Spielfilm produziert – und das mit geballter Frauenpower. Der Film greift das tägliche Leben und die Hoffnungen der drei Mädchen Asma, Hibo und Deka auf. Die jungen Frauen verbindet eine tiefe Freundschaft, obwohl sie aus unterschiedlichen sozialen Schichten stammen. Alle drei stehen vor einem Scheideweg kurz vor ihren Abschlussprüfungen und vor dem Eintritt in eine neue Zukunft. Durch soziale Medien und Technologien verknüpft mit der ganzen Welt, sind die drei trotzdem verwurzelt in ihrer Kultur und stehen vor der großen Frage ihres Lebens: Wie wird es für sie weitergehen?

Eine Veranstaltung von FilmInitiativ Köln e.V.

Festivaleröffnung: freier Eintritt, Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen
Filmpass, gültig für alle Vorführungen im Filmforum und Filmclub 813: € 40,- / 30,- erm. / Förderpreis: € 50,-
Eintritt pro Vorführung: € 7,- / 5,-
Schul- und Kindervorführungen: € 3,-, Lehrer*innen/Erzieher*innen frei
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

Für: Erwachsene | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

Alle Termine anzeigen
Fr. 20.09.
10:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

17. Afrika Film Festival Köln

Schulvorstellung: OUAGA SAGA

BFA 2004, 90‘, 35 mm, frz. OmU, ab 12 Jahren, R: Dani Kouyaté Gast: Dani Kouyaté

Schüler*innen der Gesamtschule Holweide erklärten OUAGA SAGA zu ihrem „Lieblingsfilm“. Deshalb läuft die Komödie 2019 erneut in einer Schulvorführung. Sie erzählt von Jugendlichen aus einem Viertel in Ouagadougou, der Hauptstadt Burkina Fasos. Sie träumen von Karrieren als Fußball-, Film- oder Popstars, schlagen sich mit Gelegenheitsjobs als Wasserträger, Mechaniker und Hilfskellner durch und manchmal auch mit kleinen Gaunereien. In ihrer märchenhaften Fantasie-Welt können Esel sprechen und goldene Funken schweben durch die Luft.

OUAGA SAGA ist eine Hommage an die Stadt Ouagadougou und an ihre Liebe zum Kino... Es ist ein modernes und joviales Märchen und eine Einladung zu ein wenig Verrücktheit und Optimismus.“ (Dani Kouyaté)

In Zusammenarbeit mit dem jfc Medienzentrum

Eine Veranstaltung von FilmInitiativ Köln e.V.

Festivaleröffnung: freier Eintritt, Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen
Filmpass, gültig für alle Vorführungen im Filmforum und Filmclub 813: € 40,- / 30,- erm. / Förderpreis: € 50,-
Eintritt pro Vorführung: € 7,- / 5,-
Schul- und Kindervorführungen: € 3,-, Lehrer*innen/Erzieher*innen frei
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

Für: Erwachsene | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

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Fr. 20.09.
16:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

17. Afrika Film Festival Köln

Akasha

SUD/SA/KAT/D 2018, 78‘, digital, OmeU, R: Hajooj Kuka

Sudan, Nuba-Berge: Während der Regenzeit sind alle Seiten des südsudanesischen Bürgerkriegs dazu gezwungen, ihre blutigen Kämpfe einzustellen. Übermäßiger Schlamm sorgt dafür, dass die Rebellen ihre Waffen niederlegen und vorübergehend zu ihren Familien nach Hause zurückkehren. Auch Adnan gehört zu den Heimkehrern. Nach einem Streit mit seiner Freundin Lina muss er seine AK47 zurücklassen und verpasst den Wiederantritt seines Kriegsdienstes. Daraufhin ruft der Armeekommandant Blues eine sogenannte Kasha aus: die Verfolgung und Verhaftung abtrünniger Soldaten. Adnan schließt sich dem Kriegsdienstverweigerer Absi an. Gemeinsam versuchen sie, der Kasha zu entgehen und Adnan wieder mit Lina und seinem Sturmgewehr zu vereinen. AKASHA ist das unterhaltsame Spielfilmdebüt von Hajooj Kuka.

Eine Veranstaltung von FilmInitiativ Köln e.V.

Festivaleröffnung: freier Eintritt, Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen
Filmpass, gültig für alle Vorführungen im Filmforum und Filmclub 813: € 40,- / 30,- erm. / Förderpreis: € 50,-
Eintritt pro Vorführung: € 7,- / 5,-
Schul- und Kindervorführungen: € 3,-, Lehrer*innen/Erzieher*innen frei
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

Für: Erwachsene | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

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Fr. 20.09.
18:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

17. Afrika Film Festival Köln

Gao, La Résistance d'un peuple

FR/ML 2018, 54’, DCP, OmU, R: Kassim Sanogo Gäste: Grégoire Paultre Negel und Dani Kouyaté

Anfang 2012 wurde die nordmalische Stadt Gao von dschihadistischen Gruppen besetzt. Mit Waffengewalt forderten sie die Einführung der Scharia und die Teilung des Landes. Während einige in Gao sich mit den Separatisten verbündeten, organisierten andere erbitterten Widerstand gegen die Besatzer. Sie formten Bürgerwehren und Nachtwachen zum Schutze ihrer Familien, organisierten Demonstrationen und klandestine Treffen und konnten die Islamisten letztlich aus Gao vertreiben. Um zu erfahren, wie dieser Widerstand konkret aussah, reiste der Filmemacher Kassim Sanogo nach Gao und sammelte Handy-Aufnahmen aus der Zeit und Interviews mit direkt Beteiligten. Darin kommen nicht nur Widerstandskämpfer*innen und der Ältestenrat der Stadt zu Wort, sondern auch Bürger*innen, die ihre Kollaboration mit den Dschihadisten und deren Vertreibung Revue passieren lassen.

Eine Veranstaltung von FilmInitiativ Köln e.V.

Festivaleröffnung: freier Eintritt, Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen
Filmpass, gültig für alle Vorführungen im Filmforum und Filmclub 813: € 40,- / 30,- erm. / Förderpreis: € 50,-
Eintritt pro Vorführung: € 7,- / 5,-
Schul- und Kindervorführungen: € 3,-, Lehrer*innen/Erzieher*innen frei
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

Für: Erwachsene | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

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Fr. 20.09.
20:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

17. Afrika Film Festival Köln

Oufsaiyed Elkhortoum (Khartoum Offside)

SUD 2019, 75’, DCP, OmU, R: Marwa Zein Gast: Marwa Zein

Am Stadtrand der sudanesischen Hauptstadt Khartum träumen Sara und einige ihrer sportbegeisterten Freundinnen davon, ein nationales Fußballteam zu gründen und an der FIFA-Weltmeisterschaft für Frauen teilzunehmen. Aber staatliche Unterstützung für Frauenfußball gibt es im Sudan nicht und in der islamistisch regierten Gesellschaft passt Fußball nicht zum traditionellen Frauenbild. Manchen gilt er gar als „unmoralisches Verhalten“, das laut Scharia mit Peitschenhieben bestraft werden sollte. Trotzdem verabreden sich die Frauen so oft wie möglich per Handys zum Training und dribbeln mit und ohne Kopftuch gekonnt mit dem Ball. In dem mutigen Kampf der Fußballerinnen um Selbstbestimmung ist schon die revolutionäre Leidenschaft zu spüren, die kurz nach dem Ende der Dreharbeiten zum Sturz der Jahrzehnte währenden Diktatur von Omar al-Baschir

führte. Denn auch dabei spielten Frauen eine zentrale Rolle.

In Zusammenarbeit mit dem Friedensbildungswerk Köln

Eine Veranstaltung von FilmInitiativ Köln e.V.

Festivaleröffnung: freier Eintritt, Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen
Filmpass, gültig für alle Vorführungen im Filmforum und Filmclub 813: € 40,- / 30,- erm. / Förderpreis: € 50,-
Eintritt pro Vorführung: € 7,- / 5,-
Schul- und Kindervorführungen: € 3,-, Lehrer*innen/Erzieher*innen frei
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

Für: Erwachsene | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

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Fr. 20.09.
22:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

17. Afrika Film Festival Köln

Black Brazilian Shorts 1

Gast: Gabriel Martins

ALMA NO OLHO (SOUL IN THE EYE)
BRA 1973, 11‘, digital, ohne Worte, R: Zózimo Bulbul

NADA (NOTHING)
BRA 2017, 27’, digital, OmeU, R: Gabriel Martins

EU, MINHA MÃE E WALLACE (ME, MOM AND WALLACE)
BRA 2018, 22’, digital, OmeU, R: Eduardo Carvalho, Marcos Carvalho

NoirBLUE – DÉPLACEMENTS D’UNE DANSE (NoirBLUE – DÉPLACEMENTS OF A DANCE)
BRA 2018, 27’, digital, OmeU, R: Ana Pi

O SOM DO SILÊNCIO (THE SOUND OF SILENCE)
BRA 2017, 17’, digital, OmeU, R: David Aynan

PONTES SOBRE ABISMOS (BRIDGES OVER THE ABYSS)
BRA 2018, 8’, digital, engl. OF, R: Aline Motta

O DIA DE JERUSA (JERUSA’S DAY)
BRA 2014, 21’, digital, OmeU, R: Viviane Ferreira

In ALMA NO OLHO wird die Geschichte der Sklaverei in Brasilien in einer Ein-Mann-Performance zu Saxophon-Musik von John Coltrane dargestellt. Mit diesem historischen Meisterwerk hat Regisseur Zózimo Bulbul dem unabhängigen schwarzen Filmschaffen in Brasilien 1973 den Weg bereitet.

NADA – „nichts“ – lautet die Antwort der 18-jährigen Bia, als sie von Eltern und Lehrern gefragt wird, was sie nach ihrem Abitur machen will. Eine Parabel gegen den neoliberalen Leistungsdruck im heutigen Brasilien.

EU, MINHA MÃE E WALLACE erzählt von einem Vater, der nach Jahren im Gefängnis seine Familie in einer Favela in Rio besucht und sich dabei nur einen Wunsch erfüllen will...

In dem poetischen Tanzfilm NoirBLUE – DÉPLACEMENTS D’UNE DANSE reist die Regisseurin auf der Suche nach ihrer Identität durch mehrere Länder West- und Ostafrikas.

O SOM DO SILÊNCIO dokumentiert die Sprachlosigkeit zwischen den Generationen am Beispiel des 10-jährigen Binho und seines Vaters Osvaldo. In PONTES SOBRE ABISMOS versucht die Regisseurin Aline Motta die Herkunft ihrer Großmutter herauszufinden, die wie so vieles aus der rassistischen Sklavenhaltergeschichte Brasiliens, ein Familiengeheimnis ist. O DIA DE JERUSA erzählt von einer alternden Frau, die alleine und vereinsamt lebt, bis ein überraschender Besuch alles verändert.

Eine Veranstaltung von FilmInitiativ Köln e.V.

Festivaleröffnung: freier Eintritt, Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen
Filmpass, gültig für alle Vorführungen im Filmforum und Filmclub 813: € 40,- / 30,- erm. / Förderpreis: € 50,-
Eintritt pro Vorführung: € 7,- / 5,-
Schul- und Kindervorführungen: € 3,-, Lehrer*innen/Erzieher*innen frei
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

Für: Erwachsene | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

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Sa. 21.09.
13:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

17. Afrika Film Festival Köln

Talking About Trees

FR/SUD/D/TSA/KAT 2019, 93‘, DCP, OmU, R: Suhaib Gesmelbari

Vier sudanesische Regisseure – vier Freunde: Eltayeb Mahdi, Manar Al Hilo, Ibrahim Shadad und Suleiman Mohamed Ibrahim gründeten 1989 den Sudanesischen Filmclub. Nach 30 Jahren des Exils, der Zensur und der Schließung von Kinos durch das diktatorische Regime wollen sie einen gemeinsamen Traum verwirklichen: die Wiedereröffnung eines verfallenen Freiluftkinos. Das Unterfangen wird zu einer Erinnerungsreise: Die Freunde lesen einander alte Briefe vor, betrachten gemeinsam alte Dokumente, Fotos und Filmclips und träumen von einem Sudan, in dem die Kunst und das Denken frei sind. Dabei sind die Schwierigkeiten, die es in dem krisengeschüttelten Land zu meistern gilt, um ein altes Kino zu restaurieren, enorm. Gasmelbari erzählt von der Geschichte des sudanesischen Kinos, und seine unangepassten Protagonisten wirken wie Vorboten der aktuellen politischen Umwälzungen in dem Land.

Eine Veranstaltung von FilmInitiativ Köln e.V.

Festivaleröffnung: freier Eintritt, Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen
Filmpass, gültig für alle Vorführungen im Filmforum und Filmclub 813: € 40,- / 30,- erm. / Förderpreis: € 50,-
Eintritt pro Vorführung: € 7,- / 5,-
Schul- und Kindervorführungen: € 3,-, Lehrer*innen/Erzieher*innen frei
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

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