Veranstaltungskalender

Ihre Auswahl: Wann: November | Wo: Keine Einschränkung | Was: Eröffnung | Für Wen: Keine Einschränkung |

Do. 26.09.
18:30 Uhr

Eröffnung | Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt

Delta Welten: Leben im unsteten Wandel

Eine neue Intervention in der Dauerausstellung thematisiert das alltägliche Leben heutiger Bewohner*innen von Flussdeltas. Der einem historischen europäischen Salon nachempfundene Raum des Parcours wird dazu umgestaltet. Gezeigt werden politische, soziale, kulturelle und materielle Verflechtungen verschiedener Lebenswelten innerhalb eines Flussdeltas sowie mit der europäischen Kolonialgeschichte.

Für: Erwachsene | Treffpunkt: Dauerausstellung | Teilnahme: kostenlos

So. 29.09.
14:00 Uhr

Eröffnung | NS-Dokumentationszentrum

Denkmal am ehemaligen Schießplatz Dünnwald

Die in Dünnwald erschossenen Jugendlichen und Männer bezahlten mit ihrem Leben dafür, dass sie sich dem nationalsozialistischen Vernichtungskrieg entzogen oder aus Überzeugung aktiv dem NS-Regime ihren Dienst verweigerten. Nach 1945 wurden die Opfer der NS-Militärjustiz und ihre Hinterbliebenen weiterhin diskriminiert. Erst spät erklärte der Deutsche Bundestag die NS-Urteile für nichtig.

In Zusammenarbeit mit einer Bürgerinitiative hat das NS-Dokumentationszentrum nach einer Form gesucht, wie an die Opfer der NS-Militärjustiz, die am ehemaligen Schießplatz Dünnwald von 1940 bis 1945 erschossen worden sind, erinnert werden kann. Der Schauplatz der Erschießungen sowie die mehr als 20 dort getöteten Männer im Alter von 18 bis 40 Jahren waren über Jahrzehnte in Vergessenheit geraten. Erst im Zusammenhang mit dem 2009 am Appellhofplatz errichteten Denkmal für die Opfer der NS-Militärjustiz wurde diese Lücke offenbar.

Das NS-Dokumentationszentrum führte die Recherchen durch, während die Bürgerinitiative für ihr Anliegen im Rahmen des Bürgerhaushaltes Mittel beschaffen konnte. Da das in Dünnwald zu entwickelnde Erinnerungszeichen sich visuell an das zentrale Denkmal am Appellhofplatz anlehnen sollte, wurden Ruedi und Vera Baur (Paris) hinzugezogen, die 2009 den internationalen Wettbewerb zur Realisierung des Denkmals am Appellhofplatz gewonnen hatten.

Im November 2018 beschloss die Bezirksvertretung Mülheim, den Entwurf von Ruedi und Vera Baur zu realisieren. Er besteht aus einem stilisierten Fahnenmast, der von einem Zitat von Ludwig Baumann (1921-2018), dem Vorreiter für eine Rehabilitierung der Deserteure der Wehrmacht, geprägt ist. Auf dem Sockel informiert ein Text über den historischen Ort und das Geschehen in der NS-Zeit.

An der Einweihung mit dem Bezirksbürgermeister von Köln-Mülheim, Norbert Fuchs, nehmen Angehörige der Opfer sowie alle am Projekt beteiligten teil.

Achtung: Freiluftveranstaltung!

Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Treffpunkt: Kalkweg, Köln-Dünnwald (Waldweg Richtung Waldbad Dünnwald) | Teilnahme: kostenlos | Rahmenprogramm zu: „Kriegserfahrungen 1939-1945. Kölner und Kölnerinnen an Front und Heimatfront“, 02.09.2019 - 02.11.2019

 
 
 

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