Veranstaltungskalender

Ihre Auswahl: Wann: Juli | Wo: Museum Ludwig | Was: Keine Einschränkung | Für Wen: Keine Einschränkung |

Di. 22.06.
19:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

Keine Kameraden

80 Jahre nach dem Überfall auf die Sowjetunion am 22.6.1941

Die Dokumentation »Keine Kameraden« von Beate LehrMetzger arbeitet erstmals das Massensterben sowjetischer Kriegsgefangener im Winter 1941/42 auf. Ein Kapitel des Zweiten Weltkrieges, das bis heute weitgehend tabuisiert ist. Der Film »Keine Kameraden« zeichnet diese Geschichte am Beispiel zweier Kriegsgefangener nach: Soja Torschina erzählt im Film vom Überleben ihres Vaters Boris Schaporow. Das Schicksal von Nicolai Kurilow wird aus der Perspektive seiner Nichte Evgenia erzählt.

Ablauf der Veranstaltung Begrüßung:

Dr. Werner Jung Einführung: 80 Jahre nach dem Angriff auf die Sowjetunion Eva Aras, Städtepartnerschaft Köln-Wolgograd e.V. Geschichte des Umgangs mit dem Film: Beate Lehr-Metzger Film: Keine Kameraden Diskussion: Moderation: Beate Lehr-Metzger

Für: Erwachsene | Von: NS-Dokumentationszentrum | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 4,50 | ermäßigt: € 2,00

Mi. 23.06.
19:00 - 21:00 Uhr

Gespräch | Museum Ludwig

ver I lern I raum. Digitale rassismuskritische Werkbesprechungen

Das Projekt-Team ver I lern I raum führt digitale Werkbetrachtungen zur Sammlung des Museum Ludwig durch. Nach einer kurzen Einführung steigen wir in zwei parallel laufende digitale Werkbesprechungen zu Arbeiten von Bi*PoC Künstler*innen – in dieser Veranstaltung Schwarzen Künstler*innen – ein. Werkbesprechung und Reflexion finden einmal in einem Safer-Space für Bi*PoC-Teilnehmer*innen und zum Anderen in einem Raum für Menschen mit weißen Privilegien statt. Der weiße Raum richtet sich an weiß privilegierte Menschen ist aber offen für alle. In beiden Räumen wollen wir Dialoge führen. Es sind keine Vorkenntnisse notwendig.
Wir arbeiten mit getrennten Räumen, da der “Raum” in dem Kunst gesehen, erlebt und wahrgenommen werden kann, maßgeblich beeinflusst wird von unseren eigenen Erfahrungen und Positionierungen.
Anmeldung und Rückfragen bitte per E-Mail an dominik.fasel@stadt-koeln.de mit entsprechender Vorlaufzeit. Die Veranstaltungen finden in deutscher Lautsprache statt. Teilnahme via Zoom – der Link wird bei Anmeldung versendet. Die Teilnehmendenzahl ist begrenzt.

Gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und von der Stadt Köln

Logo: Selma Lampart

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Projektteam "ver I lern I raum" | Treffpunkt: Zoom | Teilnahme: kostenlos

Do. 24.06.
19:00 Uhr

Vortrag | Museum Ludwig

Kunst im Kontext, via Zoom

Kunst im Kontext #47: Working Camera: (Gast-)Arbeit und Migration im Blick der Fotografie (via Zoom)

Working Camera: (Gast-)Arbeit und Migration im Blick der Fotografie
Burcu Dogramaci, Professorin am Institut für Kunstgeschichte der Ludwig-Maximilians-Universität in München

Der Vortrag "Working Camera: (Gast-)Arbeit und Migration im Blick der Fotografie" von Burcu Dogramaci diskutiert Fotografien seit den 1960er Jahren, die sich dem Themenfeld Arbeit und Migration widmen. Anlässlich der ab dem 19. Juni 2021 laufenden Ausstellung "Vor Ort. Fotogeschichten zur Migration" im Museum Ludwig werden Bildproduktionen zu und von arbeitenden Migrant*innen in Deutschland, ihren Wohnverhältnissen und dem Arbeitsalltag besprochen. Das Museum Ludwig präsentiert in der Ausstellung in Kooperation mit dem DOMID (Dokumentationszentrum und Museum über die Migration in Deutschland e.V.) Privatfotografien von Arbeitsmigrant*innen zwischen den Jahren 1955 und 1989, welche im Raum Köln und weiteren Städten des Rheinlands entstanden. Diese werden von Interviews der Leihgeber*innen über ihre persönliche Lebensgeschichte in der Stadt ergänzt und Fotografien des urbanen Lebens von Chargesheimer, Candida Höfer und Ulrich Tillmann aus der Sammlung des Museums gegenübergestellt. Die Fotos der Ausstellung zeigen den stetigen Wandel der Stadt durch ihre Bewohner*innen und rücken die Geschichten der Arbeitsmigrant*innen in den Fokus, wodurch vielfältige Fragen entstehen: Wie fotografierten sich Migrant*innen selbst als Stadtbewohner*innen und in welcher Weise verorten sie sich in der für sie neuen Stadt? Wie wird Arbeitsmigration im urbanen Raum in öffentlichen Fotografien zwischen 1955 und 1989 repräsentiert? Diese und weitere Fragen von Sicht- und Unsichtbarkeit, Fremd- und Eigenperspektive stellen sich auch mit Blick auf zeitgenössische Fotografien zu Feldarbeit und saisonaler Migration und sind Thema des Vortrages von Burcu Dogramaci.

Wir freuen uns über Ihr Interesse und bitten um Anmeldung an:
anmeldung@gesellschaft-museum-ludwig.de.

 Foto: Simone Scardovelli

Für: Alle | Treffpunkt: Online via Zoom | Teilnahme: kostenlos | Rahmenprogramm zu: „Vor Ort: Fotogeschichten zur Migration“, 19.06.2021 - 03.10.2021

Fr. 25.06.
20:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

Kurzfilmfestival Köln - KFFK UNLOCKED

Weitere Informationen und eine Übersicht über alle Filme unter: https://www.kffk.de/2021-unlocked/

Best of Festivals I

Für: Erwachsene | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Tickets bitte vorher online kaufen

Alle Termine anzeigen
So. 27.06.
11:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

„zamus: early music festival 2021“

Stummfilmkonzert: La Chute De La Maison Usher

F 1928, 65‘, R: Jean Epstein.

Fassung von Jean Epstein ein Klassiker. Live begleitet vom Cembalisten Matan Porat, wird dieser Horrorfilm nun zum Experiment, denn Porat wagt eine ganz eigenständige Begleitung in Form der barocken Affektenlehre mit ihren vorgefassten und bedeutungsschweren Klangfiguren.

Die wechselseitige Beeinflussung verspricht eine neue Wahrnehmung von Klängen und Bildern.

Für: Erwachsene | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 15,00 | ermäßigt: € 10,00

So. 27.06.
15:00 Uhr

Gespräch | Museum Ludwig

Kunststationen: Vor Ort: Fotogeschichten zur Migration

Fotografien von Köln und weiteren Städten im Rheinland aus der Zeit zwischen 1955 und 1989 machen den stetigen Wandel durch die Bewohner*innen sichtbar. Die kaum bekannten vielfältigen Geschichten von Arbeitsmigrant*innen stehen im Mittelpunkt dieser Ausstellung. Was erzählen sie und ihre privaten Fotografien über die Stadt und wie sie durch ihre Einwanderung belebt wurde? Wie werden Straßen, Häuser, Geschäfte, Restaurants, Parks zu Trägern von Erinnerung, zum Teil der Stadtgeschichte? Und was bilden im Vergleich dazu die Stadtfotografien von Chargesheimer, Heinz Held, Candida Höfer und Ulrich Tillmann ab, die sich in der Sammlung des Museum Ludwig befinden?

Bitte lesen Sie vor dem Museumsbesuch die aktuellen Corona-Schutzbedingungen der Kölner Museen.

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Treffpunkt: in der Ausstellung | Teilnahme: kostenlos | zzgl. Eintritt | Rahmenprogramm zu: „Vor Ort: Fotogeschichten zur Migration“, 19.06.2021 - 03.10.2021

Alle Termine anzeigen
So. 27.06.
20:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

Stummfilm mit Live-Musik

Der Mann mit der Kamera

UdSSR 1929 • 68‘ • BluRay/BFI • Regie: Dziga Vertov

„Der Mann mit der Kamera“ von Dziga Vertov aus dem Jahr 1929 zeigt das Alltagseben in den damaligen Sowjetstädten Kiew, Charkow und Odessa. Er wurde vom British Film Institute auf Platz eins der besten Dokumentarfilme aller Zeiten gewählt und zählt ohne Frage zu den wichtigsten Filmen der Filmgeschichte. Viele Szenen des Films sind legendär, der energische Schnitt verleiht ihm ungeheure Wucht. Viele Komponist*innen und Musiker*innen haben sich an der Vertonung des Meisterwerks versucht - unter anderem Michael Nyman und The Cinematic Orchestra. In diese nicht kleinen Fußstapfen treten die Düsseldorfer Rolf Springer (Gitarre, Saxofon), Kornelius Heidebrecht (Live Electronic) sowie Timafei Birukov (Schlagzeug). Und meistern die Herausforderung mit Bravour. Mit ihrer Mischung aus Jazz, Elektro, Punk und Krautrock greifen sie die Filmsprache kongenial auf und verwandeln sie in hypnotische Klänge - lyrisch und treibend, harmonisch und experimentell. 

„Ich bin ein Filmschriftsteller, Filmdichter. Ich schreibe nicht auf Papier, sondern auf Zelluloid.“ Dziga Vertov

Für: Erwachsene | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 9,00 | Reservierungen: info@kinogesellschaftkoeln

Mi. 30.06.
18:30 - 20:30 Uhr

Gespräch | Museum Ludwig

ver I lern I raum. Digitales Werkgespräch für Schwarze Menschen

Das Projekt-Team ver I lern I raum führt digitale Werkbetrachtungen zur Sammlung des Museum Ludwig durch. Nach einer kurzen Einführung steigen wir in eine digitale Werkbesprechung zu Arbeiten von Schwarzen Künstler*innen ein. Wir wollen in einem Safer-Space ins Gespräch kommen. Es sind keine Vorkenntnisse notwendig.
Wir arbeiten mit getrennten Räumen, da der “Raum” in dem Kunst gesehen, erlebt und wahrgenommen werden kann, maßgeblich beeinflusst wird von unseren eigenen Erfahrungen und Positionierungen.
Anmeldung und Rückfragen bitte per E-Mail an dominik.fasel@stadt-koeln.de mit entsprechender Vorlaufzeit. Die Veranstaltungen finden in deutscher Lautsprache statt. Teilnahme via Zoom – der Link wird bei Anmeldung versendet. Die Teilnehmendenzahl ist begrenzt.

Gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und von der Stadt Köln

Logo: Selma Lampart

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Sandra Karangwa, Mbingo Itondo | Treffpunkt: Zoom | Teilnahme: kostenlos

 
 
 

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