Veranstaltungskalender

Ihre Auswahl: Wann: Oktober | Wo: Keine Einschränkung | Was: Film | Für Wen: Keine Einschränkung |

Do. 01.10.
19:00 - 20:48 Uhr

Film | Museum für Angewandte Kunst Köln

PETER LINDBERGH – WOMEN’S STORIES

Der Dokumentarfilm PETER LINDBERGH – WOMEN’S STORIES von Jean Michel Vecchiet zeigt die außergewöhnliche Geschichte eines Mannes, der zu den größten Fotografen des 20. Jahrhunderts zählt. Neben außergewöhnlichen Einblicken in seine tägliche Arbeit erzählt der Film eine sehr persönliche und emotionale Lebensgeschichte, die grundlegende Fragen aufwirft: Wie und warum wird man zum Künstler? Woher kommt diese kreative Kraft, die jeder Logik trotzt und sich der Analyse widersetzt?

Filmvorführungen an jedem 1. Donnerstag im Monat um 19 Uhr. Eintritt jeweils 6 €, nur Abendkasse, keine Reservierungen. In Zusammenarbeit mit der Kinogesellschaft Köln. Bitte tragen Sie einen Mund-Nase-Schutz.

D 2019 • 108’ • Regie: Jean-Michel Vecchiet

© Verleih

Für: Erwachsene | Von: Museum für Angewandte Kunst | Reihe: CineMAKK | Treffpunkt: Kasse | Preis: € 6,00

So. 04.10.
16:00 Uhr

Film | Tanzmuseum des Deutschen Tanzarchivs Köln

Filme im Tanzmuseum

Online-Ticket erforderlich: https://www.sk-kultur.de/ticketing-reizend-tanz-in-der-werbung

Fame. Der Weg zum Ruhm (USA 1980, 128 Minuten)

Für: Erwachsene | Von: SK-Stiftung Kultur | Treffpunkt: Kasse, Im Mediapark 7 (3. OG) | Preis: € 6,50 | ermäßigt: € 4,00 | ohne Ausstellungsbesuch 1,50 €; Studierende frei

Alle Termine anzeigen
Do. 08.10.
19:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

„Filmgeschichten“: Manifeste

Rätsel der Sphinx

GB 1977, 91’, DCP, OmU, Regie: Laura Mulvey/Peter Wollen, mit: Dinah Stabb, Merdelle Jordine, Riannon Tise

Mit anschließendem Gespräch und Buchpräsentation mit Prof. Dr. Laura Mulvey, Filmwissenschaftlerin und Filmemacherin, Moderation: Dr. Maxa Zoller, Festivalleiterin des Internationalen Frauenfilmfestivals Dortmund | Köln

Wir gehen davon aus, dass Film die ungebrochene, gesellschaftlich etablierte Interpretation des Geschlechtsunterschiedes reflektiert, sogar damit spielt und die Bilder, die erotische Perspektive und Darstellung kontrolliert. (…) Der erste Schlag gegen die monolithische Akkumulation traditioneller Filmkonventionen hat zum Ziel, den Blick der Kamera zu befreien, ihre Materialität in Zeit und Raum herzustellen, den Blick des Zuschauers zu einem dialektischen zu machen, eine leidenschaftliche Trennung herbeizuführen.
Laura Mulvey: Visuelle Lust und narratives Kino, 1975

Das Durchblättern von Seiten, ein Standbild von Greta Garbo, eine vorlesende Laura Mulvey, Bilder der ägyptischen Sphinx und schließlich: das Leben einer alleinerziehenden Mutter in 13 langsamen 360-Grad-Schwenks. Nichts weniger als die Analyse der patriarchalen Gesellschaft von der griechischen Mythologie bis in den Alltag der 1970er Jahre steht im Zentrum von RIDDLES OF THE SPHINX, mit dem Laura Mulvey und Peter Wollen ihren Ruf nach einer neuen Blickpolitik in der eigenen Filmarbeit einlösen.

Im Anschluss an den Film findet ein Gespräch mit der Filmemacherin und feministischen Filmwissenschaftlerin Laura Mulvey statt. Im Gespräch mit Maxa Zoller wird sie ihr aktuell erschienenes Buch „Afterimages: On Cinema, Women and Changing Times“ vorstellen, in dem sie ihren programmatischen Text „Visuelle Lust und narratives Kino“ von 1975 aus heutiger Perspektive reflektiert.

Für: Erwachsene | Von: Filmforum NRW in Zusammenarbeit mit dem Internationalen Frauenfilmfestival Dortmund | Köln | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 6,50 | ermäßigt: € 5,50 | Tickets: nur an der Abendkasse, Anmeldung an info@filmforumnrw.de erwünscht

Alle Termine anzeigen
Sa. 10.10.
17:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

„Filmgeschichten“: Manifeste

Die Muschel und der Kleriker

F 1928, 40’, DCP, Regie: Germaine Dulac, mit: Alex Allin, Genica Athanasiou, Lucien Bataille Mit Klavierbegleitung von Daniel Kothenschulte und einer Einführung von Prof. Dr. Ulrike Hanstein, ifs internationale filmschule köln

SURREALISMUS, Substantiv, m., reiner, psychischer Automatismus, durch welchen man, sei es mündlich, sei es schriftlich, sei es auf jede andere Weise, den wirklichen Ablauf des Denkens auszudrücken sucht. Denk-Diktat ohne jede Vernunft-Kontrolle und außerhalb aller ästhetischen oder ethischen Fragestellungen.

ENZYKLOPÄDIE. Philosophie. Der Surrealismus beruht auf dem Glauben an die höhere Wirklichkeit gewisser, bis heute vernachlässigter Assoziations-Formen, an die Allgewalt des Traums, an das absichtsfreie Spiel des Gedankens. Er zielt darauf hin, die anderen psychischen Mechanismen zu zerstören und ihre Stelle einzunehmen zur Lösung der wichtigsten Lebensprobleme.

André Breton: Manifest des Surrealismus, 1924

Ein Priester, ein Offizier und eine Frau im ödipalen Dreieck: Die freudianische Symbolik ihrer männlichen Kollegen sezierend, visualisiert Germaine Dulac in diesem surrealistischen Meisterwerk die Träume und Phantasien des Priesters – um diese am Ende als pathetische Wunschgebilde bloßzustellen. Ihr kritischer Blick wie auch die innovative Verwendung von Zeitlupenbildern und Überblendungen, Verzerrungen und Schärfe-/Unschärfe-Gegensätzen verschafften Germaine Dulac seinerzeit einen kleinen Skandal und später den ehrenvollen Titel der ersten feministischen Filmemacherin.

Im Anschluss:

SA, 10.10.2020, 19:00 Uhr im WDR Funkhaus

EIN ANDALUSISCHER HUND
F 1929, 16’, digital, Regie: Luis Buñuel, mit: Pierre Batcheff, Luis Buñuel
Mit Live-Musik von Mauricio Kagel (1982), WDR Sinfonieorchester

DER UNTERGANG DES HAUSES USHER
F 1928, 59’, digital, Regie: Jean Epstein, mit: Jean Debucourt, Marguerite Gance
Mit Live-Musik von J.M. Sánchez-Verdú (2019), WDR Sinfonieorchester

In Zusammenarbeit mit der WDR-Reihe Musik der Zeit

Für: Erwachsene | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 6,50 | ermäßigt: € 5,50 | Tickets: nur an der Abendkasse, Anmeldung an info@filmforumnrw.de erwünscht

Alle Termine anzeigen
Do. 22.10.
19:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

„Filmgeschichten“: Manifeste

Cléo - Mittwoch Zwischen 5 und 7

F/I 1962, 90’, 35mm, OmeU, Regie: Agnès Varda, mit: Corinne Marchand, Antoine Bourseiller, Michel Legrand Mit einer Einführung von Betty Schiel, Programmkuratorin Internationales Frauenfilmfestival Dortmund | Köln

Ich stelle mir den Film von morgen vor wie ein Bekenntnis oder wie ein Tagebuch. Die jungen Filmer werden sich in der ersten Person ausdrücken und schildern, was ihnen widerfahren ist, (…) und es müsste fast notgedrungen ankommen, weil es wahr und neu wäre. (…) Der Film von morgen wird nicht von Beamten hinter der Kamera gedreht werden, sondern von Künstlern, für die das Drehen eines Films ein wunderbares und erregendes Abenteuer darstellt. (…) Der Film von morgen wird ein Akt der Liebe sein.

François Truffaut: Der französische Film krepiert an den falschen Legenden, 1957

 

Cléo, jung, schön und eine beliebte Sängerin, droht eine schwerwiegende ärztliche Diagnose. Genervt von ihrem Leben im goldenen Käfig flieht sie auf die Straßen von Paris und lässt sich treiben. In Echtzeit und mit einer bewegten Kamera folgt der Film Cléo bei ihrem Streifzug, der aufgrund geringer finanzieller Mittel innerhalb von fünf Wochen in chronologischer Reihenfolge gedreht wurde. Eine gleichsam nüchterne wie poetische Liebeserklärung an das urbane Leben, die Kunst und das Ausbrechen aus Konventionen von der großen Abenteurerin der Nouvelle Vague, Agnès Varda.

Für: Erwachsene | Von: Filmforum NRW in Zusammenarbeit mit dem Internationalen Frauenfilmfestival Dortmund | Köln und dem Institut français | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 6,50 | ermäßigt: € 5,50 | Tickets: nur an der Abendkasse, Anmeldung an info@filmforumnrw.de erwünscht Weitere Infos: www.filmforumnrw.de und www.facebook.com/FilmforumNRW

Alle Termine anzeigen
So. 01.11.
16:00 Uhr

Film | Tanzmuseum des Deutschen Tanzarchivs Köln

Filme im Tanzmuseum

Online-Ticket erforderlich: https://www.sk-kultur.de/ticketing-reizend-tanz-in-der-werbung

Black Swan (USA 2010, 108 Minuten)

Für: Erwachsene | Von: SK-Stiftung Kultur | Treffpunkt: Kasse, Im Mediapark 7 (3. OG) | Preis: € 6,50 | ermäßigt: € 4,00 | ohne Ausstellungsbesuch 1,50 €; Studierende frei

Alle Termine anzeigen
 
 
 

Newsletter aktuell

Bleiben Sie auf dem Laufenden über Informationen und Neuigkeiten rund um die Kölner Museen.

 
Besondere Programme

Führungen und Workshops, Wissen und Kreativität: Programme des Museumsdienstes für alle Interessen.

 
Führungen & Akademieprogramm
Programm für Kinder & Familien. Mit Ferienprogramm
Kreative Kurse und Workshops für Jugendliche und Erwachsene
KölnTag. Einmal im Monat als Kölner kostenlos in die Sammlungen.
 
Buchbare Angebote

für Privatgruppen, Firmen, Reiseveranstalter oder Schulklassen.

 
Führungen für
Gruppen
Angebote für Schulklassen & Lehrkräfte
Kindergeburtstag im Museum