Veranstaltungskalender

Ihre Auswahl: Wann: Dezember | Wo: NS-Dokumentationszentrum | Was: Keine Einschränkung | Für Wen: Keine Einschränkung |

Do. 05.12.
18:30 Uhr

Führung | NS-Dokumentationszentrum

Gedenkstätte Gestapogefängnis und Dauerausstellung "Köln im Nationalsozialismus"

Das EL-DE-Haus war von 1935 bis 1945 Sitz der Kölner Gestapo. Neben der Gedenkstätte Gestapo-Gefängnis mit über 1800 Inschriften der Gefangenen zeigt die Dauerausstellung auf zwei Etagen die Geschichte Kölns im Nationalsozialismus.

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Oliver Meißner | Treffpunkt: Kasse des EL-DE-Hauses | Teilnahme: kostenlos

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Do. 05.12.
19:00 Uhr

Film | NS-Dokumentationszentrum

»Nieder mit den Deutschen«

mit Dietrich Schubert (Buch & Regie) und Irene Schoor (Köln im Film e.V.)

»A bas les Boches« (Nieder mit den Deutschen) schrieb ein französischer Häftling an die Wand des Gestapogefängnisses im EL-DE-Haus in Köln. Erst nach Jahrzehnten wurden die Inschriften freigelegt und der ehemalige Gestapokeller 1979 als Gedenkstätte eingeweiht.

Dietrich Schubert nahm dies zum Ausgangspunkt für einen Spielfilm, nachdem er zuvor bereits einen Dokumentarfilm über die Edelweißpiraten gedreht hatte:

Fritz, die Hauptfigur, ist ein Überlebender der von der Gestapo verfolgten Edelweißpiraten aus Ehrenfeld. Er wird durch eine Zeitungsnotiz auf die Eröffnung der Gedenkstätte aufmerksam und reist von Rheydt nach Köln, um den Keller wiederzusehen, in dem er gefoltert wurde. In der Besuchergruppe entdeckt er einen alten Mann, den er wiedererkennt: den »Kellermeister« der Gestapo, der ihn bei Verhören halbtot geprügelt hat. Der Versuch, diesen Mann aufzuspüren, ihn zu stellen und ihm heimzuzahlen, was nicht heimgezahlt werden kann – diese Suche bestimmt den Rhythmus des Schwarzweißfilms und den Fluss seiner Bilder.

Das kostbare Zeitdokument zeigt frühe Bilder der Gedenkstätte und erlaubt auch eine Wiederbegegnung mit der Stadt, die sichtbar mit der Verdrängung des Vergangenen beschäftigt ist.

Köln im Film e.V. präsentiert den Film im Rahmen seiner Arbeit zur Sicherung des filmischen Erbes dieser Stadt erstmals in digitaler Fassung.

Veranstaltung von Köln im Film e.V., in Kooperation mit NS-DOK

Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Treffpunkt: EL-DE-Haus | Preis: € 4,50 | ermäßigt: € 2,00

Sa. 07.12.
14:00 Uhr

Führung | NS-Dokumentationszentrum

Gedenkstätte Gestapogefängnis und Dauerausstellung "Köln im Nationalsozialismus"

Das EL-DE-Haus war von 1935 bis 1945 Sitz der Kölner Gestapo. Neben der Gedenkstätte Gestapo-Gefängnis mit über 1800 Inschriften der Gefangenen zeigt die Dauerausstellung auf zwei Etagen die Geschichte Kölns im Nationalsozialismus.

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Oliver Meißner | Treffpunkt: Kasse des EL-DE-Hauses | Teilnahme: kostenlos | zzgl. Eintritt

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So. 08.12.
11:00 Uhr

Führung | NS-Dokumentationszentrum

Stolperstein-Führung: Die Kinder von Auschwitz

mit Dr. Katja Lambert (Freie Mitarbeiterin, Museumsdienst der Stadt Köln)

Mindestens 232.000 Säuglinge sowie Kinder und Jugendliche im Alter von ein bis 17 Jahren wurden nach Auschwitz verschleppt. Allein 216.000 waren Juden sowie 11.000 Sinti und Roma. Nach einem kurzen Rundgang durch die Sonderausstellung gehen wir in der Stolperstein-Führung den Biografien von Jugendlichen aus Köln nach, die in Auschwitz ums Leben kamen oder in Einzelfällen auch das Lager überlebt haben.

Das Prinzip Stolperstein, das der Kölner Künstler Gunter Demnig initiierte, wird dabei erläutert und die besondere Relevanz als dezentrales Erinnerungsmal beleuchtet. Im lebendigen Gedenken wird eine Möglichkeit geschaffen, dem zerstörerischen NS-Rassismus seine komplette »Vernichtungskraft« zu nehmen und die Erinnerung an die Menschen wieder dorthin zurückzubringen, wo sie lebten und wirkten. Ein Beispiel dafür ist der Stolperstein für Elsie Berg, der auf dem Foto zu sehen ist.

Ein besonderer Aspekt kommt dabei der aktuellen Gedenkkultur zu. Vor allem auch engagierte Jugendliche treiben die Auseinandersetzung voran, indem sie an ihren Schulen ihrer Altersgenossen von damals gedenken und damit ein starkes Signal für Gegenwart und Zukunft setzen.

Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Mit: Dr. Katja Lambert | Treffpunkt: EL-DE-Haus | Preis: € 6,00 | ermäßigt: € 3,00 | Rahmenprogramm zu: „Vergiss deinen Namen nicht – Die Kinder von Auschwitz“, 15.11.2019 - 23.02.2020

Fr. 13.12.
15:00 Uhr

Führung | NS-Dokumentationszentrum

Vergiss deinen Namen nicht - Die Kinder von Auschwitz

Sie waren noch als Kinder mit ihren Familien nach Auschwitz deportiert worden und wurden - noch nicht erwachsen und allein geblieben - befreit. Die Ausstellung des Autors Alwin Meyer basiert auf Gesprächen, die er über viele Jahre hinweg bei Begegnungen mit Überlebenden in Polen, in Israel, der Ukraine, in Belarus, in Ungarn, der Tschechischen Republik, der Slowakei, in Deutschland, den USA und der Schweiz geführt hat. Manche von Meyers Gesprächspartnern leben nicht mehr, alle aber haben ihm ihre Lebensgeschichten nach der Befreiung anvertraut: Sie erzählen von der oft jahrzehntelangen Suche nach ihrer tatsächlichen Identität, nach ihrem Namen und ihrer Familie. Viele von ihnen haben keine Anknüpfungspunkte zu ihrem Leben vor Auschwitz, zu ihrer tatsächlichen Heimat oder zu ihrer Muttersprache gefunden: Sie haben sich in einem neuen Leben einrichten müssen, das aber immer ein Leben "nach Auschwitz" geblieben ist. Dies alles erzählt Meyer - 70 Jahre nach der Befreiung von Auschwitz - in beeindruckenden und berührenden Geschichten.

Eine Ausstellung des Internationalen Auschwitz Komitees in Kooperation mit der Gedenkstätte Deutscher Widerstand, dem Staatlichen Museum Auschwitz-Birkenau und der Internationalen Jugendbegegnungsstätte in Oświęcim/Auschwitz.

Für: Erwachsene | Von: NS-Dokumentationszentrum | Mit: Dr. Recha Allgaier | Reihe: Akademieprogramm | Treffpunkt: Kasse | Preis: € 4,50 | zzgl. Eintritt | Anmeldung bis: 08.12.2019 | Rahmenprogramm zu: „Vergiss deinen Namen nicht – Die Kinder von Auschwitz“, 15.11.2019 - 23.02.2020

Anmeldung
Fr. 20.12.
15:00 Uhr

Führung | NS-Dokumentationszentrum

Gedenkstätte Gestapogefängnis und Dauerausstellung "Köln im Nationalsozialismus"

Das EL-DE-Haus war von 1935 bis 1945 Sitz der Kölner Gestapo. Neben der Gedenkstätte Gestapo-Gefängnis mit über 1800 Inschriften der Gefangenen zeigt die Dauerausstellung auf zwei Etagen die Geschichte Kölns im Nationalsozialismus.

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Oliver Meißner | Treffpunkt: Kasse des EL-DE-Hauses | Teilnahme: kostenlos | zzgl. Eintritt

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