Veranstaltungskalender

Ihre Auswahl: Wann: Dezember | Wo: Keine Einschränkung | Was: Film | Für Wen: Keine Einschränkung |

Mo. 02.12.
19:30 Uhr

Film | Museum Ludwig

Paris Is Burning

Der legendäre Dokumentarfilm Paris is Burning von Jennie Livingston ist ein Zeitzeugnis der Ballroom und Drag Culture im New York der 1980er Jahre. Er zeigt, wie die Protagonist*innen der queeren afro- und lateinamerikanischen Clubszene Armut, Homophobie, Rassismus und Gewalterfahrungen die Welt der Ballrooms entgegensetzen. Normative Geschlechterkonzepte werden im Film aufgebrochen, wodurch er sich für die Gender- und Queer Studies (bspw. für Judith Butler in „Bodies That Matter“) als besonders anschlussfähig erwiesen hat.
Dr. Dirk Schulz, Leiter und Dozent von GeStiK – Gender Studies in Köln, Universität zu Köln, wird in den Film einführen und nach dem Screening von Filmausschnitten in eine offene Diskussion mit dem Publikum treten.

Filmvortrag in der Reihe Painting Movies, eine Kooperation von jungekunstfreunde, job&kunstfreunde und der Filmpalette Köln

Ort: Filmpalette, Lübecker Str. 15, 50668 Köln

Eintritt:  7 EUR / ermäßigt 6 EUR


Jennie Livingston’s legendary documentary Paris is Burning captures the ballroom and drag culture in New York in the 1980s. It shows how members of the queer African-American and Latin-American club scene counter poverty, homophobia, racism, and experiences of violence with the world of ballrooms. The film breaks up normative gender concepts, which has made it a key reference for contemporary gender and queer studies (for example, for Judith Butler in Bodies That Matter).
Dr. Dirk Schulz, director and lecturer of GeStiK – Gender Studies in Köln at the University of Cologne, will introduce the film, and after a screening of excerpts will engage in an open discussion with the audience.

Film lecture in the series Painting Movies, a joint project by jungekunstfreunde, job&kunstfreunde, and Filmpalette Köln

Location: Filmpalette, Lübecker Str. 15, 50668 Cologne

Admission: €7, reduced: €6

Für: Alle | Von: Museum Ludwig | Preis: € 7,00 | ermäßigt: € 6,00 | Rahmenprogramm zu: „HIER UND JETZT im Museum Ludwig. Transcorporealities“, 21.09.2019 - 19.01.2020

Do. 05.12.
19:00 - 20:48 Uhr

Film | Museum für Angewandte Kunst Köln

The Last Movie

Mit Dennis Hopper, Toni Basil, Kris Kristofferson, Peter Fonda, Samuel Fuller u.a.

Im Mittelpunkt von Norman Seeffs zahlreichen Sessions standen auch Schauspieler und Regisseure. Nach Dennis Hoppers Erfolg von „Easy Rider“ (1969) ist dies seine zweite Regiearbeit für Universal. Er selbst spielt in „The Last Movie“ einen Stuntman, der nach einem tragischen Unfall bei Dreharbeiten zu einem Western in Peru aus dem Business aussteigt. Doch die einheimischen Statisten drehen einfach weiter – ohne dabei zwischen Realität und Fiktion zu unterscheiden. „The Last Movie“ ist einer der legendenumranktesten Filme des New Hollywood – und einer der am wenigsten gesehenen.

USA 1971 • 108‘• O.m.dt.UT • Regie: Dennis Hopper; © Verleih

Für: Erwachsene | Von: Museum für Angewandte Kunst | Reihe: CineMAKK | Treffpunkt: Overstolzensaal | Preis: € 6,00

Do. 05.12.
19:00 Uhr

Film | NS-Dokumentationszentrum

»Nieder mit den Deutschen«

mit Dietrich Schubert (Buch & Regie) und Irene Schoor (Köln im Film e.V.)

»A bas les Boches« (Nieder mit den Deutschen) schrieb ein französischer Häftling an die Wand des Gestapogefängnisses im EL-DE-Haus in Köln. Erst nach Jahrzehnten wurden die Inschriften freigelegt und der ehemalige Gestapokeller 1979 als Gedenkstätte eingeweiht.

Dietrich Schubert nahm dies zum Ausgangspunkt für einen Spielfilm, nachdem er zuvor bereits einen Dokumentarfilm über die Edelweißpiraten gedreht hatte:

Fritz, die Hauptfigur, ist ein Überlebender der von der Gestapo verfolgten Edelweißpiraten aus Ehrenfeld. Er wird durch eine Zeitungsnotiz auf die Eröffnung der Gedenkstätte aufmerksam und reist von Rheydt nach Köln, um den Keller wiederzusehen, in dem er gefoltert wurde. In der Besuchergruppe entdeckt er einen alten Mann, den er wiedererkennt: den »Kellermeister« der Gestapo, der ihn bei Verhören halbtot geprügelt hat. Der Versuch, diesen Mann aufzuspüren, ihn zu stellen und ihm heimzuzahlen, was nicht heimgezahlt werden kann – diese Suche bestimmt den Rhythmus des Schwarzweißfilms und den Fluss seiner Bilder.

Das kostbare Zeitdokument zeigt frühe Bilder der Gedenkstätte und erlaubt auch eine Wiederbegegnung mit der Stadt, die sichtbar mit der Verdrängung des Vergangenen beschäftigt ist.

Köln im Film e.V. präsentiert den Film im Rahmen seiner Arbeit zur Sicherung des filmischen Erbes dieser Stadt erstmals in digitaler Fassung.

Veranstaltung von Köln im Film e.V., in Kooperation mit NS-DOK

Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Treffpunkt: EL-DE-Haus | Preis: € 4,50 | ermäßigt: € 2,00

 
 
 

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