Veranstaltungskalender

Ihre Auswahl: Wann: November | Wo: NS-Dokumentationszentrum | Was: Keine Einschränkung | Für Wen: Keine Einschränkung |

Mi. 16.10.
15:00 Uhr

Lesung | NS-Dokumentationszentrum

"Heute Nacht ist viel passiert" - Geschichten aus dem Zweiten Weltkrieg

Kern der Veranstaltung, die sich an Kinder im Alter zwischen acht und zwölf Jahren ggf. in Begleitung Erwachsener richtet, sind  Geschichten aus dem gleichnamigen Buch von Margaret Klare. Die Autorin hat als Kind den Zweiten Weltkrieg erlebt und für ihr Buch 1988 den Peter-Härtling-Preis für Kinder- und Jugendliteratur erhalten. Es geht um Nächte im Luftschutzkeller, Bombensplitter-Tauschen, um Zwangsarbeiter und um „Frieden und Apfelsinen und Schokolade“. Fotos und Dokumente der Sonderausstellung „Kriegserfahrungen“ und Objekte aus der Sammlung des NS-Dokumentationszentrums werden zur Veranschaulichung mit einbezogen.

Für: Kinder ab 8 Jahren | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Barbara Kirschbaum | Reihe: Ferienprogramm | Treffpunkt: Kasse | Teilnahme: kostenlos | Rahmenprogramm zu: „Kriegserfahrungen 1939-1945. Kölner und Kölnerinnen an Front und Heimatfront“, 02.09.2019 - 03.11.2019

Fr. 18.10.
15:00 Uhr

Führung | NS-Dokumentationszentrum

Gedenkstätte Gestapogefängnis und Dauerausstellung "Köln im Nationalsozialismus"

Das EL-DE-Haus war von 1935 bis 1945 Sitz der Kölner Gestapo. Neben der Gedenkstätte Gestapo-Gefängnis mit über 1800 Inschriften der Gefangenen zeigt die Dauerausstellung auf zwei Etagen die Geschichte Kölns im Nationalsozialismus.

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Oliver Meißner | Treffpunkt: Kasse des EL-DE-Hauses | Teilnahme: kostenlos | zzgl. Eintritt

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Di. 22.10.
15:00 Uhr

Führung | NS-Dokumentationszentrum

Was geschah im EL-DE-Haus?

Ausgerichtet auf die jüngsten Teilnehmenden wird die Geschichte des EL-DE-Hauses erzählt. In diesem Haus mitten in Köln arbeitete zehn Jahre lang, von 1935 bis 1945, die Geheime Staatspolizei, die Gestapo. Besonders beeindruckend ist die Gedenkstätte Gestapo-Gefängnis, wo sich an den Wänden noch die Inschriften der Gefangenen befinden.

Für: Kinder ab 8 Jahren | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Dr. Katja Lambert | Reihe: Ferienprogramm | Treffpunkt: Kasse

Mi. 23.10.
15:00 Uhr

Gespräch | NS-Dokumentationszentrum

"Kinder-Sprechstunde" im EL-DE-Haus

Warum kam Adolf Hitler an die Macht? Konnte er die Juden nicht leiden oder warum wurden sie verfolgt? Warum haben sich so wenige Menschen gewehrt? Viele Fragen stellen sich uns, wenn wir etwas von der Hitler-Zeit gehört oder gesehen haben. In dieser Stunde könnt ihr Fragen stellen, und wir versuchen, sie zu beantworten. Wir werden hierbei einzelne Räume in der Ausstellung „Köln im Nationalsozialismus“ zu Rate ziehen, aber es gibt auch Bilder, Bücher, Hörspiele, die weiterhelfen können.
Dieses Angebot richtet sich an Kinder im Alter von 8 bis 12 Jahren, aber falls ein jüngeres Kind schon Fragen hat, kann es gerne teilnehmen. Wenn die Eltern ihre Kinder begleiten, bitten wir sie, sich in dieser Stunde selbst zurückzuhalten und den Raum den Kindern zu überlassen.
Die Gedenkstätte Gestapogefängnis ist ausdrücklich ausgenommen, da sie einer eigenen Einführung bedarf. Zur Geschichte des EL-DE-Hauses und zur Gedenkstätte gibt es ein spezielles Angebot, die Familienführung.

Bitte melden Sie sich per Mail an unter: barbara.kirschbaum@stadt-koeln.de.
Sie können auch gerne schon Fragen der Kinder per Mail schicken, dann können wir uns entsprechend vorbereiten. 

Für: Kinder ab 8 Jahren | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Barbara Kirschbaum | Reihe: Ferienprogramm | Treffpunkt: Kasse | Anmeldung bis: 21.10.2019

Anmeldung
Di. 29.10.
19:00 Uhr

Film | NS-Dokumentationszentrum

Köln im Krieg

mit Hermann Rheindorf, Ludwig Sebus und Hannelore Göttling-Jacoby

Mit seiner dreiteiligen Filmdokumentation über »Köln im ‚Dritten Reich‘« hat der Kölner Journalist Hermann Rheindorf Neuland betreten. In einer nie zuvor gesehenen Fülle an historischen Filmaufnahmen führt er in schwarz-weiß und auch in Farbe die Geschichte der Jahre 1930 bis 1945 in bewegten Bildern vor Augen. Eine Vielzahl an »urkölschen« Zeitzeugen und Zeitzeuginnen, die die NS-Zeit in Köln aus unterschiedlichen Perspektiven miterlebt haben, erzählen vor laufender Kamera freimütig über ihre Erfahrungen.

Für den Abend im NS-DOK hat Hermann Rheindorf aus dem umfangreichen Filmmaterial einige Schlüsselszenen zur Vorgeschichte des Zweiten Weltkrieges, zum Krieg selbst und dem Kriegsende zusammengestellt. Im Gespräch mit dem Sänger und Komponisten Ludwig Sebus (*1925), der als junger Mann an die »Ostfront« rekrutiert wurde, und Hannelore Göttling-Jacoby (*1933), die im Versteck überlebt hat, wird es auch darum gehen, wie die individuellen Kriegserfahrungen nach 1945 in der Bundesrepublik thematisiert wurden.

Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Mit: Hermann Rheindorf | Treffpunkt: EL-DE-Haus | Preis: € 4,50 | ermäßigt: € 2,00 | Rahmenprogramm zu: „Kriegserfahrungen 1939-1945. Kölner und Kölnerinnen an Front und Heimatfront“, 02.09.2019 - 03.11.2019

Mi. 30.10.
15:00 Uhr

Führung | NS-Dokumentationszentrum

Kriegserfahrungen 1939 - 1945

Obwohl der Beginn des Zweiten Weltkrieges nun 80 Jahre entfernt ist, sind dessen Folgen im öffentlichen und privaten Bewusstsein nach wie vor gegenwärtig. Die tiefgreifenden Umbrüche, Gewalt- und Verlusterfahrungen haben die Zeitzeugen ihre Kinder und Enkelkinder weitergegeben. Die Ausstellung widmet sich den Kriegserfahrungen, die Kölner und Kölnerinnen in den Jahren 1939 bis 1945 machten. Sie beschränkt sich nicht auf die Erlebnisse in Köln, sondern fragt ebenso nach den Erfahrungen von der Front, in der Evakuierung oder bei der Deportation. Interviews sowie Briefe und Fotografien, die meist aus privater Hand stammen, veranschaulichen die individuelle Dimension. Zugleich entsteht ein dichtes Bild der Folgen des Vernichtungskrieges, den das nationalsozialistische Deutsche Reich seit dem Überfall auf Polen am 1. September geführt hat.

Abb.: Besprechungszimmer des Gymnasiums Spiesergasse nach einem Bombenangriff. Fotograf: Julius Rademacher Copyright NS-Dok

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Barbara Kirschbaum | Reihe: SeniorenTreff | Treffpunkt: Kasse des EL-DE-Hauses | Preis: € 2,00 | zzgl. Eintritt | Rahmenprogramm zu: „Kriegserfahrungen 1939-1945. Kölner und Kölnerinnen an Front und Heimatfront“, 02.09.2019 - 03.11.2019

 
 
 

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