Veranstaltungskalender

Wegen der stark steigenden Infektionszahlen in Köln sind die Museen ab Dienstag, 13.04.2021, wieder komplett geschlossen.

 

Ihre Auswahl: Wann: April | Wo: Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt | Was: Keine Einschränkung | Für Wen: Keine Einschränkung |

Mi. 14.04.
16:45 Uhr

Vortrag | Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt

Von Kamerun über Braunschweig und Düsseldorf nach Köln. Geschichte(n) einer Bangwa-Skulptur im Rautenstrauch-Joest-Museum.

Die Bangwa-Skulptur stammte aus adligem Besitz in ihrem Herkunftskontext und ging im Laufe des 20. Jh. durch die Hände von Kolonialbeamten, Museumsdirektoren und Kunstsammlern bis sie in das RJM nach Köln kam. In diesem Beitrag wird einerseits der gewaltvolle Aneignungskontext der Skulptur zur deutschen Kolonialzeit in Kamerun beleuchtet und andererseits die lebendige Erinnerung an die damaligen Geschehnisse an ihrem Herstellungsort.

Über diesen Link gelangen Sie zur Veranstaltung mit allen Vorträgen.

Für: Alle | Von: Rautenstrauch-Joest-Museum | Mit: Yagmur Karakis/Ricardo Marquez-Garcia (Rautenstrauch-Joest-Museum)

Mi. 14.04.
19:00 Uhr

Vortrag | Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt

Digitale Veranstaltung zum Tag der Provenienzforschung des Rautenstrauch-Joest-Museums

Spätestens mit der jüngeren Diskussion über die geraubten Benin-Bronzen rückte auch die Frage nach den Provenienzen anderer Sammlungen in ethnologischen Museen zunehmend in die Öffentlichkeit. Um die Vielfalt des Forschungsfelds darzustellen, findet am Mittwoch, 14. April 2021 zum dritten Mal der Internationale Tag der Provenienzforschung statt, an dem sich mehr als 70 Kulturinstitutionen in Deutschland, Großbritannien, Österreich, den Niederlanden und der Schweiz beteiligen. Das Rautenstrauch-Joest-Museum bietet im Rahmen des Tages um 19 Uhr eine digitale Veranstaltung mit dem Titel: „Wie geht eigentlich Provenienzforschung im RJM?“ an.

Das RJM beherbergt Objekte aus der ganzen Welt und einen nicht unerheblichen Anteil der Sammlungen machen Objekte aus den ehemaligen formellen Kolonien des Deutschen Reiches aus. Nach einer kurzen Einführung zur Erforschung ausgewählter Teilbestände aus den Sammlungen des RJM durch die Koordinatorin für Provenienzforschung am RJM, Sonja Mohr, bietet Yagmur Karakis einen Einblick in ihre Arbeit als Forschungsvolontärin am Haus. Seit September 2020 ist es ihre Aufgabe, ein Konzept für eine lückenlose Erschließung aller Sammlungen des RJM zu entwickeln. Sie wird dabei auf wichtige Kernfragen eingehen wie: Was ist eigentlich Provenienzforschung? Welche Schritte beinhaltet sie? Welche aktuellen sowie historischen Umstände gilt es dabei zu berücksichtigen? Warum sollten sich gerade ethnologische Museen dieser Aufgabe stellen?

Eine Übersicht der am Tag der Provenienzforschung teilnehmenden Kulturinstitutionen findet sich auf der Website des Arbeitskreises Provenienzforschung: https://www.arbeitskreis-provenienzforschung.org/.

 Digitale Veranstaltung per Zoom: Anmeldung unter: https://us02web.zoom.us/meeting/register/tZ0vceisrTkqE9wVOwRGQ0H1B-R5gnnNcgH1

Nach der Registrierung erhalten Sie eine Bestätigungs-E-Mail mit Informationen über die Teilnahme am Meeting.

Die Teilnahme ist kostenfrei

Für: Alle | Teilnahme: kostenlos

Fr. 23.04.
19:00 - 21:00 Uhr

Gespräch | Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt

RESIST! CONVERSATIONS: Bénédicte Savoy „AFRIKAS KAMPF UM SEINE KUNST“

Wir setzen unsere im Februar begonnen Reihe RESIST! CONVERSATIONS fort und freuen uns sehr auf Bénédicte Savoy!

In ihrem neusten Buch „AFRIKAS KAMPF UM SEINE KUNST. GESCHICHTE EINER POSTKOLONIALEN NIEDERLAGE“ zeichnet die französische Kunsthistorikerin und Expertin im Bereich Restitution in einem Ereignisprotokoll den mittlerweile über 50 Jahre andauernden Kampf afrikanischer Staaten um Rückgabe ihrer durch die europäischen Kolonialherrscher entwendeten Kunstwerke nach. Eindrücklich belegt durch internationale Dokumente und Briefwechsel aus den Archiven der ethnologischen Museen, des Auswärtigen Amtes, durch Zeitungsausschnitte, Nachrichtensendungen, Talkshows, Dokumentar- und Spielfilme zeigt Savoy, dass man diesen bereits in den 60iger, 70iger und 80iger Jahren geführten Kampf in der aktuellen Restitutionsdebatte ignoriert oder vergessen hat. Sie rekonstruiert den jahrzehntelangen „Abwehrkampf“ gegen jedes Entgegenkommen und fordert  stattdessen, Restitution als Geste von Fairness und Solidarität zu begreifen und zu ermöglichen.

Das Gespräch mit Bénédicte Savoy führt Nanette Snoep, Direktorin des RJM. Savoy und Snoep verbindet, dass sie sich schon seit langer Zeit intensiv mit den Fragestellungen rund um Restitution beschäftigen, einmal aus der Perspektive der Universität und einmal aus der des ethnologischen Museums selbst. Da sie beide sowohl in Deutschland als auch in Frankreich gearbeitet haben,  kennen sie  auch die Restitutionsdebatten in beiden Ländern sehr gut. 

Das Gespräch dauert ca. 70 Minuten. Anschließend wird Bénédicte Savoy über Zoom zugeschaltet, um Fragen zu beantworten.

Der Teilnahme ist kostenlos.

Das aufgezeichnete Gespräch zwischen Nanette Snoep und Bénédicte Savoy kann auch über Facebook und YouTube angesehen werden. Der Q&A-Teil des Zoom-Meetings ist jedoch eine geschlossene Veranstaltung und wird nicht aufgezeichnet oder gestreamt.

Registrieren Sie sich, um das Interview anzuschauen und an der Fragerunde mit Bénédicte Savoy teilzunehmen, über den folgenden Link: https://us02web.zoom.us/meeting/register/tZclceihqzwtGNXBvPWvVhNfvpy9nNVGnWe3

Für: Alle | Von: Rautenstrauch-Joest-Museum | Mit: Bénédicte Savoy | Treffpunkt: Online | Teilnahme: kostenlos | Rahmenprogramm zu: „RESIST! Die Kunst des Widerstands“, 01.04.2021 - 11.07.2021

Fr. 30.04.
19:00 Uhr

Film | Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt

CINEMA RESIST!

You hide me (1970), ein Kurzfilm von Nii Kwate Owoo (TBC)

Im Jahre 1970 erhielt der ghanaische Filmemacher Nii Kwate Owoo Zugang zu den Depots des British Museum in London und drehte einen Kurzfilm, der die Aneignung afrikanischer Kulturgüter thematisiert und deren Rückgabe fordert. Der Film feierte am 20. Januar 1971 Premiere im Londoner Africa Centre und erregte weit über London hinaus Aufsehen.

Link zur Veranstaltung folgt.

Für: Erwachsene | Von: Rautenstrauch-Joest-Museum | Treffpunkt: online

 
 
 

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