Veranstaltungskalender

Ihre Auswahl: Wann: August | Wo: Keine Einschränkung | Was: Film | Für Wen: Keine Einschränkung |

Mi. 12.08.
19:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

Filmprogramm zur Ausstellung „Mapping The Collection“

What was ours?

US 2016, 79‘, R: Mat Hames

Ein Stammesältester der Eastern Shoshone, und zwei junge Studenten der Northern Arapaho machen sich auf eine Reise zum Field Museum in Chicago um Objekte ihrer Vorfahren zu finden, die ihren Stämmen genommen wurden. Ihr Traum ist es diese wieder zurückzubringen und sie in einem eigenen Museum zu zeigen.

Für: Erwachsene | Von: Museum Ludwig | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 6,50 | ermäßigt: € 5,50 | Tickets: nur an der Abendkasse

Do. 13.08.
19:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

„Filmgeschichten“: Manifeste

Schatten

US 1959, 87’, 35mm, OF, R: John Cassavetes, mit: Ben Carruthers, Lelia Goldoni, Hugh Hurd Mit einer Einführung von Holger Römers, Filmkritiker

Dem offiziellen Film in aller Welt geht der Atem aus (…) Die große Glätte ihrer Ausführung ist zur Perversion entartet, die die Falschheit ihrer Themen, den Mangel an Empfindsamkeit, ihren Mangel an Stil verbirgt (…) Wir glauben, dass der Film unteilbar ein persönlicher Ausdruck ist. Wir lehnen daher die Einmischung von Producern, Verleihern und Geldgebern ab, solange unser Werk nicht soweit ist, dass es auf die Leinwand geworfen werden kann.
Erste Erklärung der Gruppe Neuer Amerikanischer Film, 1960

Die drei afroamerikanischen Geschwister Ben, Lelia und Hugh schlagen sich mehr schlecht als recht in der New Yorker Jazz- und Beatnikszene durch. Ihr Alltag ist geprägt von subtilen Mechanismen der Ausgrenzung in einem zutiefst rassistischen Amerika. Mit einer halbdokumentarischen 16-mm-Kamera, improvisierten Szenen und dem treibenden Beat des Jazz schafft John Cassavetes in seinem Regiedebüt ein atmosphärisches wie auch politisches Porträt urbanen Lebens, das als wegweisend für den amerikanischen Independentfilm gilt.

Für: Erwachsene | Von: Filmforum NRW | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 6,50 | ermäßigt: € 5,50 | Tickets: www.veedelsretter.koeln und an der Abendkasse, Anmeldung an info@filmforumnrw.de erwünscht

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Sa. 15.08.
20:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

Die Sammlung Leo Schönecker – Ein Filmprogramm mit Filmen aus dem Archiv Schönecker

Weitgehend unbekannt in der Öffentlichkeit existiert in Köln eine Filmsammlung, die hohen Wert auf die Qualität der enthaltenen Filme legt und einen weiten Überblick über das internationale Filmschaffen bietet. Seit Mitte der Fünfziger Jahre engagierte sich der Kölner Leo Schönecker nicht nur in Arbeitskreisen und Diskussionsrunden zu filmthematischen Fragen, sondern er begann, selbst Filme zu sammeln, vorzuführen und zu verleihen. Seine Sammlung wurde bis zu seinem Tod im Jahr 2013 beständig fortgeführt und erweitert. Unter Filmkennern und Kuratoren war die Sammlung bekannt, gerne griff man auf die Bestände dort zurück. Insgesamt enthält das Archiv rund 1.200 Filmtitel. Nun ist es an der Zeit, diese Kostbarkeit öffentlich vorzuzeigen.

Die Filme liegen sämtlich in analoger Form vor, meistens im Format 16mm, etliche im Format 35mm. In den Kinos hat unterdessen seit einigen Jahren die Digitalisierung Einzug gehalten. Eine Vorführung von „richtigem“ Zelluloid hat inzwischen Ereignischarakter. Bei der Vorführung von Zelluloid gibt es Artefakte, die jede Kopie einzigartig machen. Es sind diese Gebrauchsspuren wie Schmutzpartikel, Kratzer, Bildstandsbewegungen etc. In jede Filmkopie ist somit auch die Geschichte ihrer Aufführungen mit eingeschrieben. Auch diesen Aspekt wollen wir vorstellen und die Vor- und Nachteile digitaler und analoger Vorführungen sichtbar machen.

Nur ein Hauch Glückseligkeit

GB 1962, 107‘, 16mm, DF, R: John Schlesinger

Victor arbeitet als technischer Zeichner in einer nordbritischen Industriestadt. Er interessiert sich für die hübsche, zurückhaltende Ingrid, Schreibkraft im selben Betrieb. Nach ersten Flirts und Spaziergängen im dunklen Park kann er sie schließlich zum Sex überreden. Doch die folgende Schwangerschaft zwingt den Träumer Victor, Verantwortung zu übernehmen. Ihre eher bedrückende Hochzeitsfeier ist allerdings der Beginn eines zunehmend unerträglichen Familienlebens im Haus der Schwiegermutter. Als Ingrid eine Fehlgeburt erleidet, will Victor sie verlassen.

Mit nüchterner Wahrnehmung und sparsamen Mitteln inszenierte Schlesinger in seinem ersten Spielfilm die soziale, teils bittere Realität der einfachen Leute im englischen Arbeitermilieu.

NUR EIN HAUCH GLÜCKSELIGKEIT gewann den Goldenen Bären der Berlinale 1962.

Eine Veranstaltung von Edith Schönecker, Julia Schönecker-Roth und Joachim Steinigeweg
Vorbestellung und Information unter joachim.steinigeweg@email.de
www.filmarchiv-schoenecker.de

Für: Erwachsene | Von: Edith Schönecker, Julia Schönecker-Roth und Joachim Steinigeweg | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 7,00 | ermäßigt: € 6,00 | Tickets: nur an der Abendkasse, Anmeldung an joachimsteinigeweg@web.de erwünscht

So. 16.08.
20:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

Film Festival Cologne JUBILÄUMS-SOMMER

Mein liebster Feind – Klaus Kinski

DE/GB 1999, 95', R: Werner Herzog

Ein Film über die vielleicht größte Hassliebe der Filmgeschichte. Von AGUIRRE, DER ZORN GOTTES (1972) bis COBRA VERDE (1987) hat Regisseur Werner Herzog immer wieder mit dem Schauspieler Klaus Kinski gedreht – eine schwierige, aber letztlich erfolgreiche Zusammenarbeit. In seinem längst legendären Dokumentarfilm berichtet Herzog selber von den Dreharbeiten, die geprägt waren von Kinskis provokantem Auftreten und seiner explosiven Wut – aber der ruhigere Herzog konnte ihm Paroli bieten.

Für: Erwachsene | Von: Film Festival Cologne | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 7,00 | Tickets: nur an der Abendkasse

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Sa. 22.08.
20:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

Film Festival Cologne JUBILÄUMS-SOMMER

Models

AT 1998, 118‘, R: Ulrich Seidl

Vivian, Tanja und Lisa: drei Österreicherinnen, drei Models, drei Freundinnen auf der Suche nach Liebe und Karriere, dem richtigen Mann und dem perfekten Körper. Ein Vexierspiel zwischen Realität und Inszenierung, gnadenlos voyeuristisch, allzu Menschliches inmitten einer frivolen Party- und Modewelt. Ulrich Seidl (TIERISCHE LIEBE, IMPORT EXPORT) zeigt schon in diesem frühen Dokumentarfilm seine Meisterschaft darin offensive Stilisierung und verblüffende Authentizität zu kombinieren.

Für: Erwachsene | Von: Film Festival Cologne | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 7,00 | Tickets: nur an der Abendkasse

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So. 23.08.
18:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

Film Festival Cologne JUBILÄUMS-SOMMER

Milchwald

DE 2003, 86', 35mm, R: Christoph Hochhäusler

Bei einer Einkaufsfahrt nach Polen gehen Sylvia die Nerven durch: Im Streit lässt sie ihre Stiefkinder im polnischen Niemandsland zurück. Als sie Lea und Konstantin wieder aufsammeln will, sind diese verschwunden. Eine von kühlen Bildräumen geprägte moderne Variante von HÄNSEL UND GRETEL, in der die Stiefmutter nicht böse und die Hexe keine Frau ist. MILCHWALD war Christoph Hochhäuslers Abschlussfilm an der HFF München, mit den Folgeprojekten FALSCHER BEKENNER und DIE STADT UNTER MIR gelangt ihm der Sprung in die offizielle Auswahl von Cannes.

Für: Erwachsene | Von: Film Festival Cologne | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 7,00 | Tickets: nur an der Abendkasse

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So. 23.08.
20:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

Film Festival Cologne JUBILÄUMS-SOMMER

Der Wald vor lauter Bäumen

DE 2003, 81‘, DCP, R: Maren Ade

Die junge Lehrerin Melanie aus Schwaben tritt mit viel Idealismus ihre erste Stelle in Karlsruhe an. Doch der Schulalltag bricht schnell über sie herein und der Umgang mit den Schülern fällt ihr schwerer als erwartet. Zudem macht ihr das Alleinsein in der neuen Stadt zu schaffen. Als Melanie ihre Nachbarin Tina kennenlernt, scheint der ersehnte Anschluss gefunden. Aber ihre Erwartungen an diese Freundschaft erfüllen sich nicht. Schon in ihrem Abschlussfilm an der HFF München zeigt Maren Ade (TONI ERDMANN) ihr Talent für die genaue Beobachtung der bundesrepublikanischen Gesellschaft.

Für: Erwachsene | Von: Film Festival Cologne | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 7,00 | Tickets: nur an der Abendkasse

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Do. 27.08.
19:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

„Filmgeschichten“: Manifeste

Soleil Ô

MR/F 1970, 100’, DCP, OmeU, restauriert von der Cineteca di Bologna in Zusammenarbeit mit Med Hondo, R: Med Hondo, mit: Robert Liensol, Théo Legitimus, Gabriel Glissand Mit einer Einführung von Karl Rössel, FilmInitiativ Köln e.V. / Afrika Film Festival

Wir gehen ins Kino und schlucken alles runter, was uns da aufgetischt wird! (…) Wir denken nie darüber nach (…), dass diese Filme wie Gift sind, dass sie uns nicht betreffen, dass sie noch nicht einmal unsere Sprache sprechen, dass sie nicht von unserer Überlieferung, von unseren Kulturen handeln, und von unserem Alltag und unserer Mühsal sprechen sie auch nicht! (…) DER EINZIGE Weg zu kämpfen, ist, alle Kinosäle und Verteilerkonsortien zu nationalisieren. Ja, wir brauchen ein nationales Kino, weil alles seine Zeit hat: Es gibt eine Zeit des Leidens, eine Zeit des Nachdenkens, und eine Zeit, die Wahrheit zu sagen. Dieser Augenblick ist nun gekommen.
Med Hondo: Les bicots nègres vos voisins, 1973

Paris in den 1960er Jahren: Ein mauretanischer Migrant erlebt auf der Suche nach einer Wohnung und einem Job den Rassismus und die Gleichgültigkeit der französischen Gesellschaft. In einer Mischung aus cinema verité, Satire, Surrealismus und Eisensteinscher Montage prangert Med Hondo in seinem Debütfilm die Auswirkungen und Entgleisungen von Kolonialismus und Kapitalismus an. Ein Akt der Wut und Befreiung, der ihn schlagartig als Stimme eines avantgardistischen, politisch engagierten afrikanischen Kinos berühmt machte.

Für: Erwachsene | Von: Filmforum NRW in Zusammenarbeit mit FilmInitiativ Köln e.V. / Afrika Film Festival | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 6,50 | ermäßigt: € 5,50 | Tickets: www.veedelsretter.koeln und an der Abendkasse, Anmeldung an info@filmforumnrw.de erwünscht

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Fr. 28.08.
19:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

„Visions of Iran“

Yalda – Night of forgiveness

FR/DE/CH/LUX/LIB/IR 2019, 89‘, DCP, OmU, R: Massoud Bakhshi, mit: Sadaf Asgari, Behnaz Jafari, Babak Karimi Nach dem Film Publikumsgespräch mit Massoud Bakhshi (Teheran)! Moderation: Amin Farzanefar

Nasser, der wesentlich ältere Liebhaber – eigentlich „Ehemann auf Zeit" – von Maryam ist unter unklaren Umständen ums Leben gekommen, als es wegen Maryams Schwangerschaft einen heftigen Streit gab. Die 22-Jährige erscheint schuldig und soll hingerichtet werden, doch es gibt Hoffnung: In einer populären Fernsehshow kann sie die Vergebung von Nassers Tochter Mona erflehen und so der Todesstrafe entgehen. Allerdings haben ihr der Gefängnisaufenthalt und der Tod ihres Babys arg zugesetzt. Der Showrunner Ayat und sein Team setzen auf Quoten, reibungslosen Ablauf und dramatische Gefühle, und Mona und Maryam ringen um die Gunst der Zuschauer. Der iranische Filmemacher Massoud Bakhshi (A RESPECTABLE FAMILY) erweist sich bei diesem vor unter hinter Fernsehkulissen spielenden Thriller als inszenatorischer „Master of Suspense“, der mit seinem Kammerspiel die Blutrachegesetze der Scharia und die Mediengesellschaft anprangert.

„Visions of Iran“, das iranische Filmfestival in Köln, findet dieses Jahr vom 27. – 29. November statt und präsentiert in einem Sommer-Special die NRW-Premiere von YALDA.

Für: Erwachsene | Von: „Visions of Iran“ und dem Allerweltskino, unterstützt vom Auswärtigen Amt, Engagement Global und dem Kulturamt der Stadt Köln | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 10,00 | ermäßigt: € 6,00

Sa. 29.08.
19:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

WARM UP Zum QUEERFILMFEST 2020

Moffie

SA/GB 2019, 99‘, DCP, OmU, R: Oliver Hermanus, mit Kai Luke Brummer, Mark Elderkin – Deutschlandpremiere –

Nicholas weiß seit langem, dass er anders ist, dass in ihm etwas Schändliches und Inakzeptables steckt. Aber die Minderheitsregierung Südafrikas ist in einen Konflikt an der angolanischen Grenze verwickelt, und alle weißen jungen Männer über 16 Jahren müssen zwei Jahre Militärdienst leisten, um das Apartheid-Regime und seine Kultur des giftigen rassistischen Machismo zu verteidigen. Die "schwarze Gefahr" ist die reale und gegenwärtige Bedrohung. Was mit Nicholas und anderen wie ihm nicht stimmt, kann wie ein Krebs ausgerottet, behandelt und geheilt werden. Aber gerade als die Angst Nicholas dazu drängt, den Schrecken zu akzeptieren, in der Hoffnung, unsichtbar zu bleiben, wird eine zärtliche Beziehung zu einem anderen Rekruten so gefährlich wie jedes feindliche Feuer.

Das QUEERFILMFEST 2020 der Edition Salzgeber findet in Köln erstmals vom 2.-6. September in der FILMPALETTE statt!

Für: Erwachsene | Von: Kino Gesellschaft Köln in Zusammenarbeit mit der Edition Salzgeber und "FilmInitiativ - Filme aus Afrika" | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 9,00 | keine Reservierung Tickets: https://t.rausgegangen.de/tickets/shop/kolner-kino-gesellschaft

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Sa. 29.08.
21:30 Uhr

Film | Museum Ludwig

WARM UP Zum QUEERFILMFEST 2020

Futur Drei

D 2020, 92‘, DCP, R: Faraz Shariat, mit Benjamin Radjaipour, Banafshe Hourmazdi, Eidin Jalali – Preview –

In seinem autobiographischen Regiedebüt erzählt Faraz Shariat, Jahrgang 1994, authentisch und zugleich wundersam überhöht vom queeren Heranwachsen eines Einwandersohns in Deutschland – und liefert damit einen entschlossenen Gegenentwurf zu einem konventionellen deutschen Kino, in dem post-migrantische Erlebnisse und Geschichten von Einwanderern und ihrer Familien allzu oft ausgeschlossen oder misrepräsentiert werden. Für sein sensibles, pop-affines und kraftvolles Plädoyer für Diversität erhielt FUTUR DREI, der im Panorama der Berlinale uraufgeführt wurde, bereits zwei Teddys und zwei First Steps Awards.

Das QUEERFILMFEST 2020 der Edition Salzgeber findet in Köln erstmals vom 2.-6. September in der FILMPALETTE statt!

Für: Erwachsene | Von: Kino Gesellschaft Köln in Zusammenarbeit mit der Edition Salzgeber | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 9,00 | keine Reservierung Tickets: https://t.rausgegangen.de/tickets/shop/kolner-kino-gesellschaft

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