Veranstaltungskalender

Ihre Auswahl: Wann: Die nächste 7 Tage | Wo: NS-Dokumentationszentrum | Was: Keine Einschränkung | Für Wen: Keine Einschränkung |

So. 20.09.
14:00 - 16:00 Uhr

Führung | NS-Dokumentationszentrum

Zwischen Verdrängen und Verantwortung: Mahn- und Erinnerungsorte in der Kölner Innenstadt

An die Zeit des Nationalsozialismus wird heute in vielfältiger Weise erinnert: Im öffentlichen Raum und der Medienlandschaft, in Schule, Politik und gesellschaftlichen Diskursen wird der Opfer dieser Zeit gedacht. Diese Gedenk- und Erinnerungskultur hat ihrerseits aber eine wechselvolle, oft umstrittene Geschichte. Ausgehend vom EL-DE-Haus und der Gedenkstätte Gestapogefängnis erkunden Sie Erinnerungsstätten im näheren Stadtraum: Anhand von Denkmälern, den Stolpersteinen oder neueren Mahnmalen werden die verschiedenen Formen und Ausdrücke der öffentlichen Erinnerungskultur in Köln erläutert.

Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl empfehlen wir eine vorherige Anmeldung. Sollte es darüber hinaus noch freie Plätze geben, erfahren Sie dies kurz vorher am Treffpunkt.

Abb.: Ansicht des EL-DE-Hauses vom Denkmal für die Opfer der NS-Militärjustiz aus, © NS-DOK, Dirk Lukaßen

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Dr. Katja Lambert | Treffpunkt: vor dem EL-DE-Haus, Appellhofplatz 23 - 25 | Preis: € 1,00 | Eintritt "Kurzbesuch" Gedenkstätte | Teilnahme: kostenlos | Anmeldung bis: 16.09.2020

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So. 20.09.
16:00 Uhr

Film | NS-Dokumentationszentrum

Ein anderer 8. MAI 1945. Das Ende des Zweiten Weltkriegs aus afrikanischer Sicht

Eine Veranstaltung im Rahmen der AFRIKA FILM TAGE 2020 von FILMINITIATIV KÖLN e.V.

In Europa wird in jedem Jahr am 8. Mai an die bedingungslose Kapitulation der deutschen Wehrmacht erinnert und an den Sieg der Alliierten über das nationalsozialistische Deutschland, das den Zweiten Weltkrieg und die Shoah zu verantworten hatte. Auf Seiten der Alliierten haben im Zweiten Weltkrieg auch Millionen Afrikaner unter dem Kommando ihrer britischen und französischen Kolonialherren gekämpft. Aber die Einsätze der afrikanischen Soldaten waren nach Kriegsende rasch wieder vergessen.

Obwohl sie wesentlich zur Befreiung Europas vom Nazi-Terror beigetragen haben, wurden ihre Forderungen nach Unabhängigkeit ihrer eigenen Länder von den Kolonialmächten gewaltsam unterdrückt, besonders brutal in Algerien. Der 8. Mai, in Europa seit 1945 als Jahrestag des Kriegsendes gefeiert, gilt in Algerien als »Tag der Trauer« und wird auch 75 Jahre später noch immer mit Kranzniederlegungen und Gedenkveranstaltungen begangen. Denn am 8. Mai 1945 und an den darauffolgenden Tagen verübte die Kolonialmacht Frankreich dort Verbrechen, die als Ausgangspunkt des 1954 beginnenden Algerienkriegs gelten.

Die Filme verweisen auf diese wenig bekannten afrikanischen Kapitel der Geschichte des Zweiten Weltkriegs.

»Auch Afrikaner haben das Elsass befreit« (»C’est nous les Africains … Eux aussi ont liberé L’alsace«)
R.: P. Rosay & J. M. Fawer; F 1994; OF franz. m. dt. UT; 26 min.

Ein Anderer 8. Mai 1945 – Die Massaker von Sétif in Algerien (Les Massacres De Sétif, Un Certain 8. Mai 1945)
R.: M. Lallaoui & B. Langlois; F 1995; OF franz./arab. m. dt. UT; 56 min.

In Anwesenheit von Mehdi Lallaoui (Filmregisseur, Drehbuchautor, Schriftsteller und Mitbegründer der Initiative »Au Nom de la Mémoire«, die sich seit 1990 in Publikationen, Filmen und Veranstaltungen mit der Geschichte von Kolonisation, Migration, Rassismus und sozialen Bewegungen auseinandersetzt.)

Einführung und Moderation: Karl Rössel (recherche international e.V./FilmInitiativ Köln e.V.). Dolmetscherin: Azizè Flittner (Schauspielerin/Regisseurin/Autorin)

 

Aufgrund des aktuellen Infektionsgeschehens finden alle Veranstaltungen mit einer stark reduzierten Teilnehmerzahl statt. Für die Teilnahme an den Veranstaltungen im EL-DE-Haus ist eine verbindliche Anmeldung per E-Mail unter nsdok@stadt-koeln.de sowie eine Bestätigung durch das NS-DOK erforderlich. Für den Fall, dass Ihre Anmeldung aufgrund der beschränkten Teilnehmerzahl nicht berücksichtigt werden kann, bitten wir um Ihr Verständnis.

Sie können zudem kurz vor der Veranstaltung an der Kasse nach freien Plätzen fragen.

Für: Erwachsene | Mit: Karl Rössel | Treffpunkt: Filmforum im Museum Ludwig | Preis: € 7,00 | ermäßigt: € 5,00

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So. 20.09.
17:30 Uhr

Film | NS-Dokumentationszentrum

Ein anderer 8. MAI 1945. Das Ende des Zweiten Weltkriegs aus afrikanischer Sicht

Eine Veranstaltung im Rahmen der AFRIKA FILM TAGE 2020 von FILMINITIATIV KÖLN e.V.

In Europa wird in jedem Jahr am 8. Mai an die bedingungslose Kapitulation der deutschen Wehrmacht erinnert und an den Sieg der Alliierten über das nationalsozialistische Deutschland, das den Zweiten Weltkrieg und die Shoah zu verantworten hatte. Auf Seiten der Alliierten haben im Zweiten Weltkrieg auch Millionen Afrikaner unter dem Kommando ihrer britischen und französischen Kolonialherren gekämpft. Aber die Einsätze der afrikanischen Soldaten waren nach Kriegsende rasch wieder vergessen.

Obwohl sie wesentlich zur Befreiung Europas vom Nazi-Terror beigetragen haben, wurden ihre Forderungen nach Unabhängigkeit ihrer eigenen Länder von den Kolonialmächten gewaltsam unterdrückt, besonders brutal in Algerien. Der 8. Mai, in Europa seit 1945 als Jahrestag des Kriegsendes gefeiert, gilt in Algerien als »Tag der Trauer« und wird auch 75 Jahre später noch immer mit Kranzniederlegungen und Gedenkveranstaltungen begangen. Denn am 8. Mai 1945 und an den darauffolgenden Tagen verübte die Kolonialmacht Frankreich dort Verbrechen, die als Ausgangspunkt des 1954 beginnenden Algerienkriegs gelten.

Die Filme verweisen auf diese wenig bekannten afrikanischen Kapitel der Geschichte des Zweiten Weltkriegs.

»Auch Afrikaner haben das Elsass befreit« (»C’est nous les Africains … Eux aussi ont liberé L’alsace«)
R.: P. Rosay & J. M. Fawer; F 1994; OF franz. m. dt. UT; 26 min.

Ein Anderer 8. Mai 1945 – Die Massaker von Sétif in Algerien (Les Massacres De Sétif, Un Certain 8. Mai 1945)
R.: M. Lallaoui & B. Langlois; F 1995; OF franz./arab. m. dt. UT; 56 min.

In Anwesenheit von Mehdi Lallaoui (Filmregisseur, Drehbuchautor, Schriftsteller und Mitbegründer der Initiative »Au Nom de la Mémoire«, die sich seit 1990 in Publikationen, Filmen und Veranstaltungen mit der Geschichte von Kolonisation, Migration, Rassismus und sozialen Bewegungen auseinandersetzt.)

Einführung und Moderation: Karl Rössel (recherche international e.V./FilmInitiativ Köln e.V.). Dolmetscherin: Azizè Flittner (Schauspielerin/Regisseurin/Autorin)

 

Aufgrund des aktuellen Infektionsgeschehens finden alle Veranstaltungen mit einer stark reduzierten Teilnehmerzahl statt. Für die Teilnahme an den Veranstaltungen im EL-DE-Haus ist eine verbindliche Anmeldung per E-Mail unter nsdok@stadt-koeln.de sowie eine Bestätigung durch das NS-DOK erforderlich. Für den Fall, dass Ihre Anmeldung aufgrund der beschränkten Teilnehmerzahl nicht berücksichtigt werden kann, bitten wir um Ihr Verständnis.

Sie können zudem kurz vor der Veranstaltung an der Kasse nach freien Plätzen fragen.

Für: Erwachsene | Mit: Karl Rössel | Treffpunkt: Filmforum im Museum Ludwig | Preis: € 7,00 | ermäßigt: € 5,00

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Mo. 21.09.
16:00 Uhr

Film | NS-Dokumentationszentrum

Ein anderer 8. MAI 1945. Das Ende des Zweiten Weltkriegs aus afrikanischer Sicht

Eine Veranstaltung im Rahmen der AFRIKA FILM TAGE 2020 von FILMINITIATIV KÖLN e.V.

In Europa wird in jedem Jahr am 8. Mai an die bedingungslose Kapitulation der deutschen Wehrmacht erinnert und an den Sieg der Alliierten über das nationalsozialistische Deutschland, das den Zweiten Weltkrieg und die Shoah zu verantworten hatte. Auf Seiten der Alliierten haben im Zweiten Weltkrieg auch Millionen Afrikaner unter dem Kommando ihrer britischen und französischen Kolonialherren gekämpft. Aber die Einsätze der afrikanischen Soldaten waren nach Kriegsende rasch wieder vergessen.

Obwohl sie wesentlich zur Befreiung Europas vom Nazi-Terror beigetragen haben, wurden ihre Forderungen nach Unabhängigkeit ihrer eigenen Länder von den Kolonialmächten gewaltsam unterdrückt, besonders brutal in Algerien. Der 8. Mai, in Europa seit 1945 als Jahrestag des Kriegsendes gefeiert, gilt in Algerien als »Tag der Trauer« und wird auch 75 Jahre später noch immer mit Kranzniederlegungen und Gedenkveranstaltungen begangen. Denn am 8. Mai 1945 und an den darauffolgenden Tagen verübte die Kolonialmacht Frankreich dort Verbrechen, die als Ausgangspunkt des 1954 beginnenden Algerienkriegs gelten.

Die Filme verweisen auf diese wenig bekannten afrikanischen Kapitel der Geschichte des Zweiten Weltkriegs.

»Auch Afrikaner haben das Elsass befreit« (»C’est nous les Africains … Eux aussi ont liberé L’alsace«)
R.: P. Rosay & J. M. Fawer; F 1994; OF franz. m. dt. UT; 26 min.

Ein Anderer 8. Mai 1945 – Die Massaker von Sétif in Algerien (Les Massacres De Sétif, Un Certain 8. Mai 1945)
R.: M. Lallaoui & B. Langlois; F 1995; OF franz./arab. m. dt. UT; 56 min.

In Anwesenheit von Mehdi Lallaoui (Filmregisseur, Drehbuchautor, Schriftsteller und Mitbegründer der Initiative »Au Nom de la Mémoire«, die sich seit 1990 in Publikationen, Filmen und Veranstaltungen mit der Geschichte von Kolonisation, Migration, Rassismus und sozialen Bewegungen auseinandersetzt.)

Einführung und Moderation: Karl Rössel (recherche international e.V./FilmInitiativ Köln e.V.). Dolmetscherin: Azizè Flittner (Schauspielerin/Regisseurin/Autorin)

 

Aufgrund des aktuellen Infektionsgeschehens finden alle Veranstaltungen mit einer stark reduzierten Teilnehmerzahl statt. Für die Teilnahme an den Veranstaltungen im EL-DE-Haus ist eine verbindliche Anmeldung per E-Mail unter nsdok@stadt-koeln.de sowie eine Bestätigung durch das NS-DOK erforderlich. Für den Fall, dass Ihre Anmeldung aufgrund der beschränkten Teilnehmerzahl nicht berücksichtigt werden kann, bitten wir um Ihr Verständnis.

Sie können zudem kurz vor der Veranstaltung an der Kasse nach freien Plätzen fragen.

Für: Erwachsene | Mit: Karl Rössel | Treffpunkt: Filmforum im Museum Ludwig | Preis: € 7,00 | ermäßigt: € 5,00

Alle Termine anzeigen
Mo. 21.09.
17:30 Uhr

Film | NS-Dokumentationszentrum

Ein anderer 8. MAI 1945. Das Ende des Zweiten Weltkriegs aus afrikanischer Sicht

Eine Veranstaltung im Rahmen der AFRIKA FILM TAGE 2020 von FILMINITIATIV KÖLN e.V.

In Europa wird in jedem Jahr am 8. Mai an die bedingungslose Kapitulation der deutschen Wehrmacht erinnert und an den Sieg der Alliierten über das nationalsozialistische Deutschland, das den Zweiten Weltkrieg und die Shoah zu verantworten hatte. Auf Seiten der Alliierten haben im Zweiten Weltkrieg auch Millionen Afrikaner unter dem Kommando ihrer britischen und französischen Kolonialherren gekämpft. Aber die Einsätze der afrikanischen Soldaten waren nach Kriegsende rasch wieder vergessen.

Obwohl sie wesentlich zur Befreiung Europas vom Nazi-Terror beigetragen haben, wurden ihre Forderungen nach Unabhängigkeit ihrer eigenen Länder von den Kolonialmächten gewaltsam unterdrückt, besonders brutal in Algerien. Der 8. Mai, in Europa seit 1945 als Jahrestag des Kriegsendes gefeiert, gilt in Algerien als »Tag der Trauer« und wird auch 75 Jahre später noch immer mit Kranzniederlegungen und Gedenkveranstaltungen begangen. Denn am 8. Mai 1945 und an den darauffolgenden Tagen verübte die Kolonialmacht Frankreich dort Verbrechen, die als Ausgangspunkt des 1954 beginnenden Algerienkriegs gelten.

Die Filme verweisen auf diese wenig bekannten afrikanischen Kapitel der Geschichte des Zweiten Weltkriegs.

»Auch Afrikaner haben das Elsass befreit« (»C’est nous les Africains … Eux aussi ont liberé L’alsace«)
R.: P. Rosay & J. M. Fawer; F 1994; OF franz. m. dt. UT; 26 min.

Ein Anderer 8. Mai 1945 – Die Massaker von Sétif in Algerien (Les Massacres De Sétif, Un Certain 8. Mai 1945)
R.: M. Lallaoui & B. Langlois; F 1995; OF franz./arab. m. dt. UT; 56 min.

In Anwesenheit von Mehdi Lallaoui (Filmregisseur, Drehbuchautor, Schriftsteller und Mitbegründer der Initiative »Au Nom de la Mémoire«, die sich seit 1990 in Publikationen, Filmen und Veranstaltungen mit der Geschichte von Kolonisation, Migration, Rassismus und sozialen Bewegungen auseinandersetzt.)

Einführung und Moderation: Karl Rössel (recherche international e.V./FilmInitiativ Köln e.V.). Dolmetscherin: Azizè Flittner (Schauspielerin/Regisseurin/Autorin)

 

Aufgrund des aktuellen Infektionsgeschehens finden alle Veranstaltungen mit einer stark reduzierten Teilnehmerzahl statt. Für die Teilnahme an den Veranstaltungen im EL-DE-Haus ist eine verbindliche Anmeldung per E-Mail unter nsdok@stadt-koeln.de sowie eine Bestätigung durch das NS-DOK erforderlich. Für den Fall, dass Ihre Anmeldung aufgrund der beschränkten Teilnehmerzahl nicht berücksichtigt werden kann, bitten wir um Ihr Verständnis.

Sie können zudem kurz vor der Veranstaltung an der Kasse nach freien Plätzen fragen.

Für: Erwachsene | Mit: Karl Rössel | Treffpunkt: Filmforum im Museum Ludwig | Preis: € 7,00 | ermäßigt: € 5,00

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