Veranstaltungskalender

Ihre Auswahl: Wann: Die nächste 7 Tage | Wo: Keine Einschränkung | Was: Film | Für Wen: Keine Einschränkung |

So. 20.09.
12:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

Afrika Film Tage Köln

Félicité

FR/SN/BE/DE/LB 2017, 123‘, DCP, OF lingala m. dt. UT, R: Alain Gomis

FÉLICITÉ ist eine stolze, unabhängige Frau, die als Sängerin in einer Bar in Kinshasa arbeitet. Wenn sie auf die Bühne geht, scheint sie die Welt und den Alltag um sich herum zu vergessen. Auch die Gäste lassen sich vom Rhythmus der melancholischen und kraftvollen Melodien anstecken. Als Félicités Sohn nach einem schweren Unfall im Krankenhaus liegt, versucht sie verzweifelt, das Geld für eine Operation aufzutreiben. Ein atemloser Streifzug durch ärmliche Straßen und durch wohlhabendere Bezirke der kongolesischen Hauptstadt beginnt. Tabu, einer der Stammgäste der Bar, der in jeder Hinsicht gern über die Stränge schlägt, will Félicité helfen. Nur widerwillig nimmt sie das Angebot an... Félicités karge Wohnung mit dem permanent kaputten Kühlschrank wird zum utopischen Ort in einem Land, das für die meisten seiner Einwohner keine Hoffnung bereithält (Berlinale-Katalog 2017). Alain Gomis erhielt für FÉLICITÉ u. a. den Hauptpreis des FESPACO 2017 in Ouagadougou und den Jury-Preis der Berlinale 2017.

In Kooperation mit filmfriend

Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen (17.9.-24.9.)
Online-Tickets: www.rausgegangen.de € 8,- / 6,- pro Vorführung
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

Für: Erwachsene | Von: FilmInitiativ Köln e.V. | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 7,00 | ermäßigt: € 5,00

Alle Termine anzeigen
So. 20.09.
16:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

Afrika Film Tage Köln

1945 – 2020: Das Ende des Zweiten Weltkriegs aus afrikanischer Sicht

Gast: Mehdi Lallaoui

C’EST NOUS LES AFRICAINS… EUX AUSSI ONT LIBERÉ L’ALSACE (AUCH AFRIKANER HABEN DAS ELSASS BEFREIT)
FR 1994, 26‘, DVD, OF frz. m. dt. UT, R: Petra Rosay & Jean Marie Fawer

LES MASSACRES DE SÉTIF, UN CERTAIN 8. MAI 1945 (EIN ANDERER 8. MAI 1945 – DIE MASSAKER VON SÉTIF IN ALGERIEN)
FR 1995, 56‘, DVD, OF frz./arab. m. dt. UT, R: Mehdi Lallaoui & Bernard Langlois

In C’EST NOUS LES AFRICAINS… EUX AUSSI ONT LIBERÉ L’ALSACE kommen nordafrikanische Veteranen zu Wort, die zur Befreiung des Elsass (und damit auch Süddeutschlands) vom Nazi-Regime beigetragen haben. 500.000 Afrikaner kämpften 1944/45 für das „Freie Frankreich“ und einige von ihnen blieben auch nach dem Kriegsende im Elsass. LES MASSACRES DE SÉTIF, UN CERTAIN 8.Mai 1945 dokumentiert mit wenig bekanntem Archivmaterial und bewegenden Aussagen von Zeitzeugen die dramatischen Ereignisse rund um den 8. Mai 1945 in Algerien. Als in dem Städtchen Sétif einige Algerier*innen bei den Feierlichkeiten des Kriegsendes Fahnen der Unabhängigkeitsbewegung schwenkten, schossen französische Siedler in die Menge. Eine Revolte in der algerischen Küstenregion war die Folge, die von französischen Truppen und Fremdenlegionären brutal niedergemetzelt wurde.

In Kooperation mit recherche international e.V., Stadt Köln – Amt der Oberbürgermeisterin, Europäische und

Internationale Angelegenheiten, bündnis14afrika, africologneFestival

Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen (17.9.-24.9.)
Online-Tickets: www.rausgegangen.de € 8,- / 6,- pro Vorführung
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

Für: Erwachsene | Von: FilmInitiativ Köln e.V. | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 7,00 | ermäßigt: € 5,00

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So. 20.09.
16:00 Uhr

Film | NS-Dokumentationszentrum

Ein anderer 8. MAI 1945. Das Ende des Zweiten Weltkriegs aus afrikanischer Sicht

Eine Veranstaltung im Rahmen der AFRIKA FILM TAGE 2020 von FILMINITIATIV KÖLN e.V.

In Europa wird in jedem Jahr am 8. Mai an die bedingungslose Kapitulation der deutschen Wehrmacht erinnert und an den Sieg der Alliierten über das nationalsozialistische Deutschland, das den Zweiten Weltkrieg und die Shoah zu verantworten hatte. Auf Seiten der Alliierten haben im Zweiten Weltkrieg auch Millionen Afrikaner unter dem Kommando ihrer britischen und französischen Kolonialherren gekämpft. Aber die Einsätze der afrikanischen Soldaten waren nach Kriegsende rasch wieder vergessen.

Obwohl sie wesentlich zur Befreiung Europas vom Nazi-Terror beigetragen haben, wurden ihre Forderungen nach Unabhängigkeit ihrer eigenen Länder von den Kolonialmächten gewaltsam unterdrückt, besonders brutal in Algerien. Der 8. Mai, in Europa seit 1945 als Jahrestag des Kriegsendes gefeiert, gilt in Algerien als »Tag der Trauer« und wird auch 75 Jahre später noch immer mit Kranzniederlegungen und Gedenkveranstaltungen begangen. Denn am 8. Mai 1945 und an den darauffolgenden Tagen verübte die Kolonialmacht Frankreich dort Verbrechen, die als Ausgangspunkt des 1954 beginnenden Algerienkriegs gelten.

Die Filme verweisen auf diese wenig bekannten afrikanischen Kapitel der Geschichte des Zweiten Weltkriegs.

»Auch Afrikaner haben das Elsass befreit« (»C’est nous les Africains … Eux aussi ont liberé L’alsace«)
R.: P. Rosay & J. M. Fawer; F 1994; OF franz. m. dt. UT; 26 min.

Ein Anderer 8. Mai 1945 – Die Massaker von Sétif in Algerien (Les Massacres De Sétif, Un Certain 8. Mai 1945)
R.: M. Lallaoui & B. Langlois; F 1995; OF franz./arab. m. dt. UT; 56 min.

In Anwesenheit von Mehdi Lallaoui (Filmregisseur, Drehbuchautor, Schriftsteller und Mitbegründer der Initiative »Au Nom de la Mémoire«, die sich seit 1990 in Publikationen, Filmen und Veranstaltungen mit der Geschichte von Kolonisation, Migration, Rassismus und sozialen Bewegungen auseinandersetzt.)

Einführung und Moderation: Karl Rössel (recherche international e.V./FilmInitiativ Köln e.V.). Dolmetscherin: Azizè Flittner (Schauspielerin/Regisseurin/Autorin)

 

Aufgrund des aktuellen Infektionsgeschehens finden alle Veranstaltungen mit einer stark reduzierten Teilnehmerzahl statt. Für die Teilnahme an den Veranstaltungen im EL-DE-Haus ist eine verbindliche Anmeldung per E-Mail unter nsdok@stadt-koeln.de sowie eine Bestätigung durch das NS-DOK erforderlich. Für den Fall, dass Ihre Anmeldung aufgrund der beschränkten Teilnehmerzahl nicht berücksichtigt werden kann, bitten wir um Ihr Verständnis.

Sie können zudem kurz vor der Veranstaltung an der Kasse nach freien Plätzen fragen.

Für: Erwachsene | Mit: Karl Rössel | Treffpunkt: Filmforum im Museum Ludwig | Preis: € 7,00 | ermäßigt: € 5,00

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So. 20.09.
17:30 Uhr

Film | NS-Dokumentationszentrum

Ein anderer 8. MAI 1945. Das Ende des Zweiten Weltkriegs aus afrikanischer Sicht

Eine Veranstaltung im Rahmen der AFRIKA FILM TAGE 2020 von FILMINITIATIV KÖLN e.V.

In Europa wird in jedem Jahr am 8. Mai an die bedingungslose Kapitulation der deutschen Wehrmacht erinnert und an den Sieg der Alliierten über das nationalsozialistische Deutschland, das den Zweiten Weltkrieg und die Shoah zu verantworten hatte. Auf Seiten der Alliierten haben im Zweiten Weltkrieg auch Millionen Afrikaner unter dem Kommando ihrer britischen und französischen Kolonialherren gekämpft. Aber die Einsätze der afrikanischen Soldaten waren nach Kriegsende rasch wieder vergessen.

Obwohl sie wesentlich zur Befreiung Europas vom Nazi-Terror beigetragen haben, wurden ihre Forderungen nach Unabhängigkeit ihrer eigenen Länder von den Kolonialmächten gewaltsam unterdrückt, besonders brutal in Algerien. Der 8. Mai, in Europa seit 1945 als Jahrestag des Kriegsendes gefeiert, gilt in Algerien als »Tag der Trauer« und wird auch 75 Jahre später noch immer mit Kranzniederlegungen und Gedenkveranstaltungen begangen. Denn am 8. Mai 1945 und an den darauffolgenden Tagen verübte die Kolonialmacht Frankreich dort Verbrechen, die als Ausgangspunkt des 1954 beginnenden Algerienkriegs gelten.

Die Filme verweisen auf diese wenig bekannten afrikanischen Kapitel der Geschichte des Zweiten Weltkriegs.

»Auch Afrikaner haben das Elsass befreit« (»C’est nous les Africains … Eux aussi ont liberé L’alsace«)
R.: P. Rosay & J. M. Fawer; F 1994; OF franz. m. dt. UT; 26 min.

Ein Anderer 8. Mai 1945 – Die Massaker von Sétif in Algerien (Les Massacres De Sétif, Un Certain 8. Mai 1945)
R.: M. Lallaoui & B. Langlois; F 1995; OF franz./arab. m. dt. UT; 56 min.

In Anwesenheit von Mehdi Lallaoui (Filmregisseur, Drehbuchautor, Schriftsteller und Mitbegründer der Initiative »Au Nom de la Mémoire«, die sich seit 1990 in Publikationen, Filmen und Veranstaltungen mit der Geschichte von Kolonisation, Migration, Rassismus und sozialen Bewegungen auseinandersetzt.)

Einführung und Moderation: Karl Rössel (recherche international e.V./FilmInitiativ Köln e.V.). Dolmetscherin: Azizè Flittner (Schauspielerin/Regisseurin/Autorin)

 

Aufgrund des aktuellen Infektionsgeschehens finden alle Veranstaltungen mit einer stark reduzierten Teilnehmerzahl statt. Für die Teilnahme an den Veranstaltungen im EL-DE-Haus ist eine verbindliche Anmeldung per E-Mail unter nsdok@stadt-koeln.de sowie eine Bestätigung durch das NS-DOK erforderlich. Für den Fall, dass Ihre Anmeldung aufgrund der beschränkten Teilnehmerzahl nicht berücksichtigt werden kann, bitten wir um Ihr Verständnis.

Sie können zudem kurz vor der Veranstaltung an der Kasse nach freien Plätzen fragen.

Für: Erwachsene | Mit: Karl Rössel | Treffpunkt: Filmforum im Museum Ludwig | Preis: € 7,00 | ermäßigt: € 5,00

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So. 20.09.
19:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

Afrika Film Tage Köln

Adam

MA/FR/BE/QA 2019, 98‘, DCP, OF arab. / frz. m. dt. UT, R: Maryam Touzani

Nach dem Tod ihres Mannes lebt Abla als alleinerziehende Mutter einer achtjährigen Tochter in der Medina von Casablanca. Sie verdient dort ihr Geld als Verkäuferin von hausgemachten Backwaren, als eines Tages eine junge Frau namens Samia an ihre Tür klopft, die Arbeit sucht. Samia ist schwanger, aber unverheiratet, weshalb ihre Familie nichts von ihrer Schwangerschaft erfahren soll. Deshalb irrt sie alleine durch die Medina und schläft – von Abla zunächst abgewiesen – vor deren Haus auf der Straße. Abla nimmt sie schließlich auf, erst für eine Nacht, dann für mehrere und auf Drängen ihrer Tochter schließlich bis zur Geburt des Kindes. Mit der Zeit wächst in dieser schwierigen Beziehung das Vertrauen zwischen den Frauen.

Der Film zeigt einmal mehr, welch dramatische Folgen überholte Moralvorstellungen und Machtverhältnisse in der männerdominierten marokkanischen Gesellschaft für die davon betroffenen Frauen haben.

In Kooperation mit Internationales Frauenfilmfestival Dortmund/Köln

Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen (17.9.-24.9.)
Online-Tickets: www.rausgegangen.de € 8,- / 6,- pro Vorführung
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

Für: Erwachsene | Von: FilmInitiativ Köln e.V. | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 7,00 | ermäßigt: € 5,00

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Mo. 21.09.
16:00 Uhr

Film | NS-Dokumentationszentrum

Ein anderer 8. MAI 1945. Das Ende des Zweiten Weltkriegs aus afrikanischer Sicht

Eine Veranstaltung im Rahmen der AFRIKA FILM TAGE 2020 von FILMINITIATIV KÖLN e.V.

In Europa wird in jedem Jahr am 8. Mai an die bedingungslose Kapitulation der deutschen Wehrmacht erinnert und an den Sieg der Alliierten über das nationalsozialistische Deutschland, das den Zweiten Weltkrieg und die Shoah zu verantworten hatte. Auf Seiten der Alliierten haben im Zweiten Weltkrieg auch Millionen Afrikaner unter dem Kommando ihrer britischen und französischen Kolonialherren gekämpft. Aber die Einsätze der afrikanischen Soldaten waren nach Kriegsende rasch wieder vergessen.

Obwohl sie wesentlich zur Befreiung Europas vom Nazi-Terror beigetragen haben, wurden ihre Forderungen nach Unabhängigkeit ihrer eigenen Länder von den Kolonialmächten gewaltsam unterdrückt, besonders brutal in Algerien. Der 8. Mai, in Europa seit 1945 als Jahrestag des Kriegsendes gefeiert, gilt in Algerien als »Tag der Trauer« und wird auch 75 Jahre später noch immer mit Kranzniederlegungen und Gedenkveranstaltungen begangen. Denn am 8. Mai 1945 und an den darauffolgenden Tagen verübte die Kolonialmacht Frankreich dort Verbrechen, die als Ausgangspunkt des 1954 beginnenden Algerienkriegs gelten.

Die Filme verweisen auf diese wenig bekannten afrikanischen Kapitel der Geschichte des Zweiten Weltkriegs.

»Auch Afrikaner haben das Elsass befreit« (»C’est nous les Africains … Eux aussi ont liberé L’alsace«)
R.: P. Rosay & J. M. Fawer; F 1994; OF franz. m. dt. UT; 26 min.

Ein Anderer 8. Mai 1945 – Die Massaker von Sétif in Algerien (Les Massacres De Sétif, Un Certain 8. Mai 1945)
R.: M. Lallaoui & B. Langlois; F 1995; OF franz./arab. m. dt. UT; 56 min.

In Anwesenheit von Mehdi Lallaoui (Filmregisseur, Drehbuchautor, Schriftsteller und Mitbegründer der Initiative »Au Nom de la Mémoire«, die sich seit 1990 in Publikationen, Filmen und Veranstaltungen mit der Geschichte von Kolonisation, Migration, Rassismus und sozialen Bewegungen auseinandersetzt.)

Einführung und Moderation: Karl Rössel (recherche international e.V./FilmInitiativ Köln e.V.). Dolmetscherin: Azizè Flittner (Schauspielerin/Regisseurin/Autorin)

 

Aufgrund des aktuellen Infektionsgeschehens finden alle Veranstaltungen mit einer stark reduzierten Teilnehmerzahl statt. Für die Teilnahme an den Veranstaltungen im EL-DE-Haus ist eine verbindliche Anmeldung per E-Mail unter nsdok@stadt-koeln.de sowie eine Bestätigung durch das NS-DOK erforderlich. Für den Fall, dass Ihre Anmeldung aufgrund der beschränkten Teilnehmerzahl nicht berücksichtigt werden kann, bitten wir um Ihr Verständnis.

Sie können zudem kurz vor der Veranstaltung an der Kasse nach freien Plätzen fragen.

Für: Erwachsene | Mit: Karl Rössel | Treffpunkt: Filmforum im Museum Ludwig | Preis: € 7,00 | ermäßigt: € 5,00

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Mo. 21.09.
17:30 Uhr

Film | Museum Ludwig

Afrika Film Tage Köln

1945 – 2020: Das Ende des Zweiten Weltkriegs aus afrikanischer Sicht

Gast: Mehdi Lallaoui

C’EST NOUS LES AFRICAINS… EUX AUSSI ONT LIBERÉ L’ALSACE (AUCH AFRIKANER HABEN DAS ELSASS BEFREIT)
FR 1994, 26‘, DVD, OF frz. m. dt. UT, R: Petra Rosay & Jean Marie Fawer

LES MASSACRES DE SÉTIF, UN CERTAIN 8. MAI 1945 (EIN ANDERER 8. MAI 1945 – DIE MASSAKER VON SÉTIF IN ALGERIEN)
FR 1995, 56‘, DVD, OF frz./arab. m. dt. UT, R: Mehdi Lallaoui & Bernard Langlois

In Kooperation mit recherche international e.V., Stadt Köln – Amt der Oberbürgermeisterin, Europäische und Internationale Angelegenheiten, bündnis14afrika, africologneFestival

Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen (17.9.-24.9.)
Online-Tickets: www.rausgegangen.de € 8,- / 6,- pro Vorführung
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

Für: Erwachsene | Von: FilmInitiativ Köln e.V. | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 7,00 | ermäßigt: € 5,00

Alle Termine anzeigen
Mo. 21.09.
17:30 Uhr

Film | NS-Dokumentationszentrum

Ein anderer 8. MAI 1945. Das Ende des Zweiten Weltkriegs aus afrikanischer Sicht

Eine Veranstaltung im Rahmen der AFRIKA FILM TAGE 2020 von FILMINITIATIV KÖLN e.V.

In Europa wird in jedem Jahr am 8. Mai an die bedingungslose Kapitulation der deutschen Wehrmacht erinnert und an den Sieg der Alliierten über das nationalsozialistische Deutschland, das den Zweiten Weltkrieg und die Shoah zu verantworten hatte. Auf Seiten der Alliierten haben im Zweiten Weltkrieg auch Millionen Afrikaner unter dem Kommando ihrer britischen und französischen Kolonialherren gekämpft. Aber die Einsätze der afrikanischen Soldaten waren nach Kriegsende rasch wieder vergessen.

Obwohl sie wesentlich zur Befreiung Europas vom Nazi-Terror beigetragen haben, wurden ihre Forderungen nach Unabhängigkeit ihrer eigenen Länder von den Kolonialmächten gewaltsam unterdrückt, besonders brutal in Algerien. Der 8. Mai, in Europa seit 1945 als Jahrestag des Kriegsendes gefeiert, gilt in Algerien als »Tag der Trauer« und wird auch 75 Jahre später noch immer mit Kranzniederlegungen und Gedenkveranstaltungen begangen. Denn am 8. Mai 1945 und an den darauffolgenden Tagen verübte die Kolonialmacht Frankreich dort Verbrechen, die als Ausgangspunkt des 1954 beginnenden Algerienkriegs gelten.

Die Filme verweisen auf diese wenig bekannten afrikanischen Kapitel der Geschichte des Zweiten Weltkriegs.

»Auch Afrikaner haben das Elsass befreit« (»C’est nous les Africains … Eux aussi ont liberé L’alsace«)
R.: P. Rosay & J. M. Fawer; F 1994; OF franz. m. dt. UT; 26 min.

Ein Anderer 8. Mai 1945 – Die Massaker von Sétif in Algerien (Les Massacres De Sétif, Un Certain 8. Mai 1945)
R.: M. Lallaoui & B. Langlois; F 1995; OF franz./arab. m. dt. UT; 56 min.

In Anwesenheit von Mehdi Lallaoui (Filmregisseur, Drehbuchautor, Schriftsteller und Mitbegründer der Initiative »Au Nom de la Mémoire«, die sich seit 1990 in Publikationen, Filmen und Veranstaltungen mit der Geschichte von Kolonisation, Migration, Rassismus und sozialen Bewegungen auseinandersetzt.)

Einführung und Moderation: Karl Rössel (recherche international e.V./FilmInitiativ Köln e.V.). Dolmetscherin: Azizè Flittner (Schauspielerin/Regisseurin/Autorin)

 

Aufgrund des aktuellen Infektionsgeschehens finden alle Veranstaltungen mit einer stark reduzierten Teilnehmerzahl statt. Für die Teilnahme an den Veranstaltungen im EL-DE-Haus ist eine verbindliche Anmeldung per E-Mail unter nsdok@stadt-koeln.de sowie eine Bestätigung durch das NS-DOK erforderlich. Für den Fall, dass Ihre Anmeldung aufgrund der beschränkten Teilnehmerzahl nicht berücksichtigt werden kann, bitten wir um Ihr Verständnis.

Sie können zudem kurz vor der Veranstaltung an der Kasse nach freien Plätzen fragen.

Für: Erwachsene | Mit: Karl Rössel | Treffpunkt: Filmforum im Museum Ludwig | Preis: € 7,00 | ermäßigt: € 5,00

Alle Termine anzeigen
Mo. 21.09.
20:30 Uhr

Film | Museum Ludwig

Afrika Film Tage Köln

Paris Stalingrad

FR/TN 2019, 86‘, DCP, OF frz./engl./arab. m. dt. UT, R: Hind Meddeb Gast: Hind Meddeb

Paris im Sommer 2016: Geflüchtete, die gezwungen sind, in provisorischen Lagern im Stadtteil Stalingrad zu leben, warten auf die Anerkennung ihres Status. Nachdem die Dokumentarfilmerin Hind Medded und der Filmemacher Thim Naccache eine Gruppe junger Flüchtlinge kennenlernen, beschließen sie, deren Alltag zu filmen, um eine Spur der sich im Lager abspielenden Ereignisse zu hinterlassen. Mit der Kamera begleiten sie vor allem Souleymane, einen Heranwachsenden aus Darfur.

Auf den männlich geprägten Alltag mit seinem administrativen Labyrinth, dem Scheitern, den willkürlichen Polizeirazzien und dem unendlichen Wiederaufbau der Camps antwortet Souleymane der Kamera mit Poesie. In diesem Kampf um Anerkennung organisiert sich ein Kollektiv aus Geflüchteten und Aktivist*innen. Sie kümmern sich um die Verteidigung der Menschenrechte, aber auch um kurzfristige Notlösungen und Essensausgaben. PARIS STALINGRAD gibt sowohl den anonymen Migrant*innen als auch der versteckten Realität in Paris ein Gesicht.

In Kooperation mit Katholisches Bildungswerk Köln und kein mensch ist illegal

Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen (17.9.-24.9.)
Online-Tickets: www.rausgegangen.de € 8,- / 6,- pro Vorführung
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

Für: Erwachsene | Von: FilmInitiativ Köln e.V. | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 7,00 | ermäßigt: € 5,00

Alle Termine anzeigen
Di. 22.09.
10:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

Afrika Film Tage Köln

Schulvorstellung: PARIS STALINGRAD

FR/TN 2019, 86‘, DCP, OF frz./engl./arab. m. dt. UT, R: Hind Meddeb Gast: Hind Meddeb

Paris im Sommer 2016: Geflüchtete, die gezwungen sind, in provisorischen Lagern im Stadtteil Stalingrad zu leben, warten auf die Anerkennung ihres Status. Nachdem die Dokumentarfilmerin Hind Medded und der Filmemacher Thim Naccache eine Gruppe junger Flüchtlinge kennenlernen, beschließen sie, deren Alltag zu filmen, um eine Spur der sich im Lager abspielenden Ereignisse zu hinterlassen. Mit der Kamera begleiten sie vor allem Souleymane, einen Heranwachsenden aus Darfur.

Auf den männlich geprägten Alltag mit seinem administrativen Labyrinth, dem Scheitern, den willkürlichen Polizeirazzien und dem unendlichen Wiederaufbau der Camps antwortet Souleymane der Kamera mit Poesie. In diesem Kampf um Anerkennung organisiert sich ein Kollektiv aus Geflüchteten und Aktivist*innen. Sie kümmern sich um die Verteidigung der Menschenrechte, aber auch um kurzfristige Notlösungen und Essensausgaben. PARIS STALINGRAD gibt sowohl den anonymen Migrant*innen als auch der versteckten Realität in Paris ein Gesicht.

In Kooperation mit Katholisches Bildungswerk Köln und kein mensch ist illegal

Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen (17.9.-24.9.)
Online-Tickets: www.rausgegangen.de € 8,- / 6,- pro Vorführung
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

Für: Alle | Von: FilmInitiativ Köln e.V. | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 3,00 | Leh-rer*innen/Erzieher*innen frei

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Di. 22.09.
16:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

Afrika Film Tage Köln

Klassiker des afrikanischen Kinos von Djibril Diop Mambéty

LA PETITE VENDEUSE DU SOLEIL (DIE KLEINE VERKÄUFERIN DER SONNE)
SN/CH/FR 1999, 45‘, DCP, OF wolof m. dt. UT, R: Djibril Diop Mambéty

LE FRANC (DAS LOS)
SN/CH/FR 1994, 45‘, digital, OF wolof m. dt. UT, R: Djibril Diop Mambéty

Sili, ein 12-jähriges, stark gehbehindertes Mädchen, ist mit seinen zwei Krücken auf dem Weg in die Hauptstadt Dakar, um etwas Geld für den Unterhalt seiner Familie zu verdienen. Auf dem Markt hält sich Sili in der Nähe der Jungen auf, die Zeitungen verkaufen, und nimmt sich vor, ab sofort auch Zeitungen zu verkaufen. Was für Männer gilt, soll auch für Frauen gelten, denkt sie. Dank ihrer Beharrlichkeit erhält sie die Chance, 13 verbliebene Exemplare der Tageszeitung Le Soleil zu verkaufen. LA PETITE VENDEUSE DU SOLEIL ist ein Plädoyer für Mut und Selbstbehauptung. Marigo ist Musiker, hat kein Geld, und da er seit sechs Monaten seine Miete nicht mehr bezahlen konnte, wurde auch noch sein Instrument, die Congoma, von seiner Vermieterin konfisziert. Von dieser Art Notlagen profitiert gemeinhin die Staatslotterie, doch diesmal zieht Marigo das große Los und es beginnt eine Odyssee, bei der er mit einer sympathischen Umständlichkeit die Widrigkeiten augenscheinlicher Selbstverständlichkeiten löst. Die Essenz des Films LE FRANC konzentriert sich jedoch nicht auf die Handlung, sondern findet sich in einer Ansammlung von Bildern, in denen Mambéty mit einer beiläufigen Symbolik die Misere des modernen Afrika inszeniert.

Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen (17.9.-24.9.)
Online-Tickets: www.rausgegangen.de € 8,- / 6,- pro Vorführung
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

Für: Erwachsene | Von: FilmInitiativ Köln e.V. | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 7,00 | ermäßigt: € 5,00

Alle Termine anzeigen
Di. 22.09.
19:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

Afrika Film Tage Köln

Brown Goods / Makoko Sawmill

Brown Goods
DE 2020, 12‘, digital, OF m. engl. UT, R: Karimah Ashadu

Makoko Sawmill
NG 2015, 20‘, digital, OF m. engl. UT, R: Karimah Ashadu

Gäste: Dr. Yilmaz Dziewior und Karimah Ashadu

Die zwischen Hamburg und Lagos pendelnde Künstlerin Karimah Ashadu präsentiert zwei ihrer herausragenden Kurzfilme: BROWN GOODS handelt vom Leben des nigerianischen Migranten Emeka, der vor sieben Jahren über Libyen und Lampedusa nach Hamburg kam. Da er keine Arbeitserlaubnis hat, handelt Emeka mit gebrauchten Elektrogeräten auf Hamburgs berüchtigter „Billstraße“, die dafür bekannt ist, dass sie Westafrikanern ohne Papiere ermöglicht, ihren Lebensunterhalt zu verdienen.

MAKOKO SAWMILL porträtiert das Treiben eines Sägewerks in Makoko, einer sich selbst versorgenden Wassergemeinde in Lagos, Nigeria. Siedler aus den nahegelegenen Ländern wie Togo und der Republik Benin kamen vor über 200 Jahren per Boot und haben sich in der Lagune des Bundesstaates Lagos niedergelassen.

Im Gespräch mit Dr. Yilmaz Dziewior stellt Karimah Ashadu ihre Filme vor und erörtert deren Hintergründe.

Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen (17.9.-24.9.)
Online-Tickets: www.rausgegangen.de € 8,- / 6,- pro Vorführung
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

Für: Erwachsene | Von: FilmInitiativ Köln e.V. In Kooperation mit Freunde des Wallraf-Richartz-Museum und des Museum Ludwig (www.museumsfreunde-koeln.de) | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 7,00 | ermäßigt: € 5,00

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Mi. 23.09.
10:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

Afrika Film Tage Köln

Schulvorstellung: SUPA MODO

KE 2018, 74‘, DCP, deutsch synchronisiert, R: Likarion Wainaina

Die neunjährige Jo liebt Actionfilme und träumt davon, selbst eine Superheldin zu sein. Ihr grösster Wunsch wäre es, einen Film zu drehen, in dem sie selbst die Hauptrolle spielt. In ihrer Fantasie vergisst das Mädchen völlig, dass es unheilbar krank ist. Irgendwann kann Jos Schwester nicht mehr mit ansehen, wie das lebensfrohe Kind die kostbare Zeit, die ihm noch bleibt, einfach im Bett verbringt. Sie ermutigt Jo, an ihre magischen Kräfte zu glauben, und in der Folge animiert sie das ganze Dorf, Jos Traum wahr werden zu lassen. Alle beteiligen sich daran. Die berührende Geschichte des jungen kenianischen Filmemachers Likarion Wainaina ist im Rahmen eines Projekts entstanden, das das deutsch-kenianische Produktionskollektiv One Fine Day Films von Regisseur Tom Tykwer aufgebaut hat. Der Filmemacher erzählt von der Kraft der Fantasie und von einem ungewöhnlichen Weg des Abschiednehmens. (trigon-film)

Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen (17.9.-24.9.)
Online-Tickets: www.rausgegangen.de € 8,- / 6,- pro Vorführung
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

Für: Alle | Von: FilmInitiativ Köln e.V. | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 3,00 | Lehrer*innen/Erzieher*innen frei

Alle Termine anzeigen
Mi. 23.09.
17:30 Uhr

Film | Museum Ludwig

Afrika Film Tage Köln

Lusala

KE/DE 2019, 61‘, DCP, OF suaheli/engl. m. dt. UT, R: Mugambi Nthiga

Der junge Lusala wächst bei seinem gewalttätigen Vater auf dem Land auf. Nachdem er es schafft zu fliehen, wird Lusala von einer wohlhabenden Familie in der Metropole Nairobi adoptiert. Die Erinnerungen an die schrecklichen Kindheitserlebnisse verfolgen den Jungen jedoch immer wieder. Als er älter wird, muss Lusala sein behütetes Heim allerdings verlassen. Seine Zieheltern beschließen, dass er auf eigenen Beinen stehen soll. Sie besorgen ihm einen Job als Automechaniker und eine kleine, eigene Wohnung über der Garage. Zunächst ist Lusala motiviert, das Beste aus der neuen Situation zu machen, aber die Dämonen der Vergangenheit lassen sich nicht so einfach austreiben.

LUSALA ist eine Mischung aus intimem Familiendrama und Psychothriller und das Debüt des kenianischen Schauspielers und Drehbuchautors Mugambi Nthiga, das sich mit der Urbanisierung und den Traumata des Landes Kenia befasst.

Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen (17.9.-24.9.)
Online-Tickets: www.rausgegangen.de € 8,- / 6,- pro Vorführung
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

Für: Erwachsene | Von: FilmInitiativ Köln e.V. | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 7,00 | ermäßigt: € 5,00

Alle Termine anzeigen
Mi. 23.09.
20:30 Uhr

Film | Museum Ludwig

Afrika Film Tage Köln

Le Choix d’Ali

FR/BE/DZ 2018, 93‘, DCP, OF frz. m. dt. UT, R: Amor Hakkar Gast: Yassine Benkhadda

Ali ist glücklich. Seit zwei Jahren führt er eine Beziehung mit seinem Freund Eric in Paris. Eines Abends bringt ein Anruf seiner Schwester Alis Welt jedoch ins Wanken. Seine in Besançon lebende Mutter erlitt einen Schlaganfall. Fünf Jahre ist es her, dass Ali die Stadt fluchtartig verließ, weil er schwul ist. In den Augen seiner streng muslimischen Familie ist Homosexualität eine Sünde und sie akzeptierten Ali nicht. Nach dem Schlaganfall seiner Mutter tritt Ali, begleitet von Eric, die gefürchtete Rückreise nach Besançon an, um sie zu besuchen. Ali hofft auf ein friedvolles Wiedersehen und eine rasche Rückkehr nach Paris. In seinem sechsten Langfilm thematisiert Amor Hakkar schwierige Entscheidungen, mit denen der Protagonist Ali hier konfrontiert wird und die er ganz alleine treffen muss. Mit wenigen Worten wirft der Regisseur ein Licht auf Homosexualität, Islam und die Suche nach sich selbst.

Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen (17.9.-24.9.)
Online-Tickets: www.rausgegangen.de € 8,- / 6,- pro Vorführung
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

Für: Erwachsene | Von: FilmInitiativ Köln e.V. in Kooperation mit DEMASK, LSVD e.V. und rubicon e.V. | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 7,00 | ermäßigt: € 5,00

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