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So. 20.10.
15:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

PHILMUSIK – Filmmusik und ihre Komponisten: Ralf Wengenmayr

Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer

D 2018, 110’, DCP • FSK: frei o.A., empfohlen ab 6, R: Dennis Gansel, Musik: Ralf Wengenmayr, mit Henning Baum, Solomon Gordon, Annette Frier, Milan Peschel

Auf Lummerland leben genau vier Bewohner: Frau Waas, Herr Ärmel, Lukas, der Lokomotivführer, und König Alfons der Viertel-vor-Zwölfte. Eines Tages wird ein Paket abgeliefert, in dem sich ein Kind befindet: Jim Knopf. Der König befürchtet eine Überbevölkerung und will deshalb die Lokomotive Emma stilllegen. Jim „flüchtet“ mit Lokomotivführer Lukas und Emma in ein Abenteuer.

JIM KNOPF UND LUKAS DER LOKOMOTIVFÜHRER ist eine aufwändige Realverfilmung des Kinderbuchklassikers von Michael Ende. Grandiose Kinobilder, eine in den Haupt- wie in den Nebenrollen hervorragende Besetzung und spektakuläre Schauwerte vereinen sich zu einer zeitgemäßen Adaption, die trotz aller im Computer generierten Effekte stets bei der Geschichte und den skurrilen Charakteren bleibt. Kuriose Erlebnisse und feine Figurenzeichnung, atemberaubende Action und die gemeinsame Suche nach Identität halten sich so die Waage.

Für: Kinder ab 6 Jahren | Von: KölnMusik gemeinsam mit Kino Gesellschaft Köln | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 7,00 | ermäßigt: € 6,00 | Kinder bis 12 Jahren: € 4,00 Reservierung: info@kinogesellschaftkoeln.de

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So. 20.10.
18:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

PHILMUSIK – Filmmusik und ihre Komponisten: Ralf Wengenmayr

Ballon

D 2018, 120’, DCP, FSK: ab 12, R: Michael Bully Herbig, Musik: Ralf Wengenmayr, mit Friedrich Mücke, Karoline Schuch, Alicia von Rittberg, David Kross

Thüringen, Sommer 1979. Zwei Familien fassen einen aberwitzigen Plan: Sie wollen raus aus der DDR und in den Westen – und das alles in einem Ballon. Dafür nähen, basteln und tüfteln sie wochenlang, bis ihr erster Versuch fehlschlägt. Nur wenige Meter vor der westdeutschen Grenze wird dem Ballon das Wetter zum Verhängnis. Er stürzt ab und die beiden Familien können froh sein, nicht von der Polizei erwischt worden zu sein. Doch diese macht ab sofort Jagd auf sie. Und so fassen die beiden Familienoberhäupter Peter Strelzyk und Günter Wenzel den Entschluss, es noch einmal zu versuchen.

Der historische Paranoia- und Fluchtthriller BALLON von Michael Bully Herbig, zuvor vor allem bekannt für seine Genreparodien und Komödien, ist die filmisch intensive Aufarbeitung eines spektakulären Ereignisses deutsch-deutscher Geschichte – glaubhaft verkörpert, dramaturgisch dicht und in den Details subtil inszeniert!

Für: Erwachsene | Von: KölnMusik gemeinsam mit Kino Gesellschaft Köln | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 7,00 | ermäßigt: € 6,00

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Mi. 23.10.
18:00 Uhr

Eröffnung | Historisches Archiv der Stadt Köln

Rahmenprogramm „Von Jakob zu Jacques – Der Kölner Offenbach“

Ausstellungseröffnung „Von Jakob zu Jacques – Der Kölner Offenbach“

Der Titel der Ausstellung „Von Jakob zu Jacques – Der Kölner Offenbach“ verbindet zwei Ebenen von Leben und Nachleben Offenbachs: Er spielt auf die Kölner Wurzeln Offenbachs und auf das Bild an, das sich mit- und nachlebende Kölnerinnen und Kölner von ihm machten (und das sich vielleicht fundamental von der Wahrnehmung der internationalen Musikwelt unterschied).

Jakob „Jacques“ Offenbach war von Geburt Kölner, nämlich der Sohn des Kantors, Komponisten und Dichters Isaac Offenbach. Der junge Jakob wuchs somit in einer musikalischen Familie im Umfeld der ebenfalls noch jungen Kölner Synagogengemeinde auf, erfuhr hier seine musikalische Prägung und hatte auch erste öffentliche Auftritte. Die Ausstellung widmet sich in einem ersten Teil diesem Kölner Offenbach, seiner Herkunft und seinem Hintergrund in Köln.

Seinen Durchbruch erzielte er jedoch nicht in Köln, sondern in Paris. Auch die Ausstellung wechselt daher die Perspektive und fragt nach dem Offenbach, wie er seitdem von Köln aus gesehen und für die Stadt vereinnahmt wurde – dem vielleicht zum Teil imaginierten Kölner Offenbach im Sinne der Vorstellungen, die sich Kölnerinnen und Kölner von dem in der Ferne wirkenden großen Sohn ihrer Stadt machten. Wie wurde sein Werk hier aufgenommen und aufgeführt, welche Beziehungen wurden gepflegt, zu welchen Konflikten kam es, wie wurde er geehrt?

Die Ausstellung nimmt damit eine ungewöhnliche Perspektive ein: Nicht das Werk und die Leistungen Offenbachs als Musiker stehen im Mittelpunkt, sondern der Mensch in seinen Beziehungen zu seiner Heimatstadt, und umgekehrt das Bild der Heimatstadt von dem Menschen und Musiker Offenbach – bis hin zu seiner Ehrung im großen Offenbach-Jahr 2019.

Die Sammlung zu Leben und Werk von Jacques Offenbach im Historischen Archiv der Stadt Köln zählt zu den bedeutendsten Offenbachsammlungen im öffentlichen Institutionen und bildet so einen wichtigen Ankerpunkt für die europäische Offenbachforschung. Der Einsturz des Archivs 2009 hat hier zunächst zu Einschränkungen geführt. Die Ausstellung demonstriert aber mit Exponaten, die alle mehr oder weniger beschädigt aus den Trümmern geborgen wurden, dass sich der Wiederaufbau des Archivs auf einem guten Weg befindet.

Anmeldung unter 0221/221-24445
oder AnmeldungArchiv@stadt-koeln.de

Die Ausstellung ist auch online unter www.derkoelneroffenbach.de zu sehen.

Für: Erwachsene | Von: Historisches Archiv Köln | Treffpunkt: Kirche Herz Jesu, Zülpicher Platz, 50674 Köln | Teilnahme: kostenlos | Rahmenprogramm zu: „„Von Jakob zu Jacques – Der Kölner Offenbach““, 24.10.2019 - 05.04.2020

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Mi. 23.10.
19:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

»ifs-Begegnung« Junger deutscher Film mit Ilker Çatak

Es gilt das gesprochene Wort

D/F 2019, 122‘, DCP, Regie und Drehbuch: Ilker Çatak Anschließend Gespräch mit Ilker Çatak, moderiert von Sonja Hofmann (Kuratorin u.a. für das Film Festival Cologne und Internationales Frauenfilmfestival Dortmund│Köln)

In ihrer Reihe »ifs-Begegnung« Junger deutscher Film präsentiert die ifs internationale filmschule köln Kurz- und Langfilme von Absolvent*innen deutscher Filmhochschulen. Im anschließenden Gespräch mit den Filmemacher*innen werden prägende Erlebnisse während und nach der Studienzeit thematisiert sowie Erzähl- und Gestaltungsweisen im aktuellen deutschen Film hinterfragt.

Am 23.10. ist der Regisseur Ilker Çatak mit seinem Spielfilm ES GILT DAS GESPROCHENE WORT zu Gast. Ilker Çatak studierte Film- und Fernsehregie an der Dekra Medienhochschule in Berlin und an der Hamburg Media School. Mit seinem Kurzfilm SADAKAT gewann er den Student Academy Award in Gold, den First Steps Award in der Kategorie Kurz- und Animationsfilm und den Kurzfilmwettbewerb des Max-Ophüls-Festivals. Auch mit dem Kurzfilm WO WIR SIND war er beim Max-Ophüls-Festival erfolgreich. Ilker Çataks Spielfilmdebüt ES WAR EINMAL INDIANERLAND kam 2017 in die Kinos.

Sein zweiter Langfilm ES GILT DAS GESPROCHENE WORT erzählt von einer Scheinehe zwischen der deutschen Pilotin Marion und dem kurdischen Wirtschaftsflüchtling Baran. Marion, die von einer Krebserkrankung aus ihrem Berufsleben  gerissen wird, und Baran, der seinen Körper für Geld an Touristinnen verkauft, laufen sich an der türkischen Riviera über den Weg. Kurzerhand beschließt Marion, Baran zu helfen und mittels Heirat ein Leben in Hamburg zu ermöglichen. Entgegen jeglicher klischeehafter Vorstellung zeigt ES GILT DAS GESPROCHENE WORT die Komplexität solch einer Konstellation und den Mut, den es bedarf, um menschliche Distanz aufzugeben.

Das Filmdrama feierte seine Weltpremiere 2019 auf dem Filmfest München und wurde dort mit dem Förderpreis Neues Deutsches Kino sowohl für das Drehbuch als auch den Hauptdarsteller Oğulcan Arman Uslu ausgezeichnet.

Für: Erwachsene | Von: ifs internationale filmschule köln | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Teilnahme: kostenlos

Do. 24.10.
19:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

FILMGESCHICHTEN: Mythen der Wildnis

In der Reihe FILMGESCHICHTEN präsentiert das Filmforum regelmäßig filmhistorische Programme, in denen ausgewählte Motive durch die internationale Filmgeschichte verfolgt werden. Von März bis Dezember 2019 steht das Thema „Mythen der Wildnis“ im Zentrum der Reihe. Mit elf Filmen von 1925 bis 2018 schlägt das Programm dabei einen Bogen von der Stummfilm-Komödie GOLDRAUSCH bis hin zur apokalyptischen Robinsonade IN MY ROOM. 

Sogobi

USA 2002, 90’, 16mm, OF, R: James Benning Mit einer Einführung von Daniel Kothenschulte, Filmkritiker und -kurator

Ein tobender Fluss, schneebedeckte Bäume, rote Felsbrocken, wildwachsende Wüstenblumen – es ist laut, es ist kalt, es ist heiß, es ist trocken. Es ist die kalifornische Wildnis, zusammengesetzt aus 35 sorgfältig komponierten Einstellungen des großen Dokumentarfilmers James Benning.

Weitere Informationen zum gesamten Programm unter www.filmforumnrw.de und www.facebook.com/FilmforumNRW

Für: Erwachsene | Von: Filmforum NRW | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 6,50 | ermäßigt: € 5,50

Fr. 25.10.
20:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

Filmplus – Festival für Filmschnitt und Montagekunst 2019

Eröffnung // Ehrenpreis Schnitt/Hommage

STAMMHEIM BRD 1986, 108‘, R: Percy Adlon

Das Gefängnis Stammheim in Stuttgart, Westdeutschland. Andreas Baader, Ulrike Meinhof, Gudrun Ensslin, Jan-Carl Raspe und Holger Meins, die einstige Führungsriege der Roten Armee Fraktion, werden des mehrfachen Mordes, Sprengstoffanschlägen und der Bildung einer terroristischen Vereinigung beschuldigt. Die Angeklagten lehnen das Gerichtsverfahren ab und machen es zu ihrem Kriegsschauplatz im Kampf gegen den verhassten Staat Bundesrepublik Deutschland, der ihnen in Form des leitenden Richters Prinzing gegenüber sitzt. Die verbalen und physischen Ausfälle im eigens erbauten Gerichtssaal häufen sich, ein Hungerstreik der Gefangenen fordert bald sein erstes Todesopfer. Der Staat schlägt mit kalter Härte zurück und untergräbt durch illegale Abhöraktionen und sich fortlaufend ändernde Strafprozess-Gesetze seine eigene Legitimation.

Für: Erwachsene | Von: Filmplus | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 7,00 | ermäßigt: € 6,00 | Dauerkarten: € 45,00 / 35,00 Weitere Infos: www.filmplus.de

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Sa. 26.10.
18:30 Uhr

Film | Museum Ludwig

Filmplus – Festival für Filmschnitt und Montagekunst 2019

International Panel

Gäste: Tatiana Riegel, Job Ter Burg, Alexander Berner, Mercedes Oliveira

Reaching out to the World – „Tempo“ and the global connection of film editor communities

Für: Erwachsene | Von: Filmplus | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 7,00 | ermäßigt: € 6,00 | Dauerkarten: € 45,00 / 35,00 Weitere Infos: www.filmplus.de

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Sa. 26.10.
20:30 Uhr

Film | Museum Ludwig

Filmplus – Festival für Filmschnitt und Montagekunst 2019

Gastland USA: THE ICE STORM

USA 1997, 113‘, Blu-ray, R: Ang Lee In Anwesenheit des Editors Tim Squyres mit anschließendem Filmgespräch

Das Thanksgiving-Wochenende in Neuengland, 1973: Während im Fernsehen Ansprachen von Präsident Nixon zur Watergate-Affäre laufen und der Vietnam-Krieg allgegenwärtig ist, flüchtet sich der junge Paul Hood (Tobey Maguire) in die Welt der Comics. Besonders die „Fantastischen Vier“ haben es ihm angetan: eine Superhelden-Familie, die auch in den ausweglosesten Situationen zusammenhält. Ganz im Gegensatz zu seiner eigenen Familie: Vater Ben (Kevin Kline) hat eine heimliche Affäre mit Nachbarin Elena Carver (Sigourney Weaver). Und Elenas Söhne sind für Pauls jüngere Schwester Wendy (Christina Ricci) ein Experimentierfeld für erste sexuelle Erfahrungen. Doch auch die Erwachsenen bewegen sich im Zuge der sexuellen Revolution auf unsicheren Pfaden und finden sich bei einer abendlichen Schlüsselparty zu einem ängstlichen Partnertausch ein. In dieser Nacht zieht ein Eissturm auf, der das Schicksal dieser Familien für immer verändern wird.

Für: Erwachsene | Von: Filmplus | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 7,00 | ermäßigt: € 6,00 | Dauerkarten: € 45,00 / 35,00 Weitere Infos: www.filmplus.de

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So. 27.10.
18:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

Filmplus – Festival für Filmschnitt und Montagekunst 2019

Themenschwerpunkt: GRENZSCHNITTE

Für: Erwachsene | Von: Filmplus | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 7,00 | ermäßigt: € 6,00 | Dauerkarten: € 45,00 / 35,00 Weitere Infos: www.filmplus.de

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So. 27.10.
19:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

Filmplus – Festival für Filmschnitt und Montagekunst 2019

Themenschwerpunkt: GRENZSCHNITTE

Für: Erwachsene | Von: Filmplus | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 7,00 | ermäßigt: € 6,00 | Dauerkarten: € 45,00 / 35,00 Weitere Infos: www.filmplus.de

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So. 27.10.
20:15 Uhr

Film | Museum Ludwig

Filmplus – Festival für Filmschnitt und Montagekunst 2019

Gespräch mit der Ehrenpreisträgerin

Für: Erwachsene | Von: Filmplus | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 7,00 | ermäßigt: € 6,00 | Dauerkarten: € 45,00 / 35,00 Weitere Infos: www.filmplus.de

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So. 27.10.
21:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

Filmplus – Festival für Filmschnitt und Montagekunst 2019

Wettbewerb Tentacle Sync Förderpreis Schnitt

BIOTOP (D 2018, 11‘, R: Paul Scholten)
In Anwesenheit des nominierten Editors Paul Scholten mit anschließendem Filmgespräch
In Neuperlach ist die Welt noch in Ordnung: eine sichere Gegend im Münchner Speckgürtel, man kennt und grüßt sich. Einzelgaragen und Gartenzäune säumen die Grundstücksgrenzen. Als eine Flüchtlingsunterkunft in der Nachbarschaft eingerichtet werden soll, beantragen einige der Bewohner eine Lärmschutzmauer. Vor der Lautstärke der erwarteten unbegleiteten männlichen Minderjährigen soll sie schützen und kleinen Vögeln und Insekten als Biotop dienen. Doch nicht alle wünschen sich diese Abgrenzung.

PANDA MOONWALK or WHY MENG MENG WALKS BACKWARDS (D 2019, 8‘, R: Kerstin Honeit) 
In Anwesenheit der nominierten Editorin Kerstin Honeit mit anschließendem Filmgespräch
Zwei geliehene Riesenpandas aus China sollen im Berliner Zoo neue Besucher anlocken. Aber der weibliche Panda Meng Meng läuft nur rückwärts – ein Phänomen, über das weltweit berichtet wird. Verfremdet verkörperte Interviewaussagen, Found Footage aus Printmedien und TV sowie eine widerständige Tanz-Performance reflektieren den Fall: Ist es der Protest des Tieres gegen seine Gefangenschaft? Warum schreiben die Medien dem weiblichen Panda stattdessen Hunger nach Aufmerksamkeit, sexuelle Frustration und sogar Essstörungen und „pubertäre Rebellion“ als Motivation zu?

MY OWN KIND (D/USA 2019, 15‘, R: Mirjam Khera)
In Anwesenheit der nominierten Editorin Marie Fontanel mit anschließendem Filmgespräch
Lilith kennt das Leben im Spiegel von Erwartungen. Sie ist die Funktionierende, ihre Schwester wird von der Mutter nicht anerkannt. Im Haus der toten Großmutter lebt sie und lässt nun fragmentarisch Revue passieren, was schief lief: Ihre beste Freundin, die den öden Ort verlässt und ihre Liebe nicht erwidert. Eine ungewollte Schwangerschaft, die in Baby Chloes Geburt mündet – schließlich wusste schon die Nachbarschaft Bescheid. Doch sie kann Chloe nicht lieben. Bildet sie sich die Schreie des Kindes nur ein? Als die Polizei eintrifft, schweigt Lilith – doch die Anzeichen für Verwahrlosung zeigen, dass die Krise keine rein akute war.

DIE EXPERTEN (D 2019, 14‘, R: Jonas Eisenschmidt, Constanze Wolpers) 
In Anwesenheit der nominierten Editor*innen Jonas Eisenschmidt und Constanze Wolpers mit anschließendem Filmgespräch
In Thessaloniki trifft eine Kölner Delegation der Handwerkskammer auf ihr griechisches Pendant – man möchte über internationalen Gesellenaustausch sprechen, es ist der Tag der deutschen Einheit. Doch die Problematik einer Implementierung des deutschen Dualen Ausbildungssystems in die griechische Berufsausbildung oder die Angleichung griechischer Konditoren-Zertifikate an deutschen Standart ist nicht leicht zu vermitteln für Herrn Fuchs und einen ausgesprochen bemühten Übersetzer. Während Herr Fuchs noch für die Etablierung des deutschen Begriffs “Meister” plädiert, haben die Delegationsteilnehmer beider Seiten längst abgeschaltet.

PENG! (D 2019, 6‘, R: Jan Maroske)
In Anwesenheit der nominierten Editorin Jessica Rudolph mit anschließendem Filmgespräch
Jens bekommt von seiner Mutter völlig überraschend eine Pistole überreicht – falls er sich mal gegen „die Flüchtlinge“ schützen müsse. Mitbewohner Murat mutmaßt – damit haben bestimmt schon Nazis Juden umgebracht. Er will die Pistole dann gleich leihen, um den Lover seiner Schwester einzuschüchtern. Doch dann läuft irgendwie alles aus dem Ruder: Ein Schuss löst sich, die dritte Mitbewohnerin Henrike bringt Flüchtling Said mit nachhause und will ihn vor der Polizei verstecken, doch auch der Beamte lebt gefährlicher als er denkt in der frisch bewaffneten WG.

Für: Erwachsene | Von: Filmplus | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 7,00 | ermäßigt: € 6,00

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Mo. 28.10.
11:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

Filmplus – Festival für Filmschnitt und Montagekunst 2019

Schüler auf Montage

Of Fathers And Sons (D 2017, 99’, R: Talal Derki) In Anwesenheit der Editorin Anne Fabini, in Kooperation mit doxs!

Talal Derki teilt in seinem Heimatland Syrien zwei Jahre undercover das Leben von Al-Nusra-Kämpfer Abu Osama, der seine geliebten Söhne zu Gotteskriegern erzieht. Der Vater arbeitet als Minensucher und träumt vom islamistischen Kalifat, seine Ideologie skrupelloser Gewalt und Frauenverachtung überträgt sich auf Weltbild und Verhalten der Söhne. Für Osama junior und seine Brüder heißt es Koranstudium statt Schule, spielen mit Sprengstoff, drakonische Strafen und schließlich das Scharia-Ausbildungscamp, an dem vor allem die Jüngeren fast zerbrechen.

Für: Erwachsene | Von: Filmplus | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 7,00 | ermäßigt: € 6,00 | Dauerkarten: € 45,00 / 35,00 Weitere Infos: www.filmplus.de

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Mo. 28.10.
20:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

Filmplus – Festival für Filmschnitt und Montagekunst 2019

Preisverleihung

Für: Erwachsene | Von: Filmplus | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 7,00 | ermäßigt: € 6,00 | Dauerkarten: € 45,00 / 35,00 Weitere Infos: www.filmplus.de

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Di. 29.10.
19:00 Uhr

Film | NS-Dokumentationszentrum

Köln im Krieg

mit Hermann Rheindorf, Ludwig Sebus und Hannelore Göttling-Jacoby

Mit seiner dreiteiligen Filmdokumentation über »Köln im ‚Dritten Reich‘« hat der Kölner Journalist Hermann Rheindorf Neuland betreten. In einer nie zuvor gesehenen Fülle an historischen Filmaufnahmen führt er in schwarz-weiß und auch in Farbe die Geschichte der Jahre 1930 bis 1945 in bewegten Bildern vor Augen. Eine Vielzahl an »urkölschen« Zeitzeugen und Zeitzeuginnen, die die NS-Zeit in Köln aus unterschiedlichen Perspektiven miterlebt haben, erzählen vor laufender Kamera freimütig über ihre Erfahrungen.

Für den Abend im NS-DOK hat Hermann Rheindorf aus dem umfangreichen Filmmaterial einige Schlüsselszenen zur Vorgeschichte des Zweiten Weltkrieges, zum Krieg selbst und dem Kriegsende zusammengestellt. Im Gespräch mit dem Sänger und Komponisten Ludwig Sebus (*1925), der als junger Mann an die »Ostfront« rekrutiert wurde, und Hannelore Göttling-Jacoby (*1933), die im Versteck überlebt hat, wird es auch darum gehen, wie die individuellen Kriegserfahrungen nach 1945 in der Bundesrepublik thematisiert wurden.

Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Mit: Hermann Rheindorf | Treffpunkt: EL-DE-Haus | Preis: € 4,50 | ermäßigt: € 2,00 | Rahmenprogramm zu: „Kriegserfahrungen 1939-1945. Kölner und Kölnerinnen an Front und Heimatfront“, 02.09.2019 - 03.11.2019

Mi. 30.10.
18:30 Uhr

Film | Käthe Kollwitz Museum

Kuhle Wampe oder: Wem gehört die Welt?

Filmklassiker der Weimarer Republik
D 1932 | Prometheus Film | Regie: Slatan Dudow | Drehbuch: Bertolt Brecht, Ernst Ottwalt, Slatan Dudow | Musik: Hanns Eisler

Deutlich inspiriert vom sowjetischen Kino, entstand mit „Kuhle Wampe“ 1932 der bis heute bekannteste Aufklärungsfilm der politischen Linken in der Weimarer Republik – und ein Klassiker des modernen Films. Nach dem Selbstmord ihres Bruders zieht die junge Arbeiterin Anni (Hertha Thiele) in die Zeltkolonie „Kuhle Wampe“ vor den Toren Berlins. Nach der Trennung von ihrem Freund, von dem sie schwanger ist, findet sie zu einem selbstbestimmten Leben. Neben den agitativen Montage-Sequenzen des Regisseurs Slatan Dudow und Hanns Eislers mitreißend-moderner Filmmusik schrieben Bertolt Brechts Dialoge Filmgeschichte: „Wer soll denn die Welt verändern“, lässt er in der berühmten Straßenbahnszene einen besser gestellten Fahrgast fragen. „Die, denen sie nicht gefällt“, erhält er von Annis Freundin Gerda selbstbewusst zur Antwort.

Einführung: Daniel Kothenschulte (Filmhistoriker)

Für: Alle | Von: Käthe Kollwitz Museum | Mit: Daniel Kothenschulte | Reihe: Akademieprogramm | Treffpunkt: Forum im Museum | Preis: € 7,50 | ermäßigt: € 4,50 | Rahmenprogramm zu: „Berliner Realismus “, 10.10.2019 - 05.01.2020

Mi. 30.10.
20:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

Filmprogramm im Rahmen der Ausstellung HIER UND JETZT im Museum Ludwig. Transcorporealities

Donna Haraway: Storytelling for earthly survival

BEL 2016, 90’, digital, engl. OF, R: Fabrizio Terranova

Donna Haraway ist eine der bedeutendsten feministischen Denkerinnen und Wissenschafts-historikerinnen unserer Zeit und international für ihre progressiven Theorien bekannt. Ihre Schriften, darunter ihr revolutionäres „Manifest für Cyborgs“ (1985) oder „Die Neuerfindung der Natur: Primaten, Cyborgs und Frauen“ (1991) und „Unruhig bleiben: Die Verwandtschaft der Arten im Chthuluzän“ (2016), stellen die etablierten Denkmuster des „gesunden Menschenverstandes“ radikal in Frage und lösen die Grenzen zwischen den Geschlechtern, Mensch und Technologie sowie Kultur und Natur auf. Vor einem postkolonialen Hintergrund untersucht sie die Auswirkungen des Kapitalismus und des Anthropozäns.

Fabrizio Terranova hat einen spielerischen Dokumentarfilm über sie, ihre Biografie, Einflüsse und Ideen gedreht, der uns auf eine inspirierende Reise durch ihre Gedankenwelten führt.

Für: Erwachsene | Von: Museum Ludwig | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 6,50 | ermäßigt: € 5,50 | Karten nur an der Abendkasse | Rahmenprogramm zu: „HIER UND JETZT im Museum Ludwig“, 21.09.2019 - 19.01.2020

Di. 05.11.
19:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

Bild und Gegenbild: Peter Nestler über seinen Film Zigeuner sein (SE 1970, 47 Min.)

Filmvorführung und Gespräch in der Reihe KunstBewusst im Museum Ludwig

Vom 2. November 2019 bis zum 1. März 2020 wird im Museum Ludwig gegenüber von Otto Muellers Gemälde Zwei Zigeunerinnen mit Katze (1926/27) der Dokumentarfilm Zigeuner sein (1970) von Peter und Zsóka Nestler installiert sein. In der Gegenüberstellung von Bild und Film soll erprobt werden, wie der Blick auf Kunst um historische, soziale und politische Aspekte erweitert werden kann. An diesem Abend wollen wir den Film – einen der ersten über den Völkermord an den Sinti*zze und Rom*nja und die Lage der Überlebenden im postnazistischen Europa – im Kino sehen und Peter Nestler zur Entstehung und Wirkung befragen. Das Gespräch führt Julia Friedrich, Kuratorin am Museum Ludwig.

Peter Nestler, geboren 1937 in Freiburg, ist einer der einflussreichsten Dokumentarfilmer unserer Zeit. Weil das westdeutsche Fernsehen seine Filme nicht länger zeigen wollte, arbeitete er von 1966 an in Schweden. Viele seiner Filme sind in Zusammenarbeit mit seiner Frau Zsóka entstanden.

 

Für: Alle | Von: Museum Ludwig | Preis: € 2,50 | ermäßigt: € 1,50

Mi. 06.11.
19:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

Peter Nestler

Dürfen sie wiederkommen? SE 1971, 47 Min. R: Peter und Zsóka Nestler

Ausländer, Teil 1: Schiffe und Kanonen, SE 1976, 44 Min. R: Peter und Zsóka Nestler

 

Zu Gast: Peter Nestler und Andreas Goldstein

 

Zwei weitgehend unbekannte Filme von Peter und Zsóka Nestler. Sie behandeln Fragen, die auf der Tagesordnung stehen. Dürfen sie wiederkommen?, entstand in Reaktion auf die starken Wahlergebnisse der NPD in Westdeutschland, fragt nach der Aktualität des Faschismus: In Gesprächen mit Wissenschaftler*innen und Zeitzeug*innen arbeitet der Film die Voraussetzungen der faschistischen Ordnung heraus und untersucht, ob sie noch gegeben sind. Schiffe und Kanonen, der erste Teil einer Serie über Ausländer in Schweden, schildert die Geschichte der Arbeitsmigration anhand zweier Branchen: des Schiffbaus in Schweden und der belgischen Rüstungsindustrie.

 

Im Anschluss: Gespräch zwischen Nestler und dem Regisseur Andreas Goldstein (Der Funktionär, D 2019).

 

Die Filme laufen begleitend zur Sammlungspräsentation Bild und Gegenbild im Museum Ludwig (2.11.2019–1.3.2020), in der Nestlers Film Zigeuner sein (SE 1970) permanent zu sehen ist.

 

Eine Kooperation der Dokumentarfilminitiative im Filmbüro NW und des Museum Ludwig.

Für: Alle | Von: Museum Ludwig | Preis: € 7,00 | ermäßigt: € 4,00

Do. 07.11.
20:00 - 21:30 Uhr

Film | Museum für Angewandte Kunst Köln

Frank Zappa – Eat that Question

Für seine „The Rock Sessions“ porträtierte der Fotograf Norman Seeff 1982 in Los Angeles Frank und Moon Zappa. Thorsten Schüttes kunstvolle Montage aus unvergessenen Interviews und Auftritten ist eine energiereiche Feier des Maestros Zappa. Der Film folgt Zappa vom glattrasierten, anzugtragenden Jugendlichen hin zum furchtlosen Oberfreak und bis in seine unerbittlich produktiven letzten Tage vor seinem Tod mit 52 Jahren. Seine Statements zu Staat und Religion, zur Musikindustrie und zur Jugendkultur hinterlassen einen aufrüttelnden gesellschaftspolitischen Kommentar zur damaligen Zeit.

D / F 2016 • 90 • O.m.dt.UT • Regie: Thorsten Schütte; © Zappa Family Trust

Für: Erwachsene | Von: Museum für Angewandte Kunst | Reihe: CineMAKK | Treffpunkt: Overstolzensaal | Preis: € 6,00

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