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Di. 11.08.
11:00 - 14:00 Uhr

Kurs | Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt

Im Reich der Schattenwesen

Von der Dämmerung bis zum frühen Morgen dauert das javanische Schattenspiel, das von Helden, Prinzessinnen und Göttern erzählt. Kein Wunder, wenn man da schon mal einnickt. Aber eben in diesem Moment taucht Semar auf, der dicke Spaßmacher, der vielen den Spiegel vorhält und alle zum Lachen bringt.

Für: Kinder ab 8 Jahren | Von: Museumsdienst Köln | Reihe: Ferienprogramm | Technik: Schattenspielfiguren gestalten | Treffpunkt: Kasse | Preis: € 10,50 | Material: € 2,00 | Anmeldung bis: 07.08.2020

Anmeldung (Nur Anfrage, Anmeldeschluss abgelaufen)
Mi. 12.08.
19:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

Filmprogramm zur Ausstellung „Mapping The Collection“

What was ours?

US 2016, 79‘, R: Mat Hames

Ein Stammesältester der Eastern Shoshone, und zwei junge Studenten der Northern Arapaho machen sich auf eine Reise zum Field Museum in Chicago um Objekte ihrer Vorfahren zu finden, die ihren Stämmen genommen wurden. Ihr Traum ist es diese wieder zurückzubringen und sie in einem eigenen Museum zu zeigen.

Für: Erwachsene | Von: Museum Ludwig | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 6,50 | ermäßigt: € 5,50 | Tickets: nur an der Abendkasse

Do. 13.08.
19:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

„Filmgeschichten“: Manifeste

Schatten

US 1959, 87’, 35mm, OF, R: John Cassavetes, mit: Ben Carruthers, Lelia Goldoni, Hugh Hurd Mit einer Einführung von Holger Römers, Filmkritiker

Dem offiziellen Film in aller Welt geht der Atem aus (…) Die große Glätte ihrer Ausführung ist zur Perversion entartet, die die Falschheit ihrer Themen, den Mangel an Empfindsamkeit, ihren Mangel an Stil verbirgt (…) Wir glauben, dass der Film unteilbar ein persönlicher Ausdruck ist. Wir lehnen daher die Einmischung von Producern, Verleihern und Geldgebern ab, solange unser Werk nicht soweit ist, dass es auf die Leinwand geworfen werden kann.
Erste Erklärung der Gruppe Neuer Amerikanischer Film, 1960

Die drei afroamerikanischen Geschwister Ben, Lelia und Hugh schlagen sich mehr schlecht als recht in der New Yorker Jazz- und Beatnikszene durch. Ihr Alltag ist geprägt von subtilen Mechanismen der Ausgrenzung in einem zutiefst rassistischen Amerika. Mit einer halbdokumentarischen 16-mm-Kamera, improvisierten Szenen und dem treibenden Beat des Jazz schafft John Cassavetes in seinem Regiedebüt ein atmosphärisches wie auch politisches Porträt urbanen Lebens, das als wegweisend für den amerikanischen Independentfilm gilt.

Für: Erwachsene | Von: Filmforum NRW | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 6,50 | ermäßigt: € 5,50 | Tickets: www.veedelsretter.koeln und an der Abendkasse, Anmeldung an info@filmforumnrw.de erwünscht

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Fr. 14.08.
11:00 - 16:00 Uhr

Kurs | Museum für Ostasiatische Kunst

Qigong meets Art

Die langsamen und fließenden Bewegungen des Qigong sind seit über zwei Jahrtausenden wichtiger Bestandteil der chinesischen Medizin. Im Tagesseminar wechseln die praktischen Übungen des Qigong Yangsheng, nach dem Lehrsystem von Prof. Jiao Guorui, ab mit Betrachtungen zur chinesischen Kunst- und Kulturgeschichte in den Ausstellungsräumen des Museums.
Der Kurs ist für Anfänger*innen geeignet. Die praktischen Übungen werden bei geeigneter Witterung draußen stattfinden. Bitte denken Sie an bequeme Kleidung und einen Mund-Nasen-Schutz. 

Die Teilnehmerplätze sind auf 6 beschränkt. 

Für: Erwachsene | Von: Museum für Ostasiatische Kunst | Mit: Martha Bank, Caroline Stegmann-Rennert M.A. | Treffpunkt: Kasse | Preis: € 30,00 | ermäßigt: € 17,50 | Material: € 2,00 | Anmeldung bis: 07.08.2020

Anmeldung (Nur Anfrage, Anmeldeschluss abgelaufen)

Dieser Kurs ist ausgebucht. Wir können Sie jedoch auf eine Warteliste setzen.

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Ab Sa. 15.08.
11:00 - 17:00 Uhr

Kurs | Museum Ludwig

Expressionismus-Kurs

Sa. 15.08. und So 16.08., 11:00-17:00

Sie beschäftigen sich mit den farbintensiven expressionistischen Werken des Museum Ludwig. Bekannte Expressionist*innen wie Ernst Ludwig Kirchner, Gabriele Münter und Max Pechstein befreiten die Farbe von ihrer rein abbildenden Funktion und nutzten sie nun um ihren Gefühlen Ausdruck zu verleihen. Im Atelier lassen Sie sich von den Techniken der expressionistischen Künstler*innen zu kreativen Arbeiten anregen.

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Dagmar Schmidt | Technik: Malerei mit Temperafarben | Treffpunkt: Kasse | Preis: € 84,00 | ermäßigt: € 54,00 | Material: € 10,00 | Anmeldung bis: 06.08.2020

Anmeldung (Nur Anfrage, Anmeldeschluss abgelaufen)
Sa. 15.08.
14:00 - 16:00 Uhr

Kurs | Museum Schnütgen

Ein Garten voller Zauberkraft

Der Klostergarten von St. Cäcilien war früher kein Ort für ein Picknick oder zum Fußballspielen. Hier wurden Kräuter gegen die unterschiedlichsten Krankheiten angebaut. Das war die Medizin jener Zeit. Und manchmal noch viel mehr. Mit einem »Geruchsmemory« schärfst du deine Sinne und lernt die »Zauberkraft« von Kräutern kennen. Natürlich nimmt am Ende jeder seine ganz persönlichen »Zauberkräuter« mit nach Hause.

Mit freundlicher Unterstützung durch Kiwanis-Club Köln.

Für: Kinder ab 8 Jahren | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Dr. Daniela Rösing | Reihe: Kinderwerkstatt | Treffpunkt: Infotheke | Teilnahme: kostenlos | Anmeldung bis: 13.08.2020

Anmeldung
Sa. 15.08.
15:00 - 17:00 Uhr

Kurs | Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt

Der Gott mit dem Elefantenkopf

Unzählige Legenden berichten über die Geburt Ganeshas, des indischen Elefantengottes. Aber warum hat er gerade eine Maus als Reittier? Und was macht er auf dem farbenprächtigen Altar zu Ehren der Göttin Durga? In der Werkstatt gestaltet ihr einen eigenen Elefantengott als Glücksbringer.

Mit freundlicher Unterstützung durch die Museumsgesellschaft RJM e.V.

Für: Kinder ab 8 Jahren | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Sibylle Kroll M.A. | Reihe: Die jungen Entdecker | Technik: Malen | Treffpunkt: Kasse | Teilnahme: kostenlos | Anmeldung bis: 12.08.2020

Anmeldung
Sa. 15.08.
20:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

Die Sammlung Leo Schönecker – Ein Filmprogramm mit Filmen aus dem Archiv Schönecker

Weitgehend unbekannt in der Öffentlichkeit existiert in Köln eine Filmsammlung, die hohen Wert auf die Qualität der enthaltenen Filme legt und einen weiten Überblick über das internationale Filmschaffen bietet. Seit Mitte der Fünfziger Jahre engagierte sich der Kölner Leo Schönecker nicht nur in Arbeitskreisen und Diskussionsrunden zu filmthematischen Fragen, sondern er begann, selbst Filme zu sammeln, vorzuführen und zu verleihen. Seine Sammlung wurde bis zu seinem Tod im Jahr 2013 beständig fortgeführt und erweitert. Unter Filmkennern und Kuratoren war die Sammlung bekannt, gerne griff man auf die Bestände dort zurück. Insgesamt enthält das Archiv rund 1.200 Filmtitel. Nun ist es an der Zeit, diese Kostbarkeit öffentlich vorzuzeigen.

Die Filme liegen sämtlich in analoger Form vor, meistens im Format 16mm, etliche im Format 35mm. In den Kinos hat unterdessen seit einigen Jahren die Digitalisierung Einzug gehalten. Eine Vorführung von „richtigem“ Zelluloid hat inzwischen Ereignischarakter. Bei der Vorführung von Zelluloid gibt es Artefakte, die jede Kopie einzigartig machen. Es sind diese Gebrauchsspuren wie Schmutzpartikel, Kratzer, Bildstandsbewegungen etc. In jede Filmkopie ist somit auch die Geschichte ihrer Aufführungen mit eingeschrieben. Auch diesen Aspekt wollen wir vorstellen und die Vor- und Nachteile digitaler und analoger Vorführungen sichtbar machen.

Nur ein Hauch Glückseligkeit

GB 1962, 107‘, 16mm, DF, R: John Schlesinger

Victor arbeitet als technischer Zeichner in einer nordbritischen Industriestadt. Er interessiert sich für die hübsche, zurückhaltende Ingrid, Schreibkraft im selben Betrieb. Nach ersten Flirts und Spaziergängen im dunklen Park kann er sie schließlich zum Sex überreden. Doch die folgende Schwangerschaft zwingt den Träumer Victor, Verantwortung zu übernehmen. Ihre eher bedrückende Hochzeitsfeier ist allerdings der Beginn eines zunehmend unerträglichen Familienlebens im Haus der Schwiegermutter. Als Ingrid eine Fehlgeburt erleidet, will Victor sie verlassen.

Mit nüchterner Wahrnehmung und sparsamen Mitteln inszenierte Schlesinger in seinem ersten Spielfilm die soziale, teils bittere Realität der einfachen Leute im englischen Arbeitermilieu.

NUR EIN HAUCH GLÜCKSELIGKEIT gewann den Goldenen Bären der Berlinale 1962.

Eine Veranstaltung von Edith Schönecker, Julia Schönecker-Roth und Joachim Steinigeweg
Vorbestellung und Information unter joachim.steinigeweg@email.de
www.filmarchiv-schoenecker.de

Für: Erwachsene | Von: Edith Schönecker, Julia Schönecker-Roth und Joachim Steinigeweg | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 7,00 | ermäßigt: € 6,00 | Tickets: nur an der Abendkasse, Anmeldung an joachimsteinigeweg@web.de erwünscht

So. 16.08.
20:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

Film Festival Cologne JUBILÄUMS-SOMMER

Mein liebster Feind – Klaus Kinski

DE/GB 1999, 95', R: Werner Herzog

Ein Film über die vielleicht größte Hassliebe der Filmgeschichte. Von AGUIRRE, DER ZORN GOTTES (1972) bis COBRA VERDE (1987) hat Regisseur Werner Herzog immer wieder mit dem Schauspieler Klaus Kinski gedreht – eine schwierige, aber letztlich erfolgreiche Zusammenarbeit. In seinem längst legendären Dokumentarfilm berichtet Herzog selber von den Dreharbeiten, die geprägt waren von Kinskis provokantem Auftreten und seiner explosiven Wut – aber der ruhigere Herzog konnte ihm Paroli bieten.

Für: Erwachsene | Von: Film Festival Cologne | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 7,00 | Tickets: nur an der Abendkasse

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Di. 18.08.
19:00 Uhr

Event | Museum Ludwig

Kunstbewusst mit Contemporary And

Julia Grosse und Yvette Mutumba sprechen anlässlich der Ausstellung „HIER UND JETZT im Museum Ludwig. Dynamische Räume“ mit Romina Dümler über ihre Aktivitäten rund um Contemporary And.

Vortrag & Gespräch sind Teil der Reihe "KunstBewusst" der Freunde des Wallraf-Richartz-Museum und des Museum Ludwig Köln. Bitte melden Sie sich hier für den Vortrag an.

Für die sech­ste Auss­tel­lung der Rei­he HI­ER UND JET­ZT im Mu­se­um Lud­wig ist das Kun­st­mag­azin „Con­tem­po­rary And“ (C&) in Köln zu Gast. Im Mittelpunkt steht die mobile, partizipative Bibliothek C& Cen­ter of Unfin­ished Busi­ness. Die Gründerinnen Ju­lia Grosse und Yvette Mu­tum­ba stellen ihr C& im Rahmen ihres Vortrages als dy­namisch­en Ort und globales Magazin vor, auf der The­men und In­for­ma­tio­nen zu zeit­genös­sisch­er Kun­st­praxis aus Afrika und der globalen Diaspora reflektiert und vermittelt werden. Für ihre vielfälti­gen Ak­tiv­itäten ist die mehr­sprachige In­ter­net­seite ein internationaler Knoten­punkt, seit 2018 gibt es zudem das Magazin C& América Latina mit Fokus auf Lateinamerika, die Karibik in Verbindung zu Afrika.

 

Julia Grosse ist Kunsthistorikerin, Journalistin und Mitbegründerin/Chefredakteurin der Kunstmagazine Contemporary And (C&) und Contemporary And América Latina (C& AL). Momentan lehrt sie zudem als Gastdozentin an der Universität der Künste in Berlin.

Yvette Mutumba ist Kunsthistorikerin, Kuratorin und Mitbegründerin/Chefredakteurin der Kunstmagazine Contemporary And (C&) und Contemporary And América Latina (C& AL). Das Stedilijk Museum in Amsterdam hat sie vor Kurzem zusammen mit Adam Szymczyk als Curators-at-large engagiert.

 

///

Julia Grosse and Yvette Mutumba talk with Romina Dümler about their activities with Contemporary And on the occasion of the exhibition HERE AND NOW at Museum Ludwig: Dynamic Spaces. The lecture and discussion are part of the KunstBewusst series by Freunde des Wallraf-Richartz-Museum und des Museum Ludwig Köln. Please sign up for the lecture here.

The focus will be the mobile, participatory library C& Center of Unfinished Business. In their lecture, the founders, Ju­lia Grosse and Yvette Muumba, will present C& as a dynamic place and a global magazine in which issues and information on contemporary artistic practice from Africa and the global diaspora are reflected on and explained. The multilingual website is an international hub for their diverse activities, and since 2018 the magazine C& América Latina has been published with a focus on Latin America and the Caribbean in connection with Africa.

 

Julia Grosse is an art historian, journalist, and co-founder/editor-in-chief of the art magazines Contemporary And (C&) and Contemporary And América Latina (C& AL). She is currently also a guest lecturer at the Berlin University of the Arts.

Yvette Mutumba is an art historian, curator, and co-founder/editor-in-chief of the art magazines Contemporary And (C&) and Contemporary And América Latina (C& AL). The Stedilijk Museum in Amsterdam recently hired her as a curator-at-large along with Adam Szymczyk.

Für: Erwachsene | Von: Museum Ludwig | Reihe: KunstBewusst | Preis: € 2,50 | ermäßigt: € 1,50 | frei für Mitglieder der freunde des Wallraf-Richartz-Museum und des Museum Ludwig | Rahmenprogramm zu: „HIER UND JETZT im Museum Ludwig. Dynamische Räume“, 06.06.2020 - 30.08.2020

Sa. 22.08.
11:30 - 16:30 Uhr

Kurs | Käthe Kollwitz Museum

Form und Tiefe – Figürliches Zeichnen

Wochenend-Workshop am Sa und So, 22.-23.8.2020

In diesem Workshop nähern wir uns dem plastischen Werk von Käthe Kollwitz mit dem Zeichenstift. Wie entstehen Form, Tiefe und dreidimensionale Illusion auf dem Papier? Während die Plastiken von Käthe Kollwitz „Modell stehen“, gibt Kursleiterin Mechtild Lohmanns Tipps und Anleitungen, um die entstehenden Zeichnungen lebendig werden zur lassen.

Leitung: Mechtild Lohmanns

Kosten: 85,- € (inkl. Material)

Anmeldung erforderlich bis 14.08.2020 unter 0221 / 227 -2899 oder museum@kollwitz.de

Für: Erwachsene | Von: Käthe Kollwitz Museum | Mit: Mechtild Lohmanns | Reihe: Akademieprogramm | Technik: Zeichnen | Treffpunkt: Forum im Museum | Preis: € 85,00 | inkl. Material | Rahmenprogramm zu: „Liebe und Lassenmüssen...“, 09.06.2020 - 20.09.2020

Sa. 22.08.
14:00 - 16:00 Uhr

Kurs | Römisch-Germanisches Museum

Götter, Helden und Dämonen

Hier dreht sich alles um mutige Helden, mächtige Götter und finstere Dämonen! Kunstwerke im Römisch-Germanischen Museum zeigen dir, wie sie ausgesehen haben. Dazu hörst du spannende Geschichten, die schon die Kinder vor 2.000 Jahren begeistert haben. Anschließend lässt du in der »römischen Schreibwerkstatt« deiner Fantasie freien Lauf und schreibst eine »neue« sagenhafte Geschichte!

Für: Kinder ab 8 Jahren | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Christina Kempcke-Richter M.A. | Reihe: Kinderwerkstatt | Technik: Schreibwerkstatt | Treffpunkt: Kasse | Preis: € 9,00 | Material: € 2,00 | Anmeldung bis: 20.08.2020

Anmeldung

Dieser Kurs ist ausgebucht. Wir können Sie jedoch auf eine Warteliste setzen.

Sa. 22.08.
15:00 - 17:00 Uhr

Kurs | Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt

Kleider machen Leute

Sari, Dirndl und Kimono sagen viel über die Herkunft eines Menschen aus. Schaut man aber genauer hin, so entdeckt man feine Unterschiede: Mal sind Stoffe und Muster kostbar und aufwendig, mal ganz einfach. Der dazu gehörende Schmuck lässt überdies ahnen, zu welchen Gelegenheiten was getragen wird. Im Museum entdeckt ihr die vielen Möglichkeiten zu zeigen, ‚wer man ist‘.

Mit freundlicher Unterstützung durch die Museumsgesellschaft RJM e.V.

Für: Kinder ab 8 Jahren | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Eva Lobstädt M.A. | Reihe: Die jungen Entdecker | Technik: Stoffdruck (bitte unifarbenes T-Shirt mitbringen!) | Treffpunkt: Kasse | Teilnahme: kostenlos | Anmeldung bis: 19.08.2020

Anmeldung
Sa. 22.08.
20:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

Film Festival Cologne JUBILÄUMS-SOMMER

Models

AT 1998, 118‘, R: Ulrich Seidl

Vivian, Tanja und Lisa: drei Österreicherinnen, drei Models, drei Freundinnen auf der Suche nach Liebe und Karriere, dem richtigen Mann und dem perfekten Körper. Ein Vexierspiel zwischen Realität und Inszenierung, gnadenlos voyeuristisch, allzu Menschliches inmitten einer frivolen Party- und Modewelt. Ulrich Seidl (TIERISCHE LIEBE, IMPORT EXPORT) zeigt schon in diesem frühen Dokumentarfilm seine Meisterschaft darin offensive Stilisierung und verblüffende Authentizität zu kombinieren.

Für: Erwachsene | Von: Film Festival Cologne | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 7,00 | Tickets: nur an der Abendkasse

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So. 23.08.
18:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

Film Festival Cologne JUBILÄUMS-SOMMER

Milchwald

DE 2003, 86', 35mm, R: Christoph Hochhäusler

Bei einer Einkaufsfahrt nach Polen gehen Sylvia die Nerven durch: Im Streit lässt sie ihre Stiefkinder im polnischen Niemandsland zurück. Als sie Lea und Konstantin wieder aufsammeln will, sind diese verschwunden. Eine von kühlen Bildräumen geprägte moderne Variante von HÄNSEL UND GRETEL, in der die Stiefmutter nicht böse und die Hexe keine Frau ist. MILCHWALD war Christoph Hochhäuslers Abschlussfilm an der HFF München, mit den Folgeprojekten FALSCHER BEKENNER und DIE STADT UNTER MIR gelangt ihm der Sprung in die offizielle Auswahl von Cannes.

Für: Erwachsene | Von: Film Festival Cologne | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 7,00 | Tickets: nur an der Abendkasse

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So. 23.08.
20:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

Film Festival Cologne JUBILÄUMS-SOMMER

Der Wald vor lauter Bäumen

DE 2003, 81‘, DCP, R: Maren Ade

Die junge Lehrerin Melanie aus Schwaben tritt mit viel Idealismus ihre erste Stelle in Karlsruhe an. Doch der Schulalltag bricht schnell über sie herein und der Umgang mit den Schülern fällt ihr schwerer als erwartet. Zudem macht ihr das Alleinsein in der neuen Stadt zu schaffen. Als Melanie ihre Nachbarin Tina kennenlernt, scheint der ersehnte Anschluss gefunden. Aber ihre Erwartungen an diese Freundschaft erfüllen sich nicht. Schon in ihrem Abschlussfilm an der HFF München zeigt Maren Ade (TONI ERDMANN) ihr Talent für die genaue Beobachtung der bundesrepublikanischen Gesellschaft.

Für: Erwachsene | Von: Film Festival Cologne | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 7,00 | Tickets: nur an der Abendkasse

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Do. 27.08.
19:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

„Filmgeschichten“: Manifeste

Soleil Ô

MR/F 1970, 100’, DCP, OmeU, restauriert von der Cineteca di Bologna in Zusammenarbeit mit Med Hondo, R: Med Hondo, mit: Robert Liensol, Théo Legitimus, Gabriel Glissand Mit einer Einführung von Karl Rössel, FilmInitiativ Köln e.V. / Afrika Film Festival

Wir gehen ins Kino und schlucken alles runter, was uns da aufgetischt wird! (…) Wir denken nie darüber nach (…), dass diese Filme wie Gift sind, dass sie uns nicht betreffen, dass sie noch nicht einmal unsere Sprache sprechen, dass sie nicht von unserer Überlieferung, von unseren Kulturen handeln, und von unserem Alltag und unserer Mühsal sprechen sie auch nicht! (…) DER EINZIGE Weg zu kämpfen, ist, alle Kinosäle und Verteilerkonsortien zu nationalisieren. Ja, wir brauchen ein nationales Kino, weil alles seine Zeit hat: Es gibt eine Zeit des Leidens, eine Zeit des Nachdenkens, und eine Zeit, die Wahrheit zu sagen. Dieser Augenblick ist nun gekommen.
Med Hondo: Les bicots nègres vos voisins, 1973

Paris in den 1960er Jahren: Ein mauretanischer Migrant erlebt auf der Suche nach einer Wohnung und einem Job den Rassismus und die Gleichgültigkeit der französischen Gesellschaft. In einer Mischung aus cinema verité, Satire, Surrealismus und Eisensteinscher Montage prangert Med Hondo in seinem Debütfilm die Auswirkungen und Entgleisungen von Kolonialismus und Kapitalismus an. Ein Akt der Wut und Befreiung, der ihn schlagartig als Stimme eines avantgardistischen, politisch engagierten afrikanischen Kinos berühmt machte.

Für: Erwachsene | Von: Filmforum NRW in Zusammenarbeit mit FilmInitiativ Köln e.V. / Afrika Film Festival | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 6,50 | ermäßigt: € 5,50 | Tickets: www.veedelsretter.koeln und an der Abendkasse, Anmeldung an info@filmforumnrw.de erwünscht

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Fr. 28.08.
15:00 - 16:30 Uhr

Seminar | Museum Ludwig

Frauenpower - Künstlerinnen im Museum Ludwig

Diese Führung legt den Fokus auf die im Museum Ludwig vertretenen Künstlerinnen. Für Frauen war das Ergreifen der freien Kunst als Beruf bis Ende des 19. Jahrhunderts durch viele Vorschriften erschwert. Inzwischen holen die Damen aber tüchtig auf. Beim Rundgang quer durch die Sammlung begegnen Ihnen unter anderem Kunstgrößen wie Eva Hesse, Gabriele Münter, Natalia Gontscharowa und Avery Singer.

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Reihe: Akademieprogramm | Treffpunkt: Kasse | Preis: € 4,50 | zzgl. Eintritt | Anmeldung bis: 21.08.2020

Anmeldung
Fr. 28.08.
19:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

„Visions of Iran“

Yalda – Night of forgiveness

FR/DE/CH/LUX/LIB/IR 2019, 89‘, DCP, OmU, R: Massoud Bakhshi, mit: Sadaf Asgari, Behnaz Jafari, Babak Karimi Nach dem Film Publikumsgespräch mit Massoud Bakhshi (Teheran)! Moderation: Amin Farzanefar

Nasser, der wesentlich ältere Liebhaber – eigentlich „Ehemann auf Zeit" – von Maryam ist unter unklaren Umständen ums Leben gekommen, als es wegen Maryams Schwangerschaft einen heftigen Streit gab. Die 22-Jährige erscheint schuldig und soll hingerichtet werden, doch es gibt Hoffnung: In einer populären Fernsehshow kann sie die Vergebung von Nassers Tochter Mona erflehen und so der Todesstrafe entgehen. Allerdings haben ihr der Gefängnisaufenthalt und der Tod ihres Babys arg zugesetzt. Der Showrunner Ayat und sein Team setzen auf Quoten, reibungslosen Ablauf und dramatische Gefühle, und Mona und Maryam ringen um die Gunst der Zuschauer. Der iranische Filmemacher Massoud Bakhshi (A RESPECTABLE FAMILY) erweist sich bei diesem vor unter hinter Fernsehkulissen spielenden Thriller als inszenatorischer „Master of Suspense“, der mit seinem Kammerspiel die Blutrachegesetze der Scharia und die Mediengesellschaft anprangert.

„Visions of Iran“, das iranische Filmfestival in Köln, findet dieses Jahr vom 27. – 29. November statt und präsentiert in einem Sommer-Special die NRW-Premiere von YALDA.

Für: Erwachsene | Von: „Visions of Iran“ und dem Allerweltskino, unterstützt vom Auswärtigen Amt, Engagement Global und dem Kulturamt der Stadt Köln | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 10,00 | ermäßigt: € 6,00

Sa. 29.08.
15:00 - 17:00 Uhr

Kurs | Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt

Recycling-Spielzeug

Bälle aus Bananenblättern oder Puppen aus Plastikmüll und alten Wollfäden: In vielen Ländern der Welt müssen Kinder ihre Spielsachen selber herstellen, da alles Geld für das Überleben benötigt wird. Probiert einmal aus, wie viel Spaß man auch mit solchem Spielzeug haben kann.

Mit freundlicher Unterstützung durch die Museumsgesellschaft RJM e.V.

Für: Kinder ab 8 Jahren | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Mira Parthasarathy | Reihe: Die jungen Entdecker | Technik: Zeichnen, Malen, Basteln | Treffpunkt: Kasse | Teilnahme: kostenlos | Anmeldung bis: 26.08.2020

Anmeldung
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