Ihre Auswahl: Wann: Keine Einschränkung | Wo: Museum für Ostasiatische Kunst | NS-Dokumentationszentrum | Skulpturenpark Köln | Was: Gespräch | Lesung | Podiumsdiskussion | Für Wen: Keine Einschränkung |
Gespräch | NS-Dokumentationszentrum
Der Umgang mit Gewaltbildern in Museen und an NS-Erinnerungsorten wird kontrovers diskutiert. Denn auf der einen Seite können drastische Darstellungen Betrachter*innen überfordern und die Würde der Opfer verletzen. Auf der anderen Seite kommt gerade Fotografien von Leid und Massenmord bei der Dokumentation von Gewaltverbrechen ein Beweischarakter zu. Über das Dilemma, Gewaltbilder in Ausstellungen zu zeigen, kommen Ljiljana Radonić (Österreichische Akademie der Wissenschaften) und Janne Grashoff (NS-DOK) ins Gespräch.
Foto: Triggerwarnung zu Gewaltdarstellungen im Rautenstrauch-Joest-Museum © Raimond Spekking CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons)
Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Preis: € 4,50 | ermäßigt: € 2,00 | Rahmenprogramm zu: „Intervention! Wie erzählen wir NS-Geschichte heute?“, 20.01.2026 - 20.07.2027
Podiumsdiskussion | NS-Dokumentationszentrum
Anfang März 1946 legten die Alliierten mit dem »Gesetz zur Befreiung von Nationalsozialismus und Militarismus« die Entnazifizierung in deutsche Hände.
Doch darüber, wie erfolgreich die Entnazifizierung der Deutschen war, gehen die Meinungen auseinander. Oft wird sie als gescheitert bewertet und dafür herangezogen, um den zunehmenden Rechtsextremismus heute zu begründen. Doch stimmt das?
Darüber diskutiert Moderator Christoph Schäfer (Deutschlandfunk) mit der Historikerin Dr. Hanne Leßau (NS-DOK), dem Autor Jakob Springfeld und dem Historiker Dr. Johannes Spohr (present past).
Eine gemeinsame Veranstaltung mit der Deutschlandfunk-Sendung »Zur Diskussion«
um Anmeldung wird gebeten unter nsdok@stadt-koeln.de
Wir bitten um Anmeldung per Mail an nsdok@stadt-koeln.de.
Abb: Abgabe des Entnazifizierungs-Fragebogen in Berlin-Steglitz, 1946 © U.S. Army Signal Corps, National Archives in Washington D.C.,
Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Preis: € 4,50 | ermäßigt: € 2,00
Gespräch | NS-Dokumentationszentrum
Auch in der Sozialen Arbeit gibt es Antisemitismus – und wird weggeschwiegen. Birgit Jagusch und Anne Broden (beide TH Köln) widmen sich dieser gewaltvollen Realität in ihrem Band »Antisemitismus in der Sozialen Arbeit«. Die Herausgeberinnen des Buches zeigen anhand ausgewählter Textpassagen, wie Antisemitismus in Diskursen und Praxen der Sozialen Arbeit stattfindet. Im NS-DOK wird zum Gespräch über die Thematik eingeladen.
Um 17 Uhr beginnt ein Rundgang durch die Intervention »Wie erzählen wir NS-Geschichte heute?«, auf die auch im Buch eingegangen wird. Bitte geben Sie Ihre Teilnahme an der Führung bei Ihrer Anmeldung zur Veranstaltung an.
Abb: © Broden / Jagusch
Für: Alle | Treffpunkt: Kasse | Preis: € 4,50 | ermäßigt: € 2,00
Gespräch | NS-Dokumentationszentrum
Wie kam es dazu, dass sich in Köln seit den 1970er Jahren Schritt für Schritt eine kritische Auseinandersetzung mit den NS-Verbrechen durchsetzte? Welche öffentlichen Debatten, Konflikte und Widerstände prägten diesen Prozess?
Im persönlich-politischen Gespräch blicken der Publizist Martin Stankowski und die Historikerin Dr. Karola Fings anhand ausgewählter Fotografien, Dokumente und Objekte zum EL-DEHaus, dem Messelager, der Zwangsarbeit, der Deportation der Sinti*zze und Rom*nja und weiterer Themen auf den Streit um die NS-Vergangenheit in Köln von den 1970ern bis in die 2000er-Jahre zurück. Im Mittelpunkt steht die entscheidende Rolle bürgerschaftlichen Engagements für die Entwicklung der Kölner Erinnerungskultur.
Moderation: Dr. Henning Borggräfe (NS-DOK)
Wir bitten bei allen Veranstaltungen um vorherige Anmeldung unter nsdok@stadt-koeln.de
Foto: Kurt Holl im Keller des EL-DE-Hauses, März 1979 © Gernot Huber
Für: Alle | Preis: € 4,50 | ermäßigt: € 2,00
Gespräch | NS-Dokumentationszentrum
Die Bilder aus den Konzentrationslagern bewegen uns bis heute. Die meisten dieser Fotos stammen aus den letzten Kriegstagen und geben die Perspektive der Befreier und Häftlinge wieder. Welche Fotos hat hingegen das Lagerpersonal beauftragt, welche Bilder schossen die SS-Männer in ihrer dienstfreien Zeit? Diesen Fragen und Überlegungen, wie solche Fotos gezeigt und betrachtet werden können, widmet sich der wissenschaftliche Bildband, den der Herausgeber Prof. Dr. Jörg Skriebeleit (KZ-Gedenkstätte Flossenbürg) im Gespräch vorstellt.
Moderation: Dr. Annemone Christians-Bernsee (NS-DOK)
Abb: Zwei Soldaten der Luftwaffe als Wachmänner im Flossenbürger Außenlager Mülsen St. Micheln, Mülsen St. Micheln 1944 © KZ-Gedenkstätte Flossenbürg
Für: Alle | Preis: € 4,50 | ermäßigt: € 2,00
Gespräch | NS-Dokumentationszentrum
Robert Ley war Reichsorganisationsleiter der NSDAP und baute die Deutsche Arbeitsfront zum größten NS-Verband auf. Nach dem Krieg war er im Nürnberger Prozess einer der 24 Hauptangeklagten.
Sein Enkel Axel Spilcker (Journalist KStA) erzählt nun die Lebensgeschichte seines Großvaters und seiner Familie. Basierend auf exklusiven Dokumenten schreibt Spilcker eine deutsche Chronik, deren Fragen bis in die Gegenwart reichen. Wie geht man mit einem solchen Erbe um?
Abb: Reichsorganisationsleiter Robert Ley © Westdeutscher Beobachter
Für: Alle | Preis: € 4,50 | ermäßigt: € 2,00
Lesung | NS-Dokumentationszentrum
1941 ermordeten die SS und ihre Helfer über 27 000 Jüdinnen*Juden im Wald von Rumbula. Die Gruben, in denen die Menschen erschossen wurden, konstruierte der SS-Offizier Ernst Hemicker. Verurteilt wurde er dafür nie. Sein Enkel Lorenz Hemicker wächst Jahrzehnte später mit einer vagen Ahnung auf, welches Verbrechens sich sein Großvater schuldig gemacht hat. Als sein Vater unerwartet stirbt, macht sich Lorenz Hemicker allein auf die Spur seines Großvaters nach Lettland. Im NS-DOK spricht er über die Fragen von deutscher Schuld und dem Wissen darum in den Familien.
Moderation: Dr. Annemone Christians-Bernsee (NS-DOK)
Wir bitten bei allen Veranstaltungen um vorherige Anmeldung unter nsdok@stadt-koeln.de
Foto: Buchcover »Mein Großvater, der Täter« © rowohlt
Für: Alle | Preis: € 4,50 | ermäßigt: € 2,00
Gespräch | NS-Dokumentationszentrum
Ludwig Bergsträsser (1883–1960), Historiker und ehemaliger DDP Abgeordneter, gehörte zum Leuschner-Widerstandsnetz des 20. Juli 1944 und blieb unentdeckt. In seinem heimlich geführten Kriegstagebuch schildert er Alltag, Hunger, NS-Verbrechen und den gescheiterten Umsturzversuch. Das Buch erscheint 80 Jahre später erstmals im Schüren-Verlag, herausgegeben von Ludger Fittkau (Deutschlandradio). Die Illustrationen stammen von Charlotte Montag.
Moderation: Dr. Janosch Steuwer (NS-DOK)
Wir bitten bei allen Veranstaltungen um vorherige Anmeldung unter nsdok@stadt-koeln.de
Abb: © Charlotte Montag
Für: Alle | Preis: € 4,50 | ermäßigt: € 2,00
| Mo | Di | Mi | Do | Fr | Sa | So | |
| » | … | … | … | … | … | … | 01 |
| » | 02 | 03 | 04 | 05 | 06 | 07 | 08 |
| » | 09 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 |
| » | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 |
| » | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 |
| » | 30 | 31 | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 |
Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt
Die Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur
Museum für Ostasiatische Kunst
Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud
Bleiben Sie auf dem Laufenden über Informationen und Neuigkeiten rund um die Kölner Museen.
Führungen und Workshops, Wissen und Kreativität: Programme des Museumsdienstes für alle Interessen.
für Privatgruppen, Firmen, Reiseveranstalter oder Schulklassen.