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Mo. 20.04.
19:30 Uhr

Event | Kölnisches Stadtmuseum

LOSS MER SINGE – 50 JAHRE BLÄCK FÖÖSS-LIEDER

Ein unterhaltsamer Rückblick zum Mitsingen. U.a. mit Bläck Fööss-Gründungsmitglied Hartmut Priess, den Brauchtumsexperten Reinold Louis, Wolfgang Oelsner und Wicky Junggeburth sowie musikalischen Überraschungsgästen: Eine Veranstaltung des Kölnischen Stadtmuseums in Kooperation mit Loss mer singe e.V. und DOMFORUM 

12 € plus VVK-Geb., Tickets unter lossmersinge.ticket.io

Für: Alle | Von: Kölnisches Stadtmuseum Loss mer singe e.V. und DOMFORUM | Rahmenprogramm zu: „50 JOHR BLÄCK FÖÖSS. Die Jubiläumsausstellung“, 21.03.2020 - 28.06.2020

Mi. 22.04.
18:00 Uhr

Event | Kölnisches Stadtmuseum

HISTO.BAR

Kurzführungen und Bargespräche für Studierende und alle anderen jungen Menschen mit Spaß an Kultur und Geschichte

4€ inkl. 1 Kölsch 

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Netzwerk Kölnische Geschichte

Für: Studenten | Von: Kölnisches Stadtmuseum | Mit: Netzwerk Kölnische Geschichte | Rahmenprogramm zu: „50 JOHR BLÄCK FÖÖSS. Die Jubiläumsausstellung“, 21.03.2020 - 28.06.2020

Mi. 22.04.
18:30 Uhr

Lesung | Käthe Kollwitz Museum

»Zur Orientierung…«

Konzert-Lesung am 75. Todestag von Käthe Kollwitz und 35. Gründungstag des Käthe Kollwitz Museum Köln

Käthe Kollwitz zählt zu den bedeutendsten deutschen Künstlern des 20. Jahrhunderts. Dem Leser ihrer Tagebücher und Briefe begegnet sie darüber hinaus als Chronistin ihrer Zeit, als einfühlsame Zuhörerin, aber auch als härteste Kritikerin ihres eigenen Schaffens. Anlässlich ihres 75. Todestages liest die Schauspielerin Renate Fuhrman aus den Selbstzeugnissen von Käthe Kollwitz und bringt den Zuhörern so diese besondere Persönlichkeit und ihre Zeit näher. Das Kölner Duo KontraSax kommentiert die Texte mit eigens hierzu entstandenen erzählerischen Kompositionen.

Renate Fuhrmann war über viele Jahre festes Ensemble-Mitglied der Bühnen der Stadt Köln. Neben eigenen Regiearbeiten tritt sie heute als Sprecherin für Funk, Fernsehen oder das Literaturfestival lit.Cologne in Erscheinung. Ein besonderer Schwerpunkt ihrer künstlerischen Arbeit der letzten Jahre sind szenische Lesungen gemeinsam mit dem Duo KontraSax, darunter Projekte zu Elfriede Jelinek, Gertrude Stein oder Herta Müller.

Das Kölner Duo KontraSax, bestehend aus Christina Fuchs und Romy Herzberg, ist seit mittlerweile 30 Jahren fester Bestandteil der Kölner Musikszene. Die Kompositionen von KontraSax basieren auf der spannenden Balance zwischen frei improvisierten und vorstrukturierten Elementen sowie dem Wechselspiel meditativer und perkussiver Elemente. Ihr besonderes Interesse gilt der Kombination von Musik mit anderen Künsten, daher suchen Herzberg und Fuchs in ihren Auftritten immer wieder den Dialog mit Schauspielern, Tänzern und bildenden Künstlern.

Für: Alle | Von: Käthe Kollwitz Museum | Mit: Renate Fuhrmann, Duo KontraSax | Reihe: Akademieprogramm | Treffpunkt: Forum im Museum | Preis: € 10,00 | ermäßigt: € 7,00 | Rahmenprogramm zu: „Art Decó – Grafikdesign aus Paris“, 27.03.2020 - 28.06.2020

Do. 30.04.
19:00 Uhr

Event | Kölnisches Stadtmuseum

Wissensdurstig durch "50 Johr Bläck Fööss"

Führung, Musik + Drinks mit Stefan Lewejohann und Sascha Pries.

19,70€ (inklusive Getränke), Anmeldung unter 0221/221-22398 (Kasse)

Für: Erwachsene | Von: Kölnisches Stadtmuseum | Mit: Stefan Lewejohann und Sascha Pries | Rahmenprogramm zu: „50 JOHR BLÄCK FÖÖSS. Die Jubiläumsausstellung“, 21.03.2020 - 28.06.2020

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Fr. 01.05.
16:00 Uhr

Gespräch | Museum Ludwig

Bild|er|leben

Psychologische Bildbetrachtung nach Dr. Hans-Chrisitian Heiling

Kunst ist ein Medium, das den Menschen grundlegende Lebensthemen, Konflikte und Lösungsmöglichkeiten aufzeigen kann. Zu Beginn lassen Sie sich intensiv auf ein Kunstwerk ein, Sie beobachten und machen sich Notizen. In den anschließenden Gesprächen werden Sie durch Ihr individuelles Bilderleben zum Kern des Werks vordringen. Unbelastet von Wissen über Kunst kann das Kunstwerk wirken und seine Botschaften vermitteln.
Eine Kooperation von Museumsdienst Köln und dem Departement Psychologie der Universität zu Köln: www.bilderleben.net

Heute zu Franz Wilhelm Seiwert »Arbeiter«, 1926

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Treffpunkt: Kasse | Teilnahme: kostenlos | zzgl. Eintritt

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Do. 07.05.
18:00 Uhr

Gespräch | Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud

Trauen Sie Ihren Augen!

Was passiert in diesem Bild? Bei dem Rundgang durch die Sammlung geht es nicht um kunsthistorisches Wissen, sondern darum, den eigenen Augen zu trauen: Freuen Sie sich auf einen außergewöhnlichen Museumsbesuch, der zu manchem Perspektivwechsel anregt. In spannenden Dialogen mit anderen Besuchern begegnen Sie unterschiedlichen Sichtweisen. Vielleicht gewinnen Sie dabei einen neuen Blick für sich selbst.

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Angelika Jung; Institut für Visuelle Bildung | Reihe: AbendsImMuseum | Treffpunkt: Foyer | Teilnahme: kostenlos

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Do. 07.05.
19:30 Uhr

Event | Kölnisches Stadtmuseum

Köln-Tag-Führung des studentischen Infoteams durch "50 Johr Bläck Fööss"

Mit Kölsch + Quiz: Wer nach der Führung drei Fragen beantworten kann, dem winkt ein kostenloses Getränk. Viel Spaß dabei!

Für: Alle | Von: Kölnisches Stadtmuseum | Rahmenprogramm zu: „50 JOHR BLÄCK FÖÖSS. Die Jubiläumsausstellung“, 21.03.2020 - 28.06.2020

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Fr. 08.05.
11:00 - 12:30 Uhr

Gespräch | Museum Ludwig

Kunst - Gedanken - Erfahrungen zum Thema FRAU

Das gemeinsame Betrachten von Kunst weckt eigene Erinnerungen und Gefühle. Wer, wie Gerhard Richter, die Erfahrung der Flucht gemacht hat, wer, wie Georg Baselitz, als Kind das zerstörte Dresden sehen musste, oder wer, wie Andy Warhol, in den 1980er-Jahren rheinischen Karneval gefeiert hat, der sieht die Kunst des 20. Jahrhunderts mit ganz anderen Augen. Die Kunsthistorikerin Julia Greipl schafft im Museum Ludwig für Senior*innen den Rahmen, sich über persönliche Erfahrungen auszutauschen und Gemeinsamkeiten mit berühmten Künstler*innen zu entdecken. Jeden Monat widmet sich das Programm einem neuen Thema.

Für: Senioren | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Julia Greipl M. A. | Reihe: Akademieprogramm | Treffpunkt: Kasse | Preis: € 4,50 | zzgl. Eintritt | Anmeldung bis: 01.05.2020

Anmeldung
Fr. 08.05.
16:00 Uhr

Gespräch | Museum Schnütgen

Bild|er|leben

Kunst ist ein Medium, das den Menschen grundlegende Lebensthemen, Konflikte und Lösungsmöglichkeiten aufzeigen kann. Zu Beginn lassen Sie sich intensiv auf ein Kunstwerk ein, Sie beobachten und machen sich Notizen. In den anschließenden Gesprächen werden Sie durch Ihr individuelles Bilderleben zum Kern des Werkes vordringen. Unbelastet von Wissen über Kunst kann das Kunstwerk wirken und seine Botschaften vermitteln.

Heute zu »Tympanon von St. Cäcilien in Köln«, 12. Jhd.

Eine Kooperation von Museumsdienst Köln und dem Departement Psychologie der Universität zu Köln: www.bilderleben.net

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Treffpunkt: Infotheke | Teilnahme: kostenlos | zzgl. Eintritt

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Fr. 08.05.
21:00 Uhr

Event | NS-Dokumentationszentrum

Projektion im öffentlichen Raum: Das endgültige Ende des Krieges

Am 8. Mai 1945 fand der Zweite Weltkrieg sein endgültiges Ende. Daran soll eine Projektion auf die Fassade der TH Köln - Campus-Süd ("Alte Universität") erinnern. Sie war zwischen 1934 und 1945 Sitz der NSDAP-Gauleitung und somit einer der zentralen Täterorte in Köln.

Bei dieser Veranstaltung wird ein zeitlich breiter Bogen von 1933 bis 1945 gespannt, um sowohl die Begeisterung für das »Dritte Reich« als auch sein Ende im Frühjahr 1945 zu veranschaulichen.

In Kooperation mit dem freien Theaterkollektiv »Futur3« aus Köln werden mittels Projektion und Performance die »Abel-Papers« vorgestellt, in denen 1934 hunderte überzeugter Nationalsozialist*innen die Gründe ihrer politischen Begeisterung schilderten.

Anschließend werden Filme vom Kriegsende in Köln und der Zerstörung der NS-Symbole am Gebäude der Gauleitung – also unmittelbar am »authentischen Ort« – gezeigt, was wiederum von einer Lesung zeitgenössischer Kommentare eingerahmt werden soll.

Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Treffpunkt: TH Köln - Campus Süd ("Alte Universität"), Claudiusstraße 1, Köln | Teilnahme: kostenlos | Rahmenprogramm zu: „Kriegsenden in Köln - Stadt und Menschen zwischen dem 6. März und 8. Mai 1945“, 06.03.2020 - 24.05.2020

Sa. 09.05.
18:30 Uhr

Lesung | NS-Dokumentationszentrum

Madonnas letzter Traum

Autorenlesung mit Doğan Akhanlı

In seinem Roman "Madonnas letzter Traum" verwebt Doğan Akhanlı fiktionale Elemente mit wahren Ereignissen. Er greift die Novelle „Madonna im Pelzmantel“ des türkischen Dichters Sabahattin Ali auf, die von einer Liebesbeziehung zwischen einem jungen türkischen Mann und einer jungen jüdischen Malerin im Berlin der 1920er Jahre erzählt und macht Ali selbst zur Romanfigur, die gesteht, die jüdische Malerin Maria Puder sei in Wirklichkeit anders gestorben als in seiner Novelle. Die Flucht der Malerin vor dem NS-Regime wird mit dem Schicksal des Flüchtlingsschiffs »Struma« verknüpft, das 1942 vor Istanbul versenkt wurde, und mit Fluchterfahrungen unserer Tage.

Doğan Akhanlı, 1957 in der Türkei geboren, hat zahlreiche Romane und ein Theaterstück verfasst. „Die Tage ohne Vater” (dt. 2016) und „Madonnas letzter Traum” (türk. 2005) wurden zu den wichtigsten Romanveröffentlichungen der Türkei gewählt. 2013 erhielt er den Pfarrer-Georg-Fritze Preis in Köln, 2018 den Europäischen Toleranzpreis in Österreich.

1991 musste er aus der Türkei fliehen und kam als politischer Flüchtling nach Deutschland. Seit 1992 lebt er in Köln. Sein Kernthema ist die Auseinandersetzung mit den Genoziden des 20. Jahrhunderts. Aufgrund seiner politischen Haltung war er mehrfach in der Türkei inhaftiert; zuletzt wurde er 2017 in Spanien aufgrund eines türkischen Haftbefehls festgenommen und schrieb darüber das Buch „Verhaftung in Granada“.

Eine Veranstaltung von Gerrit Wustmann, in Kooperation mit dem NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln

Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Mit: Doğan Akhanlı | Treffpunkt: EL-DE-Haus | Preis: € 4,50 | ermäßigt: € 2,00

Sa. 09.05.
20:30 Uhr

Lesung | NS-Dokumentationszentrum

Madonnas letzter Traum

Autorenlesung mit Doğan Akhanlı

In seinem Roman "Madonnas letzter Traum" verwebt Doğan Akhanlı fiktionale Elemente mit wahren Ereignissen. Er greift die Novelle „Madonna im Pelzmantel“ des türkischen Dichters Sabahattin Ali auf, die von einer Liebesbeziehung zwischen einem jungen türkischen Mann und einer jungen jüdischen Malerin im Berlin der 1920er Jahre erzählt und macht Ali selbst zur Romanfigur, die gesteht, die jüdische Malerin Maria Puder sei in Wirklichkeit anders gestorben als in seiner Novelle. Die Flucht der Malerin vor dem NS-Regime wird mit dem Schicksal des Flüchtlingsschiffs »Struma« verknüpft, das 1942 vor Istanbul versenkt wurde, und mit Fluchterfahrungen unserer Tage.

Doğan Akhanlı, 1957 in der Türkei geboren, hat zahlreiche Romane und ein Theaterstück verfasst. „Die Tage ohne Vater” (dt. 2016) und „Madonnas letzter Traum” (türk. 2005) wurden zu den wichtigsten Romanveröffentlichungen der Türkei gewählt. 2013 erhielt er den Pfarrer-Georg-Fritze Preis in Köln, 2018 den Europäischen Toleranzpreis in Österreich.

1991 musste er aus der Türkei fliehen und kam als politischer Flüchtling nach Deutschland. Seit 1992 lebt er in Köln. Sein Kernthema ist die Auseinandersetzung mit den Genoziden des 20. Jahrhunderts. Aufgrund seiner politischen Haltung war er mehrfach in der Türkei inhaftiert; zuletzt wurde er 2017 in Spanien aufgrund eines türkischen Haftbefehls festgenommen und schrieb darüber das Buch „Verhaftung in Granada“.

Eine Veranstaltung von Gerrit Wustmann, in Kooperation mit dem NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln

Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Mit: Doğan Akhanlı | Treffpunkt: EL-DE-Haus | Preis: € 4,50 | ermäßigt: € 2,00

So. 10.05.
15:00 Uhr

Lesung | Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt

Mert und der wundersame Fes

Der kleine Mert lebt in Istanbul und ist zu Besuch bei seiner Großmutter. Dort darf er in einer wundersamen Kiste wühlen und findet eine merkwürdige Kopfbedeckung. Ein Fes! Der hat doch wirklich seinem Ur-Großvater gehört... Sobald der kleine Mert sich den Fes neugierig aufsetzt, begibt er sich auch schon auf eine Zeitreise vom osmanische Istanbul, über das faszinierende Byzanz nach Konstantinopel bis hin zu einer Zeit, wo die ersten Menschen diesen Ort besiedelten...

Lesung aus dem gleichnamigen Buch von Betül Sayin/ Übersetzung von Reinhard Fischer. Mit anschließender Führung.

Eine Kooperation von Museumsdienst Köln und LeseWelten Köln/KFA e.V.

Für: Kinder ab 5 Jahren | Von: Museumsdienst Köln | Reihe: Lesewelten | Treffpunkt: Kasse | Teilnahme: kostenlos

Mo. 11.05.
18:30 Uhr

Event | Kölnisches Stadtmuseum

Hinter den Kulissen der Bläck Fööss: Ein Talkabend

Bandmanager Matthias Becker, Kurator Dr. Philipp Hoffmann und Fööss-Gründungsmitglied Hartmut Priess schauen zurück auf 50 Jahre Bandgeschichte

© Leonie Handrick

Für: Erwachsene | Von: Kölnisches Stadtmuseum | Mit: Dr. Philipp Hoffmann, Hartmut Priess und Matthias Becker | Rahmenprogramm zu: „50 JOHR BLÄCK FÖÖSS. Die Jubiläumsausstellung“, 21.03.2020 - 28.06.2020

Di. 12.05.
19:00 Uhr

Gespräch | NS-Dokumentationszentrum

Die Türkei, die Juden und der Holocaust – Zur Bedeutung eines kritischen Geschichtsbewusstseins in der Migrationsgesellschaft

Vortrag & Gespräch mit Corry Guttstadt (Autorin der Bücher »Die Türkei, die Juden und der Holocaust« und »Wege ohne Heimkehr – Die Armenier, der Erste Weltkrieg und die Folgen«), Dogan Akhanli (Exilierter Schriftsteller aus der Türkei und Initiator zahlreicher Projekte mit Migrant*innen zur NS-Zeit und zur Geschichte ihres Herkunftslandes) und Osman Okkan (Kulturforum Türkei Deutschland e. V., Dokumentarfilmer und langjähriger WDR-Mitarbeiter)

Das NS-Regime verfolgte auch die etwa 20.000 bis 25.000 in Europa lebenden türkischen Jüdinnen und Juden. Viele von ihnen wurden Opfer der Shoah. Dennoch fanden sie in der internationalen Holocaustforschung lange Zeit wenig Beachtung.

Cory Guttstadt hat das Schicksal türkischer Jüdinnen und Juden in verschiedenen europäischen Staaten unter der NS-Herrschaft erforscht und berichtet von ihren Recherchen. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der widersprüchlichen Politik der Türkei, die zwar einerseits verfolgten deutsch-jüdischen Wissenschaftler*nnen und Künstler*innen Exil gewährte, andererseits jedoch wenig unternahm, um ihre im NS-Machtbereich befindlichen jüdischen Staatsbürger*innen zu retten.

Dogan Akhanli erinnert in seinen Romanen an verschwiegene Kapitel der deutsch-türkischen Geschichte. So thematisiert er in »Madonnas letzter Traum« das Schicksal eines Schiffs mit jüdischen Flüchtlingen, das 1942 im Schwarzen Meer versenkt wurde, nachdem die Türkei ihm die Landung verwehrt hatte. Auch in Theater- und Bildungsprojekten (u. a. im NS-DOK) setzt sich der Schriftsteller für ein kritisches Geschichtsbewusstsein ein. Dies scheint ihm angesichts des zunehmend offen propagierten Antisemitismus in der Türkei und in Deutschland sowie der Diskussion um das Holocaustgedenken in der Migrationsgesellschaft unverzichtbar.

Eine Veranstaltung von recherche international e.V., Stadt Köln - Amt der Oberbürgermeisterin, Europäische und Internationale Angelegenheiten, Kulturforum Türkei Deutschland e.V., TÜDAY – Menschenrechtsverein Türkei/Deutschland e.V., Initiative Völkermord erinnern, in Kooperation mit dem NS-Dokumentationszentrum

Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Mit: Corry Guttstadt | Treffpunkt: EL-DE-Haus | Preis: € 4,50 | ermäßigt: € 2,00

Fr. 15.05.
16:00 - 17:00 Uhr

Gespräch | Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud

Bild|er|leben

Kunst ist ein Medium, das den Menschen grundlegende Lebensthemen, Konflikte und Lösungsmöglichkeiten aufzeigen kann. Zu Beginn lassen Sie sich intensiv auf ein Kunstwerk ein, Sie beobachten und machen sich Notizen. In den anschließenden Gesprächen werden Sie durch Ihr individuelles Bilderleben zum Kern des Werkes vordringen. Unbelastet von Wissen über Kunst kann das Kunstwerk wirken und seine Botschaften vermitteln.

Heute zu »Pfeilmartyrium des Hl. Sebastian«, 1475

Eine Kooperation von Museumsdienst Köln und dem Departement Psychologie der Universität zu Köln: www.bilderleben.net

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Treffpunkt: Foyer | Teilnahme: kostenlos | zzgl. Eintritt

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So. 17.05.
10:00 Uhr

Event | NS-Dokumentationszentrum

Das Museum für alle – Museen für Vielfalt und Inklusion

Museumstag 2020 im NS-Dokumentationszentrum

11 Uhr:   Führung durch Gedenkstätte und Dauerausstellung

13 Uhr:   Führung »Die I.G. Farben und das Konzentrationslager
Buna-Monowitz. Wirtschaft und Politik im Nationalsozialismus«

14 Uhr:   Führung durch Gedenkstätte und Dauerausstellung

15 Uhr:   Führung »Kriegsenden in Köln – Stadt und Menschen zwischen dem 6. März und dem 8. Mai 1945«

16 Uhr:   Führung durch Gedenkstätte und Dauerausstellung

17 Uhr:   Führung durch Gedenkstätte und Dauerausstellung

Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Treffpunkt: EL-DE-Haus | Teilnahme: kostenlos

Mi. 20.05.
19:00 Uhr

Event | Kölnisches Stadtmuseum

Wissensdurstig durch "50 Johr Bläck Fööss"

Führung, Musik + Drinks mit Stefan Lewejohann und Sascha Pries.

19,70€ (inklusive Getränke), Anmeldung unter 0221/221-22398 (Kasse)

Für: Erwachsene | Von: Kölnisches Stadtmuseum | Mit: Stefan Lewejohann und Sascha Pries | Rahmenprogramm zu: „50 JOHR BLÄCK FÖÖSS. Die Jubiläumsausstellung“, 21.03.2020 - 28.06.2020

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So. 24.05.
16:00 Uhr

Event | Kölnisches Stadtmuseum

BLÄCK FÖÖSS-LIEDER FÜR GITARRE

Offener Gitarren-Workshop mit Bömmel Lückerath, Hartmut Priess und Kafi Biermann von den Bläck Fööss sowie dem bekannten Gitarrenlehrer Peter Bursch (u.a.). Gitarren bitte mitbringen! Eine Veranstaltung des Kölnischen Stadtmuseums in Kooperation mit Loss mer singe e.V. und DOMFORUM 

6 € plus VVK-Geb., Tickets unter lossmersinge.ticket.io

Für: Alle | Von: Kölnisches Stadtmuseum Loss mer singe e.V. und DOMFORUM | Rahmenprogramm zu: „50 JOHR BLÄCK FÖÖSS. Die Jubiläumsausstellung“, 21.03.2020 - 28.06.2020

Mi. 27.05.
18:30 Uhr

Gespräch | Käthe Kollwitz Museum

Art Déco – Ein gesellschaftlicher Tanz auf dem Vulkan der Zwischenkriegsjahre

Talk im Forum: Hannelore Fischer im Gespräch mit Jürgen Döring

Bauhaus in Deutschland, De Stjil in den Niederlanden, Avantgarde in Russland und Art Déco in Frankreich – das Grafik-Design erlebt in den 1920er Jahren eine internationale Blüte. Im Jahr nach dem großen Bauhaus-Jubiläum lenkt das Käthe Kollwitz Museum Köln den Blick auf die Art Déco. Worin liegt der Charme des französischen Grafik-Design vor 100 Jahren?

Hannelore Fischer spricht mit Jürgen Döring über die Pariser ›Années folles‹, die ›verrückten Jahre‹ der Begeisterung für Mode, Jazz und künstlerische Experimente zwischen den beiden Weltkriegen, sowie über die faszinierende Grafik-Sammlung des Hamburger Museums für Kunst und Gewerbe und über die Lieblingswerke des Kurators.

Zur Person: Dr. Jürgen Döring ist Leiter der Sammlung Grafik und Plakat des MKG Hamburg und Kurator der Ausstellung

Für: Alle | Von: Käthe Kollwitz Museum | Mit: Hannelore Fischer | Reihe: Akademieprogramm | Treffpunkt: Forum im Museum | Preis: € 7,50 | ermäßigt: € 4,50 | Rahmenprogramm zu: „Art Decó – Grafikdesign aus Paris“, 27.03.2020 - 28.06.2020

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