Veranstaltungskalender

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Do. 23.05.
18:00 Uhr

Vortrag | NS-Dokumentationszentrum

Der antifaschistische Auftrag des Grundgesetzes

Der Aufstieg der AfD und die bekannt gewordenen Pläne, deutsche Staatsbürger*innen in die Herkunftsländer ihrer Eltern, Großeltern oder gar Urgroßeltern abzuschieben, haben die Öffentlichkeit aufgeschreckt.

Es wird intensiv diskutiert, mit welchen rechtlichen Mitteln neben den politischen gegen die Feinde von Demokratie und Menschenwürde vorgegangen werden kann. Hat das Grundgesetz nicht einen antifaschistischen Auftrag, der das erleichtert? Dieser Frage geht Prof. Dr. Andreas Fisahn (Universität Bielefeld) in seinem Vortrag nach.

Für: Alle | Von: Verein EL-DE-Haus e.V. | Preis: € 4,50 | ermäßigt: € 2,00

Di. 28.05.
18:00 - 20:00 Uhr

Exkursion | NS-Dokumentationszentrum

Verfolgt – Verhaftet – Verhört: Erinnerungen von Zeitzeug*innen rund um das EL-DE-Haus – Online Exkursion

Unangepasste oder katholische Jugendliche, politischer Widerstand, Zwangsarbeiter*innen: Lernen Sie in dieser Online-Veranstaltung einige Menschen kennen, die in den Fängen der Gestapo unmenschliches Leid und Schrecken erfahren mussten: Verfolgt, Verhaftet und Verhört – oft verbunden mit schrecklichen Folterungen und der Ungewissheit, wie lange man noch am Leben bleibt. Die hier vorgestellten Menschen haben überlebt und berichten in ihren Erinnerungen von ihrem Leben – und dem Leid in den Fängen der Gestapo: Präsentiert durch Video- und Audioaufzeichnungen oder basierend auf schriftlichen Erinnerungen.

Bitte melden Sie sich für diese Online-Veranstaltung an. Anschließend erhalten Sie den Zugangslink zur Videoplattform BigBlueButton sowie alle weiteren Informationen. Bitte beachten Sie unsere Hinweise und Netiquette für die Teilnahme an Online-Veranstaltungen.

Informationen zum Datenschutz entnehmen Sie bitte unserer Datenschutzerklärung.

Abb.: Ansicht aus der digitalen Präsentation (Screenshot).

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Andrea Woopen | Reihe: Programm plus | Treffpunkt: Videoplattform BigBlueButton | Teilnahme: kostenlos | Anmeldung bis: 26.05.2024

Anmeldung Alle Termine anzeigen
Di. 28.05.
19:00 Uhr

Vortrag | NS-Dokumentationszentrum

Graue Wölfe – Türkischer Ultranationalismus in Deutschland

Am 28. Mai jährt sich die Wahl Erdoğans zum Präsidenten der Türkei. Seinen Erfolg haben in Deutschland viele junge Menschen mit türkischer Familiengeschichte gefeiert, oft auch mit dem Wolfsgruß, einem Erkennungszeichen türkischer Rechtsextremisten. Warum?

Prof. Dr. Kemal Bozay (IU – Internationale Hochschule) wird über Erscheinungsformen und Aktivitäten des türkischen Ultranationalismus in Deutschland und Köln berichten.

Lena Wiese, M.A., wird über Frauen und ihre Rollen in diesen Szenen informieren.

Beide Referent*innen sind Autor*innen der Publikation „Graue Wölfe“ der Bundeszentrale für politische Bildung, 2022.

Moderation: Dr. Lale Akgün

Illustration: © Schumacher

Für: Alle | Von: Verein EL-DE-Haus e.V. | Preis: € 4,50 | ermäßigt: € 2,00

Mi. 29.05.
19:00 Uhr

Finissage | NS-Dokumentationszentrum

Das Bruchstückhafte | Über Identität, Familie und das Ich in der Zeit

Das Bruchstückhafte | Über Identität, Familie und das Ich in der Zeit

Die immersive Sound- und Videoinstallation „DAS BRUCHSTÜCKHAFTE“ der Kölner Theatergruppe ANALOG basiert auf der Familiengeschichte Netty Pietjous, die den Holocaust in einem Versteck in den Niederlanden überlebte. Die Ausstellung beleuchtet die transgenerationalen Auswirkungen des Traumas der Großmutter auf Laras Vater, der an einer bipolaren Störung erkrankte und in manischen Phasen überzeugt war, er selbst sei König David.

DAS BRUCHSTÜCKHAFTE ist eine long-durational Installation, die kaleidoskopartig die Ungreifbarkeit des Identiät-Begriffes sichtbar macht. So verbindet die Ausstellung die bewegte Familiengeschichte Pietjous mit jüdischen Stimmen aus Kunst, Kultur und Politik, reflektiert dabei Themen wie Erinnerung, doppelte Identität(en) und Zugehörigkeit und stellt Fragen nach der Bedeutung von Gegenwart und Vergangenheit für jüdisches Leben in Deutschland heute.

19 Uhr – Werkstadt-Gespräch und Lesung mit der Autorin, Lyrikerin und Essayistin Esther Dischereit (u.a. „Mama, darf ich das Deutschlandlied singen“) und ANALOG-Leiter Daniel Schüßler – Über die Ausstellung, doppelte Identitäten und jüdisches Leben in Deutschland

Im Anschluss: Ausklang bei Musik und Getränken

Zeitzeugin: Jeanette Pietjou

Interviewpartner*innen: Lara Pietjou, Katja Garmasch, Debora Antmann, Aaron Knappstein, Daniel Vymyslicky, Dani Levy, Yuriy Gurzhy,  Dr. Peter Pogany-Wnendt

Sprecher*innen: Lara Pietjou, Dorothea Förtsch, Hanna Held, Ingmar Skrinjar

Regie, Konzept und Schnitt: Daniel Schüßler
Konzept: Dorothea Förtsch
Konzept und Projektleitung: Hanna Held
Kamera und technische Leitung: Tommy Vella 
Kamera: Leander Büge
Texte: Judith Leiß und Ensemble
Komposition: Ben Lauber
Szenografie und Masken: Eva Sauermann
Zweite Kamera: Leander Büge
Assistenz und Maskenmitarbeit: Rina Schmeing
Ton: Micha Vella

Gefördert: Kulturamt der Stadt Köln, Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW, Fonds Darstellende Künste, Kunststiftung NRW, RheinEnergieStiftung Kultur.

Abb.: © Nathan Ishar 

Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum

Sa. 01.06.
14:00 - 15:30 Uhr

Führung | NS-Dokumentationszentrum

Gedenkstätte Gestapogefängnis und Dauerausstellung "Köln im Nationalsozialismus"

Das EL-DE-Haus war von 1935 bis 1945 Sitz der Kölner Gestapo. Als Gedenkstätte erinnert das ehemalige Hausgefängnis mit den über 1.800 selbstständigen Inschriften in den zehn Zellen an das Schicksal der Gefangenen. Die Dauerausstellung in den ehemaligen Büroräumen der Gestapo zeigt die Geschichte Kölns im Nationalsozialismus.
Im Rahmen dieser Veranstaltung erhalten Sie einen Einblick in die Geschichte des Hauses und der Gedenkstätte. Darüber hinaus werden ausgewählte Aspekte der Stadtgeschichte während der Zeit des Nationalsozialismus erläutert.

Aufgrund der begrenzten Teilnehmer*innenzahl empfehlen wir eine vorherige Anmeldung. Sollte es darüber hinaus noch freie Plätze geben, erfahren Sie dies kurz vorher an der Information im Museum.

Abb.: Blick in die Gedenkstätte Gestapogefängnis im Keller des EL-DE-Hauses , Foto: Nathan Ishar.

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Oliver Meißner | Treffpunkt: Foyer EL-DE-Haus | Teilnahme: kostenlos | zzgl. Eintritt | Anmeldung bis: 30.05.2024

Anmeldung Alle Termine anzeigen
Mo. 03.06.
19:00 Uhr

Online | NS-Dokumentationszentrum

Family Talk: Commemorating the 85th anniversary of the Kindertransports

When the British Government granted Jewish children from Germany and Austria entry to the UK following the Novemberpogrom in 1938, the head of Cologne’s Jewish grammar school Jawne, Dr. Erich Klibansky, started to organise Kindertransports for his students. Among the roundabout 130 students who were saved by the courageous commitment of their headmaster was Kurt Marx who will talk about his personal experience of the Kindertransport.

He will be joined by members of his family and other descendants of Kinder from the 2nd/3rd generation to talk about their family history and the commemoration of the Kindertransports.

Please register for the event by sending an e-mail to nsdok@stadt-koeln.de

Photograph: Kurt Marx with fellow students from the hostel in 1 Minster Road, London on an outing to Hampton Court © NS-DOK

Für: Fremdsprachige Angebote | Von: NS-Dokumentationszentrum | Teilnahme: kostenlos

Mi. 05.06.
19:00 Uhr

Film | NS-Dokumentationszentrum

Lagerhaus G

Im Rahmen der Ausstellung KULTURRETTER:INNEN zeigen wir den Dokumentarfilm „Lagerhaus G“ mit anschließendem Gespräch mit dem Filmemacher Markus Fiedler (Initiative Dessauer Ufer) und der Historikerin Stefanie Bilinski (NS-DOK).

Der Film beleuchtet die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft des Lagerhaus G. Zeitzeug*innen und Historiker*innen sprechen über die unsichtbare Geschichte der Zwangsarbeit im Hamburger Hafen. Der Filmemacher Markus Fiedler fragt gemeinsam mit der „Initiative Dessauer Ufer“, ob und wie in einem solchen Planungsgebiet würdiges Gedenken möglich ist.

Von 1944-1945 wurde das Lagerhaus G im Hamburger Freihafen als KZ-Außenlager für das KZ Neuengamme genutzt. Bis heute lassen sich Spuren von Inhaftierten im Lagerhaus G finden. Das Haus und die Objekte erzählen von Menschen. Wenn sie niemand bewahrt, verrotten sie. Damit verlieren wir auch ein Stück unserer Geschichte.

Regie: Markus Fiedler
Dokumentarfilm, 2022, 102 Min.

Abb.: Das Lagerhaus G in Hamburg. © Markus Dorfmüller & Initiative Dessauer Ufer

Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Treffpunkt: Filmforum NRW e.V. im Museum Ludwig, Bischofsgartenstr. 1, 50667 Köln | Teilnahme: kostenlos | Rahmenprogramm zu: „Kulturretter:innen “, 26.04.2024 - 11.08.2024

Do. 06.06.
15:30 - 17:00 Uhr

Führung | NS-Dokumentationszentrum

ELDE-Haus (Evinde) Neler Oldu? – Was geschah im ELDE-Haus?

„Müzeye Hoşgeldiniz – Willkommen im Museum” serisindeki etkinlik, özellikle Türk kökenli Kölnlüleri hedefliyor. Bu iki dilli etkinlikler, koleksiyonun tematik odaklarına bir giriş sunar.Die Veranstaltung der Reihe Müzeye Hoşgeldiniz – Willkommen im Museum richtet sich gezielt an Kölner*innen mit türkischen Wurzeln. Die zweisprachigen Ausstellungsrundgänge bieten eine Einführung in Themenschwerpunkte der Sammlung.

Lütfen müracaatlarınızı buraya yapınız / Bitte anmelden unter: IpekSirena.Krutsch@Stadt-Koeln.de; Fon: 0221 / 221-23727.

Foto: NS-Dokumentationszentrum ©J ürgen Seidel.

 

Für: Senior*innen | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Elke Stoll-Berberich, Ayşe Çalişkan | Treffpunkt: Foyer | Freier Eintritt für Kölner*innen | Teilnahme: kostenlos | Anmeldung bis: 01.06.2024

Anmeldung
Do. 06.06.
18:00 - 21:00 Uhr

Workshop | NS-Dokumentationszentrum

Remote Island – Abenteuer Demokratie auf einer Insel

Erleben Sie das Raumspiel Remote Island! Dabei tauchen sie in ein „begehbares Computerspiel“ ein und stellen sich als Team gemeinsam den Herausforderungen:
Nach einer globalen Apokalypse auf einer Insel gestrandet, müssen die Spielenden selbstständig in Kleingruppen unterschiedliche Aufgaben bewältigen. Dies geschieht in fünf Themenräumen: Schutz, Wohnen, Ernährung, Kultur und Arbeit. Durch spannende Challenges in den jeweiligen Räumen und durch anregende Entscheidungsfragen setzen sich die Teilnehmenden damit auseinander, wie ein Zusammenleben auf Remote Island organisiert werden kann.
Im Inselrat diskutieren die Spielenden über ihre Ergebnisse und Positionen. Dabei treffen sie gemeinsam Entscheidungen zu den jeweiligen Themen und erstellen ihren eigenen Inselvertrag. In einer abschließenden Reflexionsphase werden die Erlebnisse und Erfahrungen aus dem Spiel mit den Lebenswelten der Teilnehmenden in Bezug gesetzt.
Wie sehen Sie ihre jeweilige Rolle als Einzelne und wie beschreiben Sie die Entscheidungsprozesse in den Gruppen? Was lässt sich aus dem Spiel auf unsere gesellschaftlichen Verhältnisse übertragen, wie lassen sich diese dadurch auch hinterfragen? Und wo sehen die Teilnehmenden selbst Möglichkeiten zur demokratischen Teilhabe und Partizipation in ihrem Alltag?

Bitte beachten Sie, dass im Rahmen dieser Veranstaltung weder die Gedenkstätte noch die Dauerausstellung besucht werden und dass der Aufenthalt auf Remote Island über die Veranstaltung hinaus für Gruppen leider nicht möglich ist.

Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung und bei insgesamt ausreichender Anzahl an Teilnehmenden möglich.

Abb.: Remote Island, Foto: Nathan Ishar.

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Jacob Hess | Treffpunkt: Foyer EL-DE-Haus | Teilnahme: kostenlos | Anmeldung bis: 01.06.2024

Anmeldung Alle Termine anzeigen
Do. 06.06.
18:30 - 20:00 Uhr

Führung | NS-Dokumentationszentrum

Gedenkstätte Gestapogefängnis und Dauerausstellung "Köln im Nationalsozialismus"

Das EL-DE-Haus war von 1935 bis 1945 Sitz der Kölner Gestapo. Als Gedenkstätte erinnert das ehemalige Hausgefängnis mit den über 1.800 selbstständigen Inschriften in den zehn Zellen an das Schicksal der Gefangenen. Die Dauerausstellung in den ehemaligen Büroräumen der Gestapo zeigt die Geschichte Kölns im Nationalsozialismus.
Im Rahmen dieser Veranstaltung erhalten Sie einen Einblick in die Geschichte des Hauses und der Gedenkstätte. Darüber hinaus werden ausgewählte Aspekte der Stadtgeschichte während der Zeit des Nationalsozialismus erläutert.

Aufgrund der begrenzten Teilnehmer*innenzahl empfehlen wir eine vorherige Anmeldung. Sollte es darüber hinaus noch freie Plätze geben, erfahren Sie dies kurz vorher an der Information im Museum.

Abb.: Das EL-DE-Haus (NS-DOK, Nathan Ishar)

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Oliver Meißner, Heinrich Bleicher | Treffpunkt: Foyer EL-DE-Haus | Teilnahme: kostenlos | Anmeldung bis: 01.06.2024

Anmeldung Alle Termine anzeigen
Do. 06.06.
19:00 - 20:30 Uhr

Führung | NS-Dokumentationszentrum

Kulturretter*innen

"Kultur schenkt Hoffnung" - schreiben die Kurator:innen der Kooperative Berlin in der Einleitung zu dieser Ausstellung, die derzeit im EL-DE-Haus zu Gast ist. In den Bereichen "Mut", "Hoffnung", "Leben" und "Gedenken" werden Menschen und ihre Geschichte während der NS-Zeit dargestellt, die ein Stück Kultur vor der Vernichtung und dem Vergessen gerettet haben.

Aufgrund der begrenzten Teilnehmer*innenzahl empfehlen wir eine vorherige Anmeldung. Sollte es darüber hinaus noch freie Plätze geben, erfahren Sie dies kurz vorher an der Kasse.

Abb.: Die Kölner Edelweißpiratin Gertrud Koch (hier mit Karl Gilles 1943) wird als Kulturretter*in in dem Berich "Mut" präsentiert. Foto: NS-DOK, Fotograf unbekannt.

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Jacob Hess | Treffpunkt: Foyer EL-DE-Haus | Teilnahme: kostenlos | Anmeldung bis: 04.06.2024

Anmeldung Alle Termine anzeigen
Sa. 08.06.
12:00 - 13:30 Uhr

Führung | NS-Dokumentationszentrum

What happened at the EL-DE-House?

Discover the extraordinary history of this building! Originally planned to be a business house, it was turned into the Gestapo-headquarter of Cologne. The memorial place in the cellar with the ten former cells of the Gestapo prison reminds visitors of the victims and terror during this time. More than 1800 wall inscriptions by prisoners bear witness to torture and murder. The exhibition »Cologne under National Socialism« gives you an insight into everyday life in Cologne during the years 1933 to 1945 as well as into the history of the EL-DE-House.

Registration is recommended due to restricted attendance. You can ask for participation at the counter right before the guided tour. 

pic.: The memorial place and former cells in the basement, Nathan Ishar.

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Thorben Müller | Treffpunkt: foyer EL-DE-house | Teilnahme: kostenlos | zzgl. Eintritt | Anmeldung bis: 06.06.2024

Anmeldung Alle Termine anzeigen
Sa. 08.06.
14:00 - 15:30 Uhr

Führung | NS-Dokumentationszentrum

Was geschah im EL-DE-Haus?

Das EL-DE-Haus hat eine besondere Geschichte. Es befindet sich in der Kölner Innenstadt und war während der Zeit des Nationalsozialismus zehn Jahre lang Sitz der Geheimen Staatspolizei (Gestapo). In dem ehemaligen Gefängnis im Keller des Hauses sind über 1.800 Inschriften an den Wänden erhalten, die von den damaligen Häftlingen stammen. Während der Führung erfährst du mehr über diese Menschen und ihre Schicksale.

Diese Führung richtet sich an Familien mit Kindern im Alter von 10 bis 14 Jahren. Aufgrund der begrenzten Teilnehmer*innenzahl empfehlen wir eine vorherige Anmeldung. Sollte es darüber hinaus noch freie Plätze geben, erfahren Sie dies kurz vorher an der Kasse. 

Abb.: Das EL-DE-Haus, Schriftzug über dem Eingang des Gebäudes (Foto: Nathan Ishar)

Für: Kinder ab 10 Jahren | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Elke Stoll-Berberich | Reihe: Familienführung | Treffpunkt: Kasse EL-DE-Haus | Teilnahme: kostenlos | zzgl. Eintritt | Anmeldung bis: 06.06.2024

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Do. 13.06.
18:00 Uhr

Lesung | NS-Dokumentationszentrum

Queer. Eine deutsche Geschichte vom Kaiserreich bis heute | Menschen ohne Geschichte sind Staub. Queeres Verlangen im Holocaust

Deutschlands queere Geschichte wurde lange vernachlässigt und ist in der Geschichtsforschung erst in den letzten Jahrzehnten zum Forschungsgegenstand geworden.  Dr. Benno Gammerls (European University Institute, Florenz) Buch „Queer“ ist das erste populäre Sachbuch, das sich diesem Thema in einem spannenden historischen Überblick widmet. Mit ihrem Buch „Menschen ohne Geschichte sind Staub“ legte Dr. Anna Hájková (Warwick University, UK) 2021 die erste Studie über queeres Verlangen im Holocaust vor, welche im Mai 2024 in einer erweiterten Auflage erscheint.

Im Gespräch mit der Journalistin Larissa Schmitz diskutieren beide Autor*innen ihre neuesten Publikationen.

Eine Kooperationsveranstaltung mit dem Centrum Schwule Geschichte.

Abb.: © Cecilie Johnson / Unsplash

Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Preis: € 4,50 | ermäßigt: € 2,00

Fr. 14.06.
15:30 - 17:30 Uhr

Exkursion | NS-Dokumentationszentrum

The Sportpark Müngersdorf during the Nazi era, the Holocaust and dealing with the Nazi past in sports and society today.

A large arena for soccer and other team-sports, facilities for athletics, tennis courts, a swimming pool, a cycling track: The Cologne Sportpark Müngersdorf was the largest German sports facility from its inauguration in September 1923 until the opening of the Berlin Olympic Stadium in 1936.

Where the UEFA Euro 2024 will take place in June 2024, sports festivals and competitions were also held during the Nazi era. International soccer-matches and other events attracted tens of thousands of spectators back then. However, Jewish club members and spectators were quickly marginalized and excluded. The sports events also were propaganda-events and were intended to support the regime during World War II. Eventually, the sports park was used for shooting and military exercises for the population. Meanwhile, the Nazi regime build a camp complex only a few hundred meters north of the sports park in 1941, where thousands of Cologne residents persecuted as Jews were interned under terrible conditions in the following years - as preparation for deportations to ghettos and extermination camps.

Today, a memorial stands at the site of the former deportation camp, while discussions about the naming of sports facilities and streets in the sports park highlight the difficult handling of the Nazi past.

Learn about the history of the Sportpark and the Müngersdorf deportation camp in this tour around the venue of the Euro 2024 games in Cologne.

– Accompanying program for the Euro 2024

As part of www.fussballunderinnerung.de - a project for EURO24

Please register for this event via email at: nsdok@stadt-koeln.de

pic.: soccer match in Müngersdorf Stadium, probably 1941. NS-DOK, Bestand Toni Merzenich.

Für: Fremdsprachige Angebote | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Thorben Müller | Treffpunkt: KVB station "RheinEnergieSTADION" | Teilnahme: kostenlos

Alle Termine anzeigen
So. 16.06.
15:30 - 17:30 Uhr

Exkursion | NS-Dokumentationszentrum

Der Sportpark Müngersdorf in der Nazizeit, der Holocaust und der Umgang mit der NS-Vergangenheit in Sport und Gesellschaft

Eine große Arena für Fußball und anderen Mannschaftssport, Anlagen für Leichtathletik, Tennisplätze, ein Schwimmbad, eine Radrennbahn: Der Kölner Sportpark Müngersdorf war zur Einweihung im September 1923 bis zur Eröffnung des Berliner Olympiastadions 1936 die größte deutsche Sportanlage.

Wo im Juni 2024 die Fußball-EM-Spiele der Männer stattfinden, fanden auch zur NS-Zeit Sportfeste und Wettkämpfe statt. Fußball-Länderspiele und weitere Begegnungen zogen auch damals Zehntausende Besucher*innen in ihren Bann. Jüdische Vereinsmitglieder und Zuschauer*innen wurden jedoch rasch ausgegrenzt und ausgeschlossen. Die Sportveranstaltungen dienten auch zur Propaganda und sollten im Zweiten Weltkrieg das Regime stützen. Schließlich wurde der Sportpark für Schieß- und Wehrübungen der Bevölkerung genutzt. Währenddessen richteten die nationalsozialistischen Machthaber 1941 nur wenige hundert Meter nördlich des Sportparks einen Lagerkomplex ein, in dem in den folgenden Jahren Tausende als jüdisch verfolgte Kölner*innen unter schrecklichen Bedingungen interniert wurden – als Vorbereitung auf die anschließenden Deportationen in die Ghettos und Vernichtungslager.

Heute befindet sich ein Mahnmal am Ort des ehemaligen Deportationslagers, während an Diskussionen um Namensgebungen von Sportanlagen und Straßen im Sportpark der schwierige Umgang mit der NS-Vergangenheit deutlich wird.

Lernen Sie in diesem Rundgang rund um den Austragungsort der EM-Spiele in Köln die Geschichte des Sportparks und des Deportationslagers Müngersdorf kennen.

– Begleitprogramm zur Euro 2024

Im Rahmen von www.fussballunderinnerung.de - ein Projekt zur EURO24

Bitte melden Sie sich für diese Veranstaltung per E-Mail an: nsdok@stadt-koeln.de

Abb. Fußballspiel in Stadion Müngersdorf, vermutlich 1941. Foto: NS-DOK, Bestand Toni Merzenich.

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: László Kelemen | Treffpunkt: KVB-Station "RheinEnergieSTADION" | Teilnahme: kostenlos

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So. 16.06.
16:00 - 17:30 Uhr

Führung | NS-Dokumentationszentrum

What happened at the EL-DE-House?

Discover the extraordinary history of this building! Originally planned to be a business house, it was turned into the Gestapo-headquarter of Cologne. The memorial place in the cellar with the ten former cells of the Gestapo prison reminds visitors of the victims and terror during this time. More than 1800 wall inscriptions by prisoners bear witness to torture and murder. The exhibition »Cologne under National Socialism« gives you an insight into everyday life in Cologne during the years 1933 to 1945 as well as into the history of the EL-DE-House.

– Accompanying program for the Euro 2024

As part of www.fussballunderinnerung.de - a project for EURO24

Please register for this event via email at: nsdok@stadt-koeln.de

Registration is recommended due to restricted attendance. You can ask for participation at the counter right before the guided tour. 

pic.: The memorial place and former cells in the basement, Nathan Ishar.

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Thorben Müller | Treffpunkt: foyer EL-DE-house | Teilnahme: kostenlos | zzgl. Eintritt

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Di. 18.06.
15:30 - 17:30 Uhr

Exkursion | NS-Dokumentationszentrum

The Sportpark Müngersdorf during the Nazi era, the Holocaust and dealing with the Nazi past in sports and society today.

A large arena for soccer and other team-sports, facilities for athletics, tennis courts, a swimming pool, a cycling track: The Cologne Sportpark Müngersdorf was the largest German sports facility from its inauguration in September 1923 until the opening of the Berlin Olympic Stadium in 1936.

Where the UEFA Euro 2024 will take place in June 2024, sports festivals and competitions were also held during the Nazi era. International soccer-matches and other events attracted tens of thousands of spectators back then. However, Jewish club members and spectators were quickly marginalized and excluded. The sports events also were propaganda-events and were intended to support the regime during World War II. Eventually, the sports park was used for shooting and military exercises for the population. Meanwhile, the Nazi regime build a camp complex only a few hundred meters north of the sports park in 1941, where thousands of Cologne residents persecuted as Jews were interned under terrible conditions in the following years - as preparation for deportations to ghettos and extermination camps.

Today, a memorial stands at the site of the former deportation camp, while discussions about the naming of sports facilities and streets in the sports park highlight the difficult handling of the Nazi past.

Learn about the history of the Sportpark and the Müngersdorf deportation camp in this tour around the venue of the Euro 2024 games in Cologne.

– Accompanying program for the Euro 2024

As part of www.fussballunderinnerung.de - a project for EURO24

Please register for this event via email at: nsdok@stadt-koeln.de

pic.: soccer match in Müngersdorf Stadium, probably 1941. NS-DOK, Bestand Toni Merzenich.

Für: Fremdsprachige Angebote | Von: Museumsdienst Köln | Mit: László Kelemen | Treffpunkt: KVB station "RheinEnergieSTADION" | Teilnahme: kostenlos

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Do. 20.06.
15:00 - 17:00 Uhr

Exkursion | NS-Dokumentationszentrum

Stadtplanung zwischen NS-Verfolgung, Kriegszerstörung und Wiederaufbau: Die städtische Stelle "Altstadtgesundung"

Unter dem Schlagwort "Altstadtgesundung" wurden ab 1935 Pläne zur Neugestaltung der Innenstadt, insbesondere des Martinsviertel, umgesetzt, die 1945 wieder aufgegriffen wurden. Dies prägt die Ansicht der Altstadt bis heute. Die enge Verzahnung der NS-Maßnahme mit der systematischen und rassistischen Verfolgung der ursprünglich dort angesiedelten Bevölkerung hingegen wurde verdrängt.
Martin Vollberg erläutert Ihnen auf dem Weg vom EL-DE-Haus durch die Altstadt anhand ausgewählter Beispiele und Lebensgeschichten die verschiedenen Aspekte dieser Maßnahme und zeigt auch die personellen und planerischen Kontinuitäten nach 1945 auf.

Aufgrund der begrenzten Teilnehmer*innenzahl empfehlen wir eine vorherige Anmeldung. Sollte es noch freie Plätze geben, erfahren Sie dies kurz vorher am Treffpunkt.

Bitte beachten Sie, dass diese Führung zu Fuß durch die Innenstadt begangen wird.

Abb.: Fassadenansicht Lintgasse von 1939. Foto: Martin Vollberg.

Für: Senior*innen | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Martin Vollberg | Reihe: SeniorenTreff | Treffpunkt: vor dem EL-DE-Haus, Appellhofplatz 23 - 25 | Teilnahme: kostenlos | Anmeldung bis: 15.06.2024

Anmeldung
Do. 20.06.
16:00 - 17:30 Uhr

Führung | NS-Dokumentationszentrum

What happened at the EL-DE-House?

Discover the extraordinary history of this building! Originally planned to be a business house, it was turned into the Gestapo-headquarter of Cologne. The memorial place in the cellar with the ten former cells of the Gestapo prison reminds visitors of the victims and terror during this time. More than 1800 wall inscriptions by prisoners bear witness to torture and murder. The exhibition »Cologne under National Socialism« gives you an insight into everyday life in Cologne during the years 1933 to 1945 as well as into the history of the EL-DE-House.

– Accompanying program for the Euro 2024

As part of www.fussballunderinnerung.de - a project for EURO24

Please register for this event via email at: nsdok@stadt-koeln.de

Registration is recommended due to restricted attendance. You can ask for participation at the counter right before the guided tour. 

pic.: The memorial place and former cells in the basement, Nathan Ishar.

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: László Kelemen | Treffpunkt: foyer EL-DE-house | Teilnahme: kostenlos | zzgl. Eintritt

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