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So. 01.09.
11:00 Uhr

Eröffnung | NS-Dokumentationszentrum

Kriegserfahrungen 1939–1945 - Kölner und Kölnerinnen an Front und Heimatfront

Eine Ausstellung des NS-Dokumentationszentrums der Stadt Köln

2. September bis 3. November 2019

Obwohl der Beginn des Zweiten Weltkrieges nun achtzig Jahre entfernt ist, sind dessen Folgen im öffentlichen und privaten Bewusstsein nach wie vor gegenwärtig. Die tiefgreifenden Umbrüche, Gewalt- und Verlusterfahrungen hat die Erlebnisgeneration an die Generationen der Kinder und Enkelkinder weitergegeben. Deshalb präsentiert das NS-DOK in neuer Aufmachung eine Ausstellung aus dem Jahr 2005, die sich weitgehend auf Material stützt, das Kölnerinnen und Kölner zur Verfügung gestellt haben.

Die Ausstellung widmet sich den Kriegserfahrungen, die die Kölner Bevölkerung in den Jahren 1939 bis 1945 machte. Sie beschränkt sich nicht auf die Erlebnisse in Köln, sondern fragt ebenso nach den Erfahrungen, die an der Front, in der Evakuierung oder durch Deportation gemacht wurden. Anhand von Briefen und Fotografien, die meist aus privater Hand stammen, wird die individuelle Dimension veranschaulicht. Zugleich entsteht ein dichtes Bild der Folgen des Vernichtungskrieges, den das nationalsozialistische Deutsche Reich seit dem Überfall auf Polen am 1. September 1939 geführt hat.

Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Treffpunkt: EL-DE-Haus | Teilnahme: kostenlos | Rahmenprogramm zu: „Kriegserfahrungen 1939-1945. Kölner und Kölnerinnen an Front und Heimatfront“, 02.09.2019 - 02.11.2019

Do. 05.09.
18:30 Uhr

Führung | NS-Dokumentationszentrum

Gedenkstätte Gestapogefängnis und Dauerausstellung "Köln im Nationalsozialismus"

Das EL-DE-Haus war von 1935 bis 1945 Sitz der Kölner Gestapo. Neben der Gedenkstätte Gestapo-Gefängnis mit über 1800 Inschriften der Gefangenen zeigt die Dauerausstellung auf zwei Etagen die Geschichte Kölns im Nationalsozialismus.

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Oliver Meißner | Treffpunkt: Kasse des EL-DE-Hauses | Teilnahme: kostenlos

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Sa. 07.09.
14:00 Uhr

Führung | NS-Dokumentationszentrum

Gedenkstätte Gestapogefängnis und Dauerausstellung "Köln im Nationalsozialismus"

Das EL-DE-Haus war von 1935 bis 1945 Sitz der Kölner Gestapo. Neben der Gedenkstätte Gestapo-Gefängnis mit über 1800 Inschriften der Gefangenen zeigt die Dauerausstellung auf zwei Etagen die Geschichte Kölns im Nationalsozialismus.

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Oliver Meißner | Treffpunkt: Kasse des EL-DE-Hauses | Teilnahme: kostenlos | zzgl. Eintritt

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So. 08.09.
11:00 Uhr

Event | NS-Dokumentationszentrum

Tag des offenen Denkmals

Das EL-DE-Haus wurde 1934/35 ursprünglich als Wohn- und Geschäftshaus errichtet. Im Sommer 1935 ließ die Gestapo das Gebäude für ihre Zwecke umbauen und arbeitete vom 1. Dezember 1935 bis zum 2. März 1945 in diesen Räumen. Die Baugeschichte des EL-DE-Hauses und die Nutzung durch die Gestapo stehen im Zentrum der Führungen. Vor allem im Gestapo-Gefängnis mit den Wandinschriften der Inhaftierten wird deutlich, welche Aussagekraft dieses „unbequeme Denkmal“ hat und wie wichtig es für eine Gesellschaft ist, auch die „dunklen“ Seiten der Geschichte wahrzunehmen.

 

Führungen:

11 Uhr Heike Rentrop (Führung für Sehbehinderte)
13 Uhr Dr. Thomas Roth
15 Uhr Birte Klarzyk
16 Uhr Dr. Werner Jung

Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Treffpunkt: EL-DE-Haus | Teilnahme: kostenlos

Di. 10.09.
15:00 Uhr

Gespräch | NS-Dokumentationszentrum

Erzähl-Werkstatt mit Irene Seiwert und Karl-Heinz Müller

Irene Seiwert und Karl-Heinz Müller verbrachten als Jugendliche die meiste Zeit des Krieges in Köln. Die eine war Schülerin, erlebte den Bombenkrieg auf Köln und wurde 1944 in die „Kinderlandverschickung“ gebracht. Der andere zählte noch kurz vor Kriegsende als Flak-Helfer zum letzten Aufgebot des NS-Regimes. In dem Gespräch wird es darum gehen, wie stark die Zeit des Kriegs das spätere Leben beeinflusst hat. Welche Ereignisse waren prägend, welche Spuren blieben zurück und wie konnten Ängste und Verluste verarbeitet werden? Welche Rolle spielten Scham- und Schuldgefühle, mit denen alle Deutschen nach 1945 unweigerlich konfrontiert wurden?

Schließlich soll auch darüber gesprochen werden, welche Bedeutung das Erzählen und Zuhören für die vor 1945 Geborenen hat. So ist Irene Seiwert seit vielen Jahren als Zeitzeugin aktiv und berichtet dabei auch über den schmerzlichsten Verlust in ihrem Leben: ihre beiden Brüder kehrten nicht zurück. Ludwig starb an der Front, Rolf in Kriegsgefangenschaft.

Moderation: Barbara Kirschbaum

Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Mit: Barbara Kirschbaum | Treffpunkt: el | Teilnahme: kostenlos | Rahmenprogramm zu: „Kriegserfahrungen 1939-1945. Kölner und Kölnerinnen an Front und Heimatfront“, 02.09.2019 - 02.11.2019

So. 15.09.
15:00 - 16:30 Uhr

Exkursion | NS-Dokumentationszentrum

Das jüdische Köln - Vom "Jüddespidohl" durch das jüdische Ehrenfeld

Ehrenfeld besitzt eine eindrucksvolle jüdische Vergangenheit und Gegenwart. Ein Rundgang öffnet den Blick für die jüdischen Bewohner und ihr Leben.

Gregor Aaron Knappstein ist Mitglied der jüdischen liberalen Gemeinde Köln und Mitarbeiter des NS-Dokumentationszentrums.

 

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Aaron Knappstein | Treffpunkt: Wohlfahrtszentrum Ottostr. 85 (Eingang Nussbaumer Str.) Köln-Ehrenfeld | Preis: € 6,00 | Anmeldung bis: 10.09.2019

Anmeldung
Mo. 16.09.
17:00 Uhr

Führung | NS-Dokumentationszentrum

Exklusiv-Führung für Mitglieder des Vereins EL-DE-Haus e.V. mit Dr. Karola Fings

Obwohl der Beginn des Zweiten Weltkrieges nun 80 Jahre entfernt ist, sind dessen Folgen im öffentlichen und privaten Bewusstsein nach wie vor gegenwärtig. Die tiefgreifenden Umbrüche, Gewalt- und Verlusterfahrungen haben die Zeitzeugen an ihre Kinder und Enkelkinder weitergegeben. Die Ausstellung widmet sich den Kriegserfahrungen, die Kölner und Kölnerinnen in den Jahren 1939 bis 1945 machten. Sie beschränkt sich nicht auf die Erlebnisse in Köln, sondern fragt ebenso nach den Erfahrungen von der Front, in der Evakuierung oder bei der Deportation. Interviews sowie Briefe und Fotografien, die meist aus privater Hand stammen, veranschaulichen die individuelle Dimension. Zugleich entsteht ein dichtes Bild der Folgen des Vernichtungskrieges, den das nationalsozialistische Deutsche Reich seit dem Überfall auf Polen am 1. September geführt hat.

Für: Erwachsene | Von: NS-Dokumentationszentrum | Mit: Dr. Karola Fings | Treffpunkt: EL-DE-Haus | Teilnahme: kostenlos | Rahmenprogramm zu: „Kriegserfahrungen 1939-1945. Kölner und Kölnerinnen an Front und Heimatfront“, 02.09.2019 - 02.11.2019

Fr. 20.09.
13:30 Uhr

Tagung | NS-Dokumentationszentrum

»Rassismus? Hier doch nicht?!« - Dagegen! … und dann?!

Workshop-Tagung der Mobilen Beratungsteams im Rheinland für Engagierte und Interessierte zum Erfahrungs- und Ideenaustausch

Auch in diesem Jahr lädt die Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus wieder Akteur*innen aus Initiativen, zivilgesellschaftlichen Organisationen und Verbänden, Bildungseinrichtungen, Politik und Verwaltung zur Workshop-Tagung ein, auf der wir gemeinsam diskutieren und uns austauschen wollen.

Ist von Rassismus die Rede, so denken viele Menschen an Beleidigungen, gewalttätige Übergriffe oder an Neonazi-Propaganda. Oft wird dabei ausgeblendet, dass Rassismus Ausdruck eines gesellschaftlichen Machtverhältnisses ist, das sich auch in alltäglichen Situationen, in Sprache und institutionellem Handeln widerspiegelt. Stellungnahmen und Kampagnen gegen Rassismus allein lösen dieses Verhältnis nicht auf. Der rassismuskritische Blick auf das eigene Handeln bzw. die eigene Organisation ist sinnvoll und notwendig. Denn rassistische Verhältnisse können sich überall unbewusst reproduzieren und wirken sich auf die Menschen aus, die damit konfrontiert sind.

Verbindliche Anmeldung mit Angaben zu Name, Vorname, PLZ, Ort, E-Mail-Adresse sowie Bündnis/Institution bis 6. September 2019 per Mail an: info@mobile-beratung-nrw.de.

Für: Erwachsene | Von: NS-Dokumentationszentrum | Treffpunkt: EL-DE-Haus | Teilnahme: kostenlos

Fr. 20.09.
15:00 Uhr

Führung | NS-Dokumentationszentrum

Gedenkstätte Gestapogefängnis und Dauerausstellung "Köln im Nationalsozialismus"

Das EL-DE-Haus war von 1935 bis 1945 Sitz der Kölner Gestapo. Neben der Gedenkstätte Gestapo-Gefängnis mit über 1800 Inschriften der Gefangenen zeigt die Dauerausstellung auf zwei Etagen die Geschichte Kölns im Nationalsozialismus.

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Oliver Meißner | Treffpunkt: Kasse des EL-DE-Hauses | Teilnahme: kostenlos | zzgl. Eintritt

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Fr. 20.09.
19:30 Uhr

Vortrag | NS-Dokumentationszentrum

»Nie wieder Krieg!«: Schulaufsätze der 1950er Jahre aus Köln und Umgebung

mit Dr. Beate Müller (Universität Newcastle)

Wie dachten die Kriegs»kinder« in ihrer Jugend in den 1950er Jahren über die damals noch nahe Zeit des Hitlerregimes, der Besatzungszeit und der Gründungsphase der alten Bundesrepublik, die sie miterlebt hatten? Tausende von Schulaufsätzen des Hagener »Roeßler Archivs« zeigen, dass diese jüngsten Kriegskinder sich als Generation erfanden, um ihre Identität in der westdeutschen Nachkriegsgesellschaft zu bestimmen. Die oft traumatischen Erfahrungen der 1940er Jahre werden vielfach als Erfolgsgeschichte erzählt, um sie in die eigene Lebensgeschichte integrieren zu können.

Dr. Beate Müller, geboren 1963, arbeitet als Literaturwissenschaftlerin und Kulturhistorikerin an der Universität Newcastle in Großbritannien. Als Expertin für Überlebenszeugnisse von Kriegskindern forscht sie derzeit über unveröffentlichte Aufsätze deutscher Schulkinder über den Zweiten Weltkrieg.

Eine Veranstaltung des Arbeitskreises für Intergenerationelle Folgen des Holocaust, ehem. PAKH e.V., in Zusammenarbeit mit dem NS-DOK

Begleitprogramm zur Sonderausstellung »Kriegserfahrungen 1939–1945«

Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Mit: Dr. Beate Müller | Treffpunkt: EL-DE-Haus | Preis: € 4,50 | ermäßigt: € 2,00

So. 29.09.
14:00 Uhr

Eröffnung | NS-Dokumentationszentrum

Denkmal am ehemaligen Schießplatz Dünnwald

Die in Dünnwald erschossenen Jugendlichen und Männer bezahlten mit ihrem Leben dafür, dass sie sich dem nationalsozialistischen Vernichtungskrieg entzogen oder aus Überzeugung aktiv dem NS-Regime ihren Dienst verweigerten. Nach 1945 wurden die Opfer der NS-Militärjustiz und ihre Hinterbliebenen weiterhin diskriminiert. Erst spät erklärte der Deutsche Bundestag die NS-Urteile für nichtig.

In Zusammenarbeit mit einer Bürgerinitiative hat das NS-Dokumentationszentrum nach einer Form gesucht, wie an die Opfer der NS-Militärjustiz, die am ehemaligen Schießplatz Dünnwald von 1940 bis 1945 erschossen worden sind, erinnert werden kann. Der Schauplatz der Erschießungen sowie die mehr als 20 dort getöteten Männer im Alter von 18 bis 40 Jahren waren über Jahrzehnte in Vergessenheit geraten. Erst im Zusammenhang mit dem 2009 am Appellhofplatz errichteten Denkmal für die Opfer der NS-Militärjustiz wurde diese Lücke offenbar.

Das NS-Dokumentationszentrum führte die Recherchen durch, während die Bürgerinitiative für ihr Anliegen im Rahmen des Bürgerhaushaltes Mittel beschaffen konnte. Da das in Dünnwald zu entwickelnde Erinnerungszeichen sich visuell an das zentrale Denkmal am Appellhofplatz anlehnen sollte, wurden Ruedi und Vera Baur (Paris) hinzugezogen, die 2009 den internationalen Wettbewerb zur Realisierung des Denkmals am Appellhofplatz gewonnen hatten.

Im November 2018 beschloss die Bezirksvertretung Mülheim, den Entwurf von Ruedi und Vera Baur zu realisieren. Er besteht aus einem stilisierten Fahnenmast, der von einem Zitat von Ludwig Baumann (1921-2018), dem Vorreiter für eine Rehabilitierung der Deserteure der Wehrmacht, geprägt ist. Auf dem Sockel informiert ein Text über den historischen Ort und das Geschehen in der NS-Zeit.

An der Einweihung mit dem Bezirksbürgermeister von Köln-Mülheim, Norbert Fuchs, nehmen Angehörige der Opfer sowie alle am Projekt beteiligten teil.

Achtung: Freiluftveranstaltung!

Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Treffpunkt: Kalkweg, Köln-Dünnwald (Waldweg Richtung Waldbad Dünnwald) | Teilnahme: kostenlos | Rahmenprogramm zu: „Kriegserfahrungen 1939-1945. Kölner und Kölnerinnen an Front und Heimatfront“, 02.09.2019 - 02.11.2019

So. 29.09.
16:00 Uhr

Führung | NS-Dokumentationszentrum

Kriegserfahrungen 1939 - 1945

Obwohl der Beginn des Zweiten Weltkrieges nun 80 Jahre entfernt ist, sind dessen Folgen im öffentlichen und privaten Bewusstsein nach wie vor gegenwärtig. Die tiefgreifenden Umbrüche, Gewalt- und Verlusterfahrungen haben die Zeitzeugen an ihre Kinder und Enkelkinder weitergegeben. Die Ausstellung widmet sich den Kriegserfahrungen, die Kölner und Kölnerinnen in den Jahren 1939 bis 1945 machten. Sie beschränkt sich nicht auf die Erlebnisse in Köln, sondern fragt ebenso nach den Erfahrungen von der Front, in der Evakuierung oder bei der Deportation. Interviews sowie Briefe und Fotografien, die meist aus privater Hand stammen, veranschaulichen die individuelle Dimension. Zugleich entsteht ein dichtes Bild der Folgen des Vernichtungskrieges, den das nationalsozialistische Deutsche Reich seit dem Überfall auf Polen am 1. September geführt hat.

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Sarah Keppel | Treffpunkt: Kasse | Preis: € 2,00 | Rahmenprogramm zu: „Kriegserfahrungen 1939-1945. Kölner und Kölnerinnen an Front und Heimatfront“, 02.09.2019 - 02.11.2019

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Di. 01.10.
09:00 Uhr

Tagung | NS-Dokumentationszentrum

Konfliktlandschaft Hürtgenwald

Auf der international besetzten Tagung zum Umgang mit Schlachtfeldern stellt Prof. Dr. Christoph Rass mit seinem Team die Ergebnisse der »Interdisziplinären Arbeitsgruppe Konfliktlandschaften« an der Universität Osnabrück zur Diskussion.

Der Hürtgenwald ist ein über Jahrzehnte durch Erinnerungszeichen markierter, kommentierter und überformter Erinnerungsort. Am »Vossenack Ridge«, einem Gebiet, wo im November 1944 die so genannte »Allerseelenschlacht« um die Ortschaften Vossenack, Kommerscheid und Schmidt stattfand, haben die Forschenden mit Hilfe der Magnetometrie die Oberflächen untersucht. Der Abgleich der so gewonnenen Befunde mit historischen Akten, Karten und Abbildungen sowie mündlichen Überlieferungen lässt ein mehrdimensionales Bild des Konfliktortes entstehen.

Im Vordergrund der Diskussion mit international forschenden Experten und Expertinnen stehen methodische und didaktische Zugänge zu solchen Orten der Gewalt.

Eine Veranstaltung der Universität Osnabrück und des Landschaftsverbands Rheinland in Kooperation mit dem NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln

Die Tagung erstreckt sich über zwei Tage.

Tagungsinformationen unter www.konfliktlandschaften.org

Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Treffpunkt: Köln - Gürzenich, Isabellensaal | Teilnahme: kostenlos | Rahmenprogramm zu: „Kriegserfahrungen 1939-1945. Kölner und Kölnerinnen an Front und Heimatfront“, 02.09.2019 - 02.11.2019

Fr. 04.10.
15:00 - 16:30 Uhr

Führung | NS-Dokumentationszentrum

Kriegserfahrungen 1939 - 1945

Obwohl der Beginn des Zweiten Weltkrieges nun 80 Jahre entfernt ist, sind dessen Folgen im öffentlichen und privaten Bewusstsein nach wie vor gegenwärtig. Die tiefgreifenden Umbrüche, Gewalt- und Verlusterfahrungen haben die Zeitzeugen an ihre Kinder und Enkelkinder weitergegeben. Die Ausstellung widmet sich den Kriegserfahrungen, die Kölner und Kölnerinnen in den Jahren 1939 bis 1945 machten. Sie beschränkt sich nicht auf die Erlebnisse in Köln, sondern fragt ebenso nach den Erfahrungen von der Front, in der Evakuierung oder bei der Deportation. Interviews sowie Briefe und Fotografien, die meist aus privater Hand stammen, veranschaulichen die individuelle Dimension. Zugleich entsteht ein dichtes Bild der Folgen des Vernichtungskrieges, den das nationalsozialistische Deutsche Reich seit dem Überfall auf Polen am 1. September geführt hat.

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Sarah Keppel | Treffpunkt: Kasse | Preis: € 4,50 | zzgl. Eintritt | Anmeldung bis: 29.09.2019 | Rahmenprogramm zu: „Kriegserfahrungen 1939-1945. Kölner und Kölnerinnen an Front und Heimatfront“, 02.09.2019 - 02.11.2019

Anmeldung Alle Termine anzeigen
Sa. 05.10.
14:00 Uhr

Führung | NS-Dokumentationszentrum

Gedenkstätte Gestapogefängnis und Dauerausstellung "Köln im Nationalsozialismus"

Das EL-DE-Haus war von 1935 bis 1945 Sitz der Kölner Gestapo. Neben der Gedenkstätte Gestapo-Gefängnis mit über 1800 Inschriften der Gefangenen zeigt die Dauerausstellung auf zwei Etagen die Geschichte Kölns im Nationalsozialismus.

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Oliver Meißner | Treffpunkt: Kasse des EL-DE-Hauses | Teilnahme: kostenlos | zzgl. Eintritt

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So. 06.10.
14:00 Uhr

Führung | NS-Dokumentationszentrum

Der britische Ehrenfriedhof in Köln

Die Gräber von Commonwealth-Angehörigen der beiden Weltkriege auf dem Südfriedhof

Aljosha Rohloff

Der Kölner Südfriedhof in Zollstock wurde 1901 eingeweiht und umfasst heute über 47.000 Grabstätten. Nur wenige kennen die beeindruckende Anlage, in der die sterblichen Überreste von über 3.000 Angehörigen der Commonwealth-Staaten beigesetzt sind, die in und zwischen den beiden Weltkriegen starben. Bereits 1922 war entschieden worden, auf dem Kölner Südfriedhof eine der zentralen britischen Soldatenfriedhöfe im Deutschen Reich einzurichten. Das Areal ist seitdem im Besitz Großbritanniens und wird von der Commonwealth War Graves Commission betrieben und gepflegt.

In der Führung wird auch auf die Geschichte der mehr als 400 Piloten der Royal Air Force eingegangen, die als „abgeschossene Feindflieger“ auf dem Südfriedhof beigesetzt worden sind.

Aljosha Rohloff, Universität zu Köln, arbeitet an einer Masterarbeit zum Thema »Lynchjustiz an alliierten Soldaten in der Provinz Rheinland 1944-1945«

Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Mit: Aljosha Rohloff | Treffpunkt: Südfriedhof, Trauerhalle | Preis: € 6,00 | ermäßigt: € 3,00 | Rahmenprogramm zu: „Kriegserfahrungen 1939-1945. Kölner und Kölnerinnen an Front und Heimatfront“, 02.09.2019 - 02.11.2019

Do. 10.10.
16:00 Uhr

Führung | NS-Dokumentationszentrum

Die »Gräber der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft«

mit Dr. Karola Fings

Auf den Kriegsgräberstätten des Kölner Westfriedhofs sind mehr als 4.000 polnische und sowjetische Kriegsgefangene, Opfer des Nationalsozialismus sowie zivile und militärische deutsche Opfer des Krieges beigesetzt. Auf keinem Friedhof in Köln ist die Anzahl der beigesetzten NS-Opfer so hoch. Dies liegt unter anderem daran, dass auf dem Westfriedhof die Opfer der Hinrichtungen im Gefängnis Klingelpütz und in der Gestapo-Zentrale im EL-DE-Haus bestattet wurden.

Bei der Führung wird deutlich, dass die ab 1939 erfolgten Beisetzungen die rassistische Ideologie des NS-Regimes widerspiegeln. Auch zeugen die Grabstätten davon, wie sich das Vorgehen der Gestapo gegen ihre politischen und »rassischen« Gegner im Laufe des Krieges brutalisierte. Anhand der Geschichte der von 1945 bis 1968 gestalteten Anlagen wird der Frage nachgegangen, wer wann welche Erinnerungssteine gesetzt hat, welche Biographien sich hinter den oft namenlosen Grabstätten verbergen und welche Grabstätten heute nicht mehr sichtbar sind.

Mit der Führung werden die Informationstafeln vorgestellt, die das NS-Dokumentationszentrum zusammen mit dem Amt für Landschaftspflege und Grünflächen erarbeitet hat und die in mehreren Sprachen auf http://west.nsdok.de/ zur Verfügung stehen.

Für: Erwachsene | Von: NS-Dokumentationszentrum | Mit: Dr. Karola Fings | Treffpunkt: Westfriedhof, Haupteingang | Preis: € 6,00 | ermäßigt: € 3,00 | Rahmenprogramm zu: „Kriegserfahrungen 1939-1945. Kölner und Kölnerinnen an Front und Heimatfront“, 02.09.2019 - 02.11.2019

So. 13.10.
15:00 - 16:30 Uhr

Exkursion | NS-Dokumentationszentrum

Das jüdische Köln - Jüdischer Friedhof Bocklemünd

Der Jüdische Friedhof zeigt uns die einstige Größe der Jüdischen Gemeinde Kölns anhand bekannter Namen und imposanter Grabstätten, er gibt Einblick in die wechselhafte Geschichte und auch den Neuanfang der Kölner Gemeinde nach 1945.
Aaron Knappstein ist Mitglied der Jüdischen Liberalen Gemeinde Köln und Mitarbeiter des NS-Dokumentationszentrums.

Männliche Teilnehmer benötigen eine Kopfbedeckung beim Friedhofsbesuch.

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Aaron Knappstein | Reihe: Akademieprogramm | Treffpunkt: Vor dem Eingang des Jüdischen Friedhofs Bocklemünd (Haltestelle Bocklemünd) | Preis: € 6,00 | Anmeldung bis: 08.10.2019

Anmeldung
Mi. 16.10.
15:00 Uhr

Lesung | NS-Dokumentationszentrum

"Heute Nacht ist viel passiert" - Geschichten aus dem Zweiten Weltkrieg

Kern der Veranstaltung, die sich an Kinder im Alter zwischen acht und zwölf Jahren ggf. in Begleitung Erwachsener richtet, sind  Geschichten aus dem gleichnamigen Buch von Margaret Klare. Die Autorin hat als Kind den Zweiten Weltkrieg erlebt und für ihr Buch 1988 den Peter-Härtling-Preis für Kinder- und Jugendliteratur erhalten. Es geht um Nächte im Luftschutzkeller, Bombensplitter-Tauschen, um Zwangsarbeiter und um „Frieden und Apfelsinen und Schokolade“. Fotos und Dokumente der Sonderausstellung „Kriegserfahrungen“ und Objekte aus der Sammlung des NS-Dokumentationszentrums werden zur Veranschaulichung mit einbezogen.

Für: Kinder ab 8 Jahren | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Barbara Kirschbaum | Reihe: Ferienprogramm | Treffpunkt: Kasse | Teilnahme: kostenlos | Rahmenprogramm zu: „Kriegserfahrungen 1939-1945. Kölner und Kölnerinnen an Front und Heimatfront“, 02.09.2019 - 02.11.2019

Fr. 18.10.
15:00 Uhr

Führung | NS-Dokumentationszentrum

Gedenkstätte Gestapogefängnis und Dauerausstellung "Köln im Nationalsozialismus"

Das EL-DE-Haus war von 1935 bis 1945 Sitz der Kölner Gestapo. Neben der Gedenkstätte Gestapo-Gefängnis mit über 1800 Inschriften der Gefangenen zeigt die Dauerausstellung auf zwei Etagen die Geschichte Kölns im Nationalsozialismus.

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Oliver Meißner | Treffpunkt: Kasse des EL-DE-Hauses | Teilnahme: kostenlos | zzgl. Eintritt

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