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So. 15.03.
13:00 Uhr

Performance | Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt

Ein Daumen - ein Fußballfeld

Abschlusspräsentation des Projekts
Während der Laufzeit der AMAZÔNIA-Ausstellung haben junge Menschen aus der Jugendwerkstatt Chorweiler gemeinsam an einem wachsenden Gebilde gearbeitet. Sie haben berechnet, dass im Amazonasgebiet im Jahr 2024 durchschnittlich etwa 18 Fußballfelder pro Minute zerstört wurden – das entspricht circa 25.920 Fußballfeldern pro Tag. Jeder junge Mensch hinterlässt einen Daumenabdruck auf einer langen Stoffbahn. So werden die Jugendlichen symbolisch Teil eines lebendigen Gemäldes. Kommt vorbei und seht selbst!

Für: Alle | Von: Rautenstrauch-Joest-Museum | Teilnahme: kostenlos | Rahmenprogramm zu: „AMAZÔNIA - Photographs by SEBASTIÃO SALGADO“, 29.10.2025 - 15.03.2026

So. 15.03.
14:00 Uhr

Führung | Kölnisches Stadtmuseum

Wer fegt und hämmert denn da?

Heute kann man alles werden! Doch wie sah die Arbeitswelt eigentlich vor 1000 Jahren aus? Mussten Kinder schon helfen? Wir erkunden gemeinsam die Berufe in Köln und werden den Alltag der Menschen entdecken. Kommt mit auf eine Reise durch die Geschichte der Berufswelt in unserer Stadt.

 

Begrenzte Teilnehmer*innenzahl. Du erhältst am Tag der Führung ca. 30 Minuten vorab an der Kasse einen Aufkleber, damit du an der Führung teilnehmen kannst.

Abb.: Ausschnitt Abraham Aubry, Altermarkt in Köln, 1660

Für: Alle | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Silvia Michael | Reihe: Familienführung | Treffpunkt: Foyer | Teilnahme: kostenlos

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So. 15.03.
15:00 - 17:30 Uhr

Gespräch | Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt

Ancestry in Motion: Indigenous Identity, the City, and Survival

Continuity is both cultural and environmental, sustained through ongoing care for land and identity alike. This Artist Talk explores Indigenous knowledge as lived practice — active in the present and shaping the future. Here, ancestry is not memory alone, but a force carried through the body and into contemporary space. Accompanying the talk, Vanessa Ramos Velasquez will present the performance ‘In Relation With…’, developed as a site-specific work for the RJM.

With contributions by Olinda Silvano, Vanessa Ramos-Velasquez, and Alfredo Villar, whose practices engage contemporary Amazonian art in critical dialogue with Indigenous perspectives.

Vorfahren in Bewegung: Indigene Identität, die Stadt und das Überleben

Kontinuität ist sowohl kultureller als auch ökologischer Natur und wird durch die fortwährende Pflege des Landes und der Identität aufrechterhalten. Das Künstlergespräch untersucht indigenes Wissen als gelebte Praxis, die aktiv in der Gegenwart stattfindet und die Zukunft prägt. Hier ist Abstammung nicht nur Erinnerung, sondern eine Kraft, die durch den Körper und in den zeitgenössischen Raum getragen wird. Begleitend zum Talk zeigt Vanessa Ramos Velasquez die Performance „In Relation With…“, die speziell für das Rautenstrauch-Joest-Museum als ortsspezifische Arbeit entwickelt wurde.

Es gibt Beiträge von Olinda Silvano, Vanessa Ramos-Velasquez und Alfredo Villar, deren Praxis zeitgenössische amazonische Kunst in einen kritischen Dialog mit indigenen Perspektiven bringt.

Für: Erwachsene | Von: Rautenstrauch-Joest-Museum | Teilnahme: kostenlos | Rahmenprogramm zu: „DIE ZUKUNFT IST INDIGEN“, 01.11.2025 - 31.12.2026

Di. 17.03.
18:00 Uhr

Gespräch | NS-Dokumentationszentrum

Gewalt ausstellen?

Der Umgang mit Gewaltbildern in Museen und an NS-Erinnerungsorten wird kontrovers diskutiert. Denn auf der einen Seite können drastische Darstellungen Betrachter*innen überfordern und die Würde der Opfer verletzen. Auf der anderen Seite kommt gerade Fotografien von Leid und Massenmord bei der Dokumentation von Gewaltverbrechen ein Beweischarakter zu. Über das Dilemma, Gewaltbilder in Ausstellungen zu zeigen, kommen Ljiljana Radonić (Österreichische Akademie der Wissenschaften) und Janne Grashoff (NS-DOK) ins Gespräch.

Foto: Triggerwarnung zu Gewaltdarstellungen im Rautenstrauch-Joest-Museum © Raimond Spekking CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons)

Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Preis: € 4,50 | ermäßigt: € 2,00 | Rahmenprogramm zu: „Intervention! Wie erzählen wir NS-Geschichte heute?“, 20.01.2026 - 20.07.2027

Mi. 18.03.
16:00 Uhr

Führung | Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt

Der Mensch in seinen ANTIKOLONIALEN Welten. Rassismuskritische Führung durch die Dauerausstellung

In dieser Führung wird die Dauerausstellung rassismuskritisch gegen den Strich gelesen. Welche Bilder „außereuropäischer Kulturen“ werden produziert und reproduziert und welche Alternativen wären möglich? Welche Stimmen wurden in dieser Ausstellung ausgelassen und warum?  Die Führung beleuchtet über konkrete Beispiele des Umgangs mit Objekten/Subjekten das enge Verhältnis zwischen vergangener rassistischer kolonialer Gewalt und heutiger Kämpfe um Antirassismus, Restitution und Reparation.

Die Führung entstand im Rahmen des Kooperationsprojektes „Die Baustelle. Aus Konservierung wird Konversation“ des Integrationshaus e.V. und des Kunts e.V. in Zusammenarbeit mit dem Rautenstrauch-Joest-Museum. Das Projekt wurde durch den Fonds Soziokultur aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen von NEUSTART KULTUR gefördert.

Begrenzte Teilnehmer*innenzahl. Sie erhalten am Tag der Führung vorab an der Kasse einen Aufkleber, der zur Teilnahme an der Führung berechtigt.

Foto: Alternativvorschlag zur Präsentation in der Dauerausstellung, Rautenstrauch-Joest-Museum – Kulturen der Welt 

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Elizaveta Khan, Integrationshaus e.V. | Reihe: Bildung für nachhaltige Entwicklung | Treffpunkt: Kasse | Teilnahme: kostenlos | zzgl. Eintritt

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Do. 19.03.
15:30 Uhr

Führung | Kölnisches Stadtmuseum

Urban Legends

Auch in Köln gibt es viele urbane Legenden - dort mehr bekannt als kölsche „Sagen und Legenden“. Oft lustig, manchmal schaurig - heute erzählen wir eine Auswahl weit verbreiteter urbaner Erzählungen aus Köln und zeigen, dass in jeder Sage und Legende auch ein Fünkchen Wahrheit steckt!

Begrenzte Teilnehmer*innenzahl. Sie erhalten am Tag der Führung ca. 30 Minuten vorab an der Kasse einen Aufkleber, der zur Teilnahme an der Führung berechtigt.

Abb.: Historisches Stadtmodell im Kölnischen Stadtmuseum Foto: Anke Leyendecker

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Yvonne Plum | Treffpunkt: Foyer | Teilnahme: kostenlos | zzgl. Eintritt

Do. 19.03.
18:00 Uhr

Podiumsdiskussion | NS-Dokumentationszentrum

80 Jahre Entnazifizierung: Grandios gescheitert – oder doch etwas gelernt?

Anfang März 1946 legten die Alliierten mit dem »Gesetz zur Befreiung von Nationalsozialismus und Militarismus« die Entnazifizierung in deutsche Hände.
Doch darüber, wie erfolgreich die Entnazifizierung der Deutschen war, gehen die Meinungen auseinander. Oft wird sie als gescheitert bewertet und dafür herangezogen, um den zunehmenden Rechtsextremismus heute zu begründen. Doch stimmt das?
Darüber diskutiert Moderator Christoph Schäfer (Deutschlandfunk) mit der Historikerin Dr. Hanne Leßau (NS-DOK), dem Autor Jakob Springfeld und dem Historiker Dr. Johannes Spohr (present past).
Eine gemeinsame Veranstaltung mit der Deutschlandfunk-Sendung »Zur Diskussion«

 um Anmeldung wird gebeten unter nsdok@stadt-koeln.de

Wir bitten um Anmeldung per Mail an nsdok@stadt-koeln.de.

Abb: Abgabe des Entnazifizierungs-Fragebogen in Berlin-Steglitz, 1946 © U.S. Army Signal Corps, National Archives in Washington D.C.,

Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Preis: € 4,50 | ermäßigt: € 2,00

Fr. 20.03.
16:00 - 17:30 Uhr

Führung | Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt

Schatten der Dinge – Exponate zwischen kolonialer Geschichte, Erinnerung und Rückgabe

Millionen von Gegenständen aus aller Welt, oft während der Kolonialzeit gesammelt, lagern heute in europäischen Museen. Viele wurden geschenkt oder getauscht – doch viele auch gewaltsam geraubt. Diese Stücke erzählen von einer komplizierten Geschichte, die bis heute Debatten über ethnologische Museen, Kolonialismus, Macht und Restitution prägt.

In dieser Führung werfen wir einen genauen Blick auf die Sammlungsgeschichte des Museums und drei ausgewählte Objekte aus Unrechtskontexten. Gemeinsam diskutieren wir Provenienzforschung, Raubkunst, Rückgabe und die Frage, wie mit diesen historischen Spuren heute umgegangen wird.

Skulptur lefem, Bangwa, Kamerun, Zentralafrika, 1801/1900, Rautenstrauch-Joest-Museum – Kulturen der Welt, Köln, Foto: RBA / Wolfgang F. Meier

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Dominik Fasel | Reihe: Programm plus | Treffpunkt: Foyer | Preis: € 4,50 | zzgl. Eintritt

So. 22.03.
11:00 Uhr

Führung | Kölnisches Stadtmuseum

Kostenlose Sonntagsführung des ehrenamtlichen Arbeitskreises durch die Dauerausstellung

Alle zwei Wochen sonntags um 11:00 Uhr führen die Mitglieder des ehrenamtlichen Arbeitskreises durch die Dauerausstellung des Kölnischen Stadtmuseums. Gemeinsam mit den Besucher*innen begeben sie sich auf eine spannende, emotionale Reise durch Kölns Vergangenheit und Gegenwart.
Zentrale Fragen wie „Was verbindet uns?“, „Was lieben wir?“ oder „Was macht uns Angst?“ eröffnen neue, persönliche Zugänge zur Stadtgeschichte.

Die Führungen geben einen fundierten Überblick über die Ausstellung und lassen Raum für Gespräche und Fragen.

Abbildung: Kölnisches Stadtmuseum. Foto: Constantin Ehrchen

Für: Erwachsene | Von: Arbeitskreis des Kölnischen Stadtmuseums | Mit: Beate Ferges | Treffpunkt: Foyer | Teilnahme: kostenlos | zzgl. Eintritt

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So. 22.03.
15:00 - 17:00 Uhr

Exkursion | NS-Dokumentationszentrum

"Treffpunkt Mülheim" – NS-Zwangsarbeit in einem Kölner Industrieviertel

Erfahren Sie auf diesem Rundgang durch Köln-Mülheim mehr über die Geschichte des industriell geprägten Stadtteils: Wo heute vielfältiges urbanes Treiben mit Konzerten und modernen Dienstleistern zu finden ist, prägten damals Unternehmen wie Felten & Guilleaume und das Carlswerk mit seiner Draht- und Kabelfertigung das Stadtbild.
Als Teil der NS-Rüstungsindustrie profitierten die Firmen von der Ausbeutung der Zwangsarbeiter*innen. Die Arbeits- und Lebensumstände der vor allem aus der ehemaligen Sowjetunion verschleppten Menschen begegnen Ihnen während der Tour durch Mülheim in Form von Zitaten und Erinnerungen aus Zeitzeugen-Berichten an verschiedenen Stationen wie dem Hochbunker Berliner Straße, Standorten ehemaliger Unterkunftsbaracken oder der Schlackenbergwerft am Rheinufer.


Der Rundgang beginnt an der KVB-Haltestelle Keupstraße und dauert ca. zwei Stunden. Er endet an der Ratsstraße, in der Nähe zu den KVB-Haltestellen Keupstraße oder Wiener Platz.

Aufgrund der begrenzten Teilnehmendenzahl empfehlen wir eine vorherige Anmeldung. Sofern noch Plätze frei sind, ist auch eine spontane Teilnahme am Treffpunkt möglich.

Abb.: Michael Krewonos (links, um 1944) wurde 1942 aus der Ukraine nach Köln verschleppt und musste als Zwangsarbeiter für Felten & Guilleaume in Mülheim arbeiten. (Foto: NS-DOK)

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Heike Rentrop | Treffpunkt: KVB-Haltestelle Keupstraße | Teilnahme: kostenlos | Anmeldung bis: 19.03.2026

Anmeldung
Mi. 25.03.
18:00 Uhr

Online | NS-Dokumentationszentrum

DEMOKRATIE. BILDUNG. MUSEUM.

Demokratie ist in Museen eine Querschnittsaufgabe – sei es z.B. in Ausstellungs- bzw. Bildungszusammenhängen, sei es als Wirkung in den gesellschaftspolitischen Raum oder in die eigene Institution selbst. Dabei bedarf es möglichst vieler Blickwinkel und unterschiedlichster Expertise, um Demokratie im Museumsalltag zu erforschen, zu gestalten und lebendig zu halten. Fachgebietsübergreifend zu arbeiten ist wiederum eine Herausforderung, aber die Museumsszene ist gerade besonders aktiv, Wege zu finden und zu etablieren.

Dr. Elke Kollar (Museumspädagogisches Zentrum München, Bundesverband Museumspädagogik e.V.), Prof. Dr. Alexander Wohnig (Universität Siegen, Deutsche Vereinigung für Politische Bildung e.V.) und Dr. Carla-Marinka Schorr (Universität Würzburg, Projekt "Cultural Dynamics: Museums and Democracy in Motion") erörtern gemeinsam verschiedene Perspektiven und Spannungsfelder im Hinblick auf Demokratiebildung, Museumsarbeit und Möglichkeiten von Teilhabe. Der Lehrstuhl für Museumswissenschaft der Universität Würzburg und das NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln laden Sie herzlich zu diesem interdisziplinären Online-Gespräch ein. 

Die Veranstaltung findet online statt. Anmeldung per E-Mail an culturaldynamics@uni-wuerzburg.de

Abb: © Jörn Neumann

Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Teilnahme: kostenlos | Rahmenprogramm zu: „WE … TOGETHER. gemeinsam. demokratisch. handeln.“, 18.09.2025 - 30.08.2026

Do. 26.03.
16:00 Uhr

Gespräch | Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt

One Mask, Many Meanings: Indigenous Perspectives on a Mask from the Brazilian Amazon

Roundtable with Guests from the Brazilian Amazon

As a starting point we use a mask from the collection of the Rautenstrauch-Joest-Museum. This type of mask is known as "cara grande," or "great face" in Portuguese. The mask was created by an artist of the Tapirapé community out of wood, fiber, and feathers. The Tapirapé live on the river of the same name (Rio Tapirapé) in the Brazilian state of Mato Grosso near the Araguaia. They call themselves Apyãwa (“true people”), while the commonly used Tupi word “Tapirapé” is synonymous with the Milky Way, which is literally called the “path of the tapir.”

The roundtable brings together Indigenous knowledge and academic research to discuss the circulation, transformation, and contemporary ritual and economic meanings of the masks since the late 1960s. With the Indigenous ritual specialists Paroo’i Tapirapé ( (Urubu Branco Indigenous Land, Mato Grosso state, Brazil), and Makato Koxamare’i Tapirapé (Urubu Branco Indigenous Land, Mato Grosso state, Brazil), and Dr. Ana Coutinho (MECILA Cologne/ Larme - National Museum of Rio de Janeiro, Brazil).

The event is part of the accompanying program “THE FUTURE IS INDIGENOUS.”

Tischgespräche mit Gästen aus dem brasilianischen Amazonas

Als Ausgangspunkt verwenden wir eine Maske aus der Sammlung des Rautenstrauch-Joest-Museums. Diese Art von Maskeist als „cara grande“ bekannt, was auf Portugiesisch „großes Gesicht“ bedeutet.
Die Maske wurde von Künstler*innen der Tapirapé-Gemeinschaft aus Holz, Fasern und Federn gefertigt. Die Tapirapé leben am gleichnamigen Fluss (Rio Tapirapé) im brasilianischen Bundesstaat Mato Grosso in der Nähe des Araguaia.
Sie nennen sich selbst Apyãwa („wahres Volk“), während das gebräuchliche Tupi-Wort „Tapirapé“ für die Milchstraße steht, das wörtlich als „Weg des Tapirs“ bezeichnet wird.

Der runde Tisch bringt indigene Wissenssysteme und akademische Forschung zusammen, um die Zirkulation, Transformation und zeitgenössischen rituellen und wirtschaftlichen Bedeutungen der Masken seit den späten 1960er-Jahren zu diskutieren.
Mit den Expert*innen Paroo’i Tapirapé (Indigenes Gebiet Urubu Branco, Bundesstaat Mato Grosso, Brasilien) und Makato Koxamare’i Tapirapé (Indigenes Gebiet Urubu Branco, Bundesstaat Mato Grosso, Brasilien) sowie Dr. Ana Coutinho (MECILA Köln / Larme – Nationalmuseum Rio de Janeiro, Brasilien).

Die Veranstaltung ist Teil des Begleitprogramms „DIE ZUKUNFT IST INDIGEN“.

 

Englisch (teilweise aus dem brasilianischen Portugiesisch übersetzt)

Für: Erwachsene | Von: Rautenstrauch-Joest-Museum | Preis: € 5,00 | Rahmenprogramm zu: „DIE ZUKUNFT IST INDIGEN“, 01.11.2025 - 31.12.2026

Do. 26.03.
18:00 Uhr

Performance | NS-Dokumentationszentrum

Das Nürnberger Tagebuch – eine Theaterlesung von neuesschauspielkoeln

Das »Nürnberger Tagebuch« basiert auf den Aufzeichnungen des US-Militärpsychologen Gustave M. Gilbert, der während der Nürnberger Prozesse (1945/46) individuelle Gespräche mit den Hauptangeklagten des NS-Regimes führte.
Das Theaterensemble inszeniert diese Aussagen zwischen Selbstrechtfertigung und Verleugnung, ideologischer Überzeugung und Verteidigung als Einblick in die Gedankenwelt der angeklagten NS-Führungselite – 80 Jahre
nach dem Prozess.

Abb: View of the defendants in the dock at the International Military Tribunal trial of war criminals at Nuremberg. © United States Holocaust Memorial Museum, courtesy of National Archives and Records Administration, College Park; public domain

Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Preis: € 4,50 | ermäßigt: € 2,00

Fr. 27.03.
16:30 - 18:00 Uhr

Führung | Kölnisches Stadtmuseum

Unterwegs im Minoritenquartier

Das Kölnische Stadtmuseum liegt mit neuem Sitz im ehemaligen Modehaus Sauer mitten in der Innenstadt. Doch welche Geschichten und Persönlichkeiten können uns die Gebäude im Minoritenquartier rund um das Haus Sauer erzählen? Wie war das Leben direkt im Schatten des Doms, in unmittelbarer Nähe zur Stadtmauer und Hohestraße in den letzten 1500 Jahren? Welche Verbindungen gibt es mit der Sammlung und der Geschichte des Kölnischen Stadtmuseums? Bei diesem Stadtspaziergang erleben Sie anhand von Architektur, Straßenzügen, Monumenten und Kunstinstalationen die Geschichte der Bauwerke und ihrer Bewohner. Bezüge zur Gegenwart werden entdeckt und ein Blick in die Zukunft gewagt.

Abb.: Ausschnitt des Mercatorplans von 1571, Rheinisches Bildarchiv Köln.

Für: Erwachsene | Von: Kölnisches Stadtmuseum | Mit: Anke Leyendecker | Treffpunkt: Foyer | Teilnahme: kostenlos | zzgl. Eintritt

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Do. 02.04.
15:30 Uhr

Führung | Kölnisches Stadtmuseum

Handel und Verkehr in Köln

Über sieben Brücken sollst du gehen! Dies ist noch gar nicht so lange möglich. Auch gab es zuerst in Köln nur eine einzige Brücke, wodurch sich auch der Stadtteil Deutz gründete. Von dieser sieht man in mittelalterlichen Stadtansichten allerdings nichts mehr. Was ist wohl geschehen und wie haben sich die Menschen im Laufe der Geschichte in Köln fortbewegt? Und warum kamen die Menschen nach Köln? Erfahren Sie in dieser Führung mehr über Köln als Handelsknotenpunkt und Hansestadt, wie auch neue Erfindungen wie Motoren, Pferdewagen und ein erstes Auto.

Begrenzte Teilnehmer*innenzahl. Sie erhalten am Tag der Führung ca. 30 Minuten vorab an der Kasse einen Aufkleber, der zur Teilnahme an der Führung berechtigt.

Abb.: Vis-á-Vis im Kölnischen Stadtmuseum

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Dr. Daniela Rösing | Treffpunkt: Foyer | Teilnahme: kostenlos

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Do. 02.04.
16:00 Uhr

Führung | Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt

Feste feiern: Feste aus aller Welt

Feste und Feierlichkeiten bilden einen wesentlichen Bestandteil des menschlichen Lebens und unserer Kultur. Sie verleihen uns Halt, stärken das Gefühl der Zusammengehörigkeit und bereiten uns Freude und Spaß. Dabei sind die Gründe zum Feiern so vielfältig wie die Feste selbst. In dieser Führung durch die Dauerausstellung lernen Sie verschiedene Festlichkeiten aus aller Welt, ihre Traditionen und Anlässe kennen. Welches Fest feiern Sie gerne?

Bereich „Der inszenierte Abschied: Tod und Jenseits", Rautenstrauch-Joest-Museum – Kulturen der Welt
Foto: Atelier Brückner / Nikolai Wolff

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Treffpunkt: Kasse | Teilnahme: kostenlos

Do. 02.04.
18:00 - 20:00 Uhr

Führung | Kölnisches Stadtmuseum

Stadt:Raum – Museumsspaziergang für Neu-Kölner*innen

Sie sind neu in Köln, kennen die Museen noch nicht und haben noch nie etwas vom KölnTag gehört? Dann sind Sie bei diesem kostenfreien Museumsspaziergang genau richtig! Zusammen mit anderen Neu-Kölner*innen spazieren wir durch die Kölner Innenstadt zu ausgewählten städtischen Museen und kommen dort mit kreativen Übungen zu den Ausstellungen in einfacher Sprache ins Gespräch. Bei einem geselligen Ausklang können Sie sich näher kennen lernen. Gerne können Sie auch mit begrenzten Deutschkenntnissen teilnehmen.

Wenn Sie in Köln wohnen, ist der Eintritt für Sie kostenfrei. Als Eintrittskarte reicht der Personalausweis oder ein vergleichbares Dokument.
Die Teilnehmer*innenzahl ist begrenzt.

Köln und die Kunst

Route 1:

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud

Museum Ludwig

Museum für Angewandte Kunst Köln

Foto: Dominik Fasel

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Anke Leyendecker | Treffpunkt: Foyer Wallraf-Richartz-Museum | Teilnahme: kostenlos | Anmeldung bis: 28.03.2026

Anmeldung Alle Termine anzeigen
Do. 02.04.
18:00 - 21:00 Uhr

Workshop | NS-Dokumentationszentrum

Remote Island – Abenteuer Demokratie auf einer Insel

Erleben Sie das Raumspiel Remote Island! Dabei tauchen sie in ein „begehbares Computerspiel“ ein und stellen sich als Team gemeinsam den Herausforderungen:
Nach einer globalen Apokalypse auf einer Insel gestrandet, müssen die Spielenden selbstständig in Kleingruppen unterschiedliche Aufgaben bewältigen. In verschiedenen Themenräumen setzen sich die Teilnehmenden in spannenden Challanges damit auseinander, wie ein Zusammenleben auf Remote Island organisiert werden kann.

Im Inselrat diskutieren die Spielenden anschließend über ihre Ergebnisse und Positionen - und erstellen ihren eigenen Inselvertrag. In einer abschließenden Reflexionsphase werden die Erlebnisse und Erfahrungen aus dem Spiel mit den Lebenswelten der Teilnehmenden in Bezug gesetzt: Im Kleinen betrachten sie Entscheidungen in den Gruppen während des Spiels, im Großen die demokratischen Prozesse in der heutigen Gesellschaft.

 

Bitte beachten Sie, dass im Rahmen dieser Veranstaltung weder das ehemalige Hausgefängnis noch die Dauerausstellung besucht werden.

Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung bis eine Woche vorher. Die Veranstaltung findet nur bei insgesamt ausreichender Anzahl an Teilnehmenden statt. Im Falle einer Stornierung werden wir Sie rechtzeitig informieren.

Abb.: Remote Island, Foto: Nathan Ishar.

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Lena Gerhards | Reihe: Bildung für nachhaltige Entwicklung | Treffpunkt: Foyer EL-DE-Haus | Teilnahme: kostenlos | Anmeldung bis: 26.03.2026

Anmeldung Alle Termine anzeigen
Do. 02.04.
18:30 - 20:00 Uhr

Führung | NS-Dokumentationszentrum

Das Kölner EL-DE-Haus: Die Geschichte der Gestapo-Zentrale inmitten der Stadt

Das EL-DE-Haus war von 1935 bis 1945 Sitz der Kölner Gestapo. Das ehemalige Hausgefängnis im Keller erinnert mit den über 1.800 zeitgenössischen Inschriften der Häftlinge an das Leid der Gefangenen. Die Dauerausstellung in den ehemaligen Büroräumen der Gestapo zeigt die Geschichte Kölns im Nationalsozialismus.

Im Rahmen dieser Veranstaltung erhalten Sie einen Einblick in die Geschichte des Hauses. Darüber hinaus werden ausgewählte Aspekte der Stadtgeschichte während der Zeit des Nationalsozialismus erläutert.

 

Aufgrund der begrenzten Teilnehmer*innenzahl empfehlen wir eine vorherige Anmeldung. Sollte es darüber hinaus noch freie Plätze geben, erfahren Sie dies kurz vorher an der Information im Museum.

Abb.: Das EL-DE-Haus (NS-DOK, Nathan Ishar)

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Oliver Meißner, Heinrich Bleicher | Treffpunkt: Foyer EL-DE-Haus | Teilnahme: kostenlos | Anmeldung bis: 31.03.2026

Anmeldung Alle Termine anzeigen
Do. 02.04.
19:00 - 20:30 Uhr

Führung | NS-Dokumentationszentrum

WE ... TOGETHER - Rundgang durch die Ausstellung

Wählen, demonstrieren, sich politisch engagieren … all das sind wesentliche Bestandteile unserer Demokratie. Aber wo erleben wir Demokratie im Alltag? Und wie können wir sie aktiv gestalten?

In dieser Führung laden wir Sie ein, sich in den Themenräumen der Wechselausstellung von Beispielen Kölner Gruppen inspirieren zu lassen – ganz konkret und lokal. Sei es zum gemeinsamen Wohnen, Arbeiten, Feiern, Erinnern oder zum Schaffen gemeinsamer Räume. Welche Ideen und Chancen gibt es? Und wo liegen die Herausforderungen und Spannungsverhältnisse im gemeinsamen demokratischen Handeln?

Die Führung bietet auch die Möglichkeit, eigene Perspektiven, Ideen, Wünsche und Forderungen zu teilen, sie gemeinsam zu diskutieren, und im Werkstattraum selbst zum Teil der Ausstellung zu machen.

 

Bitte melden Sie sich für die Veranstaltung an. Sollten noch Pätze frei sein, ist eine spontane Teilnahme am Veranstaltungstermin möglich.

Abb.: Ausstellungsplakat (NS-DOK)

 

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Marlene Nolting | Reihe: Bildung für nachhaltige Entwicklung | Treffpunkt: Foyer EL-DE-Haus | Preis: € 2,00 | Anmeldung bis: 31.03.2026 | Rahmenprogramm zu: „WE … TOGETHER. gemeinsam. demokratisch. handeln.“, 18.09.2025 - 30.08.2026

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