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Di. 29.09.
19:00 Uhr

Event | Museum Ludwig

KunstBewusst mit Stefan Koldehoff und Tobias Timm

Der Vortrag ist Teil der Reihe „KunstBewusst“ der Freunde des Wallraf-Richartz-Museum und des Museum Ludwig Köln. Bitte melden Sie sich hier für den Vortrag an.

True Crime auf dem Kunstmarkt: Spätestens mit der Globalisierung des Kunstmarktes hat die Kunstkriminalität eine neue Qualität erreicht – und neben klassischen Verbrechen wie Raub, Fälschung und Artnapping treten zunehmend neue Methoden in Erscheinung: Geldwäsche, Steuerkriminalität, Beratungsbetrug und mehr. Die Journalisten und Kunstexperten Stefan Koldehoff und Tobias Timm erzählen von spannenden, unglaublichen und teils irrwitzigen Fällen – und fordern neue Regeln für den Kunstmarkt.

Stefan Koldehoff ist Kulturredakteur beim Deutschlandfunk und schreibt u.a. für DIE ZEIT und art – Das Kunstmagazin. Tobias Timm schreibt für das Feuilleton der ZEIT von Berlin aus über Kunst, Architektur und Verbrechen. Ihr gemeinsames Buch „Falsche Bilder, echtes Geld“ (2012) zum Fall Beltracchi wurde zum Bestseller.

Der Besuch der Veranstaltung kann nur nach vorheriger Anmeldung und unter Einhaltung der Hygienebestimmungen der Stadt Köln erfolgen! Daher bitten wir Sie darum, sich bis einschließlich dem 29.09.2020 für den Besuch des Vortrages bei uns anzumelden. Darüber hinaus bitten wir Sie darum, beim Betreten des Museums und bis zur Einnahme des Ihnen zugewiesenen Platzes einen Mundschutz zu tragen. Auf das anschließende „Get-together“ und das KunzMahl müssen wir leider momentan noch verzichten.

Wir bedanken uns im Vorfeld für Ihre Mithilfe und freuen uns darauf Sie endlich wieder live bei KunstBewusst begrüßen zu dürfen!

Bildnachweis: Stefan Koldehoff & Tobias Timm; Foto: privat

Für: Erwachsene | Von: Freunde des Wallraf-Richartz-Museums und des Museums Ludwig | Reihe: KunstBewusst | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 2,50 | ermäßigt: € 1,50 | Mitglieder der Freunde frei | Rahmenprogramm zu: „Russische Avantgarde im Museum Ludwig – Original und Fälschung“, 26.09.2020 - 03.01.2021

Mi. 30.09.
10:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

„Schule des Sehens / Filmgeschichten für Kinder“: Manifeste

Der Traum

DK/GB 2005, 109’, R: Niels Arden Oplev, mit: Janus Dissing Rathke, Jens Jorn Spottag, Anne-Grethe Bjarup Riis, FSK: ab 6, empfohlen ab 10 Jahren

Dänemark im Sommer 1969. Der 13-jährige Frits lebt auf dem Land. Nachdem sein Vater Peder mit Depressionen eingeliefert wird, legt sich seine Mutter Stine einen Fernseher zu. Frits erfährt so alles über die Studentendemonstrationen und den kürzlich ermordeten Martin Luther King. An seiner neuen Schule leidet er wie alle anderen Schüler unter der Tyrannei des prügelnden Direktors Lindum-Svendsen. Als Frits nach einem Streich vom Direktor fast das Ohr abgerissen wird, verlangen seine Eltern eine juristische Untersuchung. Doch der Vorfall soll unter den Teppich gekehrt werden. Frits lässt sich nicht entmutigen und streitet mit Hilfe seiner Familie und dem neuen und unkonventionellen Lehrer Freddie Svale für seine Rechte. So wird aus dem Film ein Manifest für Gewaltfreiheit.

Für: Kinder ab 10 Jahren | Von: Filmforum NRW in Zusammenarbeit mit dem jfc Medienzentrum | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 3,00 | Nur mit Anmeldung beim jfc Medienzentrum: info@jfc.info, 0221-130 56 150

Mi. 30.09.
16:30 Uhr

Führung | Museum Ludwig

Magie der Skulptur - Zwei große amerikanische Künstlerinnen in Mapping the Collection

Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung bei info@museumsfreunde-koeln.de oder Tel 0221 25743-24 

Teilnehmerbegrenzung: 10 Personen

Für: Erwachsene | Von: Arbeitskreis Wallraf-Richartz-Museum / Museum Ludwig | Mit: Margit Kugel | Treffpunkt: Kasse | Teilnahme: kostenlos | zzgl. Eintritt | Rahmenprogramm zu: „Mapping the Collection“, 19.06.2020 - 11.10.2020

Mi. 30.09.
19:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

»ifs-Begegnung« Edimotion mit Editor Claudio Cea

Hass – La Haine

FR 1995, 96‘, OmU, R: Mathieu Kassovitz , Montage: Mathieu Kassovitz, Scott Stevenson Anschließend Gespräch mit Editor Claudio Cea, moderiert von Kyra Scheurer, Künstlerische Leiterin von Edimotion

Beim Kölner Festival Edimotion (ehem. Filmplus) steht die Kunst der Filmmontage im Mittelpunkt. In Zusammenarbeit mit dem Festival zeigen wir bei der »ifs-Begegnung« Edimotion Lieblingsfilme von Editor*innen, die sich durch eine herausragende Montage auszeichnen.

Für Filmeditor Claudio Cea war HASS – LA HAINE eine sehr frühe und prägende Kinobegegnung mit der Wirkmacht der Montage: »Als 18-jähriger war LA HAINE einer der Filme, der mich beeindruckt hat und in den Anfängen meines cineastischen Werdegangs lange begleitete. Seine Schlagkraft erreicht LA HAINE unter anderem über die Montage; das Zusammenspiel zwischen Bild- und Tonschnitt, Sound Design und Musik schafft es immer wieder zu überraschen und das Publikum wachzurütteln. 25 Jahre nach seiner Uraufführung hat der Film kaum an Kraft verloren und zeigt soziale Missstände, die bis heute aktuell sind.«

Der Schweizer Filmeditor Claudio Cea schneidet seit mehr als 10 Jahren Kinofilme im Spiel- und Dokumentarfilmbereich. Für BRUNO MANSER – DIE STIMME DES REGENWALDES wurde er dieses Jahr in der Kategorie Beste Montage für den Schweizer Filmpreis nominiert, der Dokumentarfilm VOLUNTEER über freiwillige Flüchtlingshelfer in Griechenland gewann den Publikumspreis beim letzten Zurich Film Festival.

Zum Film:
Dokumentarisches Archivmaterial von Zusammenstößen zwischen Jugendlichen und der Polizei führt in die fiktionale Welt von Said, Vinz und Hubert. Die Freundschaft dieser drei arbeitslosen Jugendlichen in den Sozialbau-Ghettos von Paris begleitet der Film einen Tag lang: Nach einer Nacht der Gewalt zwischen Jugendlichen und der Polizei befindet sich die Siedlung im Ausnahmezustand – der 16-jährige Araber Abdel wurde von der Polizei fast zu Tode geprügelt und eine Polizeiwaffe kam abhanden. Gefunden hat sie Vinz, der seinen Freunden schwört, einen Polizisten zu töten, sollte Abdel sterben. Trotz verschiedener Haltungen der drei: getrieben von Hass gegen das System sind sie alle und am Ende des Tages ist nichts wie zuvor.

Die zweite Regie-Arbeit des damals 25-jährigen Franzosen Mathieu Kassovitz ist nicht nur ein gesellschaftspolitisch brisanter Ghetto-Thriller, sie ist dank ausdrucksstarker Schwarz-Weiß-Bilder der Handkamera im Cinéma-Vérité-Stil und der mit dem César für den Besten Schnitt prämierten Montage auch ein cineastisches Ereignis. 1995 wurde LA HAINE in Cannes mit der Silbernen Palme für die beste Regie ausgezeichnet.

Für: Erwachsene | Von: Edimotion – Festival für Filmschnitt und Montagekunst in Kooperation mit der ifs internationa-le filmschule köln. Mit freundlicher Unterstützung des Kulturamts der Stadt Köln. | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Teilnahme: kostenlos

Do. 01.10.
17:00 Uhr

Langer Donnerstag | Museum Ludwig

Langer Donnerstag im Oktober

Russische Avantgarde im Museum Ludwig – Original und Fälschung. Fragen, Untersuchungen, Erklärungen
Gemeinsam mit einem Forschungsteam haben wir begonnen, 100 Gemälde der Russischen Avantgarde aus unserer Sammlung zu untersuchen. Anhand von 27 Bildern werden nun in unserer Ausstellung die Methoden vorgestellt, mit denen authentische und nicht-authentische Arbeiten identifiziert werden können.
Von 18 bis 21 Uhr beantworten die Kunst:Dialoge Ihre Fragen in der Ausstellung und erläutern auch die Arbeitsweise der Künstler*innen.
In einem offenen Workshop werden die verschiedenen Stile der Russischen Avantgarde aufgezeigt. Davon inspiriert können die Teilnehmer*innen eigene Kompositionen erstellen. Der Workshop findet von 18 bis 21 Uhr in der Werkstatt statt und muss aus gegebenem Anlass auf 9 Personen begrenzt werden, die gleichzeitig im Atelier arbeiten können.


Tickets: Ganztätig frei für Kölner*innen; alle anderen zahlen vor 17h normal, danach nur 7€!

Fotohinweis:
Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass im Rahmen unserer Veranstaltungen Fotos und Videos durch von uns beauftragte Personen erstellt werden. Falls Sie dies nicht wünschen, sprechen Sie bitte die*den Fotograf*in direkt an oder erheben Sie nachträglich Einspruch via Mail an socialmedia@museum-ludwig.de.

Vielen Dank an die Stiftung der Sparda-Bank-West für die Unterstützung unserer Langen Donnerstage!


Foto: Nathan Ishar

///

Russian Avant-Garde at the Museum Ludwig: Original and Fake. Questions, Research, Explanations

Together with a research team, we have begun to examine 100 paintings from the Russian avant-garde in our collection. Based on twenty-seven paintings, now our exhibition presents the methods with which authentic and inauthentic works can be identified.

From 6 to 9 p.m., the Kunst:Dialoge team will answer your questions in the exhibition and also explain the artists’ working methods.

The different styles of the Russian avant-garde will be shown in an open workshop. Inspired by this, the participants can create their own compositions. The event will take place from 6 to 9 p.m. in the workshop, and capacity must be limited to nine people at a time.

 

Tickets: Free all day for Cologne residents; all others pay full price before 5 p.m. and only €7 after!

Photography notice:
Please note that we hire individuals to take photos and videos during our events. If you do not wish to be photographed or recorded, please notify the photographer directly or submit your objection by e-mail to socialmedia@museum-ludwig.de.

Many thanks to Stiftung der Sparda-Bank West for supporting our Late Night Thursday events!

 

Photo: Nathan Ishar

Für: Alle | Von: Museum Ludwig | Preis: € 7,00 | frei für alle Kölner*innen | Rahmenprogramm zu: „Russische Avantgarde im Museum Ludwig – Original und Fälschung“, 26.09.2020 - 03.01.2021

Do. 01.10.
19:00 - 20:48 Uhr

Film | Museum für Angewandte Kunst Köln

PETER LINDBERGH – WOMEN’S STORIES

Der Dokumentarfilm PETER LINDBERGH – WOMEN’S STORIES von Jean Michel Vecchiet zeigt die außergewöhnliche Geschichte eines Mannes, der zu den größten Fotografen des 20. Jahrhunderts zählt. Neben außergewöhnlichen Einblicken in seine tägliche Arbeit erzählt der Film eine sehr persönliche und emotionale Lebensgeschichte, die grundlegende Fragen aufwirft: Wie und warum wird man zum Künstler? Woher kommt diese kreative Kraft, die jeder Logik trotzt und sich der Analyse widersetzt?

Filmvorführungen an jedem 1. Donnerstag im Monat um 19 Uhr. Eintritt jeweils 6 €, nur Abendkasse, keine Reservierungen. In Zusammenarbeit mit der Kinogesellschaft Köln. Bitte tragen Sie einen Mund-Nase-Schutz.

D 2019 • 108’ • Regie: Jean-Michel Vecchiet

Naomi Campbell © Peter Lindbergh

Für: Erwachsene | Von: Museum für Angewandte Kunst | Reihe: CineMAKK | Treffpunkt: Kasse | Preis: € 6,00

So. 04.10.
11:30 Uhr

Führung | Museum Ludwig

Zwei große amerikanische Künstlerinnen in "Mapping the Collection"

Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung bei info@museumsfreunde-koeln.de oder Tel. 0221 25743-24

Teilnehmerbegrenzung: 10 Personen

Für: Erwachsene | Von: Arbeitskreis Wallraf-Richartz-Museum / Museum Ludwig | Mit: Margit Kugel | Treffpunkt: Kasse | Teilnahme: kostenlos | zzgl. Eintritt | Rahmenprogramm zu: „Mapping the Collection“, 19.06.2020 - 11.10.2020

So. 04.10.
15:00 Uhr

Führung | Museum Ludwig

Mapping the Collection

Gleich­berech­ti­gung, in­di­gene Selb­stbes­tim­mung, Frauen­rechte und Black Pow­er: Die Auss­tel­lung wirft ei­nen in­ten­siv­en Blick auf die 1960er und 1970er Jahre in den USA. Sie fragt, wie Kün­stler*in­nen auf die sozialen En­twick­lun­gen und Um­brüche dies­er Jahrzeh­nte reagiert haben – und welche Vors­tel­lung von der Kunst dies­er Zeit an­der­er­seits unsere Erin­nerung geprägt hat. Welch­es Bild der USA wird hi­er repräsen­tiert? Welchen An­teil hat­ten in­di­gene Kün­stler*in­nen, wei­bliche Kün­stler*in­nen, queere Po­si­tio­nen oder »artists of Col­or« an der En­twick­lung der Kunst in dies­er Zeit?

Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl empfehlen wir eine vorherige Anmeldung. Sollte es noch freie Plätze geben, erfahren Sie dies kurz vorher an der Information im Museum.

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Treffpunkt: Kasse | Preis: € 2,00 | zzgl. Eintritt | Anmeldung bis: 01.10.2020 | Rahmenprogramm zu: „Mapping the Collection“, 19.06.2020 - 11.10.2020

Anmeldung Alle Termine anzeigen
Di. 06.10.
11:00 - 12:30 Uhr

Führung | Museum Ludwig

Über Worte zu Bildern

Ein Angebot für blinde und sehbehinderte Besucher*innen und ihre Freund*innen.

Beim lebendigen Rundgang verbinden Sie ausführliche Beschreibungen mit spontanem Austausch. Ziel der gemeinsamen Entdeckungsreise ist nicht die trockene Wissensvermittlung, sondern das anregende Erlebnis. Ausgehend von den ausgewählten Kunstwerken werden die Besucher*innen eingeladen, die Kunst im Gespräch selbst zu entdecken. 

Die Teilnehmer*innenanzahl ist auf 9 Personen begrenzt.

Für: Menschen mit Behinderung | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Julia Greipl M. A. | Reihe: Akademieprogramm | Treffpunkt: Kasse | Preis: € 4,50 | zzgl. Eintritt | Anmeldung bis: 01.10.2020

Anmeldung Alle Termine anzeigen
Mi. 07.10.
16:30 Uhr

Führung | Museum Ludwig

Verletzte Menschenbilder (BACON - RICHIER - GIACOMETTI)

Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung bei info@museumsfreunde-koeln.de oder Tel. 0221 25743-24

Teilnehmerbegrenzung: 10 Personen

Für: Erwachsene | Von: Arbeitskreis Wallraf-Richartz-Museum / Museum Ludwig | Mit: Margit Kugel | Treffpunkt: Kasse | Teilnahme: kostenlos | zzgl. Eintritt

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Do. 08.10.
19:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

„Filmgeschichten“: Manifeste

Rätsel der Sphinx

GB 1977, 91’, DCP, OmU, Regie: Laura Mulvey/Peter Wollen, mit: Dinah Stabb, Merdelle Jordine, Riannon Tise

Mit anschließendem Gespräch und Buchpräsentation mit Prof. Dr. Laura Mulvey, Filmwissenschaftlerin und Filmemacherin, Moderation: Dr. Maxa Zoller, Festivalleiterin des Internationalen Frauenfilmfestivals Dortmund | Köln

Wir gehen davon aus, dass Film die ungebrochene, gesellschaftlich etablierte Interpretation des Geschlechtsunterschiedes reflektiert, sogar damit spielt und die Bilder, die erotische Perspektive und Darstellung kontrolliert. (…) Der erste Schlag gegen die monolithische Akkumulation traditioneller Filmkonventionen hat zum Ziel, den Blick der Kamera zu befreien, ihre Materialität in Zeit und Raum herzustellen, den Blick des Zuschauers zu einem dialektischen zu machen, eine leidenschaftliche Trennung herbeizuführen.
Laura Mulvey: Visuelle Lust und narratives Kino, 1975

Das Durchblättern von Seiten, ein Standbild von Greta Garbo, eine vorlesende Laura Mulvey, Bilder der ägyptischen Sphinx und schließlich: das Leben einer alleinerziehenden Mutter in 13 langsamen 360-Grad-Schwenks. Nichts weniger als die Analyse der patriarchalen Gesellschaft von der griechischen Mythologie bis in den Alltag der 1970er Jahre steht im Zentrum von RIDDLES OF THE SPHINX, mit dem Laura Mulvey und Peter Wollen ihren Ruf nach einer neuen Blickpolitik in der eigenen Filmarbeit einlösen.

Im Anschluss an den Film findet ein Gespräch mit der Filmemacherin und feministischen Filmwissenschaftlerin Laura Mulvey statt. Im Gespräch mit Maxa Zoller wird sie ihr aktuell erschienenes Buch „Afterimages: On Cinema, Women and Changing Times“ vorstellen, in dem sie ihren programmatischen Text „Visuelle Lust und narratives Kino“ von 1975 aus heutiger Perspektive reflektiert.

Für: Erwachsene | Von: Filmforum NRW in Zusammenarbeit mit dem Internationalen Frauenfilmfestival Dortmund | Köln | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 6,50 | ermäßigt: € 5,50 | Tickets: nur an der Abendkasse, Anmeldung an info@filmforumnrw.de erwünscht

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Sa. 10.10.
15:20 Uhr

Event | Museum Ludwig

Digitale Konferenz / online conference

Am 10. Ok­to­ber fin­d­et ab 15 Uhr eine dig­i­tale Kon­ferenz im Rah­men der Ausstel­lung statt. Sie bringt Kun­sthis­torik­er*in­nen, Kri­tik­er*in­nen und Ku­ra­tor*in­nen zusam­men, um über die En­twick­lung der US-amerikanischen Kunst und deren Rezep­tion in den 1960er und 1970er Jahren zu disku­tieren. Der Fokus der Kon­ferenz liegt eben­falls auf kun­sthis­torischen Diskursen, die sich an Queer Studies, femi­n­is­tisch­er The­o­rie und Postkolo­nial­is­mus ori­en­tieren: bekan­nte Nar­ra­tive wer­den hin­ter­fragt und die Verbin­dun­gen zwischen Kunst, Kanon und ku­ra­torisch­er Praxis wer­den eben­falls the­ma­tisiert. Aber auch neue Möglichkeit­en des Ver­ständ­niss­es und der In­ter­pre­ta­tion wer­den aufgezeigt, die ein vielfältigeres und di­vers­es Bild der Kunst des 20. Jahrhun­derts aus den Vereinigten Staat­en ab­bil­den.

 

Teil­neh­mer*in­nen

Dr. Fio­na An­der­son, Kun­sthis­torik­erin und Kritk­erin, New­cas­tle Uni­ver­si­ty, Grossbri­tan­nien

Le­na Ess­ling, Ku­ra­torin für Film und Video, Mod­er­na Museet, Stock­holm

Prof. Dr. Ur­su­la Frohne, In­sti­tut für Kun­st­geschichte, Uni­ver­sität Mün­ster

Gene­vieve Hyacin­the, As­sis­tant Pro­fes­sor, Vi­su­al Studies Pro­gram, Cal­i­for­nia Col­lege of the Arts, Oak­land

Jo­nathan D. Katz, As­so­ci­ate Pro­fes­sor of Prac­tice in Art His­to­ry and Gen­der, Sex­u­al­i­ty and Wo­m­en’s Studies, Uni­ver­si­ty of Penn­syl­va­nia, Philadel­phia

Dr. Stephanie We­ber, Ku­ra­torin, Len­bach­haus München

 

Bitte mel­den Sie sich bis zum 8. Ok­to­ber mit ein­er E-Mail an: so­cial­me­dia@mu­se­um-lud­wig.de. Die Kon­ferenz fin­d­et aussch­ließlich on­line statt.

 

///

On the 10th of Oc­to­ber start­ing at 3 p.m. a dig­i­tal con­fer­ence will take place in con­junc­tion with the ex­hi­bi­tion. It will bring to­gether art his­to­rians, crit­ics and cu­ra­tors to dis­cuss the de­vel­op­ment of US-Amer­i­can art in th­ese two de­cades and be­yond. Like the ex­hi­bi­tion, con­fer­ence’s fo­cus lies art his­tor­i­cal dis­cours­es that are in­formed by queer studies, femi­n­ist the­o­ry and post­colo­nial­ism: top­ics ques­tion and chal­lenge fa­miliar nar­ra­tives, the con­nec­tions be­tween art his­to­ry, canon and cu­ra­to­rial prac­tice are dis­cussed but they al­so of­fer new routes for un­der­s­tand­ing and in­ter­pre­ta­tion that paint a much more varied and di­verse pic­ture of US-Amer­i­can art.

Par­ti­ci­pants

Dr. Fio­na An­der­son, Art his­to­rian and crit­ic, New­cas­tle Uni­ver­si­ty, Unit­ed King­dom

Le­na Ess­ling, Cu­ra­tor of Film and Video, Mod­er­na Museet, Stock­holm

Prof. Dr. Ur­su­la Frohne, In­sti­tut für Kun­st­geschichte, Uni­ver­sität Mün­ster

Gene­vieve Hyacin­the, As­sis­tant Pro­fes­sor, Vi­su­al Studies Pro­gram, Cal­i­for­nia Col­lege of the Arts, Oak­land

Jo­nathan D. Katz, As­so­ci­ate Pro­fes­sor of Prac­tice in Art His­to­ry and Gen­der, Sex­u­al­i­ty and Wo­m­en’s Studies, Uni­ver­si­ty of Penn­syl­va­nia, Philadel­phia

Dr. Stephanie We­ber, Cu­ra­tor, Len­bach­haus Mu­nich, Mu­nich

 

Please sign up un­til Oc­to­ber 8 by send­ing an email to: so­cial­me­dia@mu­se­um-lud­wig.de. The con­fer­ence will on­ly take place viru­tal­ly.

Für: Erwachsene | Von: Museum Ludwig | Teilnahme: kostenlos | Rahmenprogramm zu: „Mapping the Collection“, 19.06.2020 - 11.10.2020

Sa. 10.10.
17:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

„Filmgeschichten“: Manifeste

Die Muschel und der Kleriker

F 1928, 40’, DCP, Regie: Germaine Dulac, mit: Alex Allin, Genica Athanasiou, Lucien Bataille Mit Klavierbegleitung von Daniel Kothenschulte und einer Einführung von Prof. Dr. Ulrike Hanstein, ifs internationale filmschule köln

SURREALISMUS, Substantiv, m., reiner, psychischer Automatismus, durch welchen man, sei es mündlich, sei es schriftlich, sei es auf jede andere Weise, den wirklichen Ablauf des Denkens auszudrücken sucht. Denk-Diktat ohne jede Vernunft-Kontrolle und außerhalb aller ästhetischen oder ethischen Fragestellungen.

ENZYKLOPÄDIE. Philosophie. Der Surrealismus beruht auf dem Glauben an die höhere Wirklichkeit gewisser, bis heute vernachlässigter Assoziations-Formen, an die Allgewalt des Traums, an das absichtsfreie Spiel des Gedankens. Er zielt darauf hin, die anderen psychischen Mechanismen zu zerstören und ihre Stelle einzunehmen zur Lösung der wichtigsten Lebensprobleme.

André Breton: Manifest des Surrealismus, 1924

Ein Priester, ein Offizier und eine Frau im ödipalen Dreieck: Die freudianische Symbolik ihrer männlichen Kollegen sezierend, visualisiert Germaine Dulac in diesem surrealistischen Meisterwerk die Träume und Phantasien des Priesters – um diese am Ende als pathetische Wunschgebilde bloßzustellen. Ihr kritischer Blick wie auch die innovative Verwendung von Zeitlupenbildern und Überblendungen, Verzerrungen und Schärfe-/Unschärfe-Gegensätzen verschafften Germaine Dulac seinerzeit einen kleinen Skandal und später den ehrenvollen Titel der ersten feministischen Filmemacherin.

Im Anschluss:

SA, 10.10.2020, 19:00 Uhr im WDR Funkhaus

EIN ANDALUSISCHER HUND
F 1929, 16’, digital, Regie: Luis Buñuel, mit: Pierre Batcheff, Luis Buñuel
Mit Live-Musik von Mauricio Kagel (1982), WDR Sinfonieorchester

DER UNTERGANG DES HAUSES USHER
F 1928, 59’, digital, Regie: Jean Epstein, mit: Jean Debucourt, Marguerite Gance
Mit Live-Musik von J.M. Sánchez-Verdú (2019), WDR Sinfonieorchester

In Zusammenarbeit mit der WDR-Reihe Musik der Zeit

Für: Erwachsene | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 6,50 | ermäßigt: € 5,50 | Tickets: nur an der Abendkasse, Anmeldung an info@filmforumnrw.de erwünscht

Alle Termine anzeigen
So. 11.10.
11:00 - 12:00 Uhr

Führung | Museum Ludwig

Mission Kunstspion

Wer löst das Rätsel, das euch quer durch das Museum führt? Dabei gilt es Kunstwerke aufzuspüren, genau hinzusehen und gut zu kombinieren!

Für: Kinder ab 8 Jahren | Von: Museumsdienst Köln | Reihe: Kinderführung | Treffpunkt: Kasse | Teilnahme: kostenlos | zzgl. Eintritt | Anmeldung bis: 08.10.2020

Anmeldung
So. 11.10.
11:30 Uhr

Führung | Museum Ludwig

Verletzte Menschenbilder (BACON - RICHIER - GIACOMETTI)

Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung bei info@museumsfreunde-koeln.de oder Tel. 0221 25743-24

Teilnehmerbegrenzung: 10 Personen

Für: Erwachsene | Von: Arbeitskreis Wallraf-Richartz-Museum / Museum Ludwig | Mit: Margit Kugel | Treffpunkt: Kasse | Teilnahme: kostenlos | zzgl. Eintritt

Alle Termine anzeigen
So. 11.10.
15:00 Uhr

Führung | Museum Ludwig

Mapping the Collection

Gleich­berech­ti­gung, in­di­gene Selb­stbes­tim­mung, Frauen­rechte und Black Pow­er: Die Auss­tel­lung wirft ei­nen in­ten­siv­en Blick auf die 1960er und 1970er Jahre in den USA. Sie fragt, wie Kün­stler*in­nen auf die sozialen En­twick­lun­gen und Um­brüche dies­er Jahrzeh­nte reagiert haben – und welche Vors­tel­lung von der Kunst dies­er Zeit an­der­er­seits unsere Erin­nerung geprägt hat. Welch­es Bild der USA wird hi­er repräsen­tiert? Welchen An­teil hat­ten in­di­gene Kün­stler*in­nen, wei­bliche Kün­stler*in­nen, queere Po­si­tio­nen oder »artists of Col­or« an der En­twick­lung der Kunst in dies­er Zeit?

Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl empfehlen wir eine vorherige Anmeldung. Sollte es noch freie Plätze geben, erfahren Sie dies kurz vorher an der Information im Museum.

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Treffpunkt: Kasse | Preis: € 2,00 | zzgl. Eintritt | Anmeldung bis: 08.10.2020 | Rahmenprogramm zu: „Mapping the Collection“, 19.06.2020 - 11.10.2020

Anmeldung Alle Termine anzeigen
So. 11.10.
15:00 - 16:30 Uhr

Führung | Museum Ludwig

Türkische Führung: Lust auf Kunst?

Kunst inspiriert die Sinne. Sie regt dazu an, sich über große und kleine Themen des Lebens Gedanken zu machen und über sie zu diskutieren. Das Museum Ludwig bietet mit seiner großen Sammlung von Kunstwerken aus dem 20. und 21. Jahrhundert viele Anknüpfungspunkte dafür. Es beherbergt Gemälde und Skulpturen berühmter Künstler wie unter anderen von Salvador Dalí, Picasso, Andy Warhol, Mondrian, Yves Klein oder Paul Klee. Beim Rundgang wird eine Auswahl bekannter Werke gezeigt.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch und sind gespannt auf Ihre Meinung!

Aufgrund der begrenzten Teilnehmer*innenanzahl von 9 Personen empfehlen wir eine vorherige Anmeldung. Sollte es noch freie Plätze geben, erfahren Sie dies kurz vorher an der Information im Museum.

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Hasan Hüseyin Deveci | Treffpunkt: Kasse | Teilnahme: kostenlos | zzgl. Eintritt | Anmeldung bis: 08.10.2020

Anmeldung Alle Termine anzeigen
Mi. 14.10.
16:30 Uhr

Führung | Museum Ludwig

Menschenbilder des frühen 20. Jahrhunderts

Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung bei info@museumsfreunde-koeln.de oder Tel. 0221 25743-24

Teilnehmerbegrenzung: 10 Personen

Für: Erwachsene | Von: Arbeitskreis Wallraf-Richartz-Museum / Museum Ludwig | Mit: Renate Windmüller-Loser | Treffpunkt: Kasse | Teilnahme: kostenlos | zzgl. Eintritt

Alle Termine anzeigen
So. 18.10.
11:30 Uhr

Führung | Museum Ludwig

Menschenbilder des frühen 20. Jahrhunderts

Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung bei info@museumsfreunde-koeln.de oder Tel. 0221 25743-24

Teilnehmerbegrenzung: 10 Personen

Für: Erwachsene | Von: Arbeitskreis Wallraf-Richartz-Museum / Museum Ludwig | Mit: Renate Windmüller-Loser | Treffpunkt: Kasse | Teilnahme: kostenlos | zzgl. Eintritt

Alle Termine anzeigen
So. 18.10.
15:00 Uhr

Führung | Museum Ludwig

Pop Art

Ende der 1950er Jahre, mitten im Wirtschaftsaufschwung, entwickelte sich gleichzeitig in England und den USA die Pop Art. Banale Dinge des modernen Alltags wie Suppendosen oder Waschmittelverpackungen werden nun zu Themen der Kunst. Die Pop-Künstler*innen wie Roy Lichtenstein, Claes Oldenburg, Marisol oder Andy Warhol finden ihre Motive in der der Werbung, der Presse, dem Design und dem Film. Mit ihrer Anlehnung an die populäre Massenkultur erscheint die Pop Art auf den ersten Blick trivial. Der zweite Blick eröffnet jedoch oft eine tiefgründige Kritik an Kommerz, Stumpfsinn und die Lust am Skandal.

Aufgrund der begrenzten Teilnehmer*innenanzahl von 9 Personen empfehlen wir eine vorherige Anmeldung. Sollte es noch freie Plätze geben, erfahren Sie dies kurz vorher an der Information im Museum.

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Treffpunkt: Kasse | Teilnahme: kostenlos | zzgl. Eintritt | Anmeldung bis: 15.10.2020

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